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Minimalismus

Kleidung in Schubladen: vertikal oder liegend falten?

„Ines, wie schaffst du es, den Überblick über deine Kleidung zu haben? Wie gelingt es dir, Ordnung zu halten?

… werde ich immer wieder gefragt.

Dabei hilft mir, dass ich Dinge zeitnah erledige und Sachen so lagere, dass ich den vollen Überblick habe. Diese Schublade in meinem Kleiderschrank ist ein gutes Beispiel dafür.

Donnerstag erzählte mir eine Freundin, dass sie für eine Hochzeitsfeier eine neue Hose gekauft und sich hinterher geärgert hat, weil sie ein schönes Kleid aus ihrem Bestand nicht auf dem Schirm hatte, das sie genauso hätte anziehen können. Wieder ein Kleidungsstück mehr, das den Schrank füllt, und eine unnütze Geldausgabe.

Mein erster Kommentar war, dass mir das natürlich nicht passieren würde, weil ich meine Kleider alle sehen kann, wenn ich die Schranktür öffne. Allerdings habe ich dann gestanden, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Ich sehe zwar alle meine Kleider, aber 2025 habe ich den ganzen Sommer meine Jeansshorts nicht getragen, weil ich sie in der Schublade unter den Sportsachen vergessen hatte. Warum? Sie war nicht zu sehen!

Genau das ist der Punkt: 
Was ich sehe, trage ich.
Was ich nicht sehe, gerät selbst bei mir in Vergessenheit.

Das Gespräch war der Auslöser dafür, am Folgetag die Schublade umzuräumen. In der Schublade liegen Sportkleidung, Badekleidung, Badelatschen, Schlafanzüge und Bandagen. Die Jeansshorts trage ich gerade.

Ines Meyrose - Outfit 2026 - Sommer - Jeansshorts, blaue Tunikablause, mittelgroße Stofftasche bunt mit messingfarbenen Beschlägen

Ausnahmsweise habe ich an die Vorher-Nachher-Bilder gedacht beim Umsortieren!

Vorher: Kleidung liegend gefaltet in der Schublade

Kleidung liegend gefaltet und in Stapeln in einer Schublade aufbewahrt.
Kleidung liegend gefaltet: Es fehlt der Überblick über die Dinge, die unten in den Stapeln liegen.

Nachher: Kleidung vertikal gefaltet in der Schublade

Kleidung vertikal gefaltet und hochkant in einer Schublade aufbewahrt.
Kleidung vertikal gefaltet: Ich habe einen deutlich besseren Überblick über den kompletten Schubladeninhalt.

Der Umbau hat keine fünf Minuten gedauert. Dafür sehe ich jetzt jedes Teil auf einen Blick. Ob du die Kleidung für die aufrecht stehende Lagerung rollst, faltest oder Päckchen daraus machst, spielt dabei keine Rolle.

In meinem Fall bringen die Sporthose aus festem Stoff links und die Badelatschen in der Mitte genug Halt, so dass die Sachen nicht umfallen, wenn ich etwas herausnehme. Wenn deine Sachen in einer so tiefen und langen Schublade zu rutschig stehen, kannst du Buchstützen dazwischen stellen. Der freie Platz links ist für die Jeansshorts reserviert.

Wie behältst du den Überblick in deinen Schubladen?

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26 Antworten auf „Kleidung in Schubladen: vertikal oder liegend falten?“

Wenn ich einen neuen Kleiderschrank planen würde, dann hätte der Schubladen für die Shirts. In Berlin ist das so und das ist mega. Darum verstehe ich, denn ich lagere meine Shirts dort schon immer so
Und es sieht auch schöner aus, finde ich.
Darum ist die Idee natürlich doppelt gut 😉
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Nicole

Wenn ich weniger Platz hätte oder mehr Shirts, würde ich sie auch so lagern. Weil ich den Platz im Schrank habe, hängen die Shirts bei mir auf Bügeln. So bleiben sie erheblich glatter, als wenn sie – wie ordentlich auch immer – gefaltet werden. Ich finde auch, dass der Schubladeninhalt jetzt schöner aussieht. Meine Tücher lagern auch so, total hübsch ist der Anblick.

