Kategorien
Lifestyle Persönliches

Was ich heute gelernt habe – Dezember 2025

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Manche Tage plätschern vor sich hin, an anderen wird alles durcheinander gewirbelt. 2018 habe ich begonnen zu notieren, was ich daraus gelernt habe. Einige Bloggerinnen haben sich dem Format der Gelernt-Liste angeschlossen. Bist du dabei? Dann setze bitte einen Backlink auf Was ich heute gelernt habe.

Im Dezember 2025 habe ich gelernt

  1. Bei Rebecca vom Blog Frei-mutig gibt es einen Anti-Adventskalender.
  2. Dann halt nicht hat gute Chance, mein Motto für 2026 zu werden. Ich habe schlichtweg keine Lust und Muße mehr, einigen Menschen hinterherzulaufen.
  3. Der Witz an der Persiflage Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage erschließt sich mir nicht.
  4. Havfruen ist Dänisch für Meerjungfrau.
  5. Es gibt einen Schäfer mit zwei schlecht gehorchenden Schäferhunden.
  6. Würde über den Block-Prozess auch so ausführlich und über einen langen Zeitraum berichtet werden, wenn es keine Promi-Familie wäre? Vermutlich nicht.
  7. Ich kann hellen und dunklen Schmerz fühlen.
  8. Tiefgefrorene Pilze und ich werden keine Freundinnen mehr.
  9. Mein Mona-Bassenfleth-Weihnachten-2024-Trauma ist pulverisiert.
  10. Im neu gebauten Aldi in Neu Wulmstorf sind die Einkaufswagen aus blauem Plastik anstatt aus Metall. Kann mir nicht vorstellen, dass die lange halten.
  11. Positiv zu vermelden ist: Unser Gaspreis ist gesunken.
  12. Wie es mir gelingt, eine Urinprobe von Mona für die Tierärztin zu bekommen. Bei einem mittelgroßen Rüden war das einfacher als bei einer kleinen Hündin.
  13. Galeria in der Mönkebergstraße hat die Wäscheabteilung von 1.500 auf 2.500 qm erweitert. Das finde ich großartig. Das Sortiment ist in der Breite einzigartig. Es ist ein Geschäft, das ich gerne mit Kundinnen weiter live in der Innenstadt besuche. Oft wünschen sich Kundinnen beim Personal Shopping nicht nur neue Oberbekleidung, sondern auch Wäsche. Gerade bei der Anprobe von Unterwäsche ist es besonders hilfreich, wenn ich durch den Laden flitze und andere Größen oder Modelle in die Kabine bringe und man nicht auf die Verkäuferin warten oder halb nackt mit der Handtasche unter dem Arm durch den Laden zu laufen braucht.
  14. Seit heute heißen Teile der bisherigen S-Bahn-Strecke S2 nun S7. Es ist die Linie, die über die Haltestelle Jungfernstieg fährt.
  15. Mein persönliches Unwort des Jahres ist Longevity.
  16. Wie Losung vom Wildschwein aussieht. Die kann aktuell gefährlich für Hunde hier in der Gegend sein wegen der Aujeszkyschen Krankheit.
  17. Große Mücken im Dezember in Hamburg. Möchte noch jemand den Klimawandel leugnen oder haben es inzwischen alle kapiert?
  18. Es gibt eine Website, auf der man die aktuelle Belegung der P+R-Plätze in Hamburg sehen kann. Das ist praktisch, denn sie sind teilweise voll und dann ist es gut wissen, bis wo man besten mit dem Auto fährt oder es bleiben lässt.
  19. Die einzige richtige Schreibweise des Wortes Reflexion ist mit x, auch wenn das dazugehörige Verb reflektieren lautet.
  20. Ich habe noch nicht alle meine Talente ausgeschöpft.
  21. Misophonie ist der Hass auf Geräusche.
  22. Dänemark stellt ab 2026 die Briefzustellung durch die staatliche Postnord ein und baut die öffentlichen Briefkästen ab.
  23. Fünf Jahre nach der Knie-OP wegen des angerissenen Meniskus‘ kann ich endlich wieder in der vorher gewohnten Beinreihenfolge Strumpfhosen schmerz- und verrenkungsfrei anziehen. Es ist mir eine Freude.
  24. Becquerel misst, wie viel etwas radioaktiv strahlt. Sievert, wie es auf den Menschen wirkt.
  25. Ein großer Rotkohl kann über 4 kg wiegen.
  26. 2026 fallen die Feiertage am 3. Oktober und 31. Oktober auf Samstage. Schade.
  27. Zuckerbrot und Peitsche. Manchmal ist Zuckerbrot aus.
  28. Dass es Unternehmen gibt, die Zielgröße Null in Bezug auf die Frauenquote angeben. Kann übrigens teuer werden.
  29. Auf der Firmenwebsite sieze ich Kund_innen bisher, weil sie für Privat- und Firmenkunden ist. Neu ist der #gerneperdu bei den Kontaktdaten. Bis gespannt, ob das etwas verändert.
  30. Einkochen des Rotkohls in Twist-Off-Gläsern im Ofen hat nicht funktioniert. Die sterilisierten Gläser waren fest verschlossen nach dem Befüllen. Nach dem Einkochen im Ofen waren diverse Deckel lose. Ich vermute, dass der Druck in den Gläsern zu hoch war. Kennt jemand das Problem? Oder noch viel besser: eine Lösung?
  31. Bonus-Notizen
    • Tailwind Shipping Lines mit Sitz in Hamburg gehört Lidl und lässt inzwischen eigene Frachtschiffe bauen.
    • Wie viel heller eine kleine LED-Deckenlampe mit 2700 Lumen im Keller sein kann als zwei lange Neonröhren.
    • Sehr bedauerlich, dass man als Dienstleister_in auf Google seine Kund_innen nicht bewerten kann. Da ist Kleinanzeigen fortschrittlicher.
    • Die Bezeichnung Skimpflation.
    • Der Schweizer Investor Arklyz hat Ende 2024 Gabor übernommen, Lloyd gehört denen schon seit 2023.

