Viele Outfits sind okay, aber nicht stimmig. Langweilig. Es fehlt etwas. Was macht aus Hose und Oberteil ein Outfit? Der Rahmen! Diese fünf Teile machen deine Outfits rund. So wird aus Gähn mit wenigen Akzenten High Class Leger Chic.
Blazer oder Musterbluse


Ein Blazer gibt deinem Look Halt und Form. Aus T-Shirt oder Bluse und Jeans wird mit nur einem Blazer ein Business-taugliches Outfit.



Falls du keinen Blazer tragen magst, ist eine gemusterte Bluse eine Alternative. Sie lenkt den Blick zum Gesicht und ist ein Hingucker.
Hochwertiger Gürtel



Ein schöner Gürtel ist ein Blickfang. Besonders bei schlichten Outfits entsteht sofort mehr Spannung. Wenn er dann noch zum Schmuck passt: umso besser. Eine Wechselschnalle spart Geld und Platz im Schrank.
Schuhe mit Präsenz


Foto: Nicole

Schuhe entscheiden oft über den Gesamteindruck, weil wir Menschen von oben nach unten betrachten: vom Gesicht zu den Schuhen und wieder zurück. Farblich aufs Outfit abgestimmt in Harmonie oder Kontrast. Ob bunte Sneaker oder klassisches Leder – Hauptsache bewusst gewählt, nicht zufällig.
Tasche mit klarer Form

Eine stabile Tasche wirkt ruhiger und hochwertiger als ein weiches, anschmiegsames Modell. Sie bringt Ordnung ins Outfit. Ob dabei die Tasche farblich zu den Schuhen und dem Gürtel passt, wie eine altmodische Styling-Regel besagt, spielt keine Rolle.
Die Tasche funktioniert als Hingucker oder als Farbklammer, zum Beispiel im Tuch, in den Socken, in der Hose oder im Schmuck. Wie du die Form der Tasche auf deine Statur abstimmst , zeige ich im Beitrag Welche Tasche passt zu meiner Figur?.
Hochwertige Accessoires



Im Beitrag Die Kunst der Kombination von Schmuck habe ich dir gezeigt, wie ich Schmuck auswähle. Wenige Teile mit Sichtbarkeit wirken besser als viel Kleinkram. Sie geben dem Outfit Persönlichkeit. Schau darauf, dass Farbe, Form, Material oder Textur der Schmuckstücke ähnlich sind.



Alternative: Gemusterte Seidentücher ziehen ebenso Blicke auf sich wie schöner Schmuck.
Qualität macht den Look
Wenn du dann noch auf Qualitätsmerkmale guter Kleidung achtest, geht nichts mehr schief. Du brauchst kein komplett neues Outfit. Oft reicht ein bewusst gewähltes Teil, das deinem Look Struktur gibt.

