Was ich heute gelernt habe – Oktober 2018

Werbung mit Affiliate Links und unbeauftragten Namensnennungen

„Ich bin nicht verrückt, ich bin freiwillig indifferent gegenüber der üblichen Realität.“ Zitat von Jared Leto

So kommt mir mein Leben manchmal vor – jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu.

  1. Wenn Freunde nicht wollen, dass man eine Chance hat zu sehen, wie schlecht es ihnen geht, hat man kaum eine Chance, es zu erfahren. Das verstört mich immer wieder. Und heute von neuem.
  2. Grüne Bohnen schmecken zu Nudeln. Hatte ich vergessen.
  3. Wie das Reinigungsprogramm vom Geschirrspüler funktioniert. So einen Luxus hatten meine bisherigen nicht. Schön sauber und wohlriechend ist er, der Geschirrspüler. Danach.
  4. Ein Todestag ist auch nach 37 Jahren immer noch ein Tag mit traurigen Momenten. Das hört wohl nie auf.
  5. Das Buch Zeitenwende (Jahrhundert-Trilogie, Band 3) (Affiliate Link) – gefällt mir final nicht – siehe Blogbeitrag dazu.
  6. Jetzt weiß ich, wie man eine festgeklemmte Brühgruppe an einem Kaffeevollautomaten wieder frei bekommen kann. Und das vor dem ersten Espresso …
  7. Ich ruhe tatsächlich gerade ziemlich in mir selbst. Ein Satz, den ich niemals gedacht hätte, tatsächlich zu denken. Es ist unglaublich, was die meisten Menschen um mich herum für einen Stress mit ihrem Leben und den Ansprüchen daran haben. Hey, man muss nicht alles optimieren! Eine 80%-Lösung reicht absolut. Glaub mir, man kommt weit damit!
  8. Für einen Termin, vor dem einem gruselt, ein erreichbares Minimalziel festzulegen, hilft ungemein.
  9. Der Schwedenkrimi Flucht in die Schären: Ein Fall für Thomas Andreasson (Thomas Andreasson ermittelt, Band 9) (Affiliate Link) von Viveca Sten gefällt mir. Ich mag, dass Nora dieses Mal offiziell ermittelnde Hauptperson ist in ihrer Rolle als Staatsanwältin und der Fall mehr im Vordergrund steht als Beziehungskisten. Andere Krimis aus der Reihe habe ich Dir schon mal empfohlen. Beim Einfügen der Links in diesen Beitrag habe ich dann noch Sommermorde auf Sandhamn: Zwei Kurzkrimis (Thomas Andreasson ermittelt) (Affiliate Link) aus der Reihe entdeckt. Nette kurze Unterhaltung. Freue mich schon auf Band 10, den es hoffentlich irgendwann gibt!
  10. Heute habe ich etwas Zuckersüßes gelernt. Habe ich schon erwähnt, dass ich Eichhörnchen mag? Diese kleinen flinken Turner faszinieren mich. Eine Seminarteilnehmerin hatte in einer Box zwei Eichhörnchen im Alter von fünf Wochen dabei, die ins Tierheim gebracht wurde von der Finderin, die sie ihrer Katze beim “Spielen” abgeknöpft hat. Sie hat die süßen Tierchen immer bei sich in der Rundumbetreuung zur Handaufsucht, weil sie zu spät geboren wurden für diesen Winter. Gelernt habe ich, dass die Box mit einem Kirschkernkissen warm gehalten wird und die Minihörnchen alle 3 Stunden mindestens 4 ml warme Welpenmilch aus einer Spritze bekommen, aber besser 6 ml. Die beiden haben begeistert genuckelt und den Rest der Zeit in der Box gepennt. Was Babys halt so tun. Und in jeder Pause alle: “Die sind so süüüüüß!”
  11. Ein sportlicher Australian Shepherd kann mal eben aus dem Stand in meinen hohen Kofferraum springen.
  12. Der neue Krimi Die Opfer, die man bringt (Ein Fall für Sebastian Bergman, Band 6) (Affiliate Link) fängt anders an als erwartet und endet ebenso. Mal wieder ein guter Pageturner. Die anderen Krimis aus der Reihe habe ich Dir 2016 empfohlen. Fies ist, dass man nicht einfach direkt weiterlesen kann.
  13. Heute habe ich jemanden kennengelernt: Den zauberhaften Mini-Zausel Karli <3 von Andrea und Michael. Der ist jetzt schon allerbester Bloggerhund, von dem Kerl wird jedes Foto was. Muss auch, denn er hat mit seinem Bruder Eddie zusammen das Instagramprofil liebe_auf_8_pfoten.
