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Du kennst ruhige Tage. Du kennst Tage, an denen alles drunter und rüber geht. Seit 2018 halte ich fest, was ich daraus lerne – freiwillig oder nicht. In dieser Liste stehen meine Erkenntnisse des Monats. Wenn du mitmachst, verlinke bitte auf Was ich heute gelernt habe.
Im Mai 2026 habe ich gelernt
- Bei der Gelernt-Liste in Astrids Blog Kaffeekochen war gestern: „Drei Fragen, um das Nervensystem abends runterzufahren: Was habe ich heute getan, von dem ich früher dachte, dass ich es nicht könnte? Welche Spannung des Tages hat der Körper noch nicht losgelassen? Welchen Fortschritt habe ich heute gemacht?“ Gerade den ersten Punkt finde ich spannend. Da fällt mir oft etwas ein.
- Erster Kreislaufzusammenbruch des Jahres wegen Hitze. Neuer Rekord, was den frühzeitigen Termin im Jahr angeht. Von Nachtfrost auf mittags 31 Grad im Schatten mit Spiegeleierbrattemperatur in der Sonne innerhalb von zwei Tagen – das halte ich nicht aus. Man beame mich bitte zum 1. September 2026.
- Klarheit ist nicht hart und kein Widerspruch zu Empathie.
- Es gibt in Hamburg eine Straße, die nach Thusnelda benannt ist. Passend zum Cheruskerweg und der Arminiusstraße. Was man alles so in der mobilen Beratung lernt.
- Es gibt 42 Cameo-Auftritte in Der Teufel trägt Prada 2.
- Für das Wetter will was von mir es einen Namen: Sunshine Guilt.
- Ein Konzertveranstalter nimmt für Gangplätze einen Aufpreis. Habe dann gar keine Karten gekauft, denn ich bezahle nicht 130-150 Euro pro Karte für ein Konzert.
- Alle nicht renten- und schulabschlussrelevanten Zeugnisse bis zum Abi zu entsorgen, war lange fällig. Hinfort mit diesem Kapitel meines Lebens.
- Calmcation verbindet Ferien mit bewusster Ruhe und Naturerlebnissen. Genau mein Ding. Das Wort hätte ich erfunden haben können.
- Wo Unterschiede zwischen Harmonium und Akkordeon liegen, auch wenn beide Luftzufuhr für den Klang brauchen.
- Wo die Königswiesen in unserem Stadtteil sind.
- Hängende Brüsten straffen das Dekolleté.
- Das treffende Wort Schlafkarate. Mein Mann attestiert mir den schwarzen Gürtel.
- Wenn man Dinge reduziert, reicht ein Regalbrett weniger im Wohnzimmerschrank und es passen zwei Turnmatten dank der gewonnenen Höhe als stehende Rollen hinein.
- Couscous schmeckt erheblich besser, wenn er mit kräftiger Brühe anstatt Wasser zubereitet wird und vor dem Essen einen großen Schubbs feines Olivenöl bekommt.
- Der Bilderklau vom Blog für Fake-Onlineshops geht mal wieder los und obwohl ich als Geschädigte in Deutschland sitze, sieht sich der deutsche Rechtstaat dafür nicht zuständig, wenn die Verbrecher ausländische Server nutzen.
- Dass die kulturelle Landpartie im Wendland, kurz KLP, von Himmelfahrt bis Pfingsten geht.
- Ofen-Frikadellen braucht man nicht zu wenden, wenn man Kugeln formt, und sie werden schneller gar. Die Klöße werden rundherum kross. Selbige passen hervorragend zu Spargel, Kräuterquark auch. Eine Freude für meinen Mann, der keinen Spargel mag, aber Kartoffeln, Kräuterquark und Frikadellen liebt.
- Solange sie nicht zu alt sind, funktionieren Powerstrips unter Haken fantastisch. Wenn sie die Elastizität verloren haben, ist es jedoch extrem mühsam, sie zu entfernen.
- Ein Corporate Job ist eine Angestelltentätigkeit in einem größeren Unternehmen oder Konzern.
- Paprika-Zwiebel-Feta-Kürbiskern-Ofengemüse schmeckt sehr gut mit Couscous.
- Kaum gönnt man der Blume einen größeren Topf, erblüht sie zu voller Pracht.
- Der 2026 eingeführte Samstagszuschlag in Höhe von 10 % auf Beratungen wird akzeptiert. Entweder haben Kund_innen doch unter der Woche Zeit oder nehmen ihn in Kauf für den Wochenendtermin.
- Scabiosen haben prachtvolle Blüten, die von Bienen geliebt werden.
- Unter Triften versteht man den Transport von Brennholzscheiten auf dem Wasserweg.
- Nicht erschließen tut sich mir, warum ein Hersteller bei einer Dosierempfehlung von 75 ml eine dafür zu verwendende Verschlusskappe mit einem Fassungsvermögen von 70 ml einsetzt.
- Sapiosexualität ist die erotische Hingezogenheit zum Intellekt einer anderen Person.
- Bei 31 Grad im Büro lassen sich Flipcharts mit Wachskreiden viel einfacher bemalen als im Winter. Nicht nur mein Gehirn wurde heute weich.
- Bettwäsche aus Musselin braucht zusammengelegt im Schrank mehr als doppelt so viel Platz wie welche aus Seersucker.
- Die Erkenntnis einer Kundin, dass sie zu alt sei für Komplexe. Den Satz feiere und adaptiere ich.
- Ein Narrativ ist eine sinn- und wertstiftende Erzählung.
Was hast du im Mai gelernt?
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