Kategorien
Lesetipps

Lesetipp: Was definiert Schönheit?

Werbung – Rezensionsexemplar

Wunderschoen_Stephane-Stahl_Cover

Wunderschön – Warum wir dem Bann des Äußeren nicht entkommen
Dr. med. Stéphane Stahl

1. Auflage, Hardcover, 288 Seiten
ISBN 978-3-982798103
Herausgegeben am 29. Januar 2026 von Dr. med. Stéphane Stahl (Werbung)

„Zwischen Beauty-OPs, Gesichtsfiltern und Aufmerksamkeitsökonomie geraten Fakten schnell aus dem Blick. Extreme dominieren die Debatte um Schönheit. Mythen und Vereinfachungen ersetzen echte Erkenntnisse. Dabei ist Schönheit vielschichtiger, als die täglichen Schlagzeilen vermuten lassen.

Was macht Schönheit wirklich aus? Welche Rolle spielt sie in unserem Alltag? Wie wirkt sie in Beruf, Liebe, Politik oder Medien? Diesen Fragen geht der Plastische Chirurg Dr. Stéphane Stahl in seinem Buch „Wunderschön – warum wir dem Bann des Äußeren nicht entkommen“ nach. Der erfahrene Mediziner und Dozent beleuchtet, wie Schönheit unsere Wahrnehmung, unser Selbstwertgefühl und unseren gesellschaftlichen Erfolg prägt – häufig unbewusst, aber messbar.

Auf Basis aktueller Forschungen aus Psychologie, Evolutionsbiologie und Soziologie zeigt Stahl: Attraktivität hat weniger mit Perfektion zu tun, sondern mit Durchschnitt, Symmetrie und Anzeichen für Gesundheit. Fragen und Themen, denen der Autor unter anderem nachgeht und zu denen er für Interviews zur Verfügung steht:

  • Was macht Gesichter attraktiv – und warum?
  • Zwischen Body-Positivity und Botox – wie frei sind wir wirklich?
  • Wissenschaftliche Fakten, die jeden Beauty-Mythos entzaubern
  • Warum wir attraktive Menschen oft unbewusst bevorzugen
  • Wo die Grenze zwischen gesunder Selbstliebe und Narzissmus verläuft
  • Wie unser Erscheinungsbild Karriere, Partnerwahl und Sympathien beeinflusst – und wo die Grenzen liegen

Ich möchte zeigen, dass Schönheit kein oberflächliches Thema ist, sondern tief in unserer Biologie, Psychologie und Gesellschaft verankert“, so Stahl. Ein Sachbuch für alle, die verstehen wollen, wie Schönheit unser Leben prägt – und wie befreiend es ist, die Macht der Fakten für sich zu nutzen.“

Auszug aus dem Pressetext – Wunderschön, Dr. med. Stéphane Stahl 2026

Wenn mich jemand fragt, was ich als Imageberaterin verkaufe, lautet meine Antwort: Selbstbewusstsein und Schönheit. Damit ist klar, dass mich der Titel sofort interessiert hat. Meinen Standpunkt zum Thema Schönheitsoperationen habe ich 2013 verbloggt und seitdem mehrfach aktualisiert. Nach dem Lesen des Buchs habe ich einen Absatz zum Stand 2026 ergänzt.

Die Betrachtungen im Buch sind aus Sicht eines Schönheitschirurgen geschrieben. Seine Ansichten halte ich für absolut vernünftig. Die vielen Quellen kann ich fachlich nicht bewerten. Die daraus gezogenen Schlüsse erscheinen mir jedoch sinnvoll.

Das Lesen des Buchs empfehle ich Menschen, die mit ihrem Äußeren in Punkten unzufrieden sind, die sich mit Kleidung & Schminke nicht beheben lassen und deshalb über eine Schönheitsoperation nachdenken.

Außerdem ist es interessant für Menschen wie mich, die sich beruflich mit Aspekten von Schönheit, Attraktivität und Ausstrahlung beschäftigen. Wichtig finde ich dabei auch die Informationen zu Körperbildstörungen, mit denen ich bei Kundin_innen immer wieder konfrontiert werde.

