Der Stilcoach für Männer: Erfolgreich unterwegs in Job und Freizeit

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Der Stilcoach für Männer: Erfolgreich unterwegs in Job und Freizeit (Affiliate-Link)
von Katharina Starlay

“Für jeden Mann, der bewusst durchs Leben geht”

Besser als Katharina Starlay im Motto kann ich das nicht formulieren. Lange Zeit hatten Männer es im Bürojob einfach mit der Kleidung: Anzug als Uniform tragen und fertig war der Look. Fluch und Segen ist, dass formelle Dresscodes im Joballtag immer mehr abgeschafft werden.

Selbst Banker gehen heute teilweise in dunkler Jeans oder Chino ins Büro und haben die Krawatten im Alltag abgeschafft. Dennoch besteht in den meisten Fällen ein Unterschied zwischen legerer Freizeitkleidung und Businesskleidung. Doch wo liegt der? Was geht und geht nicht?

Stilcoach

Katharina Starlay hat mit dem Stilcoach für Männer einen Ratgeber für Stilfragen geschrieben, der Job und Privatleben umfasst. Es ist kein Stilberatungsbuch in Bezug auf körperliche Proportionen und dazu passende Schnitte und/oder Stilrichtungen. Es geht um das Auftreten mit Kleidung und welche Kleidung zu welchem Anlass passt.

Kleidung und Benehmen

Von der Zusammenstellung des Kleiderschrankinhalts über die Betrachtung einzelner Kleidungsstücke und deren Anwendungsfälle geht es zur Betrachtung von Qualitätsmerkmalen guter Kleidung, bei denen wir uns einig sind. Die Autorin zeigt auf, wie das gewünschte Image durch Kleidung unterstützt werden kann. Ergänzend dazu gibt es ein ausführliches Kapitel über Verhalten im Job in verschiedenen Situationen und vor allem auch Frauen gegenüber.

Von 20 bis Ü70

Das Buch bezieht sich nicht nur auf Jobeinsteiger oder Männer im Job, sondern es gibt auch explizit Tipps für ältere Männer darin. Das gefällt mir, denn der Übergang zur Rente bedeutet keinesfalls, dass Äußerlichkeiten keine Rolle mehr spielen. “Denn alt wirkt, wer sich irgendwann im Leben für fertig hält und die Neugier auf das Leben und andere Menschen verliert.” (Seite 124). Kleidung und Auftreten bewusst zu gestalten ist ein Prozess, der lebenslang veränderlich ist. Und denk daran: “Man sollte Ihnen nie am Styling ansehen können, wann Sie jung waren.” (Seite 121)

Vom Job bis zur Partnersuche

Lieber Mann, egal ob Du einen neuen Job suchst, im jetzigen gut dastehen oder die richtige Frau fürs Leben kennenlernen möchtest – mach Dir Gedanken über Dein Auftreten!

Fazit

Ein gutes Buch für Männer jeden Alters, die sich mit ihrer äußeren Wirkung beschäftigen und hinterfragen möchten. Ich habe es gerne gekauft und ergänze es, auch wenn heute ein Donnerstag ist, in der Liste der Männermontage – Bücher für Männer mit Stil.

Männermontage - Bücher für Männer mit Stil

P.S.

Schau am Sonntag mal bei elablogt und Leckerei bei Kay vorbei. Wir kochen zusammen!

Ela und Kay kochen - Das Frühlingsmenü

Etikette: Lippenstift auf Stoffservietten?

Serviette mit Lippenstiftspuren

Stell dir vor, Du gehst in ein Restaurant oder zu einer privaten Einladung und ahnst oder weißt, dass Dich dort Stoffservietten erwarten. Hast Du Skrupel, Lippenstift mit intensiver Farbe zu verwenden, der auf der Serviette deutliche Spuren hinterlassen wird, oder nicht?

