Leser_innen-Interview #2: Bianca

Leser_inneninterview by meyrose IconLiebe Leser_innen,

die neue Interviewreihe geht in die 2. Runde.

Nach #1 Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße stellt sich heute Bianca von Kleidungs-Stück meinen Fragen.

Liebe Bianca,

im Januar 2014 hast Du Dich als stille Leserin meines Blogs zum ersten Mal gezeigt. Seit Mai 2014 hast Du Deinen eigenen Blog Kleidungs-Stück, in dem Du besondere Kleidungsstücke und Accessoires mit ihren Geschichten vorstellst: geliebte Schätze als Gegenentwurf zu Mode-Fast-Food.

Als Leserin Deines noch jungen Blogs schätze ich Deine Art, Geschichten zu erzählen, und finde es spannend, Deine unterschiedlichen äußerlichen Seiten mit einem Blick ins Innere zu entdecken. Dabei habe ich durchaus schon die eine oder andere Gemeinsamkeit erschmunzelt und kann mir vorstellen, dass meine Leser_innen auch Freude daran haben, Dich kennenzulernen. Deshalb möchte Dich gerne hier im Lesergespräch vorstellen.

Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Liebe Ines, erstmal danke ich Dir herzlich für Deine warmen Worte zu meinem Blog, bei dem Du außerdem eine derjenigen warst, die durch ein ehrliches Feedback gleich zu Anfang sehr willkommene (und erbetene!) Starthilfe gegeben hat!

Ich bin eigentlich durch zwei zunächst völlig voneinander unabhängige Leidenschaften zum Bloggen gekommen: das Schreiben, was ich schon mein ganzes Leben lang irgendwie ausübe und das Interesse an Mode. Nach der Geburt meiner Kinder war ich modemäßig nicht mehr die Alte und konnte mit dem Inhalt meines Kleiderschrankes wenig anfangen.

Als ich mich auch in Modezeitschriften nur noch selten wiederfinden konnte, habe ich neue Inspirationsquellen gesucht und dabei Modeblogs entdeckt. Zunächst natürlich die der Jungen und Hippen. Auf der Suche nach Blogs für erwachsene Frauen über 30 bin ich auf das Ü30-Netzwerk gestoßen. Ich habe mich ziemlich lange einfach so still durch die einzelnen Blogs gelesen, später auch bei der einen oder anderen Bloggerin kommentiert.

In dieser Zeit ist bei mir die Idee gereift, dass ich durch einen Modeblog meine beiden Leidenschaften, Schreiben und Mode, miteinander verknüpfen könnte. Zunächst war ich sehr unsicher, denn mir war natürlich gleich klar, dass ich weder Meisterfotos noch Wahnsinnsoutfits zu bieten habe. Dann habe ich mir aber gesagt, dass die meisten Bloggerinnen im Netzwerk auch ganz normale Frauen sind und dass ich meine Nische vielleicht darin finden könnte, dass ich ganz ordentlich schreiben kann. Und nach einer gesunden Zeit der Abwägung, habe ich mich schließlich dafür entschieden, es einfach mal zu versuchen.

Was bedeutet Dir das Bloggen?

Es ist zu einem nicht unwesentlichen Teil meines Lebens  geworden. Ich ertappe mich im Alltag vielleicht sogar manchmal zu oft dabei, wie ich überlege, was ich wann und wie in meinem Blog verarbeiten könnte. Ich muss wirklich sagen: es steckt Herzblut darin. Sonst würde ich es auch nicht machen.

Wie ist es für Dich, Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen?
Gibt es dabei innere oder äußere Widerstände?

Innere Widerstände gibt es leider immer wieder. Ich frage mich ständig, ob das, was ich mache, gut genug ist, ob es überhaupt jemanden interessiert und was ich verbessern könnte. Aber ich glaube, diese Art von Selbstzweifel gehört auch dazu und treibt einen an, seine Sache so gut wie möglich zu machen. Man muss aber akzeptieren, dass es andere gibt, die manches einfach besser können als man selber und sich stattdessen auf das konzentrieren, worin man gut ist.

