Modemathematik, Schnäppchen und eine Mütze

Ines Meyrose Kaschmirmütze ftc, Dreieickstuch Zwillingsherz

Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! hat mich kürzlich gefragt, ob es sein kann, dass ein Internet-Shoppingclub Klamotten verkauft, die sonst irgendwie keiner will. Ihr ist mehrfach aufgefallen, dass mit der gelieferten Ware irgendwas für sie nicht stimmt, zum Beispiel die Schnitte. Mal ist ihr der Ausschnitt viel zu tief, mal sitzt der Reißverschluss nicht – und das zum Beispiel bei einer auf 129 Euro reduzierten Jacke für vormals 279 Euro. Sie wollte wissen, ob mir das auch schon aufgefallen ist. Die Antwort darauf ist dieser Beitrag.

Warum ist die Ware im Sale gelandet?

Wenn Ware sehr stark reduziert ist, wie zum Beispiel bei Outlets oder einigen Shoppingclubs im Internet, hat das, wenn sie nicht extra dafür produziert wurde, in der Regel einen Grund: Die Ware wollte vorher keiner kaufen. Im besten Fall wurde nur zu viel produziert, der Sommer oder Winter war schlecht und es sind gute Sachen hängen geblieben. Im schlechten Fall ist die Ware einfach für den Durchschnittskunden nicht gut tragbar, weil entweder Schnitte oder Farben zu speziell sind. Dazu habe ich bereits unter anderem die Beiträge

hier im Blog veröffentlicht. Ich kaufe nur Sachen, die ich auch schön genug für den Originalpreis gefunden hätte und freue mich dann, dass ich ihn nicht bezahlt habe. Auch und gerade bei reduzierten Sachen frage ich mich, ob die Modemathematik aufgehen wird. Die Kosten pro Tragen hängen in den meisten Fällen viel mehr von der Tragehäufigkeit als vom Anschaffungspreis ab. Wenn ich genau die spezielle Trägerin bin, auf die das Teil gewartet hat, ist alles fein. Wenn ich in einem Outlet oder Shoppingclub im Internet etwas in die Hand nehme oder bestelle schaue ich noch genauer hin, ob das Teil in jeder Hinsicht für mich O.K. ist oder nicht.

Mützenschnäppchen

Diese Mütze in terrakotta-orange-erde-ich-weiß-nicht-welcher-Farbe ist ein perfektes Beispiel für einen Kauf aus dem Ausverkauf. Sie ist von ftc, einer Schweizer Firma, die fair trade cashmere – daher der Name ftc – verarbeitet. Sie ist zu 100% aus zauberhaft weichem dünnem Kaschmir. Sie hält den Kopf im Frühling bei windigem Wetter warm, aber ich spüre sie auf dem Kopf gar nicht. Weil sie so leicht und dünn ist, drückt sie die Haare nicht platt.

Die leichte Mütze war im Super Checkout Outlet in Tinnum auf Sylt von 59 Euro um 70% auf 17,70 Euro reduziert. Beim ersten Griff nach ihr war klar, dass ich sie kaufen würde. In dem Laden habe ich schon allerbeste Schnäppchen gemacht, aber noch viel mehr wieder auf die Stange zurückgehängt, weil Schnitte oder Farben nicht passten. Die Antwort auf Gundas Eingangsfrage lautet also ja.

ftc - fair trade cashmere Mütze in perfekter Farbe für den Herbstfarbtyp

Warum landete die Beanie im Outlet? Es ist die schwer verkäufliche Farbe! Die gedeckte, warme Farbe steht nur Herbstfarbtypen direkt am Gesicht richtig gut und nicht alle Herbstfarbtypen mögen die Farbe leiden oder tragen. Auf mich trifft beides zu und deshalb ist sie für mich sowohl tragbar als auch kombinierbar. So eine leichte Mütze hatte ich bisher nicht und habe oft Verwendung dafür. Deshalb ist sie für mich ein Schnäppchen, bei dem die Modemathematik bereits aufgeht. Das Foto ist aus diesem Mai. Das Wetter an der Nordee war sonnig, aber kalt und windig. Mützenwetter halt!