Etikettefrage

Dass die Serviette am besten so verwendet wird, dass die Mundspuren innen liegen und auf dem Schoß oder Tisch nicht sichtbar sind an der Serviette, ist klar. Das ist nicht die Frage. Es ist auch nicht die Frage, ob Papierservietten besser sind als Stoffservietten oder umgekehrt, denn als Gast hast Du selten die Wahl.

Mich bewegt dabei eher der Gedanke, ob es in Ordnung ist, ein Gebrauchstextil quasi vorsätzlich zu beschmutzen. Eine Profi-Wäscherei bekommt die meisten Flecken wieder raus, ein Privathaushalt unter Umständen nicht. Die Frage lautet

Findest Du es O.K., deutliche Lippenstiftspuren auf Stoffservietten zu hinterlassen?

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Natürlich freue ich mich neben dem Voting über Kommentare und Diskussionen dazu, besonders wenn die Antwortmöglichkeiten nicht passen.

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Leser_innen-Interview #9: Stilberater Holger Röhr

Leser_inneninterview by meyrose IconLieber Herr Röhr,

wir kennen uns daher, dass ich in dem von Ihnen bis vor kurzem geführten Jacques‘ Wein-Depot Kunde bin. Bei meinem letzten Einkauf dort haben Sie sich als stiller Leser meines Blogs zu erkennen gegeben. Dabei kam im Gespräch zu Tage, dass wir künftig beruflich in ähnlichem Bereich arbeiten. Sie gehen nach 14 Jahren im Weinhandel jetzt als Stilberater einen neuen großen Lebensschritt an.

Was bieten Sie im Rahmen Ihrer Stilberatung an?

Im Moment widme ich mich den drei großen Themen: Umgangsformen, Kleidungskultur und Tischkultur. Diese biete ich als Seminarreihe in Firmen und bei den Kunden zu Hause an. Natürlich kommt auch das Thema Wein nicht zu kurz.

Langfristig kann ich mir noch weitere Themenfelder vorstellen. Zum Beispiel die Beratung des Bräutigams. Selbstverständlich darf er der Braut keine Konkurrenz machen, aber seine Kleidung muss natürlich zum Brautkleid – welches er vorher nicht sehen darf – passen. In Planung sind außerdem Tischkultur-Schulungen in Restaurants, Schulungen für Vorstellungsgespräche, Firmenbekleidung und einiges mehr.

Was verstehen Sie unter gutem Stil?

Bei den Umgangsformen ist guter Stil, wenn man auf sein Gegenüber eingeht und seine Mitmenschen mit Verstand und Augenmaß behandelt.

Im Bereich Kleidung ist guter Stil immer ein typgerechter Stil. Guter Stil hängt nicht von der Art der Bekleidung ab, manchmal ist Jeans und T-Shirt sogar besser als teure Designermode. Es gibt Menschen die haben einen guten Stil, ohne dass sie auffallen. Ich muss allerdings die Bekleidungsregeln kennen, um sie anpassen oder auch bewusst brechen zu können.

Natürlich zeigt sich der gute Stil auch bei der Tischkultur. Dort sind die klassischen Standards immer noch gültig. Beim Essen gelten zum Großteil noch die Regeln, die bereits vor Jahrzehnten richtig waren.

Was unterscheidet für Sie Knigge, Etikette und Stil?

Adolph Freiherr von Knigge hat ein ganz tolles Buch geschrieben. „Über den Umgang von Menschen“ ist auch heute noch, nach über 200 Jahren, lesenswert. Ich bin zurückhaltend, das Wort Knigge synonym mit guten Manieren zu benutzen, weil es in seinem Buch ausschließlich um die Beziehung der Menschen untereinander geht. Aber losgelöst vom Ursprung ist Knigge heutzutage für jeden ein verständliches Schlagwort.

Etikette ist ein etwas veralteter Begriff für Umgangsformen, die bei Hofe kultiviert wurden. Sie wurde festgelegt und jeder hatte sich danach zu richten. Gute Umgangsformen müssen jedoch zeitgemäß sein. Die Ansprüche ändern sich; was sich hingegen nicht ändert ist, dass man seinen Mitmenschen respektvoll gegenüber treten sollte.