Zu den größten äußeren Widerständen gehört die knappe Zeit, die ich als berufstätige Mutter von kleinen Kindern habe. Aber das ist eben so und ich mache das Beste aus den Ressourcen, die ich zur Verfügung habe.

Was fällt Dir am leichtesten? Was ist die größte Hürde?

Am leichtesten fällt es mir, die Texte zu schreiben. Ich stecke voller Gedanken, Geschichten und Erinnerungen. Die Worte purzeln nur so aus mir heraus, wenn ich erstmal im Prozess des Schreibens bin.

Die größte Hürde sind die Fotos. Die haben mich auch lange davon abgehalten, meinen Blog in Angriff zu nehmen. Als ich dies einmal auf meinem Blog ansprach, schlug mir eine Kommentatorin vor, doch auf Fotos zu verzichten, da vor allem meine Texte das Herzstück meines Blogs seien. Darüber habe ich tatsächlich nachgedacht.

Wie geht Dein reales Umfeld mit Deiner neuen Leidenschaft um?

Die Reaktionen gehen von „Find ich total super.“ über „Was bringt Dir das denn?“ bis zu „Du bist bescheuert, dass Du Dir das neben Deinen ganzen Verpflichtungen auch noch antust!“. Schön war auch „Blogger finde ich zum Kotzen mit ihrer Sucht nach Selbstdarstellung!“.

Natürlich würde ich lügen, wenn ich behaupte, dass mich die Reaktionen von anderen völlig kalt lassen. Aber nur, wer selber mit Leidenschaft bloggt, kann ermessen, wie bereichernd und erfüllend dies sein kann. Auch und vor allem, wenn man Teil einer Gemeinschaft ist, die sich grob durch das Interesse an Mode gefunden hat, aber doch durch so viel mehr zusammengehalten wird. Manche Bloggerinnen empfinde ich fast wie Freundinnen, obwohl ich sie noch nie in echt getroffen habe.

Worte spielen auch in Deinem Beruf eine große Rolle. Macht das für Dich Schreiben leichter oder schwerer?

Weder noch, aber ich glaube, die Liebe zu Worten, Texten und Sprache hat beide Entscheidungen stark beeinflusst, sowohl die zu meinem Beruf – ich bin Französisch- und Deutschlehrerin – als auch die, mich privat mit dem Schreiben von Texten zu befassen.

Welche Leser_innen möchtest Du gerne mit Deinem Blog ansprechen?

Ich mache mir nicht so große Gedanken über die Zielpersonen meines Blogs. Dabei stelle ich mir vor, dass diejenigen, die gern professionelle Fotos mit katalogreifen Outfits sehen möchten, eher weniger Interesse an meinem Blog haben. Es werden eher Menschen sein, die meine Texte mögen und sich vielleicht mit meiner Lebenssituation identifizieren können. Ich freue mich grundsätzlich über jeden, der mich auf meinem Blog besucht!

Was wird auf Deinem Blog voraussichtlich nie zu sehen geben?

Fotos von meinen Kindern. Ich finde nicht, dass ich das Recht dazu habe, ihre Privatsphäre zu verletzen, indem ich sie einer Öffentlichkeit preisgebe, für die sie sich nicht bewusst entscheiden konnten. Außerdem: freizügige Fotos von mir. Dabei würde ich mich nicht wohl fühlen.

Kleidungsstile wechseln mit äußeren Rahmenbedingungen. Du bist gerade in einer Lebenssituation mit zwei Kleinkindern, die Dich nicht alles sinnvoll tragen lassen, wonach Dir der Sinn steht. Wo möchtest Du mit Deinem Kleidungsstil hin? Wie sieht für Dich die Bianca aus, die mit den Lebensanforderungen und ihrer dazu passenden Kleidung im Reinen ist?

Da sprichst Du einen sehr interessanten und irgendwie auch wunden Punkt an, liebe Ines, der auch zeigt, dass Du mich schon ein kleines bisschen kennst. Denn in der Tat verlangt mein Alltag von mir eine eher unkomplizierte, pflegeleichte und robuste Kleidung, während mein Herz für elegante Seidenstoffe und anspruchsvollen Kaschmir schlägt. Mein Blogartikel dazu: Über Vorlieben und Anlässe.

