Beauty-News Frühjahr 2019

Werbung für
Erbe/Becker, Pupa Milano/Cosmetic Naturelle, ahuhu/asambeauty mit PR-MusternBecker Manicure, Solingen, Erbe Nagelschere aus der Titan-Edition mit Selbstschärfeffekt

Hochwertige Maniküre-Produkte aus Solingen

Gepflegte Hände sind mir wichtig. Dazu gehören einheitlich lange Fingernägel ohne Katscher. Ich feile meine Fingernägel mit einer Glasnagelfeile. Wenn sie sehr lang sind, kürze ich sie vor dem Feilen mit einer Nagelschere. An der Nagelhaut schneide ich nur kleine Hautfitzel weg. Die Fußnägel schneide ich immer mit einer Nagelschere und glätte die Kanten mit einer Glasnagelfeile.

Nagelscheren gehörten bisher bei mir nicht zu den Produkten fürs Leben. Alle paar Jahre kaufe ich je eine neue teure Schere für Haut und Nägel, weil mir die alten nicht mehr sauber genug schneiden. Das soll sich jetzt ändern: Von Erbe (Werbung) habe ich ein PR-Muster der Kombi-Schere aus der Titan-Edition erhalten. Die Spitze ist für Nagelhaut gedacht, die breiteren Schneideflächen für die Nägel.

Das Besondere an der Schere ist, dass sie durch eine einseitige besonders feste Titan-Nitrit-Beschichtung einen Selbstschärfeffekt hat. Weil die harte Schneidefläche bei der Verwendung auf die etwas weichere trifft, schleift sie bei jeder Anwendung die weiche. So soll die Schere auch nach über 100.000 Schnitten noch ohne erkennbaren Qualitätsverlust schneiden. Die Titan-Nitrit-Beschichtung ist auf dem goldfarbenen Teil der Schere. Es gibt sie auch in einer Version, in der dieser Teil in Anthrazit ist. Die Schere ist geschraubt, so dass sie feinjustiert werden kann.

Die Marke Erbe gehört zum Unternehmen Becker-Manicure (Werbung). Die Stahlwaren für Maniküre, Pediküre und Kosmetik werden in Solingen in eigenen Werken gefertigt. Jede Schere, jede Pinzette erhält den letzten Schliff von Hand. Das hat mich überrascht, weil ich dachte, dass Maschinen präziser arbeiten würden als Menschenhände. Erfahrene Hände fühlen aber am Ende offenbar doch noch besser, ob wirklich alles optimal ineinandergreift und sitzt.

Bei Becker wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Es gibt ein breites Sortiment mit nickelfreien Scheren für Allergiker, Hautscheren, Zangen, Knipsern, Pinzetten, Maniküre- und Pediküreinstrumenten, Nagelscheren mit verschiedensten Spitzen und sogar für Linkshänder, die Rechtshänder übrigens auch für ihre Nägel an der rechten Hand verwenden können. Bis zur Friseur- und Stickschere findest Du unter der Marke Erbe feine Qualitätsprodukte. Maniküre-Etuis aus schönem Leder runden das Angebot ab.

Das Make-up, das hält, was es verspricht

Pupa Milano Made to Last Extreme Staying Powder Total Comfort Foundation – Spender in der Nuance 020

Im Alltag verwende ich zur Abdeckung der Rötungen im Gesicht die Studio Fix Powder Plus Foundation von MAC, die ich auch wählen würde, wenn ich RADIKAL MINIMAL nur ein Schminkprodukt besitzen dürfte. Wenn ich Seminare gebe, Vorträge halte oder auf Fotos einen noch gleichmäßigeren Teint haben möchte, verwende ich die Pupa Milano Made to Last Extreme Staying Powder Total Comfort Foundation (PR-Muster).

Warum? Die Deckkraft ist höher als bei dem Kompaktpuder von MAC und vor allem hält es an den kritischen Stellen noch länger. Dafür sehe ich damit allerdings etwas geschminkter aus, was mir bei den Anlässen durchaus recht ist. Geschminkter, aber auf keinen Fall zugekleistert.

Weil diese flüssige Foundation von Pupa Milano Deutschland (Werbung) beim Auftragen eine pudrige Textur bekommt, ist ein Abpudern nicht grundsätzlich erforderlich. Ich gebe nur an den Stellen, an denen Rötungen bei mir am ehesten wieder durchkommen, einen Hauch Kompaktpuder darüber: am Kinn, auf den Wangen und auf der Stirnmitte. Den Rest lasse ich ohne Puder, weil die Haut dann mit dieser Foundation schön glatt wirkt. Vergrößerte Poren am Nasenflügel und Falten werden dezenter. Wenn ich nicht gerade wie auf dem Foto grinse.

