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Du kennst ruhige Tage. Du kennst Tage, an denen alles drunter und rüber geht. Seit 2018 halte ich fest, was ich daraus lerne – freiwillig oder nicht. In dieser Liste stehen meine Erkenntnisse des Monats. Wenn du mitmachst, verlinke bitte auf Was ich heute gelernt habe.
Im April 2026 habe ich gelernt
- Das Ikigai-Modell ist ein japanisches Konzept zur Findung von Lebenssinn und Erfüllung. Es vereint vier Kernbereiche: Was du liebst, worin du gut bist, was die Welt braucht und wofür du bezahlt wirst.
- Wie großartig der Newsletter angenommen wird.
- Das erste deutsche Naturschutzgebiet wurde 1970 der Bayerische Wald.
- Ein Oktopus hat 9 Gehirne – eins in jedem Tentakel und eins im Zentrum. Das Spiel Mehr oder weniger ist lustig! Kann man übrigens alleine, zu zweit und in Gruppen spielen!
- Astonished heißt erstaunt. Neutral erstaunt erst einmal. Bisher hatte es für mich die Konation von negativ erstaunt im Sinn einer ziemlich weit hochgezogenen Augenbraue beim Erstaunen.
- Es gibt die Farbräume RGB und sRGB. In Corel ist standardmäßig sRGB eingestellt, auch wenn nur RGB bei der Auswahl angezeigt wird.
- Workload Creep ist die schleichende, unbemerkte Zunahme der Arbeitslast, die oft durch KI-gestützte scheinbare Effizienzsteigerungen entsteht, die nicht zu Entlastung, sondern zu mehr Aufgaben führen.
- …
- Monas neuer Spitzname ist Baronesse de Schlawinesse.
- Mona ist zum Hürdensprung geboren.
- Es gibt lustig aussehende Tulpen, die wie Rosen aufgehen.
- Sesam macht sich gut auf Quiche.
- Ein Shelfie ist eine Kombination aus dem Wort „Shelf“ (engl. Regal) und „Selfie“. Dafür wird das heimische Regal fotografiert, am liebsten das Bücherregal. Das Bücherregal soll dabei mehr über einen aussagen als das Gesicht. Das sagt mir, dass im Keller eine ganz andere Ines wohnt als im Dachgeschoss. Die im Keller deckt die Tiefe ab. Da stehen die Fachbücher. Die im Dachzimmer steht für Leichtigkeit mit schönen Geschichten und Büchern über Gestaltung. Freud hätte helle Freude an mir gehabt.
- Die Schleimhäute im Analkanal und in der Nase weisen strukturelle und funktionelle Ähnlichkeiten auf.
- Im Restaurant Eisvogel am Neuländer Baggerteich hat man einen tollen Blick aufs Wasser und die entspannte Atmosphäre dort hat mir gefallen. Mona mochte es dort auch.
- Wenn ich mir die gelbe Pollenschicht auf dem Auto ansehen, weiß ich, warum es mir geht, wie es mir geht.
- …
- …
- Kumpir ist die türkische Version der Ofenkartoffel.
- Pfiati oder pfiat ist die Kurzform von Pfiat di Gott, was auf (Gott) behüte dich zurückgeht.
- Es gibt Maigrün 2026 schon im April in den Buchen und Birken.
- Was ein Serviceclub ist.
- Es gibt nicht nur intro- und extrovertierte, sondern auch otrovierte Persönlichkeitstypen.
- Wie dreckig eine Drogerie sein kann.
- Der Bodensee hat Untersee und Obersee. Reichenau liegt im Untersee, Mainau im Obersee.
- Was ein Parklet ist.
- Dass es sich lohnt, für ChatGPT zu bezahlen, wenn man viel mit Bildern arbeiten möchte.
- …
- Wie hilfreich der telefonische Kundenservice von Pixum sein kann.
Was hast du im April gelernt?
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14 Antworten auf „Was ich im April 2026 gelernt habe – (un)freiwillige Learnings & persönliche Erkenntnisse“
Guten Morgen Ines,
wieder interessante Learnings Jetzt habe ich noch 9 Gründe mehr keinen Oktopus zu essen. Danke 😅
Monas Spitzname ist ja süß. Dicken Kuschler an die Baronesse de Schlawinesse💕
Ich liebe die gefüllten Tulpen, sie sind unerwartet, wenn man sie geschlossen kauft.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Mai, liebe Grüße Tina
Oktopus esse ich auch nicht. Unter keinen Umständen. Hab auch einen schönen Mai!
Moin, liebe Ines,
Baronesse de Schlawinesse ist ja ein wunderbarer Titel. Und richtig aussagekräftig! 🙂
Ich hätte jetzt zwar gesagt: die Mainau liegt im Überlinger See…, aber der liegt ja auch im großen Obersee.
Auch sonst gibts allerlei Interessantes bei Dir, was ich neu dazu lernen konnte.
