Kleiderschrankinventur Herbst 2017

Kleiderschrankinventur Herbst 2017: Kleiderschrankinhalt in Stückzahlen

Der Herbst hat heuer schon im September angefangen. Da war aber noch nicht mal mir danach, mich an die halbjährliche Kleiderschrankinventur zu machen. Sommerkleider schon wegpacken? Die Hoffnung stirbt zuletzt … Jetzt sind sie gewaschen und beiseite gehängt. Die Stiefeletten und Stiefel für den Herbst und Winter sind geputzt und stehen an der Tür bereit für Laubspaziergänge.

Kleiderschrankinhalt im Oktober 2017

Kleiderschrankinventur Herbst 2017: Kleiderschrankinhalt in Prozent

Die genauen Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Abbildungen in Excel erstellt habe, gibt es als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht zu lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, klick in das => PDF Kleiderschrankinhalt. Bei Accessoires habe ich wie immer Schmuck & Brillen nicht mitgezählt, weil mir das zu persönlich ist. Unterwäsche, Schlafzeug, Sportbekleidung und Hausschuhe sind ebenfalls nicht enthalten.

Vergleich mit Frühjahr 2017 und Erkenntnis dieser Kleiderschrankinventur

Kleiderschrankinventur Herbst 2017: Differenz zu März 2017 in Stückzahlen

Es sind 13 Teile mehr in der Tabelle als im Frühjahr 2017 im Schrank, die im Wesentlichen Tücher, Mützen und Leggings sind. Gerade bei den Tüchern ist das gut so, denn damit halte ich meinen Einheitslook aus weißer Bluse oder Ringelshirt modisch zeitgemäß und sehe am Ende dann doch nicht immer gleich aus. Vom Füllvolumen sieht mein Schrank immer noch knapp bestückt aus und darf so bleiben. Ein Blazer aus der Liste vom Frühling findet sich jetzt bei den Wollmänteln wieder, weil ich den Gehrock inzwischen zum leichten Oversized-Mantel erklärt habe.

Meine Schuhe wurden erfolgreich auf Stand gebracht. Die Pflichtschuhe waren zu groß geworden und wurden durch neue ersetzt. Meine Lederstiefel zu Kleidern sind zu abgetragen für gut, die werden in der Heide aufgetragen. Dafür habe ich schönen Ersatz in dunkelbraunem Veloursleder gefunden. Stiefeletten bzw. Sommerstiefel haben mich verlassen, weil sie nicht mehr gemütlich waren wegen der Absatzhöhe. Mit dem einen Paar habe ich jemandem noch eine große Freude machen können. Mein Ziel wurde erreicht, weniger und dafür schönere und besser passende Schuhe zu haben. Das Geld habe ich gerne ausgegeben.

Immer noch habe ich mich nicht daran gewöhnt, dass meine Lieblingssneaker für die langen Hunderunden nach einer Frühling-/Sommersaison durch sind trotz Austausch von Innensohlen. Wenn ich mir aber ansehe, wie viele Kilometer ich damit laufe, ist das völlig in Ordnung für Sportschuhe. Im Frühling bitte dunkelblaue Nikes in Größe 38,5 zu mir!

Leserservice: Tabelle als Download

Du willst auch eine gründliche Kleiderschrankinventur machen? Hier findest Du die offene Excel-Tabelle als Download: Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen. Die Tabelleninhalte kannst Du Deinen Bedürfnisse bei der Art der Kleidung anpassen. Mach es wie es zu Deinem Kleiderschrankinhalt passt.

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Die Diagramme aktualisieren sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst. Du möchtest nicht alleine an das Projekt gehen? Dann buche mich bei image&impression für Deine Kleiderschrankinventur!

Wie verschaffst Du Dir einen Überblick über Deine Kleidung zur aktuellen Saison?

dies & das #25

Abstimmungsergebnis: Wie oft wäscht Du Jeans?

Herrlicher Blaustoff taillenhoher Jeansbermuda Raya

Im Beitrag Jeans – lieber frisch gewaschen oder festgewachsen? wollte ich wissen, wie oft Du Deine Jeans trägst, bevor sie in die Wäsche kommt. Oder ins Gefrierfach? Die Option fehlte, aber dafür gibt es das Kommentarfeld. Mit über 100 Stimmen ist das Voting durchaus aussagekräftig. Das Voting bleibt terminlich offen. Wer noch nicht abgestimmt hat, kann das gerne nachholen.

Die meisten Leser_innen, die ihre Stimme gegeben haben, waschen nach Bedarf. Bei den Tragetagen haben 3 Tage die meisten Stimmen, danach kommen aber gleich 7 und mehr Tragetage. Jeans werden von meiner Leserschaft im Durchschnitt mehrfach getragen. Mache ich auch.

Ich habe eine neue weiße Caprijeans. Die trage ich genau einen Tag, denn weiße Hosen haben bei mir nach einem Tag immer irgendwo Grimmel oder einen kleinen Fleck. Das ist dann der Moment, in dem ich mich frage, ob ich Jeans nicht auch nach einem Tragetag waschen sollte, denn sie werden genauso dreckig sein. Oder weiter nicht sooo genau hingucken … freut sich die Umwelt. Immerhin.

Gürtelabstimmung

Hose mit Gürtelschlaufen mit oder ohne Gürtel tragen?

Die Gürtelabstimmung ergibt aktuell, dass meine anklickenden Leser_innen eher Gürtel in vorhandenen Gürtelschlaufen als leere Schlaufen bevorzugen. Im Beitrag Gürtellose Gürtelschlaufen kannst Du dazu weiterhin abstimmen.

