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Kräuterbutter mit oder ohne Knoblauch

Das ist wieder so eine Zubereitung, nach der ich das Produkt nie wieder aus dem Kühlregal kaufen möchte, weil die Kräuterbutter selbstgemacht einfach um Welten besser schmeckt. Du weißt schon: Das Bessere ist der Feind des Guten und so …

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 2 leicht gehäufte Teelöffel Fleur de Sel
  • Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 3 fein gewürfelte Schalotten
  • 25 g TK-Petersilie oder ein Bund frisches, fein gehackt

Zubereitung

  • Butter mit dem Mixer aufschlagen, bis sie weiß und cremig ist. Erst Fleur de Sel gut unterrühren, dann den Pfeffer, die Schalotten und die Petersilie.
  • Die Kräuterbutter kann auch für den Vorrat eingefroren werden. Sie schmeckt bestens zu Grillfleisch, Kartoffeln und Kräuterbutterbaguette aus dem Ofen.

Variation Knoblauch-Kräuterbutter

Anstelle der 3 Schalotten nur 1 nehmen und dazu 2 große, frische, fein gewürfelte Knoblauchzehen geben.

Wozu verwendest Du Kräuterbutter?


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Soße zu Kurzgebratenem

Manch einer hat zu kurzgebratenem Fleisch, Bratwurst, Frikadellen oder vegetarischen Alternativprodukten gerne eine Soße. Mir reicht zu Bratwurst oder Frikadellen Senf, zu kurzgebratenem Fleisch das Bratfett. Mein Mann gehört zu diesen Manchen und hat mich gebeten, das Rezept für die Soße in diesen Blog herüberzuretten.

Zutaten für 2 Portionen = 100 ml Soße

  • 1 gewürfelte braune oder rote Zwiebel
  • 1 Esslöffel = 10 g Butter
  • 1 gehäufte Gabel = 10 g Mehl
  • Paprikagewürz scharf nach Bedarf, ich nehme 1 gestrichenen Teelöffel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • ggf. 50 ml weißer Portwein

Zubereitung

Soße zu Kurzgebratenem
  • Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
  • Mehl und Paprikapulver darüber stäuben und gut einrühren.
  • Heiße Brühe darüber geben und dabei die ganze Zeit rühren. Warum heiße Brühe? Weil die Mehlschwitze dann nicht klumpt! Wenn Du Pulverbrühe verwendest, kannst Du das heiße Wasser in die Pfanne geben und dort das Pulver einrühren.
  • Soße auf die gewünschte Konsistenz einköcheln oder mit mehr Brühe flüssiger machen. Wir mögen gerne dicke Soßen. Abschmecken mit Pfeffer. Zusätzliches Salz braucht die Soße nicht, weil das in der Brühe bereits enthalten ist.
  • 10 Minuten köcheln lassen, damit die Soße nicht nach Mehl schmeckt und eine schöne Konsistenz bekommt.
  • Soße mit einem Holzlöffel durch ein Haarsieb (feines Küchensieb) in eine Sauciere passieren, um die Zwiebelwürfel zu entfernen, die dann entsorgt werden.

Variation – nicht für Kinder

Beim Ablöschen mit der Brühe kannst Du etwas Rotwein, Sherry oder Portwein dazu geben. Dann wird die Soße intensiver im Geschmack.

Nicht zur zu Fleisch

Die Soße ist vegetarisch und würde sich mit Öl anstatt Butter auch vegan zubereiten lassen. Sie schmeckt auch zu Gemüse und Kartoffeln ohne Fleisch.

Bist Du ein Soßenkasper?


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Sauce Hollandaise schnell gemacht

Spargelzeit ist Zeit für Sauce Hollandaise. Das klassische Rezept für Sauce Hollandaise, auch Holländische Sauce genannt, wird im Wasserbad zubereitet, ist daher ziemlich aufwendig und es fehlt gerne mal eine Hand dabei zum Rühren oder Eingießen der Zutaten. Dieses Rezept funktioniert ohne Wasserbad unter Einsatz eines Pürierstabs.