Und wenn nichts davon zur Hand ist, nimm einen süßen Hund auf den Arm. Die Wirkung ist garantiert!
PS: Sichtbare Labels gehören nicht zu Dingen, die ein Outfit aufwerten. Die machen es eher kaputt.
Welches dieser Teile verändert deine Outfits am stärksten?
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22 Antworten auf „5 Teile, die jedes Outfit sofort aufwerten“
Diese 5 Teile finde ich auch sehr wichtig, liebe Ines. Deine Fotos zeigen es sehr gut.
Am schwierigsten finde ich die Schuhe dabei. Es ist nicht einfach gut passende und einigermaßen schöne zu finden für mich.
Gürtel trage ich kaum als Schmuck, sondern weil sie praktisch sind…
Tücher, Taschen und Schmuck, da bin ich aber auch immer dabei.
Nur so eine süße Mona ist nicht vorhanden… 🙂
Und meine Enkelkinder sind inzwischen zu groß für solche Fotos…
Herzlich,
Sieglinde
Gut passende und zugleich schöne Schuhe zu finden, finde ich auch herausfordernd.
Was für andere Menschen Gürtel sind, sind bei dir Broschen! Deshalb brauchst du keine Mona ;).
Blazer und passende Schuhe finde ich ideal, um aus T-Shirt und Hose einen coolen Look zu basteln. Wobei mir das mit dem süßen Hund auf dem Arm noch besser gefallen würde. Mona ist aber auch sowas von fotogen!
Liebe Grüße!
Mona ist ein essendes Model – für Leckerlis ist sie jederzeit bereit, süß zu gucken :).
Ich finde alles davon wichtig, aber in einem Beitrag von dir vermisse ich… Tücher 😅
Deine Gürtel mag ich sehr, aber ich habe ja auch ein dezentes Faible für Gürtel.
Du hast das sehr schön erläutert. Ich finde auch immer wieder faszinierend, was der Wechsel von nur einem Teil mit einem Outfit macht.
Und : Diese Nicole macht hübsche Fotos von dir 😉
Hab ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Nicole
@Fotos Ja, das macht diese Nicole sehr schön :).
Tücher findest du bei den Accessoires.
Hab auch ein schönes Wochenende!
Liebe Ines,
du hast in fünf Punkten gerade mehrere Jahre meines modischen Zufallsprinzips komprimiert – und ich gestehe: Als jemand, der beim Ankleiden eher das Prinzip »passt schon« verfolgt, ist das erhellend und leicht beschämend zugleich.
Punkt drei – Schuhe mit Präsenz – trifft mich am stärksten. Ich neige dazu, Schuhe als bloßes Transportmittel zu behandeln, und wundere mich dann, warum das Gesamtbild wirkt wie ein Aufsatz, der einen starken Anfang hat, aber im letzten Absatz nachgibt.
Und die abschließende Empfehlung mit dem Hund: Das ist natürlich das Fairste. Wer Mona auf dem Arm hat, kann stylingtechnisch kaum verlieren. Gegen ein solches Accessoire ist kein Kraut gewachsen – und es fällt in keine der fünf Kategorien, was irgendwie verdächtig ist.
Das Thema, mit einem einzigen gut gewählten Detail alles zu verändern, fasziniert mich auch in anderen Kontexten – ich habe darüber schon mal nachgedacht, was passiert, wenn man einfach einen entscheidenden Schritt wagt (siehe Link bei meinem Namen).
Einen schönen Samstag und herzliche Grüße,
Ron
Dann weißt du jetzt, dass das Schuhthema auf deiner Agenda steht.
@Dein Beitrag Chuzpe ist ein wunderschönes Wort und hat von Dreistigkeit bis Mut alles im Gepäck.
Hab auch einen schönen Tag!
Liebe Ines, manchmal reichen wirklich die kleinen Änderungen um das Outfit anders oder kompletter aussehen zu lassen. Schuhe sind wichtig, das finde ich auch. Deshalb habe ich wohl auch so viele Modelle, die ich nicht mehr so gern trage, weil meine Füße sie nicht mögen. Das Outfit wäre aber definitiv schöner damit. Na ja, suchen wir andere Modelle. Ich glaube das Problem haben einige Menschen mit Fußproblemen. Lese es auch bei Sieglinde.
Jacken nutze ich gern, sie komplettieren den Look oder verändern ihn.
