Kleidung im Homeoffice: Was ist anders als in der Öffentlichkeit?

Bloggeraktion mit Sabine Gimm, Andrea, Claudia, Sunny, Fran, Rena & Sabine Ingerl

Ines Meyrose – Outfit mit Herbstfarben 2019 – Kaschmirrollkragenpullover in Maisgelb Fully Fashioned ohne Nähte in einem Stück gestrickt zu blauer Stretchjeans und blauen Stiefeletten – Ü40 Bloggerin – Herbstfarbtyp

Susanne aka Rotlilie hat sich einen Beitrag gewünscht, der auf Kleidung im Homeoffice eingeht und von verschiedenen Frauen Outfits zeigt. In diesen Tagen ist das ein angesagtes Thema in den Medien, weil wohl so viele Menschen wie noch nie Deutschland im Homeoffice gearbeitet haben. Mein Beitrag mit 5 Tipps für erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice aus dem Oktober 2019 ist in den Suchmaschinen gerade äußerst beliebt.

Aufruf an meine Blogger-Kolleginnen!

Ich werde Susanne mit diesem Beitrag insofern enttäuschen, weil ich keine neuen Looks aus meinem Büro zeige. Aber vielleicht bist Du eine hier lesende Bloggerin, die gerade im Homeoffice arbeitet und Lust hat, ihren Look auf ihrem Blog zu zeigen oder das vielleicht sogar schon gemacht hat? Dann verlinke Dein Outfit im Kommentar oder maile mir den Link, damit wir eine schöne Sammlung zusammen bekommen!

Warum zeige ich keinen neuen Look? Weil ich im Homeoffice nicht anders aussehe als auf den meisten Bildern hier im Blog. Ich arbeite seit 2005 im Homeoffice. Bis 2015 war die entscheidende Veränderung, dass ich langsam, aber stetig, dicker wurde, weil ich zu wenig Bewegung hatte. Das hat zwar meinen Kleidungsstil verändert, aber nicht den Unterschied der Kleidung zwischen Homeoffice und außer Haus. Seit 2015 der Zausel zu uns kam, hat sich das Thema auch erledigt.

Der Unterschied liegt eher darin, ob ich im Homeoffice bin oder bei Dreckwetter mit dem Hund raus gehe. Deshalb ist fast jedes Outfitbild aus dem Blog ein Beispiel für einen Homeofficelook. Beim Schreiben dieses Beitrags sehe ich aus wie oben auf dem Foto. ich trage den gelben Rollkragenpullover und eine Jeans. Aber dennoch gibt es Unterschiede zwischen meinen Outfits zu Hause und für Kundentermine.

Tägliche Pflicht für mich

  • Duschen, Haare waschen, Frisur richten, etwas Make-up => siehe Beautyprofil, das mache ich für mich, für mein Wohlbefinden, auch wenn ich den ganzen Tag alleine bin.
  • Saubere, heile Kleidung. Es gibt bei mir keine Schluffi-Klamotten. Ja, ich habe eine weiche Jerseyhose und eine Kaschmir-Jogpant, die gemütlich sind. Aber in beiden könnte ich optisch jederzeit einkaufen gehen, ohne aufzufallen. Wobei es in Deutschland Gegenden gibt, in denen Einkaufen in Jogginghose normal ist, aber das ist ein anderes Thema.
Ines Meyrose - sommerliche-legeres Outfit mit einem dunkelblauen Hemdblusenkleid - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul - Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Uniformlooks im Homeoffice

  • Im Winter trage ich Jeans und Rollkragenpullover.
  • Im Frühling sind Jeans und Ringelshirts/Blusenshirts/Blusen mit Tüchern an der Reihe.
  • Im Sommer trage ich das gleiche wie im Frühling und ab 20 Grad aufwärts Kleider. Im Homeoffice habe ich oft einen Jeansbermuda an, den ich für Kundentermine nie anziehe, weil er zu sportlich ist.
  • Im Herbst greife ich zu Jeans und wähle das gleiche Oberteil wie im Frühling oder Winter je nach Temperatur.

