Kategorien
Rezepte

Ofen-Frikadellen

Vierzig Jahre lang habe ich Frikadellen in der Pfanne gebraten. Entweder in Butter oder Butterschmalz. Angeregt durch den Küchenkalender im Blog bei Uschi habe ich 2016 erstmals die Zubereitung im Backofen ausprobiert. Was soll ich sagen? Das ist seitdem die Standardzubereitung bei uns im Haus. Die Dellen sind köstlich. Der Herd bleibt sauber und es passt alles in einer Charge in den Ofen.

Zutaten für 3 große Portionen, wenn es noch Gemüse und Kartoffelpü dazu gibt

  • 500 g gemischtes Hack aus Schwein und Rind
  • 2 Zwiebeln fein gewürfelt
  • 2 Eier
  • 4 Esslöffel Semmelbrösel
  • 3 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • Pfeffer
  • Salz

Zubereitung

  • Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
  • Alle Zutaten mit dem Knethacken des Mixers gut verrühren, wie gewünscht Formen und auf Backpapier auf einem Blech in der Ofenmitte garen. Lass Dich nicht davon irritieren, dass beim Backen bis zum Wenden eine weißliche Flüssigkeit austritt. Das ist Eiweiß und das verschwindet, wenn die Dellen fertig gebräunt sind.
  • Backdauer: 14 Minuten von einer Seite, Frikadellen wenden, 7 Minuten von der anderen Seite. Wenn die Frikadellen sehr klein sind, beide Backzeiten etwas verkürzen.

Wie bereitest Du Frikadellen zu?


Dich hat der Blogbeitrag unterhalten oder einen Mehrwert gebracht? Über ein Trinkgeld in meiner virtuellen Kaffeekasse bei PayPal => Ines’ Kaffeekasse oder per Bankverbindung hier freue ich mich. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

14 Antworten auf „Ofen-Frikadellen“

Oh, das sind sie ja, die Köstlichen! Kann ich allen hier nur empfehlen. Wir alle in der Familie lieben sie.
Wir machen sie immer aus Bio-Fleisch, dann habe ich auch ein gutes Gefühl dabei und denke an Dich auch beim Essen! 😉
Gestern übrigens auch, da gabs nämlich Ofen-Gemüse mit Feta und Piment d’Espelette! Auch nach Deinem Rezept und wir haben an Dich gedacht! Ja, Essen verbindet!
Herzlich, Sieglinde

Danke für Deine Empfehlung an meine Leser_innen!

Freut mich, dass Euch das Ofengemüse mit Feta und Nudeln geschmeckt hat. Das (das oder dn ist beides richtig laut Duden) Piment d’Espelette kannst Du für alle Gerichte nehmen, bei denen Du ansonsten Cayennepfeffer oder Chili genommen hättest. Mein Mann mag sogar eine Prise davon auf Spiegelei anstatt schwarzem Pfeffer. Herausgefunden durch ein Versehen, als ich eigentlich Paprikapulver darüber geben wollte … seitdem stehen die beiden Gläser nicht mehr nebeneinander :).

Klasse, das Essen sogar über die Ferne verbinden kann.

Inzwischen kombiniere ich bei der Zubereitung. Ich brate sie zuerst in der Pfanne an und lasse sie dann im Ofen fertig garen. Dadurch sind sie schön knusprig.
Das Wenden spare ich mir dadurch.
LG
Sabiene

Dafür habe ich Fisch so noch nicht gebacken. Also ganze Fische schon, aber keine Filets oder so.

Bei uns kommen sie seit einigen Monaten aus ‘nem Kontaktgrill und drin sind neben ordentlich Knobi als Ergänzung Deiner Zutaten noch Kräuter. Dafür kein Senf. Aber geschmacklich kann man ja sehr variabel arbeiten. 🙃

Wie doll riecht danach das Haus und wie gut ist der zu reinigen? Kräuter mache ich auch gerne rein – italienische oder Petersilie oder Oregano zum Beispiel. Das Rezept hier ist dafür als eine Art Basis zu sehen, die jeder für sich nach eigenen Vorlieben abwandeln kann.

Ah ich liebe Senf, das probiere ich auch mal aus, denn den habe ich noch nie dran getan. Ich hadere grade etwas mit Fleisch und esse sehr wenig davon. Und wenn richtig gute Qualität, die ich auch nur selten bekomme. Dein Rezept mit Sent lockt mich jetzt aber total.
Ich wünsche Dir einen schönen Freitag Abend, herzliche Grüße Tina

Probiere das mal aus mit dem Senf. Ich mag das sehr gerne. Meiner ist mittelscharf. Einen schönen Abend für Dich!

Super lecker. Ich mache auch immer Senf und Sahne in meine Frikadellen.
Bei dir in der Küche ist’s echt fein.
Liebe Grüße (Kommentar von heute morgen ist wohl abhanden gekommen)
Nicole

Heute Morgen ist leider nichts angekommen. Tut mir Leid. Sahne mache in Hackbällchen manchmal. In Frikadellen mache ich anstatt Ei auch manchmal Magerquark, dann werden sie sehr fluffig. Das habe ich aber im Ofen noch nie gemacht. Also schon lange offenbar nicht mehr, denn ich habe seit Jahren keine Frikadellen mehr gebratenen, nur noch Hackklöße.

Kommentare sind geschlossen.