Buchreview: Lieblingsbilder – DIY-Projekte mit Fotos

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Lieblingsbilder: DIY-Projekte mit Fotos - viele Tipps für Bildtransfer ((Affiliate Link)
von Ina Mielkau

Ist Dein Finger am Smartphone auch ständig am Fotoauslöser? Sowie ich etwas Schönes sehe, habe ich das Bedürfnis, ein Foto davon zu machen, um es nicht nur in meinem Gedanken zu bewahren. Die meisten Schnappschüsse aus dem Alltag lösche ich hinterher wieder. Die besten Bilder bewahre ich auf und warte auf Gelegenheiten, mich an ihnen zu erfreuen oder sie für etwas zu verwenden.

Ina Mielkau, gelernte Dekorateurin und freie Grafikerin, zeigt in ihrem aktuellen Buch Lieblingsbilder, was Du alles aus Deinen liebsten Fotos machen kannst. Fotos können nicht nur auf Papier verwendet werden. Es gibt Dekorations- und Bastelideen sowie Bildtransferoptionen, mit denen Du zum Beispiel Deine Fotos auf Stoff, Holz oder Beton transferieren kannst. Die Autorin bloggt auf Ynas Design Blog (Werbung). Schau mal rein!

Stoffdruck und Transparentbild

Ich habe die Transfermethode ausprobiert, um ein Laserdruckpapierfoto auf Stoff auszubringen (Seite 44). Den Stoff habe ich mit einer Zackenschere ausgeschnitten und hinterher mit doppelseitigem Fotoklebefilm auf eine Postkarte geklebt. Anstelle von Aceton habe ich Lavendelöl verwendet. Foto davon? Im Basteleifer vergessen. Probiere es selbst aus, wenn Du sehen möchtest, wie es aussehen kann!

Außerdem habe ich ein Windlicht (Seite 71) gebastelt, indem ich ein Foto – auch Laserdruck – auf durchsichtiges Paketklebeband transferiert habe. Dabei habe ich etwas Klebeband über das Papier stehen lassen, damit es hinterher am Glas besser klebt. Dabei habe ich an Fotos gedacht. Hier kommt die Bilderflut:

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fazit

Schönes Buch mit kreativen Ideen zur Verwendung von Fotos. Auch wenn ich einige Optionen bereits kannte und im Internet DIY-Ideen dazu zu finden sind, ist es eine gelungene Zusammenstellung. Gut gefällt mir, dass für die meisten Umsetzungen wenig Hilfsmittel erforderlich sind.

Einziger Kritikpunkt: Ich würde mir Markenangaben zu verwendeten Produkten wünschen, zum Beispiel welches Paketklebeband bei der Autorin besonders gut funktioniert oder welcher Orangenöl-Reiniger anstelle von Aceton für den Stoffdruck funktioniert. Meine Recherche dazu hat mich dahin geführt: Lavendeldruck und Transfer-Experimente.

Wenn Du Deine Bilder im Alltag als Dekoration einsetzen möchtest oder persönliche Objekte bzw. Geschenke daraus basteln möchtest, findest Du gewiss Anregungen in dem Buch.

Was machst Du mit Deinen Fotos?

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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Buchreview: 500 Elemente des Modedesigns – Formen, Stile, Stoffe

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500 Elemente des Modedesigns: Formen, Stile, Stoffe (Affiliate Link)
von Simon Travers-Spencer und Zarida Zaman

Unglaublich, wie viele Details Kleidung aufweist, oder? Die Autoren, beide Modedesigner und Dozenten, geben einen Überblick zur Designentwicklung und Tipps zur Entstehung eigener Entwürfe, z.B. die Arbeit mit Moodboards und Schneiderbüsten. Eine Einführung in die Proportionen des weiblichen Körpers und verschiedene Silhouetten bilden neben Stoffen und Farben die Grundlage.

Kleiderzeichnun von Ines Meyrose IMFormenverzeichnis

Im Hauptteil des Buchs stellen die beiden Designer Optionen für Lösungen bei Ärmeln, Halsausschnitten, Kragen, Taillenabschlüssen, Taschen an der Kleidung, Ärmelabschlüssen, Verschlüssen und Säumen vor.

