Werbung: Google Webmaster Tools

Werbung – Rezensionsexemplar

Suchmaschinenoptimierung mit Google Webmaster Tools – Die Website mit kostenlosen Tools optimieren von Stephan Czysch

Nein, ich arbeite nicht für Google. Aber mit Google. Und deshalb sind für mich Tools interessant, die meine Webseiten und Blogs für Google – denn das ist nun mal die am meisten verwendete Suchmaschine im deutschsprachigen Raum – möglichst relevant machen. Nach dem Google-AdWords-Buch (PR-Muster) für kostenpflichtige Anzeigen stelle ich Euch heute ein Buch zum kostenlosen Google Webmaster Tool vor, mit dem Webseiten für Suchmaschinen optimiert werden können.

Bei der Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO1 – geht es im Wesentlichen darum, den üblichen Suchmaschinen den Inhalt der Seiten leicht zugänglich zu machen und die Seiteninhalte so zu gestalten, dass sie zu den gewünschten Suchbegriffen auf den vorderen Plätzen der unbezahlten Suchtreffer erscheinen.

Google Webmaster Tools ist ein kostenloses Angebot von Google, das mit jedem Google-Konto verwendet werden kann. Wenn man die betreffende Webseite dem Tool online über einen Code auf dieser Webseite (oder andere Verknüpfung) als Domaininhaber hinzufügt, erhält man Informationen über die Webseite, die man sonst nicht auf einfachem Weg einsehen kann. Dazu gehört u.a. ein Überblick darüber, welche Webseiten auf einen verlinken, zu welchen Suchbegriffen man bei Google gefunden wird und wenn Probleme beim Crawling (dem Auslesen der Seiten) auftauchen. Für mich sind die Crawling- und HTML-Fehler-Informationen dabei am wichtigsten.

Webmaster und Google können über das Tool miteinander kommunizieren, wenn z.B. bestimmt Links missachtet werden sollen oder man der Meinung ist, zu Unrecht im Ranking abgestraft worden zu sein.

Nun könnte man vielleicht denken: “Warum ein Buch mit 272 Seiten kaufen und lesen, wenn man vieles davon auch in den Hilfe-Seiten von Google findet?” Ja, Vieles könnte man auch ohne das Buch herausfinden. Aber: Der Autor nimmt den Leser so schön an die Hand, dass sich die Einarbeitung in das Thema quasi von alleine ergibt. Bei mir war Lesen und Umsetzen in einem Nachmittag erledigt und hat meine Webseiten jetzt schon einen Schritt weiter gebracht, obwohl sie schon gut sind. Die Tools von Bing werden übrigens auch noch eingeführt, das habe ich mir allerdings erstmal gespart. Man muss ja nicht alles auf einmal machen :) .

Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Interessierten!

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

  1. Search Engine Optimization []

Von Facebook-Ordnern und Social Media Marketing

Werbung – Rezensionsexemplar und Namensnennungen ohne Auftrag

Ist es nicht schön, im Leben immer wieder etwas dazu zu lernen? Diesen Monat hat mir Gunda via Facebook eine Nachricht geschickt, auf die ich nicht reagiert habe. Sie wunderte sich, fragte per E-Mail nach und vermutete, dass die Nachricht im Posteingangsordner Sonstiges vor sich hin dämmern würde und so war es dann auch. Bisher war mir die Existenz dieses Ordners gar nicht bekannt! Ihr kennt ihn auch nicht?

Neben etwas Spam und einem sehr lieben Hinweis darauf, dass jemand anders gerade ein Foto von mir unerlaubterweise als Profilbild verwendet, fand ich eine Nachricht vom Diogenes Verlag (Werbung) vom 21. August 2012 (!). Dass ich fast zwei Jahre brauche, um eine Nachricht zu beanworten, ist zum Glück ein Einzelfall!

Die Kontaktaufnahme vom Diogenes Verlag bezieht sich auf eine Kundenrezension, die ich bei Amazon zum Buch “Abschalten: Die Business Class macht Ferien” von Martin Suter veröffentlicht habe. Hier findet Ihr die Rezension mit nur einem Stern: Alter Wein in neuen Schläuchen (Werbung). Ich war ziemlich enttäuscht darüber, dass nur sehr wenig neue Kolumnen in dem Buch sind und das auf der Amazon-Produktseite nicht zu sehen war. Es geht nicht um die eigentliche inhaltliche Qualität. Inzwischen ist auf der Amazon-Seite übrigens der Vermerk “Mit 13 neuen Geschichten aus der Business Class” ergänzt worden.

