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Farbberatung: Mein Farbtyp passt nicht zu meiner Kleidung – was jetzt?

Hilfe, mein Farbtyp ist ganz anders als ich dachte!

Das Erlebnis hatte ich vor 21 Jahren. Der Klassiker bei nicht harmonischer Farbwahl ist, dass warme Herbstfarbtypen fast nur Schwarz tragen oder kühle Sommerfarbtypen eine ausgeprägte Vorliebe für Beige haben, was dem jeweiligen Farbtyp so gar nicht entspricht. Anhand dieser beiden Beispiele zeige ich dir heute, wie du vorhandene Kleidung besser kombinieren kannst.

Der Einfachheit halber und weil das Jahreszeiten-Farbtypen-System vielen geläufig ist, verwende ich die Bezeichnungen in diesem Beitrag. Als Farbberaterin arbeite ich differenzierter mit 26 Farbtypen, die jeweils eine, zwei oder drei Farbqualitäten als Dominanzen haben. Mehr dazu im Beitrag Farbberatung neu gedacht - und umgesetzt.

Es kommt darauf an, wo du eine Farbe trägst

Gesichtsnähe ist dabei das erste Stichwort: Je weiter Farben vom Gesicht weg sind, umso weniger dramatisch ist es, wenn sie in Kontrast zum Farbtyp eingesetzt werden.

Ein kühler Farbtyp kann deshalb durchaus gut cognacfarbene Lederschuhe, Handtasche oder Gürtel tragen, wenn er eine Vorliebe für die Farbe hat. Ein warmer Herbstfarbtyp kann Schwarz bei Hosen oder Lederaccessoires einsetzen, wenn er die Farbe tragen möchte. Als Rollkragenpullover oder Schal – direkt das Gesicht umrahmend – ist die Farbe keine glückliche Wahl.

Wie du herausfindest, ob eine Farbe warm oder kühl ist, habe ich im Beitrag Warme und kalte Farben erkennen: Tipps für Farbharmonie und Kontraste illustriert. Mehr zum Einsatz von Farbkontrasten und zum Kombinieren von Farben findest du im Beitrag Sieben Farbkontraste.

Beispiel warmer Farbtyp mit Vorliebe für Schwarz

Wenn du die Farbe der Kleidung nicht auf deinen Farbtyp abstimmen möchtest, kannst du es alternativ über die Haarfarbe machen. Ich bin nach Jahreszeiten-Farbtypen ein dunkler Herbstfarbtyp: braune Augen, braune Haare, helle Haut. Dunkle, warme Farben stehen mir am besten – der gedämpfte Anteil des Herbstes ist bei mir unwichtig, mir stehen auch leuchtende Farben. Bis 2005 habe ich viel schwarze Kleidung getragen.

Ines Meyrose 2004 mit roten Haaren - Portrait

Wenn ich mir die Haare in Kupfer färbe (Foto 2004), warmen Lippenstift verwende und orange Accessoires in Gesichtsnähe trage, gleichen die warmen Akzente das zu kalte Schwarz aus. Warmes Braun steht mir besser, aber Schwarz ist so durchaus tragbar.

Ines Meyrose - Outfit 2021 - Wollmantel braun - Portrait

Zu den inzwischen grau gewordenen Haaren (Foto 2021), die einen kühlen Ton bekommen haben, ist das typische Herbstbraun am Oberkörper auf jeden Fall eine bessere Idee als Schwarz.

Wenn du ein heller, warmer Frühlingstyp bist, kannst du Schwarz mit Beige anwärmen und aufhellen. Goldblonde Haare passen perfekt dazu, wenn Kupfer nicht dein Fall ist.

Beispiel kühler Farbtyp mit Vorliebe für Beige

Sommerfarbtyp: vorher blass in Beige, nachher frisch in Hellblau mit Beige kombiniert - KI-generiert

Wenn du ein heller, kühler Sommerfarbtyp mit einer Vorliebe für Beige bist, kannst du das zu warme Beige mit kühlem Hellblau oder Rosa kombinieren und damit die Brücke zu deinen natürlichen Farben schlagen.