COS: Minimalismus und Mode

Ines Meyrose #ootd 20161002 mit weißer Bluse von COS, Sonnenbrille ic! berlin

In der Süddeutschen Zeitung habe ich den Beitrag Cos hat den Minimalismus in der Mode bezahlbar gemacht gelesen und finde ihn teilenswert, weil ich einige Modelle von COS durchaus spannend finde. Ich mag das Spiel mit Weite, Geradlinigkeit, Asymmetrie und Einfarbigkeit. Ich habe nur eine weiße Bluse von COS, Fran vom Blog Fran-tastic einen ganzen Berg Kleider & Co. Seit dem Artikel weiß ich auch endlich, wofür die Buchstaben C O S stehen. Ob sie als Buchstaben oder Wort gelesen werden, weiß ich leider immer noch nicht.

Wie sprichst Du die Marke COS aus?

Minimalismus-Challenge 30 Tage

Montblanc Meistertück Füllfederhalter

Minimalismus tut mir gut. Nicht auf die Spitze getrieben, aber in allen Lebensbereichen in der passenden Dosis. Frau Sabienes hat zur Minimalismus-Challenge mit einer Dauer von 30 Tagen aufgerufen. Ihr Ziel dabei: “30 Tage Leichtigkeit für das, was zählt.” Klar, dass ich dabei bin, oder?

Minimalismus in kleinen Schritten

Frau Sabienes hat einen 30 Tage-Minimalismus-Plan dafür entworfen, den ich mit ihrer Erlaubnis hier zeigen darf. Bei ihr findest Du ihn als PDF zum Download. Ich münze die Challenge für mich so um, dass ich nur die Sachen mache, auf die ich Lust habe oder mir gut tun. Ich nehme mir nicht 30 Tage jeden Tag etwas davon vor, sondern einfach bis zum 30. April 2017 alle angestrebten Punkte abgearbeitet zu haben. Das Schöne ist, dass Du den Plan jederzeit starten kannst!