  14. Kerne dunkler Oliven haben einen hohen Brennwert und können im Kamin verbrannt werden. Das steht im Blogbeitrag bei Bärbel zur gemeinsamen Veröffentlichung von Klamotten in der Farbe Oliv.
  15. Nochtspeicher (Werbung) ist eine coole Clublocation für Konzerte, die ich bisher nicht kannte. Gestern haben wir Michael Krebs und die Pommesgabeln des Teufels (Werbung) dort gesehen/gehört. Und yeah: Ich konnte sie wirklich auch sehen! Ich habe schon viele Konzerte nur gehört wegen meiner mangelnden Länge, dass das für mich ein erwähnenswertes Highlight ist.
  16. Wider Erwarten hat es mich nicht umgebracht, die frühmorgendliche Hunderunde zu gehen. Zum Hintergrund: Die macht sonst mein Frühaufsteherehemann und ich bin für den Rest des Tages zuständig, wenn ich im Haus bin. Jetzt ist mein Mann ein paar Tage auf Geschäftsreise und ich musste zum ersten Mal seit wir Paul haben – Januar 2015 – diese Runde machen. Tat gar nicht so schlimm weh und ich habe es sogar geschafft, vorher zu Duschen und zu Frühstücken. Zweimal anziehen wäre ineffizient und ich mag nicht mal um 6.30 Uhr das Haus ungeduscht verlassen. Tschakka, geschafft! (Ja, ich weiß, andere machen das täglich und noch früher …).
  17. Die D-Mark gab es zur Währungsreform 1948 erstmal nur in Scheinen. Es gab Banknoten ab 1/2 Mark. Münzen wurden erst ab 1949 ausgegeben. Ich kannte bisher nur 5 DM als kleinsten Schein, der später abgeschafft wurde. Davon habe ich sogar noch einen, meine letzten DM zur Erinnerung.
  18. Wenn man die Petersilie aus Versehen mit den Kartoffeln püriert, sieht Kartoffelsuppe aus wie Erbsensuppe und schmeckt sogar ein bisschen so.
  19. Nicht der Hund ist der Schmutzfink im Haus, es ist mein Mann. vier Tage weg, vier Tage sauberes Haus. Zwölf Stunden wieder da und dahin ist es. Aber wir wissen ja: Irgendwas ist immer …
  20. Von zu vielem Lesen kann einem die Hüfte schmerzen. Autsch. Schuld ist der 1000-Seiten-Wälzer, den ich gerade lese.
  21. Paul lässt sich von einem Kleinkind lieber nur mit einem Finger an der Nase stupsen, als mit der ganzen Hand streicheln.
  22. Wie eine Online-B-2-B-Lieferung von Deutschland nach Österreich umsatzsteuerlich mit dem Reverse-charge-Verfahren zu behandeln ist.
  23. Handwerker können nur ihr Gewerk. Der Heizungsklempner hat es geschafft, nach Arbeiten oben am Schornstein die Deckenlucke rundherum mit schwarzen Fingern anzufassen und den Ort der Tat ohne ein Wort dazu zu verlassen.
  24. Wie man eine Stunde Schlingentraining (vorläufig) überlebt.
  25. Dass meine Leser_innen durchaus auch ernste Themen Wie Braucht der Tod ein Gesicht? vertragen.
  26. Der Name des südlichen Bereichs von Manhattan wird SoHo genannt. Das ist nach der Houston Street benannt und heißt South of Houston Street. SoHo kannte ich als Bezeichnung, aber nicht die Herkunft der Abkürzung.
  27. Es gibt einen Bronchialtee, der mir richtig gut schmeckt.
  28. Mir geht es auf den Geist, wenn jemand Smartphone-Messenger-Nachrichten nicht innerhalb von 24 Stunden beantwortet.
  29. Der Nachfolgerarzt in der örtlichen HNO-Praxis ist mir sympathisch und ich fühle mich dort in qualifizierten und freundlichen Händen.
  30. Neue Vokabel: pettifogger. Das heißt u.a. Haarspalter, Rechtsverdreher, Winkeladvokat.
  31. An Halloween hält es mein Mann (für gewöhnlich der mich rettende Held) für einen Scherz, wenn ich (Arachnophobikerin erster Güte) im Eingangsflur laut und hoch “Komm bitte SOFORT her, große SPINNEEEE!” rufe, während eine Horde Kinder im Kitaalter verkleidet vor noch der verschlossenen Tür steht. Ich sage Dir, ich musste ziemlich lange mit dem Handsauger vor der Nase wedeln, bevor der Ernst der Lage durchdrang!

