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Hackbällchen aus dem Ofen

Es gibt im Blog bereits das Rezept für Ofen-Frikadellen. Im Gegensatz zu flachen Frikadellen haben Hackbällchen oder Hackklöße – was sagst du? – den Vorteil, dass sie nicht gewendet werden müssen. Das spart Energie, weil man nicht zwischendrin den Ofen öffnet, und sie sind schneller gar, weil sie eine größere Oberfläche haben.

Von meinen Nudeln mit Hackbällchen habe ich übernommen, dass ich Tomatenmark anstatt Senf in die Hackmasse gebe. Derzeit schätzen wir diese mediterrane Note.

Zutaten für 20 Hackbällchen

  • 500 g gemischtes Hack aus Schwein und Rind
  • 4 Esslöffel Paniermehl
  • 2 Eier
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 3 Esslöffel Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, süßes Paprikapulver
  • 2 Esslöffel TK-Petersilie oder 1 Teelöffel getrocknete Italienische Kräuter
  • 1 Bogen Backpapier
  • Beilagen zum Beispiel Kartoffelpürree und extrafeine Erbsen

Zubereitung der Hackbällchen im Ofen

  • Backpapier auf einen Ofenrost legen.
  • Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
  • In einer Schüssel mit dem Knethaken des Mixers oder den Händen Hack, Paniermehl, Ei, Zwiebelwürfel, Tomatenmark und Gewürze gut vermengen und 20 Hackbällchen daraus formen und aufs Backpapier legen.
  • Hackklöße 14-15 Minuten in der Ofenmitte backen, bis sie kross werden. Ich rieche am Duft in der Küche, wenn sie gar und perfekt gebräunt sind.

Was ist deine Geheimzutat für Hackbällchen?

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12 Antworten auf „Hackbällchen aus dem Ofen“

Sorry, ich habe die Warnung an dich vergessen!

Sahne mag ich auch gerne in Hackbällchen. Die zaubert eine weichere Konsistenz.

Guten Morgen, ja sehr lecker. Bei uns gab es vorgestern auch Hackbällchen und ich finde den Vorteil, sie nicht wenden zu müssen perfekt. 😁
Gut dass ich noch keinen Hunger habe.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

So langsam bekomme ich schon wieder Hunger nach dem Frühstück. Der Nudelauflauf mit Spinat und Feta fürs Mittagessen ist zum Glück schon fertig – gestern vorgekocht :).

Hab auch einen schönen Tag!

So ist es – ich werfe gerne die Hälfte der Bällchen am nächsten Tag in eine Nudelsoße. Das klappt abef nur, wenn ich die Abzweigung, bevor mein Mann alle gesehen hat ;).

Hallo,
wir bevorzugen die klassische Variante von Frikadellen (mein Mann sagt Bulette und bei mir hieß das früher Klops) in der Pfanne gebraten.
Meine Geheimzutat sind Kräuter der Provence darin.
Liebe Grüße!

Der Vorteil an dem Braten in der Pfanne ist, dass das leckere Bratfett als Soße da ist. Das fehlt mir manchmal bei der Ofenversion. Deshalb nehme ich da lieber Pü als Salzkartoffeln als Beilage – das braucht keine Soße.

PS: Danke!

Liebe Ines,

die Tomatenmark-Variante muss ich unbedingt probieren – das klingt nach genau der Sorte mediterraner Note, die man Hackbällchen sonst eher zufällig verleiht, wenn die Sauce überschwappt. Dass Du sie ohne Wenden im Ofen backst, finde ich beruhigend: Das ist genau die Art kulinarischer Vereinfachung, die im Familienalltag eigentlich die Norm sein sollte und es viel zu selten ist.

Meine eigene Geheimzutat ist ein eingeweichtes altes Brötchen. Bei uns kommt vorher noch ein Schuss Worcestersauce dazu, der dem Ganzen einen leicht herzhaften Tiefenton verleiht. Aber Tomatenmark werde ich beim nächsten Mal definitiv ausprobieren – dafür müsste sich ja kein anderer Bestandteil verdrängen lassen. Eines lerne ich an Deinem Rezept jedenfalls: Die Frage Hackbällchen-Hackklöße-Frikadellen ist eigentlich ein interessantes regionales Forschungsfeld. Bei uns in Berlin sind es schlicht Buletten, eine Bezeichnung, die schon klingt wie ein endgültiges Urteil und bei jedem Versuch der semantischen Differenzierung wegbeißt.

Herzliche Grüße,
Ron

Anstelle des trockenen Brötchen nehme ich lieber Paniermehl – ist inhaltlich das gleiche, nur muss ich es nicht zermatschen. Meinem Eindruck nach verteilt sich das Paniermehl gleichmäßiger in der Hackmasse. Buletten ist für mich ein typisch berlinerisches Wort.

Ich habe Hackbällchen immer in der Pfanne gebraten – inklusive Sauerei auf dem Herd. Die Ofenvariante klingt viel entspannter. Tomatenmark kommt bei mir nicht mit rein, dafür ein kleiner Löffel Currypulver. Wobei ich glaube, dass die Feinheiten gar nicht so exakt eingehalten werden müssen – ich kann mich nicht erinnern, mal irgendwo schlechte Hackbällchen gegessen zu haben.
Hungrige Grüße!

Currypulver klingt nach einer raffinierten Note. Das probiere ich direkt heute aus!

Um Hackbällchen zu ruinieren, braucht es schon viel Negativ-Talent. Wenn ich sie nicht mochte, lag das bisher immer an den Gewürzen.

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