Was Ihr im Folgenden lest, diee Genehmigung, diesen Dialog veröffentlichen zu dürfen, liegt mir vor, ist für mich ein exzellentes Beispiel für den Umgang eines Unternehmens mit Kritik in sozialen Netzwerken. Wenn alle Firmen Social Media Marketing so betreiben würden, wäre die (Kunden-)Welt ein bisschen besser.

Facebook-Dialog: Diogenes Verlag – Ines Meyrose

21. August 2012

Sehr geehrte Frau Meyrose,
ich betreue die Facebook-Seite von Diogenes und habe auch ihr Posting bei Twitter gesehen. Dazu folgendes: bei “Abschalten” von Martin Suter handelt es sich um eine thematische Zusammenstellung, wie der Untertitel suggeriert: “Die Business Class macht Ferien”. Dafür haben wir aus allen Business-Class-Bänden von Martin Suter die Geschichten ausgewählt, die zum Thema “Ferien” passen. Eine schöne Idee und eine gelungene Zusammenstellung, wie wir finden. Das Buch erscheint aus diesem Grund jetzt Ende Juli zur Ferienzeit.

Auf keinen Fall wollten wir damit eines: Leser in die Irre führen. Nicht jeder Leser kennt alle Business-Class-Kolumnen, und einige Leser, die vielleicht viele Business-Class-Geschichten kennen, werden trotzdem Freude an dem Buch und der neuen Zusammenstellung haben.

Wenn wir ein Buch mit allen Fußball-Geschichten vom Kleinen Nick veröffentlichen oder ein Hörbuch mit allen Weihnachtsgeschichten von Ingrid Noll, ist es auch klar, dass diese Geschichten nicht alle neu sind – sondern früher schon in anderer Form und in anderen Büchern erschienen sind.

Es ist natürlich ungut, dass darauf auf der Amazon-Site nicht hingewiesen wird, wir sind dabei, einen entsprechenden Hinweis auf der Amazon-Seite unterzubringen. In der Buchhandlung hätte eine Frage an die Buchhändlerin oder den Buchhändler genügt, um den Sachverhalt zu klären, das geht auf einer Website natürlich leider nicht.

Schicken Sie mir doch bitte Ihre Privatadresse, ich würde Ihnen als Suter-Fan gerne als Ausgleich den – garantiert neuen – Roman “Die Zeit, die Zeit” zukommen lassen.
Mit besten Grüßen aus Zürich S.B.

4. August 2014

Liebe Frau B.,
leider habe ich Ihre Nachricht erst eben gesehen, weil ich den Ordner Sonstiges, in dem sie gelandet ist, nicht kannte und erst heute gesehen habe. Danke für Ihr Angebot. Da ich “Die Zeit, die Zeit” tatsächlich noch nicht kenne, würde ich mich sehr über ein Exemplar freuen, wenn Ihr Angebot noch gilt. Meine Adresse ist ___.
Herzliche Grüße

Liebe Frau Meyrose,
das kenne ich – Sonstiges ist meist ein unbeachteter Sammelpunkt für Spam. Das Buch schicke ich Ihnen gerne.
Freundliche Grüsse S.B.

Liebe Frau B.,
Danke! Ich hatte bis heute keine Kenntnis davon, dass dieser Ordner überhaupt existiert und ich bin wirklich Social Media – affin … kein Tag, ohne etwas dazu zu lernen …
Herzliche Grüße, Ines Meyrose

Ausgleich erhalten

Am 16. August 2014 ist das Buch “Die Zeit, die Zeit” bei mir eingetroffen. Ich freue mich sehr darüber und lese es gerade. Vielen Dank an den Diogenes Verlag und Frau B.!

Als Mediatorin habe ich verinnerlicht, dass Bindung, Ordnung und Ausgleich, Begriffe aus Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger, stimmen müssen, damit es einem gut geht. In diesem Fall geht es mir mit diesem Ausgleich sehr gut. Das ändert nichts an meiner damaligen Meinung zu “Abschalten” – den Untertitel verstehe ich auch heute nicht in seiner zweideutigen Tiefsinnigkeit. Aber es macht mir Lust, auch in Zukunft Bücher von Suter bei Diogenes wieder mit einem guten Gefühl zu kaufen, denn ich fühle ich mich als Kunde gesehen und verstanden.

Was findet Ihr in Eurem Facebook-Sonstiges-Ordner?
Was denkt Ihr über mein Erlebnis mit Diogenes?
Lest Ihr Martin Suter? Welches ist Euer Suter-Lieblingsbuch?

5. Blog-Geburtstag

5Heute feiert dieser Blog seinen 5. Geburtstag!

In den letzten 5 Jahren habe ich bald 1000 Artikel veröffentlicht. Insgesamt 390.000 Besucher und viel positives Feedback sowie konstruktive Anregungen in Kommentarform und persönlich motivieren mich, den Blog weiter regelmäßig mit Leben zu füllen.

Mindestens 500 Besucher pro Tag – Rekord ist 1390 – das ist schon eine ganze Menge. Aufrufe der Seite pro Tag gehen sogar bis 8.000. Pro Monat besuchen bis zu 18.000 Leser_innen diesen Blog.

Durch die Arbeit an dem Blog und den damit zusammen hängenden sozialen Netzwerken, vor allem auch den ü30 Bloggern, habe ich spannende Menschen virtuell und persönlich kennen gelernt und freue mich, vielleicht noch mehr auch mal persönlich zu treffen.

Danke …

an Euch Leser_innen! Ohne Euch wäre dieser Blog nichts – denn er hätte keinen Sinn. Danke für Euer Interesse, Kommentare und Anregungen!

Heideblüte 2014

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Eine kleine Impression der Heideblüte in der Fischbeker Heide in Hamburg am südlichen Stadtrand. Der Honigduft und das Farbenmeer waren heute Morgen beim Laufen ein Traum. Schöner wird es 2014 nicht mehr werden. Wer das sehen möchte, macht sich am besten in diesen Tagen auf den Weg. Die Anreise mit der S-Bahn bis Neugraben und ab dort zu Fuß bis zur Hundewiese Kiesbarg oder mit dem 250er-Bus bis zur Endstation ist ganz einfach.

Habt Ihr die Heideblüte schon mal live gesehen?

Leuchtfeuer Bunthaus

Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderLeuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderLeuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Auf die Idee mit dem Ausflug zur Bunthäuser Spitze hat mich die Hamburgerin Sabine mit diesem Blogbeitrag gebracht: Die besten Hamburg-Tipps. Vor einiger Zeit hat mich dieser Beitrag von ihr auch schon dazu gebracht, das Leuchtfeuer Bunthaus auf die Ausflugsliste zu setzen: Wächst der noch?.

Wanderwegweiser zum Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Wanderweg zum Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderAuf der Suche nach einer coolen Foto-Location viel mir dieser Tipp wieder ein. Es ist der kleinste Leuchtturm Hamburgs! Ganze 6,95 m ist er hoch. Dieses süße Leuchtfeuer ist definitiv den kleinen Spaziergang am Deich entlang wert. Es steht an der Bunthäuser Spitze, wo sich die Elbe von der Quelle kommend in Norder- und Süderelbe aufteilt, um später in Hamburg wieder zusammengeführt zu werden. Auf der so entstandenen Insel liegt Wilhelmsburg mit Moorwerder.

Ein sehr romantischer Ort, an dem das Paar, das vor uns auf dem Weg war, vermutlich lieber ungestört gewesen wäre ;) . Aber sogar so ein kleiner Ort bietet genug Platz für alle … und für meine neue VAUDE-Outdoor-Tasche, die ich Euch Montag gezeigt habe. Was wir dort hautsächlich fotografieren wollten, erfahrt Ihr in einigen Wochen.

Tasche Albert XS in Mocca von VAUDE am Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Hamburgern oder Besuchern mit Lust auf kleine, idyllische Orte kann ich nur empfehlen, sich auch mal zur Bunthäuser Spitze landseitig aufzumachen. Also, auf zum Turm!

Mögt Ihr auch Leuchttürme auch so gerne? Wart Ihr schon mal auf einem?

Kennt Ihr meinen Bericht von der Besichtigung des Hörnumer Leuchtturms? Den findet Ihr hier: Leuchtturmerlebnis – das Seefeuer Hörnum/Sylt.

Werbung: Selbst verpackt

Werbung – Rezensionsexemplar und Namensnennungen ohne Auftrag

selbst verpackt: Schöne Verpackungen für handgemachte Produkte
von Viola E. Sutanto

Selbst Gemachtes selbst verpackt – das Sahnehäubchen bei handwerklichen Erzeugnisse ist die ansprechende Verpackung. Kommt dem Kaufinteressenten ein spontanes “Oh, ist das schön verpackt!” in den Sinn, wird er das Produkt gerne in die Hand nehmen oder online anklicken und viel eher kaufen, als wenn seine Phantasie für eigene Verpackungen gefragt ist.

Viola E. Sutanto, Grafikerin und Produktdesignerin, stellt in ihrem neuen Buch im ersten Teil geeignete Verpackungsmaterialien vor und setzt dann im zweiten Teil einige kreative Ideen um. Dabei wird immer beachtet, dass die Verpackung einfach und kostengünstig ist sowie mit wenig Material auskommt. Die Besonderheiten der zu verpackenden Kunstwerke wie beispielweise Schmuck, Keramik, Glas, Lebensmittel, Pflanzen, Kosmetik- und Wellnessprodukten sowie Kleidung, Accessoires und Heimtextilien werden einbezogen. Die Verpackungen sind am Ende sicher und schön.

DIY-Anbieter_innen

Im ersten Moment war ich etwas überrascht beim Lesen, weil ich beim Titel eher an ein Buch zum Privatgeschenkeverpacken gedacht habe. Die Zielgruppe sind allerdings Kunsthandwerkerinnen, die handwerkliche Erzeugnisse mit ihrer wieder erkennbaren Marke anbieten, verpacken und versenden wollen, sozusagen die klassische Anbieterin auf Onlineplattformen. Trotzdem lassen sich natürlich viele Ideen auf private Anlässe übertragen.

Vorlagen mit QR-Codes

Im Anhang sind einfache Vorlagen für zehn Schachteln in verschiedenen Formen, Falttechniken und Größen sowie 12 Etiketten. Die QR-Codes führen zu Webseiten von Rotovision books, auf denen die Vorlagen als Grafik gezeigt werden und kopierbar sind.

Fazit

Ein schönes Buch, bei dem mir vor allem die Einfachheit und schnelle Umsetzbarkeit der Ideen gefällt. Wer eigene Produkte anbietet, wird darin sicher Anregungen finden. Auch für den Weiterverkauf von Waren lassen sich schöne Ideen umsetzen. Ich werde mich jetzt daran machen, für meine Firma einen Anhänger zu entwerfen. Oft sind es Kleinigkeiten, die die Welt – und ein Einkaufserlebnis – ein bisschen schöner machen.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Leser_innen-Interview #1: Gunda

Leser_inneninterview by meyrose Icon

Liebe Leser_innen,

heute startet eine lose Reihe, in der ich Euch besondere Leser_innen dieses Blogs in Interviews vorstelle. Den Anfang macht Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße!.

Liebe Gunda,

vermutlich bist Du die erste Leserin, die den Blog meyrose – fashion, beauty & me von hinten bis vorne komplett gelesen hat. Am 14. Januar 2014 habe ich Deinen ersten Kommentar gesehen und war ganz überrascht, zu einem alten Beitrag einen aktuellen Kommentar zu erhalten. Kurz darauf hast Du mich dann aufgeklärt:

„Vielleicht hast Du’s schon gemerkt, Ines – ich arbeite mich in Deinem Blog langsam von hinten nach vorne durch. Habe tatsächlich bei Deinem allerersten Post angefangen und hoffe, ich komme irgendwann bei den aktuellen Beiträgen an. :) “.

Inzwischen bist Du nicht nur bei den aktuellen Beiträgen angekommen, sondern schreibst selbst einen Blog. Ich freue mich, diese Entwicklung bei Dir gefühlt live miterleben zu dürfen und möchte Dich gerne meinen Leserinnen durch dieses Lesergespräch vorstellen.

Was hat Dich bewogen, Dich in einem halbem Jahr durch den Blog zu lesen?

Irgendwie ist er so’n bisschen mein Blogzuhause. Ich find’ ihn toll, weil er eine so gute Mischung aus Informativem und Persönlichem beinhaltet. Ich mag die (meisten) Bilder, Deine Art zu schreiben, die klare Übersichtlichkeit, die Bandbreite der Themen. Ich finde mich auch in Vielem wieder – bin ja scheinbar auch kein SOOOO anderer Typ als Du – in einigen Bereichen zumindest.

Außerdem – ich erwähnte es glaube ich bereits in einem Kommentar– entspannt mich Dein Blog irgendwie. Keine Ahnung, warum, aber es ist so, und da mich leider nur sehr wenige Dinge im Leben entspannen, finde ich das besonders erwähnenswert. Und inspiriert wurde ich auch schon des Öfteren!

Freut mich, dass meine Schreibe eine entspannende Wirkung auf Dich hat. Womit konnte ich Dich denn zum Beispiel konkret inspirieren?