Die einzelnen Kapitel sind untergliedert in verschiedene Kleidungsstücke, an denen die Elemente Anwendung finden. Dieses sind mit Strichzeichnungen, Stoffgewichteignungen und Laufstegfotos der konkreten Umsetzung illustriert. Die einzelnen Aspekte werden wertungsfrei vorgestellt, d.h. es gibt keine Stilberatung im Sinn von das passt zu dem Figurtyp oder Stilptyp.

Stoffverzeichnis

Stoffgewichte und Stoffarten werden mit Fotos, Beschreibungen und Einsatzmöglichkeiten vorgestellt. Jetzt ist mir auch endlich der Unterschied zwischen Samt und Nicki klar … Eine ausklappbare Figurine kann für eigene Entwürfe verwendet werden.

Zielgruppe

Wenn Du eigene Kleidung entwerfen oder ändern möchtest, findest Du Ideen in dem Buch. Auch wenn Du Deine Kleidung nicht selbst schneidern möchtest, sondern sie in Auftrag gibst, findest Du in dem Buch viele Anregungen für Details, die Du umsetzen lassen kannst.

Außerdem wirst Du an den Beispielen der Formen sofort sehen, was Dich anspricht und was nicht. Anhand der abstrakten Strichzeichnungen ist das viel einfacher als bei Fotos in einem Katalog, wenn ein Mensch die Kleidung trägt, Farben und Stoffe bereits im Spiel sind und die Kulisse auch noch wirkt. Das Beschäftigen damit macht das Einkaufen konkreter Dinge leichter, weil Du besser auf einzelne Elemente achten kannst.

Mein Tipp

Schau Dir genau an, welche Elemente Dir zusagen, stelle die in einem Moodboard zusammen und prüfe potenzielle Kleidung darauf vor dem Kauf.

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Ich nehme es bei den Buchempfehlungen bei image&impression auf.

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Buchreview: 1000 Kleider

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1000 Kleider: Formen, Stile, Stoffe (Affiliate Link) von Tracy Fitzgerald und Alison Taylor

1000 Kleider ist ein Buch, das als Inspiration für Modedesigner, Stylisten, Einkäufer, Modeschüler, Schneider und alle, die Interesse an kreativen Details der Mode haben gedacht ist. Es ist eine Art Archiv und Ideensammlung. Auf ganz erstaunliche Weise wirken die Fotos alle zeitgemäß. Die meisten gezeigten Kleider sind einfach schön, weil sie in sich gut komponiert sind.

Kapitelweise werden verschiedene Arten von Kleidern genau betrachtet und mit Merkmalen sowie historischen und gesellschaftlichen Hintergründen vorgestellt. Im Anschluss werden Interpretationen des Genres gezeigt, z.B. die Variation des Strickkleids zum Pulloverkleid. Zu dem jeweiligen Kleiderstil gibt es unglaublich viele aussagekräftige Fotos. Beschriftete Zeichnungen weisen auf Entwurfsdetails hin. Bei der exakten Analyse der Modelle und der Tiefe der Details habe ich beim Lesen sofort an Modeflüsterin Stephanie gedacht. Das Buch ist ihrem Stil sehr ähnlich, die Texte allerdings erheblich kürzer. Die Art der Detailtiefe ist aber die gleiche.

Das Buch ist für mich als Stilberaterin und Kleiderträgerin gleichermaßen interessant, weil es die Vorzüge und Tücken der verschiedenen Exemplare so klar visualisiert. Ich bin mir sicher, es in der Kundenberatung einzusetzen zu können, um Details einfach aufzuzeigen. Ein schönes neues Wort habe ich auch noch gelernt: Den Säuleneffekt. Er wirkt ähnlich wie der neulich gezeigte Leitereffekt bei Ringeln. Ein schmales Kleid mit schmalen Ringeln wirkt säulenartig, also lang und schmal, trotz der Querstreifen (Seite 42). Eine Frage konnte das Buch allerdings auch nicht klären:

Woher kommt der Begriff Shiftkleid?