Ines Meyrose – Outfit 20190203 – Orange am Herbstfarbtyp – Ü40 Bloggerin - Portrait

Die Made to Last Foundation ist ölfrei und hat SPF 10, damit ist sie auch für fettige Haut geeignet. Meine empfindliche Haut, siehe Beautyprofil, verträgt sie sehr gut und vor allem bekomme ich keine Pickel davon, was ansonsten bei flüssigem oder cremigem Make-up schnell passiert. Deshalb gibt es eine absolute Empfehlung von mir für das Produkt, dass ich über neun Monate hinweg immer wieder verwendet habe zum ausführlichen Testen.

Gut finde ich, dass die Bandbreite an Farben von hell bis dunkel geht und die Farben dabei gelblich und rosig im Sortiment sind. Bei mir passt Light Beige 020 – siehe Produktfoto – am besten. Die Nuance Natural Beige 030 ist etwas dunkler und rosiger und dürfte bei vielen kühlen Farbtypen passen. Dass ich nicht die hellste Nuance brauche, ist schon mal ein guter Beweis für das breite Farbspektrum.

Die Produkte von Pupa Milano sind im Onlineshop Cosmetic Naturelle (Werbung), in ausgewählten Kosmetikinstituten und einigen privat geführten Parfümerien zu bekommen. Unter dem Schlagwort Pupa findest Du im Blogarchiv weitere Beiträge von mir mit Produktempfehlungen und Eventberichten.

Kräftige und volle Haare möchte jede(r) haben, oder?

Ahuhu Coffein Thickening Shampoo – Kraft und Fülle mit Koffein

Das ahuhu Coffein Thickening Shampoo (PR-Muster) soll laut Hersteller sofort dickeres und fülligeres Haar bis in die Wurzel machen. Bestätigen kann ich, dass sich die Haare schön kräftig und gut strukturiert anfühlen. Es ist neben der 300 ml Flasche auch in einem 500 ml Spender erhältlich. Das Shampoo und alle anderen Produkte von ahuhu kannst Du im bei asambeauty (Werbung) online bestellen.

ahuhu Hyaluron Hydro ShampooVon ahuhu habe ich im Herbst bereits das Hyaluron Hydro Shampoo (PR-Muster) gestestet und die ahuhu Men Texture Paste (PR-Muster) zum stylen meiner kurzen Haare. Mit dem Hyaluron Hydro Shampoo bin ich nach wie vor zufrieden, es macht die Haare etwas geschmeidiger. Da meinen Haaren gerade bei der Verwendung von viel Stylingpaste zur gründlichen Reinigung und der Kopfhaut ab und an ein Produktwechsel gut tut, freue ich mich, mit dem Coffein Thickening Shampoo eine Alternative zu haben. Die Men Texture Paste habe ich gerade auf eigene Rechnung nachgekauft.

ahuhu Men Texture Paste

Was sind Deine Beauty-Entdeckungen in diesem Frühling? Was bist Du treu?

Zwischen Berlin und Wien – 1936 und 2018 – eine Lebensgeschichte

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)
Die Fliedertochter: Roman (Affiliate Link)
von Teresa Simon

Berlin 2018 – Paulina wird von ihrer Nenn-Oma Toni nach Wien geschickt, um ein Erbe anzutreten.

Berlin 1936 – Sängerin und Tänzerin Luzie träumt von einer Karriere als Schauspielerin und schlägt sich auf der Bühne als Tingel-Tänzerin durch. Die Jüdin flüchtet wegen des steigenden Einflusses der Nazis nach Wien zum nicht-jüdischen Teil ihrer Familie und es gelingt dort, ihre Herkunft zu verschleiern. Nach dem Tod ihrer jüdischen Mutter in Berlin wurde sie von ihrer in Wien lebenden christlichen Tante väterlicherseits schon vor vielen Jahren adoptiert. Sie kommt als Jugendsünde der Tante, die ab dem Moment offiziell ihre Mutter ist, nach Wien und wird Teil der Familie, zu der auch Sohn Peter gehört.

Wien 1936 und 2018 – Du begleitest beim Lesen Luzie auf ihrem Weg durch die Nazizeit in Wien bis zum Winter 1943/44. Es ist die Welt des Theaters, aber auch die der verschlungenen Liebe zu zwei Männern und der Gefahr durch Verfolgung. Das Erbstück, das Pauline in Wien abholen soll, ist das Tagebuch von Luzie, was sie verschlingt. Überreicht wird das Tagebuch von Lena, Peters Tochter. Pauline verbringt einige Tage bei der Familie, die einen Sohn, Moritz, in wiederum ihrem Alter hat. Zusammen mit dem Künstler Moritz und seinem Freund Tamás erkundet sie die Spuren Luzies in Wien. Doch was hat ihre Nenn-Oma mit der Geschichte zu tun? Lies selbst!