In Bezug auf Selbstbewusstsein stimme ich Dr. med. Stéphane Stahl zu, dass Selbstbewusstsein und das Gefühl, schön zu sein, aus unserem Inneren kommen und dass es leichter ist, die innere Stärke voll zu entfalten, wenn man sich auch äußerlich schön findet (vgl. Seite 189). Das passt zu meinen Worten

„Schön ist, wer sich schön findet.“

Ines Meyrose

Spannend finde ich, dass seinen Studien nach die meisten Menschen in Bezug auf Schönheit nach Durchschnitt streben und nicht nach Extremen. Er führt dazu viele konkrete Beispiele und Begründungen an. Sie sind messbar und schlüssig. In einem Online-Schönheits-Test meines Portraitfotos komme ich auf 6,2 von 10 Punkten und liege damit absolut im Mittelfeld. Vielleicht bin ich deshalb zufrieden mit meinem Gesicht? Ich bin schön genug!

Was bedeutet dir deine eigene Schönheit?

Du magst meine Beiträge und schätzt meine Arbeit? Über einen virtuellen Kaffee via PayPal => Ines’ Kaffeekasse freue ich mich!

14 Antworten auf „Lesetipp: Was definiert Schönheit?“

Spannend, das würde ich auf jeden Fall auch lesen. Bzw. werde. Hab es gleich auf meine Liste gepackt.
Was das Selbstbild angeht, sind wir ja meist viel strenger mit uns als andere. Und wenn man jemanden mag, schaut man den- oder diejenige eh ganz anders an.
Liebe Grüße!

Ich hatte mich auch für das Buch interessiert und es dann (warum auch immer) verworfen. Für mich ist der Begriff Schönheitschirurg schon schwierig.
Wir hatten ja schon einen Austausch dazu und meine Meinung ist da fest.
Viele der öffentlich gezeigten Möglichkeiten finde ich, auch wenn sie als ungefährlich beschrieben werden, schwierig.
Meiner Meinung nach wird das Gefühl für ‚Schön fühlen‘ früh gelegt und man kann und darf es sich auch an einigen Stellen immer mal wieder bewusst machen.

Schönheit ist für mich nicht nur Optik. Klingt nach einer Plattitüde? Klar, denke auch ich bei Menschen, dass sie schön sind, wenn es optische Merkmale gibt.
Aber Schönheit ist für mich auch viel mehr: Haltung, Einstellung, Zufriedenheit.
Ich begegne immer wieder Menschen, die einen Raum betreten und ihn, frei nach Herbert, mit Sonne durchfluten.
Darum finde ich es super, wie du das Buch vorstellst und auch, wie es geschrieben zu sein scheint.
Finde ich mich schön? Meistens ja..
Einen schönen Donnerstag
Nicole

„Aber Schönheit ist für mich auch viel mehr: Haltung, Einstellung, Zufriedenheit.“

Genau das meine ich mit schön ist, wer sich schön fühlt. Du hast für mich eine wunderschöne Ausstrahlung!

Ich bin da glaube ein sehr kritischer Mensch, was Schönheit angeht. Ich musste mir in der Kindheit fiese Dinge anhören, die komischerweise mein ganzes Leben beeinflusst haben. Ich hatte wirklich zu kämpfen mich so zu akzeptieren, wie ich halt bin. Mich schön zu fühlen. Es gibt Tage da gelingt mir das gut und an anderen, würde ich mich lieber verkriechen. Eine Schönheits-OP kommt für mich aber trotzdem nicht in Frage. Gut ich bin erst 40, man weiß nie. Aber eine OP, einfach so ohne medizinischen Grund? Lieber nicht.
Dann lieber die schwankenden Tage. Immerhin gibt es auch einige Tage, an denen ich mich „aufbrezle“ und mich dann hübsch finde, so wie ich bin. Und ich glaube, genau an den Tagen sieht man mir das dann auch an! Schönheit von innen und ein bisschen von außen 😉

Natürlich prägt einen das, was sich – vorallem in frühen Jahren – über sein Äußeres anhören durfte. Wenn mir noch einmal jemand sagen würde, dass ich ein gebärfreudiges Becken habe, würde ich heutzutage sehr ausfallend werden. Mordwillig wäre dann der passendere Ausdruck.

Genau wie du es am Ende schreibst, empfinde ich es auch: Wenn ich mich schon fühle, ist meine Haltung innen und außen anders. Dann empfinden mich andere auch als schöner als an Tagen, an denen ich mich selbst nicht leiden mag.

@Mesalunita
Auf deinen Kommentar hin habe ich mir dein Profilfoto angesehen und war baff. Auf dem Foto sehe ich eine attraktive Frau.
Fiese Kommentare können einen leider wirklich prägen.