Linkparty

Zu Traudes A New Life passt die Mütze, weil das Material fair gehandelt ist. Zu Sunnys Um Kopf und Kragen schicke ich sie ebenso.

Wie ist Deine Erfahrung mit Outlets oder Shoppingclubs?

Buchreview: Was man trägt

Werbung zum Lesen

Maennermontage_www.meyrose.de

Die Männermontage sind eine Artikelreihe in diesem Blog, die 2012 einige Wochen lang jeden Montag mit Büchern für oder über Männer und deren Kleidungsstil lief. Wenn mir spannende Bücher zum Thema Mode oder Auftreten für Männer in die Hände kommen, dürfen die sich in loser Reihe sich als Nachzügler hinzugesellen. Den Hinweis auf das Buch von Florian S. Küblbeck habe ich im Lady-Blog gesehen.

(Affiliate Link auf dem Cover)
Was Mann trägt: Gut angezogen in zwölf Schritten (Affiliate Link)
von Florian S. Küblbeck mit Illustrationen von Theresa Hardege

Zwölf Schritte sind in diesem Fall zwölf konkrete Kleidungsstücke, mit denen Mann in (fast) jeder Lebenslage gut angezogen ist. Das sind genau die zwölf Stücke, bei denen die Modemathematik immer aufgeht, wenn die richtigen Teile ausgewählt werden. Das sind genau die Sachen, die Mann trägt, bis sie auseinanderfallen und deren Kosten pro Tragen damit immer geringer werden, der Tragevergnügen bei maximaler Qualität aber bleibt.

Die Basisgarderobe des Herren

Das Buch ist kein Mode- oder Typberatungsbuch. Der Autor betrachtet die Kleidungsstücke modeunabhängig, was eben gerade echte Klassiker ausmacht, und gibt Tipps, wie sie zeitlos getragen werden und dabei trotzdem aktuell wirken. Der Autor vermittelt Grundlagenwissen in Form eines Leitfadens, an dem sich die Leser unabhängig von schnellen Trends orientieren und ihre persönlichen Vorlieben einbringen können. Je nach beruflichem und privatem Umfeld wird der eine Leser von einem Teil diverse Duplikate anschaffen und der nächste sicher etwas weglassen. Zu entscheiden, was davon gebraucht wird und was nicht, ist einfach, denn die Anwendungsbereiche werden ganz klar beschrieben.

Um im Geschäft das passende Stück zu finden, bekommt der Leser Einblick in übliche Schnitte der betrachteten Kleidungsstücke, Passform, charakteristische Details, Materialien, Qualitätsunterschiede und Kombinationstipps. Da die meisten Menschen am Ende doch ein begrenztes Budget haben, sind auch wertvolle Tipps dabei, an welcher Ecke gespart werden kann und an welcher besser nicht.

Einfach gut angezogen

Was heißt das eigentlich? Zum Beispiel, dass Menschen, die als gut gekleidet von anderen wahrgenommen werden, ein Gespür für die Kombination von Kleidung haben und die Anlässe, zu denen sie passt. Dieses Gespür ist nicht angeboren, sondern lernbar. Nur wem das von Geburt an vorgelebt wird, der hat es sicher leichter, ein Auge dafür zu bekommen, als jemand, der sich erst im Erwachsenenalter mit seiner Kleidung näher befasst.

Ist der Kaschmirpullover die Tomate der Garderobe?

Florian S. Küblbeck schreibt auf Seite 8/9 so treffend: “… ist die Kleidung nicht anders als Essen: Wer gut kochen kann, kennt die Qualitäten der verschiedenen Zutaten und weiß, mit welchen Techniken er sie zubereiten und wann er bestimmte Gerichte servieren kann. Auf dieser Grundlage ist dann alles möglich – vom köstlichen Alltagsessen bis zur kulinarischen Extravaganz für die besonderen Gelegenheiten.” (S. 8/9)

Diesen Vergleich finde ich absolut gelungen. Den Ansatz mit Kleidung so zu spielen und zu experimentieren, wie sonst mit Zutaten in der Küche, trage ich gerne weiter in die Welt. Auf an den Herd … ähm … Kleiderschrank mit Euch, Männer!