So habe ich eigentlich zwei Garderoben: eine für die Arbeit und zum Ausgehen, eine für den Alltag mit den Kindern. Wohin ich mit meinem Kleidungsstil will und wie ich ihn einschätze, habe ich im Blogbeitrag So finde ich meinen Stil gerade erläutert, zu dem mich Stephanie, die Modeflüsterin, mit ihrem Projekt zur Stilfindung inspiriert hat, bei dem Du ja auch dabei warst als die Natürliche.

Was inspiriert Dich auf anderen Blogs?

Das ist ganz unterschiedlich. Manche Blogs inspirieren mich durch die großartigen, geschmackvollen und stilsicheren Outfits, die gezeigt werden. Bei anderen mag ich vor allem die geistreichen, lehrreichen oder witzigen Texte. Wiederum andere Blogs lese ich, weil mir die Bloggerin dahinter sympathisch ist. Es gibt natürlich auch Mischungen aus mehreren oder allen Aspekten.

Warum liest Du meinen Blog?

Bei Dir ist es eine Mischung aus Interesse für Deine Person und Deinen Artikeln. Du bist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen, einfach weil Deine Beiträge und Kommentare ehrlich und authentisch sind, Du viel subtilen Humor besitzt und dabei so hilfsbereit und warmherzig bist. Andererseits habe ich auch großen Respekt vor Deinem Wissen und Deiner Erfahrung als Stilberaterin und profitiere regelmäßig davon, wenn Du erklärst, warum was wie zusammen passt und kombiniert werden kann. Ich lege auch großen Wert auf Deine Meinung und bin stolz, wenn Du Dich zu einem meiner gezeigten Stücke positiv äußerst. Ich weiß nämlich, dass Du dies nicht tun würdest, wenn Du es nicht so meinst.

Womit möchtest Du Deine Leser_innen auf neue Gedanken bringen?

Eigentlich habe ich so ein pädagogisches Konzept gar nicht. Ich möchte sie einfach unterhalten und freue mich, wenn es gelingt.

Was ist Deine Lieblingsjahreszeit?

In der Farbtypenlehre ganz klar: Winter. Ich liebe die klaren, kalten, leuchtenden Farben, die diesem Farbtypen stehen (ganz zufällig gehöre ich auch zu dieser Sorte ;-) ).
In der Natur ebenso klar: Frühling. Wenn alles keimt, knospt und blüht, erwacht auch in mir eine intensive, pulsierende Lebenslust und Energie.

Welches ist Deine Lieblingsfarbe?

Pink! Und da Schwarz und Weiß eindeutig Nicht-Farben sind, kann ich sie hier auch nennen, ohne das Maß zu überschreiten. Dann MUSS aber noch Royalblau und ein kräftiges Türkis dazu, sonst ist es nicht komplett. Im Schmuckbereich liebe ich Silber und schimmernde Perlen.

Ohne welches Essen könntest Du nicht gut leben?

Brot! Ich habe in meiner Jugend mehrere Jahre in einer Bäckerei gejobbt und dort einen sehr feinen Geschmack für gutes und hochwertiges Brot entwickelt. Noch heute liebe ich frisches Brot und vermisse es auf Reisen in andere Länder immer am meisten. Im Gegensatz zu Dir mag ich es übrigens gern mit Butter ;-) .

Was beschreibt Deine Grundeinstellung zum Leben in einem Satz?

Über diese Frage habe ich am längsten nachgedacht. Dabei sind mir drei Dinge klargeworden:

  1. Ich habe gar keine Grundeinstellung zum Leben.
  2. Kompliziertes in nur einem Satz auszudrücken, liegt mir einfach nicht.
  3. Die Grundeinstellung, die ich leider nicht habe, aber wahnsinnig gerne hätte, lautet:
    Sorge dich nicht – Lebe!

Zum Abschluss danke ich allen, die bis hierher durchgehalten haben und vor allem Dir, liebe Ines, für diese reizvollen Fragen. Es hat mir einen Riesenspaß gemacht, sie zu beantworten!

Habt Ihr weitere Fragen an Bianca? Dann besucht einfach ihren Blog und stellt sie dort im Kommentarfeld. Ich habe mich sehr gefreut, Bianca so etwas besser kennenlernen zu dürfen. Vielen Dank an diese lebensfrohe Frau!

Du möchtest auch gerne hier vorgestellt werden? Dann melde Dich bei mir, gerne auch als Nicht-Bloggerin!

Hier findet Ihr die bisherigen Interviews: Leser_inneninterview by meyrose.

Buchreview: Google Webmaster Tools

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Suchmaschinenoptimierung mit Google Webmaster Tools - Die Website mit kostenlosen Tools optimieren (Affiliate Link) von Stephan Czysch

Nein, ich arbeite nicht für Google. Aber mit Google. Und deshalb sind für mich Tools interessant, die meine Webseiten und Blogs für Google – denn das ist nun mal die am meisten verwendete Suchmaschine im deutschsprachigen Raum – möglichst relevant machen. Nach dem Google-AdWords-Buch (PR-Muster) für kostenpflichtige Anzeigen stelle ich Euch heute ein Buch zum kostenlosen Google Webmaster Tool vor, mit dem Webseiten für Suchmaschinen optimiert werden können.

Bei der Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO1 – geht es im Wesentlichen darum, den üblichen Suchmaschinen den Inhalt der Seiten leicht zugänglich zu machen und die Seiteninhalte so zu gestalten, dass sie zu den gewünschten Suchbegriffen auf den vorderen Plätzen der unbezahlten Suchtreffer erscheinen.

Google Webmaster Tools ist ein kostenloses Angebot von Google, das mit jedem Google-Konto verwendet werden kann. Wenn man die betreffende Webseite dem Tool online über einen Code auf dieser Webseite (oder andere Verknüpfung) als Domaininhaber hinzufügt, erhält man Informationen über die Webseite, die man sonst nicht auf einfachem Weg einsehen kann. Dazu gehört u.a. ein Überblick darüber, welche Webseiten auf einen verlinken, zu welchen Suchbegriffen man bei Google gefunden wird und wenn Probleme beim Crawling (dem Auslesen der Seiten) auftauchen. Für mich sind die Crawling- und HTML-Fehler-Informationen dabei am wichtigsten.

Webmaster und Google können über das Tool miteinander kommunizieren, wenn z.B. bestimmt Links missachtet werden sollen oder man der Meinung ist, zu Unrecht im Ranking abgestraft worden zu sein.

Nun könnte man vielleicht denken: “Warum ein Buch mit 272 Seiten kaufen und lesen, wenn man vieles davon auch in den Hilfe-Seiten von Google findet?” Ja, Vieles könnte man auch ohne das Buch herausfinden. Aber: Der Autor nimmt den Leser so schön an die Hand, dass sich die Einarbeitung in das Thema quasi von alleine ergibt. Bei mir war Lesen und Umsetzen in einem Nachmittag erledigt und hat meine Webseiten jetzt schon einen Schritt weiter gebracht, obwohl sie schon gut sind. Die Tools von Bing werden übrigens auch noch eingeführt, das habe ich mir allerdings erstmal gespart. Man muss ja nicht alles auf einmal machen :) .

Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Interessierten!

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

  1. Search Engine Optimization []

Von Facebook-Ordnern und Social Media Marketing

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Ist es nicht schön, im Leben immer wieder etwas dazu zu lernen? Diesen Monat hat mir Gunda via Facebook eine Nachricht geschickt, auf die ich nicht reagiert habe. Sie wunderte sich, fragte per E-Mail nach und vermutete, dass die Nachricht im Posteingangsordner Sonstiges vor sich hin dämmern würde und so war es dann auch. Bisher war mir die Existenz dieses Ordners gar nicht bekannt! Ihr kennt ihn auch nicht? Hier findet Ihr eine Entdeckungsanleitung: web magazin.