Unterschiede zwischen Homeoffice und Kundenterminen

  • Kleider trage ich zu Hause eher im Sommer, zu Kundenterminen ganzjährig. Das liegt daran, dass ich nicht gerne Strumpfhosen oder Leggings trage wegen des Bündchens am Bauch. Ich mag das leicht drückende Gefühl am Bauch nicht haben. Weil ich mich aber in Kleidern am schönsten fühle, trage ich die zu Kundenterminen gerne, weil ich mich dann wohl fühle und es gute Beispiel sind für Frauen, die sich nicht an Kleider herantrauen.
  • Rollkragenpullover trage ich, außer Unterziehrollis unterm Blazer, die ich gerade nicht besitze, nicht zu Kundenterminen, weil sie optisch am Oberkörper nicht ideal sind. Ich trage sie aber zu Hause so viel, weil sie haptisch für mich perfekt sind.
  • Blazer trage ich zu Hause nie, die werden nur für förmliche Anlasse angezogen und auch dann gerne überm Ringelshirt. Die Jeans ist dann aber dunkelblau und die Schuhe eleganter.
  • Der Hauptunterschied liegt für mich in den Schuhen! Im Haus trage ich zum Korklatschen, außer Haus zum Look passende ordentliche Schuhe. Zu einem Sommerkleid trage ich im Haus Latschen, wenn ich mit dem Hund rausgehe Sneaker, beim Kunden Sandaletten.
  • Für Kundentermine kommt mehr Farbe ins Gesicht als zu Hause: Lippenstift und Rouge sind dann dabei.
  • Die Accessoires unterscheiden sich im Wesentlichen bei der Uhr. Bei Kundenterminen trage ich eine Uhr, im Haus nicht. Ohrringe und einen Ring trage ich auch zu Hause immer, ab und an auch eine Kette.

Kleidung und Accessoires sind meine zweite Hülle. Sie tragen dazu bei, wie ich mich fühle, weil ich sie auf der Haut spüre. Deshalb trage ich auch für mich alleine schönen Schmuck und Tücher. Ich möchte meinen Anblick im Spiegel mögen, wenn ich ins Bad gehe. Ich möchte, dass mein Mitbewohner aka Ehemann meinen Anblick zu Hause mag. Und nebenbei gesagt möchte ich auch seinen Anblick mögen – deshalb laufen wir beide im Haus ordentlich gekleidet herum.

Wie es bei anderen Bloggerinnen zugehst, kannst Du hier sehen

Was unterscheidet Deinen Look im Homeoffice von dem außer Haus?


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Dresscode Beerdigung für Frauen

Samenstand der Akelei sw

„Dresscode Beerdigung: Was kann man als Frau anziehen, um respektvoll, aber nicht verkleidet auszusehen, und welche Alternativen gibt es zu Schwarz für Herbstfarbtypen? Zusätzliche Herausforderungen stellen dabei Temperaturen über 30 Grad an die Trägerin. Gehen Sandalen? Was ist mit Strümpfen?“

möchte Susa bei der Wunschliste für Blogeiträge in 2020 wissen. Die Frage nach dem Dresscode gilt ganzjährig, für den sommerlichen Teil beamen wir unsere Gedanken an einen heißen Sommertag. Fühlst Du die Sonne?

Dresscode Beerdigung für Frauen

Die Zeiten, in denen man nur in Schwarz auf Beerdigungen als angemessen gekleidet galt, sind aus meiner Sicht vorbei. Was war es für Skandal auf dem Dorf, als meine Mutter 1981 bei der Trauerfeier für meinen Vater Dunkelblau anstatt Schwarz trug … gut, dass das jetzt anders ist.

Die erste Frage ist für mich, ob auf der Traueranzeige etwas über den Dresscode steht. Manchmal steht dort, dass keine Trauerkleidung erwünscht ist oder sogar, dass farbig-bunte Kleidung gewünscht wird. Daran würde ich mich dann halten, denn ist es eine Frage des Respekts dem Verstorbenen gegenüber, diesen Wunsch zu erfüllen. Die einzige Ausnahme wäre für mich, wenn ich immer nur Schwarz von Kopf bis Fuß trage würde, würde ich auch dann in Schwarz gehen. Der Verstorbene mochte mich so, also dürfte ich auch in Schwarz zur Trauerfeier kommen. In allen anderen Fällen würde ich mich dem Dresscode beugen.

Wenn auf der Traueranzeige oder Einladung zur Trauerfeier kein Vermerk zur Kleidung zu finden ist, finde ich Kleidung angemessen, die ruhige Farben hat und keine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es geht um den Verstorbenen, nicht um Dich. Geeignete Farben sind dafür

  • Schwarz, dunkle Blau-, Braun- und Grautöne bei Hosen, Rock, Blazer oder Kleid.
  • Eine Bluse oder Shirt kann gerne hell dazu sein. Da würde ich einen Weißton oder eine andere eher neutrale helle Farbe wie Hellgrau oder Beige wählen. Im Winter finde ich es angenehm, einen dunklen Rollkragenpullover auf einer Beerdigung zu tragen, weil es dort meistens kalt ist.

Insgesamt passt eher förmliche Kleidung, also weder Freizeit- noch Festkleidung. Mit einem Hosenanzug, Kostüm, Kleid, Stoffhose mit Blazer oder einem Cardigan aus feinem Material – quasi schlichter Businesslook in ruhigen Farben – bist Du gut angezogen. Bei den Schuhen und der Handtasche würde ich dunkle Farben passend zum restlichen Outfit wählen. Im Winter ist der Mantel meistens mehr zu sehen als das Darunter, deshalb würde ich einen dunklen Mantel oder Jacke anziehen. Zur Frage von Susa, welche Farbe für Herbstfarbtypen eine Alternative zu Schwarz ist: Dunkelbraun oder Dunkelblau.

Outfit für eine Beerdigung im Herbst/Winter

Ich bin ein Herbstfarbtyp und habe auf den letzten Beerdigungen im Winter getragen

  • dunkelbraune Stretchhose
  • dunkelbraune Stiefel
  • dunkelbraunen Kaschmirollkragenpullover
  • dunkelblauen Gehrock
  • dunkelblauen Mantel
  • dunkelbraune Handtasche
  • dezentes Make-up ohne Wimperntusche.

Ines Meyrose - Outfit mit Tageskleid in Variationen - Jaquard-Pontékleid Lands' End strahlend marine geo - Schal s.Oliver - Tasche Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Stiefel Veloursleder Gabor

Wenn man normalerweise gar keine dunklen Farben trägt und für den Anlass nichts kaufen möchte, würde ich zumindest einen Paschminaschal in einer dunklen Farbe umlegen. Wenn ich heute auf eine Beerdigung gegen würde, würde ich mein dunkelblaues Kleid für viele Anlässe mit dunkelbrauner blickdichter Strumpfhose, dunkelbraunen Stiefeln und dunkelblauem Mantel darüber anziehen.

Outfit für eine Beerdigung im Sommer

Wenn es über 20 Grad sind oder sogar über 30, ist es wesentlich schwieriger, sich für eine Beerdigung angemessen zu kleiden. Bei den Farben würde ich bei gedeckten Farben bleiben. Ein sommerliches Blümchenkleid fände ich unpassend, ein schlichtes schwarzes/braunes/dunkelblaues Baumwollkleid hingegen passend. Ich würde darauf achten, dass die Kleidung keinesfalls freizügiger ist, als ich es bei einer Hochzeit in der Kirche angemessen finden würde. Das bedeutet, dass ich die Schultern bedecken und darauf achten würde, dass ein Rock nicht zu kurz und der Ausschnitt nicht zu tief ist. Wenn das Kleid kurze oder keine Ärmel hat, würde ich ein leichtes Tuch umlegen.

Bei einer Beerdigung an einem Tag mit über 30 Grad würde ich mein dunkelblaues Hemdblusenkleid mit halbem Arm ohne etwas darüber tragen, das Du im Beitrag Ein Hemdblusenkleid für alle Fälle mit Sneakern sehen kannst. Dazu würde ich Pflichtschuhe und eine transparente Strumpfhose tragen.

Die Frage nach Sandalen und Strümpfen – ich gehe von Nylons aus – finde ich nicht einfach zu beantworten. Wenn Du Dich an einem heißen Tag für zehenfreie Sandalen entscheidest, weil das die einzigen zu Deinem Kleid passenden dunklen oder unauffälligen Schuhe sind, in denen Du den Tag blasenfrei überstehen kannst, zieh sie ohne Strümpfe an, weil Strümpfe in Sandalen für mich einfach nicht gehen.

Peter Kaiser Pumps Lizzy notte blau

Wenn Du geschlossene Ballerinas oder Pumps trägst, könntest Du Nylons tragen. Gerade an superheißen Tagen finde ich es gar nicht so unangenehm, eine Nylonstrumpfhose zu tragen, weil die Beine damit nicht aneinander kleben und die Schuhe weniger leicht scheuern. Je kürzer der Rock ist, umso eher würde ich Nylons tragen. Wenn Du einen langen Rock oder Hose trägst, fällt vermutlich eh niemandem auf, ob Du nackte Beine und Füße hast oder nicht. Mach das, wie Du Dich am wohlsten fühlst.

Eine Frage des Rahmens

Geschlossene Schuhe haben allerdings den Vorteil, dass die Füße nicht sandig werden, wenn Du Wege auf dem Friedhof zurücklegen musst. Dabei fällt mir ein, dass ich beim Schreiben des Beitrags bis eben von einer Beerdigung im Rahmen einer Kapelle oder Kirche ausgegangen bin. Für eine Seebestattung würde ich zwar auch dunkle Kleidung wählen, aber deutlich mehr Wert auf zum Wetter passende Kleidung und feste, flache Schuhe legen, vor allem an kalten oder nassen Tagen. Das gleiche gilt für eine Trauerfeier im Freien oder einer Beisetzung im Wald. Da dürfen die Schuhe natürlich rustikaler sein, als ich es in einer Kapelle angemessen fände. Dennoch würde ich dort keine Wanderschuhe anziehen, mit denen ich ansonsten den Wald durchstreifen würde, sondern zum Beispiel flache Stiefeletten mit Profilsohle.

Trauerkleidung ist Anlasskleidung

Eine Beerdigung ist ein Anlass, nicht umsonst heißt es TrauerFEIER. Zu einer Feier kleidet man sich für gewöhnlich ein bisschen feiner – oder zumindest bewusst gewählt – als es im Alltag erforderlich ist. Außerdem erweist Du dem Verstorbenen die letzte Ehre mit Deiner Anwesenheit. Dazu gehört, dass er im Vordergrund steht und nicht Du mit auffälliger Kleidung. Deshalb lautet die profane Zusammenfassung des Dresscodes für Beerdigungen aus meiner Sicht: Zieh etwas Ordentliches an, was nicht auffällt.

Was für Kleidung trägst Du bei (sommerlichen) Beerdigungen?

Der Stilcoach für Männer: Erfolgreich unterwegs in Job und Freizeit

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Der Stilcoach für Männer: Erfolgreich unterwegs in Job und Freizeit (Affiliate-Link)
von Katharina Starlay

“Für jeden Mann, der bewusst durchs Leben geht”

Besser als Katharina Starlay im Motto kann ich das nicht formulieren. Lange Zeit hatten Männer es im Bürojob einfach mit der Kleidung: Anzug als Uniform tragen und fertig war der Look. Fluch und Segen ist, dass formelle Dresscodes im Joballtag immer mehr abgeschafft werden.

Selbst Banker gehen heute teilweise in dunkler Jeans oder Chino ins Büro und haben die Krawatten im Alltag abgeschafft. Dennoch besteht in den meisten Fällen ein Unterschied zwischen legerer Freizeitkleidung und Businesskleidung. Doch wo liegt der? Was geht und geht nicht?

Stilcoach

Katharina Starlay hat mit dem Stilcoach für Männer einen Ratgeber für Stilfragen geschrieben, der Job und Privatleben umfasst. Es ist kein Stilberatungsbuch in Bezug auf körperliche Proportionen und dazu passende Schnitte und/oder Stilrichtungen. Es geht um das Auftreten mit Kleidung und welche Kleidung zu welchem Anlass passt.

Kleidung und Benehmen

Von der Zusammenstellung des Kleiderschrankinhalts über die Betrachtung einzelner Kleidungsstücke und deren Anwendungsfälle geht es zur Betrachtung von Qualitätsmerkmalen guter Kleidung, bei denen wir uns einig sind. Die Autorin zeigt auf, wie das gewünschte Image durch Kleidung unterstützt werden kann. Ergänzend dazu gibt es ein ausführliches Kapitel über Verhalten im Job in verschiedenen Situationen und vor allem auch Frauen gegenüber.

Von 20 bis Ü70

Das Buch bezieht sich nicht nur auf Jobeinsteiger oder Männer im Job, sondern es gibt auch explizit Tipps für ältere Männer darin. Das gefällt mir, denn der Übergang zur Rente bedeutet keinesfalls, dass Äußerlichkeiten keine Rolle mehr spielen. “Denn alt wirkt, wer sich irgendwann im Leben für fertig hält und die Neugier auf das Leben und andere Menschen verliert.” (Seite 124). Kleidung und Auftreten bewusst zu gestalten ist ein Prozess, der lebenslang veränderlich ist. Und denk daran: “Man sollte Ihnen nie am Styling ansehen können, wann Sie jung waren.” (Seite 121)

Vom Job bis zur Partnersuche

Lieber Mann, egal ob Du einen neuen Job suchst, im jetzigen gut dastehen oder die richtige Frau fürs Leben kennenlernen möchtest – mach Dir Gedanken über Dein Auftreten!

Fazit

Ein gutes Buch für Männer jeden Alters, die sich mit ihrer äußeren Wirkung beschäftigen und hinterfragen möchten. Ich habe es gerne gekauft und ergänze es, auch wenn heute ein Donnerstag ist, in der Liste der Männermontage – Bücher für Männer mit Stil.

Männermontage - Bücher für Männer mit Stil

P.S.

Schau am Sonntag mal bei elablogt und Leckerei bei Kay vorbei. Wir kochen zusammen!

Ela und Kay kochen - Das Frühlingsmenü

dies & das #19

Pantone Color of the Year 2017: Greenery

Grün: Farbe des Jahres 2017 Letzte Woche habe ich Dir Greenery vorgestellt. Bei The Blonde Lady Lioness findest Du einen viel ausführlichen Beitrag dazu und tolle Kombinationsideen für andere Grüntöne passend zu Deinem Farbtyp. Guck mal unter So stylt Ihr die Trendfarbe 2017 „Greenery“ bei ihr.

Poncho trifft Jacke

Ines Meyrose #ootd 20161106 mit Hoodie "Trinken hilft." von Lemonaid aus dem Avocadostore in charcoal grey / grau.

Bei here I am findest Du Tipps, wie Du einen Poncho unter oder über einer Jacke tragen kannst. Alternativ lege ich ihn zur Schalschlaufe, wie Du im Bild rechts auf dem Beitrag Trinken hilft sehen kannst. Ponchos gehören seit Jahren in mein ganzjährliches Repertoire. Im Sommer abends auf dem Sofa oder im Garten, den Rest des Jahres draußen. Entweder als Farbtupfer oder einfach nur zum Einkuscheln.

Hans im Glück

Paul auf der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-NeugrabenDer Weihnachtsmärchenfilm der ARD läuft am 2. Weihnachtstag um 14:35 Uhr. Der Film wurde in Hamburg gedreht. Die Szenen mit der Kuh und dem Indianerdorf spielen in der Hundewiese Kiesbarg hinter unserem Haus. Die Dreharbeiten waren ganz lustig. Wann steht schon mal in Hamburg eine Kuh angebunden an der Straße?

Gewinnerglück

Die gesponserten Sporthandtücher von nu:ju haben Lisa (Kommentar vom 13.12 um 14:49) und Caroline Régnard-Mayer gewonnen.

