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Soße zu Kurzgebratenem

Manch einer hat zu kurzgebratenem Fleisch, Bratwurst, Frikadellen oder vegetarischen Alternativprodukten gerne eine Soße. Mir reicht zu Bratwurst oder Frikadellen Senf, zu kurzgebratenem Fleisch das Bratfett. Mein Mann gehört zu diesen Manchen und hat mich gebeten, das Rezept für die Soße in diesen Blog herüberzuretten.

Zutaten für 2 Portionen = 100 ml Soße

  • 1 gewürfelte braune oder rote Zwiebel
  • 1 Esslöffel = 10 g Butter
  • 1 gehäufte Gabel = 10 g Mehl
  • Paprikagewürz scharf nach Bedarf, ich nehme 1 gestrichenen Teelöffel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • ggf. 50 ml weißer Portwein

Zubereitung

Soße zu Kurzgebratenem
  • Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
  • Mehl und Paprikapulver darüber stäuben und gut einrühren.
  • Heiße Brühe darüber geben und dabei die ganze Zeit rühren. Warum heiße Brühe? Weil die Mehlschwitze dann nicht klumpt! Wenn Du Pulverbrühe verwendest, kannst Du das heiße Wasser in die Pfanne geben und dort das Pulver einrühren.
  • Soße auf die gewünschte Konsistenz einköcheln oder mit mehr Brühe flüssiger machen. Wir mögen gerne dicke Soßen. Abschmecken mit Pfeffer. Zusätzliches Salz braucht die Soße nicht, weil das in der Brühe bereits enthalten ist.
  • 10 Minuten köcheln lassen, damit die Soße nicht nach Mehl schmeckt und eine schöne Konsistenz bekommt.
  • Soße mit einem Holzlöffel durch ein Haarsieb (feines Küchensieb) in eine Sauciere passieren, um die Zwiebelwürfel zu entfernen, die dann entsorgt werden.

Variation – nicht für Kinder

Beim Ablöschen mit der Brühe kannst Du etwas Rotwein, Sherry oder Portwein dazu geben. Dann wird die Soße intensiver im Geschmack.

Nicht zur zu Fleisch

Die Soße ist vegetarisch und würde sich mit Öl anstatt Butter auch vegan zubereiten lassen. Sie schmeckt auch zu Gemüse und Kartoffeln ohne Fleisch.

Bist Du ein Soßenkasper?


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7 Antworten auf „Soße zu Kurzgebratenem“

Bei uns ist es genau umgekehrt: Hier kaspere ich, mein Mann mag null Saucen (außer auf Nudeln und bei Gulasch). Wobei Bratwurst und Frikadellen müssen bei mir auch nicht zwingend Sauce haben. Aber bei natur gebratenem Putenschnitzel, das kann was dazu.
Schön, dass dein Mann die Sauce für uns gerettet hat.
Hab eine schöne Woche und liebe Grüße
Nicole

Also wenn ich im Restaurant Soße bekomme, freue ich mich auch :). Zu Hause steht der Aufwand für mich nicht in rechtem Verhältnis zum Geschmacksgewinn. Aber was tut man nicht ab und alles für die Liebe <3. Bei Putenschnitzel löse ich das zum Beispiel so, dass es das nicht nur so pur gebraten gibt. Meistens wird es geschnetzelt, kurz scharf angebraten, aus der Pfanne genommen, dann kommt das Gemüse in die Pfanne, etwas Brühe dazu (vielleicht eine Art Sahne), irgendwann das Fleisch wieder dazu und ein Berg Reis - und schon ist es ein Eintopf mit Soße ohne extra Soße :).

Eine sonnige Woche wünsche ich Dir!

Ich habe drei Männer (eigentlich fünf, aber zwei sind noch zu klein), die zu allem Soße in allen Varianten nehmen. Ich nutze gerne den Bratfond aus der Pfanne und koche den mit Brühe auf. Ansonsten mache ich meine Soßen ganz ähnlich, wie du.
Man kann die Reste gut einfrieren.
LG
Sabiene

Stimmt, Reste kann man super einfrieren. Das mache ich auch, wenn ich solchen abgelöschten Bratfond über habe.

Bin ich ein Saucenkaspar? Ich glaube, beim Suppenkaspar ist es ja so, dass er keine Suppen mag – oder hab ich mir das falsch gemerkt? Ich bin jedenfalls bei uns diejenige, die’s besonders gern saucig hat, Edi kommt auch mit weniger “Flutsch” aus 😀 Dein Sößchen klingt gut und einfach, das mag ich!
Ganz liebe rostrosige Grüße sowie Paulchenknuddler, Traude
https://rostrose.blogspot.com/2022/05/monatsruckblick-auf-den-april-teil-2.html
PS: Zu deinem Kommentar bei meinem aktuellen Post hab ich dir darunter eine Antwort hinterlassen :-).

Ds sehen wir es: Ich bin nicht märchenfest. Also ich meine mit dem Soßenkasper jemanden, der Soßen liebt.

Naja, ich würde mal sagen, es ist auch besser fürs kindliche Gemüt, mit SOLCHEN Märchen NICHT aufzuwachsen. Hier zum Nachlesen die traurige “Geschichte vom Suppen-Kaspar”: https://de.wikisource.org/wiki/Der_Struwwelpeter/Die_Geschichte_vom_Suppen-Kaspar
(Leider funktioniert es im wirklichen Leben nicht ganz so, dass man einfach mal nur für einen Tag seine Suppe auslässt und dem Idealgewicht gleich um einen großen Schritt näher ist… ;-))

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