Was hast Du im Dezember gelernt? Komm gut ins neue Jahr!

Du magst meine Beiträge und schätzt meine Arbeit? Über einen virtuellen Kaffee via PayPal => Ines’ Kaffeekasse freue ich mich!

20 Antworten auf „Was ich heute gelernt habe – Dezember 2025“

Liebe Ines, ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich dir/ euch.
Und allen die hier lesen ebenfalls. kommt gut rein.

Diesmal ist hier kryptisch.
7. Was ist heller und dunkler Schmerz? Begriffe die ich so noch nie gelesen habe.
22. Großes Fragezeichen…. Wie werden dann Briefe in Dänemark zugestellt? über private Anbieter?

Aber trotzdem wieder sehr interessant. Vielen Dank.

liebe Grüße aus Bayern, Kerstin

Liebe Kerstin, ein gutes neues Jahr wünsche ich dir ebenso!

@7 Das habe ich so gefühlt, als der Physiotherapeut Blockaden in der Halswirbelsäule gelöst hat und fragte, wie der Schmerz sich beim ersten und zweiten Mal anfühlte. Der helle Schmerz schoss wie ein Blitz von der Wirbelsäule ins Gehirn, der dunkle breitete sich in der Tiefe des Halses aus.

@22 So ist es – private Dienstleister übernehmen das und die Abgabestellen sind wie bei bei uns Paketdienstleistern öft Läden untergebracht. Weil die Digitalisierung weitfortgeschritten ist, werden kaum noch Briefe versendet.

PS: Herzlichen Dank – du weißt, wofür.

Bei Nummer acht hole ich mir beim zustimmenden Nicken beinahe eine Nackenzerrung. Für den absoluten Notfall gibt es im Haus Dosenpilze aber auch das wird nie die große Liebe.
Auf Skimpflation reagiere ich allergisch – das ist auch der Grund, weswegen ich seit 2017 die eine Marken-Nussnougatcreme schon aus Prinzip nicht mehr esse. Könnte neben Longevity ein starker Konkurrent für das Unwort des Jahre (oder des Jahrzehnts?) werden.
Liebe Grüße und einen guten Rutsch!

Dosenbier habe ich früher gerne gegessen, seit 20 Jahren kommen die mir aber auch nicht mehr auf den Teller. Das lieber gar keine. Geht auch … Schade, dass frische Pilze so schlecht lagerfähig sind.

Ja, die Worte haben Potenzial fürs Jahrzehnt, das ja noch fünf Jahre Zeit hat, sich Unworte zu überlegen.

Skimpflation ist wirklich üble Geschäftemacherei – die VerbraucherIn zahlt es. Für mich auch ein Unwort des Jahres, aber mehr noch ein Unheil des Jahres.
Becquerel werde ich Zeit meines Lebens nicht mehr vergessen. Tschernobyl sei Dank.
Dass es eine vergrößerte Wäscheabteilung bei Galeria gibt, finde ich auch klasse. Hier warte ich noch darauf…
Ich habe Geduld gelernt, den ganzen November und fast den ganzen Dezember… war jetzt nicht mehr so mein Hauptlernziel im Leben. Ist aber höchst nützlich.
Guten Rutsch wünscht Dir und allen hier,
Sieglinde

Unheil des Jahres – darunter kann man gleich einiges zusammenfassen.