Das Buch aus dem Heyne Verlag (Werbung) habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat 496 Seiten. Die ersten 100 habe ich in einem Rutsch verschlungen, die nächsten 150 auch, dann zog es sich ein wenig und am Ende wurde es mir ein bisschen zu kitschig. Dennoch habe ich es gerne gelesen. Es bringt einen Einblick in diese Zeit der Geschichte, den ich noch nie aus Wiener Sicht betrachtet habe.

Warum das Buch Die Fliedertochter heißt, erfährst Du übrigens auf Seite 433. Andrea vom Blog here I am – wir haben einen ähnlichen Romangeschmack – hat kürzlich Werbung für das gleiche Buch gemacht. Vielleicht interessiert Dich eine weitere Rezension?

Kennst Du Romane von Teresa Simon? Wie gefallen sie Dir?

(Affiliate Link)

BlogLiebe #4 Bloggen – so mache ich das – Update

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

2013 habe ich den Blogbeitrag Bloggen: So mache ich das veröffentlicht. Er basiert auf einer Aktion von Bloggerin Frau Donnerhall mit dem Titel This is how I work. Im Zug der Mitmach-Schreibaktion von Bloggerin Bine tauchen die Fragen unter ihrer BlogLiebe #4 nochmal auf. Weil sich seit 2013 doch einiges an meiner Bloggerei verändert hat, gibt es heute ein Update meiner Antworten.

Bloggerinnen-Typ

Gemischtwarenladen. Begonnen als Blog für Mode & Stil wurde es der Lifestyle-Blog meyrose – fashion, beauty & me. Wobei ich meinen Lifestyle an sich alles andere als spannend finde. Aber der Begriff passt in der Bloggerwelt, die Kategorien liebt, am besten zu meinem Themen-Mix aus Kleidung (fashion), Schmink- und Hautpflegebeiträgen (beauty) und Persönlichem (me).

Dieser Blog wird gewerblich geführt. Da ich als eingetragene Kauffrau ein Ein-Frau-Unternehmen bin, ist er dennoch persönlich. Persönlich, aber nicht privat.

Gerätschaften digital

  • Laptop HP Probook (2018) zum Schreiben der Beiträge, Bearbeiten der Bilder und sonstige Arbeit am Blog.
  • Smartphone Samsung Galaxy S8 (2017) zum Lesen von anderen Blogs, beantworten von Kommentaren und Nutzung der Socials um den Blog herum. Einen Teil der Fotos mache ich mit dem Smartphone. Außerdem sende ich mir damit Artikelideen selbst per E-Mail und nutze die Notizfunktion.
  • Spiegelreflexkamera Canon (2011) mit einem 50 mm Festbrennweitenobjektiv (2015) für die meisten aktuellen Outfitbilder. Die Kamera ist zwar schon alt, aus der digitalen Welt betrachtet, funktioniert aber tadellos. Ein schwenkbares Display wäre schön, aber darauf kann ich gut verzichten, wenn ich den Preis einer neuen Kamera betrachte. Wenn ich mehr aus den Bildern herausholen wollte, wäre es sinnvoller, sich mit den technischen Möglichkeiten der vorhandenen Kamera tiefer zu beschäftigen oder Bildbearbeitung am Rechner ernsthaft zu lernen. Frei nach dem Motto: Ein guter Fotograf kann auch mit mäßiger Technik gute Bilder machen, einem schlechten hilft die modernste Technik hingegen gar nichts. Fazit: Ich glaube nicht, dass eine neue Spiegelreflexkamera oder ein neues Objektiv zu quantensprungartig besseren Bildern führen würde. Das ist beim Smartphone anders, da macht moderne Technik sehr viel aus. Deshalb bin ich dabei aktueller unterwegs.

Gerätschaften analog

Post-it Zettel auf meinem Schreibtisch sind mein Freund für To-do-Listen und ich schreibe gerne mit Bleistift.

Arbeitsweise beim Bloggen

Aktuell veröffentliche ich Blogbeiträge meistens am Dienstag, Donnerstag und Sonntag gegen 6 Uhr morgens. Das sind die Tage, an denen ich die meisten Leser erreiche. Die Beiträge sind 1-2 Wochen im Voraus komplett fertig und terminiert. Wenn etwas spontan dazwischen kommt, verschiebe ich Artikel ohne Terminbezug oder es gibt einen Beitrag mehr in der Woche.

Meistens schreibe ich mehrere Beiträge direkt nacheinander, wenn ich dafür am Stück Zeit habe. Nach ein paar Tagen schaue ich nochmal drüber, ob ich Tippfehler übersehen habe oder mit Abstand inhaltlich betrachtet noch etwas fehlt.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Die Blogs schreibe ich in WordPress und hoste sie über goneo. Wenn ich mal etwas recherchiere – kommt nicht so oft vor, weil ich meistens aus eigenem Wissen oder Gedanken heraus schreibe – verwende ich Google über den Browser Edge. Bis 2018 habe ich Firefox bevorzugt, der läuft aber leider unter Windows 10 nicht stabil. In Edge habe ich Lesezeichen übersichtlich in Ordnern gespeichert für häufig benutzte oder schwer wieder zu findende Webseiten. Andere Blogs lese ich über Feedly.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Artikelideen sende ich mir selbst als Stichwort per E-Mail und sie bleiben im Outlook-Posteingang, bis ich sie als Artikelentwurf – gerne auch nur mit der Überschrift erstmal – im Blog gespeichert habe. Das sind selten mehr als fünf. Wenn nicht halbwegs zügig ein Beitrag daraus wird, war die Idee nicht gut.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen im Internet?