Fazit

EUR 12,95 sind in dieses Taschenbuch gut investiert für alle Männer, die gerne lange etwas von ihrer Kleidung haben und einen unaufgeregten Stil mit wenigen, stilsicheren Elementen pflegen möchten. Weitere empfehlenswerte Bücher für Männer zu diesem Thema findet Ihr in meinem Amazon-Affiliate Link-Widget:

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei Beck (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Modemathematik auf NDR 2

ModemathematikIch liebe Modemathematik, denn die geht immer auf. Heute ein kleiner Radiomitschnitt dazu für Euch vom 20. August 2014 auf NDR 2. Als Stilberaterin bin ich dort im Gespräch mit Maren Sieber im NDR 2 Nachmittag zu hören.

Hier das Interview als mp3: Mitschnitt NDR 2 zur Modemathematik

Danke an den NDR, dass ich diesen Sendemitschnitt als Referenz auf meinen Webseiten veröffentlichen darf.

Danke an Euch Leser_innen für die vielen Glückwünsche zum heutigen Blog-Geburtstag! Bin ganz berührt.

Die Kleiderschrankfrage: Gehen oder Bleiben?

Ines Meyrose Outfit 24.07.2013… Du musst Dich entscheiden! Das ist bei einigen Kleidungsstücken manchmal nicht einfach. Selbst beim Anlegen der Kriterien für die Kleiderschrankinventur machen es einige Stücke es einem schwer. Bei mir war Leo so ein Fall, dem auch der Mutige Montag nicht weiter geholfen hat. Inzwischen sind wir übrigens getrennte Wege gegangen. Bis zu seinem Ableben in meinem Kleiderschrank habe ich ihn genau 4x getragen – definitiv zu wenig – die Modemathematikerin in mir weint. Möge er der Empfängerin über die Wilhelmsburger Kleiderkammer mehr Freude machen.

Über den Blog Meine Kleider der Modeoma aus dem Ü30 Blogger-Netzwerk bin ich auf eine schöne Seite gestoßen, die sie als Ausmistberater empfiehlt:
What to wear Fragebogen “Wegwerfen oder behalten?”

Demnach hätte ich Leo übrigens behalten sollen – heil, passt, modisch … aber ich weine ihm keine Träne hinter her.

Nach welchen Kriterien mistet Ihr aus?

Sommerschlussverkauf: Schnäppchen oder Fehlkäufe?

Leuchtturm Hörnum, Sylt

Der SSV ist ein Saisonschlussverkauf. Dieses Wort habe ich gerade beim Verlinken auf Wikipedia gelernt. Schönes Wort für etwas, das früher ganz anders war und immer noch scharenweise Kunden in die Läden lockt.

Was bringt der Sommerschlussverkauf?

Die Läden wollen ihre Länger räumen, um Platz für die Herbstware zu haben. Außerdem wollen sie die übrig gebliebene Sommerware wegen der Kosten und des Aufwands nicht bis 2014 einlagern. Dafür werden auch geringere Margen in Kauf genommen, da sich die Reste im kommenden Jahr voraussichtlich nicht besser verkaufen werden als in diesem. Da kommen wir zu den wichtigen Punkten:

  • Was für Sachen gibt es im Sale?
  • Was können Schnäppchen sein?
  • Was hat das Potenzial für einen Fehlkauf?

Was für Sachen gibt es im Sale?

Im Sale sind entweder Sachen, von denen der Handel zu viel eingekauft hat, die nicht zum Wetter gepasst haben oder schlichtweg niemand aus diversen Gründen kaufen wollte. Wenn es zu viele Sachen sind, werden sie bereits von vielen Personen getragen – bitte nur kaufen, wenn Euch das nicht stört. Wenn sie nicht zum bisherigen Wetter gepasst haben, jetzt jedoch die Sonne scheint und Ihr nichts mehr zum Anziehen für die heißen Tagen habt? Nutzt die Chance gerne. Wenn die Sachen Ladehüter sind, fragt Euch: Warum? Und das ist die Kernfrage bei jeglichen Saisonschlussverkäufen.

Was können Schnäppchen sein?