Mein 30-Tage-Minimalismus-Plan nach der Vorlage von Frau Sabienes

  1. Gehe mindestens eine halbe Stunde spazieren
    Mache ich eh jeden Tag mit dem Hund. Meistens eher 2 Stunden.
  2. Setze Dir Ziele für die nächsten 3 Monate
    Darüber habe ich nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir keine messbaren Ziele setzen möchte. Ich könnte jetzt schreiben, mein Gewicht zu halten, im Urlaub nur beruflich online zu sein und mindestens drei neue Rezepte bis Ende Juni 2017 ausprobiert zu haben. Aber ich habe gerade keine Lust auf Ziele, weil mein Leben auch ohne läuft. Mein Leben ist so strukturiert, dass mir Ziele im Rahmen der Challenge zu viel wären.
  3. Bleibe für 24 Stunden offline
    Würde mich mehr stressen als gut tun. Kürzlich habe ich es immerhin mal 18 Stunden geschafft. Das muss reichen.
  4. Miste Deinen Kleiderschrank aus und schmeiße mindestens 5 Teile weg
    Wenn ich 5 Teile wegwerfe, habe ich bald nichts mehr anzuziehen. Aber ein Teil ist noch über den Jordan gegangen, das Warteschleifenkleid der letzten Kleiderschrankinventur. Jetzt muss ich nur noch die Tüte zum Container tragen. Das mache ich diese Woche.
  5. Nehme Dir heute nichts vor
    Das mache ich fast jeden Sonntag.
  6. Meditiere für 15 Minuten
    Nein, ich werde nicht meditieren. Das ist nichts für mich. Ich will keine Blumen in mir wachsen spüren und sehen.
  7. Räume den Ordner Eigene Dokumente auf Deinem Computer auf
    Im Dezember 2016 habe ich eine neue Festplatte im Laptop bekommen und für den Datentransfer bereits etwas aufgeräumt. Jetzt bin ich noch einmal wirklich gründlich durch die Ordner gegangen und habe dabei 96.599 Elemente mit 25 GB gelöscht. Das wird meine Festplatte freuen. Dabei bin ich mir so sicher, dass ich die Dateien nicht mehr brauche, dass ich sogar den Papierkorb danach endgültig geleert habe. Weg ist weg. Fühlt sich gut an!
  8. Kaufe nichts innerhalb der nächsten 24 Stunden
    Darin sehe ich keinen Sinn, weil ich nicht um des Kaufens willens kaufe. Bei mir hieße das, den Kauf auf morgen zu vertagen. Warum?
  9. Verzichte heute auf alle ungesunden Nahrungsmittel (Kaffee, Süßigkeiten, Fast Food, Alkohol etc.)
    Nein, ich genieße die mit jedem Bissen oder Schluck bewusst und gönne mir das. Ich nehme das nicht als selbstverständlich und das reicht mir als Wertschätzung für den Genuss. Ich möchte darauf schlichtweg nicht verzichten. Ohne morgendliches Nutella und Espresso bin ich außerdem nicht sozialkompatibel, nicht mal mit mir selbst.
  10. Fahre heute einen auf einem anderen Weg in die Arbeit, auch wenn Du dadurch einen Umweg machst. Beobachte dabei deine Umgebung.
    Ich bin immer wieder überrascht, wie anders das Umfeld wirkt, wenn man einfach nur andersherum geht. Ich wohne in einer Ringstraße und gehe mit dem Hund normalerweise in einer bestimmten Richtung hin und her. Wenn ich mal im Kreis gehe oder einfach nur auf der anderen Straßenseite hin und der ungewohnten zurück, nehme ich schon ganz andere Dinge wahr.
  11. Räume Deinen Schreibtisch auf
    Dabei ärgere ich mich, dass mein Montblancfüller immer wieder eintrocknet. Nur dieser Füller hat das Problem. Wäre es ein billiger Füller, wäre er lange im Müll. Ein Meisterstück werfe nicht mal ich weg. Doof, oder? Er macht mich nämlich nicht glücklich, wenn ich ihn sehe, und eine Funktion hat er nicht. In Konsequenz müsste ich das Gold daran verkaufen und den Rest wegwerfen. Bringe ich aber irgendwie nicht fertig. Jetzt liegt er auf meinem Schreibtisch, guckt mich schief an und wartet auf eine Entscheidung… Was mache ich denn nun am besten mit ihm? Eine uralte externe Festplatte und ein paar abgeschrieben Filzstifte wurden auch noch aussortiert. Warum sind Seminarteilnehmer nicht in der Lage, mit Kalligraphiespitzen zu schreiben, ohne die Miene rund zu drücken? Ach Mist, jetzt hatte ich eben bei Punkt 12 schon geschafft geschrieben, dabei sollte das heute sein. Also streiche ich den Gedanken wieder und atme den Verlust der Stifte als Arbeitsmaterial weg.
  12. Bemühe Dich heute um eine positive Grundhaltung, beschwere Dich nicht und lästere nicht über andere
    Gar nicht so einfach, aber geschafft! Nachtrag: Fast, siehe Punkt 11. Ich arbeite daran … die positive Grundhaltung ist übrigens meine Lebensbaustelle … noch Fragen?
  13. Schminke Dich heute nicht
    Das mute ich mir nicht zu, denn ohne Puder im Gesicht mag ich meinen Anblick im Spiegel nicht und meine Haut fühlt sich nicht gut an. Darauf verzichte ich mir zu Liebe nicht.
  14. Probiere heute etwas ganz Neues aus, egal was
    Da kommt wohl am ehesten ein Rezept in Frage. Durch die Kochwochen habe ich in letzter Zeit auch schon ab und an mal was Neues ausprobiert. Die Lasagnesuppe von Melierecipes ist zum Dauerbrenner geworden und die Sauerkrautlasagne von Uschi hat mit Hack dazu auch Potenzial, im nächsten Winter wieder aufzutauchen.
  15. Miste Deine Kontakte auf den Sozialen Medien aus
    Erledigt, vor allem die Folgen-Entfolgen-Spieler gelöscht
  16. Lies ein Buch, statt fernzusehen
    Erledigt
  17. Überlege Dir 3 Dinge oder Angelegenheiten, für die Du dankbar bist (und sei es dann)
    Arbeit, Mann und Hund zu haben. Ja, dafür bin ich täglich dankbar.
  18. Miste Deine Kosmetikartikel aus
    Das habe ich vor zwei Monaten gemacht und doch findet sich immer wieder etwas.
  19. Mache jemandem ein unerwartetes Geschenk
    Erledigt, ich habe eine Freundin spontan zum Mittagessen eingeladen.
  20. Verrichte eine ganz banale Tätigkeit wie Abspülen ganz bewusst und konzentriert
    Erledigt
  21. Miste Dein Bücherregal aus
    Ergebnis: Eine Tüte voller Altpapier. Ja, ich bin durchaus der Meinung, dass man Bücher ohne handelbaren Wert wegwerfen darf. Ergänzend dazu habe ich noch einen Karton mit Briefen aussortiert. Schon interessant, was mir mal wichtig war aufzuheben.
  22. Lasse heute ganz bewusst den Computer aus
    Dafür nehme ich einen Tag am Wochenende, dann geht das.
  23. Koche ein Gericht aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln
    Kartoffelpü, Vichymöhren und Bratwurst. Alles von hier aus der Gegend.
  24. Mache Sport
    Mache ich eh jede Woche ein- bis zweimal neben den ganzen Hunderunden. Ich gehe Schwimmen mit Wassergymnastik und mache Nordic Walking.
  25. Miste Dein Adressbuch aus
    Das ist wie mit den Kosmetikartikeln. Selbst wenn man denkt, man hat da nichts Überflüssiges, findet sich immer wieder Datenmüll an. Mein Adressbuch führe ich digital. Da ist das Aufräumen fix gemacht. Dafür habe ich eine Wartzeit im Auto zwischen zwei Kundentermine genutzt. Wichtig bei digitalen Adressbüchern und Kalendern: Ab und an mal eine Sicherung machen. Das mache ich wöchentlich.
  26. Mache eine Tätigkeit, die Du noch nie gemacht hast
    Hmmm … hat jemand eine Idee, was ich machen könnte?
  27. Überlege Dir, wie du aktiv Deinen täglichen Müll reduzieren könntest
    Eine echte Herausforderung. Ich könnte auf Einmalhandschuhe in der Küche verzichten. Mit verfärbten Nägeln laufe ich aber nicht gerne herum. Ich bilde mir ein, schon relativ wenig Müll zu produzieren. Dafür läuft der Geschirrspüler täglich, weil wir z.B. viele Verpackungen wieder verwenden bei der Vorratshaltung und die gereinigt sein wollen.
  28. Ruf einen Freund oder Freundin an, von dem/der Du schon lange nichts mehr gehört hast
    Beim Durchgehen des Adressbuchs ist mir keiner eingefallen, den ich anrufen möchte. Möchte jemand von mir angerufen werden?
  29. Räume alle Dekoartikel in deiner Umgebung auf einen Platz, entstaube sie und arrangiere sie neu (oder lasse sie ganz weg)
    Das hat zwei Orchideen das Leben gekostet. Nach jahrelangen Blühzeiten waren sie jetzt nur noch Staubfänger. Sie hatten ihre Chance in den letzten Wochen – jetzt nicht mehr. Ich werde zwei schön blühende dafür kaufen gehen. So viel zum Thema Minimalismus …
  30. Gönne Dir heute ein ausgedehntes Schaumbad
    Oh ja!

Wer macht mit?

