Herbstgelb

Kaschmirrollkragenpullover Fully Fashioned in Maisgelb ohne Nähte in einem Stück gestrickt

Ein Gelb, wie die Natur es in diesen Tagen zeigt

Es ist ein sattes, gedecktes Gelb mit einem Hauch von Orange – aber es ist ein Gelb, kein Orange. In CMYK für einen Druck würde ich es vermutlich mit C000 M030 Y100 K000 mischen. Bei einem Spaziergang durch die Natur sehe ich im November an jeder Ecke Blätter in dieser Färbung. Die Farbe ist perfekt für Herbstfarbtypen und schön im Kontrast mit Blau. Es erinnert mich an

  • das herbstlich-goldene Laub von Birken im Sonnenschein
  • Kürbisgelb
  • Maisgelb.

Maisgelb mit Dunkelblau am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose – Outfit mit Herbstfarben 2019 – Kaschmirrollkragenpullover in Maisgelb Fully Fashioned ohne Nähte in einem Stück gestrickt zu blauer Stretchjeans und blauen Stiefeletten – Ü40 Bloggerin – Herbstfarbtyp

Susanne Nagel hat hier im Blog im Oktober den Gastbeitrag Pullover – die Qual der Wahl in Form und Material veröffentlicht. Ich finde es auch nicht einfach, schöne Pullover auszuwählen, wenn es kein schmales klassisches Modell sein soll. Umso mehr freue ich mich, diesen Pullover gefunden zu haben.

Das Besondere an dem Pullover ist, dass er fully fashioned ohne Nähe in einem Stück gestrickt ist. Vorder- und Rückteil sind sogar gleich gestrickt, soweit ich das erkennen kann. Der Kragen kann locker fallend oder als umgeschlagener Rollkragen getragen werden. Was wie Nähte wirkt, ist durch Maschen erzeugt.

Ines Meyrose – Outfit mit Herbstfarben 2019 – Kaschmirrollkragenpullover Fully Fashioned in Maisgelb ohne Nähte in einem Stück gestrickt – Ü40 Bloggerin - Herbstfarbtyp

Der Pullover ist in der Silhouette V-förmig, weshalb ich ihn erst gar nicht anprobieren wollte, weil ich Bedenken hatte, dass er oben zu viel Volumen geben und die Hüften betonen würde. Es ist aber das Gegenteil der Fall. Er fällt oben locker und ich finde, dass er die Hüften eher schmaler als breiter wirken lässt durch das Volumen oberhalb der Hüften.

Ines Meyrose – Outfit mit Herbstfarben 2019 – Kaschmirrollkragenpullover in Maisgelb Fully Fashioned ohne Nähte in einem Stück gestrickt zu blauer Stretchjeans und blauen Stiefeletten – Ü40 Bloggerin – Herbstfarbtyp

Er kann komplett lang herabhängend getragen werden, aber auch geschoppt oder vorne mit Half Tuck, wenn jemand einen längeren Oberkörper hat als ich. Bei schmaleren Hüften könnte man alternativ einen Hüftgürtel über dem Pullover tragen. Obwohl die Armlöcher recht weit sind, passt der Pullover dennoch unter meine normalen Winterjacken, weil er dünn ist.

Ines Meyrose – Outfit mit Herbstfarben 2019 – Kaschmirrollkragenpullover in Maisgelb Fully Fashioned ohne Nähte in einem Stück gestrickt zu blauer Stretchjeans und blauen Stiefeletten – Ü40 Bloggerin – Herbstfarbtyp

Drücke mir bitte die Daumen, dass das hauchfeine Kaschmir meinen Lifestyle überlebt. Ich rate gerne großspurig dazu, nichts totzuschonen und aufzusparen, aber er war sehr teuer und ich habe doch ein wenig Angst, ihn mit Flecken oder Ziehfäden zu verderben.