Schmuck, Taschen bei mir ja großes Thema. Fast finde ich es schade, dass man kaum noch Hüte trägt, also so wirklich im Alltag. Die machen einen Look wirklich so richtig komplett.
Deine Tücheridee liebe ich, ich trage kaum welche, trenne mich aber auch nicht davon.😉
Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina
Das schwierige Schuhthema hängt sicher mit dem Alter zusammen. Füße werden nicht heiler im Leben und man ist eher bereit, sie und sich zu quälen, wenn man jünger ist. Einige Schuhe habe ich jahrelang nur noch für Blogfotos angezogen – Sandalen mit Absatz und Pumps. Irgendwann war mir auch das zu blöd.
Tücher, die dir grundsätzlich gefallen und stehen, heil und sauber sind, würde ich auch aufbewahren. Auf die Schachtel damit kommt es im Schrank nicht an.
Was hält dich davon ab, auf dem Weg in die Praxis einen Hut gegen Kälte, Regen oder Sonne aufzusetzen? Im letzten Jahr waren meine Tage mit Mütze gezählt. Manchmal wäre der Hut zu kalt um die Ohren gewesen und an der See hatte ich Angst, dass er wegfliegt. Ansonsten war ich seit Oktober täglich mit Hut draußen. Ich mag das Gefühl und den Look. Bin hier in der Gegend aber auch die einzige damit. Nur Regenhüte sehe ich bei anderen Hundehalterinnen ab und an und mein Mann trägt im Regen auch einen. Ansonsten trägt er ganzjährig Schiebermützen/-kappen aus Wolle oder Leinen. Mützen setzt er auch nur noch selten auf.
Wünsche dir ein ebenso schönes Wochenende!
PS: Hast du in der Eismaschine schon mal Zitronensorbet gemacht? Meine läuft gerade damit. Fing damit an, dass die Masse 800 ml Volumen zu viel hatte für die Maschine, nachdem ich den geschlagenen Eischnee unter die Zucker-Zitronensaft-Wasser-Masse geschlagen hatte … Die Masse hätte für zwei Durchgänge gereicht.
guten Morgen, ja zur Praxis trage ich Mützen oder Hüte, des Wetters wegen.Aber ich meine tatsächlich Kopfbedeckungen als Stylingelement. Na ja manchmal sind das dann meine geliebten Baskenmützen.
Auf die Tücherbox, alle wunderbar, kommt es wirklich nicht an, das stimmt.
Mit den Schuhen hast Du recht und nur für die Fotos die unbequemen Schuhe tragen ist auch Quatsch. Mag ich auch nicht mehr machen. Also werden es immer weniger unbequeme Schuhe. Auch bei den Accessoires ist mir gerade nach aussortieren, Schmuck und Taschen. Da wäre es mir lieb, es würde ein anderes Zuhause finden. Ich werde das ins Wartezimmer legen zum Verschenken, denke ich.
Ein wenig für Lucia zum Spielen aufheben. ☺️
Zitronensorbet liebe ich, aber als ich mal gelesen habe, wie viel.Arbeit das ist, habe ich es gelassen. Bin diesbezüglich echt faul. War es sehr kompliziert? hättest Du nicht 2 Durchgänge machen können? Mich stört, dass es relativ wenig eis ist, da guckt man hinterher immer noch für mehr. 😅 Dabei habenich mir damals eine tolle Maschine ausgesucht, die jetzt in der Ecke steht und mich anguckt. Startbereit .
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina
PS heute regnet es und es treibt mich ein wenig um, die letzten Fragezeichen aus meinem Kleiderschrank zu katapultieren.☺️
Baskenmützen sind sowas wie Hüte – retten wir zusammen den schmucken Kopfputz!
Zitronensorbet ist recht einfach herzustellen. Zucker und Wasser kochen, Zitronensaft und -zesten dazu, Eiweiß schlagen und vermengen. Das genaue Rezept folgt, wenn die Mengenverhältnisse bei mir stimmen.
Unsere Maschine macht aus 1000 ml eingefüllter Flüssigkeit acht große Kugeln Eis. Der Aufwand dafür ist wirklich hoch, der Genuss allerdings auch. Vorallem mache ich das, weil das Eis keine Zusatzstoffe hat und nicht aus Milchpulver ist – wie in der Eisdiele hier – sondern aus möglichst wenig verarbeiteten Zutaten besteht.
Den Rest der Eismasse habe ich ohne Lauf durch die Maschine in kleinen Gläsern gefroren und ab und an geschüttelt beim Gefrieren. Mal sehen, wie gut das geworden ist.
