Buchreview: Dresscode – Stilikonen zwischen Kult und Chaos

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Dresscode: Stilikonen zwischen Kult und Chaos (Affiliate Link) von Wolfgang Joop

“Bin ich das?”

Welche Frau hat sich diese Frage vor dem Spiegel noch nicht gestellt? Und wie soll jemand anders, außer Dir selbst, diese Frage beantworten können? Wolfgang Joop präsentiert eine interessante Sicht auf diese Sinnfrage, die in “Wer könnte ich eigentlich sein?” mündet (Seite 11).

Die Dresscodes von zwölf Stilikonen – Carine Rothfeld über Iris Apfel, Rhianna bis Kate Middleton werden entschlüsselt. Elemente, die den Kult-Charakter der Looks ausmachen, kommen konkret auf den Prüfstand. Die anregenden Illustrationen bringen Details auf den Punkt. Ob man die Sprache, im Klappentext denglisches Mode-Esperanto genannt, witzig oder schwer erträglich findet, bleibt dem Leser überlassen.

Anerkennen, was ist

Wolfgang Joop schreibt, dass die intelligentesten Frauen verstanden haben, dass es ausweglos ist, gegen den eigenen Typus anzutreten, und dass es besser sei, Freundschaft mit der Natur zu schließen (Seite 55). Diese kluge Sichtweise wünsche ich allen Frauen dieser Welt!

Als Fan der Serie Girls freue ich mich, dass Lena Dunham unter den Portraitierten ist. Joops Analyse ihres Fashion-Statements “Wir können alles diskutieren, nur meinen Look nicht.” (Seite 79) unterschreibe ich sofort.

Zu erkennen, was Schönheit und Eleganz ausmacht ist das eine – die Übertragung auf den eigenen Stil das andere. In dem Buch geht es nicht um Figurtypen oder typische Stilrichtungen, sondern um die Mode-DNA der konkreten Personen. Am Spektrum der ausgewählten Damen sind die Faktoren Auftreten und Persönlichkeit bestens zu erkennen.

Fazit

Das ist kein Buch, was man als modeinteressierte Frau gelesen haben muss. Aber es ist ein Buch, das präzise auf den Punkt bringt, warum bei Frau X genau dieser Look X funktioniert. Wer auf der Suche nach seinem Look ist, bekommt den Blick in die richtige Richtung gelenkt. Das Highlight sind die Illustrationen von Wolfgang Joop.

Im Zweifelsfall gilt: Einfach mal machen!

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Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei Gräfe und Unzer (Werbung) zu bestellen. Vielen Dank!

Wie nackt ist zu nackt im Büro?

Blumenmuster_gross_SonnenblumeEin kleiner Radiomitschnitt dazu für Euch vom 23. Juli 2014 auf HAMBURG ZWEI. Als Imageberaterin durfte ich meine Ansichten in der Morgensendung dazu abgeben. Für alle, die gerade frieren: In Hamburg sind Über-30-Grad-Tage …

Hier die Tipps aus dem Interview als mp3: Minimum an Kleidung im Büro.
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Danke an HAMBURG ZWEI , dass ich diesen Sendemitschnitt als Referenz auf meinen Webseiten veröffentlichen darf.

Welch schönes Contenue

… sagte die Nachbarin, als sie beim Fotografieren des letztes Outfits zuschaute.

Blumenmuster_klein_VergissmeinnichtIch hingegen schaute überrascht, denn das Wort kannte ich nicht. Viel erschreckender als dass ich ein französisches Wort nicht kenne1 ist, dass auch das Internet dieses schöne Wort nicht in der verwendeten Bedeutung kennt. Dort finde ich nur feminine past participle of contenir und contenir wird als Verb in dem Zusammenhang meiner Kenntnis nach nicht verwendet.

Contenue ist laut meiner – definitiv sehr gebildeten – Nachbarin ein Begriff, der früher auf Einladungen auftauchte, mit dem die gewünschte Kleiderordnung benannt wurde. Heute kenne ich solche Fußnoten nur als Dresscode. Wobei sie mit Contenue dann auch mein komplettes Outfit meinte, was die frühlingshafte Ausstrahlung einbezog. Aber die Übersetzung Outfit, Look, Style oder Komposition würde es wohl nicht treffen. Damit dieser Post nicht ganz frühlingsfrei ist, gibt es wenigstens Frühlingsblümchen anzusehen.

Wer bringt Licht ins Dunkel? Was sagt Euch der Begriff?

  1. Ich kann kein Französisch. []

Dresscodes entschlüsseln

Mann im Frack zum Dresscode White TieZur Weihnachtszeit kommt immer mal wieder die Frage auf: Was ziehe ich an? Wer Glück hat, findet auf einer Einladung einen Hinweis zum Dresscode, z.B. Casual, Smart Casual, Come as your are, Cocktail – oder für große Anlässe Black Tie oder White Tie. Dazu kommen auch immer wieder neue Begriffe, z.B. Creative Casual.

Mein Tipp: Wenn es einen Dresscode gibt, haltet Euch dran. Der Gastgeber hat sich etwas dabei gedacht und es zeigt Respekt ihr oder ihm gegenüber, sich nach den Wünschen zu richten. Wer sich grob nicht daran hält, kommt entweder nicht rein, fällt dumm auf oder stiehlt dem Gastgeber die Schau. Alles nicht gut.

Also: Einfach mal anpassen!

Zur Entschlüsselung der Looks habe ich heute eine neue Unterseite Dresscodes auf meiner image&impression-Firmenwebseite in der Rubrik Tipps & Tricks eingerichtet, in der ich auf die Begriffe näher eingehe.1 Ich habe mich dagegen entschieden, es als Blogartikel zu veröffentlichen, weil es mir dann zu schnell im Beitragsnirwana des Blog versenkt würde.