Ein Schnäppchen ist aus meiner Sicht etwas, das ich günstiger bekommen habe, als ich bereit gewesen wäre, dafür zu bezahlen. Entweder bekomme ich mehr für mein Geld, z.B. zwei zum Preis von einem, ich erhalte einen monetären Rabatt auf den Originalpreis oder andere Vergünstigungen/Zugaben. Wichtig ist am Ende immer, dass ich den Artikel und ggf. die Zugabe wirklich haben möchte oder brauche und ihn verwenden werde. Sonst geht die Modemathematik nicht auf und das scheinbare Schnäppchen wird in Wahrheit ganz schön teuer pro Verwendung. Ein Schnäppchen erkenne ich auch daran, dass ich bereit gewesen wären, den vollen Preis dafür zu bezahlen, wenn es im Budget gelegen hätte. Wenn zum Beispiel aus Eurer Sicht ein T-Shirt nur 10-EURO-schön ist und nicht 80-EURO-schön, dann solltet Ihr es auch dann hängen lassen, wenn es für EUR 10,- zu haben ist. Denn dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch diese “nur” EUR 10,- nicht wert.

Was hat das Potenzial für einen Fehlkauf?

Fehlkäufe sind aus meiner Sicht Dinge, die ich nach dem Kauf doch nicht brauche oder nicht mag und nicht oder zu wenig verwende. Solche Schrankleichen – vom blöden Kochtopf bis zum Abendkleid – verstopfen die Schränke, machen unglücklich, wenn man sie sieht und waren am Ende pro Gebrauch in jedem Fall zu teuer. Im schlimmsten Fall werden sie nach Jahren ungebraucht entsorgt. Das ist wohl jedem schon mal mit etwas passiert. Das Geld hätte man dann auch gleich verbrennen können – nein, besser verschenken. Das größte Risiko für Fehlkäufe bergen meiner Erfahrung nach Sachen, die extrem herab gesetzt sind, denn es hat Gründen, dass sie nach diversen Preisreduktionen immer noch zu haben sind. Außerdem ist dabei die Versuchung so groß, dem kostet ja fast nix mehr, nehme ich jetzt einfach schnell eben mit zu erliegen. Zur Vermeidung von Fehlkäufen, biete ich übrigens auch Einkaufsbegleitungen an.

Kernfrage: Warum hat das vor mir keiner gekauft?

Bei jedem Sale-Artikel frage ich mich ganz genau, warum der noch zu haben ist. Ich prüfe Form, Schnitt, Farbe, Muster, Material, Verarbeitung, typgerechte und modische Aspekte. Nur wenn ich ganz genau weiß, dass dieses Stück zu mir passt, darf es in mein Zuhause einziehen.

Tipps für Saisonschlussverkaufskäufe

Klassische Bekleidung wie Blazer, Tuchhosen und Blusen in eher neutralen Farben überdauern modisch mehrere Jahre. Da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, ein Schnäppchen zu machen. Artikel in auffälligen Farben und Mustern prüfe ich sehr genau auf die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie auch nächstes Jahr noch mögen werde. Je extremer Attribute sind, je eher kommt es aus der Mode. Wenn Ihr sehr aktuelle Modeschnäppchen macht, tragt sie am besten noch in dieser Saison so oft es irgend geht, um die Kosten pro Tragen gering zu halten. So können auch absolute Trendteile sich rentieren.

Nutzt Ihr den Sommerschlussverkauf?

Modemathematik

Modemathematik

Da ich ganz verliebt bin in das Wort, weil es die optimale Verbindung von lebensfroher Mode mit sachlichem Kalkül verbindet, gönne ich ihm noch mal einen kleinen eigenen Beitrag. Den Begriff habe ich erstmals in Nina Garcias Buch Der perfekte Kleiderschrank gelesen – er steht dort auf Seite 91: “Der Preis ist bedeutungslos, er lässt sich immer durch die Regel der Modemathematik rechtfertigen: Kosten geteilt durch die Male, die das Teil getragen wird, ergibt unschätzbar wertvoll.”

