Hier sammle ich, was diesen Monat geprägt hat. Schöne Momente, kleine Beobachtungen. Bilder und Erlebnisse, an die ich mich am Jahresende erinnern möchte.
Im September war viel los. Mach dir am besten einen großen Kaffee und begleite mich an die Ostsee und andere schöne Orte.
Anfang September waren wir zum ersten Mal nach einem Jahr im Urlaub. Wir sind wieder nach Eckernförde gefahren, weil es uns und Mona dort gut gefällt und wir eine schöne Ferienwohnung mieten konnten.
Das Wetter war teils schon recht herbstlich, was uns lieber ist als zu viel Sonne. Ein bisschen weniger Regen wäre allerdings schon nice gewesen. Es folgt ein bisschen Genöle und dann kommen die schönen Urlaubserinnerungen.
Der Hauptstrand in Eckernförde war schon mal … nun ja … optisch und olfaktorisch schöner.Die Minigolfanlage in Eckernförde wurde als Adventuregolf modernisiert und die Preise auf 13 Euro für Erwachsene angehoben. Das ist der passende Moment, um das Foto der alten 13 endlich zu verwenden und zu entscheiden, dort kein Minigolf mehr zu spielen.Flensburg und wir haben kein gutes Wetter-Karma. Ich habe beim Wachsjacken-Service der Lederfaktur meinen Wachsmantel nachwachsen lassen und persönlich in Harrislee abgeholt. Der Mantel sieht wieder taufrisch aus. Der geplante Flensburg-Bummel fiel wegen der Wassermengen von oben erheblich kürzer als geplant aus.Der Erwerb des walnussbraunen Kaschmirrollkragenpullovers fand kurz vor dem großen Regen statt.Er passt gut zur Jeans, die ich vorm Urlaub gekauft habe, wurde aber nur kurz für die Fotos angezogen. Zum Glück war es dafür noch zu warm.Farbklammer Schuhe und Pullover: passt! Die Hose hat der Schneider mit dem Originalsaum perfekt gekürzt.Die Mesh Sneaker in blau-weiß habe ich antisaisonal um 50 % reduziert für den Sommer 2027 gekauft als Ersatz für gelbe Zehentrenner-Sandalen, die nicht mehr gemütlich waren. Sie haben eine rutschfeste Sohle von Vibram. Bin gespannt, was die können.AushaltbarErholungspause in der Loggia der Ferienwohnung in Eckernförde. Mona liebt den Logenplatz und hält Hof.Wir werden oft gefragt, ob Mona ein Pinscher oder ein Dobermannwelpe ist. Nein, sie ist ein Deutscher Jagdterrier. Rechts neben ihr sitzt zum Vergleich ein Deutscher Pinscher, der doppelt so schwer ist wie Mona. Polly haben wir in der Geltinger Birk zufällig kennengelernt.Kürzlich im Hafen geborgenes SchiffswrackDas Abendlicht im Hafen ist oft besonders schön.
Ausflugstipps Hüttener Berge & Eckernförder Bucht
Die folgenden Wanderungen haben wir begleitet von der App Outdooractive gemacht. Die Touren sind dort von Eckernförde Touristik & Marketing GmbH hinterlegt. Sie sollen auch in Kommot verfügbar sein, das haben wir nicht überprüft. Außerdem gibt es auf der Website vom Naturpark Hüttener Berge eine App für die Touren. Neben Wanderrouten gibt es dort auch Radtouren und andere Aktivitäts-Ideen.
Hüttener Berge Wanderroute 5: Brekendorfer Wald mit Naturdenkmal Heidberg und Rammsee – 4,2 km
Wanderung in den Hüttener Bergen auf der Route 5 im Brekendorfer Wald zum Naturdenkmal Heidberg und dem Rammsee. Von der hervorragenden Beschilderung mit Haselmaus Hütti können sich der Harz und die Harburger Berge samt Fischbeker Heide gerne etwas abgucken.Heidberg 99 m – Stein 3 m – Mona 39 cm.Rammsee: ein Toteissee, der aus großen Eisblöcken aus der letzten Eiszeit entstanden ist, die in Hohlräume geschoben wurden und erst lange nach dem Abschmelzen der Gletscher aufgetaut sind.