Kochwoche 50/2016

In meinem Foodblog Leckerei bei Kay findest Du die Kochwoche 50/2016 und ein Rezept für Ofen-Frikadellen. Was gab es Leckeres bei Dir in dieser Woche? Ich freue mich auch dort über Kommentare!

Ist nach dem Hosenanzug für Frauen auch der Herrenanzug am Sterben?

Im Februar haben ich gefragt, ob der Hosenanzug tot ist. Die einhellige Meinung war, dass er auf dem absteigenden Ast ist. Jetzt habe ich in der Süddeutschen Zeitung einen Beitrag gefunden, in dem es um den Herrenanzug in der Krise geht. Vermutlich wird der Herrenanzug nie aussterben.

Aber es ist schon interessant, dass sogar Banken im Firmenkundengeschäft nicht nur Krawatten abschaffen, sondern neuerdings auch die Anzüge. Das macht es für Männer nicht einfacher, die passende Kleidung laut Dresscode zu wählen. Anzug ist einfach. Smart casual nicht.

Komm gut durch die letzten Vorweihnachtstage!

Buchreview: Ihr perfekter Auftritt

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Ihr perfekter Auftritt: Erfolgreich durch Farbe, Stil, Image (Affiliate-Link)
von Waltraud Böhme

An Kleidung und Umgangsformen führt kein Weg vorbei, wenn man beruflich erfolgreich sein möchte. “Wer sich richtig anzieht, zieht die richtigen Menschen an.” schreibt die Autorin im Vorwort so treffend. Oder wie mein Mann gerne sagt: “Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.”

Wenn das Außen zum Innen passt

Waltraud Böhme schreibt, dass wer bei Farben und Stil passend gekleidet sei, Komplimente für sich und nicht für sein Aussehen bekäme (Seite 45). Das unterschreibe ich sofort. Der Unterschied zwischen ich finde Dein Kleid schön und ich finde Dich attraktiv ist immens, oder? Um das zu erreichen, kannst Du auf viele Dinge achten.

Farbe

In Teil I stellt die Autorin Farben mit ihren Wirkungsbereichen vor in Kultur, Sprache, Psychologie, Räumen, Kunst und Kleidung. Der allgemeine Teil ist ausführlich, der Teil zu Farbtypen bei Menschen knapp gehalten. Anschauliche Beispiele machen die Texte lebendig. Es gibt im Anhang des Buchs ein Literaturverzeichnis, zu dem mir allerdings die Bezüge in den Texten fehlen.

Stil + Image

Teil I umfasst Stil, Image und Dresscodes. Der Teil zu Stiltypen bei Menschen wird nur kurz angerissen, sechs Seiten inkl. Bildern sind für meinen Geschmack zu wenig dafür. Da entschädigt auch der zweiseitige Persönlichkeitstest im Anhang dazu nicht. Der Teil zu körperlichen Proportionen kommt ebenfalls meines Erachtens nach zu kurz. Auf Dresscodes und Kleidung im beruflichen (Büro-)Umfeld geht die Autorin umfassend ein. Das Thema Image – also der Eindruck, den andere Menschen von uns bekommen – das Bild, das sie sich von uns machen – findet an mehreren Stellen Raum. Die Autorin weist auf für mich angenehme Weise immer wieder darauf hin, dass Kleidung und Auftreten eine große Rolle haben.

Nonverbale Kommunikation

Zum Auftreten gehört neben der Kleidung die Körperspräche in den Bereich der nonverbalen Kommunikation. Mein Gegenüber bekommt einen Eindruck von mir aufgrund von Kleidung, Gestik, Mimik und Haltung. Dann erst hört er irgendwann meine Stimme und vielleicht sogar, was und wie ich etwas sage. In Teil III wird der Bereich Körpersprache anschaulich betrachtet. Entsprechende Umgangsformen schließen das Auftreten ab. Dazu werden Beispiele aus der beruflichen Praxis vorgestellt.