Stilvolles Verhalten legt jemand an den Tag, der die Umgangsformen beherrscht. In dem umgangssprachlichen das hat Stil schwingt doch immer Bewunderung mit.

Auf Ihrer Webseite www.guterstil.com habe ich keine Hinweise zu Profilen in sozialen Netzwerken gesehen. Sind Sie dort nicht zu finden? Aus meiner Erfahrung spielen neben der eigenen Webseite Aktivitäten in den Socials eine bedeutende Rolle bei der Kundenakquise. Wie stehen Sie dazu und wie möchten Sie von Ihren Kunden gefunden werden?

Im Bereich der neuen Medien bin ich immer etwas zögerlich. Solange ich es nicht als Vorteil sehe, benutze ich es nicht. Aber ich gebe Ihnen Recht, dass das Thema heutzutage extrem wichtig ist. Alles kommt Schritt für Schritt. So bin ich seit wenigen Wochen bei XING und freue mich über erste Kontakte. Danach kommt weiteres. Im Moment finden mich die Kunden auch noch nicht, im Moment finde ich die Kunden. Ganz old-fashioned schreibe ich Briefe.

Seit ich Sie das erste Mal gesehen habe, fällt mir Ihre Kleidung äußere Erscheinung positiv auf. Daher war ich auch gar nicht überrascht, als ich von Ihrem neuen Betätigungsfeld gehört habe. Woher kommt Ihre Vorliebe für klassische Kleidung und wie hat sich Ihr eigener Kleidungsstil entwickelt?

Mein Vater trug immer maßgeschneiderte Anzüge und rahmengenähte Schuhe. Doch als Jugendlicher möchte man seinen Eltern keinesfalls nacheifern. So habe ich in den Achtzigern manch peinliche Mode getragen. Leider gibt es sogar Fotos davon … Meine Ausbildung absolvierte ich in einem klassischen Grand Hotel und begann zu begreifen, welche Wirkung Kleidung haben kann und welche Unterschiede es auch in der klassischen Kleidungskultur gibt. Da habe ich das Interesse meines Vaters für Stil verstanden und meinen eigenen Stil entwickelt. Meine Vorbilder sind die klassisch britischen Bekleidungen, der Ostküstenstil der USA, aber auch der klassische Hanseat.

Was ist Ihr konkretes Lieblingsteil im Schrank, auf das Sie am wenigsten verzichten möchten und warum?

Meine Sakkos aus Harris Tweed. Mit ihnen fühle ich mich immer richtig angezogen, egal ob zu Jeans und Rollkragenpullover oder mit weißem Hemd, Krawattenschal und Weste. Darüber hinaus liebe ich edle Schuhe. Sie sollen nicht nur gut am Fuß sitzen, sie sollen auch gut aussehen. Ein hochwertiger Schuh ist in der Herrenbekleidung das wichtigste. Meine Lieblingsschuhe sind zweifarbig-braune Brogues aus Glatt- und Wildleder.

Wenn Sie fremde Menschen auf der Straße sehen, was begeistert Sie optisch und worüber schütteln Sie den Kopf?

Es begeistert mich, wenn ich sehe, dass die Person ihr Outfit bewusst ausgesucht hat. Es muss mir nicht unbedingt gefallen, aber es muss zum Menschen und zur Situation passen. Den Kopf schüttele ich wenn die Kleidung unpassend und stilfrei ist. Ganz furchtbar finde ich Menschen, die in kurzen Hosen und Badelatschen durch die Stadt laufen. Das passt ins Schwimmbad, aber nicht auf den Jungfernstieg. Fast ein wenig bemitleidenswert find ich Fashion Victims.

Warum lesen Sie meinen Blog?