Neben etwas Spam und einem sehr lieben Hinweis darauf, dass jemand anders gerade ein Foto von mir unerlaubterweise als Profilbild verwendet, fand ich eine Nachricht vom Diogenes Verlag (Werbung) vom 21. August 2012 (!). Dass ich fast zwei Jahre brauche, um eine Nachricht zu beanworten, ist zum Glück ein Einzelfall!

Die Kontaktaufnahme vom Diogenes Verlag bezieht sich auf eine Kundenrezension, die ich bei Amazon zum Buch Abschalten: Die Business Class macht Ferien (Affiliate Link) von Martin Suter veröffentlicht habe. Hier findet Ihr die Rezension mit nur einem Stern: Alter Wein in neuen Schläuchen. Ich war ziemlich enttäuscht darüber, dass nur sehr wenig neue Kolumnen in dem Buch sind und das auf der Amazon-Produktseite nicht zu sehen war. Es geht nicht um die eigentliche inhaltliche Qualität. Inzwischen ist auf der Amazon-Seite übrigens der Vermerk “Mit 13 neuen Geschichten aus der Business Class” ergänzt worden.

Was Ihr im Folgenden lest1, ist für mich ein exzellentes Beispiel für den Umgang eines Unternehmens mit Kritik in sozialen Netzwerken. Wenn alle Firmen Social Media Marketing so betreiben würden, wäre die (Kunden-)Welt ein bisschen besser.

Facebook-Dialog: Diogenes Verlag – Ines Meyrose

21. August 2012

Sehr geehrte Frau Meyrose,
ich betreue die Facebook-Seite von Diogenes und habe auch ihr Posting bei Twitter gesehen. Dazu folgendes: bei “Abschalten” von Martin Suter handelt es sich um eine thematische Zusammenstellung, wie der Untertitel suggeriert: “Die Business Class macht Ferien”. Dafür haben wir aus allen Business-Class-Bänden von Martin Suter die Geschichten ausgewählt, die zum Thema “Ferien” passen. Eine schöne Idee und eine gelungene Zusammenstellung, wie wir finden. Das Buch erscheint aus diesem Grund jetzt Ende Juli zur Ferienzeit.

Auf keinen Fall wollten wir damit eines: Leser in die Irre führen. Nicht jeder Leser kennt alle Business-Class-Kolumnen, und einige Leser, die vielleicht viele Business-Class-Geschichten kennen, werden trotzdem Freude an dem Buch und der neuen Zusammenstellung haben.

Wenn wir ein Buch mit allen Fußball-Geschichten vom Kleinen Nick veröffentlichen oder ein Hörbuch mit allen Weihnachtsgeschichten von Ingrid Noll, ist es auch klar, dass diese Geschichten nicht alle neu sind – sondern früher schon in anderer Form und in anderen Büchern erschienen sind.

Es ist natürlich ungut, dass darauf auf der Amazon-Site nicht hingewiesen wird, wir sind dabei, einen entsprechenden Hinweis auf der Amazon-Seite unterzubringen. In der Buchhandlung hätte eine Frage an die Buchhändlerin oder den Buchhändler genügt, um den Sachverhalt zu klären, das geht auf einer Website natürlich leider nicht.

Schicken Sie mir doch bitte Ihre Privatadresse, ich würde Ihnen als Suter-Fan gerne als Ausgleich den – garantiert neuen – Roman Die Zeit, die Zeit (Affiliate Link) zukommen lassen.
Mit besten Grüßen aus Zürich S.B.

4. August 2014

Liebe Frau B.,
leider habe ich Ihre Nachricht erst eben gesehen, weil ich den Ordner Sonstiges, in dem sie gelandet ist, nicht kannte und erst heute gesehen habe. Danke für Ihr Angebot. Da ich “Die Zeit, die Zeit” tatsächlich noch nicht kenne, würde ich mich sehr über ein Exemplar freuen, wenn Ihr Angebot noch gilt. Meine Adresse ist ___.
Herzliche Grüße

Liebe Frau Meyrose,
das kenne ich – Sonstiges ist meist ein unbeachteter Sammelpunkt für Spam. Das Buch schicke ich Ihnen gerne.
Freundliche Grüsse S.B.