Falls du ein dunkler, kühler Winterfarbtyp bist, kannst du Beige mit Dunkelblau kombinieren, um dich wieder strahlen zu lassen.

Altes darf bleiben – Neues kommt dazu

Wenn die Farbberatung zu einer Überraschung geführt hat, ist die Lösung, die alten Sachen aufzutragen, aber neu zu kombinieren. Sachen, die du vor der Beratung schon ungerne getragen hast und von denen du jetzt weißt, dass sie farblich unharmonisch sind, können aus dem Haus.

Lieblings- und Alltagsteile in Fehlfarben trägst du auf, indem du sie mit perfekten Farben kombinierst. Das kann ein neues Tuch sein, neue Ohrringe, ein Blazer oder Cardigan – Hauptsache der Blick wird von der perfekten Farbe zum Gesicht gelenkt.

Wie lange dauert die Umstellung auf farbtypgerechte Kleidung?

In fünf Jahren drehen sich die meisten Kleidersortimente einmal. Wintermäntel oder Handtaschen halten auch mal zehn Jahre, aber die meisten Sachen sind nach spätestens fünf Jahren entweder kaputt, sitzen nicht mehr oder passen nicht mehr zu dir.

Auch wenn du deinem Stil treu bist und Trends dir egal sind, passt sich der Geschmack im Lauf der Zeit der Mode etwas an, beziehungsweise wird von dem geprägt, was überhaupt verfügbar ist.

Wie kommt es, dass jemand farbtypfremde Farben liebt?

Kund_innen, die in einer Farbberatung bei mir herausfinden, dass sie mit Schwarz oder Beige komplett daneben gelegen haben, sind meistens sehr überrascht über das Ergebnis.

Die Überraschung wird schnell zu Freude, wenn sie sehen, wie viel frischer und strahlender sie in den perfekten Farben aussehen. Es sind Menschen, die empathisch gemeinte Fragen aus dem persönlichen Umfeld wie

„Du siehst aber blass aus. Geht es dir nicht gut?“

Beliebte Frage an einen Sommerfarbtyp in Beige

oder auch

„Du siehst so traurig aus. Ist was passiert?“

Beliebte Frage an einen Herbstfarbtyp in Schwarz

nicht mehr hören können. Komischerweise haben sie für den einen Pulli in Apricot als Herbstfarbtyp immer Komplimente bekommen und das nie verstanden. Oder wenn sie das hellblaue T-Shirt tragen werden sie als Sommerfarbtyp immer gefragt, ob sie gerade im Urlaub waren. Das hätte schon zu denken geben können … Hat es ja auch, sonst hätten sie keine Farbberatung gebucht.

Wenn es dann Klick im Kopf gemacht hat und die Freude siegt, ist der Weg in die positive Sichtbarkeit frei. Es sind oft eher introvertierte Menschen, die unbewusst aus Angst vor genau dieser Sichtbarkeit bisher Farben gewählt haben, die sie blass und unscheinbar wirken lassen. Der Schritt zu den Farben, die sie strahlen lassen, ist ein Baustein auf dem Weg zu einem gestärkten Selbstbewusstsein.

Farbberatung bei image&impression buchen

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Wann hast du deinen Farbtyp entdeckt und was genau hat sich seitdem verändert?