Konzentriert schreiben und nicht zwischendrin surfen, aufs Smartie schauen oder E-Mails lesen. Sagt sich leicht …

Benutzt du eine To-do-List-App? Welche?

Nicht als To-do-Liste, aber ich nutze die Notizen-App im Smartphone. Darin notiere ich zum Beispiel täglich die Vorkommnisse für die Artikelserie Was ich heute gelernt habe.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Den Kaffee-Vollautomaten für morgendlichen und mittäglichen Espresso. Mein Auto möchte ich auch nicht missen. Im Haushalt ansonsten: Waschmaschine und Geschirrspüler. Der Trockner ist auch schön zu haben. Bücher lese ich am liebsten auf dem Kindle. Ich bin durchaus technikaffin.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Entscheidungen treffen. Schnell, sicher und mehr als brauchbar.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Meistens ist es still um mich herum.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Weder noch. Ich brauche mindestens 8,5 Stunden Schlaf. Wenn ich die bekomme, ist die Aufstehuhrzeit (fast) egal. Wenn ich mich entscheiden muss: Eule Lerche, denn nachts lange aufbleiben oder arbeiten ist nichts meins. Also gehe ich eher zeitig ins Bett, um auf genug Schlaf zu kommen. Wenn ich wach bin, bin ich direkt ansprechbar. Ich kann dann auch schon morgens um 7 Uhr singend durch die Küche tanzen oder fröhliche Sprachnachrichten versenden. Vor 7 Uhr stehe ich aber ungern auf.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Extrovertiert mit introvertierten Anteilen und hohem Ruhebedürfnis. Von Fremden werde ich sehr unterschiedlich wahrgenommen. Was ist Dein Eindruck von mir in der Hinsicht?

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Jeder, der mag. Ich bin neugierig! Trage den Link zu Deinem Blogbeitrag gerne als Kommentar ein. Nachtrag: Oder beantworte als Leser_in ohne Blog die Fragen als Kommentar.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Mach, woran Du Freude hast. Dann wird es auch gelingen.

Noch irgendwas Wichtiges?

Nö.

Danke an Bine für den Anstoß zum Update der Antworten!

Farbtypen in Hamburg – Auswertung der Farbberaterin

Farbberatung in Hamburg – Statistische Verteilung der warmen und kalten Farbbtypen – Grundlage sind 546 Farbberatung von Farbberaterin Ines Meyrose – image&impression

Bei Farbberatungen werde ich oft gefragt, ob Farbtypen alle gleich häufig vorkommen oder ob es Häufungen gibt. Weil mich die Frage selbst interessiert und die Antwort für mich wichtig ist, damit ich immer die passende Menge an Farbfächern und Farbkarten für die jeweiligen Farbtypen vorrätig habe, habe ich dazu eine aussagekräftige Statistik auf Basis von 546 Farbberatungen erstellt.

Zehn Farbtypen

Es gibt verschiedene Modelle in der Farbberatung. Das bekannteste von Carole Jackson benennt die Farbtypen nach vier Jahreszeiten, die ihrerseits auf drei Farbkontrasten von Johannes Itten basieren. Die Farbkontraste, die dabei eine Rolle spielen, sind

  • hell – dunkel
  • kalt – warm
  • leuchtend, klar – gedeckt, gedämpft.

Ich arbeite mit einem System, das nach zehn Farbtypen auf Jahreszeitenbasis differenziert, so dass alle Mischformen und Farbkontraste berücksichtigt werden.

  • Frühlingsfarbtyp = warme, helle, klare Farben
  • Herbstfarbtyp = warme, dunkle, gedeckte Farben
  • Sommerfarbtyp = kühle, helle, gedeckte Farben
  • Winterfarbtyp = kühle, dunkle, klare Farben

