Mit diesem Rezept erfülle ich einen Beitragswunsch von Kerstin. Sie hat um ein Rezept mit Feta gebeten, weil sie den auch so gerne mag. Mein Nudelauflauf mit Spinat und Feta ist inspiriert vom Nudelauflauf à la Spanakopita aus dem Buch Feta von Natacha Comar, das ich dir im Februar vorgestellt habe.
Feta Vegetarisch genießen mit griechischem Flair Natacha Comar
Hardcover, 160 Seiten ISBN 978-3-7843-5821-5 Übersetzt von Katrin Marburger Erschienen am 11. Februar 2026 im Verlag LV.Buch (Werbung) Einen Blick ins Buch und Bestellmöglichkeiten findest du auf der Verlagswebsite.
„Feta neu entdecken – das Kochbuch für alle, die mediterran genießen wollen
Einfach nur ein Block Käse? Von wegen! Natacha Comar zeigt, wie viel kreative Power in dem griechischen Klassiker steckt. Feta steht bei ihr im Mittelpunkt – vielseitig einsetzbar, herrlich würzig und perfekt für die moderne vegetarische Küche. Dieses liebevoll gestaltete Kochbuch zeigt mit über 60 originellen Rezepten, wie Feta zum Herzstück oder raffinierten Extra eines Gerichts wird – mal zerbröselt, mal cremig, paniert oder gebacken.
Von traditionellen griechischen Klassikern bis zu überraschenden neuen Kreationen bringt dieses Kochbuch mediterrane Leichtigkeit und Urlaubsstimmung auf den Teller – alltagstauglich, abwechslungsreich und mit saisonalen Zutaten. Dank der praktischen Gliederung nach Zubereitungszeit findest du schnell das passende Gericht – ob du wenig Zeit hast oder ausgiebig und in aller Ruhe kochen willst.
Ein Block Feta – unendlich viele Möglichkeiten: Entdecke über 60 kreative Rezepte.
Vegetarische Gerichte für jeden Tag: von schnellen Feierabendideen bis zu besonderen Menüs
Nach Zubereitungszeit sortiert: Ob 20 oder 120 Min. Kochen, hier ist für alle etwas dabei.
Mittelmeerfeeling für Zuhause: authentisch griechische Gerichte und mediterrane Twists, stimmungsvoll fotografiert
Einfach kochen und genießen: klare Anleitungen, teils mit bebilderten Step-by-Step-Anleitungen – ideal für Kochanfänger*innen“
Verlagstext Natacha Comar, Feta, LV.Buch 2026
Das Buch habe ich bei Nicole im Blogbeitrag Feta: Eine Liebe nicht nur für den Sommer entdeckt. Sie hat es ebenfalls als Rezensionsexemplar gelesen. Die Liebe zu Feta kam bei mir spät, aber jetzt ist sie da. Feta hat den Vorteil, lange satt zu machen, ohne dass ich Fleisch dazu brauche. Außerdem ist er selbst in Bio-Qualität gut bezahlbar und lange haltbar.
Wir haben meistens 2-4 Feta-Blöcke á 200 g im Kühlschrank. Genau das gefällt mir an dem Kochbuch: Ich kann viele Gerichte draus sofort kochen mit Sachen aus dem Vorrat. Bei den frischen Kräutern bin ich flexibel – irgendwas aus dem TK passt immer, auch wenn im Rezept vielleicht etwas anderes steht. Das ist der zweite Vorteil an dem Kochbuch: Die Zutatenlisten sind kurz. Die Zubereitungszeiten ebenso.
Bisher habe ich drei Gerichte ausprobiert und sie waren alle köstlich. Von den Pitas mit Feta-Füllung gibt es kein Foto. Die waren zu schnell verputzt!
Spanakopita mit Feta-Teig – Spinat geht bei uns immer.Feta-Pistaziencreme – Ops, die Pistazien hätten nicht in die Creme gehört, sondern obendrauf als Topping. War dennoch köstlich!
Die einzige Veränderung, die ich durchgehend bei den Rezepten vornehme, besteht in der Zugabe von etwas Schärfe. In vielen Rezepten würzt Natcha Comar nur mit Kräutern. Bei mir darf gerne noch etwas Harissa oder Piment d’Espelette für die Würzigkeit dazu. Weitere acht Rezepte möchte ich noch ausprobieren. Das ist eine Trefferquote, wie ich sie bei einem Kochbuch lange nicht hatte.
Ist das ein Kochbuch für dich?
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Dieses Gericht schmeckt an heißen Sommertagen lauwarm genossen ebenso gut wie im Rest des Jahres direkt aus dem Ofen. Bei uns gibt es meistens Reis dazu, Baguette passt auch. Die gefüllten Paprika sind als Beilage beim Grillen oder als Vorspeise ebenso geeignet wie als Hauptgericht.
Zutaten für 2 Portionen als Hauptgericht oder 4 Portionen als Vorspeise/Beilage
500 g rote Spitzpaprika
200 g Feta
75 g Schmand
1 Esslöffel Tomatenmark
2 fein gewürfelte Schalotten oder 2 Zehen fein gewürfelter Knoblauch
1 gestrichener Teelöffel Harissa-Pulver
Kürbiskerne nach Belieben
Ggf. Salz
Ggf. Olivenöl
Ggf. Beilagen, zum Beispiel Reis oder Baguette
Zubereitung
Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Paprika waschen, den Strunk abschneiden, halbieren, entkernen und die weißen Häutchen abzupfen.
