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Was du schon immer über mich wissen wolltest – Fragerunde #6

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

2026 startet bereits die sechste Fragerunde. Die Fragen fand ich bisher immer spannend. Oft sind aus den Antworten zusätzliche Blogbeiträge entstanden. Was interessiert dich in diesem Jahr? Die vorherigen Fragrunden kannst du hier nachlesen

Hast du Lust auf eine neue Fragerunde?

Stelle bitte deine neugierigen Fragen in den Kommentaren. Ich beantworte sie im Beitrag, den ich in den kommenden Wochen fortschreibe. Neue Fragen ergänze ich am Ende. Rückfragen zu meinen Antworten und Diskussionen sind in den Kommentaren willkommen.

Deine Fragen – meine Antworten

„Was war dein schönster und zugleich unvernünftigster Kauf? Falls du mal nicht so strukturiert warst?“

Nicole

Allgemein: ein Auto. Es war eine knallrote Ente, 1994.
Bei Mode: ein Seidenkleid von Pucci, 2006.

„Was würdest du dir gerne kaufen, aber die Vernunft hält dich davon ab?“

Nicole

Im Grunde nichts. In Fragerunde #4 habe ich ganz oben im Beitrag eine ähnliche Frage beantwortet. 2024 war es ein großes Kaschmirtuch von Hermés, dass mein Herz durchaus erfreuen würde. Die Vernunft hält mich davon mehr ab als der Preis, weil auch Kaschmir von Hermés Tragespuren bekommt und ich immer mal wieder Mottenlöcher zu verbuchen habe. Die Kosten pro Tragen wären mir am Ende zu hoch. Ich würde es nur haben wollen, wenn ich es über eine Lotterie gewinnen würde.

„Flippst du manchmal beim Puzzeln aus? Ich bin ja sehr geduldig, aber bei euren Bildchen würde ich, glaube ich, nervös.“

Nicole
Puzzleteil in doppelter Ausführung

Mein Mann ich puzzeln sehr viel gemeinsam, bevorzugt grafische oder farbbetonte Muster mit 500 und 1000 Teilen. Nein, ich flippe dabei nie aus und bleibe ruhig. Wenn ich merke, dass ich nicht weiterkomme, lege ich eine Pause ein.

Jetzt ist gerade so eine Pause, in der ich einen Teil der Fragen beantworte, bevor ich an die 1000 Teile eines bunten Blumenladens zurückkehre, die auf dem Esstisch liegen.

Es gibt allerdings drei schwere Puzzle, die ich alleine nicht fertig gestellt hätte, weil ich den Spaß daran alleine verloren hätte. Zu zweit macht es mehr Spaß, sich dadurch zu kämpfen.

„Du hast Dich ja beruflich von manchem verabschiedet: eigenes Firmen-Auto, Make-up Beratung für Kundinnen mit firmeneigenen Schminkset. Wie geht es Dir damit? Gab es dafür andere Dinge, die Du neu aufgenommen hast? Oder Erfahrungen, die dazu positiv sind?“

Sieglinde

@Auto

Auto Skoda Octavia Kombi in Anthrazit Baujahr 2018

Das ist so nicht korrekt. Ich habe seit 2007 durchgehend ein eigenes Firmen-Auto. Mein Mann hat 2025 seinen Privatwagen abgeschafft, als meine Firma das gebrauchte Auto von ihm gekauft hat.

Die Frage wäre also eher, wie es meinem Mann ohne eigenes Auto geht. Mein Firmen-Auto wird so versteuert, dass wir es auch privat nutzen dürfen. Wir haben also de facto nur noch ein Auto im Haushalt, was meiner Firma gehört, und kommen damit super klar.

Es gab im letzten Halbjahr, seit wir das machen, nur einen Tag, an dem ein zweites Auto bequem für eine private Verabredung gewesen wäre. Für den Betrag, den wir seitdem gespart haben, könnte man bei Bedarf viel Taxi fahren oder einen Mietwagen buchen. Bisher sind wir sehr fein mit der Entscheidung.

@Make-up-Beratungen mit firmeneigenen Schminkset

Lippenstiftpalette L'Oreal


Dass ich die Make-up-Beratungen nicht mehr mache, erleichtert mich. Ich bin froh, den Schminkkoffer nicht mehr für wenige Beratungen auf Stand halten zu müssen. Es kann sein, dass ich mit einer Farbberatung evtl. nicht beauftragt wurde, weil die Kundin auch an Make-up Interesse hatte, aber das kann auch am Ort gelegen haben. Ich halte es für eine wirtschaftlich und emotional richtige Entscheidung.

@Neues im Portfolio
Ich habe nichts Neues aufgenommen, konzentriere mich lieber auf die bewährten Dinge, die ich gut kann und die mir Freude machen. Falls jemanden etwas in meinen Portfolio fehlt, bin ich natürlich für Anregungen offen.

„Wie reagierst Du mit Kundinnen auf die veränderte Geschäftswelt in der Innenstadt?“

Sieglinde

Mit Verzweiflung! Das schwindende Angebot stellt mich vor eine Herausforderung, die aktuell noch zu wuppen ist. Wenn Kund_innen ein Personal Shopping in Hamburg buchen, mache ich darauf aufmerksam, was von den Wünschen vor Ort wahrscheinlich zu erfüllen ist und wo Abstriche zu machen sind. Dass es in der City keinen breit aufgestellten Schuhladen mehr gibt, ist zum Beispiel ein Problem dabei.