Buchreview: Das Kleiderschrank-Projekt

Werbung zum Lesen


(Affiliate-Link auf dem Cover)
Das Kleiderschrank-Projekt: Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum (Affiliate-Link) von Anuschka Rees*

Sieht es bei Dir so aus?

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Dein Kleiderschrank ist voll, aber jeden Morgen die Frage: Was ziehe ich an? Das ist Dir ein Gräuel? Dann stimmt etwas nicht mit Deinem Sortiment. Entweder passt es nicht zueinander oder nicht zu Dir. Oder Du kaufst ständig neue Sachen einfach um des Haben Willens und ziehst die Sachen nur selten an? Fast Fashion ist Dein Motto, aber es gefällt Dir nicht mehr? Damit bist Du Kernzielgruppe des Buchs Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees. Mehr über die Autorin Anuschka Rees findest Du übrigens in ihrem Blog.

Das Kleiderschrank-Projekt: Reduktion für Einsteiger

Im Kleiderschrank-Projekt werden einfache Strategien und Übungen gezeigt, um Deinen eigenen Stil zu entwickeln und Kleidung bewusster zu kaufen. Die Empfehlungen sind unabhängig von Trends, Figur-, Stil-, Farbtypen. Alle, die allergisch auf Schemata und Schubladendenken reagieren, werden den Anregungen gegenüber offen sein. Letztendlich geht es darum, auf Deine Intuition zu hören und zu schauen und selbst zu entscheiden, in was Du Dich am besten fühlst und leiden magst.

Inhaltlich behandelt die Buch die Grundlagen der Bestandsaufnahme, die Entdeckung des eigenen Stils, die Zusammenstellung einer zu Dir passenden Garderobe und die Kunst des Einkaufens mit Hinweisen zu Qualität und Sitz der Kleidung.

Dokumentation des echten Lebens

Bei der Bestandsaufnahme empfiehlt Anuschka Rees, zwei Wochen lang eine Fotodokumentation der getragenen Outfits zu machen mit den Hinweis zum Anlass, z.B. Kundentermin, Treffen mit einer Freundin oder Sofatag. Wenn Du diese Übung in zwei Wochen machst, die Deinem durchschnittlichen Wochenablauf entsprechen, siehst Du schnell, welche Sachen Du oft trägt und welche im Schrank bleiben. Damit sind wir wieder bei meiner Grafik oben mit den Lieblingsklamotten …

Auf Seite 39f im Buch findest Du einen Fragebogen zur Bestandsaufnahme, den Du bei Betrachtung der Fotos auswerten kannst. Die Fragen dazu finde ich klug formuliert und durchdacht. Die Leser_innen kommen mit wenigen Gedanken dazu, den Kern des eigenen Stils und der Bedürfnisse zu reflektieren.

Praxisbeispiel

Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! hat bereits 2016 einige aufschlussreiche Beiträge mit der Überschrift What I wore mit Fotodokumentation veröffentlicht, in denen sie ihre Bürooutfits von Montag bis Freitag mit Fotos dokumentiert und kommentiert hat. Spaßeshalber mache ich das für mich auch gerade ausgelöst durch das Lesen des Buchs. Die Spiegelselfies werden hier nicht veröffentlicht. Ich überprüfe damit nur, ob meine Selbsteinschätzung stimmt. Die Liste der getragenen Sachen und Anlässe dazu mit Auswertung würde ich bei Interesse hier im Blog zeigen. Bitte kommentiere das bei diesem Beitrag, wenn Du es gerne lesen würdest.

Auch wenn ich ziemlich genau weiß, warum ich welche Sachen aus meinen Schrank oft trage und welche seltener, ist es interessant, das auf Fotos gesammelt zu sehen. Bei anderen Menschen – sprich meinen Kunden und Bloggerinnen, die ich lese – ist das auch für mich als Imageberaterin immer einfach als bei mir selbst. Mit ein wenig Betriebsblindheit ist jeder geschlagen. Deshalb also auch für mich der kleine Test.

Outfit-Formel

Der zweite Punkt, der mich neben den Fragen zur Bestandsaufnahme dazu bringt, das Buch gerne zu empfehlen, sind Praxisbeispiele zur Outfit-Formel. Die Outfit-Formel ist bei Anuschka Rees das, was bei mir Einheitslook heißt oder auch Uniform genannt wird. Die Kunst ist dabei, Kombinationen zu wählen, die zu Deinem Stil perfekt passen und in denen Du Dich wohlfühlst. Bei mir sind das zum Beispiel

  • Frühling: Gerade geschnittene dunkle Jeans, langärmelige weiße Bluse, Boots
  • Sommer: Bikerjeans von Please!, Ringelshirt mit minimal 3/4-Arm, Sneaker
  • Herbst/Winter: Jeans, Kaschmirrollkragenpullover, Stiefeletten oder Stiefel

Im Buch findest Du ab Seite 152 einen Outfit-Plan für zwei Wochen, der auf zwei Outfit-Formeln basiert. Es ist immer wieder spannend, mit wie wenig Teilen gefühlt unendlich verschiedene Looks funktionieren. Wir brauchen alle viel weniger als wir denken.

Fazit

Leser dieses Blogs und Menschen, die sich schon länger mit ihrer Kleidung und Ihrem Konsumverhalten in Form von Kleiderschrankinventuren, Bewertungen der Käufe im Rückblick und Fehlkäufe beschäftigen, werden wenig Neuigkeiten im Kleiderschrank-Projekt finden. Aber gerade wer am Feinschliff arbeiten möchte, wird mit dem Fragebogen zur Bestandsaufnahme noch Denkanstöße bekommen. Einsteiger in das Thema finden mit Sicherheit diverse praktikable Anregungen.

