Farben für Silver Ladies in Mode und Make-up

Werbung für Angies-type4u aus meinem Typberaterinnen-Netzwerk

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Graue Haare – was passt dazu?

Das Thema hat sich Leserin Barbara gewünscht. Bei der Wunschliste für 2020 hat sie kommentiert:

„Seit gut zwei Jahren trage ich meine Haare komplett silbergrau. Mein Eindruck ist, dass die Farben, die mir helfen, nicht ‘ausgewaschen’ auszusehen, sich doch etwas von der früher favorisierten Farbpalette unterscheiden (eher zur kühleren Seite tendieren).

Ich würde mir also einen Beitrag mit Vorschlägen für Farben für Silver Ladies wünschen (Mode und Make-Up). Was sagt die Fachfrau zu Frisuren für silbergraue Schöpfe? Was gefällt oder gibt es Dos & Don‘ts?“

Um ihr möglichst konkret helfen zu können, habe ich Barbara gefragt, welche Haarfarbe sie vor dem Ergrauen hatte. Außerdem wollte ich wissen, ob sie erst jetzt mit den grauen Haaren zu kühleren Farben in der Kleidung und Make-up tendiert und vorher wärmere getragen hat oder ob es ist so, dass sich nur die bevorzugten Nuancen innerhalb der kühlen Palette verändert haben. Dazu sagt Barbara

„Meine Naturhaarfarbe war das übliche Straßenköterbraunblond (nachdem sich das schöne Hellblond meiner Kinderjahre verabschiedet hatte). In meinen jungen Jahren war ich dunkelrothenna gefärbt, was viele wegen meiner grün-grauen Augen für meine Naturhaarfarbe gehalten haben.

Mit den Jahren bin ich, da ich chemische Farben nicht auf meinem Kopf haben mochte, in der goldblonden Ecke gelandet. Lange habe ich gedacht, ich sei ein Frühlingstyp, wurde aber auch mal als Sommertyp eingeordnet. Das Goldblond hat sich irgendwann zu meinem Hautton absolut falsch angefühlt. Von daher würde ich sagen, dass ich von den wärmeren Farben zu den etwas kühleren gewandert bin. Warmes Beige z.B. ist das Grauen!“

Logo angies type4youDen Beitragswunsch finde ich als Fan grauer Haare – siehe Foto von mir oben – klasse. Weil gerade an kühlen Farbtypen silbergraue Haare oft richtig klasse aussehen, möchte ich nicht nur mich als Herbstfarbtyp als Beispiel zeigen, sondern auch einen Winterfarbtyp, der die satten kühlen Farben ideal tragen kann. Dabei ist mir sofort meine Typberater-Kollegin Angela Kneusels von Angies-type4u (Werbung) eingefallen, die wunderschöne lange graue Haare trägt und damit eine Ausstrahlung hat, die ich unfassbar präsent finde. Angela kennst Du vielleicht bereits aus dem Blogbeitrag Stilberaterinnen an der Alster. Wir haben 2016 einen schönen Tag gemeinsam in Hamburg verbracht.

Im Moment sind bei Angela zwar noch feine blonde Strähnchen eingemischt, um den Übergang zum dunklen Unterhaar weicher zu machen, aber die grauen Haare sind dominant. Das ist übrigens gleich der erste Tipp für Frauen mit noch nicht ganz grauen Haaren und dunklem Unterkopf, um die Übergänge harmonisch zu machen: Setze blonde Strähnchen in zum Farbtyp passender Nuance.

Beim Konzeptionieren dieses Beitrags habe ich mir überlegt, dass ich es am besten finde, wenn er sich in Interviewform entwickelt. Angela war so nett, sofort bei der Idee dabei zu sein. Der folgende Text ist als E-Mail-Verkehr zwischen uns hin und her gegangen.

Liebe Angela,

ich bin gespannt auf Deine Tipps und ob wir uns fachlich einig sind oder im Detail unterschiedliche Empfehlungen aussprechen. Die Fragen, die ich mit Dir klären möchte, sind

  1. Kann sich der Farbtyp eines Menschen durch Ergrauen der Haare ändern?
  2. Wenn die Haare weiß-grau-silber werden, passen dann Deiner Meinung nach andere Farben aus dem Spektrum des Farbtyps zu der Person als vorher?
  3. Wie verändern sich passende Farben bei Make-up – also dem kompletten Make-up, nicht nur der Foundation – für Silver Ladies?
  4. Wie sieht es aus mit Frisuren für silbergraue Schöpfe? Gibt es Dos & Don’ts? Welche?
  5. Was für Tipps haben wir konkret für Barbara?

Legen wir los!

Kann sich der Farbtyp eines Menschen durch Ergrauen der Haare ändern?

Angela: Nein, der Farbtyp ändert sich nicht. Man ist ein kühler oder warmtoniger Typ. Es können sich aber innerhalb der eigenen Farbpalette die Farben ändern, die vorteilhafter sind.

Ich selber habe sehr früh, mit 19, die ersten grauen Haare bekommen. Allerdings ging es erst mit Mitte 30 richtig los. Meine Farben sind immer im kühlen Bereich geblieben, aber heute stehen mir Farben aus meiner Farbpalette besser, die ich mit 20 oder 30 noch nicht bevorzugt hätte.