Aber auch für mich gilt: Augen zu und durch! Bevor am Ende irgendwann im Schrank die Motten über das gute Stück herfallen, zertrage ich ihn lieber selbst. Kann also gut sein, dass ich diesem Winter häufiger damit im wahren Leben zu sehen bin. Und hoffentlich auch im nächsten und übernächsten!

Wie nennst Du diese Gelbnuance? Bist Du im Team Aufsparen oder Gebrauchen?

Pullover – die Qual der Wahl in Form und Material

Gastbeitrag von Susanne Nagel formerly known as Rotlilie

Susanne Nagel – Outfit mit Pullover im Zopfmuster - V-Ausschnitt rosa – Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Die zyklische Nachfrage von Ines, welche Modefragen dringend geklärt werden müssten, hatte zur Folge, dass ich mich anbot, meine Gedanken zum Thema Pullover aufzuschreiben. Bei gefühlten 45 Grad waren die Sommerwochen keine gute Ausgangsbasis für Wolliges. Nun ist der Herbst da und ich scanne meinen Kleiderschrank und halte Ausschau nach Exemplaren, um in blumigen Worten meinen Lieblingspullover vorzustellen und stelle fest, dass ich ein echtes Problem damit habe, weil ich keinen finde, der meinen Ansprüchen gerecht wird.

Ich könnte mich den Alternativen zuwenden: Shirts oder Blusen plus Strickjacke. Das tue ich auch, aber irgendwie hat frau gelernt, dass ein Pullover zur Grundausstattung gehört. Er wärmt, man kann sich einkuscheln, er ist ein leicht handhabbares Kleidungsstück und passt zu fast allen Gelegenheiten. Dem möchte ich auch gern folgen. Um Euch ein Stilbild von mir zu vermitteln, hat Ines mich gebeten, die Tabelle auszufüllen, die Ihr von ihrem Stilprofil kennt.

Stilprofil Susanne Nagel August 2019

Alter Best Agerin
Farbtyp Wintertyp mit gelegentlich sommerlicher Anmutung
Augenfarbe Braun
Hauttyp Hell, im Sommer dunkel, kühler leicht gelber Unterton
Haarfarbe Braun, die Farbe kommt meiner natürlichen sehr nahe
Gesichtsform Oval
Figurtyp X
Körperlänge 1,68 m
Oberkörper Kurz
Beine Lang
Taille Vorhanden
Oberweite 85 D /80 E je nach Marke
Oberteile 40
Hosen 40, wenn sie groß ausfallen 38, 30 Inch, 32er Länge
Schuhe 40, bevorzugt mittelhohe Blockabätze
Kleidungsstil High Class Leger Chic mit Twist – irgendwas muss immer bisschen schräg sein!
Muster Uni bevorzugt, wenn Muster dann graphisch
Kontraste Gerne hell-dunkel, kühl, Blau, Grün, Beerentöne
Accessoires Immer: Ohrringe – Ringe oder Perlen oder Bügel, es darf auch etwas Kitsch und großflächig sein, neuerdings immer Uhr, manchmal Armbänder
Brille Arbeitsplatzbrille – muss gerade erneuert werden, ich nehme, was da kommt, eher mit Rand, dunkel bzw. kräftige Farben
Fokus Oberkörper strecken, Dekolleté betonen
Kaschieren Kurze Taille, hoher Rippenbogen
Betonen Beine, Fesseln