Beispiele passender Farben für die vier Farbtypen nach Jahreszeiten

Farbtypen - Farbnuancen - Farbberatung nach Jahreszeiten Copyright Ines Meyrose

Mischfarbtypen aus den Jahreszeiten

Die sechs Mischungen aus den Farbtypen basieren auf der jeweiligen Dominanz

  • warm = Mischtyp Frühling/Herbst – nicht so leuchtend und hell wie der Frühling, aber auch nicht ganz so dunkel und gedeckt wie der Herbst
  • kalt = Mischtyp Sommer/Winter – nicht so hell und pastellig wie der Sommer, aber auch nicht so intensiv und leuchtend wieder Winter
  • hell = Mischtyp aus Frühling/Sommer – nicht so leuchtend-warm wie der Frühling und nicht ganz so kühl wie der Sommer, zarte Farben mit warmen und kühlen Anteilen
  • dunkel = Mischtyp aus Herbst/Winter – nicht so warm wie der Herbst und nicht so leuchtend wie der Winter – dunkle, satte Farben mit warmen und kühlen Anteilen
  • gedeckt = Mischtyp aus Herbst/Sommer = nicht so warm wie der Herbst und nicht so kühl wie der Sommer – pastellige Farben mit warmen und kühlen Anteilen, die weder besonders hell noch dunkel sind
  • klar = Mischtyp aus Frühling/Winter = leuchtende, klare, intensive Farben mit warmen und kühlen Anteilen

Verteilung der Farbtypen in Hamburg

Wie Du in der oberen Auswertung sehen kannst, haben die meisten Kunden aus meiner Statistik einen deutlichen Schwerpunkt auf der warmen (220 von 546) oder kühlen (304 von 546) Seite. Deshalb kommen der helle, dunkle, gedeckte und klare Farbtyp nur sehr selten (22 von 546) vor. Folglich ist es bei der groben Einschätzung eines Farbtyps am wichtigsten zu schauen, ob jemandem eher warme oder kühle Farben stehen.

Farbberatung in Hamburg – Statistische Verteilung der 10 Farbtypen auf Basis der Jahreszeiten und Dominanzen – Grundlage sind 546 Farbberatung von Farbberaterin Ines Meyrose – image&impression

Regionale Verteilung von Farbtypen

Warum schreibe ich bei Auswertung dazu, dass es sich um Farbtypen in Hamburg handelt? Menschen sehen auf der Welt unterschiedlich aus. Je mehr man in Europa in den Norden kommt, umso heller ist der Durchschnitt. Je mehr Du in den Süden Europas schaust, umso dunkler sind Haut, Haare und Augen, deren Farben die Grundlage der Farbtypbestimmung sieht. Das liegt daran, dass der Mensch zum Schutz vor der Sonne eine höhere Pigmentierung braucht. Das hat die Natur gut eingerichtet.

Das bedeutet, dass es in München deutlich mehr Winterfarbtypen gibt als in Hamburg, weil dort mehr Menschen mit südländischem Anteil in den Genen leben. Dafür findet man in Hamburg mehr Sommerfarbtypen durch die skandinavischen Wurzeln.

Warme und kühle Farben in der Mode

Die Auswertung erklärt, warum es in der Mode schwerpunktmäßig eher kühle Farben gibt. Grau, Schwarz, Blau sind immer vertreten, Braun suche ich als dunkle Basisfarbe für warme Farbtypen seit Jahren quasi vergebens. Zum einen gibt es in Deutschland und weltweit mehr kühle Farbtypen, zum anderen mögen mehr Menschen kühle als warme Farben in der Kleidung leiden. Was sich besser verkauft, wird mehr angeboten.

Wenn ich bei Farbberatungen nach Lieblings- und Antifarben frage, wird bei den abgelehnten Farben Orange am meisten genannt gefolgt von Gelb. Noch Fragen? Kein Wunder, dass die Mode das widerspiegelt. Umso mehr freue ich mich, dass im letzten Winter schöne warme Gelb-, Orange- und Grüntöne zu finden waren.

Welcher Farbbtyp bist Du, wie hast Du das herausgefunden und wo lebst Du?

Maßnahme gegen unerlaubte Bildnutzung von meinem Blog

Fake picture - Achtung, Sie sehen hier vermutlich ein gestohlenes Bild

Im letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass dubiose Onlineshops ohne Erlaubnis Bilder aus diesem Blog verwenden, was ich selbstverständlich bei der Polizei angezeigt habe. Die Domains sind nach Aussage der Kripo Hamburg leider in China registriert, was zu einer Einstellung des Verfahrens in Deutschland geführt hat.

Hotlinking unterbinden

Um der unerlaubten Verwendung Einhalt zu gebieten, habe ich auf diesem Blog einen Code eingebaut, der sogenanntes Hotlinking unterbinden soll. Wenn jemand Bilder über die URL des Bildes von diesem Blog einbindet, erscheint entweder dieses Test-Bild oder gar nichts. Es kann sein, dass das Bild auch auf meinem Blog bei Bildvorschauen in den Socials oder im RSS-Feed auftaucht. Das ist eine Nebenwirkung, die ich dafür in Kauf nehme.

Bei Bloggerin Sunny findest Du im Beitrag Don’t touch my blog #2 Tipps, wie man sich dagegen wehren kann, wenn nur einzelne Bilder betroffen sind. Bei mir waren es leider zu viele, um das Problem singulär anzugehen.