Ich habe im April gelernt, dass der Flieder im Mai praktisch schon verblüht ist…
Ein schönes Wochenende wünscht herzlich,
Sieglinde
Überlinger See nennt ihr den Teil des oberen Fingers des Bodensees, weil Überlingen dort liegt, oder heißt der offiziell so?
Hier hat der Flieder vor einer Woche angefangen zu blühen und wird gerade erst richtig schön. Im Norden ist die Vegetation im Frühjahr immer viel später am Start. Bei über 30 Grad ist gestern der halbe Garten grün explodiert.
Hab auch ein schönes Wochenende!
Das war ja wieder viel bei dir. Und viel Spannendes.
Ich hatte in Paris einen krassen Pollenanfall. Den ersten seit Jahren. Hier ist es wieder gut, zum Glück.
Kumpir habe ich neulich auch gelernt.
Wünsche dir einen sonnigen und lernigen Mai. Und zwar sowohl der Keller- als auch der Dachboden Ines
Liebe Grüße
Nicole
Danke – gestern bei dem Wetter war ich wieder Keller-Ines. Drücke die Daumen, dass die Allergie in Deutschland weiter fern von dir bleibt.
Nummer 13 finde ich ja höchst spannend – wir haben ja alle mehrere Persönlichkeiten in uns. Selten kann man sie so schön darstellen 😄. Aber auch 14 ist interessant und kurios.
Hast du zu 23 das Buch „Wie schön es ist, nicht dazugehören zu müssen“ gelesen? Das ist so ein On-Off-Kandidat auf meiner Leseliste, zu dem ich mich noch nicht durchringen konnte.
Angesichts meines sehr gelben Autos gehe ich davon aus, dass die stärkste Phase der Pollensaison schon bald rum sein muss. Ich wünsche dir das zumindest und drücke die Daumen für ein wenig reinigenden Regen.
Liebe Grüße!
Das Buch habe ich gelesen und werde es vermutlich demnächst hier vorstellen. Ich hoffe auch, dass der krasse Pollenflug erstmal Pause macht. Dann kommen bald die Gräser und ab Oktober habe ich dann Ruhe bis Mitte Januar – so der Plan :).
Jede Menge Learnings im April. 9 Gehirne hätte ich manchmal gern. Oder auch nicht. Möglicherweise hat man dann noch mehr Kopfkino 😂
Liebe Grüße
Sabine
Nicht noch mehr Spiegelneuronen bitte! Ich bleibe lieber auch bei einem Gehirn.
Liebe Ines,
vielleicht sollte ich auch mal ein Shelfie machen. Das würde bestimmt für Gelächter sorgen. Meine Bücherregale sind alle bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Bücher stehen in 3er Reihen hintereinander. Aber sie sind sortiert. Für schnellen Zugriff sind die Regale mit Post-Its verziert. Das Shelfie wird dann wohl ein Symbolbild für Chaos mit System. Passt gar nicht mal schlecht zu mir.
Mich würde ja interessieren, wieso Du die Vokabel „astonished“ mit negativ erstaunt assoziert hast. Für mich war es immer eine ganz normale Vokabel. War es eine Geschichte, in der jemand negativ erstaunt war, die Du auf englisch gelesen hast? Schon interessant, was für Querverbindungen man so zieht.
Wünsche Dir baldiges Heuschnupfen-Abklingen und einen guten Start in den Mai
Britta
Oh ja, bitte!!! Lass mich dein Shelfie sehen! Jede hat offenbar das Bücherregal, das zu ihr passt.
Keine Ahnung, wann ich astonished das erste Mal gehört habe. Ich weiß nur, dass ich das Wort sofort mochte und mitsamt der hochgezogenen Augenbraue abgespeichert habe. Vielleicht liegt das daran, dass Erstaunen für mich oft ebenso negativ besetzt ist wie Überraschungen. Ich bin von beidem schnell überfordert. Und wenn ich sage, dass ich etwas astonished bin, zieht man besser schon mal den Kopf ein, wenn ich das zu jemanden sage.
Hab auch einen guten Start in den Mai!
Punkt 24 ist für mich ein gewichtiger Grund, ein Geschäft zu meiden. Ich vermute, dir geht es ebenso. Und damit meine ich nicht den Matsch, den Leute bei Schnee mit in ein Geschäft bringen weil sie sich nicht ordentlich die Schuhe am Eingang abputzen.
Punkt 25 war mir neu. Eigentlich ein Grund, mal wieder an den Bodensee zu fahren. Wann warst du das letzte Mal dort?
Ich habe gelernt, dass wir uns immer auf unsere hilfsbereiten Nachbarn verlassen können und sie auch wirklich gerne helfen, wenn es notwendig ist. Darüber freue ich mich sehr und sehe es nicht als selbstverständlich an. LG Caro
@24 Absolut!
@25 Nur 2001 einmal kurz in Bregenz auf der Durchreise
@Nachbarn Unbezahlbar. Wir schätzen unsere auch sehr. Wir schön, dass ihr das Glück auch habt.