Warum mir ein Pullover so viel Kopfzerbrechen bereitet

  • Strickwaren sind in der Regel aus leicht flauschigem Material, das den Körper oft fülliger erscheinen lässt.
  • Ich habe einen größeren Busen. Dafür sind runde Ausschnitte ungeeignet, zu flächig, der Oberkörper wird zu stark betont.
  • Weite Schnitte ebenso, alles, was durch den Busen vom Körper absteht, macht mich dicker, als ich eigentlich bin. Kaschieren funktioniert so nicht.
  • Spitze und tief zulaufende Ausschnitte passen gut, aber im Umfang darf das Teil auch nicht zu weit sein, gleiches Problem wie oben.
  • Meine kurze Taille in Kombination mit einem hohen Rippenbogen sind leider zwei Ausschlusskriterien für eng anliegende Pullover, die zwar meiner X-Silhouette schmeicheln würden, aber aufgrund des leicht vorstehenden Oberbauches nicht gut funktionieren.
  • Rückenteil länger als Vorderteil – wie seit einigen Jahren angesagt: wegen Punkt 2 und 3 nicht tragbar, die Länge wird problematisch, sobald die Hüften bedeckt sind.
  • Enge Bündchen, sowohl an den Ärmeln als auch an der Taille bzw. Hüfte, stauchen sämtliche Proportionen und sind eigentlich nur für sehr schmale Frauen geeignet.
  • Trompetenärmel – hui, das wird schwierig, überhaupt, dieses ganze Statement-Gedöns!
  • Richtig dicke Garne gehen nur selten gut, siehe unten.
  • Pullover über Blusen – finde ich persönlich sehr schön, ich bin ein Fan von Layering-Looks. Blusen bremsen aber den Fall des Pullovers und ständig muss man alles neu in Form bringen, außerdem tragen sie auch auf.
  • Oversized mit gewollt überlangen Ärmeln oder besonders weiten Schnitten macht keine gute Figur.
  • Die gerade angesagte Kombination aus langem Rock mit weiterem Pulli aus mitteldickem Garn in Knallfarbe (möglichst am Arm noch gerafft) sieht bei mir – mit Verlaub – geschossen aus. Never!
  • Helle Farben, großflächige Muster, Statements, Glitzer, Glamour und Effektgarne funktionieren bei mir maximal im Ton-in-Ton Effekt.

Alternativen zu Pullovern

Als ich der Frage nachging, wurde mir auch klar, warum ich so gern Kleider trage und immer wieder kaufe. Mit dem richtigen Schnitt und aus schönen Stoffen passen sie mir ohne Kompromisse. Ich fühle mich in Kleidern immer gut angezogen und überhaupt nicht overdressed.

Ich bin auch ein Kleid-über-Hose-Fan, knielange Shiftkleider ersetzen mir so manchen Pullover. Und ich mag lange verschlusslose Strickjacken über Shirt, Bluse und Kleid. Einziges Manko: Viele Mäntel sind für diese Variante leider zu kurz oder die Jacken zu lang, je nach Perspektive.

Geht doch! Details zur Kompromissfindung

Susanne Nagel – Outfit mit Pullover V-Ausschnitt rot – Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Ich trage Pullover, aber sie gehören definitiv nicht zu meinen Lieblingskleidungsstücken. Mit einigen Kompromissen komme ich über die Runden, durchaus auch als Varianten der oben genannten Ausschlusskriterien, denn Ausnahmen bestätigen wie überall meine Regeln:

  • Eher dunkle oder gedeckte Farben
  • Keine Muster außer bei den selbstgestrickten Modellen, wo das Muster quasi als Träger gilt, ansonsten höchstens Ringel oder farbige Bündchen als Abschlüsse
  • Dicke Wollpullover funktionieren nur mit schmalen Hosen und unter Weglassung aller anderen optischen Hingucker, wie Schmuck, Schals oder aufwendiger Schuhgestaltung. Der Fokus muss primär auf dem Pullover liegen.
  • Kastige Schnitte dürfen maximal auf der Hüfte aufliegen und nicht zu weit ausfallen.
  • Schmaler langer Schnitt ist etwas körperfern optimal, ohne aber eine A-Linie zu betonen, geeignet hierfür sind auch Schlitze an den Seiten.
  • Spitze Ausschnitte, die dem Dekolleté schmeicheln, trage ich manchmal über einem Top im Material- oder Farbkontrast.
  • Obwohl ich immer dachte, dass mir Rollkragenpullover ganz gut stehen, haben mir die Fotos das Gegenteil bewiesen und ich werde zukünftig auf diese Modelle verzichten.
  • Gegen klassische V-Ausschnittpullover aus Merino oder Kaschmir kann selbst ich Pullovermuffel nichts einwenden.
  • Über diverse Materialen könnte ich einen halben Meter Text schreiben, nur so viel hier: Ich wähle möglichst pure Naturfasern oder mit geringen Anteilen an Kunstfasern oder Elasthan, sie geben z. B. Baumwollpullovern mehr Halt. Mehr davon bringt mich zum Schwitzen bzw. fühlt sich auf der Haut nicht gut an. Als Kind war ich sehr wollempfindlich. Glücklicherweise hat sich das gelegt, die Garne sind heutzutage wesentlich besser veredelt.
  • Jede moderne Waschmaschine hat ein Wollprogramm, mit dem man selbst empfindliches Kaschmir waschen kann. Ich würde sie in den meisten Fällen der Handwäsche vorziehen.
Susanne Nagel – Outfit mit Rollkragenpullover – Copyright Foto Nagel