@Ines
Das gebärfreudige Becken durfte ich mir auch schon anhören.
Zum Buch:
Körperbildstörungen kenne ich im Bekanntenkreis und auch bei Kundinnen.
Deiner Beschreibung nach erscheint mir das Buch kompetent und nachvollziehbar geschrieben und vor allem ohne eine Schönheits-Op zu verherrlichen.
Und eine Bestätigung, dass man schön genug ist, tut immer gut!

Die eigene Schönheit gewann für mich erst an Bedeutung, als ich an der tatsächlichen Schönheit einer näherstehenden weiblichen Person sowohl von ihr als auch von Außenstehenden bis zum „erbrechen“ bemessen wurde.
Inzwischen stehe ich drüber, aber es war ein langer Weg dahin.

Mich von den Glaubenssätzen meiner Familie und Freund_innen frei zu machen, hat bei mir gedauert, bis ich Anfang 40 war … Ich habe eine Vorstellung davon, was du meinst.

Ich wäre jetzt nicht die Zielgruppe, aber ich kann es bei Dir natürlich nachvollziehen. Auch die Empfehlung an Menschen, die eine Operation, der Schönheit willen planen. Als Schönheit empfinden wir oft harmonische Gesichter, wo alles gut zueinander proportioniert ist und im richtigen Winkel steht. Hört sich doof an, ist meist in der Chirurgie so. Für mich ist die Ausstrahlung eines Menschen tatsächlich noch wichtiger, als die Harmonie, Symmetrie und Maße.☺️
Liebe Grüße Tina

„Für mich ist die Ausstrahlung eines Menschen tatsächlich noch wichtiger, als die Harmonie, Symmetrie und Maße.“

Das geht mir auch so. Menschen, die mit sich – innen und außen – im Reinen sind, fällt es leichter, eine sympathische Ausstrahlung zu haben. Ich stelle mir vor, dass das ein bisschen einfacher ist, wenn man dem gängigen Schönheitsbild entspricht (was ich nicht tue). Von den Menschen in meinem Umfeld ist niemand bildschön und ich schätze sie alle für ihre Ausstrahlung.

Auch wenn ich nie eine Schönheitsoperation machen liesse (außer bei Unfall oder Krankheit), so ist natürlich doch auch persönliche Schönheit mir ein Anliegen.
Aber eben persönliche Schönheit, so wie ich sie mir vorstelle und wie sie mir gelingt. Dass sie eher Durchschnitt ist, kann ich sofort unterschreiben.
Angenehmes Äußeres, das ist früher mal eine Beschreibung gewesen für meine Art von Schönheitsbewusstsein. Und die innere Schönheit die zeigt sich damit auch…

Angenehmes Äußeres ist eine sehr schöne Beschreibung. Das klingt viel entspannter als Schönheit oder Attraktivität. So wie ich gerne angenehme Menschen in meiner Nähe habe.

Das Buch finde ich aus psychologischer Sicht schon interessant. Bei mir hat es auch sehr lange gedauert, bis ich meine Schönheit erkannt habe. Damit meine ich nicht Perfektionismus. Meine Nase beispielsweise gefällt mir gar nicht, aber ich akzeptiere sie.

Als Brillenträgerin mit Glasbausteinen vor den Augen wurde ich früher viel gemobbt. Zum Glück sind die Brillen heute ansehnlich. Das fällt gar nicht mehr ins Gewicht. Es gehört einfach zu mir.

Für mich kommt es auf das Gesamtbild an und auf die Ausstrahlung eines Menschen.

Liebe Grüße
Sabine

Das Gesamtbild eines Menschen ist mir auch viel wichtiger als einzelne Elemente, wenn an äußere Schönheit denke. Und dann gehört wirklichen Gesamtbild natürlich die innere Haltung.

Brillenträgerin bin ich seit ich fünf Jahre war und wurde in der Grundschule dafür viel gehänselt. Ich habe sie sogar mal in einen Graben geworfen, um sie nicht mehr tragen zu müssen. Meine Mutter hat sie wieder gefunden. Keine Ahnung, wie sie das gemacht hat. Ich kann mir vorstellen, was du dir anhören dürftest mit Brille und den dicken Gläsern. Heutzutage nehme ich die Brille als Accessoires an und wäre nur froh, wenn sie günstiger wäre. Dann hätte ich wieder mehr als eine.

Bei dir empfinde ich äußeres und inneres, soweit ich das beurteilen kann, als besonders stimmig zusammen. Das liegt auch daran, dass du deine Kleidung ganz bewusst zur dir passend aussuchst. Sehr schön finde ich das.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert