Die schönen Seiten des Älterwerdens – Gastbeitrag

Gabriele Plank mit Sando

Gastbeitrag von Gabriele zur Blogparade Die schönen Seiten des Älterwerdens

Das Leben ist ein laufender Prozess, wobei der Zahl an gelebten Jahren zu viel Bedeutung beigemessen wird.

In allen Abschnitten des Lebens kommt es zu neutralen, positiven und negativen Geschehnissen, die bestenfalls zu einer Reifung des Menschen führen. Dieser Reifungsprozess führt zur Weiterentwicklung unabhängig von gelebten Jahren. Ergebnis dieses Reifungsprozesses sind Akzeptanz und Gelassenheit für die Endlichkeit des Lebens.

Alt fühle ich mich erst, wenn es keine älteren Menschen mehr als mich in meinem Umfeld gibt.

Leben, lieben, lachen, hier und jetzt!

Alles Liebe
Gabriele und Sando

Danke an Gabriele für diesen Gastartikel und das Foto! Du findest Gabriele und Sando auf Instagram als Gaby Plank.

Zarter Klassiker aus Glashütte

Damenuhr von Glashütte - Foto von Caro

Gastbeitrag von Caro zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Diese Uhr begleitet mich schon recht lange. Ich habe sie mir 1981 von den Geldgeschenken zur Konfirmation gekauft. Sie wurde in Glashütte/Sachsen produziert und kostete ziemlich viel. Den Kassenzettel habe ich auch noch. 295 Ost-Mark habe ich dafür bezahlt.

Die Uhr besitzt ein mechanisches Uhrwerk und funktioniert noch heute tadellos, wenn ich sie regelmäßig aufziehe. Spuren des häufigen Tragens sieht man schon. Das Glas hat einen Kratzer und auch das Armband ist etwas angelaufen.

Lange Zeit habe ich sie nicht getragen. Das werde ich ändern, denn ich finde die Uhr trotz der langen Zeit immer noch schön.

Danke an Caro für diesen Gastartikel und das Foto!

Breitling Sprint 2010/CR Fliegeruhr

Breitling Sprint 2010/CR Baujahr 1972 als Fliegeruhr im analogen Einsatz

Gastbeitrag von Thomas zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Ich bin ein Schmuckmuffel. Jetzt ist es raus. Ich konnte mit Schmuck jedweder Art nie besonders viel anfangen und es fällt mir bis heute schwer zu erkennen, ob es sich bei dem Ring an der Hand einer schönen Frau um einen Ehering handelt … Uhren fallen für die meisten ja auch irgendwie unter das Thema Schmuck. Für mich nicht. Sie sollen einfach nur zuverlässig die Zeit anzeigen und beim Tragen möglichst wenig stören. Deswegen habe ich jahrzehntelang nur einfachste und sehr preiswerte Uhren gekauft und getragen.

Auf einmal war sie da

Das wäre bestimmt auch so geblieben, wenn sie mir nicht irgendwann über den Weg gelaufen wäre. Sie war klein, schlicht und solide. Aber irgendwie wirkte sie auf mich auch ein klein wenig edel. Nicht, dass dies eine Eigenschaft gewesen ist, der ich bis dahin in Zusammenhang mit einer Uhr irgendeine Bedeutung zugeschrieben hätte, aber jetzt war irgendwie alles anders. Das lag sicherlich daran, dass ich sie beim Sortieren des Nachlasses meines Opas plötzlich in der Hand hielt.

Breitling Sprint 2010/CR

Breitling stand auf dem Ziffernblatt. Kein Modell, das ich schon einmal bewusst gesehen hatte, aber das bedeutete bei mir ja auch nichts. Irgendwie zog mich die Kleine in ihren Bann und lies mich nicht mehr los. Es war eine Sprint Modell 2010/CR Baujahr 1972. Die Originalverpackung war noch dabei. Auf dem Preisschild mit dem Breitling-Logo stand 365 DM.

Kaufbeleg für eine Breitling Sprint 2010/CR Baujahr 1972

Für Sport-Fans und Erfolgstypen

Der Werbeprospekt, den ich sorgsam gefaltet in der Verpackung fand, versprach, dass dies die Uhr für „Sport-Fans und die modernen Erfolgstypen unserer Zeit“ sei. Keine Fliegeruhr also, für die die Marke Breitling eigentlich, soviel hatte sogar ich mitbekommen, bekannt ist. Dafür war sie aber im Gegensatz zu den meisten Fliegeruhren bis dato von einem Flieger getragen worden: Mein Opa hatte schon in den 1930er-Jahren seine Privatpilotenlizenz erworben.

Blieb die Frage, von wessen Zeit im Prospekt die Rede war? Egal – ich fand, dass diese Uhr irgendwie darauf gewartet hat, von mir gefunden zu werden. Erfolgstypen werden schließlich immer gebraucht und Sport wollte ich sowieso wieder mehr machen. Sie hatte nur einen entscheidenden Haken: Sie funktionierte nicht!!! … Aber wie das so ist am Anfang einer Liebe: Mann neigt dazu, das Wesentliche zu ignorieren. Also brachte ich sie zum Uhrmacher.

Eine Investition in die Zukunft

Nach vielen Ahs und Ohs erfuhr ich, dass es das Beste wäre, die Uhr zur Überholung ins Werk zu schicken. Was das kosten würde, fragte ich vorsichtig. Das gute Stück wäre es auf jeden Fall Wert, erhielt ich zur Antwort, und es wäre ja auch eine Investition in die Zukunft. Als ich sie wenige Wochen später wiederbekam, zahlte ich mehr als ich bis dahin für den Kauf aller Uhren in meinem Leben zusammen ausgegeben hatte. Inklusive aller Radiowecker und Küchenuhren. Aber was macht Mann, wenn er verliebt ist: Er zahlt gerne.

So ganz lies mich die investierte Summe aber nicht in Ruhe. Ich recherchierte ein wenig und fand heraus, dass sie unter Sammlern tatsächlich erheblich mehr Wert war, als ich bezahlt hatte. Gut, so war mein Gewissen beruhigt. Ich hatte also keinen Schmuck gekauft, sondern tatsächlich in die Zukunft investiert. Jetzt ergab sich jedoch ein neues Problem: Trotz aller Liebe zu ihr meldete sich die Vernunft. Ist es klug, eine solche Uhr im Alltag zu tragen?

Von Liebe und Vernunft

Trotz Überholung ist sie, so wurde ich gewarnt, aufgrund ihres Alters nicht mehr wasserdicht. Was ist, wenn ich sie versehentlich irgendwie kaputt mache oder sie womöglich verliere? Auf ersteres ist die Antwort einfach: reparieren lassen. Über letzteres denke ich lieber nicht zu viel nach, aber wenn ich im Garten arbeite oder zum Segeln gehe, lasse ich sie lieber zu Hause. Auch wenn die Liebe groß ist, verträgt sie sich halt nicht immer mit allen Hobbys, die Mann so hat.

Breitling Sprint 2010/CR Baujahr 1972 als Fliegeruhr im Einsatz

Was ist jetzt das wirklich Besondere an dieser Uhr? Nun, dass es eine echte Fliegeruhr ist, ich diese Tradition mit ihr fortsetzen und auch schon viele Stunden mit ihr als Pilot in der Luft verbringen durfte. Fast genauso wichtig ist, dass man ihr nicht auf den ersten Blick ansieht, dass es sich um ein kleines Schätzchen handelt.

Danke an Thomas für den Gastbeitrag und die Fotos!

Omega Speedmaster Professional

 Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Gastbeitrag von Stephan E. zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Die Omega Speedmaster Professional – kurz Speedmaster oder von Fans liebevoll Speedy genannt – ist auch bekannt als Moonwatch. Seit vielen Jahren ist sie meine Uhr der Wahl. Schon in meiner Jugend hat mich die Geschichte der Moonwatch fasziniert, ebenso hat mir die Uhr immer schon gefallen.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Bei der Omega Speedmaster handelt es sich um einen mechanischen Chronographen mit einem Handaufzugswerk. Eine Feinheit, die die Uhr zu etwas ganz besonderem macht und mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Gerade das allmorgendliche Ritual, die Uhr aufzuziehen bevor man sie ans Handgelenk legt, gibt einem eine noch tiefere Beziehung zu der großartigen Leistung der Uhrmacher und der Handwerkskunst, die in ihr steckt.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Die Speedmaster blickt auf eine lange Geschichte und Bauzeit zurück. Seit 1957 ist sie nahezu unverändert geblieben. Die Speedmaster ist seinerzeit als einzige Uhr aus den Tests der NASA als mondtauglich hervorgegangen, als diverse Uhren auf Herz und Nieren für die Flüge der Apollo-Missionen getestet wurden.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

So war die Speedmaster die erste Uhr, wenn auch im Nachhinein nicht die einzige, auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 trug Buzz Aldrin seine Speedmaster, als er die Mondoberfläche betrat. Wenn Neil Armstrong zwar der erste Mensch auf dem Mond war, so hatte er doch seine Speedmaster in der Landefähre zurückgelassen. Bis heute tragen die Speedmaster-Modelle eine Inschrift auf der Rückseite „The first watch worn on the moon“.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Zu dieser durchaus faszinierenden Geschichte kommt – und auch das ist für mich ein besonders wichtiger Punkt – hinzu, dass die Speedmaster im Vergleich zu vielen anderen Chronographen oder Sportuhren eher bescheiden und dezent daher kommt. Sie funktioniert wunderbar als Uhr zum Anzug, ohne allzu sportlich zu wirken. Sicherlich ist sie keine Uhr für Black tie-Veranstaltungen, würde aber auch hier nicht zwingend deplatziert wirken.

Für mich ist die Speedmaster, mein Modell ist ein frühes Modell aus den 1970ern, zu einem treuen Begleiter geworden und auch wenn es viele Modelle gibt, die mich faszinieren oder gefallen, ich würde sie mir immer wieder kaufen.

Danke an Stephan E. für diesen Gastartikel und die Fotos!

Die Uhr fürs Leben: Bruno Söhnle Stellina

Bruno Söhnle Damenuhr Stellina 17-22114-941 Automatik Bicolor Stahl mit Gold

Gastbeitrag von Rokizo zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Meine persönliche Generationenuhr ist ursprünglich eine Omega Seamaster Automatic aus den 1950er Jahren, erworben von meinem Großvater, danach viele Jahre von meiner Mutter getragen und im Rahmen der Erbschaft an mich übergeben. Die Uhr war ein echter Eyecatcher und häufig ein Gesprächsstarter.

Sie gab mir in schwierigen Situationen Halt und Ruhe. In Erinnerung an meine Familie! Leider habe ich sie in diesem Sommer bei einem Spaziergang verloren – mein erstes verlorenes Schmuckstück … – und sie auch nie wieder gefunden. Bei der Einschulung meiner Tochter fehlte sie mir sehr!

Eine individuelle & schöne Uhr ist mir sehr wichtig & ich möchte keine klassische Markenuhr bei der sofort der Preis erkannt wird. Ich informierte mich und schaute hier und dort in den Schaufenstern. Eigentlich wollte ich dann bei meinem Mädelswochenende mit meiner besten Freundin in Timmendorf in Ruhe schauen und mich beraten lassen.

Mein Ehemann erbte seinerzeit auch eine Omega. Jedoch in Gold und sehr auffällig und für meinen Beruf nicht immer geeignet. Nach erfolgter Abstimmung mit seiner Familie durfte ich die Uhr tragen. Ich ging zu dem Juwelier meines Vertrauens und wollte das Armband auswechseln lassen.

Dabei fragte ich die Goldschmiedin – sie beriet uns schon bei den Eheringen – eigentlich nur zur Info, ob die auch Bicolor-Uhren hätten. Sie überlegte kurz und zauberte eine für traumhafte wunderschöne Uhr hervor. Bicolor mit einem Lederarmband. Die perfekte Kombination für mich! Mir wurde die Uhr angelegt und ich wusste: Wir gehören zusammen!

Nach einem Foto und kurzen Telefonat mit meiner Schwester bezahlte ich die Stellina 17-22114-941 von Bruno Söhnle. Viel Geld für einen spontanen Kauf in der Frühstückspause. Ich fühlte mich wieder vollständig! Das Armband an der Omega ließ ich trotzdem wechseln.

In unserer Familie gab es an besonderen Anlässen schöne individuelle Schmuckstücke. Gern speziell von unserem Goldschmied handgefertigt, immer mit der Hereingabe eines alten Schmuckstücks. Nun kann ich, sofern meine Tochter es später möchte, eine neue Generationenuhr weitergeben.

Danke an Leserin Rokizo für diesen Gastartikel!

Strickjacken, Cardigans & Co – Gastbeitrag

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/

Tadaaa! Premiere! Der erste Gastbeitrag erscheint in diesem Blog. Bei der Wunschliste hat Beate vom Bahnwärterhäuschen angeboten, auch einen Leserwunsch zu erfüllen. Da es im Off vorab schon die Frage nach Strickjacken gab, habe ich mich gefreut, dass Beate Lust hatte, darüber zu schreiben. Danke Beate, dass Du diesen Gastartikel und Deine Fotos dafür zur Verfügung stellst. Wenn weitere Themenwünsche bestehen, schreibt sie bitte unter meinen Wunschlistenbeitrag.

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/STRICKJACKEN – ein Gastbeitrag von Beate Grigutsch

Caro fragte nach Hinweisen zur Wahl einer Strickjacke … ein weites Feld. Es gibt die Eleganten – meist Teil eines Twinsets – sportliche mit Reißverschluss, Trachtenjanker, handgestrickte im Öko-Look, kleine Boleros, knielange üppige … sogar mit Perlen und Pailletten bestickte für abends. Aus verschiedenen Wollen, Baumwolle, Seide, Leinen und Polyacryl – und Mischungen daraus. Und mit nur einer Strickjacke kommt man sicher nicht übers Jahr!

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/Damit wir es hinter uns haben – die leidige Figurfrage: Schlanke Frauen können jede Strickjacke tragen, auf die sie Lust haben – nichtschlanke auch.* Dass grober Strick und viel Flausch aufträgt, ist jedem klar. Schwarz macht einen schlanken Fuß, aber dieser Effekt wird gemeinhin überschätzt.
* Ich bin ja der Meinung, dass wir keineswegs verpflichtet sind, schlank auszusehen.

Will man ein bisschen mogeln, dann sollte man bei großem Busen, kurzem Hals oder beidem einen tiefen V-Ausschnitt bevorzugen – das streckt. Üppige Draperien, wie sie gerade trend sind, tragen ebenfalls auf. Ist man schlank mit Busen, zieht man eine taillierte Form mit größerem Ausschnitt vor oder lässt die oberen Knöpfe auf.

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Ein großer oder dekorativer Kragen betont ein hübsches Gesicht, betonte Schultern lassen die Taille schlanker wirken. Bei üppigen Hüften sollte der Saum der Jacke nicht gerade auf die breiteste Stelle fallen … und große Drucke in klaren Farben kaschieren – was auch immer.