Liebe Frau B.,
Danke! Ich hatte bis heute keine Kenntnis davon, dass dieser Ordner überhaupt existiert und ich bin wirklich Social Media – affin … kein Tag, ohne etwas dazu zu lernen …
Herzliche Grüße, Ines Meyrose

Ausgleich erhalten

Am 16. August 2014 ist das Buch “Die Zeit, die Zeit” bei mir eingetroffen. Ich freue mich sehr darüber und lese es gerade. Vielen Dank an den Diogenes Verlag und Frau B.!

Als Mediatorin habe ich verinnerlicht, dass Bindung, Ordnung und Ausgleich2 stimmen müssen, damit es einem gut geht. In diesem Fall geht es mir mit diesem Ausgleich sehr gut. Das ändert nichts an meiner damaligen Meinung zu “Abschalten” – den Untertitel verstehe ich auch heute nicht in seiner zweideutigen Tiefsinnigkeit. Aber es macht mir Lust, auch in Zukunft Bücher von Suter bei Diogenes wieder mit einem guten Gefühl zu kaufen, denn ich fühle ich mich als Kunde gesehen und verstanden.

Was findet Ihr in Eurem Facebook-Sonstiges-Ordner?
Was denkt Ihr über mein Erlebnis mit Diogenes?
Lest Ihr Martin Suter? Welches ist Euer Suter-Lieblingsbuch?

  1. Die Genehmigung, diesen Dialog veröffentlichen zu dürfen, liegt mir vor. []
  2. Begriffe aus Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger []

5. Blog-Geburtstag

5Heute feiert dieser Blog seinen 5. Geburtstag!

In den letzten 5 Jahren habe ich bald 1000 Artikel veröffentlicht. Insgesamt 390.000 Besucher und viel positives Feedback sowie konstruktive Anregungen in Kommentarform und persönlich motivieren mich, den Blog weiter regelmäßig mit Leben zu füllen.

Mindestens 500 Besucher pro Tag – Rekord ist 1390 – das ist schon eine ganze Menge. Aufrufe der Seite pro Tag gehen sogar bis 8.000. Pro Monat besuchen bis zu 18.000 Leser_innen diesen Blog.

Durch die Arbeit an dem Blog und den damit zusammen hängenden sozialen Netzwerken, vor allem auch den ü30 Bloggern, habe ich spannende Menschen virtuell und persönlich kennen gelernt und freue mich, vielleicht noch mehr auch mal persönlich zu treffen.

Danke …

an Euch Leser_innen! Ohne Euch wäre dieser Blog nichts – denn er hätte keinen Sinn. Danke für Euer Interesse, Kommentare und Anregungen!

Heideblüte 2014

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Eine kleine Impression der Heideblüte in der Fischbeker Heide in Hamburg am südlichen Stadtrand. Der Honigduft und das Farbenmeer waren heute Morgen beim Laufen ein Traum. Schöner wird es 2014 nicht mehr werden. Wer das sehen möchte, macht sich am besten in diesen Tagen auf den Weg. Die Anreise mit der S-Bahn bis Neugraben und ab dort zu Fuß bis zur Hundewiese Kiesbarg oder mit dem 250er-Bus bis zur Endstation ist ganz einfach.

Habt Ihr die Heideblüte schon mal live gesehen?

Leuchtfeuer Bunthaus

Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderLeuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderLeuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Auf die Idee mit dem Ausflug zur Bunthäuser Spitze hat mich die Hamburgerin Sabine mit diesem Blogbeitrag gebracht: Die besten Hamburg-Tipps. Vor einiger Zeit hat mich dieser Beitrag von ihr auch schon dazu gebracht, das Leuchtfeuer Bunthaus auf die Ausflugsliste zu setzen: Wächst der noch?.