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Was hast Du heute gelernt?

Warum ich meine Selbstständigkeit liebe

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Meinen Job in der Schifffahrtsbranche 2005 zu kündigen und mich mit image&impression selbstständig zu machen, was eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Angeregt durch den Beitrag 11 Wahrheiten übers Gründen, die dir vorher keiner sagt von Lydia Krüger auf Edition F habe ich mir Gedanken gemacht, was ich daran so liebe. Drei Punkte sind dabei elementar.

1. Freie Zeiteinteilung

Buchenblatt im Meyer's Park in Hamburg

Ich bin Herrin meiner Zeit. Am schlimmsten fand ich in den fast 13 Jahren im Büro als Angestellte das enge Zeitkorsett der Arbeitszeiten. Urlaub? 25 Tag im Jahr plus irgendwann ein paar Tage mehr für Alter und Firmenzugehörigkeit. Gleittage? In einem Unternehmen durfte man 6,5 davon im Jahr nehmen, so kam ich dann auf 31 freie Tage. In anderen Unternehmen gab es die Möglichkeit gar nicht, da hatte ich mit Glück 27 Urlaubstage.

Überstunden? Immer gerne! Abbummeln? Nicht so gern gesehen. Lange Mittagspause zum Treffen mit einer Freundin – was ist das? Das gehörte zu den Arbeitsumständen, die mich aufgerieben haben.

Jetzt bin ich selbst dafür verantwortlich, wie viel ich wann arbeiten möchte. Es gibt im Jahr immer Zeiten, in denen ich nicht weiß, wo mir der Kopf steht, weil viele Kunden mich auf einmal buchen wollen. Dafür kann ich Kraft tanken in ruhigeren Zeiten, zum Beispiel den Sommerferien, in denen ich meistens weniger zu tun habe. Da kann ich mich dann verstärkt um den Blog, meine Webseiten und Hintergrundarbeiten kümmern.

Es macht mir gar nichts aus, viel zu arbeiten, aber ich kann entscheiden, zum Beispiel am nächsten Tag einfach mal auszuschlafen, auch wenn es kein Sonntag ist, oder tagsüber einfach mal die Sonne zu genießen. Ich kann Pausen nach Belieben machen und ausdehnen. Dafür arbeite ich gerne auch mal abends oder am Wochenende.

2. Neue Menschen

Bleistifte - Give-aways - von image&impression mit dem Aufdruck "Das Leben ist bunt!" und www.imageandimpression.de

Durch meine selbstständige Arbeit als Imageberaterin (seit 2005) und Mediatorin (seit 2008) habe ich ständig mit neuen Personen zu tun. Ich habe zwar ein paar dauerhafte Firmenkunden, aber mit meinen Ansprechpartnern dort habe ich nur bei der Auftragsvergabe und Feinabstimmungen zu tun. Die Teilnehmergruppen sind immer wieder neu zusammengesetzt.

Das Ziel meiner Arbeit ist meistens Hilfe zur Selbsthilfe. Eine Mediation löst im besten Fall den Konflikt so, dass ich nicht mehr gebraucht werde. Eine Farbberatung macht man einmal im Leben. Manchmal nach vielen Jahren ein zweites Mal, wenn sich die eigenen Farben deutlich verändert haben und man einfach nochmal einen Kontrollblick darauf haben möchte. Von einer Stilberatung hat man auch sehr lange etwas.

Ich habe zwar Kunden, mit denen ich regelmäßig als Personal Shopper einkaufen gehe, aber meistens geht es dabei darum, meinen Kunden zu zeigen, wo sie passende Kleidung bekommen und wie ich im Laden die passenden Dinge schnell erkenne. Der Nachteil ist dabei, dass ich ständig neue Kunden zu akquirieren habe. Der Vorteil ist, dass es spannend ist, immer wieder neue Menschen kennenzulernen. So bleibt mein Leben bunt. Mein Mann sagt immer so schön:

“Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.”

Irgendwas mache ich offenbar richtig, denn meistens habe ich zauberhafte Kunden.

3. Zausel Paul

Bloggerhund Paul

Nur dank der flexiblen Zeiteinteilung, Arbeit im Backoffice im Homeoffice – da ich von der Steuererklärung bis zur Webseite alles selbst mache, kommt einige Zeit dafür  zusammen – und weil viele Termine außer Haus nicht so lang sind, können wir einen Hund halten. Dass der Zausel das Beste ist, was mir in den letzten Jahren passiert ist, ist eh klar, oder?

Bist Du lieber selbstständig oder angestellt im Berufsleben?

Was ich heute gelernt habe – September 2018

Werbung mit Affiliate Links und durch Marken-, Namens-, Orts- und Produktnennungen ohne Auftrag

„Minimalismus ist der Versuch, das Nicht-Essenzielle zur Seite zu schieben, um das wirklich Wichtige besser würdigen-zu-können“ Zitat von Fumio-Sasaki