Wie geht Ihr mit Dresscodes um?

  1. Auf die Idee zu diesem Beitrag hat mich meine Freundin M. gebracht, die immer wieder gute Ideen hat. Der verdanke ich auch meinen Foodblog Leckerei bei Kay … []

Sommeroutfits im Job – was geht?

Ein kleiner Radiomitschnitt dazu für Euch vom 9. Juli 2013 um 6:45 Uhr auf Radio Hamburg

  • Was für Sommeroutfits sind im Job erlaubt (wenn es keinen Dresscode gibt)?
  • Was geht überhaupt nicht?
  • Was gibt es für Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Sommerkleidung?

Als Stylingexpertin durfte ich mal wieder meinen Senf in der Morning-Show dazu geben. Hier meine Stylingtipps aus dem Interview als mp3: Sommeroutfits im Job
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Danke an Radio Hamburg, dass ich diesen Sendemitschnitt als Referenz auf meinen Webseiten veröffentlichen darf.

Abschluss der Männermontage: Der Gentleman

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Im September 2012 habe ich die Männermontage ins Leben gerufen und Euch seit dem jeden Montag ein Buch vorgestellt, das für Männer (und vielleicht auch Frauen) zum Thema Mode oder Auftreten spannend ist. Ein Voting dazu gibt es am Ende des Artikels.

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Der Gentleman: Handbuch der klassischen Herrenmode (Affiliate Link)

Zum Abschluss der Männermontage stelle ich Euch den Klassiker vor. Klassiker deshalb, weil es seit Jahren im Handel gefragt ist und zum anderen, weil es sich auf klassische Herrenmode bezieht. Es geht ausdrücklich nicht um Trends & Co., sondern um den klassischen Stil. Mir liegt die 1. Ausgabe von 2004 vor, aktuell ist die 2. Auflage von 2009 im Handel. Ich denke, der Unterschied wird sich nicht auf meine Vorstellung hier auswirken.

Das hochwertig aufgemachte und vielfältig bebilderte Hardcover umfasst alles, was Mann von Bart, Haar und Unterwäsche über Hemden, Krawatten, Anzüge, Jacken, Hosen und Schuhe bis hin zu Accessoires, sportlicher sowie festlicher Kleidung und zu Hause auf dem Sofa richtig und falsch machen kann.

Es werden historische Grundlagen, Entstehungsgeschichten und Verarbeitungsweisen detailliert aufgezeigt. Der Fokus liegt auf dem klassisch-englischem Stil, der für unseren (Nord-) Deutschen Geschmack manchmal eher extravagant als klassisch wirkt. Die neuere Ausgabe bezieht auch den italienischen Stil ein.

Wer sich mit diesen Grundlagen der Herrenmode befassen möchte, wird an diesem Buch nicht vorbei kommen. Auch wenn man in den Interpretationen des Autors zu einigen Dingen anderer Meinung sein kann (nein, zu kurze Hosen strecken bei kleinen Männern nicht das Bein, sondern machen noch kleiner …), lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Und sei es nur, um sich selbst eine differenzierte Meinung zu dem Thema zu bilden.

Es gibt vom Autoren Bernhard Roetzel noch ein weiteres Buch zum Thema: Mode Guide für Männer (PR-Muster), das in der Ausrichtung moderner und pragmatischer ist und Euch auch von mir vorgestellt wurde.

Und jetzt könnt Ihr abstimmen!

Feedback zu Reihe Männermontage - Bücher für Männer mit Stil

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In der Reihe Männermontage: Typberatung Mann – Basiskarten

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Typberatung Mann: Basiswissen in 50 x 2 Minuten (Affiliate Link)
von Petra und Holger Waldminghaus
in der Reihe Sofortwissen kompakt by Heragon Verlag

Heute stelle ich Euch in meiner Blogreihe Männermontage – Bücher für Männer mit Stil ein absolutes Einsteigerwerk vor. Bisher ging es mehr um allgemeine Bekleidungstipp und Dresscodes für Euch Männer. In diesem Kartenset steht die Typberatung im Vordergrund, die ich Euch als Imageberaterin auch anbiete, z.B. im Men’s Special. Das handliche Kartenset enthält 50 Basiskarten, auf denen Ihr Grundlagentipps zu Kleidung, Frisur, Accessoires und Gestaltung von Wirkung im Auftreten mit Bekleidung findet.

Die Karten sind so aufgemacht, dass auf der Vorderseite das Thema umrissen und Fragen dazu aufgeworfen werden, z.B. Aktentasche und Schreibgerät (oranges Layout). Auf der Rückseite wird die Lösungsantwort mit konkreten Umsetzungstipps (blaues Layout) präsentiert. Das Basiskartenset erinnert so etwas an Karteikarten zum Vokabellernen. Die Themenbereiche werden detailliert erfasst, z.B. Unterhemden, Uhr, gefärbte Haare, Strümpfe, Schuhe, Kurzarmhemden, Kleiderschrank entrümpeln und Kombinationstipps.

Das Set kann ich allen Männern empfehlen, die anfangen, sich für Ihre Bekleidung und Accessoires zu interessieren, denn es ist kurz, knackig, auf den Punkt. So könnt Ihr viele Patzer von Anfang an vermeiden und Euch später um den Feinschliff kümmern.

Aus der Reihe Sofortwissen kompakt by Heragon Verlag habe ich selbst noch

gelesen, die ich auch empfehlenswert finde.

… ein Beitrag aus der Reihe

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