In den Stadtteilen mit kleinen Boutiquen, in denen ich bis 2019 oft mit Kund_innen war, haut einen spätestens der hohe Leerstand aus den Socken, wenn es die gestiegenen Preise es vorher noch nicht geschafft haben.

Solange es sinnvoll möglich ist, biete ich das Personal Shopping live an. Ich rechne damit, innerhalb der nächsten fünf Jahre komplett auf Onlineshopping umzustellen. Das wäre schade, denn bei den Anproben im Laden sieht man viel mehr und ich kann besser aufzeigen, warum etwas gut oder ungut ist.

„Welche Herausforderung hat Sie am meisten geprägt?“

Eva

Mit dem frühen Tod meiner Eltern umzugehen. Der erste Alleinflug beim Segelfliegen.

„Wir lesen jeden Monat vom Dazulernen: Welche berufliche Fähigkeit würden Sie gerne noch lernen oder verbessern?“

Eva

KI sinnvoll einzusetzen ist mein Lernaufgabe für 2026.

„Gibt es Kleidungsstücke, die Sie früher geliebt haben und heute meiden – nicht unbedingt altersbezogen, sondern wegen der Stilreise?“

Eva

Da gibt es einige Kleidungsstücke. Genaues dazu finden Sie in den Stilreisen. Spontan fallen mir Röcke, Schuhe mit hohen Absätzen und festliche Kleidung ein.

„Welche Farbkombinationen finden Sie modisch unterschätzt – außer blau/braun :-)?“

Eva

Grün und Lila. Leuchtendes Pistaziengrün und dunkles Lila für warme oder leuchtende Farbtypen. Gedämpftes Tannengrün und Flieder für kühle oder gedämpfte Farbtypen.

„Was war das ungewöhnlichste Kleidungsstück (von dem es natürlich kein Foto gibt), das Sie je anprobiert haben und warum war es doch passend oder vielleicht ganz schrecklich?“

Eva

Es ist eine Korsage aus Brokat in Kobaltblau-Schwarz, die ich mir 2006 habe maßanfertigen lassen und nur einmal zu einem Opernbesuch getragen habe. Ich sah mega-sexy aus, die Korsage stand mir hervorragend. Die Blicke waren mir zu viel. Mein Busen stand einfach zu sehr im Mittelpunkt des Raums.

„Welche Farbe unterschätzen Ihre Kundinnen am häufigsten?“

Eva

Tannengrün

„Welche Farbkombination wirkt für Sie sofort billig – und warum (der Verdacht keimt evt. bei pink auf)?“

Eva

Schwarz und Gold finde ich schwierig zusammen. In Hamburg sieht man in einigen Gegenden viele Fakes von Handtaschen und Looks in Schwarz-Gold an Menschen, die sich etwas aus Kleidung machen, denen aber das Geld für die Originale fehlt. Wenn die Fakes abgeschrabbelt sind, was schnell passiert, sehen sie billig aus. Das verbinde ich mit dieser Farbkombination.

„Welche Stil-Frage würden Sie selbst einer Kollegin stellen? Oder anders gefragt: Welche Frage stellt Ihnen fast niemand, obwohl sie wichtig wäre?“

Eva

Fragen würde ich, wie ich bei mir den perfekten Half Tuck stecke. Die Antworten auf die Fragen, die sich meines Erachtens zu wenige Menschen stellen, stehen im Beitrag 7 Outfitsünden. Das sind Punkte, die ich meistens von mir aus in Beratungen anspreche.

„Sie können äußerst gut von sich abstrahieren: Wo unterscheidet sich Ihr persönlicher Stil am meisten von Ihrer Beratung?“

Eva

Danke erst einmal für das Kompliment. Darüber freue ich mich besonders, weil mir wichtig ist, das zu können, und es für die Qualität meiner Arbeit elementar ist.

Mein persönlicher Stil ist wesentlich schlichter und auf weniger Farben beschränkt – minimalistischer – als der meiner meisten Kund_innen. Ich empfehle ganz andere Kleidung als meine, wenn jemand einen anderen Farb- oder Stiltyp hat.

Es gibt viele Sachen, die nicht zu mir passen oder die nicht leiden mag, zum Beispiel Pink und Türkis, Leomuster, plakative Drucke, extrem spitze Schuhe, Overkneestiefel, Hüfthosen, Midikleider, Blousons, betonte Markenlogos. Und es gibt Menschen, denen genau das steht. Dann hat es seine Berechtigung und bekommt meinen Segen.

„Was sind deiner Meinung nach deine größten persönlichen Stärken – und welche Stärken haben andere schon in dir gesehen, an die du selbst vielleicht gar nicht gedacht hast. Eine der Stärken, die ich in dir sehe, ist übrigens Präzision. Du bemühst dich, die Fragen so profund wie möglich zu beantworten und ich bin davon überzeugt, dass du auch in beruflichen Dingen sehr detailgenau bist. Ist das ein Wesenszug, der dir schon immer zueigen war oder hast du dich im Lauf des Lebens dazu hintrainiert?“

Traude Zahour

Meine größten Stärken sind Entscheidungsfähigkeit und Klarheit. Eine Stärke, die andere an mir sehen, die ich selbst weniger gut einschätze, ist meine künstlerische Ader.