Ines: Genauso sehe ich das auch. Ich habe die ersten grauen Haare mit Mitte 20 bekommen und seit den 40ern werden es deutlich mehr. Meine Farben sind im warmen Bereich geblieben, aber der Schwerpunkt hat sich auf die dunkleren verschoben. Großflächiges Beige in Gesichtsnähe wie bei einem Mantel oder Pullover sieht zu farblos aus zu den helleren Haaren und weiße Blusen gehe auch nicht mehr gut, selbst wenn sie cremeweiß und nicht schneeweiß sind.

Damit hast Du Frage 2 „Wenn die Haare weiß-grau-silber werden, passen dann Deiner Meinung nach andere Farben aus dem Spektrum des Farbtyps zu der Person als vorher?“ gleich mit beantwortet.

Wie ist das bei Dir konkret? Welche Farben hast Du früher mit dunklen Haaren bevorzugt und welche sind heute weggefallen oder hinzugekommen?

Angela: Generell kann ich die stärkeren Farben jetzt noch besser tragen. Wenn vorher Pastelltöne auch vorteilhaft aussahen, dann wirken sie jetzt zu meinem helleren Haar oft zurückgenommen oder sogar fade und langweilig. Wenn Rosa und Hellblau früher gut aussahen, komme ich jetzt viel präsenter mit Pink, Rot, Royalblau und Petrol rüber. Sehr gerne trage ich jetzt Anthrazit zum Beispiel mit Bordeaux kombiniert. Das wirkt sehr schick.

Dunkles Blau ist meine bevorzugte Farbe im Business geworden. Mit meinen dunklen Haaren sah das Blau früher etwas bieder aus. Jetzt mit den hellen Haaren, sieht es dagegen sehr vorteilhaft aus und ich kombiniere es im Business als Wintertyp gerne mit Weiß und Hellblau, im Privaten am liebsten mit Knallrot.

Schwarz zum Beispiel, war immer eine perfekte Farbe für mich und ich kann es auch heute noch gut anziehen, kombiniere es aber gerne mit leuchtenden Farben, denn manchmal wirkt es zu hart. So ist ein Mitternachtsblau heute deutlich vorteilhafter.

Wie verändern sich passende Farben bei Make-up – also dem kompletten Make-up, nicht nur der Foundation – für Silver Ladies?

Ines: Wenn die Augenbrauen heller oder durch Zupfsünden dünner geworden sind, würde ich sie in jedem Fall nachzeichnen. Dabei geht es nicht darum, sie übermäßig zu betonen, sondern ihnen einfach nur ihre ursprüngliche Wirkung zurück zu geben. Die meisten Menschen, auch warmtonige und sogar viele Rothaarige, haben Augenbrauen in einem aschigen, kühlen Ton.

Ein Fehler wäre also, bei einem warmen Farbtyp per se einen warmen Braunton zum Nachzeichnen der Brauen zu nehmen. Das sähe dann angemalt aus. Wenn man aber einen aschigen Braunton nimmt, lieber zu hell als zu dunkel, kann man ein schön natürliches Ergebnis erzielen. Dafür verwende ich am liebsten mattes Puder, das ich mit einem Schrägpinsel auftrage. Was ist Dein Tipp?

Angela: Auf jeden Fall ist das Nachzeichnen der Augenbrauen mit Puder dem Stift vorzuziehen. Das sehe ich, wie auch den Tipp mit dem aschigen Braunton für warmtonige Typen, genau wie Du. Es wirkt einfach viel natürlicher.

Ines: Was sagst Du zum Thema Lidschatten: glitzernd oder matt bei Best Agern? Da gehen die Meinungen bei Visagisten extrem auseinander. Ich bin im Team Glitzer, weil das meiner Ansicht von Fakten ablenkt anstatt sie zu betonen und einfach mehr Strahlen um die Augen bringt.

Angela: Da sind wir im selben Team. Der Lidschatten darf auf dem ganzen Lid gerne glänzend, schimmernd sein. Ich finde zum Beispiel Creme, Champagner und Silber sehr vorteilhaft. Das gibt einen weichen und wachen Ausdruck und wirkt elegant. Je nach Typ verleiht dazu ein dunklerer Ton, passend zum jeweiligen Typ, am äußeren Lidrand noch strahlendere Augen.

Kajal und Wimperntusche sind oft wirkungsvoll. Ein Lidstrich kann den eventuell weniger werdenden Wimpernkranz ausgleichen, ebenso wie eine gute Mascara. Für die kühlen Typen kommt da Schwarz und /oder Anthrazit, für die warmtonigen Typen ein aschiger Braunton in Frage.

Ines: Oh ja, bei Wimperntusche stimme ich Dir absolut zu. Wie konnte ich die vergessen? Kajal würde ich allerdings nur noch bei extrem großen Augen auf der Wasserlinie auftragen, ansonsten wirken die Augen mir damit meistens zu klein. Aber den Kajalstift als weichen Lidstrich einzusetzen, finde ich gut. Nur bei Schwarz wäre ich vorsichtig. Ich kenne kaum eine Frau ab 40, bei der ein schwarzer Lidstrich noch wirklich gut aussieht. Anthrazit oder Brauntöne – bei Einsatz von farbigem Lidschatten auch gerne dazu passend in Lila, Oliv, Tannengrün oder Petrol – wirken für meinen Geschmack harmonischer.