Dann verkaufe die Maschine doch jetzt passend zur Saison, wenn du sie nicht benutzt.
Hab auch einen schönen Sonntag – Aussortieren ist immer gut! Bei uns gab es einen Besuch im Wildpark und ein Puzzle mit 1000 Teilen.
Liebe Ines,
Deine Expertinnentipps liebe ich besonders, und besonders in dieser Zusammenstellung, in der mehrere Tipps zu einer Fragestellung gegeben werden.
Egal ob Blazer, Bluse, Schuhe oder Schmuck und Tuch. Ich nehme bei meinem Gegenüber immer wahr, ob sich jemand einfach etwas übergeworfen hat, seit Jahren den gleichen Schmuck trägt; oder, ob eine bewusste Entscheidung und Zusammenstellung dahintersteckt. Das freut immer mein Auge. Ganz egal in welchem Alter mein Gegenüber ist. Ich weiß aber nicht, ob das Typsache ist (lebenslänglich chic) oder vererbt (??) oder gelernt?
Deine Sonnenbrille gefällt mir ausnehmend gut! Dezent und chic 😎
Herzliche Grüße
Susa
Danke!
Kann alles drei sein – Bedürfnis, vererbt und gelernt.
Wenn der Schmuck perfekt passt, finde ich es sogar schön, wenn jemand immer den gleichen trägt. Der gehört dann zum Signature-Look der Person.
Das sind sehr schöne Beispiele und natürlich tolle Fotos dazu. Blazer, Schuhe und Taschen sind bei mir die wichtigsten Aufpepper für ein Outfit.
Liebe Grüße
Sabine
Wir müssen unbedingt mal wieder zusammen Bilder machen!
Deine Kugelohrringe sind auch immer Highlights. Die hellblauen zum kobaltblauen Anzug im letzten Frühjahr zum Beispiel.
Liebe Ines,
vielen Dank für den interessanten Beitrag. Er hat mich sehr angeregt und bestätigt. Einiges mache ich intuitiv bzw. mit Deiner Hilfe richtig, gemusterte Blusen, Blaser, Tücher. Gürtel sind nicht so meins. Schuhe finde ich auch schwierig zu finden. Bei Schmuck bin ich auch zurückhaltend. Liebe Grüße Greta
Drei von fünf ist doch super! Gürtel sind bekanntermaßen auch nicht meins. Hat ja Gründe, dass die nicht in einem Komplettlook, sondern nur als Spot auf den Bildern sichtbar sind. Ich trage wie du Oberbekleidung lieber über der Hose und dann ist mir nur wichtig, dass der Gürtel eine flache Schnalle hat.
Schuhe können dann entweder dezent sein (blaue zu blauer Hose zum Beispiel) oder farbliche Hingucker (bei dir in Pink).
Tücher sind dein Schmuck.
Das ist eine sehr schöne Zusammenfassung von Details, die ein Outfit spannend machen. Ich nutze sehr gerne Tücher oder auch Handtaschen, um das Outfit stimmig zu gestalten. Sehr gerne möchte ich wieder etwas mehr Schmuck integrieren, mal sehen, ob mir das gelingt. Der Schmuck darf beim Tragen nicht stören, sonst wird es für mich anstrengend. Ich denke zum Beispiel an Armreifen. Sehen toll aus, am Schreibtisch für mich meistens ungeeignet.
Aber das schönste Accessoire ist Mona. So eine süße Maus. Ihr seid ein tolles Gespann. LG Caro
Das geht mir am Schreibtisch schon mit einer Uhr so: Selbst die nehme ab, wenn ich länger tippe. Im Büro gehen nur Ringe, Ohrringe, Broschen und Ketten gut. Vielleicht könnte eine schöne Brosche mal etwas für dich sein.
Wenn ich die Wahl habe, würde ich Mona nehmen 🙂 Die toppt alles. Die Sonnenbrille finde ich allerdings auch erstklassig!
Das ist ein schöner Beitrag und er unterscheidet sich so erfrischend von dem, was man so häufig liest: Nämlich dass es schon ein Designerlabel sein muss, um ein Outfit aufzuwerten. Am Schmuck arbeite ich noch, ein neuer Gürtel muss langsam auch mal her, weil einer (immerhin besitze ich zwei) mich seit über zehn Jahren begleitet. Nur Schuhe, die finde ich bzw. die finden meine Füße echt schwierig.
Liebe Grüße
Fran
Guter Aspekt. Den ergänze ich beim Betrag als PS: Sichtbare Labels gehören nicht dazu. Aus meiner Sicht machen die ja eh mehr kaputt im Look, als dass sie was dafür tun.
Viel Erfolg beim Gürtelkauf!