  1. Die merkwürdig aussehenden Blätter der Felsenbirne haben eine Diagnose bekommen Dank Ela und Frauenzimmer50plus in meinen Instagramstories: Es ist echter Mehltau. Das hatte ich geahnt und nicht wahrhaben wollen.
    Dazu habe ich gelernt, dass Bespritzen mit verdünnter Milch helfen soll. Die Mikroorganismen aus der Milch sollen den Pilz bekämpfen und die Pflanze stärken. Wir haben die Felsenbirne radikal beschnitten und alle Äste mit Blättern entfernt. Ich hoffe, dass das hilft, denn ich mag die Felsenbirne und sie hat einen schönen Standort, den sie bisher mochte. Hoffentlich wird sie kein totales Opfer des Hitzesommers.
  2. In den letzten Wochen hatte ich keine Lust, Fotos von mir machen zu lassen. Ich hatte nichts zu zeigen, was es hier nicht schon zu sehen gab, und fühlte mich nicht schön. Jetzt haben wir endlich wieder für mich angenehme Temperaturen um 20 Grad mit Sonne und ich lebe wieder auf. Ich fühle mich wieder lebendig, dann fühle ich mich auch schön. Wie eng der Zusammenhang ist, wurde mir heute vorm Spiegel bewusst. Die Bilder einer großen Fotosession heute zeige ich Dir am 14. Oktober zusammen mit drei anderen Bloggerinnen. So langsam geht die Lust auf Herbstsachen los!
  3. Im nächsten WordPress-Update ist der neue Gutenberg Editor enthalten. Ich habe ihn vorab getestet und kann sagen: Der ist nichts für mich. Gut, das weiß ich dann jetzt. Du kannst damit mit Textblöcken arbeiten und zum Beispiel Bilder und Bildergalerien flexibler gestalten. Das brauche ich bei meinem einfachen Theme nicht. Mit einem Plug-in kann man beim klassischen Editor bleiben. Gut so.
  4. Hungersteine in Flüssen sind sichtbar bei Niedrigwasser. Neues Wort gelernt.
  5. Selbst riesige Löcher von Plugs in Ohrläppchen können komplett wieder zuwachsen. Wie? Angeblich sofort beim Entfernen vom Plug an der Innenseite im Ohrloch einmal komplett mit einem Skalpell langritzen lassen. Dann heilt der Körper die Wunde und das Loch soll sich schließen. Machen Ärzte sowas allen Ernstes? Auf Krankenschein?
  6. “Wenn man weiß, was das Richtige ist, dann muss man auch nicht objektiv sein.” Filmrolle Isabel Brisgau in Der letzte Bulle Staffel 1, Folge 13 – Ein Stern über Essen. Kluges Mädchen! Mit der Serie haben wir gerade viel Spaß beim Gucken auf DVD.
  7. Meinen sarkastischen Humor versteht nicht jeder. Szene an der Kasse des Drogeriemarkts: Ein Mann hat ein loses Brot in einer Papiertüte – ohne Barcode natürlich. Kassiererin sucht eifrig in ihren Listen nach dem von ihr dafür einzutippenden Code und fragt den Kunden rhetorisch, ob er ihn kennt. Er verneint verschnupft. Ich sage hinter ihm anstehend kopfschüttelnd: “Was sind Sie denn für ein Kunde? Sie kennen den Zahlencode für das Brot nicht?”
    Wie heißt es so schön: Sarkasmus ist die niedrigste Form des Witzes und die höchste Form der Intelligenz. Letzte ist nicht jedem Empfänger gegeben, diesem Herren jedenfalls nicht. Er fühlte sich von mir persönlich angegriffen … armer Kerl.
  8. Das Lesen des Buchs Das kann doch weg!: Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben. 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil (Affiliate Link) von Fumio Sasaki hat mir geholfen, mich von vier Bechern, zwei Tassen und sechs Gläsern zu trennen. Das Geschirr hat mich schon lange begleitet und wird nicht mehr benutzt. Die Erinnerung an den Kauf und die schönen Momente mit meiner Freundin bleiben, auch wenn es geht. Im Sozialkaufhaus freut sich vielleicht jemand anders noch darüber. Das Minimalismus-Zitat in der Grafik oben ist von Seite 31 aus dem Buch.
  9. Seezunge verträgt deutlich mehr Schärfe, als ich mich getraut hätte zuzufügen.
  10. Man hat mir heute einen Job als Kindermädchen angeboten. Das gibt mir zu denken. Es ist nicht lange her, dass jemand latent panisch “Aber nicht fallen lassen!” zu mir gesagt hat, als ich ein Baby auf den Arm genommen habe. Und nun wirke ich so? Ich brauche wohl mal eine Imageberatung …
  11. Dass ich aussehe, als ob ich nur ein kleines Wiener Schnitzel schaffen würde.
  12. Ein großer Skoda mit sichtbarem Samsung Smartphone in der Ablage steht auch mit steckendem Zündschlüssel in Kampen nach 2 Stunden noch komplett da. #falschemarkenfürchic oder #ehrlicheinsel ?
  13. Dass man bei Exitspielen immer noch ein bisschen genauer gucken muss, als man dachte, und dass 10 nach 11 nicht das gleiche ist wie 10 vor 2.
  14. Was eine Murtaugh-Liste ist.
  15. Wie man eine Fritz-Box erfolgreich resetet.
  16. Dass auf Sylt die Arrogante-A*schl*ch-Quote im September noch zu hoch ist, um durchgehend gute Laune zu behalten. Ein bisschen kann ich davon weg atmen, aber ab einer gewissen Quote ersticke oder platze ich daran. Lieber also nur noch in totaler gar nicht Saison dort urlauben …
  17. Es war nicht preiswert, aber den Preis wert. Den Spruch merke ich mir.
  18. Kartoffelstampf vermischt mit gebratenem mediterranem Gemüse – Paprika, Aubergine, Zwiebeln, reichlich Olivenöl – schmeckt noch besser, wenn er mit Parmesan überbacken wird. Italienischer Shepherd’s Pie sozusagen.
  19. Ein Besuch bei Kaamps7 war schön. Abi und die anderen sechs haben aus dem ehemaligen La Grande Plage etwas Schönes gemacht. Gut, das ausprobiert zu haben. Lecker! Gerne wieder!
  20. Tobewellenbaden – das Wort Tobewellen habe ich bei Bärbel geklaut – beherrsche ich immer noch! Der Moment kurz bevor die Welle kippt – unbezahlbar.
  21. Ein Sandsturm auf der Autobahn ist beeindruckend.
  22. Ich weiß jetzt, was Kriebelmücken sind, wo sie leben, wie ein Stich piekst und wie eine allergische Reaktion darauf aussieht und sich anfühlt. #dingediedieweltnichtbraucht
  23. Fehler F4 bei der Heizung bedeutet, die Heizkreislaufpumpe ist kaputt ist oder sie einfach mal ein Reset braucht. Oder einen Wackelkontakt hat. Oder was auch immer …
  24. Mir gelingt es zunehmend, weniger zu fotografieren und live bewusster zu genießen.
  25. Egde läuft unter Windows 10 bei mir stabiler als der Feuerfuchs. Nervenschonende Erkenntnis. Nicht nervenschonend ist, dass das Kommentarfeld sich leert, wenn man die DSGVO-Checkbox vergessen hat anzuklicken. Im Firefox ist der Kommentar im Feld noch drin, wenn man auf zurück klickt. Schade eigentlich.
  26. Wie man Favoriten in Edge speichert.
  27. Jetzt weiß ich, was ein neuer Küchenwasserhahn inkl. Einbau kostet.
  28. Diesen Monat habe ich nicht nur Mehlweiß als Farbbezeichnung für eine Weißnuance gelernt. Es kam noch Marshmallow hinzu. WTF – wer denkt sich bitte sowas aus?
  29. Die Spalten um die Dachfenster lassen sich bei trockenem Wetter extrem leichter reinigen als bei nassen. Memo an mich: Nächstes Mal Pinsel mit auf die Leiter nehmen.
  30. Der im Stadtteil neu entdeckte Italiener liefert nicht nur, die Pizza kommt sogar wohlschmeckend zu Hause an!