Danke an den DuMont (Werbung) Buchverlag für das Rezensionsexemplar. Weil es in dem Buch um kontrolliertes und reduziertes Konsumverhalten geht, verlinke ich es bei Traude Rostroses Aktion A New Life.

(Affiliate-Link)

  1. * Aus dem Englischen von Rasha Khayat – Originaltitel The curated closet. A simple system for discovering your pesonal style and building your dream wardrobe bei Ten Speed Press, Berkeley. []

Kleiderschrankinventur Frühjahr 2017

Kleiderschrankinhalt-201703-Stueckzahlen

Herbst und Winter sind vorbei, meine Sinne sind auf Frühling gepolt! Dazu gehört für mich die Kleiderschrankinventur zum Frühjahr. Auch wenn die warmen Sachen noch im Einsatz sind, habe ich einen Blick auf die kommende Kleidungssaison geworfen und mir Gedanken gemacht, ob mein Kleiderschrankinhalt passend für mich ist oder von etwas zu viel oder zu wenig da ist.

Zeitaufwand für die Kleiderschrankinventur

Die Kleiderschrankinventur geht bei mir fix. Die Tabelle drucke ich aus, gehe damit einmal durchs Haus und trage die Stückzahlen als Striche ein. Das dauert etwa 20 Minuten. Dann übertrage ich die Zahlen in die Excel-Tabelle, was Du natürlich auch sofort beim Zählen bereits machen könntest. Ich notiere mir Anmerkungen auf dem Zettel, die für meine Überlegungen hilfreich sind, deshalb gehe ich den Zwischenschritt über Papier. In diesem Blogbeitrag steckt erheblich mehr Zeit als in der Kleiderschrankinventur an sich.

Kleiderschrankinhalt-201703-Prozent

Wie oft ist die Kleiderschrankinventur sinnvoll?

Wenn Du Deinen Kleiderschrank regelmäßig inspizierst oder genau weißt, was sich darin befindet, vor Fehlkäufen oder unnützen Spontankäufen sicher bist, brauchst Du so eine genaue Inventur nicht alle sechs Monate zu machen. Im Abstand von ein bis zwei Jahren tut es aber trotzdem gut, weil es eine andere Wirkung hat, sich die Sachen in Summe einmal bewusst vor Augen zu rufen, als sie nur im Kopf zu haben.

Vor allem, wenn Du Deinen Kleiderschrankinhalt einige Jahre nicht vollständig überblickt hast, empfehle ich Dir, das einmal gründlich zu machen. Zudem kann der Kleiderschrank von innen dabei entstaubt werden, was Motten abhält. Wenn Du die Inventur zum ersten Mal machst, probiere bitte alle Teile an, die Du in der letzten Saison nicht getragen hast. Nur so siehst Du, ob sie noch passen und Du sie noch magst. Das dauert dann erheblich länger als 20 Minuten, lohnt sich aber.

Leserservice: Tabelle als Download

Du willst auch eine gründliche Kleiderschrankinventur machen? Hier findest Du die offene Excel-Tabelle als Download: Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen. Die Tabelleninhalte kannst Du Deinen Bedürfnisse bei der Art der Kleidung anpassen. Mach es wie es zu Deinem Kleiderschrankinhalt passt. Die Diagramme aktualisieren sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst.

Kleiderschrankinhalt im März 2017

Die genauen Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Abbildungen in Excel erstellt habe, gibt es als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht zu lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, klick in das => PDF Kleiderschrankinhalt.

Vergleich mit Herbst 2016 und Ausblick

Bei Accessoires habe ich wie immer Schmuck & Brillen nicht mitgezählt, weil mir das zu persönlich ist. Unterwäsche, Schlafzeug, Sportbekleidung und Hausschuhe sind ebenfalls nicht enthalten. Es sind 13 Teile weniger in der Tabelle als im Herbst 2016. Das gefällt mir.

Die Softshelljacke von der Warteschleife im Herbst habe ich der Mutter einer Freundin geschenkt. Im Moment ist ein Kleid von Zay in der Wartschleife, das mir viel zu groß ist => zum Foto von 2014. Es entspricht Größe 48. Der Unterstoff ist aus dehnbarem Jersey. Es ist unglaublich bequem, vorteilhaft geschnitten mit dem Überstoff und angenehm zu tragen. Die Spitze hat ein paar Katscher, die nicht mal mich stören, weil sie im Spitzenmuster untergehen. Möchte jemand das Kleid geschenkt haben? Detailfragen und Fotos gerne per Mail.

Kleiderschrankinhalt-201703-Bestandsdifferenzen

Bisher sehe ich für den Herbst/Winter 2017 keinen Bedarf an neuen Sachen. Mal sehen, wie das in sechs Monaten aussieht. Neu gekauft habe ich letzte Woche eine Jeans, zwei Blusen, ein T-Shirt und ein gelbes Tuch als Ersatz für aussortierte Teile => hier auf Instagram zu sehen. Das stand alles auf meiner Wunschliste und ist bereits in den Zahlen enthalten. Für ein zweites Sommerkleid ist noch Platz im Schrank und im Herz. Vielleicht findet mich das noch. Schön wären auch Sommerschuhe, die zum Rock gut aussehen und trotzdem kilometertauglich sind.

Fazit

Die Menge meiner Kleidung und Accessoires passt zu meinem Leben. Ich möchte weiter daran arbeiten, die Dinge länger zu behalten. Da ich nur wenige Sachen habe und diese oft wasche, verschleißen sie mehr, als wenn ich viele Sachen hätte. Trotzdem ist da Spielraum nach oben.

Wie sieht es mit Deiner Frühlingsgarderobe aus?