Hoffentlich sind Herbert und du 2026 mit besserer Gesundheit gesegnet!

Dann halt nicht. Das müsste ich mir manchmal echt auch sagen und weitere Bemühungen unterlassen. Fertig und Seelenfrieden.
Einiges habe ich heute bei Dir gleich mitgelernt. ☺️
23. freut mich. Ich habe zur Zeit große Knieprobleme und werde um ein MRT nicht rumkommen. Das schränkt sowas von ein.
Hellen oder dunklen Schmerz kenne ich als stechend oder dumpf. Beides nicht schön.
Zu Rotkohl habe ich auch etwas gelernt. Ich esse gern den fertig gekauften und weil ich gezwungen war den günstigsten ganz unten im Regal zu nehmen, war ich skeptisch. Aber der war sooo lecker. Ich habe diesbezüglich also keinen Rat für Dich.🤭
Ich wünsche Dir und allen Leserinnen, danke an Kerstin 😉, einen guten Rutsch und ein frohes gesundes 2026. 🥂🍀
Herzliche Grüße, Tina

Stechend und dumpf passt auch zu hellem und dunklem Schmerz. Dann kannst du es dir also vorstellen. Alles Gute für dein Knie! Das MRT ist ja nicht schlimm – nur was sie da vermutlich sehen … Was ist deine These?

Hab einen schönen Abend!

Hm, ich hoffe auf eine Kleinigkeit, die konservativ oder minimal invasiv behoben werden kann. Ich benutze jetzt täglich den Hometrainer des Sohnes, Radfahrbewegungen, aber fast ohne Wiederstand.
Schönen Abend und guten Rutsch🥂

Ihr seid so eine tolle liebe Gruppe hier.
„riesenumarmungfüralle“

Liebe Grüße an euch alle
Kerstin, aus Bayern

Das Motto „Dann halt nicht“ begleitet mich seit einem Erlebnis im Jahr 1999 und ich kann sehr gut damit leben. 🙂

Feiertage an Samstagen mögen viele Mitarbeiter im Einzelhandel, deren Wochenende oft nur der Sonntag ist.

Dir und allen mitlesenden und schreibenden alles Gute für 2026!

Dir auch ein gutes, gesundes neues Jahr!

Dann freue ich mich 2026 mit allen über den Feiertag, die sonst an dem Samstag arbeiten würden!

Beim Longevity-Unwort bin ich ganz bei dir. Wobei ich ja vermute, dass das zumindest in den sozialen Medien so gehyped wird, weil sich mit Kooperationen mit NEM-Herstellern ziemliche Summen verdienen lassen 😉 Und mal ernstlich: Wenn man sein halbes Leben optimiert, um möglichst lange gesund zu leben – was macht dann eine ernsthafte Erkrankung, die einen trotzdem erwischt, mit den Longevity-Jüngern?

Und beim Rotkohl bin ich keine Hilfe, aber tiefgefrorene Pilze sind furchtbar. Ich frag mich, wie man die verarbeiten soll, so dass sie nicht nach Matsche aussehen…
Liebe Grüße
Fran

TK-Pilze finde ich auch nicht lecker. Hellen und dunklen Schmerz habe ich noch nicht empfunden. Eher stechend und stumpf.
Das Wort Longevity empfinde ich nicht als Unwort, auch wenn es zurzeit sehr gehypt wird. Den Hype und wie es ausgelegt wird finde ich schlimmer. Den Grundsatz im Zusammenhang mit Epigenetik finde ich spannend.

Liebe Grüße
Sabine

Liebe Ines,
„dann halt nicht“ ist ein gutes Motto. Das sollte ich mir auch öfter vergegenwärtigen. Man kann nicht alle retten….
Reflexion nur mit X? Hmmmm – da zuckt mein innerer Monk, als Reflektion gefällt es mir irgendwie besser.
Und ja – bäääh! TK-Pilze sind absolut gruselig. Das habe ich vor Jahren ein paar wenige Male probiert und für absolut untauglich befunden. Ganz Deiner Meinung !
Alles Gute zum neuen Jahr. Auf viele neue Lern-Erfahrungen !
Liebe Grüße
Britta

Die Kommentare sind geschlossen.