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Was hast Du heute gelernt?

Es ist amtlich: Ich bin alt

Werbung durch Markennennungen ohne Auftrag

Ines Meyrose – Ü40 Bloggerin – Portrait – Silhouette Racing Collection 5502 randlose Brille als Lesebrille in der Farbe cotton-taupe mit individualisierter Gläsergröße

Sonntag ging es bei meiner Murtaugh-Liste auch schon ums Alter … und jetzt das: Die Altersweitsichtigkeit hat zugeschlagen. Ich bin seit August Besitzerin einer Lesebrille. Es fing damit an, dass ich im letzten September bei einer dunkelblauen Hose ein Etikett, das mit dunkelblauem Faden eingenäht war, abends in schlechtem Kunstlicht lieber nicht abgetrennt habe, weil ich auf einmal kaum noch etwas von der Naht erkennen konnte.

Am nächsten Morgen bei Tageslicht konnte ich den Faden wieder problemlos erkennen und das Etikett unfallfrei entfernen. Ich entferne fast alle Etiketten, weil sie mich entweder kratzen oder anderweitig stören. Eine Augenprüfung ergab, dass die vorhandene leichte Kurzsichtigkeit die beginnende Altersweitsichtigkeit ausgleicht.

Im November konnte ich bei einer Make-up-Beratung auf einem Lippenstift die klein gedruckte Farbbezeichnung nicht mehr lesen. Die Kundin war kreativ und hat sofort das Wort fotografiert und wir konnten es in der Vergrößerung am Smartphone beide bestens lesen. Eine gute Lösung für den Übergang, aber nicht auf Dauer.

Der Ruf nach einer Lesebrille wird lauter

Der Diogenes-Verlag gab mir mit seiner typischen Schrift den Rest. Im Sommer habe ich den neuen Brunetti (belanglos) und den aktuellen Bruno Chef de Police (unterhaltsam) in Papierform gelesen, weil ich die Bücher von einer Freundin ausborgen durfte. Ich kaufe ansonsten nach Möglichkeit nur noch E-Books, die mir vor Kurzem in normaler Schriftgröße keine Probleme bereitet haben.

Die Schrift der gedruckten Diogenes-Bücher war so anstrengend zu lesen, dass ich mit Kopfschmerzen und bleierner Müdigkeit vom Lesen belohnt wurde. Da war klar: Es nützt nichts, nächsten Sommer werde ich diese Bücher gar nicht mehr lesen können und dann kann ich das Thema lieber gleich angehen.

Kassengestell?

Von außen betrachtet finde ich es nicht schlimm, eine Brille zu tragen. Ich sehe sie als Accessoire. Von innen betrachtet nervt es mich, weil mich jegliche Brille haptisch stört. Außerdem ist es ein teurer Spaß, bei dem ich nicht verstehe, wie der aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen werden konnte, denn ohne Brille kann ich nicht arbeiten und ohne Arbeit nicht die hohen Krankenkassenbeiträge bezahlen. Mindestens den Satz für einfache Gläser und Gestell müsste die Krankenkasse aus meiner Sicht übernehmen. Aber das ist ein anderes Thema.