So nicht, Passform und Stil fallen bei mir durch!
Copyright Foto Nagel

Hier seht ihr Beispiele aus meiner Kollektion, nicht hochaktuell, der letzte Pulloverkauf liegt eine Weile zurück. Ich stricke selbst, allerdings nur mit Wolle ab Nadelstärke 5,5 – beim Fachpersonal Worsted bis Bulky genannt. Das ist mindestens mitteldicke Wolle. Feinstrickpullis kaufe ich, da muss ich keiner professionellen Maschine nacheifern. Ich habe mich in diesem Jahr von diversen Modellen inspirieren lassen. Hier meine Lieblingsstücke, die mir flott von der Hand gingen:

Pullover mit kurzem Arm gestrickt von Susanne Nagel - Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Die Materialien sind durchweg aus Naturfasern wie Merinowolle, Alpaka, Baumwollmischung und Kid Mohair.

Pullover mit kurzem Arm gestrickt von Susanne Nagel - Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Mein Wärmehaushalt hat sich mit den Jahren geändert und ich kann somit an kühlen Tagen Wolle am Körper ertragen, obwohl die Arme nicht bedeckt sind. Shirts oder eine Bluse darunter machen sie herbst- und wintertauglich.

Pullover mit kurzem Arm gestrickt von Susanne Nagel - Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Den Text hab ich ein paar Wochen abhängen lassen, immer mal wieder gelesen und festgestellt, dass ich das Thema jetzt gerade nicht mehr ganz so kritisch sehe. Ich bin in der aktuellen Saison noch nicht auf dem Laufenden, entdecke aber den Pullover als ein Statement-Teil in diesem Herbst in fast allen Schaufenstern und bin ziemlich sicher, dass sich da auch für mich einer finden wird.

Farblich wird es schwierig. Die angesagten Gelb-Grün-Ocker-Braun-Töne stehen mir überhaupt nicht, Schwarz habe ich seit einiger Zeit abgewählt und mit Dunkelblau bin ich ziemlich gut versorgt. Ein schönes Kaschmirstück hätte ich gern. Finde ich nix, kommt halt wieder was auf die Nadeln!

Liebe Leserinnen, wie geht es Euch mit Pullovern? Nach welchen Kriterien kauft Ihr Pullover und was ist Euch das Wichtigste dabei? Welche Kompromisse macht Ihr?

Herzlichen Dank Ines, dass ich mein Gejammer hier so ausführlich ausbreiten durfte!

Pullover im Herbst – zwischen Ringelshirt und Rollkragen

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul
Passende Pullover zu finden, ist eine Herausforderung für eine eher kleine Frau wie mich mit kurzen Oberkörper, großem Busen und breiten Hüften. Die Taille des Pullovers sitzt schnell zu tief, an den Hüften wird zu eng und/oder zu lang und die Ärmel sind auch gerne mal zu lang.

Weil bei den Gedanken an die Kleiderschrankinventur und einem Blick auf Thermometer klar war, dass ich zwischen langarmigen Ringelshirts und winterlichen Kaschmirrollkragenpullovern kaum etwas im Schrank habe für die berühmte Übergangszeit, habe ich mich auf die Suche nach einem Pullover gemacht, der aus leichter Wolle und wärmend als auch luftig ist. Außerdem sollte er figurnah geschnitten sein und dennoch etwa fallen.