Und wie das immer so ist, wenn man wirklich alles einmal rausnimmt: Es fliegt immer was dabei raus. In diesem Fall habe ich gestern beschlossen, drei der Bandagen zu entsorgen und die eine verbliebene, eine kleine, liegt jetzt bei dem elastischen Verbänden in der Medikamentenschublade. Die anderen habe ich früher beim Walken getragen, brauche sie aber schon lange nicht mehr. Also wurden nebenbei mal wieder drei Teile ersatzlos aussortiert.

Hab auch einen schönen Sonntag!

Liebe Ines, ich habe zwei große Schubladen in denen ich die Sachen auch gefaltet aufbewahre. Immer Überblick und Ordnung, das ist ein großer Vorteil. Ein guter Tipp für alle, die noch liegend übereinander stapeln.
Die Entnahme macht auch kein Chaos, das ist ein weiterer Vorteil.
Aufräumen werde ich demnächst mal wieder meine Taschenabteilungen. Da überlege ich evtl 1-3 auszusortieren und vielleicht über meinen Blog ein neues Zuhause zu suchen.
Ich wünsche Dir einen angenehmen Sonntag, liebe Grüße Tina

Vielleicht gibt es dann ein Update zum Beitrag mit all deinen Taschen? Den würde ich gerne bestaunen. Markentaschen verkaufen sich gut online, habe ich im letzten Jahr festgestellt. Wenn Sie über den Blog keiner will, stell sie ruhig da mal rein. Sie an Leserinnen zu verkaufen, ist natürlich das einfachste. Das ist mir auch am liebsten.

Hab auch einen schönen Sonntag! Wir waren heute ganz früh im Wildpark, bevor es schwül wurde, und sind jetzt drinnen. So ist der Tag auszuhalten.

Oh meine Taschen, ich zähle 103, wenn ich jetzt wirklich alle berücksichtigt habe. Einige trage ich wahrscheinlich nicht mehr. manche werden wohl bei Lucia landen. Mein Geschmack hat sich auch verändert. Und meine Garderobe. Einige Taschen habe ich ja bereits mit meinen neuen Kleidungsstücken getragen, viele warten noch auf ihren Moment. Und ich mit. 🤭

D.h. es gibt Taschen, die du noch nie getragen hast? Neue Sachen müssen bei mir immer ganz schnell eingeweiht werden. Aber bei dir es ja auch eine Sammlung. Da sind es vielleicht manchmal eher Figuren wie in einem Stetzkasten zum Bestaunen.

Nein das nicht, ich habe schon alle meine Taschen getragen, aber mein Kleiderschrank hat ja jetzt viele andere Kleidungsstücke und ich habe das Gefühl, nicht alle meine Taschen passen gut dazu. Andererseits ist es nur eine Frage der Kombination.Und da bin ich noch dran. Ein ewiger Prozess, so ein Kleiderschrank. Aber wem sage ich das. 😉
Ich wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina

Verstehe. Mit dem Stil ändern sich auch die Taschen, die zu den Dingen passen. Da wird nach der Kleidung und den Schuhen auch dieser Bereich überdacht.

In flachen Schubladen verschwinden Dinge zum Glück nicht so leicht wie in dieser tiefen. Die ist wirklich unpraktisch. Ich hab den Schrank nicht ausgesucht … der stammt noch aus der letzten Wohnung meines Mannes.

Das überrascht mich jetzt aber doch, dass du deine Jeans-Bermuda vergessen hast. Wir sind zum Glück nicht perfekt, wobei du es für mich bist. Bei mir ist durch Zufall am vergangenen Donnerstag eine Jeans-Bermuda eingezogen. Ich wollte in dem Geschäft nur mal schauen und da lag sie. Für das Radfahren und bei dieser Hitze zur Kompression richtig gut.
In Schubladen habe ich meine Unterwäsche, viele Sachen hängen oder werden übereinander gestapelt. Mit Hochkant komme ich nicht gut zurecht. Tücher und Sportsachen sind so untergebracht, mit entsprechender Unterstützung. Aber bei mir ist die Freude darüber eingeschränkt. Gut, dass es für dich genau die richtige Variante ist. LG Caro

Niemand ist perfekt, leider … (auch wenn mich freue, dass du mich in einigen Punkten so findest).