Fazit: Eine tolle Wanderung, die wir wieder machen würden, auch wenn der in Aussicht gestellte Ausblick vom Heidberg wegen Bewuchses aufiel. Die Beschilderung ist so hervorragend, dass der Weg auch ohne Karte einfach zu finden ist.
Hüttener Berge Wanderroute 5: Brekendorfer Wald mit Scheelsberg – 3,6 km
Gut zu gehende Waldwege im Brekendorfer Wald und weite Blicke in den septembergrünen Wald.Moos erobert den Baum.Laut Routenbeschreibung hat man von diesem Scheelsberg, 106 m, Aussicht auf den Schleswiger Dom. Dass der nicht zu sehen ist, liegt nicht am Wetter.
Fazit: Eine angenehme Waldwanderung, bei der man sich den kleinen Abstecher vom Weg auf den Heidberg sparen kann.
Hüttener Berge Wanderroute 8: Aschberg – Schoothorster Tal – ca. 5,3 km
Das Besondere an der Wanderung durch einen Wald mit Blick auf knickgesäumte Wiesen und durch Redder ist, dass sie auf dem Aschberg auf 98 m startet. Den Aussichtssturm mit Kletterwand haben wir nur von unten bestaunt.Schöner Panoramablick auf knickgesäumte Wiesen zum StartIm Wald – Gehege Silberbergen – gibt es viele Infotafeln und man kann einen Schwenk zum Waldlehrpfad einlegen. Hier nicht zu sehen: Die Wege sind teils recht steil, schmal, steinig und mit Brennnesseln flankiert. Lange Hosen und rutschfeste Schuhe mit Profilsohle sind empfehlenswert.Nach etwa einem Drittel des Weges verlässt man den Wald und geht auf asphaltierten Reddern. Das sind Wege, die beidseitig durch Knicks gesäumt sind, auf denen ab und an mal ein Auto oder Trecker unterwegs ist. Der Ausblick ist schön. Der Weg im Wald hat uns aber so viel besser gefallen als das Gehen auf den asphaltierten Reddern, sodass wir beim nächsten Mal lieber weiter im Wald mäandern werden.Tiefenentspannte Kühe bewachen den Friedenspfahl.
Fazit: Eine sehr schöne Wanderung, insbesondere im Waldgebiet südlich des Aschbergs.
Eckernförder Bucht: Wanderroute 4 Krusendorf – Jellenbek Strand – Aussichtsbank unterwegs. Wir sind die Tour andersherum gegangen, als es in Outdooractive empfohlen wird, weil wir so den Kilometer an der Landstraße zu Beginn hatten und nicht am Ende. Gute Entscheidung!Der lange Strandteil war schön und wir hatten ihn alleine für uns. Es gibt sogar zwei Hundestrände.Bei höherem Wasserstand der Ostsee dürfte dieser Teil der Wanderung allerdings nur schwer bis nicht zu gehen sein. Da sind wir ein Stückchen zu weit gegangen. Wir hätten direkt vor der Steilküste den Hang hinaufgehen sollen. Wir haben aber leider überhaupt keine Beschilderung gesehen und sind dann dann ein kleines Stück wieder zurück gegangen.Kormorane sind in der Gegend heimisch.
Fazit: Eine spannende Wanderung am steinigen Naturstrand, die oberhalb der Steilküste direkt an Wiesenkanten vorbeiführt, deren unbefestigte Wege recht matschig sein können, und die etwas zu viel Straßenanteile hat. Die Beschilderung ist kaum wahrnehmbar, eine Wander-App empfiehlt sich.
Endlich mal wieder ein passendes Foto: Herzlichen Dank an alle Leser_innen, die einmal, ab und an und regelmäßig meine Kaffeekasse zum Klimpern bringen <3.
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