2016: Gute Käufe – schlechte Käufe

Käufe in 2016 von Ines Meyrose

Werbung aus 2016 ist im Beitrag enthalten

Am Jahresbeginn betrachte ich meine Neuzugänge an Bekleidung und Textilen Accessoires aus dem Vorjahr. Schmuck ist nicht enthalten. So schaue ich mir an, ob ich mein Geld für meine Begriffe sinnvoll ausgegeben habe und auch, ob sich Kooperationsartikel für mich gelohnt haben. Wenn die Sachen im Blog zu sehen waren, habe ich zum Beitrag verlinkt.

Neben der Rückschau ist die Betrachtung für mich Grundlage der Überlegungen, was ich in 2017 kaufen möchte. Neben regelmäßigen Kleiderschrankinventuren trägt das Vorgehen dazu bei, Fehlkäufe und überflüssige Käufe zu minimieren.

Meine kompletten Bekleidungs- und Accessoire-Einkäufe in 2016

Artikel Marke Wieder haben wollen Fragezeichen Fehlkauf
Kleiderrock rostorange Beate Grigutsch x
Wollstulpen Merino rot/grau* eve in paradise x
T-Shirt 3/4-Arm geringelt natur-marine Armor Lux x
T-Shirt 3/4-Arm geringelt natur-rot Armor Lux x
Schaltuch gemustert natur-blau Sorgenfri Sylt x
Bluse uni gelb Different Fashion x
Bluse kariert gelb-weiß Different Fashion x
Leinenhose zartbitter* Deerberg x
Loafer Nubuk beige Pretty Loafers x
Loafer Velour taupe Brax x
Jeans hellblau Please! x
Sneaker rot Nike x
Sneaker grau New Balance x
T-Shirt 3/4-Arm geringelt natur-hellblau Armor Lux x
Leinentuch natur-oliv Scandic x
Steppweste leicht gelbgrün Camel Active x
Poncho orange* Eva Schreiber x
Wollstola fango* Eva Schreiber x
Bluse hellblau*
ist inzwischen dunkelbraun gefärbt worden von mir, um sie noch öfter kombinieren zu können
Sophisticut x
Blazer marineblau s.Oliver x
T-Shirt 3/4-Arm geringelt ecru/persan Saint James x
Caprihose Pyjamamuster weiß-beige HS Jeans x
Softshelljacke “Hummer” brokenred Elkline x
Longcardigan “Longo” beige Joachim Bosse x
Chelsea Boots gauchobraun Dr. Martens x
Jeans dunkelblau “Sally” straight C&A x
Ponté-Wickelkleid 3/4 Arm kirschmarmelade Lands’ End x
Ponté-Plisseeshirt 3/4-Arm naturweiß Lands’ End x
Lederhose “Angela” schlamm Oakwood x
Rucksacktasche Totepack No. 1 rot Fjällräven x
Bluse burnt terracotta b.young x
Dreieckswolltuch wollweiß-beige Zwillingsherz x
Bluse weiß COS x
Steppjacke, lang oliv Camel Active x
Jeans blau Please! x
Hoodie charcoal grey “Trinken hilft.” LemonAid x
Mütze erde Invero x
Kaschmirrollkragenpullover weinrot Laura di Scarpi x
Longsleeve mit Herz fango Aust x
Mütze rot Balke Fashion x

Outfits mit den Neuzugängen

Ines Meyrose #modejahr2016 Business im FebruarStulpen aus merinowolle von eve in paradise in rost/grau kombiniert zu einem dunkelblauen PulloverInes Meyrose #ootd 20160918 mit Lederhose Jogpant von OakwoodInes Meyrose #ootd 20160306 mit Leinenhose Analise von Deerberg in der Farbe Zartbitter - kombiniert mit einem Ringelshirt von Armor Lux und roten Sommerstiefeln /Handtasche von KrupkaInes Meyrose #ootd 2Trendfarbe Gelb in der KarobluseInes Meyrose #ootd 20160313 mit der Trendfarbe 2016 GelbInes Meyrose #ootd mit leichter gelb-grüner Steppweste von Camel Active im Beitrag Tipps zum Kauf einer SteppwesteInes Meyrose #ootd 20160603 mit Sneakern Kety von Natural Feet / Tessamino, Jeans Please, T-Shirt Armor Lux, Hoodie Bloomings, Lederjacke Lindgroen, Handtasche Krupka - Foto: Gunda FahrenwaldtInes Meyrose #ootd mit Businessbluse Perfect Blue von Sophisticut mit mehr BrustumfangInes Meyrose im Frühlingseinheitslook 2016 mit RingelshirtInes Meyrose #ootd mit Poncho Roma von Eva Schreiber in der Farbe Koralle (orange)Ines Meyrose #ootd mit Wollstola Soraya von Eva Schreiber in der Farbe fangoInes Meyrose mit Fjällräven Totepack No.1 in rotInes Meyrose #ootd 20130623 mit Rock Armor Lux, Pretty Loafers Zahara, Short Kokon ZwoMit Dr. Martens beim SegelnInes Meyrose #ootd20160904 mit Softshellmantel Hummer in brokenred von elklineines-meyrose-outfit_blazer-s-oliver-jeans-sally-straight-cunda-bluse-different-fashion-ballerinapumps-krupka-20160908Ines Meyrose #ootd 20161002 mit weißer Bluse von COS, Jeans Please!, Seidenschal YAM YAM, ic! berlinHalf Tuck mit legerer Bluse zur Jeans kombiniertInes Meyrose #ootd 20161030 mit langer Steppjacke von Camel ActiveInes Meyrose #ootd 20161106 mit Hoodie "Trinken hilft." von Lemonaid aus dem Avocadostore in charcoal grey / grau.Ines Meyrose #fotd mit Beanie (Mütze) von invero, Modell Mandy in der Farbe erdeInes Meyrose #ootd mit Strickmantel von Scandic, Stretchhose Lands' End, Stiefel Krupka, Dreeickstuch ZwillingsherzInes Meyrose #ootd Rollkragenpullover Weinrot Laura di Scarpi, Jeans Please!, Boots Dr. Martens, Stulpen invero Rotmix