Hat mich selbst auch überrascht mit der Shorts :).

Schön, dass du so eine praktische Bermuda gefunden hast. Zufällig habe ich online eine von Marke/Modell unserer hellen Sommerhose gesehen. Die fand ich auch gut, brauche aber (noch) keine.

Taschen funktionieren so vertikal gelegt auch gut, weil keine verschwindet.

Wahnsinnig würde mich eine vertikale Faltung bei Pullovern machen. Das wäre mir zu rutschig. Die liegen weiterhin aufeinander – aber in einem Fach und keiner Schublade. Ich sehe also alle.

Unterwäsche liegt bei mir in flachen Schubladen und wird nach dem Fi-Fo-Prinzip wir bei Lebensmitteln im Supermarkt reingelegt. Die frische kommt immer nach hinten, damit alles getragen wird.

Guten Morgen!
Meine Unterwäsche befindet sich gefaltet und senkrecht in einer sehr schmalen Schublade. Das finde ich sehr praktisch und übersichtlich. Die Reihenfolge des Herausnehmens ist mir dabei herzlich egal. Ich nehme die, die ich heute tragen möchte.
Meine Socken befinden sich ebenfalls senkrecht gelagert in einer Schachtel, die ich komplett aus dem Regal nehmen und von oben hineinsehen kann. Da ich nur an kalten Tagen Socken benötige, steht die Schachtel jetzt für längere Zeit hoffentlich unbeachtet einfach im Schrank.
Meine Shirts und Pullover liegen gefaltet übereinander, allerdings ist das Regal so hoch, dass ich die Teile von vorne sehen kann. Kritisch wird es nur, wenn mir mal ein Teil dahinter rutscht, weil der Schrank recht tief ist. Das sehe ich dann nicht.
Für meine Hosen, die auf der untersten Ablage des Schrankes liegen, quasi unter den Blusen und Kleidern, die sind nicht gut zu sehen. Das ist ungünstig. Noch habe ich keine bessere Idee.
Dazu kommt, dass mein eigentlicher Kleiderschrank sich im Schlafzimmer befindet. Mein Mann schläft länger als ich. Daher hat es sich mit der Zeit so entwickelt, dass ich eine Auswahl an Kleidung, sozusagen eine Capsule, unten in meinem Arbeitszimmer habe. Das ist praktisch, offenbart mir aber morgens nicht das volle Potential meiner Kleidung. So kommt es, dass ich eigentlich auch meist das Gleiche anziehe und manch schönes Stück oben ungenutzt herumliegt oder hängt.
Im Grunde zeigt mir diese Methode aber, dass ich durchaus mit weniger Teilen auskommen könnte.
Ach ja, meine Taschen: Ich besitze 2 Rucksäcke (orange + sandfarben), 1 Fahrradlenkertasche und 4 kleinere Umhängetaschen, die ich nie benutze. Mich nervt das Umpacken der Dinge darin. Diese wenigen Teile hängen an Haken im Treppenabgang in den Keller und sind gut erreichbar. Die 4 ungenutzten Taschen können im Grunde weg. Das werde ich gleich erledigen!
Danke für immer wieder neue Impulse etwas strukturierter zu werden.
Sonnige Grüße!

Danke für deine ausführliche Antwort! Immer wieder interessant, wie andere Menschen Dinge aufbewahren. Super, dass mein Beitrag zu mehr Klarheit in deinem Taschensortiment geführt hat. Vielleicht schaust du einmal im Monat im Hauptschrank, ob du gerade wirklich alles im Arbeitszimmer hast, was du haben möchtest?