Angela: Tatsächlich bin ich selber beim Kajal immer noch der ideale Schwarztyp, aber Du hast absolut Recht, denn auch ich verwische ihn leicht. Darum ist es ein sehr wichtiger Hinweis, denn das fällt mir oft auf, dass der Kajal zu stark aufgetragen wird, übrigens oft auch bei jungen Frauen, und es dann unvorteilhaft oder sogar verfremdet wirkt.

Ines: Bei den Lippen finde ich, dass Silver Ladies oftmals mehr Farbe vertragen. Aus rosigen Tönen dürfen kühle Rottöne werden, anstelle von bräunlichen Nudetönen kann warmes Orangerot schön aussehen. Wie sieht Deine Erfahrung damit aus auf Kundenseite und bei Dir persönlich?

Angela: Generell darf es bei der Lippenstiftfarbe jetzt ruhig etwas mehr sein, das sehe ich genauso und meine Kundinnen sind oft sehr überrascht, wieviel wacher sie mit dem kräftigeren Lippenstift wirken.

Als Kontrast zu dem silbrigen Haar ist dort, je nach Farbtyp, ein sattes Rot, Pink oder Auberginenton und auch das von Dir erwähnte Orangerot sehr vorteilhaft. Ich selber trage jetzt viel öfter ein leuchtendes Rot oder ein kräftiges Aubergine. Früher habe ich gerne Rosè als Lippenfarbe getragen. Heute wirkt es zu langweilig.

Ines: Genauso geht es mir persönlich auch. Rosenholz geht immer noch, aber viel spannender sind Tomatenrot und Zinnoberrot! Für Best Ager finde ich übrigens Lippenstifte mit softem Glanz ohne Glimmerpartikel am besten, denn Glimmer setzt sich Lippenfältchen leicht ab. Der softe Glanz sorgt hingegen für gleichmäßig prall und gepflegt aussehende Lippen. Ein Lippenkonturenstift kann zusätzlich für eine schön klare Lippenkontur sorgen, die von Natur aus mit den Jahren leider etwas verschwimmt.

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Kleine Anekdote: Meine Oma hat mit dem Rauchen aufgehört, als es begann, dass sie sichtbare Falten um den Mund bekam. Erst wurde geraucht, um schlank zu bleiben, dann damit aufgehört, um im Gesicht schön zu bleiben. Was tut man nicht alles für die Eitelkeit … Wer immer noch raucht oder früher geraucht hat weiß, welche Falten ich meine …

Wie sieht es aus mit Frisuren für silbergraue Schöpfe? Gibt es Dos & Don’ts?

Angela: Oh, das ist eine spannende Frage und ein weites Feld. Da kommt es natürlich auch auf die Gesichtsform an. Aber generell wirken Gesichter im reiferen Alter oft etwas kantiger und herber. Darum ist ein stufiger und lockerer Schnitt meist vorteilhafter.

Viele Frauen denken, sie müssen sich ab einem bestimmten Alter für einen Kurzhaarschnitt entscheiden. Vor allem bei grauen Haaren. Andere wollen sich nicht vom längeren Haar verabschieden, obwohl die Haare dafür mit den Jahren zu dünn geworden sind. Mit beidem kann man genau falsch liegen.

Es kommt meiner Meinung nach darum auch auf die Haarstruktur an, welche Frisur bei grauen Haaren vorteilhaft ist. Wenn man sich für einen Kurzhaarschnitt entscheidet sollten die Haare, damit es nicht zu streng wirkt, deshalb gerne etwas verwegen verwuschelt, unordentlich und eventuell am Hinterkopf leicht gestuft sein – vor allem bei dünnem Haar.

Vielen Frauen steht auch ein Bob, der nicht zu streng geschnitten ist, sehr gut. Also auch da gerne etwas stufig schneiden lassen. Je nach Haarstruktur sind auch lange Haare immer noch vorteilhaft. Die Haare sollten dann zu den Spitzen hin aber nicht zu dünn sein. Eine klassische Frisur mit Mittel- oder Seitenscheitel ist da oft ein Hingucker.

Wer seine Mimikfalten der Stirn etwas kaschieren möchte kann mit einem Pony oder Ponyfransen arbeiten. Ein Pony sieht generell immer frisch und jugendlich aus. Aber wie erwähnt, es kommt immer auch auf die Gesichtsform an, was zum Typ passt.

Ines: Genauso sehe ich das auch.

Hast Du einen konkreten Tipp für Silver Lady Barbara, ohne sie zu kennen?

Angela: Da Barbara einmal als Frühlings – und einmal als Sommertyp typisiert wurde ist es aus der Ferne etwas schwierig, da dies ja einmal die warme und einmal die kalte Farbpalette wäre. Da sie selber aber ihre Haarfarbe als Silbergrau, und die Augenfarbe als Grüngrau benennt, hätte ich folgende Farbtipps, die nach meiner Erfahrung auch zu beiden Typen passen können.