Stilberatung: Kaufkriterien für diesen herbstlichen Pullover

  • Farbe: Dunkles Petrolblau. Passt zu mir als Herbstfarbtyp und zu allen Hosen und den meisten Tüchern in meinem Schrank. Beim Outfit auf den Fotos trage ein riesiges Seidentuch in Brauntönen, das ich von allen meinen Tüchern am wenigsten verwende. Hat jemand Interesse daran? Hat schon jemand – siehe Kommentare.
  • Material: 100 % Bio-Merinowolle. Passt.
  • Schnitt: Passt.
  • Ausschnitt – hier nicht zu sehen – leicht erweiterter Rundhals, nicht so wichtig, weil in der Jahreszeit sowieso fast immer ein Tuch den Ausschnitt verdeckt.
  • Länge: Passt.
  • Ärmellänge: Zu lang, aber das Bündchen lässt sich problemlos einmal nach außen umschlagen.
  • Preis: Mit einem Rabattgutschein 80 Euro. Passt.

Die Sache mit der Größe

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ich habe eine sogenannte A-Figur, das heißt meine Schultern sind schmaler als meine Hüften. Ein bisschen X ist dabei, weil die Differenz nicht so unendlich groß ist und der Busen die Hüften etwas ausgleicht. Das würde aber bedeuten, dass ich unten eine größere Größe als oben bräuchte, oder? Ist aber nicht so. Der Pullover ist in Größe 42, in 40 war er deutlich zu klein. Die Jeans ist in Größe 38. Da verstehe einer die Modehersteller.

Ankündigung Gastbeitrag

Am kommenden Sonnabend verrät Dir Leserin Susanne Nagel, früher als Rotlilie unterwegs, hier in einem Gastbeitrag, was ihr bei Pullovern wichtig ist, welche Tücken sie haben und wie sie das Dilemma für sich löst. Susanne freut sich ebenso wie ich über Deine Gedanken, wenn Du ihren Beitrag liest, und den Dialog.

Grüße vom Kraule-Paule

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir!

RADIKAL MINIMAL #15 Pullover

Ines Meyrose Outfit 20180913 mit Pullover von GOSCHE – Ribbed Sleeve – aus 70% Wolle und 30 % Cashmere in dunkelgrün – Jeansbermuda Raya Herrlicher – auf Sylt am Strand von Wenningstedt an einer Buhne

Nach einer kleinen Sommerpause setze ich die Reihe RADIKAL MINIMAL fort. Ein paar Kleidungsstücke fehlen noch. Pullover, Jacken, Handschuhe & Co. wolltest Du im Sommer hier nicht sehen, oder? Wenn ich gemäß der Idee der Serie RADIKAL MINIMAL nur einen Pullover haben dürfte, dann wäre es dieser hier.

Ines Meyrose Outfit 20180913 mit Pullover von GOSCHE – Ribbed Sleeve – aus 70% Wolle und 30 % Cashmere in dunkelgrün – Jeansbermuda Raya Herrlicher – auf Sylt am Strand von Wenningstedt an einer Buhne

Ines Meyrose Outfit 20180913 mit Pullover von GOSCHE – Ribbed Sleeve – aus 70% Wolle und 30 % Cashmere in dunkelgrün – Jeansbermuda Raya Herrlicher – auf Sylt am Strand von Wenningstedt an einer Buhne

Ines Meyrose Outfit 20180913 mit Pullover von GOSCHE – Ribbed Sleeve – aus 70% Wolle und 30 % Cashmere in dunkelgrün – Jeansbermuda Raya Herrlicher – auf Sylt am Strand von Wenningstedt an einer Buhne

Ines Meyrose Outfit 20180913 mit Pullover von GOSCHE – Ribbed Sleeve – aus 70% Wolle und 30 % Cashmere in dunkelgrün – Jeansbermuda Raya Herrlicher – auf Sylt am Strand von Wenningstedt an einer Buhne