Weiß das jemand von Euch? Es wird auch Etuikleid genannt und im Buch steht, dass es seine Ursprünge in der Arbeitskleidung hat (Seite 41). Ich vermute mal, dass es an einen Kittel angelehnt ist. Aber woher die Bezeichnung kommt, wüsste ich gerne.

Fazit

Das Buch inspiriert beim Ansehen und Lesen. Es ist ein Traum für Fans von Schnitt- und Materialdetails. Ich empfehle es gerne als Pflichtlektüre für Stilberater, weil die Wirkung der Details so konkret beschrieben ist. Ein tolles Glossar rundet das Buch ab.

Das Lesen macht Lust auf Kleider!

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Buchreview: fashion – das Handbuch der Mode

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fashion - das Handbuch der Mode (Affiliate Link)
von Alicia Kennedy und Emily Banis Stoehrer in Zusammenarbeit mit Jay Calderin

Kleidung macht mehr, als Blößen zu bedecken und Mode ist mehr als Kleidung. Dieses Handbuch der Mode befasst sich mit den Verstrickungen in der Mode und zeigt auf, wie Mode im komplexen Rahmen von Kultur, Wirtschaft und sozialen Gefügen erfunden, hergestellt und an den Menschen gebracht wird. Der Fokus liegt auf Damenkleidung mit westlichem Hintergrund, bei Stilen wird auch auf Herren eingegangen. Es kann der Reihenfolge nachgelesen werden oder in Etappen einfach blätternd genossen werden. Die klare Gliederung mit tollen Fotos macht das Lesen zum Vergnügen.

Mehr als nur Mode

Von Modegeschichte im Überblick, Zusammenhängen mit historischen Ereignissen, Grundlagen mit Modezentren, Stilen und dem dahintersteckenden System, Verbreitung mit Medien bis zur Betrachtung stilbildender Modeschöpfer, Handwerker und der Zukunft der Mode wird ein großer Boden gespannt.

Definition Mode

Dazu zitiere ich von Seite 11: “Mode ist nicht leicht zu definieren. Man kann sie im weiteren Sinn als Kleidungsverhalten verstehen, das von Gruppen von Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort bevorzugt wird. Die daraus hervorgehenden Stilrichtungen können von einem Designer erdacht worden sein oder sozusagen auf der Straße entstanden sein. …” Die Autoren geben einen dezidierten Einblick, welche Rolle dabei Innovation, Produktion Marketing, Kunst und internationales Geschäft bedeuten.

Lacher am Rande

Sehr gelacht habe ich im Teil über Modegeschichte übrigens darüber, dass es 1942 in Amerika zu einem Kleid einen passenden Ofenhandschuh gab. Ich habe mich beim Hauskauf 2003 darüber aufgeregt, dass die Makler mir Küche und Waschkeller zeigen wollten …? Veränderungen gehen langsam ;) .

Über ein Zitat auf Seite 71 im Bereich Kopierkultur kann man sicher sehr geteilter Meinung sein: “Wer von mir eine Idee übernimmt, erhält eine Anleitung, ohne mir zu schaden, so wie der, der seine Kerze an meiner anzündet, Licht erhält, ohne es mir wegzunehmen.” (Thomas Jefferson, 13. August 1813). Persönlich bin eher genervt, wenn ich kopiert werde und denke mir dann etwas Neues aus. Mit kopierter Mode habe ich es auch nicht so.

Fazit

Ein gelungener Text-Bildband, der Modefans Freude machen wird. Vom modedesign-interessierten Teenager bis zur erwachsenen bekleidungsstilbewussten Frau ist für jeden ganz viel enthalten. Ich kenne kein vergleichbares Werk, das so umfassend ist. Mein Tipp: Kaufen. Ansehen. Lesen.

Weitere Tipps zu Modebüchern findet Ihr in meinem Amazon-Affiliate-Link-Widget:

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Buchreview: Neues aus alten Zeitungen

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Neues aus alten Zeitungen: 60 Projekte für spielerisches Recycling (Affiliate Link)
von Barbara Baumann mit Fotografien von Qsi Gisler

Altpapierberge stapeln sich in jedem Haushalt. Man hat die Wahl: Entsorgen oder Schönes daraus machen. Auf Neudeutsch: Upcyling! Das Gute daran: Wenn es doch nicht sooo schön geworden ist, ist es immer noch wiederverwertbares Altpapier. Das Tolle daran: Man kann nur gewinnen!