Auf jeden Fall kommen mit den grauen Haaren jetzt stärkere Farben ins Spiel. Petrol und Aubergine steht ihr sicher gut und auch ein Türkiston kann sehr lebendig wirken. Als Basisfarbe kann ich mir da einen Blauton sehr gut vorstellen und Offwhite als Bluse oder Shirt, kombiniert mit einem farbigen Schal/Halstuch.

Ich würde in Barbaras Fall vor dem Spiegel ausprobieren, wie die Farben bei Tageslicht zu ihrem Gesicht wirken. Für das Make-up sind Champagner oder Cremeweiß als Lidschatten wegen ihrer grüngrauen Augen und Aubergine als Lippenfarbe sicher vorteilhaft. Eventuell Petrol als Lidstrich, fein gestrichelt. Bei der Frisur kommt es auf den Gesichtstyp an, wie oben beschrieben. Wie erwähnt, stehen stufige Schnitte Silver Ladies besonders gut.

Ines: Meine Vermutung ist, dass Barbara schon immer ein Sommerfarbtyp war, sich nur früher auf vielleicht auf Frühlingstyp hingefärbt hat. Zu den Lippen noch eine Ergänzung: Wenn die Lippen voll sind, können auch dunkle Töne bei Silver Ladies funktionieren. Wenn sie eher schmal sind und vielleicht mit den Jahren immer schmaler werden, lassen hellere Töne die Lippen voller erscheinen.

Mein Tipp für Barbara ist: Höre auf Deine Intuition. Wenn Du Dich optisch verwaschen fühlst, greife zu dunkleren oder leuchtenden Farben. Wenn Du siehst, dass warmes Beige Gift für Deinen Teint ist, lass die Finger davon. Wenn Du ein Sommerfarbtyp bist, ist Grau Dein Beige, Dunkelblau Dein Schwarz und Beere Dein Rot.

Angela: Das sind sehr gute Tipps für Barbara, Ines. Ich hätte noch eine Silver Lady Anekdote zum Abschluss: Im Herbst 2016 war ich mit ca. 500 Frauen auf dem Feminess Business Kongress in Düsseldorf. Das Thema war: „Sei die, die Du bist“.

Eine der Rednerinnen war Birgit Schrowange. Sie las aus ihrem Buch vor und erzählte dazwischen sehr amüsante Geschichten. Unter anderem erzählte sie auch offen, dass sie gerne ihre natürlichen grauen Haare tragen würde, dies aber von beruflicher Seite nicht gewünscht ist. Sie zeigte in den Raum und sagte „Ich hätte sehr gerne die Haare genauso wie Sie …“ und als ich mich nach der vermeintlichen Dame umdrehte meinte Frau Schrowange „Ja, wie Sie, die Sie sich jetzt umdrehen …“.

Das war ein ganz besonderes Kompliment für mich von einer Frau, die ich dort als sehr authentisch und charismatisch kennen gelernt habe. Mittlerweile trägt Birgit Schrowange ihren Naturton und es steht ihr fantastisch.

Schöne Anekdote, die zeigt, wie Veränderungsprozesse entstehen. Danke, liebe Angela, für das Gespräch und Deine Tipps!

Wenn Du im Raum Darmstadt wohnst und eine Typberaterin suchst, empfehle ich Dir, Dich persönlich an Angela zu wenden. Du bist neugierig, wie Angela als Silver Lady aussieht? Schau auf Ihrer Webseite Angies-type4u (Werbung) oder ihrem Instagramprofil (Werbung) vorbei.

Wenn Du nicht nur aktuelle Fotos von Angela sehen möchtest, sondern einen Blick auf die Entwicklung ihrer Farben und Frisuren werfen möchtest, kannst Du auf ihrer Facebookseite (Werbung) einen Blick in ihr Fotoalbum werfen. Dort zeigt sie als Ergänzung für dieses Interview Bilder von ihrem Werdegang zur Silver Lady.

Liebe Leserin, welche Tipps hast Du für Silver Ladies?

40 Gedanken zu „Farben für Silver Ladies in Mode und Make-up

  1. Hallo,
    ein sehr interessanter Blogbeitrag. Betrifft es mich doch auch als silbergrauhaarige.
    Mein langer Kommentar ist weg durch falsche Tastenkombi von mir. :-(

    Meine Tips in Kürze:
    Ich trage immer Make-Up, weil grau und WInterhaut sind mir zu blass. Also Make-Up, Augenbrauenstift, Rouge, Lippenstift.
    An Kleiderfarben hat sich die Palette an Pastelltönen erweitert, wie z.B rosa trage ich sehr gern neben blau oder Flaschengrün/aqua-Tönen.

    Danke an Angie, dass sie keinen zwingenden Kurzhaarschnitt für Grauhaarige vorschlägt. Ich trage meine schulterlang. Manchmal kommen mir Zweifel, ob das in meinem Ater und in grau noch geht. Dann bin ich froh, solche Komments zu lesen.
    Viele Grüße
    Claudia (keine silver-LADY, denn eine Lady werde ich nie, egal wie alt ich werde) ;-)

    • PS.
      Mir ist noch was eingefallen, auch wenn es eher unter “Thema verfehlt” läuft, weil es hier ja primär um Farben geht.