Ines Meyrose – Ü40 Bloggerin – Portrait – Silhouette Racing Collection 5502 randlose Brille als Lesebrille in der Farbe cotton-taupe mit individualisierter Gläsergröße

Weil mir bei Brillen gerade auf der Nase alles zu viel ist, habe ich mich für diesen zarten Hauch von Nichts von Silhouette entschieden. Dass es eine randlose Brille werden sollte, war vorher schon klar. Wenn zuerst die Fernsichtbrille an der Reihe gewesen wäre mit einem Update, hätte ich dafür dieses Gestell aus leichtem Titan gewählt.

Das Brillengestell in den Farben cotton-taupe ist so dezent, dass es zu allen Kleidungs- und Schmuckstücken in meinem Sortiment passt. Die Glasgröße wurde nach meinen Vorstellungen angepasst. Ich hoffe, dass ich sie weder verliere noch zerstöre, so dass ich lange Freude an dem Gestell habe. Damit die Modemathematik aufgeht, muss ich das Brillengestell lange verwenden. Mit Brillen ist es wie bei Dessous: Je weniger dran ist, umso teurer sind sie.

Sonnenbrillenupdate

Ines Meyrose Portrait - Sonnenbrille ROUNDTEN mit Korrekturgläsern

Und wenn man schon mal beim Optiker ist: Nach gut sechs Jahren darf es dazu eine neue Sonnenbrille mit Ferngläsern sein. Seit 2012 hat sich mein Gesicht deutlich verändert und eine aktuelle Brille war fällig. Wenn ich schon ständig die gleichen einigermaßen zeitlosen Sachen trage, brauchen meine Accessoires ab und an ein Update, damit ich zeitgemäß und nicht zu langweilig aussehe. Das Gestell ist von ROUNDTEN, die Gläser sind Korrekturgläser.

Wie oft gönnst Du Dir neue Brillengestelle?

Ich bin zu alt für diesen Kram – Meine Murtaugh-Liste

Geschirrspüler Front

Was ist eine Murtaugh-Liste? Ich habe die Murtaugh-Liste im Reisen-Fotografie Blog gefunden. Demnach hat der Begriff den Ursprung in der Serie How I met your Mother. Da soll demnach einer der Serienhelden so eine Liste erstellt haben. Der Name der Liste soll nach dem Polizisten Murtaugh aus der Serie Lethal Weapon benannt sein, der oft sagt

„Ich bin zu alt für diesen Scheiß!”

How I met your Mother gucke ich nicht, von Lethal Weapon kenne ich tatsächlich alle Serienfolgen. Ich finde die Idee der Murtaugh-Liste lustig. Deshalb schreibe ich meine spontan und folge dem Ruf der Fotografie-Reisen Blogger, mit einem Beitrag bei der Blogparade dabei zu sein.

Meine Murtaugh-Liste

  • Auf Festivals gehen
  • Campen im Allgemeinen
  • Ferienwohnungen ohne Geschirrspüler
  • Hot Pants und Miniröcke
  • Über ein Tattoo auch nur nachzudenken
  • Gin Tonic und Wodka-O
  • Verabredungen zum Essen später als 19 Uhr
  • Prosecco aus blauen Flaschen
  • Frieren für die Schönheit
  • Ungeschminkt außer zum Sport das Haus zu verlassen
  • Neue Kindersüßigkeiten auszuprobieren
  • Fallschirmspringen
  • Wilde Karussells – eigentlich für fast alles, was den Namen Karussell verdient

Kettenkarussell auf dem Hamburger DOM

Für Einiges auf der Liste war ich mal jung genug und hatte exorbitanten Spaß dabei. Den Rest wollte ich mal machen und habe ihn von der Löffelliste fürs Leben gestrichen, denn inzwischen finde ich: Ich bin zu alt für diesen Scheiß!

Wie sieht Deine Murtaugh-Liste aus?

Was ich heute gelernt habe – August 2018

Paul am Falkensteiner Ufer 2018

Im Juli habe diese Liste erstmals geführt. Weil es mir gut getan hat und hier im Blog zu positiven Reaktionen geführt hat, habe ich auch im August an jedem Abend notiert, was ich an dem Tag gelernt habe.