Konkret? He, ich bin Ü50 – in diesem Alter ist das mit dem Gedächtnis nicht mehr so einfach. Ob ich mir jetzt alles noch mal …? Nein, im Ernst: Konkret habe ich durch Deinen Blog beispielsweise die wunderschönen invero-Dreieckstücher für mich entdeckt sowie die Art, Tücher zu binden und zu Hause unterzubringen (Tücher-Schublade).

Dank Deines Blogs besiege ich gerade meine Aversion gegen Kleider, habe die nur die-Strumpfhosen und diverse andere Marken-Artikel ausprobiert, zum ersten Mal überhaupt von einigen mir bis dato unbekannten Labels gehört, ebensolche Shops kennengelernt, verwende gelegentlich das Wort Modemathematik und VERSUCHE, mich – wie Du – auch mal schneller von mir nicht stehenden oder in die Jahre gekommenen Kleidungsstücken zu trennen. Letzteres funktioniert jedoch nicht – da bin ich wohl doch eher der Hamstertyp. ;)

Ohne Deinen Blog und die Links in den Texten hätte ich weder einige interessante und zum Teil sehr nette Bloggerinnen, noch das Ü30-Blogger-Forum kennengelernt und wäre nicht auf diverse tolle Aktionen gestoßen. Was für mich im Übrigen auch unterstreicht, wie wichtig Links in Blogbeiträgen sind oder sein können – es sei denn, der Blogger/die Bloggerin sieht am liebsten allein sich selbst im Focus. ;)

Du hast seit März 2014 Deinen eigenen Blog Hauptsache warme Füße!. Was war für Dich der Auslöser, einen eigenen Blog zu schreiben?

Zunächst kam mein Ende 2013 durch die Fernseh-Sendung Shopping Queen plötzlich und unerwartet ausgelöstes Interesse für Mode. Dann stellte ich fest, dass ich lediglich anhand eines Spiegels nicht zu beurteilen vermag, was mir steht und was nicht. Somit schoss ich mit Selbstauslöser bei uns zu Hause immer mal Fotos meiner Outfits und versuchte, diese zu vergleichen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, das Ganze öffentlich zu tun, um evtl. Reaktionen von anderen Menschen zu erhalten und daraus zu lernen. Zudem hatte ich Lust auf ein neues Hobby und neue Kontakte, die sich m. E. leichter über gemeinsame Interessen knüpfen lassen und wenn man auch etwas von sich selbst preisgibt.

Anfangs hatte ich etwas Angst vor Ganzkörperfotos von mir in der Öffentlichkeit, aber a) hatte ich durch meine von 1998 bis 2010 dauernde Katzenzucht schon ein wenig Übung im Online-Auftritt, b) mag ich per se keine Outfitfotos mit abgeschnittenem Kopf, c) habe ich ja zumindest bei Blog-Kommentaren die Möglichkeit, sie vor Veröffentlichung zu prüfen und d) halte ich mich nicht für so spannend, dass ich allzu sehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken könnte. ;)

Die Domain Deines Blogs heißt Home of Calories bzw. http://homeofcalories.blogspot.de –  Was hat es damit auf sich?

Nicht viel. Ich hatte einfach nach einem Begriff gesucht, der IRGENDWIE zu mir passen könnte und da ich Supermärkte liebe, gern und viele Lebensmittel einkaufe, koche oder backe und das Gekaufte bzw. daraus Hergestellte zu mir nehme, zusammengefasst also Essen mein Liebstes ist, war dieser Begriff naheliegend. ;)

Warum sind Domain und Blogname nicht gleich?

Autsch – Salz in meiner Wunde! :(

Da ich vom Bloggen anfangs so überhaupt nichts verstanden hatte, habe ich damals auch nicht erfasst, dass es sinnvoll ist, einen Zusammenhang zwischen Domain und Blogname herzustellen bzw. dass idealerweise sogar Beides gleich sein sollte. Ich wusste nicht, dass man z. B. sagen würde „Gunda von Home of Calories“ oder „Gunda von Hauptsache warme Füße!“. Den Blognamen im Header hatte ich wohl einfach für nicht so wichtig gehalten – leider ist das dumm gelaufen. Und nun denke ich gelegentlich darüber nach, etwas an dieser Divergenz zu ändern, weiß jedoch leider nicht, wie ich das anstellen soll. Falls jemand, der das hier liest, eine gute Idee dazu hat, die ich auch umsetzen kann, bitte unbedingt her damit! Tausend Dank.