Wehre Dich dagegen, wenn Dir auch sowas passiert! Selbstbedienung im Internet ist kein Kavaliersdelikt!

Was ich heute gelernt habe – März 2019

Werbung – Rezensionsexemplar, Affiliate Links von Amazon und Namensnennungen ohne Auftrag

Azalee

  1. Das Wasser auf der wilden Meerseite von Sylt heißt Nordsee, das auf der Wattseite Ostsee. Erklärt gerade eine Touristin einer anderen. Bei einer ähnlichen Gesprächsbelauschung habe ich vor ein paar Jahren gelernt, das die Buhnen dafür da sind, dass die Wellen nicht so doll werden, damit man besser baden kann. Nun ja. Soviel dazu.
  2. Meine Wimpern werden im Zugucken spärlicher. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Immerhin sind sie noch dunkel.
  3. Beim Abfluss in der Dusche kann man ein Teil mehr rausnehmen, als ich bisher wusste. Du willst nicht wissen, wie es darunter aussah und roch.
  4. Aus dem Leben einer Personal Shopperin: In einem Laden in der City hält eine Verkäuferin es offenbar für eine Zumutung, acht Teile zur Anprobe für meine Kundin auf meine Bitte hin eine (!) Stunde vorher beiseite zu hängen. Dass ihre Chance auf mehr Umsatz steigt, wenn ich meiner Kundin schnell mehr auf einmal zeigen kann, ist ihr offenbar egal. Ich glaube kaum, dass ihr montags um 10 Uhr bei strömendem Regen in den Hamburger Ferien ernsthaft im leeren Laden Umsatz dadurch entgeht, dass die Teile anderen Kundinnen nicht zur Verfügung stehen. Da sind andere Läden erheblich kooperativer. Da weiß ich doch gleich wieder, warum ich in einige gerne mit Kunden gehe und andere meide. Provision bekomme ich vor Ort übrigens nirgends. Meistens schaue ich vor einer Einkaufsbegleitung in der Stunde vorher schnell in den Läden in der Nähe des Treffpunkts, was aktuell dort hängt und lasse dann etwas zurücklegen, damit meine Kundin in den zwei Stunden möglichst effizient anprobieren und entscheiden kann. Wenn der Laden vor Ort so blöd geführt wird, verstehe ich wieder einmal mehr, warum Menschen Onlineshopper sind. Dass ich deren Sachen im Laden verkaufe und die Wahl habe, wo ich hingehe, ist der Dame offenbar nicht klar.
  5. So früh hat die zarte erste Azalee noch nie geblüht.
  6. Die gepolsterte Liegedecke für den Zausel hätte ich mir sparen können. Er liegt offenbar nicht gerne weich.
  7. Jetzt weiß ich, wie die Corneliuskirche von innen aussieht. Auf dem Trauerband für den Nachbarn stand ein Spruch von Matthias Claudius, den ich sehr schön finde. “So, wie ein Blatt vom Baum fällt, so geht ein Mensch aus dieser Welt und alle Vögel singen weiter.” Nicht nur passend zur Friedwaldbestattung. Wir sind alle nur ein winziges Puzzleteil dieser Erde und sie dreht sich ohne uns weiter, auch wenn es sich manchmal ganz anders anfühlt. Aber für einen wunderbaren Menschen, der 87 geworden ist, kann ich das so hinnehmen.
  8. Gestern Abend habe ich noch etwas gelernt: Wie man eine Anzeige bei der Polizei vor Ort aufgibt, wenn Fotos aus meinem Blog auf dubiosen Onlineshops ohne mein Einverständniserklärung verwendet werden.
  9. Mehl wird bei 900 Grad verbrannt, um den Typ zu bestimmen. Typ 405 heißt, dass nach dem Verbrennen 405 mg Mineralien von 100 g Mehl übrig bleiben.
    Und Schuhe sollten beim Imprägnieren mit Spray vorher mit einem feuchten Lappen abgerieben werden, damit sie das Spray besser aufnehmen können. Wie komme ich darauf? Ich habe Wer weiß denn sowas im Fernsehen geguckt.
  10. Auf nasser Straße keine hellen Velourslederloafer zu tragen, werde ich wohl bedauerlicherweise niemals lernen.
  11. Schluppenbluse heißt auf Englisch Pussy Bow. Das hat Bloggerin Claudia mich lernen lassen.
  12. Welcher Arzt die Urlaubsvertretung für meinen HNO macht.
  13. Amazon weist inzwischen auch auf E-Books Umsatzsteuer aus. Schön! Sind sogar 19%.