Erstens, weil ich Sie mag und schätze! Da ich Sie als Mensch kenne und nicht nur als Bloggerin, weiß ich, dass das, was Sie schreiben, ehrlich und authentisch ist. Zweitens, weil ich mir gern weibliche Blogs anschaue, da das Thema naturgemäß bei mir ein bisschen kürzer kommt. Und drittens finde ich die Themenvielfalt gut.

Welchen Satz möchten Sie den Leser_innen mit auf dem Weg geben?

„Guter Stil ist Rücksichtnahme.“

Ein hübsches Kleidungsstück ist wertlos, wenn der Mensch darin egoistisch und unsympathisch ist. Antrainierte Höflichkeiten ersetzen keine guten Umgangsformen.

Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg als Stilberater!

Hast Du weitere Fragen an Holger Röhr? Dann stelle sie bitte hier im Kommentarfeld. Ein Foto von Herrn Röhr findest Du auf seiner Webseite. Du möchtest auch gerne hier vorgestellt werden? Dann melde Dich bei mir, gerne auch als Nicht-Bloggerin!

Hier findest Du die bisherigen Interviews: Leser_innen-Interview by meyrose.

Trinkgeld beim Friseur?

Muenzen

Trinkgeldfragen sind für mich in Restaurants sonnenklar: Ich gebe etwa 10 % der Gesamtrechnungssumme in bar. Nur wenn ich total unzufrieden bin, gibt es gar nichts für den Service. Das kommt selten vor.

Wer bekommt beim Friseur das Trinkgeld und wie viel?

Friseure bekommen Trinkgeld von mir, allerdings keine 10 %. Früher habe ich 2 DM, dann 2 Euro und dann 2-3 Euro ins Sparschwein an der Kasse gesteckt. Das gebe ich pauschal, unabhängig vom Preis. Allerdings gibt es auch die Benimmregel, dass Inhaber kein Trinkgeld bekommen, sondern nur Angestellte.

Wenn die Inhaberin schneidet oder färbt und der Azubi wäscht, bekommt der Azubi das Trinkgeld. Schneidet eine Angestellte die Haare und der Azubi wäscht sie, bekommen beide anteilige Trinkgelder.

Ich werde oft von Inhabern bedient und es erscheint mir unhöflich, im Friseurgewerbe dort kein Trinkgeld zu geben. Anderseits sind mir 10 % Trinkgeld beim Friseur zu viel, denn ich gehe alle 5 Wochen dahin und bezahle 41,50 Euro. Wie hältst Du das?

Abstimmung: Trinkgeld beim Friseur ...

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Buchreview: Ihr perfekter Auftritt

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Ihr perfekter Auftritt: Erfolgreich durch Farbe, Stil, Image (Affiliate-Link)
von Waltraud Böhme

An Kleidung und Umgangsformen führt kein Weg vorbei, wenn man beruflich erfolgreich sein möchte. “Wer sich richtig anzieht, zieht die richtigen Menschen an.” schreibt die Autorin im Vorwort so treffend. Oder wie mein Mann gerne sagt: “Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.”

Wenn das Außen zum Innen passt

Waltraud Böhme schreibt, dass wer bei Farben und Stil passend gekleidet sei, Komplimente für sich und nicht für sein Aussehen bekäme (Seite 45). Das unterschreibe ich sofort. Der Unterschied zwischen ich finde Dein Kleid schön und ich finde Dich attraktiv ist immens, oder? Um das zu erreichen, kannst Du auf viele Dinge achten.

Farbe

In Teil I stellt die Autorin Farben mit ihren Wirkungsbereichen vor in Kultur, Sprache, Psychologie, Räumen, Kunst und Kleidung. Der allgemeine Teil ist ausführlich, der Teil zu Farbtypen bei Menschen knapp gehalten. Anschauliche Beispiele machen die Texte lebendig. Es gibt im Anhang des Buchs ein Literaturverzeichnis, zu dem mir allerdings die Bezüge in den Texten fehlen.