Wanderwegweiser zum Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Wanderweg zum Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderAuf der Suche nach einer coolen Foto-Location viel mir dieser Tipp wieder ein. Es ist der kleinste Leuchtturm Hamburgs! Ganze 6,95 m ist er hoch. Dieses süße Leuchtfeuer ist definitiv den kleinen Spaziergang am Deich entlang wert. Es steht an der Bunthäuser Spitze, wo sich die Elbe von der Quelle kommend in Norder- und Süderelbe aufteilt, um später in Hamburg wieder zusammengeführt zu werden. Auf der so entstandenen Insel liegt Wilhelmsburg mit Moorwerder.

Ein sehr romantischer Ort, an dem das Paar, das vor uns auf dem Weg war, vermutlich lieber ungestört gewesen wäre ;) . Aber sogar so ein kleiner Ort bietet genug Platz für alle … und für meine neue VAUDE-Outdoor-Tasche, die ich Euch Montag gezeigt habe. Was wir dort hautsächlich fotografieren wollten, erfahrt Ihr in einigen Wochen.

Tasche Albert XS in Mocca von VAUDE am Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg Moorwerder

Hamburgern oder Besuchern mit Lust auf kleine, idyllische Orte kann ich nur empfehlen, sich auch mal zur Bunthäuser Spitze landseitig aufzumachen. Also, auf zum Turm!

Mögt Ihr auch Leuchttürme auch so gerne? Wart Ihr schon mal auf einem?

Kennt Ihr meinen Bericht von der Besichtigung des Hörnumer Leuchtturms? Den findet Ihr hier: Leuchtturmerlebnis – das Seefeuer Hörnum/Sylt.

Buchreview: Selbst verpackt

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
selbst verpackt: Schöne Verpackungen für handgemachte Produkte (Affiliate Link)
von Viola E. Sutanto

Selbst Gemachtes selbst verpackt – das Sahnehäubchen bei handwerklichen Erzeugnisse ist die ansprechende Verpackung. Kommt dem Kaufinteressenten ein spontanes “Oh, ist das schön verpackt!” in den Sinn, wird er das Produkt gerne in die Hand nehmen oder online anklicken und viel eher kaufen, als wenn seine Phantasie für eigene Verpackungen gefragt ist.

Viola E. Sutanto, Grafikerin und Produktdesignerin, stellt in ihrem neuen Buch im ersten Teil geeignete Verpackungsmaterialien vor und setzt dann im zweiten Teil einige kreative Ideen um. Dabei wird immer beachtet, dass die Verpackung einfach und kostengünstig ist sowie mit wenig Material auskommt. Die Besonderheiten der zu verpackenden Kunstwerke wie beispielweise Schmuck, Keramik, Glas, Lebensmittel, Pflanzen, Kosmetik- und Wellnessprodukten sowie Kleidung, Accessoires und Heimtextilien werden einbezogen. Die Verpackungen sind am Ende sicher und schön.

DIY-Anbieter_innen

Im ersten Moment war ich etwas überrascht beim Lesen, weil ich beim Titel eher an ein Buch zum Privatgeschenkeverpacken gedacht habe. Die Zielgruppe sind allerdings Kunsthandwerkerinnen, die handwerkliche Erzeugnisse mit ihrer wiedererkennbaren Marke anbieten, verpacken und versenden wollen, sozusagen die klassische Anbieterin auf DaWanda oder Etsy. Trotzdem lassen sich natürlich viele Ideen auf private Anlässe übertragen.

Vorlagen mit QR-Codes

Im Anhang sind einfache Vorlagen für zehn Schachteln in verschiedenen Formen, Falttechniken und Größen sowie 12 Etiketten. Die QR-Codes führen zu Webseiten von Rotovision books, auf denen die Vorlagen als Grafik gezeigt werden und kopierbar sind.

Fazit

Ein schönes Buch, bei dem mir vor allem die Einfachheit und schnelle Umsetzbarkeit der Ideen gefällt. Wer eigene Produkte anbietet, wird darin sicher Anregungen finden. Auch für den Weiterverkauf von Waren lassen sich schöne Ideen umsetzen. Ich werde mich jetzt daran machen, für meine Firma einen Anhänger zu entwerfen. Oft sind es Kleinigkeiten, die die Welt – und ein Einkaufserlebnis – ein bisschen schöner machen.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

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