Genau mein Reden! Nur dass ich bis dahin kein so schönes Wort dafür hatte, sondern es Kosten-Pro-Mal-Tragen genannt habe. Letztendlich kommt es genau darauf an. Ein Billigteil, das ich nur einmal trage, ist so teuer als ein scheinbar teures Teil, das ich ganz oft trage. Genau diese Rechnung stelle ich bei jedem Stück auf, bevor ich kaufe. Natürlich lässt sich die Tragehäufigkeit nicht exakt vorhersagen. Aus Erfahrung liege ich jedoch ganz gut mit meinen Schätzungen. Am besten sind natürlich günstige Sachen, die oft und über einen langen Zeitraum immer wieder getragen werden. Das sind dann die wahren Schnäppchen.

In diesem Sommer habe ich mich bereits von einigen Sachen getrennt, weil sie aufgetragen waren: 2 Tuniken, 1 Hose, 1 Bluse und 1 Tunika wird noch folgenden. Bis auf eine Bluse – die ein Notkauf war, weil ich mich auf dem Weg zum Kunden mit Tomatensoße bekleckert habe – wurden alle Sachen 2,5 Jahre regelmäßig getragen.

Die Rechnung geht auf!

Buchtipp: Der perfekte Kleiderschrank

Werbung zum Lesen

(Affliliate Link auf dem Cover)
Der perfekte Kleiderschrank: Die 100 Style-Klassiker, die jede Frau braucht - (Affiliate Link) von Nina Garcia

Ob man als Leserin nun wirklich diese 100 Style-Klassiker braucht, sei mal dahin gestellt. Ich habe nur etwa 60% davon, der Rest fehlt mir keineswegs. Davon unabhängig hilft die Lektüre dieses Buch dabei herauszufinden, welche Sachen zur Leserin passen und welche nicht. Illustrationen von Ruben Toledo machen das Buch optisch ansprechend und lassen mich hier und da schmunzeln.

Die Highlights im Buch sind für mich

  • Ich weiß jetzt endlich, wie ich den Namen meiner Cowboystiefel richtig ausspreche: Schreibweise: Lucchese
    Sprechweise: Luu-KAY-sii
    Klingt süß, oder? Außerdem weiß ich jetzt, dass ich die “Richtigen” habe, die auch Texanerinnen tragen. Dass die Dinger gut eingetragen sein müssen für die perfekte Bequemlichkeit, wusste ich schon vorher ;-). Meine waren mal wieder ein antizyklisches Einkaufsschnäppchen auf Sylt zu weniger als 10% vom Originalpreis im Outlet :-) und so wurden sie im letzten Jahr ein Geburtstagsgeschenk meines Liebsten für mich.
  • Was Wort Modemathematik. Nina Garcia schreibt auf Seite 91: “Der Preis ist bedeutungslos, er lässt sich immer durch die Regel der Modemathematik rechtfertigen: Kosten geteilt durch die Male, die das Teil getragen wird, ergibt unschätzbar wertvoll.”
    Genau mein Reden! Nur dass ich bisher kein so schönes Wort dafür hatte, sondern es Kosten-Pro-Mal-Tragen genannt habe. Letztendlich kommt es genau darauf an. Ein Billigteil, das ich nur einmal trage, ist so teuer als ein scheinbar teures Teil, das ich ganz oft trage. Genau diese Rechnung stelle ich bei jedem Stück auf, bevor ich kaufe, Natürlich lässt sich die Tragehäufigkeit nicht exakt vorhersagen. Aus Erfahrung liege ich jedoch ganz gut mit meinen Schätzungen. Am besten sind natürlich günstige Sachen, die oft und über einen langen Zeitraum immer wieder getragen werden. Das sind dann die wahren Schnäppchen.
  • Zitate bekannter Persönlichkeiten wie Oscar Wilde und Sophia Loren runden den Inhalt ab.
  • Der klare Hinweis, einen eigenen Stil zu entwickeln und sich nicht von Trends abhängig zu machen. Dem Satz “Wiederholung ist ein Zeichen von Stil” auf Seite 307 kann ich nur zustimmen. Finden Sie Kleinigkeiten, die Sie (fast) jeden Tag tragen, z.B. einen Ring Ihrer Mutter oder die geerbte Uhr Ihres Opas. Schaffen Sie ein persönliches Erkennungszeichen in Ihren Outfits und zeigen damit, wer Sie sind: Ein Original. Keine Kopie. Kein Fashion Victim. Etwas ganz Besonderes. Kleiden Sie sich danach!

(Affiliate Link)

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