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Freitags-Fragen 17. Juli 2026

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Zum Wochenausklang beantworte ich ein paar Fragen, die im Lauf der Zeit leicht variieren. Sie zeigen mir, was sich und mich bewegt hat und was ich mit ins Wochenende nehme. Vielleicht hast du Lust, für dich über die Fragen ebenfalls nachzudenken?

Wenn du mitmachen möchtest, beantworte die Freitags-Fragen gerne auf deinem Blog und verlinke sie im Kommentar oder beantworte sie hier als Kommentar, wenn du keinen Blog hast.

Fünf Fragen an mich

  1. Was kann ich heute, was ich 2025 noch nicht konnte?
    Einem Hund Spritzen geben.
  2. Habe ich andere Menschen so behandelt, wie ich behandelt werden möchte?
    Ja.
  3. Berührt und erleichtert hat mich, dass meine Schwiegermutter nach zwei Monaten Bettlägerigkeit gestorben ist. 100 ist eine runde Lebensleistung. Bitte keine Beileidsbekundigungen. Selbst beim letzten Besuch meines Mannes war ihre erste Frage: „Wo ist Mona?“ Das Foto sagt alles. Es war wunderbar, dass Mona nicht nur mit ins Pflegeheim durfte, sondern sogar aufs Bett zum Kuscheln.
  4. Geärgert habe ich mich über Menschen, die sich über eine klare Ansage hinwegsetzen. Dagegen unternommen habe ich nichts.
  5. Ins Wochenende gehe ich mit dem Gedanken, dass ich mich darauf freue, mit der Nichte eine Biskuitrolle zu backen. Möge sie gelingen!

Wie sieht die Woche bei dir aus?

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15 Antworten auf „Freitags-Fragen 17. Juli 2026“

Das Foto finde ich schön, auch dass sie sich bei allem noch so in Mona verliebt hat.
Das ist unter anderem das, was bleiben sollte. 100 zu werden ist eine Leistung.

Wen muss ich verhauen? Nur, weil du nichts dagegen unternommen hast… 🙈

Spritzen zu geben stelle ich mir gerade bei einem Tier nicht leicht vor. Aber du schaffst das und das hilft euch beiden.

Gut, dass du in dieser Woche bei allem deinen Umgang mit Menschen gefunden hast, das tut einem selbst ja auch immer gut.

Und die Biskuitrolle wird Bombe, du bist schließlich Profi (und ich schließe für einen kurzen positiv neidischen Moment die Augen)

Meine Woche war so schön wie arbeitsreich, mit selbst aufgebautem Druck und einem schönen Treffen. Und etwas abseits von schön gab es auch. Aber im Resümee war es eine perfekte Sommerwoche. Das darf so bleiben.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Nicole

Mona und Gerlinde haben sich das erste Mal vor zwei Jahren gesehen und waren eins. Das war enorm.

Brauchst keine_n verhauen – ändert ja eh nichts. Augenrollen reicht.

Mein Lapsus des Morgens ist, dass ich den Newsletter mit diesen Nachrichten mit dem Standart-Text „viel Spaß beim Lesen“ versendet habe. Mal sehen, ob mir das heute noch leser_innenseitig als Taktlosigkeit um die Ohren fliegt …

Hab ein schönes Sonnenwochenende!

Wie schön, dass Mona so geliebt wurde und so eine feine Begleiterin war. Das ist gut für alle.

Spritzen geben finde ich auch eine Leistung. Inzwischen habe ich da bei mir und meinem Mann Erfahrung. Aber das wird bei mir nie wirklich zur Routine.

Man muss – und kann – nicht immer in der jeweiligen Situation etwas gegen schlechtes Benehmen unternehmen. Nur sich innerlich davon möglichst freimachen und manchmal auch äußerlich auf Distanz gehen.
Das hilft zumindest mir…

Biskuitrolle, da bist Du doch Meisterin. Und wenn nicht, schmeckt sie trotzdem, weil die Füllung allein schon köstlich ist. Viel Spaß mit Deiner Nichte!

Meine Woche war zu heiß, zu schwül und zu terminbeladen.
Aber ein Termin gestern Abend war richtig schön!

Ein schönes und geruhsames Wochenende wünsche ich Dir sehr,
Sieglinde

Die Luft in dieser Woche war hier auch unangenehm. Heute haben wir 30 Grad, morgen sollen es nur noch 19 werden. Gut zum Backen!

Ich gebe Spritzen lieber anderen als mir. Mona macht das super mit. Ist auch nur einmal die Woche nötig und bald vielleicht nur noch einmal im Monat. Die größte Herausforderung ist das Aufbrechen der Glasampulle mit dem Medikament, die hat einen zu dicken Hals.

Hab ein erholsames Wochenende!