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/

Womit wir bei den Farben wären

Ines gibt eine 1A-Farbberatung – und alle, die schon wissen, welche ihnen stehen, wählen bitte diese Töne – egal was gerade in der Zeitung steht. Dann passt die Strickjacke auch ganz selbstverständlich in die übrige Garderobe – vorausgesetzt, die wurde in den richtigen Farben ausgewählt. Neutrale Töne wie Schwarz, Grau, gedecktes Braun, Blau, Grün gehen immer und lassen sich prima kombinieren. Für den Sommer gibt es auch quasi neutrale Pastelle, z.B. Puderrosa, helles Taubenblau und Grau. Oder Beigetöne – das muss nicht nach Rentner aussehen!

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/

Apropos in die Garderobe passen – man schaue sich die Proportionen der Hosen, Röcke, Blusen und Mäntel, die man schon hat, genau an. Trägt man gemeinhin lose Blusen und Tuniken, ist eine schmalgeschnittene Strickjacke mit engen Ärmeln keine gute Idee. Und nix sieht blöder aus, als wenn die Wasserfall-Strickjacke unten aus dem Kurzmantel rauszippelt. Oder die lange mit Bund den Dirndlrock über den Hüften zusammenquetscht. Auch eine Grobstrickjacke zum Businesskostüm wirkt meist nicht so souverän. Es gibt Frauen, die können all das wegschleppen – aber nur wenige.

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/

Zur Persönlichkeit sollte die Strickjacke auch passen – da gibt’s nix zu lachen! Mir persönlich z.B. sind verschlusslose Wasserfalljacken mit Zipfelsaum – naja sagen wir mal zu fiddelig. Ich will eine Jacke anziehen und wenn es kalt ist oder die Optik erfordert zumachen – am besten mit Knöpfen. Andere eben fühlen sich erst so richtig wohl, wenn meterweise Strickware sie lose umhüllt …

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Wann welche Strickjacke und warum?

Man stelle sich die Frage: Zu welcher Gelegenheit möchte ich eine Strickjacke tragen?! Daraus ergeben sich dann schon sehr schnell das Material und der Stil. Je förmlicher der Anlass, umso klassisch-eleganter die Strickjacke. Ein feines klassisch geschnittenes Kaschmirjäckchen mit Perlmuttknöpfchen in zurückhaltender Farbe geht statt Blazer in konservativen Environments. Und überall sonst. Damit kann man eigentlich nichts falsch machen – wertet sogar eine Turnhose auf.

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Eine lose, lange Wasserfalljacke kann sehr elegant wirken – wenn das Material es hergibt – also Kaschmir, Merino, Seide, feines Leinen. In überwältigendem Grobstrick wirkt man zart und zerbrechlich, im Trachtenjanker bodenständig. Kurze, taillierte Jäckchen in hübschen Farben verleihen dem grauesten Kleid Fröhlichkeit. Ein aus Schwanendaunen gestrickter Bolero macht das kleine Schwarze zum großen Auftritt …

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Qualitätsaspekte

Natürlich ist die Materialzusammensetzung elementar – je mehr Poly, umso weniger elegant. Das Material ist zwar fast unzerstörbar, aber es sieht in 98% aller Fälle billig aus und altert schlecht. Und Poly zieht Fusseln an und müffelt schnell und nachhaltig. Billiges Kaschmir sieht auch nicht lange schön aus. Viskose neigt zum Pilling.

Tipp: Die Schulternähte von innen anschauen. Ist da ein Band miteingenäht, dann bleibt die Jacke auch bei häufigem Tragen in Form! Sind die Knopflöcher ordentlich gearbeitet oder fransen sie schon im Laden? Beult die Knopfleiste oder der Reißverschluss? Schöne Knöpfe machen mehr her – zur Not selbst wechseln.

—  Danke, liebe Ines, für Deine Gastfreundschaft! Es hat mir wirklich Spass gemacht, mein sonst sehr brach liegendes Spezialwissen an die Frau zu bringen! —

Was möchtet Ihr noch dazu wissen?