Im August 2018 habe ich gelernt

  1. Seminarvorbereitung dauert jedes Mal immer noch ein bisschen länger, als ich kalkuliert habe. Aber das ist O.K., denn dann geht es mir gut damit, weil ich mich perfekt vorbereitet fühle und dann demnächst die dementsprechende Leistung beim Kunden abliefere. So der Plan.
  2. Ich halte meinen Unterarm nicht wieder neben den einer goldbraunen Achtjährigen, wenn ich meine Haut weiter schön finden möchte.
  3. Es ist so schön, sich blind verstanden zu fühlen. Es war ein für andere vielleicht banaler Anlass, aber mir war es wichtig.
  4. Ich sollte öfter ganze Freudinnentage einlegen.
  5. Nachtragend zu sein, hat seine Vorteile. Hätte ich das Nichtfangen einer Spinne im Schlafzimmer nicht so nachhaltig mit schlechter Laune bestraft, wäre der Fänger nicht nochmal erfolgreich auf die Suche unterm Nachtschränkchen gegangen.
  6. Es war gut, ein viertes Sommerkleid gekauft zu haben. Ich wollte wegen des Geknitters eigentlich keine Kleidung aus Leinen mehr kaufen. Bei Ü39 Grad im Schatten gibt es aber einfach auf der Haut wenig luftigeres und vor allem saugfähigeres Material.
  7. Leider habe heute gelernt, wie man einen den Totalschadenrestwert unseres größeren Autos berechnet. #dingediedieweltnichtbraucht
  8. Eine Autistin mit Asperger-Syndrom hat mir das Feedback gegeben, dass meine Stimme angenehm ist und ich schön erzählen kann. Das hört man doch besonders von sensiblen Menschen gerne, oder?
  9. Zum ersten Mal im Leben freue ich mich, dass es abends – es ist gerade 21:44 Uhr – wieder früher dunkel wird. Warum? Ich ertrage diese Hitze des Sommers einfach nicht mehr. Der letzte so heiße Sommer war 2003, der schlimmste Sommer meines Lebens. Ich will, dass das aufhört. Sofort. Bitte. Morgen soll es den ganzen Tag regnen. Ich bin voller Freude darauf.
  10. Wie man ein Smartphone mit dem Infotainmentsystem im Mietwagen verbindet. Mein kleiner Cityflo hat sowas Schickes nicht.
  11. Die Gewürzgeheimnisse von Pulled Porked.
  12. Wie schön es ist, einen Schuhschrank von innen zu geputzt zu haben. Der sieht jetzt wieder viel schöner aus, wenn man ihn öffnet.
  13. In der DDR gab es am 1. Juni einen Kindertag, an dem Kinder beschenkt wurden. Das hat mir heute eine Kundin erzählt. Warum wurde das bei der Wiedervereinigung abgeschafft oder nicht in westlichen Bundesländern übernommen? Auf Wikipedia steht zwar, dass in Deutschland und Österreich am 20. September der Weltkindertag ausgerichtet wird, aber auch der 1. Juni als Internationaler Kindertag gefeiert wird, nur gemerkt habe ich davon im persönlichen Umfeld noch nie etwas.
  14. Einfach mal machen ist immer noch ein gutes Motto.
  15. Zausel Paul braucht mal wieder engere Führung, die freigeistige Rübe.
  16. Wie schön es ist zu sehen, wenn ein Elternteil sich wirklich zu der Aufgabe als solches berufen fühlt.
  17. Wie gut sich ein neues leichtes T-Shirt anfühlen kann. Wie schön, auf den richtigen Schnitt und Material gewartet zu haben nach vielen Missanproben.
  18. Süßkartoffel-Tomaten-Eintopf mit Fleischeinlage schmeckt köstlich.
  19. Der Schmorgurkeneintopf mit Hack schmeckt noch leckerer, wenn es Pellkartoffeln dazu gibt.
  20. Ich hätte doch mehr als drei Semester Meteorologie studieren sollen, um den Himmel besser lesen zu können, als die Wetter-App ihn interpretiert. Platsch. #wettshirtcontest #nasserhund
  21. Altersweitsichtigkeit heißt Presbyopie. Den Blogbeitrag zur neuen Lesebrille gibt es, wenn ich Fotos damit habe.
  22. Ich bringe es tatsächlich fertig, 1/4 Nougatring unterwegs in den Müll zu werfen, weil ich den Rest nicht schaffe. Eine Tüte zur Aufbewahrung hatte ich nicht, weil ich ihn im Laden auf die Hand gekauft hatte.
  23. Der Italiener in meinem Stadtteil sieht zwar von außen nicht einladend aus und hat einen schrägen Namen, es gibt dort aber richtig leckere Pizza zu vernünftigen Preisen. Den hätten wir viel eher schon ausprobieren sollen. Besser spät als nie.
  24. Ich habe keine Lust mehr zum regelmäßigen Schwimmen. Was ich aus dieser Erkenntnis gewinne, weiß ich noch nicht. Aber Erkenntnis ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung.
  25. Der Begriff Die normative Kraft des Faktischen kommt a) aus dem juristischen Bereich und ist b) viel älter als geahnt.
  26. Auch das geht vorbei! Mit dem Blogbeitrag trifft HappyFace313 meine aktuelle Gefühlslage perfekt. Den Spruch übernehme ich gerne.
  27. Es lohnt sich, als Verbraucher seine Unzufriedenheit mit einem technischen Gerät zu äußern. Ich konnte es aus Kulanz nach fünf Monaten in gebrauchtem Zustand dennoch zurückgeben und mir von Geld etwas Tauglicheres kaufen. Bei einigen Produkten frage ich mich durchaus, wie die zu ihrem positiven Image gekommen sind.
  28. Cooles neues Wort bei Ela in den Instastories gesehen: Mutausbruch. Den hatte ich wohl letzten Monat im Hochseilgarten. Ela ist auf einem Baumwipfelpfad gelaufen. Das Wort merke ich mir.
  29. Mein neues Leinenkleid von Tag 6 ist nicht kundentermintauglich.
  30. Es gibt ein Frühstückscafé, in dem es keine Schokocreme gibt. Die sehen mich da nicht wieder. Was ist ein Frühstück ohne Schokocreme?
  31. Es gibt Schuhe, die man einfach nicht eingelaufen bekommt. Da hilft nur eins: Weggeben, auch wenn sie noch sooo schön aussehen.