Ines Meyrose Outfit 20180913 mit Pullover von GOSCHE – Ribbed Sleeve – aus 70% Wolle und 30 % Cashmere in dunkelgrün – Jeansbermuda Raya Herrlicher – auf Sylt am Strand von Wenningstedt an einer Buhne

7 Gründe für diesen Ribbed Sleeve Pullover

  1. Das Material – 70 % Wolle und 30 % Cashmere – ist leicht und wärmt angenehm.
  2. Der V-Ausschnitt hat die ideale Tiefe. Er gewährt keinen Einblick, lenkt den Blick schön zum Hals und lässt sich mit Ketten dekorieren oder mit Tüchern verdecken.
  3. Im Sommer passt der Pullover abends zu einer Leinenhose oder tagsüber zum Jeansbermuda – wenn ich übrigens nur eine kurze Hose haben dürfte, dann wäre es dieser Jeansbermuda – und im Rest des Jahres passt er zu langen Hosen. Weil er den Po bedeckt, kann ich ihn auch gut zu engen Hosen tragen.
  4. Weil die Ärmel eng anliegen, ist er trotz der überschnittenen Schultern nicht zu massig für mich. Ich bevorzuge an sich eingesetzte Ärmel, die an der Schulter passend aufhören. Weil Oberteile bei mir aber meistens entweder an der Schulter zu breit oder am Busen/Rücken zu eng sind, ist das ein guter Kompromiss, der besser sitzt als manch eingesetzter Ärmel.Ines Meyrose Outfit 20180913 mit Pullover von GOSCHE – Ribbed Sleeve – aus 70% Wolle und 30 % Cashmere in dunkelgrün – auf Sylt am Strand von Wenningstedt an einer Buhne
  5. Die Farbe Dunkelgrün passt perfekt zu mir als Herbstfarbtyp.
  6. Durch die Seitenschlitze fällt er schön locker und gibt Bewegungsspielraum.
  7. Er passt zu meinem schlichten Stil: High Class Leger Chic.

Herzliche Grüße vom zerzauselten Zausel, der natürlich mit auf Sylt war!

Paula auf Sylt am Strand in Wenningstedt

Welchen Pullover würdest Du auswählen, wenn Du nur einen haben dürftest?

Wohlfühlmode für Individualistinnen

Werbung mit Stil

Meyrose #ootd 20140727 mit Pullover von TE Hamburg

Viele Frauen, die ich kenne, möchten einen individuellen Stil haben. Darin dürfen sich gerne modische Elemente wieder finden, es darf für den Betrachter jedoch gerne als ein Typisch-xyz-Look zu erkennen sein. Einer meiner Spitznamen ist Pumucklchen. Ich hatte einige Jahre hellrot gefärbte Struwelhaare und bin von Natur aus frech … Wenn ich in meinem Umfeld einen Look als pumucklig beschreibe, wissen die Personen genau, was für ein Stil gemeint ist: meiner. Wie man seinen Stil finden kann, könnt Ihr auch im letzten Beitrag ganz ausführlich sehen: Finde Deinen Sommer-Stil.

Von klein bis groß

Nun ist es gar nicht immer so einfach, tragbare Mode zu finden, die einen gewissen legeren Individualitätscharakter hat, und dann auch noch in vielen Größen angeboten wird. Deshalb bin ich froh, dass es in Hamburg, Lübeck, Berlin und Schwerin die Filialen von TE (Werbung) gibt, die schöne Bekleidung von Größe 36-56 anbieten. Viele Teile sind in Einheitsgröße und passen einem erstaunlichen Größenspektrum.