Zur Präzision: Das ist reine Selbstdisziplin im Job für andere. Von Natur aus bin ich Typ Pareto-Prinzip: Schnell erreichte 80 % reichen mir aus. Die perfekten, mühsamen letzten 20 % brauche ich nicht. Was ich wirklich gut kann, ist in Texten und Gesprächen die zentralen Punkte zu erfassen, mir zu merken und darauf einzugehen. Das ist vermutlich das, was sich dir hier als Präzision zeigt. In beruflichen Dingen versuche ich herauszufinden, wie viel Detailgenauheit jemand braucht und gehe entsprechend darauf ein.

„Warum sollte man eine Stilberaterin buchen, statt direkt Bilder und Prompts an eine KI zu geben, in die bereits so viele Beiträge, auch von MeyRose, Bücher und Stilregeln eintrainiert sind?“

Eva

Weil die KI ziemlich viel Mist an Ergebnissen auswirft. Das Problem bei Beratung durch KI ist das gleiche wie bei Onlinetests für Farbberatungen: Man weiß nicht, ob das Ergebnis korrekt ist, weil es davon abhängt, was man eingegeben hat und wie die KI programmiert ist.

In einer persönlichen Beratung werden erheblich mehr Facetten berücksichtigt und hinterfragt. Irgendwann wird es vielleicht soweit sein, dass eine KI meinen Job wirklich übernehmen kann. Aber das dauert (hoffentlich) noch.

Vielleicht hast du es ja schon einmal erwähnt, aber was passiert mit dem Puzzle, wenn es fertig ist? Landet es dann zerlegt wieder im Karton, bleibt es ein paar Tage liegen oder kommt es verklebt bzw. unverklebt in einen Bilderrahmen?

Uschi aus Bayern

Das fertige Puzzle liegt bis zum nächsten Morgen auf dem Esstisch und wird ab und an im vorbeigehen gestreichelt. Dann kommt es wieder in den Karton und geht auf die Reise.

Wir haben zwei Puzzle-Freundinnen, mit denen wir Puzzles tauschen. Wenn sie es nicht wollen und wir es nicht aufbewahren, um es nochmal mit anders zwischen uns aufgeteilten Bereichen zu legen, wird es verschenkt.

Besonders schöne Puzzle legen wir durchaus zweimal mit etwas Abstand, am liebsten 500er. Die Puzzle mit vielen ähnlichen Teilen, die einen in den Wahnsinn treiben könnten, machen wir nur einmal.

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Moin! Ines & Nicole reden über Farben

Im November haben Nicole und ich bei ihr im Blogtalk über Haare gesprochen. Heute wird es bunt, es geht um Farben. Hast Du Themenwünsche? Bitte kommentieren. Viel Spaß beim Lesen!

Was bedeuten Farben für dich? Wie wichtig sind sie dir?

Griechischer Joghurt mit Früchten, Honig und Walnüssen

Nicole: Generell finde ich Farben oder Farbe sehr wichtig. Auch wenn das doof klingt: Sie machen das Leben bunter. Den Kleiderschrank, das Essen, die Natur. Auch wenn es welche gibt, die ich nicht mag oder nicht trage. Ich mag mir nicht vorstellen, dass mein Leben farblos wäre. Hast du eine außerberufliche Beziehung zu Farben?

Ines: Unbedingt! Ich liebe Farben! Klar gibt es welche, die ich nicht schön finde, aber ich liebe die Vielfalt der Farben an sich auf dieser Welt. Ich bin dankbar, dass ich Farben sehen und damit arbeiten darf.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Nicole: Diese Frage kann ich nicht mit einem Wort beantworten. Ich mag Lila, Pink. Wenn es nur eine wäre, dann wäre es wohl Blau. In vielen Schattierungen. Ist es bei dir Orange? Unterscheidest du wie ich zwischen Kleidung und Leben?

Foto: Nicole

Ines: Spontan war meine Antwort auf die Frage nach der Lieblingsfrage lange Zeit Rot. Dann kam Dunkelblau. Seit einigen Jahren hat Orange in der Praxis Rot den Rang abgelaufen. Daher lautet die Antwort heute Orange und Dunkelblau. Diese Farben spiegeln sich stark in meiner Kleidung wieder neben Braun.

Ines Meyrose - Outfit 2025 - Orange und Dunkelblau mit Jogpant und Oversized-Jacke

Bei Farbvorlieben unterscheide ich zwischen Kleidung und dem restlichen Leben. Mal davon abgesehen, dass ich keine schwarzen Autos mag, ist mir die Farbe meines Autos ziemlich egal. Im privaten Wohnbereich bevorzuge ich warme Beige-Brauntöne mit Holz und Leder.

Homeoffice 2022

Im Büro habe ich gerne kühles, sachliches Grau und Blau mit Farbtupfern um mich. Im Küchen- und Essbereich sind kühle Rottöne mit Weiß und Buchenholz kombiniert mit einem bisschen Pink-Magenta-Bunt dabei.

Ines Meyrose - Outfit 2024 - Homewear

Wie finden sich deine Lieblingsfarben im Kleiderschrank und in Lebensräumen wieder?

Nicole: Ich habe ein pinkfarbenes Kleid und liebäugele mit einer lilafarbenen Strickjacke. Blau gibt es viel. Im Lebensraum mag ich gerne Grau, Weiß, Braun und Beige. Im Kleiderschrank auch. Aber das sind für mich irgendwie andere Lieblingsfarben. Bei Blumen mag ich Pink. Da findet es sich. Aber ich brauche es tendenziell überall ruhig. Das klingt vielleicht schräg. Vielleicht finde ich ein Abendkleid in Lila.

Dahlie pink

Was macht Farben für dich ruhig?