Liebe Ines,
wie schön, dass Mona für deine Schwiegermutter in ihren letzten Lebensjahren / -monaten so eine große Liebe geworden ist. 100 Jahre ist wirklich langes Leben, und nach allem, was du mir mal geschrieben hast, war es durchaus mit Humor und Freude gelebt. Vermutlich nicht immer, aber das schafft ja sowieso keiner.
Gutes Gelingen bei der Biskuitrolle mit der Nichte – und natürlich, wie immer, Krauler an die süße Mona. (Glaubst du, dass sie deine Schwiegermutter vermisst?)
Alles Liebe, 🤗 Traude
https://rostrose.blogspot.com/2026/06/reisebericht-2025-von-ahornblattern-und.html

Immer schafft das keiner. Bis 2019 hat ihr das Leben gefallen, gerade zwischen 70 und 90 fand sie es besonders gut. In der Blogparade zum Älterwerden hatte ich ein Interview mit ihr als 90jährige und da kam das schön heraus. Das ist nicht mehr online. Die Zeit ohne Verpflichtungen war ihr die liebste.

Ich habe in den letzten Wochen oft an das lange Sterben deiner Mutter gedacht und wie du nach ihrem Tod im Blog geschrieben hast, dass du nicht nach ihrem Sterben Kraft und Beistand brauchst, sondern das auf dem Weg dahin gebraucht wurde. Das habe ich sehr ähnlich empfunden.

Ich denke nicht, dass Mona sie vermisst. Wir hatten sie zum Abschied im Heim dabei und sie hat das Bett mit der Verstorbenen ostentativ ignoriert und war danach ganz normal.

Ein schönes Bild! 100 Jahre sind stattlich, eine meiner letzten beiden Tanten dieser Generation ging im Februar mit 99, sie wollte den runden Geburtstag nicht mehr haben. Das ist auch eine Entscheidung.
Schlechtes Benehmen ärgert mich und leider fallen mir entsprechende Entgegnungen zu spät ein. Also abhaken, sonst ärgert man sich nur sinnlos.
Es regnet leicht, momentanes Highlight der Woche, ich hatte einem Infekt zu ertragen. Einzig positiv daran ist, dass sich ein aufwendiges Strickprojekt in Richtung Schlussphase bewegt hat 😉
Gruß in den Norden
Susanne

Um das zu entscheiden, war Gerlinde schon zu dement. Wir hatten seit Himmelfahrt täglich mit dem Anruf gerechnet, seit sie das Essen eingestellt hatte. Sie hat Menschen erkannt (und Mona), aber wohl das Gefühl für die Zeit verloren.

Gute Besserung für deinen Infekt!

Die neue Reihe der Freitagsfragen gefällt mir gut, hilft sie auch, sich selber an der einen oder anderen Stelle zu hinterfragen. Danke!

Liebe Ines, Respekt, dass du Mona spritzt. Für sie ist es sicher entspannter, als der Gang zum Tierarzt dafür. Ich benutze gern Ampullenbrecher für so dickwandige Ampullen.😅
Ich finde es auch schön, dass Mona mit ins Pflegeheim durfte. Das sollte wirklich überall möglich sein. 100 Jahre gelebt, davor habe ich auvh Respekt.
Viel Spaß beim Backen, hach, ich Du machst mir gerade Lust auch mal wieder eine zu backen. Ist grade nicht ganz so heiß.
Gutes Gelingen. Liebe Grüße Tina

Wir haben eine mobile Tierärztin, sie würde ins Haus kommen. So ist es günstiger und angenehmer für Mona.

100 Jahre zu leben ist wirklich eine Leistung. Von Vertreibung aus dem Sudenland, Ausbildung zur Krankenschwester im Berlin der 1930er Kriegsjahre und dem Finden eines Lebens danach. Ich bin froh, dass ihr die nächsten Wahlergebnisse erspart bleiben.

Das Verhältnis von Mona und ihr war ein Besonderes. Sie ist mit Jagdhunden aufgewachsen. Ihr Vater war Jäger und hat Jagdhunde gezüchtet. Die beiden waren sofort Schwestern im Geiste. Es war immer enorm, wie positiv die Bewohner_innen auf den Fluren auf Mona reagiert haben. Sie hat viele Augen zum Leuchten gebracht.

100 Jahre. Das ist schon eine Lebensleistung. Wie schön, dass Mona deine Schwiegermutter in ihrer letzten Lebensphase begleiten konnte. Es ist ein so schönes Bild. Man merkt, dass eine Bindung zwischen den beiden bestand.

Liebe Grüße
Sabine

Die Treue eines Hundes kann in vielen Lebenslagen etwas sehr tröstliches sein.

Geärgert habe ich mich über das überhebliche Auftreten einer Person. Dagegen unternommen habe ich, dass ich auf Distanz gegangen bin.

Mit lieben Grüßen aus Bayern
Uschi

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