Meyrose #ootd 20140727 mit Pullover von TE HamburgMeyrose #ootd 20140727 mit Pullover von TE HamburgMeyrose #ootd 20140727 mit Pullover von TE Hamburg

Türkiser Juli

Aktion Buntes 2014 JuliIhr kennt bereits von TE aus meinem Schrank die von mir vor langer Zeit gekaufte Leinenbluse und das Strickkleid. Weil ich bei Pullovern für die kommende Saison noch etwas dürftig ausgestattet bin, habe ich mich gefreut, dass TE Hamburg mir diesen petrolfarbenen Pullover namens Kim als PR-Muster zur Verfügung stellt. Nachdem Frau Rostrose und ich uns einig sind, dass Petrol als dunkles, grünstichiges Türkis durchgeht, ist das hier ein weiterer Beitrag für die Aktion Buntes 2014 im türkisen Juli. Jetzt im Sommer finde ich die Farbe klasse zur weißen Hose (BON’A PARTE 2014, PR-Muster), im Herbst zu Braun und im Winter zu Schwarz oder Jeans. Beim Schnitt mag ich besonders die Raglanärmel, durch die er an der Schulter gut sitzt, und die Weite im Saum. Der Blick wird durch den weiten Rollkragen bzw. Wasserfallausschnitt trotzdem auf den Kopf gelenkt. Die Ärmel habe ich auf dem rechten Bild zweimal umgeschlagen, weil sie recht lang sind. Der Pullover würde also auch einer großen Frau passen.

In Nord und Ost

TE Hamburg (Werbung) hat sowohl Eigenmarken im Programm als auch z.B. a-zone, m.p., passigatti, Turbulence, Transparente und Vetono. TE wurde vor 16 Jahren in Hamburg gegründet. Hier befindet sich die Zentrale, in der neben Management und Verwaltung auch die Designabteilung und Produktion ansässig sind. Made in Hamburg klingt gut, oder? Besonders Fans von Lagenlook und vielfältiger Kombinierbarkeit können in den Geschäften fündig werden. Einen Onlineshop gibt es aktuell leider nicht.

Verbesserte Stoffqualität

Klasse finde ich, dass mit der Linie TE Choice dem Kundenwunsch nach anspruchsvoller Mode aus hochwertigen Stoffen geantwortet wird. Auch ich gehöre zu den Kundinnen, die immer wieder um natürlichere Stoffe gebeten haben und freue mich, erhört worden zu sein. Auch das ist ein Grund dafür, dass ich den Pullover Kim ausgesucht habe, denn er ist zwar aus einer anderen Linie, Plateausandaletten von BP Zone 2010bietet jedoch mit 70% Viskose und 30% Synthetik eine Mischung, der ich Langlebigkeit und unkomplizierte Pflege zutraue. Mit dem Pullover bekomme ich so langsam Lust auf Herbstmode! Und eine selbstbewusste Frau kann auch mal 11 cm-Plateausandaletten (BP Zone 2010) tragen, mit denen sie nur an der Hand ihres Mannes das Haus verlässt ;) .

Kanntet Ihr TE schon? Wie gefällt Euch der Pullover?

Pulloverärmellängen

Werbung ohne EntgeltIdeale Ärmellänge bei Pullovern

… sind ein schwieriges Thema. Bei den meisten Personen sieht es für mich am besten aus, wenn der Pullover bis zur Daumenwurzel geht, also genau bis zum Übergang zwischen Handgelenk und Handfläche. 3/4-Arm und kürzere Modelle ausgenommen …

Große Frauen habe oft das Problem, dass Ihnen die Ärmel zu kurz sind und das rausgewachsen wirkt. Da helfen Stulpen oder Lagenlook . Es gibt Marken, die oft recht lange Ärmel schneidern, z.B. 1-2-3 sowie Marc O’ Polo und Ware in Langgrößen, wie es sie teilweise bei Lands’ End, Boden und gaaanz lang bei long tall sally und egú gibt.

Kleine Frauen sehen in Pullovern mit zu langen Ärmeln noch kleiner aus und so, als ob sie reingesteckt wurden. Dagegen können Kurzgrößen helfen, die es ebenso für einige Modelle bei Lands’ End gibt und eingeschränkt auch bei Boden. Zu lange Ärmel wirken auch einfach wenig selbstbewusst. Bewusst überlange Ärmel lenken sehr den Blick auf die Stelle, an der sie aufhören – ist auch nicht immer gewünscht.