  14. Dank des kostenfreien Netflix-Zugangs für 30 Tage habe ich einen Blick in Marie Kondos Aufräumserie geworfen. Inspirierend fand ich daran allerdings: nichts.
  15. Mein roter Daunenmantel hat mich verlassen. Er war nicht nur nicht mehr wasserabweisend, sondern ich in dieser Woche in Kürze durch bis auf die Haut im Regen, was bisher nie der Fall war. Was besonders blöd ist, wenn man eine Kehlkopfentzündung hat. Und in der Wäsche ging der Schmutz nicht ab. Fazit: Retour zu Lands’ End. Deren umfassende Garantie hat definitiv ihre Vorzüge und ich bekomme mein Geld zurück. Gibt es also in der kommenden Saison wohl mal wieder einen neuen Daunenmantel. Hoffentlich.
  16. Auch Fotos in jeder Form gehören zu den Dingen, die ab und an mal ausgemistet werden können. Am Wochenende war bei mir der große Bereich der Bilder aus den 1970ern bis Anfang der 2000er dran. Dabei ist das Schottlandalbum gleich komplett in den Müll gepflogen. Warum soll ich mir ein dickes Album in mein Zimmer stellen, von einem Urlaub, an den ich mich nicht gerne erinnere? Im Kopf sind die Erinnerungen eh.
  17. Wer glaubt, dass Rotwein die Zähne verfärbt, hat noch nicht tagelang Salbeitee getrunken. Da wird meine Zahnpflegerin – ich darf sie so nennen – im Mai ihre Freude dran haben.
  18. Wie man eine schöne kleine Bluetooth-Soundbox installiert. Es gibt Marken, auf die ist Verlass.
  19. Ich reagiere definitiv allergisch auf Tulpen im Haus. Mir jucken die Augen wie blöd und dabei ist der Strauß so schön. Ab vor die Tür damit. Vorteil: Bei den Kühlschranktemperaturen draußen halten sie ewig.
  20. Rohrreinigergel taugt zum versehentlichen Bleichen einer Badezimmerfußbodenduschmatte. Spotz. In den 1980ern habe ich mit Chlorreiniger absichtlich Jeans gebleicht und versehentlich Löcher in einen Baumwollpulli geätzt. Ich hätte es also wissen können. Hätte …
  21. Ich habe die nackte Panik vor dem kommenden Sommer und das Bedürfnis, jedes schöne passende Kleid zu kaufen, um den Sommer zu überleben, falls er auch nur annähernd so schlimm wird wie 2018. Teure Panik.
  22. Der neue Joona Linner Thriller/Krimi von Lars Kepler war mir deutlich zu widerlich-unnötig-brutal. Das wäre für die Handlung aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen. Künftig erscheinende Bände aus der Reihe möchte ich aus heutiger Sicht nicht lesen. Das Buch würde ich nicht wieder kaufen.
  23. Das Hundeliegekissen war nun doch eine gute Investition. Paul hat sich an die weiche Unterlage und den Rand gewöhnt und kuschelt sich abends gerne darauf ein, wenn wir Fernsehen gucken.
  24. Von den Gemüsesorten Blumenkohl, Brokkoli und Romanesco mag ich Romanesco am liebsten.
  25. Im Wohnzimmer habe ich zwei große Aquarelle von der Wand genommen, die dort seit 2004 gehangen haben. Ich hätte gedacht, dass sie mir schon aus reiner Gewohnheit mehr fehlen würden. Tun sie aber nicht. Ich freue mich auf den neuen Wandschmuck, der in diesem Jahr dorthin kommt.
  26. Es ist soweit – ich brauche meine Lesebrille jetzt auch für Restaurantbesuche. Gestern konnte ich erstmals den zu begleichenden Endbetrag nicht ohne Brille sicher lesen. Krass wie das im Zugucken schlechter wird.
  27. Wie man in die .htaccess Datei in WordPress bearbeiten kann.
  28. Bei Bloggerin Sabine Gimm das wunderschöne Wort Sekundenglück.
  29. Die Gewissheit, eine goldrichtige Entscheidung getroffen zu haben.
  30. Meine alte Sonnenbrille tut auf der Nase weh durch ihr Eigengewicht. Autsch. Wie kann sich ein Gesicht nur so verändern? Sie ist in sehr gutem Zustand. Möchte sie jemand gegen Portoübernahme geschenkt haben?
  31. Tesa Poster Strips lassen sich selbst nach über zehn Jahren restlos von Holzfensterrahmen und Raufasertapete entfernen.