      Mit grauen Haaren trage ich jetzt gern eher plakative Musterblusen, also nicht mehr hauptsächlich uni wie früher. Der Untergrund ist aber gern weiß, also nicht zu bunt.

      Und wenn ich unifarbene Oberteile trage, dann gern eine längere Kette dazu mit baumeligem Anhänger.

      Also zusammengefaßt:
      Die Farbe, die mir auf dem Kopf fehlt, hole ich mir anderswo wieder her.

      Und für dich, Ines:
      Ich lese gerade ein spannendes Buch, nicht den Edvardsson, sondern ein anderes. Komplett anderes Thema, aber auch ein Krimi. Werde berichten, wenn ich weiter bin.

    • Update:
      Claudia trägt jetzt einen kinnlagen Pagenkopf. Muss mich erstmal dran gewöhnen, sieht aber auf jeden Fall eher nach Frisur aus als vorher.

  2. Hach, das ist wieder mal genau ein Thema für mich. :-)
    Danke für dieses informative Interview, in dem vieles bereits beantwortet wurde.
    Besonders wichtig finde ich die Erwähnung, dass man auf die eigene Intuition hören sollte. Da ist viel dran.
    Besonders, wenn man sich damit auch wohlfühlt, denn das strahlt man dann auch aus.
    Ich kenne zwei wirklich attraktive, inzwischen grauhaarige, Schwestern. Die eine trägt ihr Haar schulterlang – mal offen, mal als lässigen Knoten oder im Nacken zusammengefasst, die andere kurz und leicht verwuschelt. Beide haben absolut ein Gefühl für Farben und ihren ganz eigenen Stil, Mode setzen sie einfach für sich um und ich glaube, genau darum geht es – auch bei der Haarfarbe – es gibt kein must have, sondern nur das, was zu einem passt.

    Mit herzlichen Grüßen
    Uschi

    • Lustigerweise färben die meisten Frauen in meinem privaten Umfeld ihre grauen Haare über. Bei einigen passt es, bei anderen für mein Auge gar nicht. Aber die Gründe dafür kann ich dennoch manchmal nachvollziehen, auch wenn ich sie mir nicht zu eigen mache.

  3. Das Interview mit dir hat viel Spaß gemacht, Ines. Silver Ladies haben so viele Möglichkeiten und es ist toll, sich in diesem Sinne neu zu entdecken.
    Ich freu mich auf die Kommentare und bin gespannt auf die Tipps deiner Leserinnen. Herzlichst, Angela

    • Ich freue mich gerade ganz doll, dass bereits so ausführliche Kommentare gekommen sind, und bin gespannt auf die weiteren!

    • Was für tolle Kommentare von spannenden Frauen, Ines. Das Lesen hat mir eben eine Riesrnfreude gemacht. Alles Liebe, Angie

  4. Ein sehr interessanter Beitrag, den ich aufmerksam gelesen habe. Ich bin zwar noch keine Silver-Lady, aber so langsam geht meine Haarfarbe in diese Richtung. Ich merke noch wenig davon, aber es gibt erste graue Strähnen. Manchmal empfinde ich einen Grauschleier auf meinem Haar. Bis jetzt bin ich entschlossen, die grauen Haare zuzulassen. Ob ich bei dieser Entscheidung bleibe, weiß ich nicht. Aber jedenfalls werde ich eure Empfehlungen beachten. LG Caro

    • Bei Deiner mittelbraunen Haarfarbe kann es eine ganze Weile dauern, bis die grauen Strähnchen dominant werden. Wenn Dir das dann zu farblos wird, was durchaus sein kann, weil Deine Haarfarbe nicht so intensiv ist, würde ich den Übergang zu richtig grauen Haaren mit goldblonden und karamellfarbenen Strähnchen überbrücken.

    • Liebe Caro, der Tipp von Ines mit den Strähnchen ist genau richtig. In dieser Phase bin ich selber auch noch. So kannst du auch ausprobieren, ob du dich damit wohl fühlst. Viel Spaß dabei! Liebe Grüße, Angie

  5. Liebe Ines,
    vielen Dank für das informative Interview, das nun auch viel früher kam, als ich erwartet hatte :)
    Blau als Grundfarbe trifft genau mein Empfinden: In meinem dunkelblauen Blazermantel mit passendem Tuch mit weißen und fuchsiafarbenen Tupfen fühle ich mich sehr wohl. Auch Türkis mag ich im Sommer sehr gerne, ebenso Beerentöne.
    Ich habe nach deiner Vermutung, dass ich als Frühlingstyp falsch eingeordnet war, nocheinmal alte Fotos mit meiner goldblonden Haarfarbe angeschaut: aus heutiger Perspektive grundfalsch. merkwürdig, dass man das damals nicht gemerkt hat…
    Die Aussagen zu Frisuren haben mich darin bestärkt, nach Jahren des relativ kurzen Bobs und Pixies nun noch einmal Kurs auf längere Haare zu nehmen. Schaun wir mal.
    Erst einmal herzlichsten Dank für den tollen Beitrag von
    Barbara

    • Oh wie schön, Du hast es schon gesehen! Ich freue mich immer besonders, wenn ich auf diesem Weg sehe, dass der Wunsch von einer regelmäßigen Leserin kam und nicht von jemanden, der nur mal vorbei geschaut und einen Wunsch dagelassen hat.

