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Freitags-Fragen 24. Juli 2026

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Zum Wochenausklang beantworte ich ein paar Fragen, die im Lauf der Zeit leicht variieren. Sie zeigen mir, was sich und mich bewegt hat und was ich mit ins Wochenende nehme. Vielleicht hast du Lust, für dich über die Fragen ebenfalls nachzudenken?

Wenn du mitmachen möchtest, beantworte die Freitags-Fragen gerne auf deinem Blog und verlinke sie im Kommentar oder beantworte sie hier als Kommentar, wenn du keinen Blog hast.

Fünf Fragen an mich

  1. Was kann ich heute, was ich 2025 noch nicht konnte?
    Vorher zu erkennen, wenn ich mich in Situationen begebe werde, die mir nicht guttun werden, sich aber schwerlich verhindern lassen, und eine Exit-Strategie dafür zu planen.
  2. Habe ich andere Menschen so behandelt, wie ich behandelt werden möchte?
    Ja.
  3. Freude hat mir das Backen mit der Nichte gemacht. Die Himbeer-Biskuitrolle ist uns sehr gut gelungen.
  4. Gelohnt hat sich, dass ich mich getraut habe, einen Seminarkunden um eine Terminänderung zu bitten. Die Antwort war unkompliziert, positiv und erleichtert mir die Planung enorm.
  5. Ins Wochenende gehe ich mit dem Gedanken, dass es schön ist, dass wir die Samstagvormittage jetzt wieder für uns haben, weil die Besuche im Pflegeheim durch Mann und Hund wegfallen. Ich bin weder herz- noch gefühllos. Die letzten vier Lebensjahre meiner Schwiegermutter waren für alle Beteiligten anstrengend und ich finde, dass man ohne schlechtes Gewissen Erleichterung spüren darf, wenn es vorbei ist.

Wie sieht die Woche bei dir aus?

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12 Antworten auf „Freitags-Fragen 24. Juli 2026“

Gute Exit-Strategien sind Gold wert und erhöhen die Lebensqualität.
Das sehe ich schon länger so und handle danach.
So wie gestern im Schulkonzert am Abend in der ehrwürdigen Sebaldus-Kirche. Alles übervoll, obwohl wir eine halbe Stunde vorher da waren. Wir saßen unbequem auf Steinstufen. Die 10Jährige Enkelin hat im Chor anrührend mitgesungen und hatte dann keinen Auftritt mehr, aber das Konzert ging noch 1 Stunde. Wir sind 30 Minuten vor Schluss mit der 8jährigen Schwester nach draußen gegangen und haben die abendliche Atmosphäre in der Stadt bei einem Eis genossen. War wunderbar! Gerade auch nach so einem schönen Konzert.

Himbeer-Biskuit-Rolle, hmmm zum Reinbeißen!!

Klar, darf man auch Erleichterungen freudig annehmen und sich bewusst machen, was vorher war. <3

Ich gehe ins Wochenende mit dem Gefühl, dass ich viel geschafft habe in der letzten Woche. Viel sehr Schönes, aber selbst das ist anstrengend… 🙂
Herzliche Grüße
Sieglinde

Tolles Beispiel für Selbstfürsorge durch eine Exit-Strategie! Da habt ihr alles richtig gemacht.

Auch Schönes kann anstrengend sein. Erholt euch gut und plant neue schöne Erlebnisse!

Über die Himbeerbisquitrolle sage ich nichts mehr 😂
Exit-Strategien sind wertvoll und ich freue mich für dich, dass du das kannst. Ich muss das wohl noch üben.
Ich kann mehr als gut nachvollziehen, dass du dich über die gewonnene Zeit und die Erlösung dankbar zeigst. Denn ja, solche Zeiten sind eben auch fordernd. Und wenn nichts mehr wirklich gutgeht, dann darf eben jene Dankbarkeit auch da sein. Ich verstehe das so gut und tief emotional.
Ich schicke dir windige und sonnige Grüße
Nicole

Oh sorry – habe wieder mal vergessen, dich vorzuwarnen, dass es hier lecker wird …

Wenn dich ab und an ein Fluchtbedürfnis überkommt, kannst du in der Situation überlegen, was du im Vorwege für dich hättest vorbereiten können, damit du mit Abstand fliehen kannst oder die Situation verkürzt oder verbessert wird.

Danke für dein Verständnis. Der Wind ist angekommen, die Sonne nicht und das macht gar nichts :).

Danke für die Antworten. Bei einer Gelegenheit neulich, bei der ich eine Freundin zu einem Event begleitet habe, habe ich schon zuvor nachgefragt, ob ich jederzeit gehen kann, wenn mir danach ist. Das nimmt viel Druck raus.

Deine Erleichterung ist sehr nachvollziehbar und mehr als legitim, und ich wünsche Dir schöne, selbstbestimmte Wochenenden.

Kluge Frage! Alleine zu wissen, dass man gehen kann, wenn man will, verbessert schon das Gefühl.

Danke – hab auch ein schönes Wochenende!

Es ist gut eine Exit-Strategie zu haben. Meistens habe ich eine, aber nicht immer.

Das Backergebnis sieht sehr lecker aus 🙂

Und ja, du darfst erleichtert sein – ohne schlechtes Gewissen.

Liebe Grüße
Sabine

Manchmal ahnt man nicht, dass man eine gebraucht hätte. Dann habe ich auch keine. Aber wenn mir etwas vorher bevorsteht, plane ich das inzwischen ein.

Danke für deine Zustimmung.

Hachz sieht das lecker aus. Die würde ich mir jetzt wünschen, diese Himbeerrolle.😉
Natürlich darf man erleichtert sein. Das sind schwierige Lebensumstände, oft für alle Beteiligten.
Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, bevor die nächste Hitzewelle eintrifft, liebe Grüße Tina

Das mit der Erleichterung kann ich aus eigener Erfahrung zu gut nachvollziehen. Und bloß, weil da nicht nur Traurigkeit ist, wenn man einen Menschen gehen lassen muss, muss noch lange kein schlechtes Gewissen haben. Das mag nach außen gefühlskalt wirken – aber wen juckt in solchen Situationen denn die Außenwirkung?!
Das mit der Exit-Strategie gefällt mir und ich merke, dass ich mir die auch in bestimmten Situationen zurechtlege. Ist mir nur nie bewusst aufgefallen. Vielleicht widmest du dem Thema ja mal einen Beitrag 😉.
Liebe Grüße!

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