Anmerkungen

Nicht aufgeführt habe ich Unterwäsche, Schlaf- und Sportzeug und eine Korrekturbrille. Ebenso nicht in der Liste sind der braune Kaschmirolli und die zinnoberrote Regenjacke, weil sie gegen volle Kostenerstattung erfolgreich reklamiert wurden. Zum Teil habe ich die Sachen von meinem Mann oder Freunden auf meinen Wunsch hin geschenkt bekommen, so dass nicht der komplette finanzielle Aufwand bei mir liegt. PR-Muster sind mit * gekennzeichnet.

Ein paar Sneaker, die ich zu Weihnachten bekommen habe, nehme ich in die Liste für 2017, weil sie vor dem Frühling nicht getragen werden und ich deshalb noch keine Aussage dazu treffen kann. Außerdem fehlen die roten Sneaker von Natural Feet* in der Auswertung, weil ich sie vergessen habe zu erfassen. Die würde ich wieder haben wollen.

Ein Fehlkauf in 2016

Der Fehlkauf Caprihose ist deshalb einer, weil ich in dem Material unglaublich schwitze. Sie ist absolut unangenehm bei Wärme und wird mich deshalb im nächsten Urlaub am Meer verlassen. An kühleren Sommertagen friere ich darin. Sie ist also völlig unzweckmäßig. Zum Glück hat sie nur 30 Euro gekostet. Ärgerlich ist es trotzdem. Das Geschäft hat die Reklamation des Materials abgelehnt.

Ein Fragezeichenkauf in 2016

Den Longcardigan für 54 Euro habe ich zu einem Sommerkleid im Spätsommer gekauft. Allerdings habe ich ihn noch nie angezogen. Ich brauche etwas neues, um es über dem Kleid zu tragen. Genau diesen Longcardigan hatte ich schon mal in der Farbe Taupe. Da habe ich ihn gerne und oft getragen. Der Beigeton ist schön warm, fast goldig. Leider sehe ich damit über dem Kleid so farblos aus, dass ich mir etwas anderes für das Kleid und den Cardigan einfallen lassen werde. Im Internet kannst Du ihn hier sehen: Jacke LONGO.

Meine Intention bei der Auswahl war, nicht so dunkel im Sommer gekleidet zu sein. Hat nicht geklappt. Außerdem wollte ich ihn im Herbst zur braunen Stretchhose tragen, was leider omamäßig aussieht. Aber ich gebe noch nicht auf! Ich werde Dich bei der Rückschau zu 2017 wissen lassen, was aus ihm geworden ist.

Im Vergleich zu 2015 habe ich fünf Teile weniger neu und die Quote der Wieder-haben-wollen-Teile ist weiter gestiegen. Der Geldbetrag für ungute Käufe hält sich in Grenzen. Ich bin zufrieden. Natürlich sind 40 Teile Neuzugang immer noch viel. Weil ich aber nicht so viele Sachen besitze, verschleißen die Dinge schneller als bei Menschen, die viele Sachen haben. Ich habe also mehr Durchsatz im Schrank. Zwei T-Shirts habe ich aus dem Jahr 2016 bereits nicht mehr, weil ich sie leider im Herbst verwaschen habe. Ein rotes Tuch wurde so zum roten Tuch für mich … Mindestens 75 % der Neukäufe haben Sachen ersetzt, die erheblich zu groß geworden sind oder aufgetragen waren. In Summe habe ich 2016 weniger im Schrank als 2015.

Update zur Auswertung von 2015

Ein Fragezeichenteil von 2015 hat mich inzwischen verlassen. Die lachrosafarbene Bluse hat ein neues Zuhause bei meiner Freundin. Die Winterstiefel, die ebenfalls Fragezeichen waren, bleiben weiter bei mir. Ich würde sie nicht wieder kaufen, aber sie werden ab und an getragen, weil sie da sind.

Ziel für 2017

Ich arbeite für 2017 weiter daran, noch weniger neues zu kaufen. Realistisch betrachtet wird es vermutlich jedoch nicht mehr viel weniger werden, weil ich auch schlichtweg Freude an schönen und neuen Sachen habe. Für passende Pullover, Sommerkleider und ein paar T-Shirts habe ich durchaus Platz im Schrank. Schicke Sommerschuhe wären auch noch schön. Mal gucken, was 2017 in der Hinsicht mit sich bringt.

Leserservice: Tabelle Gute Käufe – schlechte Käufe als Download

Wer meine Vorlage dafür verwenden möchte, erhält sie hier mit einem Klick als offene Excel-Tabelle zum Download:

Käufe Vorlage von Ines Meyrose, image&impression

Du kannst die Tabelle auf Deine Bedürfnisse abändern. Das Diagramm passt sich durch Formeln an, wenn Du nur in den blauen Feldern kleine „x“ einträgst, denn die werden für die Grafik auf Seite 2 gezählt. Ganz Mutige ergänzen eine Spalte mit Beträgen. Bloggerin Sunny hat einen ähnlichen Rückblick für Neuzugänge 2016 gezeigt und mit Tragbildern illustriert sind. Schau mal bei ihr vorbei!

Lass mich bitte wissen, wie es Dir damit ergeht, wenn Du damit arbeitest!