      Es freut mich, dass der Dialog Dir in Deiner Einschätzung hilft und Dich auf Ideen bringt. Ich bin gespannt, was aus Deinen Haaren wird!

    • Liebe Barbara, das freut mich sehr, dass unsere Tipps dich bestärken. Danke für deine Fragen, es hat Ines und mir einen tollen Austausch mit viel Spaß geschaffen. Liebe Grüße, Angie

  6. Liebe Ines und liebe Angela,
    das Zwiegespräch fand ich sehr interessant! Liebe Ines, ich finde, dir stehen die grauen Strähnchen einfach zauberhaft!
    Ich gehe zwar schon beidbeinig auf den 60er zu, aber bei mir fängt das Ergrauen erst seit kurzer Zeit an bzw. es schreitet nicht sehr schnell voran. Die ersten grauen Haare habe ich bei mir mit ca. 50 entdeckt. Ich habe jahrelang – meiner Ursprungsfarbe entsprechend – etwa zweimal im Jahr rötliche Naturtönungen verwendet, um das Rot leuchtender und gleichmäßiger zu erhalten – jetzt habe ich etwa ein Jahr lang nicht mehr getönt und meine George-Clooney-Schläfen werden erkennbarer. Irgendwie gefallen mir die hellen Streifen an den Schläfen ganz gut, die “Konsistenz” der weißen Haare nervt mich aber, weil sie sich struppiger, störrischer verhalten als die roten. Im Lauf des Tages beginnen sie abzustehen wie bei Grandpa Munster oder bilden einen komischen Strahlenkranz, der mein ganzes Gesicht “grauer” aussehen lässt. Außerdem bin ich mir nicht sicher, wie ich es weitergehen lassen soll. Doch wieder Hennarot tönen? Oder wäre auch für mich das Setzen blonder Strähnchen eine Lösung? Leider habe ich kein wirklich jung wirkendes Gesicht – es wirkt eher durch die roten Haare jünger und lebendiger, mit grauer Perücke sehe ich z.B. viel faltiger aus. (Übrigens auch um den Mund, ich hab ja mal geraucht… ;-))
    Ganz liebe rotrosige Grüße und natürlich Paulekraulers,
    Traude

    • In Blond kann ich mir Dich so gar nicht vorstellen. Grundsätzlich spricht ja nichts gegen das Ausprobieren goldblonder Strähnchen im Grau, aber ich würde vorher klären, dass sie sich Farbe mit Henna verträgt, falls es Dir nicht gefällt und Du dann wieder Henna oder eine andere Naturfarbe nehmen möchtest.

      Bei Deinem Gesicht fehlt mir ungeschminkt einfach Farbe. Ich sehe zwei Möglichkeiten: Mehr schminken und ergrauen oder wenig Make-up wie bisher und dafür die Haare färben. Wenn Du jetzt aber schon ein Jahr nicht mehr gefärbt hast, wirst Du beim Färben überrascht sein, wie schnell der graue Ansatz zu sehen ist und wie doll und dass das gar nicht gut aussieht … deshalb würde ich auf Farbe auf den Lippen und in der Kleidung setzen.

    • “Ganz in blond” steht mir definitv nicht, das habe ich ebenfalls mit verschiedenen Perücken ausprobiert. Mein Gesicht wirkt dadurch richtig rot. Aber blonde Strähnchen könnten gehen. Ich werde wohl vorerst mal auf Schminke setzen – und falls ich es doch nicht mehr aushaltne sollte, wieder tönen oder auch mal färben. (Allerdings müssen es bei meiner empfindlichen Kopfhaut Naturfarben sein, und es gibt noch nicht viele Friseure bei uns, die damit umgehen können…)
      XOX

    • Es kommt bei Blond wie bei jeder Farbe auf die Nuance an. Bei Dir gehen nur warme, goldene Blondtöne, dann dürfte die Haut auch nicht rot werden. Aber dennoch sehe ich Dich nicht als Blondine :).

    • Liebe Traude, Ines hat dir ja schon die richtigen Tipps gegeben. Da kannst nur du dich einfühlen, ob du auf mehr Farbe beim Make up oder den Haaren setzt.
      Grundsätzlich sind Strähnen immer eine gute Option.
      Und da ich ja schon in den 20ern grau wurde bin ich beeindruckt, wie spät du dich überhaupt mit dem Thema auseinander setzen musst. Viel Spaß beim Ausprobieren.
      Lieben Gruß, Angie

  7. Mit Grau ist es sowie mit jeder anderen Haarbarbe, steht nicht Jeder. Ich denke, die passen einfach nicht zu meinem Gesicht und meiner Hautfarbe! Und du schaust sooo toll aus mit den grauen Haaren, Ines, da werde ich fast neidisch! ;) Steht dir sehr gut!
    Vielleicht irgendwann…….
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Du bist ja nicht die einzige Frau mit Deinem dunklen, olivfarbigem Teint. Wie machen das denn andere Südamerikanerinnen? Färben die alle bis ins hohe Alter?