Nicole: Wenn ich sie ansehe, sie einfach da sind, mich und meinen Blick ruhen lassen. Pink macht zwar fröhlich, aber es ruft einen immer an. Weißt du, wie ich meine? Ich wollte mal eine ochsenblutrote Wand. Aber dann fand ich das wild.

Ines: So verstehe ich, was du meinst. Ich dachte erst, du würdest Pink ruhig finden. Das hat mich irritiert. Ach ja, die berühmte ochsenblutrote Wand aus den Nuller- und 2010er Jahren … Ich kenne bestimmt zehn Leute, die diese Wand hatte. Einige haben sie sich schnell übergesehen, einer hat sie bis heute.

Farbberatungstücher in Rot-Orange-Gelbtönen

Zurück zu den Farben, die ruhig oder schreiend sind: Rot, Orange, Pink werden von den meistens Menschen als Farben mit hoher Energie und Lebendigkeit verbunden. Die von uns beiden geliebten Blautöne gelten als ruhig.

Farbberatung Blaunuancen Farbfächer

Setzt du die Farben im Outfit eher als Verstärkung deiner Stimmung ein oder als Gegenpol?

Trägst du das Kleid in Pink, wenn du Power brauchst oder wenn du dich eh schon besonders lebendig fühlst? Verstärkt Blau deine vorhandene Gelassenheit oder gibt Blau dir Ruhe, wenn deine Seele unruhig ist?

Nicole: Wow, wieder eine richtig gute Frage. Es ist mal so, mal so. Auf jeden Fall ist es Verstärkung. Immer. Wenn ich das Gefühl habe, ich müsste mich selber etwas hochziehen, ob nun im Außen oder Innen, dann kann es der Gegenpol zur Verstärkung einer besseren Befindlichkeit sein.

Komischerweise gibt Beige mir Ruhe. Es entspannt mich. Blau ist Kraft für mich. Eine angenehme Kraft. Auch wenn es andere Ansichten dazu gibt. Das Kleid in Pink ist für mich der Inbegriff von Sommer: Power, Leichtigkeit, Freude, Strahlen.

Foto: Nicole

Aber tatsächlich geben mir das Kleid und auch das Top und die Bluse in Orange mir so einen Kick. Dann denke ich immer, ich sollte mehr Farbe tragen. Ich mag es generell aber immer noch lieber ruhig.

Life with a glow - Foto Nicole
Foto: Nicole
Foto: Nicole

Wie ist das bei dir? Ich habe dich in dem hellen Cordhemd so gefeiert, weil es dich auf eine besondere Weise leuchten ließ. Und auch wenn du Orange trägt, schimmert da für mich etwas durch, was man nicht immer sieht. Das wirkt kraftvoll. Und mit dem dunkelblauen Pulli aus unserem letzten Talk ist das auch zu spüren.

Ines Meyrose - Outfit 2024 - Turtelneck-Pullover- Portrait

Ines: Du meinst dieses Bild? Der Pulli gibt mir viel, weil alles an ihm für mich stimmt: Farbe, Schnitt, Material ergänzt mit der Erinnerung an einen schönen Urlaubsmoment beim Kauf. Dunkelblau ist für mich auch eine kraftgebende Farbe in der Art von in der Ruhe liegt die Kraft.

Beige steht dir gut, keine Frage. Ich finde aber auch, dass du mehr Farbe tragen könntest. Mehr Apricot, mehr Orange zum Beispiel. Das unterstreicht deinen sonnigen Geist.

Dass es Farben gibt, die mich mehr strahlen lassen als andere und besondere Facetten damit zeigen, empfinde ich auch so. Ich habe eine Hose in vier Farben – Navy, Braun, Taupe, Orange. In jeder der drei fühle und bewege ich mich anders.

Nicole: Ich finde, dass es ein ganz besonderes Blau ist. Auf dem Bild passt einfach alles… Es ist eines meiner Lieblingsfotos von dir.

Ines: Danke – das Blau ist wirklich besonders und ich erinnere den Moment der Aufnahme des Fotos noch genau.

Wenn du bei Outfits an Farben denkst, gibt es Farben, die du nur am Unter- oder Oberkörper oder nur kleinteilig bei Accessoires trägst?

Nicole: Ja und nein. Es gibt Farbkombis, die für mich nur so gehen: (Schuhe ausgenommen) Schwarz und Dunkelblau zum Beispiel. Ich mag es nur leiden, wenn das Schwarz im Oberteil und das Blau im Unterteil ist. Umgekehrt empfinde ich es komisch. Orange und Pink (Kleider ausgenommen) trage ich nur oben. Helleres Khaki eher unten.

Foto: Nicole

Ines: Lustig, Schwarz und Dunkelblau würde ich genau umgekehrt kombinieren. Khaki und Oliv mag ich an den Beinen nicht tragen, nur oben. Es fühlt sich an den Beinen falsch an.

Nicole: Warum trägst du so selten helle Oberteile? Hat das praktische Gründe, ist es eine bewusste Entscheidung?

Ines: Es ist eine bewusste Entscheidung, primär auf dunkle Bekleidung zu setzen, weil sie mir besser steht. Ich bin ein Farbtyp mit den Dominanzen warm und dunkel. Dunkle Farben ergänzen immer einen Teil meiner natürlichen Farben.