Stell dir vor, 3 der 4 Taschen sind weg. Ich habe sie auf der kleinen Mauer vor unserem Grundstück zum Verschenken angeboten und zack – nun machen sie eine andere Frau glücklich. Die 4. darf nach einer erneuten Anprobe noch bleiben. Mal sehen, ob sie sich mit meinen Rucksäcken arrangieren kann.
Danke auch für die Idee, regelmäßig meine „Arbeitszimmer-Capsule“ zu überprüfen. Das tue ich durchaus, jetzt zum Beispiel wegen der Hitze sind meine Kleider nach unten gewandert. Allerdings könnte eine bewusstere Überprüfung wahrscheinlich dazu führen, dass ich mehr meiner Teile anziehe und weniger davon oben vergesse.
Sonnige Grüße!

Klasse, dass drei Taschen ein neues zu Hause bekommen haben. Bei uns gibt es eine Verschenkstation im Carport von Nachbarn. Da gehen unsere Sachen auch immer schnell weg.

Vertikal gefaltet ist mir in meinen Schubladen am liebsten, weil ich es so übersichtlich und ordentlich wie möglich mag.
Ist dein Mann bei seinen Schubladen auch so perfekt organisiert wie du oder ist er da eher ein Freigeist wie meiner?

Mit deiner Übung wirst du vermutlich viel gleichmäßiger und schöner als ich falten.

Ich drücke es mal so aus: Er weiß meistens, wo seine Sachen sind – das Genie beherrscht das Chaos. Deshalb haben wir getrennte Büros und im Schlafzimmer befindet sich nur meine Kleidung. Seiner steht in seinem Zimmer, wo ich das Zeug – in und um den Schrank – im Alltag nicht im Blick habe und er walten kann, wie er mag. Das ist eines der Geheimnisse unserer funktionierenden Ehe. Freiraum und Platz.

Liebe Ines,
In Schubladen finde ich vertikal gefaltet eine tolle Sache. In Koffern oder Reisetaschen mache ich das auch.
Auf dem Boot haben wir ganz tiefe Schränke, die auch alles mögliche verschlucken können. Da habe ich Boxen gekauft, in denen die Sachen auch vertikal lagern. So kriege ich einen halbwegs guten Überblick hin.
Liebe Grüße
Britta

In Koffern und Taschen lassen die gefalteten Sachen besonders gut in Ecken stopfen. Diese Tiefen Schränke auf Booten hasse ich – vor allem die in den vorderen Kojen … Die sind ein Fass ohne Boden … Da sind Boxen bestimmt hilfreich, wenn es das eigene Boot ist und sie passgenau sind. Darin bleiben die Sachen dann auch trocken … Und getragene Wäsche lässt sich von sauberer besser trennen … (ist bei voll belegten Booten auch nicht immer einfach).

Liebe Ines … reden wir lieber nicht darüber …
in den Schubladen liegt alles nach Themen gestapelt.
Das sieht wirklich nicht schön aus und man verliert den Überblick.
Wobei mit der Zeit immer die ungeliebten Stücke unten liegen und dann schnell entsorgt werden können.

Herzliche Grüße
Jutta

Wenn sie wirklich ungeliebt, merkt man das so gut. Wenn sie nur aus den Augen sind und deshalb nicht getragen werden, wäre es schade.

Wie witzig: Ich habe mir gerade eine schwarze Leinen-Shorts gekauft, weil ich der festen Überzeugung war, dass ich keine besitze. Es erwies sich: Falsch, ich besitze schon eine. Das sind die Momente, in denen ich mich sehr freue, Töchter mit der gleichen Kleidergröße zu haben – damit kann man derartig peinliche Vorfälle perfekt kaschieren 🙂
Und diese Tatsache habe ich übrigens zum Anlass genommen, mit meinen Shorts genauso umzugehen wie mit meinen Shirts und Tops. Die leben seit einem halben Jahr senkrecht aufgestellt in einem extra dafür vorgesehenen Organizer, der in der Schublade liegt. Ist eine geniale Lösung, die ich sehr mag. Der nächste Organizer steht schon auf der Einkaufsliste und wird dann die Shorts beherbergen….
Liebe Grüße
Fran

Und due bist doch gerade erst mal wieder umgezogen, da hattest doch alles in der Hand! Sehr praktisch, deine Töchter! Shorts sind zu klein für Bügel und gehen ansonsten leicht unter … da ist die senkrecht stehende Lösung wirklich am besten. Viel Erfolg bei der weiteren Organisation.

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