Was hast Du heute gelernt?

Reframing: Vorteile eines breiten Beckens

Ines Meyrose Outfit 20171010 – Marineblau am Herbstfarbtyp mit Braun kombiniert– Foto Bärbel Ribbeck

Copyright Foto: Bärbel Ribbeck

Ich bin keinesfalls der Ansicht, dass man alles an sich lieben muss. Sich insgesamt im besten Sinne O.K. zu finden, reicht völlig aus. Wenn es dann noch etwas gibt, was man besonders gerne an sich mag, ist viel erreicht.

Wenn wir bei Wünsch Dir was wären, würde ich mir andere Ohren wünschen. Die habe ich bereits als Kind einer Schönheitsoperation unterziehen lassen, sie wurden angelegt. Oben stehen sie immer noch ab und ich finde sie zu fleischig. Deshalb bevorzuge ich zum Beispiel Fotos von mir, auf denen die Ohren nicht frontal zu sehen sind. Könnte mein Fotograf sich mal merken … Bärbel achtet da inzwischen großartig drauf, wenn sie Fotos von mir macht – siehe oben.

Auf meine Geheimratsecken, die ich schon als Kind hatte, könnte ich verzichten. Regelmäßiger Wechsel der Seitenscheitelseite hilft beim Kaschieren. Bei der Oberkörperlänge würde ich mir ein paar Zentimeter dazu kaufen, weil ich dann einfacher in Oberteile passen würde, und der Busen könnte kleiner sein, weil ich dann schlanker aussehen würde und BHs billiger wären. Aber das ist alles nicht wichtig.

Ines Meyrose – Outfit – 20180422 – Sweatshirt mit Kapuze CLOSED X F.GIRBAUD – Jeans Baker verkürzt – CLOSED – Sneaker New Balance – sportlicher Look einer Ü40 Bloggerin

Dafür würde ich nicht den einen Wunsch einlösen, den ich vielleicht von einer Fee für Veränderungen hätte. Was mich aber oft nervt, ist das breite Becken. Mal davon abgesehen, dass ich mir schon als Jugendliche von Erwachsenen unpassende Kommentare über das gebärfreudige Becken anhören durfte.

Da ich das Becken nun aber so gar nicht schmaler machen kann, weil es schlichtweg aus Knochen besteht, die ich nicht brechen möchte, brauche ich eine andere Lösung dafür. Das Stichwort heißt Reframing. Wobei ich bei der Recherche nach der Wortherkunft festgestellt habe, dass ich es bisher falsch geschrieben habe. Es heißt Reframing, nicht Refraiming. Der enthaltene Rahmen frame schreibt sich natürlich ohne i! Reframing heißt auf Deutsch Umdeutung.

Es geht beim Reframing kurz gesagt darum, etwas eine andere Bedeutung oder Sichtweise zu geben, indem man es anders betrachtet. Scherben bringen Glück ist ein einfaches Beispiel dafür. Wenn Du etwas aus einer anderen Perspektive oder in einem anderen Rahmen betrachtest, kannst Du Dinge positiver oder negativer sehen. Die Frage ist hier also, was sich die Natur dabei Gutes gedacht hat, mir das breite Becken zu verpassen.

5 Vorteile meines breiten Beckens

  1. Standfestigkeit. Durch das breite Becken stehen meine Füße weit auseinander bei entspannter Haltung. Dadurch schubst mich keiner so schnell um.
  2. Sicherheit. Durch den festen Stand strahle ich eine sichere innere Haltung aus. Der Betrachter schließt von der äußeren Wirkung auf die innere Haltung.
  3. Hosen bleiben an der Oberschenkelinnenseite heil. Weil meine Beine soweit auseinanderstehen, reiben meine Hosen in der Mitte nicht kaputt, wie es bei Menschen mit schmalerem Becken häufig vorkommt.
  4. Kleider und Röcke sind mit nackten Beinen tragbar. Unterwäsche an, Kleid drüber, Schuhe an und ich bin fertig angezogen. Auch an heißen Tagen reiben meine Oberschenkel nackt nicht störend aneinander. Leggings trage ich nur, wenn ich mir der Sinn danach steht. Zum Schutz meiner Haut brauche ich weder Strumpfhosen, Leggings, Radlerhosen, Babypuder oder spezielle Cremes. Ein Luxus, der mir immer erst bewusst wird, wenn ich sehe, wie andere Frauen damit eingeschränkt sind. Einen Wolf will sich niemand laufen.
  5. Meine Taille wirkt schmaler als sie ist. Hätte ich ein schmaleres Becken bei gleichem Oberkörper, wäre kaum Taille vorhanden. Das würde ich schade finden, denn ich mag meine Taille, auch wenn ich sie selten zeige.

Welchen Körperteil magst Du an Dir nicht gerne? Wie sieht das Reframing aus?

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