Ines Meyrose - Outfit 2023 - cremeweißes Hemd aus Breitcord - Jogpant taupe - Sneaker cremeweiß

Helle Farben kann ich durchaus in Gesichtsnähe tragen, wenn sie warm sind – zum Beispiel das von dir so geliebte Cordhemd in Cremeweiß, Apricot, Lachs oder Beige. Jetzt komme ich zum ABER: Cremeweiß verwäscht sich leicht in grimmeliges Offwhite oder wird Schneeweiß. Dann sehe ich darin aus wie in einem Krankenhausnachthemd.

Ines-Meyrose - Outfit 2022 - heller Strickhoodie mit Eingrifftasche kombiniert mit Loop und Stulpen in Orange - High Class Leger Chic - Ü50 Bloggerin

Bei Beige fehlt mir der Kontrast zu meinen natürlichen Farben, seit meine Haare grau sind. Früher mit dunklen Haaren habe ich Beige getragen und war auch bei Weiß flexibler. In Beige fühle ich mich wie ausgewaschen. Bei hellen Kleidungsstücken schaue ich also sehr genau hin, ob ich die wirklich haben möchte und kombiniere mit Farben, die mir perfekt stehen, zum Beispiel Orange.

Ines Meyrose - Outfit 2024 - Ringelshirt in orange-cremeweiß - weite Sommerhose sandfarben/beige - cognacfarbene Sandaletten mit Blocksatz - kleine Handtasche in Papaya - Korallenkette als Armband

Dunkle Oberteile finde ich zudem wirklich praktischer, weil Unterwäsche und Hosen nicht so leicht durchscheinen – das mag ich nämlich überhaupt nicht leiden. Wenn ich helle Oberteile, meine Ringelshirts in cremeweiß-orange zum Beispiel, oder den hellen Hoodie trage, bevorzuge ich dabei undurchsichtige Stoffe.

Ines Meyrose - Outfit 2025 - weite Sommerhose / weite Jeans kombiniert mit flachen Sandalen und blauer Bluse

Außerdem streckt es die Körperlänge, wenn ich am Unter- und Oberkörper ähnliche Farben in Bezug auf die Helligkeit trage. Weil ich wegen meiner im Verhältnis zu den Schultern breiteren Hüften dunkle Hosen bevorzuge, die machen optisch schmaler als helle, kombiniere ich gerne oben dunkle Sachen dazu. Die Kombination dunkel mit dunkel macht mich insgesamt optisch schmaler und länger.

Nicole: Die Argumente kann ich nachvollziehen. Mag dich dennoch gern in hell … Witzig, dass wir so umgekehrt bei Blau, Schwarz und Khaki unterwegs sind.

Magst du monochrome Looks?

Ines: Monochrome Looks mag ich sehr gerne. Die Farben müssen nicht exakt gleich sein, eine gewisse Ähnlichkeit reicht. Die Kleidungsstücke werden von den Farben dann so schön verbunden.

Gibt es eine Farbe, die du liebst, aber nie tragen würdest?

Ines: Gibt es! Es ist der Farbbereich Pink-Magenta-Fuchsia-Zyclam.

Nicole: Bei mir ist es Rot. Ganz definitiv Rot. Ich mag es leiden, an anderen Menschen finde ich es toll und ich fühle mich damit blass und verkleidet. Auch, wenn ich mal ein rotes Abendkleid besessen habe. Inklusive farblich passendem Lippenstift. Und Gelb, inklusive Currygelb. Habe ich früher rauf und runter getragen samt Brille. Heute nicht mehr.

Ines: Spannend. Ich möchte dich mal in warmem Korallenrot und in Zinnoberrot sehen – also eher in Orangerottönen. Vielleicht ergibt sich das bei einem Bummel mal. In kühlem Kirschrot kann ich mir dich auch nicht gut vorstellen. Gelb hat bei mir Phasen. Bei dir kann ich es mir mit Petrol als großer Schwester kombiniert auch heute noch gut vorstellen.

Farbberatung - Farben-kombinieren: Gelb, Blau, Braun, Anthrazit

Nicole: Das mit dem Petrol ist interessant. Da sind wir wieder bei dem Hamburger Kleid, da waren Petrol und Curry drin. Für dich würde ich Rot beim Bummeln anziehen. Vielleicht verliebe ich mich? Lass uns das im Hinterkopf behalten.

Wie sieht es mit jahreszeitlichen Vorlieben aus?

Ines: Wenn ich mich richtig erinnere, trägst du helle Farben lieber im Sommer – dunkle im Winter und versuchst bewusst, die hellen Farben auch in der dunklen Jahreszeit mehr einzusetzen. Stimmt das so? Was löst die Hell-Dunkel-Vorlieben auf und warum hast du das Bedürfnis, bewusst die hellen Phasen zu verlängern?

Nicole: Ja, es stimmt. Vor zwei Jahren habe ich im Sommer bewusst auf helle Farben umgestellt, auch häufig bei Schuhen. Ich empfand mehr Leichtigkeit dabei. Im Winter bin ich ambivalent: ein absolutes No-Go sind im Winter weiße Hosen. Aus Schmutzgründen und weil ich mir einbilde, in ihnen zu frieren. Lange, helle Unterteile trage ich nicht gern im Herbst und Winter. Außer in Beige, besonders bei Röcken und meinem Strickkleid. Aber es muss einen warmen Akzent haben.

Foto: Nicole

Mein Bedürfnis, die hellen Phasen zu verlängern liegt an meinem Bedürfnis nach Licht und Helligkeit. Ich habe das Gefühl, mehr zu leuchten, wenn eine helle Komponente dabei ist und es macht mir die dunkle Jahreszeit leichter und heller. Obwohl ich mich in diesem Jahr das erste Mal dabei erwische, den Herbst gar nicht so schlimm zu finden. Er ist aber auch sehr bunt.