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22 Antworten auf „Farbberatung: Mein Farbtyp passt nicht zu meiner Kleidung – was jetzt?“

Guten Morgen Ines, 26 Farbtypen, da sieht man doch schon, wie individuell die Sache angegangen werden muss.
Früher habe ich in einer Zeitschrift einen Beitrag gelesen, da gab es nur 4 Farbtypen, denn das ist gut 40Jahre her.😅 Ich konnte per Ausschlussverfahren feststellen, dass ich wohl ein Herbsttyp sein müsse.
Meine Kleidung habe ich aber nie danach gewählt. Als junge Mama habe ich auch viel Schwarz getragen, die Frage nach der Beerdigung war fast täglich zu hören.
Irgendwann habe ich selbst im Spiegel den Unterschied gesehen. Ich trug damals knalliges Königsblau als Pullover und sah darin furchtbar krank aus. Da habe ich gemerkt, was es macht, die falschen Farben zu tragen.
Heute achte ich viel mehr darauf. Meistens jedenfalls.
Interessant finde ich Deine Aussage, die Garderobe ändert sich nach etwa 5 Jahren. Ich glaube auch, der Geschmack und die Mode spielen da eine große Rolle. Selbst Menschen, die sagen Trends interessieren sie nicht, sind vielleicht unbewusst doch davon betroffen. Und wenn es an den angebotenen Teilen im Handel liegt.
Ich mache mir darüber in den letzten Monaten auch Gedanken. Wie lange werde ich es tragen und weshalb ändert sich mein Geschmack gerade und tut er das wirklich. 😳
Ich wünsche Dir ein sonniges Wochenende, liebe Grüße Tina

Nach den vier Farbtypen in den 1980ern dachte ich immer, dass ich ein Winterfarbtyp sein, wobei ich Dunkelbraun, Oliv, Orange, Rot und Gelb schon immer mochte. Meine Mutter war ein Wintertyp, dass hat wohl meinen Blick geprägt.

Ich bin sehr gespannt, wie sich dein Geschmack in den nächsten Jahren entwickelt. Im letzten Jahr hast du sehr viele neue Sachen ausprobiert. Mal sehen, was davon bleibt. Und was dazu kommt.

Hab auch ein sonniges Wochenende!

PS: Teste gerade Zitroneneis 2.0 – den Rest des Versuchs der letzten Woche haben wir als Wassereis aufgegessen. Heute klappt hoffentlich alles!

Sehr differenziert ist bei Dir eine Farbberatung. Das finde ich toll.
Ich weiß seit vielen Jahren, dass ich der Herbsttyp bin, aber nicht welche „Unterdifferenzierung“. Aber mit „meinen“ Herbst-Farben komme ich gut zurecht.
Wie Du weißt, habe ich Seminare für Frauen in meinem früheren Berufsleben gegeben und dort zu bestimmten Seminaren auch immer eine Farbberaterin als Expertin eingeladen. Jede Teilnehmerin bekam eine Beratung. Als einmal eine Teilnehmerin während der dort enthaltenen Farbberatung erkennen musste, dass sie der komplett andere Farbtyp ist, war das Erschrecken groß. Sie dachte, sie wäre Herbst, dabei war sie der Winter. Wir anderen waren begeistert, wie sich „ihre“ neuen Farben für sie positiv auswirkten. Es gaben nämlich andere Teilnehmerinnen mit Wintertyp ihr Kleidung von ihnen zum Probieren. Welch eine Veränderung in Selbstbild und Selbstbewusstsein! Da es ein Langzeitkurs war, konnten wir über 6 Monate die Veränderung verfolgen. Die Teilnehmerin erzählte begeistert über ihr neues (Kleidungs-)Leben und wie sich ihre Präsenz und Selbstbewusstsein auch im Beruf gesteigert hätten.
Also, ich bin überzeugt davon, dass sich eine Farbberatung absolut lohnt. Und Deine sehr guten Tipps auch, wenn ein Umstyling nötig ist, weil frau nun weiß, was ihr wirklich steht!
Herzlich,
Sieglinde

Genau diese Veränderungen über einen längeren Zeitraum finde ich immer wieder besonders schön zu sehen. Toll, dass du das über die Seminare deinen Teilnehmerinnen ermöglicht hast.

Du kennst meine Farbberatungsgeschichte und hast einen wesentlichen Anteil daran, dass ich Kindheitstraumata (Orange) und jetzt eine Rotchallenge angegangen bin. Dafür bin ich dir höchst dankbar.