Feta, Schmand, Schalotten/Knoblauch, Tomatenmark und Harissa-Pulver zusammen pürieren. Salzen erst nach dem Abschmecken der Paste – je nach Feta-Sorte kommt die Paste ohne Salz aus oder braucht eine Prise davon. Die Paste darf nicht zu scharf sein, denn durch das Verdunsten von Flüssigkeit im Ofen schmeckt sie auf den fertigen Paprikahälften schärfer als ungebacken.
Backblech mit Backpapier belegen oder eine große Auflaufform nehmen. Paprikahälften mit der Feta-Paste füllen, aufs Blech legen, Kürbiskerne darauf verteilen und ggf. etwas Olivenöl darüber träufeln.
Gut 20 Minuten in der Ofenmitte garen bis die Paprika leicht gebräunt sind.
Tipp: Feta-Paste als Dip
Die Feta-Paste schmeckt super als Dip. Ich bereite oft die doppelte Menge zu. Das Abwaschen lohnt sich mehr und mein Mann freut sich, wenn er für ein paar Tage die köstliche Paste auf Brot essen kann.
Resteverwertung zusammen mit Nudeln
Falls ein oder zwei Paprikahälften übrig sind, kannst Du die in Stücke schneiden, in der Pfanne erwärmen und mit Nudeln vermischt als schnelle Pasta essen.
Bei dem Rezept für Möhren aus dem Ofen habe ich bereits erwähnt, dass Ofenmöhren nicht nur als Vorspeise munden, sondern auch mit Nudeln köstlich schmecken.
Diese Kombination finde ich gerade im Sommer lecker, weil die Nudeln mit den Möhren zusammen eine frische Note bekommen. Das ist ein Essen für Veganer_innen, das sich auch in größeren Mengen gut vorbereiten lässt. Oder ein Mahl für Vegetarier_innen, wenn der Feta mit in den Ofen darf.
Wir essen Fleisch, aber es kommt oft tagelang keins auf den Tisch. Diese Pasta mit Ofenmöhren bereite ich mal mit und mal ohne Feta zu – ganz nach Lust und Kühlschrankinhalt. Gerade bei der Variante ohne Feta finde ich die Kürbiskerne besonders lecker dabei, weil sie ein bisschen Crunch in das Essen bringen.
Zutaten für 6 große Portionen
1,5 kg Möhren
4 rote Zwiebeln
Leckeres Olivenöl
Fleur de Sel, Piment D’Espelette oder Harissa-Pulver
1 Handvoll Kürbiskerne
2 Esslöffel gehackte Petersilie – frisch oder TK
400 g Feta
600 g Pasta – zum Beispiel grüne Tagliatelle
Zubereitung
Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Möhren schälen und in mundgerechte längliche Stücke schneiden.
Zwiebeln halbieren und in Spalten schneiden, mit den Möhren mischen und auf einem Backblech mit Backpapier oder in einer sehr großen Auflaufform verteilen.
Feta würfeln und über dem Gemüse verteilen.
Reichlich würzen, Olivenöl locker aus dem Handgelenk darüber geben, Kürbiskerne darüber verstreuen.
25 Minuten in der Ofenmitte garen bis die Möhren leicht bissfest sind.
Aus dem Ofen nehmen, Petersilie untermischen, alles zusammen auf dem Backpapier etwas ruhen lassen.
Pasta in gesalzenem Wasser garen, auf sechs tiefe Teller verteilen, die Möhren darauf geben und noch etwas Olivenöl über die Möhren träufeln.
Tipp für Meal-Prepper
Wenn wir nur zu zweit sind, koche ich nur 200 g Nudeln für uns und gebe die übrigen Ofenmöhren in Gläser, die wir dann in den nächsten Tagen als Antipasti oder mit frisch dazu gekochten Nudeln oder Reis essen.
Die Rezepte in diesem Blog sind in erster Linie meine eigene Rezeptsammlung. Deshalb notiere ich manche nur so rudimentär, dass ich daraus das Gericht erneut zubereiten kann.
Zutaten für 4 Portionen
500 g gemischtes Hack mit
4 kleinen roten Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen, je klein gewürfelt
Großzügig würzen mit Salz, Paprikapulver süß, Piment d’Espelette und italienischen Kräutern.
800 g kalte, in Stückchen geschnittene Pellkartoffeln unterheben.
Alles zusammen in eine Auflaufform geben und mit 400 g gewürfeltem Feta 25 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen überbacken. Wer mag, gibt vor dem Überbacken noch etwas Olivenöl über den Feta.
Tipps
Pellkartoffeln am besten einige Stunden vorher kochen und abkühlen lassen.
Ofen zu Beginn des Bratens vorheizen.
Vor dem Essen am besten 15 Minuten abkühlen lassen, um sich nicht die Schnute beim Essen zu verbrennen. Die heisse Tomatensoße hat es in sich.
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