Obwohl ich den Sommer liebe, kauf ich lieber kuschelige Kleidung. Dennoch wird es die Trennung der Hell und Dunkelphasen weiter geben. Es liegt schlicht an den Jahreszeiten.

Ines: Genau deshalb habe ich dir das Kleid gezeigt – aus meiner Sicht deine Farben und nichts, was so es in deinem Schrank gibt. Kommt Zeit, kommt irgendwann Lust auf das Kleid …

Dass helle Schuhe im Sommer mehr Leichtigkeit geben, empfinde ich ähnlich. Als unterschiedlich warm oder kühl von der gefühlten Temperatur empfinde ich helle oder dunkle Farben nicht. Deine hellen Oberteile wirken im Winter angenehm positiv auf mich. Letztes Jahr fandest du den Herbst auch schon nicht so schlimm. Noch zehn Jahre und ihr werdet Freundinnen …

Gibt es, unabhängig von den Materialien, Farben, die du nur in der Sommer- oder Wintersaison trägst?

Ines: Das steuere ich nicht bewusst. In der Praxis ergibt es sich, dass mir helle Hosen im Winter zu spritzwassergefärdet sind, ich beschmutze die beim Gehen selbst hinten am Saum, wenn der Boden nass ist. Ansonsten gibt es einige Farben selten bei Winterkleidung.

Ines Meyrose - Outfit 2025 - Orange

Meine Hose in leuchtendem Orange würde ich gerne ganzjährig tragen, im Winter ist sie aber zu dünn. Sie ist aus leichterem Stoff als die Schwestern in Blau, Braun und Taupe. So gesehen ist es eher eine Frage von Material und Vorhandensein in der Mode als eine Entscheidung gegen eine Farbe. Dunkle Farben auch im Sommer zu tragen, macht mir gar nichts aus.

Stimmst du dein Outfit farblich mit deinem Mann ab, wenn ihr zusammen bei förmlichen Anlässen zu sehen seid?

Nicole: Ja und nein. Er versucht, bei seiner Krawatte Rücksicht auf mein Outfit zu nehmen, gestern ging das in Ermangelung der passenden Farbe nicht. Das Hemd ist bei förmlichen Anlassen immer weiß.

Bei der Einschulung unserer Tochter waren wir echt ein Thema: Ich trug ein lilafarbenes Etuikleid und er eine Krawatte in Lila. Da gab es den einen oder anderen, der etwas dazu zu sagen hatte. Grundsätzlich mag ich diese Abstimmung sehr gern. Auf Fotos, wenn es denn welche gibt, wirkt das immer sehr harmonisch auf mich.

Interessant finde ich deine Auswahl für Winter- und Sommerfarben, weil ich das auch so fühle. Witzig, dass der Stoff deiner Hose so anders ist. Dein Pulli in Orange, den wir einmal bei einem sehr schönen Treffen gekauft haben, ist eher winterlich kuschelig, oder?

Ines: Hättest du was gesagt – eine cremefarbene oder weinrote Krawatte hätten wir ausleihen können. Dann weiß dein Mann jetzt, was ihm fehlt für den nächsten Ball.

Mein Pulli in Zinnoberrotorange ist aus mitteldünner, glatter Merinowolle. Der ist für Herbst und Frühjahr perfekt. Deshalb trage ich ihn so gerne zur orangefarbenen Hose. Beides ist im Sommer zu warm, im Winter zu kalt.

Welche Farben würdest du mit einem Tuch aufgreifen, die du aber vielleicht nicht großflächig tragen würdest?

Ines Meyrose - Outfit 2025 - Nickituch in blau-bunt zu blauer Bluse - Portrait

Ines: Kühle Blautöne greife ich in Tüchern auf. Das Nickituch ist ein Beispiel dafür, wie ich ein leuchtendes, kühles Blau kombiniere. Das funktioniert durch die anderen warmen Farben im Muster.

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Was ich heute gelernt habe – Dezember 2025

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Manche Tage plätschern vor sich hin, an anderen wird alles durcheinander gewirbelt. 2018 habe ich begonnen zu notieren, was ich daraus gelernt habe. Einige Bloggerinnen haben sich dem Format der Gelernt-Liste angeschlossen. Bist du dabei? Dann setze bitte einen Backlink auf Was ich heute gelernt habe.