Cassis_MeyroseDa ich zu den Frauen gehöre, die fast jeden Ärmel kürzen lassen müssen, freue ich mich immer, wenn ich mal wieder eine Pullovermarke entdecke, in die auch kleine Frauen reinpassen. Mit 1,65 bin ich für die deutsche Bekleidungsindustrie eigentlich gerade eben nicht klein. Die langen Beine bringen aber leider einen kurzen Oberkörper mit sich und der ist dann leider klein. Hosen passen ganz normale Größen, für alle Oberteile sind Kurzgrößen, die es leider so wenig gibt, besser. Da sitzt dann auch die Taille in der Taille und nicht auf den Hüften (oh Wunder, ist dann auch gar nicht zu eng …), der Saum hört an einer vorteilhaften Stelle auf (bevorzugt einer schmalen bei mir) und die Ärmel sind nicht im Weg.

Daher freue ich mich, dass ich mit Cassis in Westerland eine bezahlbare Marke entdeckt habe, bei der mir jedes probierte Modell perfekt passte. Es ist so schön, im dritten Herbst der Suche endlich einen passenden kurzen, braunen V-Pulli und einen Rolli in glattem, weichem Stoff zu finden!

Cassis_Meyrose_PadEs gibt Sachen, die sind in der Realitität wunderschön, lassen sich aber (von mir) nicht gescheit fotografieren. Dazu gehören diese Pullis. Meine Kamera und sie mögen sich wohl nicht. Daher bekommt Ihr dieses völlig unscharfe Foto mit Schal zu sehen, denn man bekommt trotzdem einen kleinen Eindruck. Netterweise macht mich das Foto wenigstens schlanker, als ich bin. Wobei die glatte Ware, die gerade eben nicht eng anliegt, auch sonst recht vorteilhaft ist. Dafür gibt es noch einen Detailblick auf den Ellenbogenpad, den ich ganz nett finde.

Eine Leserin hat geschrieben, dass sie sich für die Materialzusammensetzung bei vorgestellten Outfits interessiert. Dieser Pullover ist aus 47% Merino Wolle, 38% Viskose 10% Polyamid und 5% Kaschmir. Er ist leicht und weich. leichtes Pilling an den typischen Stellen werde ich mit einem Fusselrasierer ab und an entfernen dürfen. EUR 89,95 ist für mich ein angemessener Preis. Ich hoffe auf einige gemeinsame Jahre!

Welche Ärmellänge bevorzugt Ihr bei Pullovern?

Blogparade: Meine Lieblingsfarbe

… ist eindeutig Braun.

SabinaSabina von So nur in Frankfurt hat zu dieser Blogparade aufgerufen.

  • Meine Lieblingsfarbe für Bekleidung ist Dunkelbraun.
  • Diese Farbe dominiert ganz klar in meinem Schrank.
  • Das ist bewusst entschieden, weil es die Farbe ist, die mir mit Abstand am besten steht.
  • Am liebsten mag ich ganz dunkles Vollmilchschokoladenbraun. Andere Nuancen von Brauntönen wie Espresso und Camelfarben mag ich auch.
  • Rosa und Pink ist für andere – leider nicht für mich bei Kleidung.
  • Dunkelblau trage ich auch in Gesichtsnähe, obwohl es mir nicht so gut steht, zu tiefem Violett greife ich auch mal. Warme Farben stehen mir besser, aber Dunkelblau mag ich einfach. Das wird meine hanseatische Prägung sein … Außerdem lässt sich Dunkelblau so gut mit Jeans kombinieren. Rot trage ich auch sehr gerne, was mit meinen roten Wangen manchmal schwierig ist – die schminke ich dann einfach weg und schon passt es.

Nachtrag 5. September 2013: Hier findet Ihr die Zusammenfassung der Teilnehmerinnen bei Sabina: http://so-nur-in-frankfurt.blogspot.de/2013/09/blogparade-welche-farbe-mogen-wir-am.html