    • -“Du bist ja nicht die einzige Frau mit Deinem dunklen, olivfarbigem Teint.” – Natürlich bin ich nicht, aber ich spreche über mich und mein persönlicher Geschmack. :)
      -“Wie machen das denn andere Südamerikanerinnen? Färben die alle bis ins hohe Alter?” – Ich weiß nicht genau, ich bin schon lange hier, aber in meiner Familie und meinen Freunden färben sich alle die Haare.
      LG Claudia

  8. Sehr interessant, auch wenn ich als Wintertyp noch nicht ergraut bin. Es geht aber langsam los. Noch färbe ich die Haare ab und zu schwarz, was zum dunklen Naturton passt. Insofern funktionieren die Kontraste weiterhin.

    Vor vielen Jahren hatte ich mich selbst einmal “analysiert” und kam auch zum Ergebnis, ich sei ein Frühlingstyp. Weil ich im Sonnenlicht einen leichten Rotstich in den Haaren hatte.

    Die erste Farbanalyse bei einer Farbberaterin bescheinigte mir den Sommertyp. Damit war ich ebenfalls nicht richtig glücklich. Bis mir eine Kosmetikerin (die auch Farbberatungen macht) beiläufig sagte, ich sei doch wohl ein typischer Winter. Darüber war ich total glücklich.

    So kann man sich täuschen.

    Insofern sind solche Beiträge viel wert.

    Liebe Grüße Sabine

    • Liebe Sabine. Wie gut, dass du deinen Typ gefunden hast. Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie schnell falsch typisiert wird.
      Und der Schneewittchen Typ, wie Ines auch schreibt, bekommt ja meist ein ganz besonders schönes silbergrau. In diesem Sinne, Geniess den Übergang dahin. Liebe Grüße, Angie

  9. Vielen Dank für dieses wunderbare Thema, das bei mir gerade richtig kommt!
    Bin auch schon seit Anfang 30 in der Übergangsphase zu Grau , als Wintertyp mit olivfarbenem Teint. Die Färbe -Versuche mit Henna gehen leider langsam ins rötliche, das steht mir überhaupt nicht. Von weiten sieht es zwar okay aus, aber eigentlich stehen mir Herbstfarben so gar nicht. Mein zwischenzeitlicher Versuch mit Naturfarbe und den grauen Strähnchen war gut (die Reaktionen waren fifty-fifty, die eine Hälfte fand es super, die andere sagte, du bist noch zu jung für graue Haare, das macht dich älter, so ein schmarrn) Aber zunehmend fühlte ich mich zu farblos. Mir fehlte der dunklen Rahmen uns Gesicht!:-o
    Die von euch oben geschilderte Wahrheit ist, man muss dann tatsächlich entweder Farbe auf den Kopf oder ins Gesicht geben, das heißt, mit grauen Haaren muss ich mich regelmäßiger und kräftiger schminken, als ich das bisher gewohnt war. Das müsste ich vielleicht einmal ausprobieren, oder vielleicht auch diese blond Variante, wobei das zu meinem Teint weil auch eher schwierig ist. Wenn irgendwann alles weiß ist, wird sicher alles gut, aber das dauert noch ein bisschen.:-))
    Ich freue mich immer über gute Vorbilder, wie Ihr beide das seid! Jede muss ihren eigenen Weg finden mit diesen Übergängen, ich finde nur, wenn man sein Leben lang schon mehr experimentiert hat, mit Kleidung, Frisuren , Haarfarben, hat man vielleicht mehr Erfahrung und weniger Widerstand, als jemand, der so wie ich eigentlich immer gleich aussah, gleiche Frisur gleiche Haarfarbe. Wenn man sich dann ganz neu erfinden muss, ist man erstmal bisschen aufgeschmissen…

    • Ergänzen möchte ich noch, dass bei Salz und Pfeffer Haarfarbe plötzlich alles an mir zu viel war, zu viel Kontrast, zu viele Muster , ich habe fast nur noch monochrome looks getragen und plötzlich sehr viel schwarz, grau und dunkelblau im Schrank gehabt, weil meine hellen Sachen alle komisch ausssahen an mir.

    • Deine Ergänzung finde ich sehr spannend. Dass mit dem Salz- und Pfefferlook helle Sachen in Gesichtsnähe schwierig werden, habe ich auch an mir gelernt. Aber auf Muster habe ich noch keinen Einfluss wahrgenommen. Hingehen schreibt Claudia in ihrem Kommentar, dass sie mit grauen Haaren (ich weiß aber nicht, ob die komplett grau sind, glaube aber ja) auf einmal mehr Muster mag als lebhaften Akzent. Aber vielleicht hängt es auch davon ab, ob die Haarfarbe unruhig oder ruhig wirkt. Ich werde den Aspekt beobachten.