Im Dezember 2025 habe ich gelernt

  1. Bei Rebecca vom Blog Frei-mutig gibt es einen Anti-Adventskalender.
  2. Dann halt nicht hat gute Chance, mein Motto für 2026 zu werden. Ich habe schlichtweg keine Lust und Muße mehr, einigen Menschen hinterherzulaufen.
  3. Der Witz an der Persiflage Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage erschließt sich mir nicht.
  4. Havfruen ist Dänisch für Meerjungfrau.
  5. Es gibt einen Schäfer mit zwei schlecht gehorchenden Schäferhunden.
  6. Würde über den Block-Prozess auch so ausführlich und über einen langen Zeitraum berichtet werden, wenn es keine Promi-Familie wäre? Vermutlich nicht.
  7. Ich kann hellen und dunklen Schmerz fühlen.
  8. Tiefgefrorene Pilze und ich werden keine Freundinnen mehr.
  9. Mein Mona-Bassenfleth-Weihnachten-2024-Trauma ist pulverisiert.
  10. Im neu gebauten Aldi in Neu Wulmstorf sind die Einkaufswagen aus blauem Plastik anstatt aus Metall. Kann mir nicht vorstellen, dass die lange halten.
  11. Positiv zu vermelden ist: Unser Gaspreis ist gesunken.
  12. Wie es mir gelingt, eine Urinprobe von Mona für die Tierärztin zu bekommen. Bei einem mittelgroßen Rüden war das einfacher als bei einer kleinen Hündin.
  13. Galeria in der Mönkebergstraße hat die Wäscheabteilung von 1.500 auf 2.500 qm erweitert. Das finde ich großartig. Das Sortiment ist in der Breite einzigartig. Es ist ein Geschäft, das ich gerne mit Kundinnen weiter live in der Innenstadt besuche. Oft wünschen sich Kundinnen beim Personal Shopping nicht nur neue Oberbekleidung, sondern auch Wäsche. Gerade bei der Anprobe von Unterwäsche ist es besonders hilfreich, wenn ich durch den Laden flitze und andere Größen oder Modelle in die Kabine bringe und man nicht auf die Verkäuferin warten oder halb nackt mit der Handtasche unter dem Arm durch den Laden zu laufen braucht.
  14. Seit heute heißen Teile der bisherigen S-Bahn-Strecke S2 nun S7. Es ist die Linie, die über die Haltestelle Jungfernstieg fährt.
  15. Mein persönliches Unwort des Jahres ist Longevity.
  16. Wie Losung vom Wildschwein aussieht. Die kann aktuell gefährlich für Hunde hier in der Gegend sein wegen der Aujeszkyschen Krankheit.
  17. Große Mücken im Dezember in Hamburg. Möchte noch jemand den Klimawandel leugnen oder haben es inzwischen alle kapiert?
  18. Es gibt eine Website, auf der man die aktuelle Belegung der P+R-Plätze in Hamburg sehen kann. Das ist praktisch, denn sie sind teilweise voll und dann ist es gut wissen, bis wo man besten mit dem Auto fährt oder es bleiben lässt.
  19. Die einzige richtige Schreibweise des Wortes Reflexion ist mit x, auch wenn das dazugehörige Verb reflektieren lautet.
  20. Ich habe noch nicht alle meine Talente ausgeschöpft.
  21. Misophonie ist der Hass auf Geräusche.
  22. Dänemark stellt ab 2026 die Briefzustellung durch die staatliche Postnord ein und baut die öffentlichen Briefkästen ab.
  23. Fünf Jahre nach der Knie-OP wegen des angerissenen Meniskus‘ kann ich endlich wieder in der vorher gewohnten Beinreihenfolge Strumpfhosen schmerz- und verrenkungsfrei anziehen. Es ist mir eine Freude.
  24. Becquerel misst, wie viel etwas radioaktiv strahlt. Sievert, wie es auf den Menschen wirkt.
  25. Ein großer Rotkohl kann über 4 kg wiegen.
  26. 2026 fallen die Feiertage am 3. Oktober und 31. Oktober auf Samstage. Schade.
  27. Zuckerbrot und Peitsche. Manchmal ist Zuckerbrot aus.
  28. Dass es Unternehmen gibt, die Zielgröße Null in Bezug auf die Frauenquote angeben. Kann übrigens teuer werden.
  29. Auf der Firmenwebsite sieze ich Kund_innen bisher, weil sie für Privat- und Firmenkunden ist. Neu ist der #gerneperdu bei den Kontaktdaten. Bis gespannt, ob das etwas verändert.
  30. Einkochen des Rotkohls in Twist-Off-Gläsern im Ofen hat nicht funktioniert. Die sterilisierten Gläser waren fest verschlossen nach dem Befüllen. Nach dem Einkochen im Ofen waren diverse Deckel lose. Ich vermute, dass der Druck in den Gläsern zu hoch war. Kennt jemand das Problem? Oder noch viel besser: eine Lösung?
  31. Bonus-Notizen
    • Tailwind Shipping Lines mit Sitz in Hamburg gehört Lidl und lässt inzwischen eigene Frachtschiffe bauen.
    • Wie viel heller eine kleine LED-Deckenlampe mit 2700 Lumen im Keller sein kann als zwei lange Neonröhren.
    • Sehr bedauerlich, dass man als Dienstleister_in auf Google seine Kund_innen nicht bewerten kann. Da ist Kleinanzeigen fortschrittlicher.
    • Die Bezeichnung Skimpflation.
    • Der Schweizer Investor Arklyz hat Ende 2024 Gabor übernommen, Lloyd gehört denen schon seit 2023.

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Monats-Memo Dezember 2025

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Danke an Queen All für den kostenlosen Last Minute Adventskalender in ihrem Blog als Download. Ich habe meinem Mann von der lustigen Idee erzählt. Er bestand darauf, den zu bekommen, auch wenn hier Weihnachten und damit Advent ansonsten nicht stattfindet. Dass er mir daraus diesen Spruch ans Whiteboard in meinem Büro geklebt hat, finde ich allerdings etwas frech.