Wie jedes Jahr kommen jetzt die Abschlussworte: Wenn Du findest, dass das übertrieben viel Konsum ist, überlege bitte genau, ob Du wirklich so viel weniger oder nachhaltiger kaufst. Da täuscht man sich ziemlich leicht. Den Beitrag verlinke bei Traudes Aktion A New Life, denn er passt zum Thema bewusstes Einkaufen – auch wenn da immer noch eine Menge Spielraum nach oben ist.

Wie war Deine Erfolgsquote beim Kauf von Bekleidung und Accessoires in 2016?

  1. * PR-Muster []

Kleiderschrankinventur Herbst 2016 – mach mit!

Kleiderschrankinventur zum Herbst 2016 - Stückzahlen

Es ist mal wieder Zeit für die Kleiderschrankinventur. Mein Kleiderschrank und Schuhschrank wurden umsortiert von Frühlings-/Sommergarderobe auf Herbst/Winter 2016. In den letzten zwei Wochen habe ich beim Tragen und Aussuchen der Tageskleidung schon immer genau überlegt, ob ich die richtigen Sachen für den Herbst zur Verfügung habe oder mir etwas fehlt. Der lang ersehnte dunkelbraune Kaschmirrollkragenpullover ist im Spätsommer endlich zu mir gekommen. Im Moment fehlt mir nichts.

Zeitaufwand für den Garderobencheck

Die Kleiderschrankinventur geht bei mir inzwischen in Windeseile. Mehr als 20 Minuten habe ich dafür nicht gebraucht, weil ich die Sachen dabei nicht anprobiert habe, denn ich kenne alle Teile genau und habe es bei Zweifelsfällen in den letzten Wochen bereits nebenbei gemacht. Die letzte Tabelle dient als Vorlage, wird schnell ausgedruckt und mit ihr in der Hand gehe ich fix zu den Stellen im Haus, an denen Kleidung liegt. Dann übertrage ich die aktuellen Zahlen in die Tabelle und mache mir Gedanken dazu. Das schreiben dieses Beitrags und bearbeiten der Grafiken dafür dauert erheblich länger als die Kleiderschrankinventur an sich.

Kleiderschrankinventur zum Herbst 2016 - Inhalt in Prozent

Wie oft muss die Kleiderschrankinventur sein?

Wer seinen Kleiderschrank regelmäßig inspiziert oder genau weiß, was sich darin befindet, vor Fehlkäufen oder unnützen Spontankäufen sicher ist, braucht eine so genaue Inventur nicht alle sechs Monate zu machen. Im Abstand von ein bis zwei Jahren tut es aber trotzdem gut, weil es eine andere Wirkung hat, sich die Sachen alle einmal bewusst vor Augen zu rufen, als sie nur im Kopf zu haben.

Vor allem, wenn Du Deinen Kleiderschrankinhalt einige Jahre nicht komplett gesehen hast, empfehle ich Dir, das mindestens einmal gründlich zu machen. Außerdem kann der Kleiderschrank dann von innen gleich mal entstaubt werden, was Motten abhält. Wenn Du das zum ersten Mal machst, probiere bitte alle Teile an, die Du in der letzten Saison nicht getragen hast. Nur so siehst Du, ob sie noch passen oder Du sie noch magst.

Leserservice: Tabelle als Download

Du willst Dich auch an die Kleiderschrankinventur machen? Hier findest Du die offene Excel-Tabelle als Download: Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen. Du kannst die Tabelle inhaltlich Deinen Bedürfnisse anpassen. Bei Blazern ergänzt Du beispielsweise Hosenanzüge und Kostüme, bei Shirts vielleicht Polos, Röcke werden in Sommer und Winter oder kurz und lang differenziert – ganz wie es zu Deinem Kleiderschrankinhalt passt. Die Diagramme aktualisieren sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst.

Kleiderschrankinhalt im Oktober 2016

Die genauen Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Abbildungen in Excel generiert habe, gibt es als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht zu lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, guck in das => PDF Kleiderschrankinhalt.

Vergleich mit Frühling 2016

Bei Accessoires habe ich wie immer Schmuck & Brillen nicht mitgezählt, weil mir das zu persönlich ist. Unterwäsche, Schlafzeug, Sportbekleidung und Hausschuhe sind ebenfalls nicht enthalten. Die Wanderschuhe habe ich erstmalig mit in die Tabelle genommen, weil ich sie im Alltag auch trage. Trotzdem sind acht Teile weniger in der Tabelle als im Frühling. Das gefällt mir.

Ich bin froh, mich von einigen Schuhen getrennt zu haben, die ich nicht mehr getragen habe, und von zu groß gewordener Kleidung und von Sachen, die aufgetragen waren. Im Frühling war ich noch nicht bereit dazu, jetzt war der Moment dafür gekommen.

Ausblick auf den Frühling 2017

Der Plan ist, dass mich im kommenden Frühling nach einem Urlaub eine Caprihose, mein Fehlkauf des Sommers 2016, weil der Stoff auf der Haut schwitzig ist, und ein Sommerkleid, weil es erheblich zu groß ist, am Strand verlassen werden. Damit verbleibt für den Frühling in der Stadt nur Sommerkleid. Also weiß ich schon jetzt, dass ich bei der Frühlingsmode nach einem schönen Kleid die Augen offen halten mag, denn der Trend geht zum Zweitkleid 🙂 .

Ansonsten bin ich für den Frühling 2017 aus heutiger Sicht gut gerüstet. Ob ich T-Shirts oder Blusen dann zu ersetzen habe, hängt davon ab, wie oft ich sie im Winter tragen werde und in welchem Zustand sie sich dann befinden.

Fazit

Die Menge meiner Kleidung Accessoires passt zu meinem Leben. Ich möchte weiter daran arbeiten, die Dinger länger zu behalten und weniger neue Sachen zu kaufen.

Wie verschaffst Du Dir einen Überblick über die Garderobe zur aktuellen Saison?

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