Stil + Image

Teil I umfasst Stil, Image und Dresscodes. Der Teil zu Stiltypen bei Menschen wird nur kurz angerissen, sechs Seiten inkl. Bildern sind für meinen Geschmack zu wenig dafür. Da entschädigt auch der zweiseitige Persönlichkeitstest im Anhang dazu nicht. Der Teil zu körperlichen Proportionen kommt ebenfalls meines Erachtens nach zu kurz. Auf Dresscodes und Kleidung im beruflichen (Büro-)Umfeld geht die Autorin umfassend ein. Das Thema Image – also der Eindruck, den andere Menschen von uns bekommen – das Bild, das sie sich von uns machen – findet an mehreren Stellen Raum. Die Autorin weist auf für mich angenehme Weise immer wieder darauf hin, dass Kleidung und Auftreten eine große Rolle haben.

Nonverbale Kommunikation

Zum Auftreten gehört neben der Kleidung die Körperspräche in den Bereich der nonverbalen Kommunikation. Mein Gegenüber bekommt einen Eindruck von mir aufgrund von Kleidung, Gestik, Mimik und Haltung. Dann erst hört er irgendwann meine Stimme und vielleicht sogar, was und wie ich etwas sage. In Teil III wird der Bereich Körpersprache anschaulich betrachtet. Entsprechende Umgangsformen schließen das Auftreten ab. Dazu werden Beispiele aus der beruflichen Praxis vorgestellt.

Businesskleidung

Bücher über Farben, Stil und Image gibt es viele. Meine Empfehlungen findest Du dazu bei image&impression unter Tipps & Tricks => Buchempfehlungen. Dieses Buch von Waltraud Böhme wird dort einen Platz darin finden in der Rubrik Businesskleidung für Männer und Frauen, weil der Schwerpunkt des Buchs im geschäftlichen Bereich liegt.

Fazit

Das große DIN A4 Format gefällt mir. Das Buch ist schön aufgemacht und ich spüre beim Lesen die Begeisterung der Autorin für das Thema. Gut gefällt mir ebenfalls, dass Fotos einige Aussagen illustrieren und dass es für Männer und Frauen gleichermaßen geschrieben ist. Wer sich eine professionelle Farb- und Stilberatung sparen und anhand des Buchs selbst erarbeiten möchte, wird dabei meiner Einschätzung nach nicht die gewünschte Anleitung finden. Wer ein Buch für Image und Auftreten sucht, wird gute Anregungen erhalten.

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Das Buch wurde mir vom R. G. Fischer Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

MfG

Kein auch nur halbwegs freundlicher Mensch würde auf die Idee kommen, einen Brief mit MfG zu beenden. Das erinnert mich so schön an der Lied der Fantastischen Vier …* Bei E-Mails, SMS, WhatsApp sieht das ganze Thema anders aus. Die Abkürzungsgesellschaft geht bis hin zum kompletten Weglassen der Grußformeln.

Und was ist mit Blogs?Fragezeichen

Bei Blogkommentaren fällt mir seit langer Zeit auf, dass Grußformeln so verschieden verwendet werden, wie in keinem anderen Medium. Von gar keinem Gruß über VG, LG, GLG, Allerbeste Grüße bis hin zu herzallerliebsten Grüßen und Küssen ist das alles vertreten.

Jede Leser_in und jede Blogger_in hat da ihren eigenen Stil. Bei mir habe ich bisher so gehandhabt, dass ich meistens in dem Stil antworte oder schreibe, der auch vom Kommunikationspartner verwendet wird.