Jagdterrier Mona in Bassenfleth an der Elbe im Dezember 2025
Ein wunderschöner Ausflug nach Bassenfleth im Nebel hat das Trauma pulverisiert, das am 1. Weihnachtstag 2024 dort in Zusammenhang mit einem fremden Hund entstanden ist. Mit dem aktuellen Bild vor Augen gehe ich das nächste Mal wieder dorthin und dann wird alles gut!
Gerlinde - Ines - 2025
54 Jahre + 100 Jahre. Ich habe zum ersten Mal live erlebt, dass jemand 100 Jahre alt wird: meine Schwiegermutter. Gefeiert wurde mit Keksen und Kakao im Pflegeheim. Die Feier und der Tag haben ihr gefallen.
Ines Meyrose im Winter 2025 mit Jagdterrier Mona auf dem Hasselbrack in den Harburger Bergen, der höchsten Erhebung Hamburgs
Wir waren mal wieder auf dem Hasselbrack. Nun ist auch Mona im Gipfelbuch verewigt.
Harburger Berge - matschiger Waldweg - Abstieg vom Hasselbrack im Winter 2025
Der Abstieg war … nun ja … etwas matschig.
Geröstete Baguettescheiben mit Kräuterbutter und Garnelen auf einem Teller, daneben eine Schale mit Kürbissuppe
Ein Mittagessen im Restaurant Leuchtturm in Harburg ist immer eine leckere Idee.
Jagdterrier Mona an der Ostsee zur Wintersonnenwende 2025
Ein etwas verkorkster Ausflug zur Wintersonnenwende an die Ostsee, die uns immerhin mit nordseeartiger Brandung erfreut hat.

Danke <3

Herzlichen Dank an alle Stammleser_innen. Ihr habt mich durch das Jahr begleitet und Anteil an meiner Arbeit und meinem Leben genommen. Ich freue mich auf 2026 mit euch! Besonders danke ich allen, die mit Einzahlungen in die Kaffeekasse meine Arbeit wertschätzen.

Wie war dein Dezember bisher?

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Highlights 2025

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Überraschung: Auch 2025 hatte seine Höhen und Tiefen! Heute geht es um die schönen Erlebnisse ergänzt um Dinge, die ich zum ersten bzw. zum letzten Mal getan habe.

Schöne Erlebnisse baue ich mir im Alltag bewusst ein und bemühe mich, auch scheinbare Selbstverständlichkeiten, die mir gefallen, wertzuschätzen. Mein Leben braucht keine Himmelhochsuperdupererlebnisse.

Aber ehrlich gesagt hätte ich ganz gerne 2026 mal wieder ein Jahr, das mir im privaten Alltag etwas mehr Freude beschert, als es die letzte Jahre getan haben. Es wohnte etwas viel ach unterm Dach und das vor allem auch in den Urlauben. Im Job lief 2025 angenehm, das darf gerne so weitergehen.

Highlights in 2025

Januar – Das Naturschauspiel des gefrorenen Nebels an der Elbe

Elbstrand - gefrorener Nebel im Sonnenschein

Februar – Der Monat stand unter dem Stern der Wohnungsauflösung meiner Schwiegermutter. Die Verhandlungen mit dem Hausverwalter und Entrümpler zur Wohnungsvorabnahme liefen so glatt, dass sie es wert sind, als Highlight erwähnt zu werden. Ich mag es, wenn Menschen pragmatisch und kooperativ sind.

Ablage von fünf Jahren

März – Zeit am Meer mit perfekter Luft zum Erfrischen meiner Seele

Badehäuschen in grün und blau gestreift an der Ostsee vor blauem Himmel

April – Dass ich mir eine besondere Uhr gegönnt habe als Belohnung für 20 Jahre erfolgreiche Selbstständigkeit.

NOMOS Uhr Tangente Neomatic in Champagner-Neonorange mit hellbraunem Lederarmband

Mai – Das erste selbst hergestelltes Zimteis

Zimteis - Sahniges Eis mit Zimt

Juni – Ein glücklich verbrachter Geburtstag

Erdbeer-Limetten-Torte

Juli – Die Entscheidung, auf ein Auto im Haushalt zu reduzieren und das verbleibende meinen Firmenwagen werden zu lassen

August – Ein besonders erfolgreich durchgeführter Team-Workshop

September – Die Füße in der Ostsee

Ines Meyrose - Outfit 2025 - Hoodie braun - Aufdruck NAMASTE - am Strand in Shorts


Oktober – Ein besonders schöner Spaziergang in der Wulmstorfer Heide

Jagdterrier Mona in der Wulmstorfer Heide

November – Erster Ausflug mit Mona nach Timmendorf

Jagdterrier Mona auf der Seebrücke in Timmendorfer Strand

Dezember – ein nebeliger Ausflug nach Bassenfleth

Jagdterrier Mona in Bassenfleth an der Elbe im Dezember 2025

Erste Male in 2025

In diesem Jahr habe ich zusätzlich notiert, was ich zum ersten Mal gemacht habe.

  • Ich war im Stadtmuseum Harburg und habe dort die lohnenswerte Ausstellung Lost Places gesehen.
  • Den Hausstand einer noch lebenden Person ohne ihr Einverständnis oder Kenntnisnahme fast komplett entsorgen lassen.
  • Eine Brioche gebacken.

Letzte Male

Lippenstiftkollektion - warme und kühle Nuancen im Kreis fotografiert

Ob es wirklich das letzte Mal war, weiß man ja nie so genau. Ich denke, es war die letzte Make-up-Beratung, weil sich das mit mit den ständig wechselnden Produkten und Farben der Hersteller nicht mehr lohnt, wenn man nicht auf ein Parfümerie-Ausstattung zugreifen kann. Im Sommer habe ich die Make-up-Beratung jedenfalls aus dem Portfolio von image&impression genommen.

Wie sah es 2025 bei dir aus mit Highlights und ersten/letzten Malen?

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