Businesskleidung

Bücher über Farben, Stil und Image gibt es viele. Meine Empfehlungen findest Du dazu bei image&impression unter Tipps & Tricks => Buchempfehlungen. Dieses Buch von Waltraud Böhme wird dort einen Platz darin finden in der Rubrik Businesskleidung für Männer und Frauen, weil der Schwerpunkt des Buchs im geschäftlichen Bereich liegt.

Fazit

Das große DIN A4 Format gefällt mir. Das Buch ist schön aufgemacht und ich spüre beim Lesen die Begeisterung der Autorin für das Thema. Gut gefällt mir ebenfalls, dass Fotos einige Aussagen illustrieren und dass es für Männer und Frauen gleichermaßen geschrieben ist. Wer sich eine professionelle Farb- und Stilberatung sparen und anhand des Buchs selbst erarbeiten möchte, wird dabei meiner Einschätzung nach nicht die gewünschte Anleitung finden. Wer ein Buch für Image und Auftreten sucht, wird gute Anregungen erhalten.

(Affiliate-Link)

Das Buch wurde mir vom R. G. Fischer Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Business-Outfit im Winter – und was heißt Business-Outfit überhaupt?

Ines Meyrose #modejahr2016 Business im Februar

Business – Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine

Modejahr 2016 - Eine Blogaktion bei www.meyrose.de #modejahr2016… ist das Thema im Modejahr 2016 im Februar. Im Beitrag mit dem Linkup dazu könnt Ihr Outfits verlinken, die Ihr im Job tragt.

Business heißt für mich nicht Dresscode Business, sondern steht für Arbeit im Allgemeinen. Ich möchte Outfits sehen, die Ihr im wahren Leben im Beruf tragt. Dazu ist es dann gut zu wissen, in welchem Umfeld und welcher Position Ihr tätig seid, um das einordnen zu können. Dabei interessiert mich auch, warum Ihr Euch genau so kleidet für die Situation, wie Ihr es zeigt. Es mir darum, die Vielfalt an Looks zu sehen, die im beruflichen Kontext möglich sind.

Job-Outfit als selbstständige Imageberaterin

Auf dem Foto seht Ihr mich in einem Winterkleid aus Walkwolle (Beate Grigutsch 2016) mit warmer Wollstrumpfhose (Falke), Unterziehrollkragenpullover aus Merinowolle (Connemara 2008) und Stiefeln (Krupka 2015) mit Handtasche von Volker Lang (2015)1.

Meine Kunden sind Firmenkunden, die ich bei der Außenwirkung durch ihre Mitarbeiter begleite, und Privatkunden, die ich meistens in ihren Räumen zu Hause in Sachen Farbe und Stil in der Kleidung berate. Gerade bei Privatkunden zu Hause weiß ich vorher nie, welches Umfeld mich erwartet. Deshalb ist es wichtig, dass ich mich in keine Richtung zu sehr abhebe, um passend für die Aufgabe zu wirken. Ein Hosenanzug oder Kostüm wäre in einer Privatwohnung für mich immer zu viel. Ein Kleid aus weichem Stoff hingegen finde ich sehr passend. Es sieht angezogen aus und bietet trotzdem Bewegungsspielraum.

Wenn ich Seminare halte, achte ich darauf, nicht zu auffällig gekleidet zu sein, damit mein Anblick für die Teilnehmer ruhig wirkt. Deshalb trage ich z.B. kein rotes Kleid als Trainerin, wobei eine rote Bluse mit kleinerer Fläche durchaus funktioniert. Ob dieses Rostorange dafür schön ist, weil es lebendig wirkt, oder zu belebend für die Teilnehmer, werde ich in diesem Monat herausfinden, in dem ich es einfach ausprobiere.

Aushängeschild

Bei beruflichen Outfits als Farbberaterin achte ich noch mehr als bei privaten Anlässen – wobei ich da wenig differenziere – darauf, dass die Farben harmonisch zu mir passen. Als Herbstfarbtyp stehen mir am besten warme, gedeckte, dunkle Nuancen. Das Rostorange des Kleides wird durch das dunkle Braun des Rollis und der Schuhe etwas softer gemacht. Ich trage alternativ eine weiße Bluse darunter, dann wirkt es etwas leuchtender.