Unter Beobachtung

Niemals hätte ich allerdings gedacht, das Ihr so feine Beoachter seit, die wirklich jede Nuance sehen. Ich wurde schon zweimal angemailt, ob alles OK ist und ob ich irgendwie geknickt oder sauer wäre, weil ich so knapp auf Kommentare geantwortet hätte. In den Fällen habe ich einfach mal die Grußformel weggelassen bzw. selbst mal nur LG anstatt Liebe Grüße geschrieben. Versteht mich bitte richtig: Sprecht mich bitte an, wenn Ihr denkt, dass irgendetwas sei oder Euch merkwürdig vorkommt. das ist völlig OK. In den Fällen war ich nur so geplättet, weil ich so überrascht war, wie fein mein Verhalten wahrgenommen wird. Damit hatte ich nicht gerechnet. Neue Erkenntnisperle …

Die Auflösung meines geänderten Verhaltens lag in den Fällen ganz einfach daran, dass ich im Urlaub war ohne WLAN mit Datenknappheit und um Schnelligkeit im Netz bemüht. Auch ansonsten bin ich einfach mal in Eile, möchte aber trotzdem gerne mal etwas Schnelles schreiben.

Je länger ich etwas kommentiere, umso länger fällt auch die Grußformel aus. Wenn da aber mal nichts von mir kommt, heißt das einfach: nichts. Es ist nichts. Es ist alles gut :) . Wenn Ihr von mir also hier Antworten auf Kommentare bekommt oder Kommentare von mir woanders seht und dort keine oder eine knappe Grußformel steht, will ich damit nichts ausdrücken. Bei kurzem Austausch ist das für mich eher wie ein Gespräch, wo man auch nicht nach jeden Dialogteil over sagt.

In diesem Sinne: Herzliche Grüße an Euch <3 .

  1. * Das höre ich beim Tippen gerade auf You Tube :) . []

Pocket Quiz Knigge

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Moses 103813 Pocket Quiz Knigge (Affiliate Link)

Spielend lernen und Spaß dabei haben – das ist das Ziel in den Seminaren, die ich zum Thema Auftreten gebe. Die Kleidung ist das eine, die Kleinigkeiten im Umgang miteinander das andere. Dabei geht es weniger darum, formvollendet der Queen die Hand küssen zu können (oder auch nicht ;) ), sondern vielmehr um alltägliche Üblichkeiten. Fragen wie Wohin mit dem benutzen Besteck, wenn ich nochmal zum Buffet möchte? oder Wohin mit der Serviette, wenn ich den Tisch verlasse? sind für viele Menschen nicht so selbstverständlich klar wie für andere. Im Geschäftsleben haben sich in den letzten Jahrzehnten Üblichkeiten auch geändert, z.B. was das Anbieten eines Du, Öffnen von Türen oder Bezahlen von Rechnungen angeht. Die Frage Woher kommt das Wort Etikette? ist auch ganz spannend.

Dieses Quiz ist nett gemacht. Die 150 Fragen sind zum Teil aktiv zu beantworten, zu vielen gibt es Lösungsoptionen. Auf der Kartenrückseite steht die Lösung bzw. die Begründung dafür. Ein bisschen unschön ist, dass immer drei voneinander unabhängige Fragen auf einer Karte stehen. Wenn man das wirklich als Quiz mit Sieger und Verlierer spielen möchte, muss man entweder eine Strichliste für die Antworten führen oder sich darauf einigen, wann jemand eine Karte erhält. Wir haben uns hausintern darauf geeinigt, dass mindestens zwei von drei Fragen auf der Karte korrekt beantwortet sein müssen, um die Karte zu bekommen. Am Ende werden dann die erhaltenen Karten gegeneinander aufgerechnet. Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Fragende die Frage auswählt und in einer Runde nur eine Frage pro Karte verwendet wird. Das ist aber kompliziert, wenn man alle abarbeiten möchte.

Dieses Quiz werde ich in Seminaren einsetzen, um einen Einstieg in das Thema zu finden oder auch um kleine Zeitfenster zu überbrücken. Hausintern hat es zumindest schon für Lacher gesorgt und mit Lachen lernt es sich am besten, oder?

Wieviel Wert legt Ihr auf Umgangsformen? Was ist Euch dabei wichtig?

Weitere empfehlenswerte Bücher bzw. Quizkarten zu diesem Thema findet Ihr in meinem Amazon-Afiliate-Link-Widget:

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