Sonst noch gelesen

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Die Herrin des Winterpalasts

Das Buch Die Herrin des Winterpalasts: Historischer Roman (Affiliate Link) von Christopher W. Gortner aus dem Goldmann Verlag (Werbung) wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte Europas von 1863 bis zur Revolution in Russland ersten Weltkrieg. Man lernt viel über die politischen Zusammenhänge der Monarchien und die sich verändernden Rollen in dieser Zeit. Leider hat mir der Roman nicht gefallen, weil es aus Sicht der Hauptperson Minnie, die zu Beginn Prinzessin von Dänemark wird und dann nach Russland in die Zarenfamilie einheiratet, in der Ich-Form geschrieben ist.

Die Erzählweise von Minnie ist sehr einfach und wirkt an vielen Stellen naiv. Das mag an der Zeit liegen, in der das Buch spielt. Vielleicht ist es aber auch eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet. Wer könnte es mögen? An der Entwicklung von Königshäusern und Politik im 19. Jahrhundert interessierte Leserinnen, die sich gerne in eine Hauptperson beim Lesen einfühlen.

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

(Affiliate Link auf dem Cover)

Den Bestseller Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben (Affiliate Link) von Karen Kingston habe ich nach dem Kauf umgehend verschlungen. Mit Feng Shui habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Ich bilde mir ein zu spüren, was mir in Räumen gut tut und was nicht. Aber wegen meines momentanen Ausmüllwahnsbedürfnisses hat mich der Titelteil Gegen das Gerümpel des Alltags angesprochen. Karen Kingston Faustregel lautet

Wenn ich morgen ausziehen sollte und mehr als ein bis zwei Müllsäcke voll bekäme, muss ich umgehend aussortieren.”

Mülleimer der Stadtreinigung Hamburg: „Was Du heute kannst entsorgen …“

Das ist eine Maxime, an der ich mich gerne orientiere. Für alle Teile im Haus, die alleine mir gehören und nur von mir genutzt oder gelagert werden, wird das auch mein neuer Leitsatz. Dass es ab und an fürs eigene Wohlbefinden gut ist, sich nicht nur von Dingen zu trennen, sondern auch Freundschaften zu hinterfragen, ist klar. Was zu der Frage führt, ob es derzeit jemanden gibt, der mich aussortieren möchte.

Zu welchen Erkenntnissen bist Du im März gekommen?

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Trilogie: Frauen in den 1950er Jahren in Berlin

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(Affiliate Link auf dem Cover)
Die Schwestern vom Ku’damm: Jahre des Aufbaus (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 1)(Affiliate Link)
von Brigitte Riebe
erschienen 2018 im Wunderlich Verlag

Gelesen: Band 1

Die Schwestern vom Ku’damm sind die Nachkommen der Familie Thalheim, die in Berlin erfolgreich ein Modekaufhaus aufgebaut hat. Der Roman beginnt mit einem Prolog im Jahr 1932 zur Feier des luxuriösen Umbaus des Kaufhauses und springt dann in den Mai 1945 zum Ende des zweiten Weltkriegs.

Im letzten Jahr habe ich einige Bücher gelesen, die an genau der Stelle ansetzen und Einblicke in die Zeit des Aufbaus der Bundesrepublik Deutschlands geben. Das ist eine geschichtliche Zeit, die ich spannend finde. Wenn dann noch Frauen die Hauptrollen spielen, lese ich es umso lieber.

Hitler tot, Russen in Berlin – Rike, Silvie und Florentine stehen als jüngste Thalheim-Generation vor den Trümmern des Kaufhauses. Die Villa wird beschlagnahmt und Berlin Viermächtestadt. Der Roman spielt primär in Charlottenburg bei den Briten. Die Berlinblockade macht das geschäftliche Weiterkommen nicht gerade einfacher. Nach der Währungsreform 1948 und der Gründung der BRD und DDR gibt es 1951 gibt es dann die große Geschäftsneueröffnung. Doch der Weg dahin – es ist zu ahnen – ist mühsam. Familiengeheimnisse, die so stückweise auftauchen, machen es nicht einfacher.

Wie schafft man es, den Frauen in der direkten harten Nachkriegszeit in den Jahren mit Hunger, Kälte und Hitze Mode zu verkaufen? Die Frauen der Familie schlagen sich zuerst als Trümmerfrauen durch und starten dann eine neue Geschäftsidee. Spannend ist dabei, wie sie ihre Rollen finden. Die Emanzipation der starken Frauen der direkten Nachkriegsjahre in den 1940ern ist nicht von jedem gewünscht …

Großes Thema in dem Buch ist neben dem Wiederaufbau des Modegeschäfts die Entnazifizierung und der Umgang mit dem ich konnte doch nicht anders, habe es doch nur für Euch getan des Familienvaters. Damit kann man sich gar nicht genug beschäftigen.

Vorschau: Band 2

(Affiliate Link auf dem Cover)
Die Schwestern vom Ku’damm: Wunderbare Zeiten (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 2) (Affiliate Link)

Am 17. September 2019 soll Teil 2 der Trilogie erscheinen, den ich natürlich schon vorbestellt habe. Dem Vorschautext nach wollen die Männer den Frauen das Geschäft wieder aus der Hand nehmen. 1950er Jahre halt … aber ich glaube kaum, dass die Thalheim-Frauen sich das gefallen lassen. Hoffentlich nicht!

Hast Du Lust, die Bücher zu lesen?

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