Ich fände eine erneute Farbberatung so spannend wie vermutlich ‚enttäuschend‘, denn ich weiß ja jetzt schon, dass du das von mir so geliebte Hellblau nicht so magst.

Dennoch glaube ich, dass ich mittlerweile ein ganz gutes Gefühl für mich und meine Farben entwickelt habe. Manchmal sind es nur Nuancen, die entscheiden.

Der Beitrag ist sehr bildhaft und gut verständlich, das mag ich.

Hab ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Nicole

Dass ich dich wieder an Orange und Rot herangebracht habe, ist mir eine helle Freude!

Ich mag Hellblau schon – für andere …

Hab auch ein schönes Wochenende!

Liebe Ines,
wie du ja weißt, war ich lange der Meinung ein Herbsttyp zu sein, weil in einer Beratung dieses falsche Ergebnis herausgekommen war. Schuld daran trug das wenig fundierte Wissen der Beraterin, die sich an meinen sehr dunkelbraunen Haaren mit leichtem Rotstich orientierte.
Lange Jahre, ca. 25, habe ich versucht, damit zu leben, habe mir eingeredet, dass ich die Farben überhaupt am schönsten finde – tatsächlich finde ich sich durchaus schön – und dass ich voll „Herbst“ bin, weil ich diese Jahreszeit so gerne mag…
Glücklich war ich nicht und mein Schrank voll mit Kleidung, die ganz und gar nicht zu mir passte. Leute fragten mich, wie lange ich noch arbeiten müsste und wollten dann nicht glauben, dass es noch 15 Jahre sein sollten.
Dann endlich habe ich dich über deine Webseite gefunden und die Beratung gemacht, die mich von den für mich viel zu dunklen Farben regelrecht befreit hat. Ich bin ja hell-warm-leuchtender Frühling und super glücklich mit diesen strahlenden Farben. Die passen wirklich zu mir.
Und mehrfach schon ist es mir passiert, dass Leute so etwas sagten wie: Da kommt der Frühling! Oder: Du siehst ja frisch aus.
Ich habe schon etliche Kolleginnen und Freundinnen erlebt, die auch eine Beratung bei dir gebucht hatten und sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen waren, Freude hatten die neue Farbskala auszuprobieren und sich damit zu zeigen. Ausnahmslos alle strahlten mehr Selbstbewusstsein aus.

Meinen Kleiderschrank habe ich damals nach und nach umgestaltet. Angefangen habe ich mit allen meinen Tüchern – die habe ich sofort entsorgt – , dann Shirts und Blusen, Jacken und am Ende die Hosen.
Ich bin immer noch sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein und bin sicher, dass ich in einer Selbstdiagnose es nicht herausgefunden hätte. Eine fundierte Beratung ist durch nichts zu ersetzen, wenn man es denn wissen möchte.

Noch ein weiteres Mal vielen Dank für deine tolle, einfühlsame und fundierte Beratung!
Schönes Wochenende!
Kathrin

Danke für deinen ersten Kommentar hier, liebe Katrin! Genau diese Sätze wie „Da kommt der Frühling! Oder: Du siehst ja frisch aus.“ sind es, die zeigen, dass die Farben die Person perfekt unterstreichen und zum Strahlen bringen. Es freut mich so sehr, dass ich inzwischen einige Personen aus deinem Umfeld beraten durfte und alle damit selbstbewusster wirken. Das ist so schön!

Hab auch ein schönes Wochenende!

💕 Ich bin gerade tief berührt, es ist eben nicht einfach nur Kleidung.
Allen einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße Tina

Als ich das erste Mal ein Buch über Farbtypen gelesen habe warich total begeistert von den Winterfarben. Ich habe mich dennoch falsch eingeschätzt als Frühling. Weil ich von Natur aus einen leichten Rotstich im Haar habe. Meine erste Farbbberatung ergab einen Sommertyp. Immerhin kalte Farben. Weder mit den Frühlingsfarben noch mit Sommerfarben fühlte ich mich richtig gut. Eine Kosmetikerin schätzte mich dann als Wintertyp ein, obwohl sie keine Farbbberatung bei mir machte. Ich fühlte mich aber bestätigt und wusste zumindest, dass mir die kalten Winterfarben am besten stehen.