Zutaten für große 2 Portionen zu Spargel mit Kartoffeln

  • 2 zimmerwarme frische Eigelb
  • 125 g zimmerwarme flüssige Butter – ich schmelze sie eine Weile vorher im Topf auf dem Herd und lasse sie dann auf Raumtemperatur abkühlen. Sie darf nicht heiß sein, weil das Ei sonst bei der Zubereitung gerinnt.
  • 1 Esslöffel Zitronensaft – ich liebe die frische Note der Zitrone in der Soße.
  • 1 gestrichener Teelöffel Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung

Alle Zutaten in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab emulgieren. Dabei ziehe ich den Stab langsam von unten hoch durch die emulgierende Masse. Die Sauce Hollandaise am besten kurz vorm Essen zubereiten und direkt auf das warme Gemüse geben.

Mein Pürierstab hat nur ein sich drehendes Messer. Wenn Du einen mit austauschbaren Einsätzen hast, nimm die Schlagscheibe oder den Schneebesen.

Light-Version der Holländischen Sauce

Kleiner Scherz … nun ja – wirklich light wird hier nichts, aber einen Hauch leichter kannst Du die Soße machen, wenn Du zu Beginn gleich 2 Esslöffel lauwarmes Wasser dazu gibst oder am Ende 2 gehäufte Esslöffel Naturjoghurt unterrührst. So wird die Soße immerhin etwas leichter.

Bei der Verdünnung taste Dich heran, wie Du die Soße am liebsten in der Konsistenz hast. Wenn ich Joghurt nehme, ist es Sahnejoghurt Griechischer Art, weil der so schön cremig ist. Immerhin hat Sahnejoghurt deutlich weniger Fettanteil als Butter. Aber weil die Soße am Ende immer mächtig bleibt, gibt es sie nur ganz selten hier als echtes Genussmittel.

Achtung!

Bitte nur frisches Ei verwenden und die Sauce sofort aufbrauchen, damit Salmonellen wenig Chancen zur Verbreitung bekommen.

Machst Du Sauce Hollandaise selbst?


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Currywurstsoße

Das Bessere ist der Feind des Guten. Wenn Du einmal Currywurst mit dieser Soße gegessen hast, willst Du nie wieder andere Soße dazu essen …

Zutaten für 6 Portionen

  • 2 rote Zwiebeln fein gewürfelt
  • 1 große braune Zwiebel fein gewürfelt
  • 2-3 frische Knoblauchzehen fein gewürfelt
  • 800 g stückige Tomaten aus der Dose oder Passata
  • 60 g Tomatenmark (eher mehr)
  • 2 gehäufte Esslöffel brauner Zucker
  • 4 gestrichene Teelöffel Meersalz
  • Chilipulver nach Belieben
  • 2 gehäufte Teelöffel Currypulver
  • 50 ml Crema di Balsamico oder ein großzügiger Schuss süßlicher Balsamicoessig oder roter Portwein (dann den Schluck für die Köchin natürlich nicht vergessen)
  • 1 Espresso
  • Olivenöl

Zubereitung

  • In einem möglichst gusseisernen Topf die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in reichlich Olivenöl unter Rühren glasig dünsten. Die Soße wird in so einem Topf besser als in einem Edelstahltopf, weil er die Wärme besser speichert und an den Seiten verteilt.
  • Zucker hinzugeben und unter Rühren schmelzen lassen.
  • Tomatenmark und Currypulver unter Rühren mit anschwitzen.
  • Crema di Balsamico unterrühren.
  • Tomaten, Salz und Chilipulver hinzugeben.
  • Bei mittlerer Hitze ohne Deckel köcheln lassen, bis die Soße dickflüssig wird – mindestens 30 Minuten, besser länger. Dabei aufpassen, dass nichts ansetzt. Pürieren mit dem Zauberstab.

Am besten wird die Soße, wenn Du sie über mehrere Stunden bei ganz kleiner Hitze reduzierst. Ich setze sie nach der mittäglichen Hunderunde an, dann ist sie zum Abendessen perfekt.

Dazu

Fächerkartoffeln aus dem Ofen mit roten Zwiebeln

Zur Currywurst passen gut Fächerkartoffeln mit roten Zwiebeln aus dem Ofen. Dabei gerne noch etwas Currypulver auf die Soße stäuben. Die Soße lässt sich gut auf Vorrat kochen und portionsweise einfrieren. Ich mache meistens die doppelte Menge, dann lohnt sich das lange Köcheln.

Hast Du schon mal Soße zu Currywurst selbst gemacht?


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