Sitzprobe bestanden

Bei der Kleiderlänge achte ich darauf, dass sie auch im Sitzen anständig aussieht. Eine Sitzprobe vor dem Spiegel ist vor dem Kauf Pflicht. Die Stiefel sind mit der Kreppsohle relativ rustikal. Da ich sie bei Privatkunden meistens ausziehe, stört mich das daher nicht. Die meisten Menschen in Hamburg schätzen es, wenn Straßenschuhe an der Haustür bleiben. Für draußen sind sie genau richtig bei dem Wetter. Für Seminare in entspanntem Umfeld trage ich dann Stiefeletten dazu, wie Ihr bei 2 Kleider – 1 Outfit seht. Darüber trage ich meinen braunen Wollmantel, den Ihr von den 10 Tipps für einen Wollmantel kennt.

1 Kleid für viele Fälle

Dieses Outfit ist ein gutes Beispiel dafür, dass ich die meisten meiner Sachen für sehr viele verschiedene Anlässe trage. Ich gehe damit nicht nur zum Kunden, ich trage es auch einfach so zu Hause. Damit würde ich auch abends mit einer Freundin Essen gehen, einen Familiengeburtstag feiern oder im Winter auf eine Taufe gehen. Im Lauf des Modejahrs 2016 werde ich es noch im September bei den Herbstfarben und im Oktober beim Brunch verlinken.

Vom Trägerkleid zum Kleiderrock

Bei den 10 Tipps für ein Strickkleid entstand eine Diskussion darüber, ob mein dunkelblaues Strickkleid denn überhaupt ein Kleid sei (denn es ist ohne etwas dazu nicht tragbar und somit kein singuläres Kleidungsstück) und ob das Trägerhängerchen denn nun ein Trägerkleid oder Kleiderrock sei. Ich habe wieder mal etwas über regionale Sprachgepflogenheiten gelernt und wurde so zur Besitzerin meines ersten Kleiderrocks, den Beate vom Bahhnwärterhäuschen mir netterweise genäht hat. Hier seht Ihr ihre eigene Version davon: Inspiration.

Danke Beate für dieses schöne Kleid!

Ich nenne ihn dann nämlich doch ganz frech Kleid, weil es für mich ein Kleid ist, wenn Rücken- und Vorderteil eine richtige Fläche haben und nicht nur aus langen Trägern oder einem Latz bestehen. Wie sagt man so schön: Was dem einem sein Kleid ist dem anderen sein Rock :) . Den Stoff dafür habe ich bei Yvonne Mania im Geschäft Stoffe in Stade gekauft.

Ines Meyrose #modejahr2016 Business im Februar

Das Rockträgerkleid ist mit ohne Gürtel zu tragen. Auf dem Foto mit Gürtel seht Ihr, dass es ganz schon weht bei uns. Sich bei windigen 6 Grad in die Natur zu stellen nur für ein paar Fotos ist schon ziemlich … nun ja … bin inzwischen wieder aufgetaut … Mit Mantel ist das Ensemble übrigens absolut angenehm warm – auch draußen.

Und jetzt bin ich gespannt, mit was für Outfits ihr mich im Linkup überrascht!

  1. PR-Muster []

Modejahr 2016 – Business im Februar

Modejahr 2016 - Eine Blogaktion bei www.meyrose.de #modejahr2016Business – Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine

… ist das Motto im Februar. Es wird in der Mode oft von Businesskleidung gesprochen. Was heißt das eigentlich? Für mich hängt die Interpretation in erster Linie davon ab, in welchem Umfeld ich in welcher Position arbeite und was ich mit meiner Kleidung ausdrücken möchte.

Zeigt Eure Outfits und schreibt bitte im Kommentar oder Eurem Blogbeitrag dazu, zu welchem beruflichen Anlass und in welchem Umfeld Ihr die tragt und warum Ihr Euch so kleidet.

Ich freue mich auf Eure Beiträge und Bilder in der Collage! Die Spielregeln und Themen für das ganze Jahr findet Ihr hier: Modejahr 2016.


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