Deine Online Farbbberatung hat mir dann den letzten Kick gegeben. Wobei es sicherlich sinnvoll ist, eine Komplettberatung zu buchen, wenn man sehr unsicher ist.

Liebe Grüße
Sabine

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, fühlte ich mich zurück versetzt in die Zeit als ich mir als Studentin eine Farbberatung gegönnt habe. Das war Anfang der 1990er Jahre und ich habe davor völlig andere Farben getragen. Viel Pink, Schwarz und Hellblau. In meinem damaligen Kleiderschrank war genau ein langärmliges Shirt, das von den Farben funktionierte. Damals gab es nur die Unterscheidung in vier Farben. Aber selbst das hat mich überfordert. Heute trage ich viele Farben, die mir stehen. Bin aber häufig unschlüssig, ob das die richtige Farbwahl ist. Deshalb gehe ich so gerne mit dir einkaufen. Da fühle ich mich sicher. Nur manchmal greife ich bewusst nach anderen Farben wie z. B. Bei weißen Blusen. LG Caro

Bewusst nach anderen Farben zum Kombinieren zu greifen hat, eine ganz andere Wirkung, als wenn man primär andere Farben trägt. Gerade hochweiße Blusen lassen sich im Kontrast zu den warmen Farben sehr gut einsetzen. Ich glaube, dein Blick für Farben ist sicherer, als du dir zutraust. Mit dir einkaufen zu gehen, ist immer eine besondere Freude.

26 Farbtypen gibt es ! Das wusste ich nicht. Spannend.
Farben machen eine Menge aus bei der Außenwirkung. Ich trage manche trotzdem gerne, auch wenn sie nicht meinem Farbtyp entsprechen. So trage ich z.b. immer noch ganz gerne Schwarz, auch wenn mich das blasser wirken lässt. Ich mag aber den Kontrast zu meinen hellen Farben und solange es mir gefällt….
Manche Farben gehen bei mir gar nicht, da wirkt meine Hautfarbe sofort kränklich und driftet ins Grüne ab. Gelb z.b. funktioniert nur als senfgelb und auch da nur so semi.
Liebe Grüße
Britta

@Schwarz Entscheidend finde ich dabei nur, dass du es bewusst einsetzt. Wenn dich auf einmal reihenweise Leute fragen, ob du krank bist, wenn du Schwarz trägst, kannst du es immer noch überdenken.

Liebe Ines,
es macht mir immer mal wieder Spaß kostenlose Farbtyp Tests auszuprobieren (große Modehäuser bieten das ab und zu auch online an). Wobei ich grundsätzlich jedem, der ernsthaft an einer Farbtypberatung interessiert ist, raten würde sich professionell und individuell (so wie du es machst) beraten zu lassen.
Bei Farben bin ich experimentierfreudig, merke aber relativ schnell, wenn ich daneben liege.

Das Hauptproblem bei den kostenfreien Online-Farbtyp-Test ist die Selbsteinschätzung der zu erfassenen Farben und die oft auf die vier Jahreszeiten beschränkte Auswertung. Passt man in das Schema und die Selbsteinschätzung ist korrekt, führen die durchaus zu einem guten Ergebnis. Es ist für einen dann schwer einzuschätzen, wie viel man darauf geben kann. Ich mache die natürlich auch immer, wenn ich sie irgendwo sehe. Gerade bei hellhäutigen Menschen ist das Ergebnis oft falsch.

Hab weiter viel Freude am Ausprobieren!