Barbara Baumann zeigt in dem Buch 60 Ideen, wie aus alten Zeitungen Schmuck, Objekte, Skulpturen, Papeterie und Alltagsgebrauchsgegenstände werden können. Mir gefallen besonders die einfachen Bälle, die ich mit Sicherheit mal in Seminare einsetzen werde, der Zeitungshocker (Papierstapel zusammengehalten mit alten Gürteln und gepolstert mit einem Jeanskissen), die gehäkelte Kette (echt hübsch, mehr was für DIY-Profis) und ein gewebtes Armband.

Für Papiertüten ist eine ganz simple Anleitung dabei, die ich garantiert mehr als einmal nachbasteln werde. Papiertüten finde ich für Geschenke zum Verpacken einfach schön und mit etwas Masking-Tape ist so etwas schnell hergestellt. Weihnachten ist auch schon bald wieder und dafür lassen sich einige Ideen als DIY-Geschenk umsetzen. Für Selbstbastler_innen ist das Buch bestimmt auch ein schönes Geschenk.

Fazit: Empfehlenswert für bastelende Zeitungsleser_innen!

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Buchreview: Selbst verpackt

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selbst verpackt: Schöne Verpackungen für handgemachte Produkte (Affiliate Link)
von Viola E. Sutanto

Selbst Gemachtes selbst verpackt – das Sahnehäubchen bei handwerklichen Erzeugnisse ist die ansprechende Verpackung. Kommt dem Kaufinteressenten ein spontanes “Oh, ist das schön verpackt!” in den Sinn, wird er das Produkt gerne in die Hand nehmen oder online anklicken und viel eher kaufen, als wenn seine Phantasie für eigene Verpackungen gefragt ist.

Viola E. Sutanto, Grafikerin und Produktdesignerin, stellt in ihrem neuen Buch im ersten Teil geeignete Verpackungsmaterialien vor und setzt dann im zweiten Teil einige kreative Ideen um. Dabei wird immer beachtet, dass die Verpackung einfach und kostengünstig ist sowie mit wenig Material auskommt. Die Besonderheiten der zu verpackenden Kunstwerke wie beispielweise Schmuck, Keramik, Glas, Lebensmittel, Pflanzen, Kosmetik- und Wellnessprodukten sowie Kleidung, Accessoires und Heimtextilien werden einbezogen. Die Verpackungen sind am Ende sicher und schön.

DIY-Anbieter_innen

Im ersten Moment war ich etwas überrascht beim Lesen, weil ich beim Titel eher an ein Buch zum Privatgeschenkeverpacken gedacht habe. Die Zielgruppe sind allerdings Kunsthandwerkerinnen, die handwerkliche Erzeugnisse mit ihrer wiedererkennbaren Marke anbieten, verpacken und versenden wollen, sozusagen die klassische Anbieterin auf DaWanda oder Etsy. Trotzdem lassen sich natürlich viele Ideen auf private Anlässe übertragen.

Vorlagen mit QR-Codes

Im Anhang sind einfache Vorlagen für zehn Schachteln in verschiedenen Formen, Falttechniken und Größen sowie 12 Etiketten. Die QR-Codes führen zu Webseiten von Rotovision books, auf denen die Vorlagen als Grafik gezeigt werden und kopierbar sind.

Fazit

Ein schönes Buch, bei dem mir vor allem die Einfachheit und schnelle Umsetzbarkeit der Ideen gefällt. Wer eigene Produkte anbietet, wird darin sicher Anregungen finden. Auch für den Weiterverkauf von Waren lassen sich schöne Ideen umsetzen. Ich werde mich jetzt daran machen, für meine Firma einen Anhänger zu entwerfen. Oft sind es Kleinigkeiten, die die Welt – und ein Einkaufserlebnis – ein bisschen schöner machen.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

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