    • Wenn man so spät mit dem Experimentieren beginnt, ist es definitiv schwerer. Das sehe ich bei vielen Kundinnen Ü50/60, die mich genau deshalb buchen, zum Teil auch für Make-up-Beratungen, weil sie sich damit nie beschäftigt haben.

      Blonde Strähnchen funktionieren bei Dir nur in kühlen Aschblondnuancen und die bekommen nur wenige Friseure perfekt hin, weil jedes farbige Haar Rotpigmente enthält. Das erfordert definitiv Chemie und regelmäßiges nachfärben. Ich würde an Deiner Stelle deshalb erstmal den Schminktopf versuchen.

      Es freut mich, dass Angela und ich Dir als positive Beispiele taugen!

    • Hallo Anita, schön, dass unsre Tipps dir helfen. Ich bin auch Wintertyp mit oliv Teint und weiß genau, wovon du schreibst. Aber ich mache dir Mut zu Strähnen und zu Make up Farbe. Da hat ja Ines schon etwas dazu geschrieben. Ich habe durch das frühe Ergrauen den Übergang mit den Strähnchen sehr gut geschafft. Der Anfang braucht etwas Zeit, aber ich freu mich jetzt mehr und mehr darüber, wie meine Verwandlung von Dunkelbraun über aschblond gesträhnt in mein Silbergrau übergeht. Ich wünsch dir viel Spaß beim Ausprobieren. Das wird gut! Liebe Grüße, Angie

  10. Das ist interessant zu lesen. Mir geht es da ganz ähnlich, wir beide haben uns dazu ja schon verschiedentlich ausgetauscht.
    Ich vertrage mit meinen helleren/gräulicheren Haaren schwarz und weiß nicht mehr so gut.
    Auch keine zu großen Kontraste mehr so gut. Das Schminken hat sich auch verändert. Manchmal genügt mir auch ein knalliger Lippenstift.
    Schimmer mag ich prinzipiell am liebsten. Und das schon immer. Auf Lippen, Lidern und Nägeln.
    BG Sunny

    • Ich bin gespannt, ob bei Dir Schwarz und Weiß wieder funktionieren, wenn Du komplett helle Haare hast und das verwischte aus den Haaren raus ist.

      Nagellack und Lippenstift mag ich ohne Glitzer lieber, Lidschatten gerne mit.

  11. Vielen Dank für dieses Thema, es ist genau meins :-))

    Ich habe tatsächlich, nachdem ich das Grau heraus wachsen ließ, fast meinen ganzen Kleiderschrank umgekrempelt. Nur alles aus Jeans durfte bleiben. Der Stil ist gleich geblieben, aber es stehen mir die kräftigeren Farben meiner Palette (Sommertyp) besser. Was mich verwundert ist, dass mir Dunkelblau sehr gut steht, aber Schwarz geht inzwischen auch.

    Den Übergang von blond zu grau habe ich auch geschafft, indem ich einen kurzen Bob trug und regelmäßig nachschneiden ließ. Da ich kein Typ für kurzes Haar bin, kam der radikale Pixie für mich überhaupt nicht in Frage. Nach einigem Überlegen habe ich beschlossen, sie nun doch wieder wachsen zu lassen. Ich erlag auch irgendwie diesem Mythos, mit grauem Haar kann man keine langen Haare tragen. Aber da ich immer langes Haar hatte wollte ich die auch wieder haben. Inzwischen sind sie über schulterlang und ich fühle mich gut so. :-))

    so, und nun muss ich mir alles nochmal in Ruhe durchlesen…

    LG

    • Dunkelblau steht den meisten Sommerfarbtypen gut, auch wenn es eine dunkle Farbe ist.

      Wenn man keinen Pixie zum schnellen herauswachsen lassen möchte, finde ich einen kurzen Bob auch am besten. Nach einem Jahr ist alles raus und der neue Look fertig.

  12. Aufmerksam auf den Blog wurde ich schon vorher über Angelas Facebook Account, aber nach unserem gestrigen Treffen habe ich heute gleich gelesen. Sehr interessant und informativ, auch die Kommentare. Von hellblond über Strassenköter zu roter Tönung und wieder zurück, bin ich nun in Ehren ergraut. Habe ich früher alles mögliche getragen (oder nach dem Kauf in den Schrank gehängt…) bin ich schon vor einiger Zeit nach Angelas toller Beratung wieder zu meiner Lieblingsfarbe blau zurückgekehrt, kombiniere sie gern mit Beere, Pink oder Rot, aber auch mal mit blaunahen Grüntönen. Obwohl mir als Curvy-Frau auch große Muster stehen würden, trage ich am liebsten Uni. Liegt aber auch daran, dass ich bunte Schals und Tücher liebe und damit auch mal weisse Blusen funktionieren. Bei der Schminke habe eine super Sache entdeckt: Braune Brauenmascara. Sieht toll und natürlich aus. Danke für den Eyeliner Tipp, mein Wimpernkranz wird tatsächlich spärlich. Lidschatten mag ich jetzt heller in Rosé/Grau-Tönen. Dafür darf der Lippenstift kräftiger sein. Im Winter gerne Pflaume, im Sommer beerige Töne. Vielen Dank noch mal für das informative “interview”. LG Monika

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