Liebe Ines,
Ich habe schon viermal eine Farbberatung gemacht, die ersten 3 mit vier Farbtypen. Da war schon fast alles dabei: Winter, Frühling, Herbst. Ich habe immer wieder eine gemacht, weil ich merkte, da stimmt etwas nicht. Ich fühle mich nicht wohl. Die letzte war dann differenzierter: warm- kalt, hell-dunkel und strahlend oder zurückgenommen. Ich bin ein Mischtyp Sommer- Winter, strahlend, nicht zu hell oder dunkel. Damit fühle ich mich wohl. Meine Lieblingsfarbe ist blau in allen Nuancen, aufgepeppt manchmal durch helles Pink, bestimmte Lilatöne oder petrol. 4 Farben waren für mich eben nicht ausreichend. Danke für Deine Unterstützung bei der Stilberatung. Liebe Grüße Greta

Die vier Jahreszeiten sind für sehr viele Menschen nicht passgenau. Ein lange und teure Odyssee war das bei dir … Wie gut, dass du am Ende herausgefunden hast, was wirklich passt.

Liebe Ines,
ich wollte noch Folgendes ergänzen:
Ich habe ja bei dir einmal die Beratung mit den 4 Jahreszeiten gemacht – das passte für mich als Frühling ganz prima – und einmal die mit den Farbeigenschaften.
Beide Beratungsarten hatten für mich hilfreiche Elemente:
Bei den Jahreszeiten konnte ich besonders eindringlich sehen, was die falschen Farben mit meinem Gesicht machen. Absteigend bis zum Winter wurde es immer abschreckender. Danach freute ich mich geradezu auf die neue Frühlingsfarbe.
Mithilfe der Farbeigenschaften warm-hell-leuchtend kann ich besonders gut einkaufen. Wenn ich mir nicht sicher bin, frage ich mich einfach ab: Ist es warm, hell, leuchtend? Wenn nicht, darf es für eine andere Kundin hängen bleiben.
Ganz liebe Grüße,
Kathrin

Bei der Analyse nach den Jahreszeiten hat man bei meiner Art der Analyse mehr negative Farben gesehen, das stimmt. Einige Augen überfordert das eher, andere haben das geschätzt, weil sie insgesamt mehr einzelne Farben zu Gesicht bekommen haben.

Habe gestern im Wald gerade an dich gedacht, als die Buchen und Birken so wunderbar frühlingsgrün in der Sonne geleuchtet haben. Bei der Jahreszeit ist wunderbar zu sehen, woher die Bezeichnung kommt.

Hab weiter viel Freude an deinen Farben!

Wie etliche hier habe ich Anfang der 90er eine Farbberatung gebucht, das war die klassische mit den vier Jahreszeiten. Die Farbkärtchen für die Handtasche habe ich heute noch.

Ich soll der Sommer sein, und „ich bin fein damit“ (wie man heute sagt). Eine andere Farbberaterin hat mal (ohne den Test zu machen) gemutmaßt, sie sehe mich als Frühling.

Ich hoffe, dass ich in all den Jahren ein Gespür dafür bekommen habe. Seit neuestem mag ich auch bestimmte Beigetöne, die ein bisschen ins Kühlere gehen.

Was leider gar nicht geht, ist schwarz, steht mir absolut nicht, dabei finde ich es bei anderen so cool. Für mich als langjährige Chorsängerin war es immer ein Angang, mich vor den Konzerten in die schwarzen Klamotten zu werfen.

Finde ich toll, dass du die Farbkarte noch hast. Das heißt ja, dass irgendwas davon für dich wichtig ist und nachhaltig wirkt. Kühles Beige gab es in den 1990ern zum Beispiel in der Mode meines Wissens nach gar nicht. Dieses Greige wurde erst später in die Mode gebracht – zumindest in meiner Modewelt. Wenn du ein Sommertyp bist, passt das. Dass du fein mit den Farben bist, ist auch ein Zeichen dafür, dass die Analyse richtig war.

Bunte Chöre finde ich eh viel schöner!

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