Welche Leser_innen möchtest Du gerne mit Deinem Blog ansprechen?

Über eine Zielgruppe habe ich mir, ehrlich gesagt, keine Gedanken gemacht, sondern einfach aus Spaß mit dem Bloggen losgelegt. Ich möchte ja auch niemandem etwas beibringen oder so. Mein Blog ist in erster Linie eine Art Tagebuch, bei dem ich mithilfe des Feedbacks, was über die Kommentare kommt, meine Selbstwahrnehmung schulen kann. Ich freue mich ja auch immer wieder über die Blogs anderer nicht mehr ganz junger Frauen, die ihre Outfits im Internet zeigen und ihren Lesern dabei etwas über sich erzählen, und bin immer der Meinung, dass man ruhig etwas zurückgeben sollte, wenn man Angebote gern für sich selbst nutzt.

Zum Beispiel lese ich auch vor Kauf- oder Buchungsvorgängen häufig Produkt- oder Hotelbewertungen im Netz und finde, dass ich aus diesem Grund auch selbst welche schreiben sollte. Schon allein, um zwischen den zahlreich kursierenden Fakes auch echte Meinungen im Netz zu haben. ;)

Ich freue mich über jeden, der sich die Zeit nimmt, meine Texte zu lesen und meine Bilder anzusehen und dessen Interesse evtl. sogar so weit geht, dass er meine Beiträge kommentieren oder mit mir in einen kleinen Dialog treten möchte. Ob diese Person nun 20 oder 60 Jahre alt ist, ist mir ganz egal. Toll finde ich natürlich auch die Kommunikation mit anderen Bloggerinnen und würde die eine oder andere sehr gern mal persönlich kennenlernen.

Was wird auf Deinem Blog voraussichtlich nie zu sehen geben?

Bilder von mir in Bademode oder ähnlich freizügigen Kleidungsstücken sowie Selbstgenähtes. :D

Kleidungsstile wechseln mit äußeren Rahmenbedingungen. Du bist gerade im Wandel. Was ist der Auslöser? Wo möchtest Du mit Deinem Kleidungsstil hin?

Der Auslöser war ja erstaunlicherweise, wie schon gesagt, die Fernsehsendung Shopping Queen, bei der ich durch die Kommentare des Designers Guido Maria Kretschmer gelernt habe, dass jede Frau, ob dick, dünn, groß, klein, jung oder eben auch alt nicht nur, aber AUCH mit Hilfe von Kleidung mehr aus sich machen kann. Zudem war mein Kleidungsstil in den Jahren zuvor mit dem ausschließlichen Tragen von irgendwelchen Hosen, irgendwelchen Shirts, dazu meist Sweat- oder Fleecejacke sowie irgendwelchen bequemen Schuhen (Hauptsache nicht so teuer) schlichtweg nicht existent, ich hatte Zeit für ein neues Hobby und so passte alles ganz gut zusammen.

Wo möchte ich hin? Idealerweise zu einem Kleiderschrank, welcher ausschließlich Lieblingsstücke beinhaltet, die ich ALLE gern anziehe und in denen ich samt und sonders gut aussehe. :)

Was inspiriert Dich auf anderen Blogs?

Das ist extrem unterschiedlich. Bei einem sind es die großartigen Fotos, bei einem anderen der Mut zu verschiedenartigsten Outfits, bei einer dritten Person bewundere ich die Stilsicherheit, bei der vierten das tolle Aussehen an sich, bei der fünften den Schreibstil, etc. etc. …

Was ist Deine Lieblingsjahreszeit?

Eindeutig der FRÜHLING!

Welches ist Deine Lieblingsfarbe?

Rot. Und die Nichtfarbe Schwarz.

Ohne welches Essen könntest Du nicht gut leben?

Schokoriegel!!! Aber auch nicht ohne Knoblauch, ohne Käse, ohne Pasta usw. usw. Worauf ich hingegen recht einfach verzichten könnte, wäre zum Beispiel Salat … ;)

Was beschreibt Deine Grundeinstellung zum Leben in einem Satz?

Hinter dem eigenen Horizont geht es noch weiter.

Habt Ihr weitere Fragen an Gunda? Dann besucht einfach ihren Blog und stellt sie dort im Kommentarfeld. Ich habe mich sehr gefreut, Gunda so etwas besser kennenlernen zu dürfen. Vielen Dank an diese spannende und interessante Frau!

Du möchtest auch gerne hier vorgestellt werden? Dann melde Dich bei mir!

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