Buchreview: Feierlaune

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Feierlaune - -: Die schönsten Deko- & Food-Ideen für entspannte & fröhliche Feste - (Affiliate Link) von Holly Becker und Leslie Shewring

Entspannt und fröhlich feiern – wer möchte das nicht? Auf der internationalen Designmesse blickfang wurde das Buch im September von Autorin Holly Becker präsentiert. Vielleicht kennst Du Ihren Blog decor8? Leider konnte ich der Einladung zur Messe nicht folgen. Oder auch nicht leider, weil ich einen wunderbaren lauen Sommerabend mit Freunden auf unserer Terrasse genossen habe. Wann konnte man in Hamburg diesen Sommer abends ohne Jacke draußen sitzen? Das war einer der wenigen wunderbaren Abende dafür. Zur Messe blickfang findest Du schöne Berichte bei Bling Bling Over 50 und Claudias Welt, die gemeinsam vor Ort waren.

Der DVA Verlag (Werbung) war so nett, mir trotzdem ein Rezensionsexemplar des Buchs zukommen zu lassen. Der erste Eindruck ist positiv. Das Buch ist schön aufgemacht und die stimmungsvollen Fotos geben mir beim Lesen das Gefühl, live auf den Feiern dabei zu sein. Die Deko- und Foodideen an sich haben mich nicht großartig zum Nachmachen inspiriert. Für eine Naked Cake fertigen Biskuit vom Bäcker mit Sahne zu füllen und Beeren obendrauf zu drappieren (Seite 68), brauche ich kein Buch mit Food-Ideen. Und Einweg-Holzbesteck brauche ich vorher nicht auch noch mit Lack zu verzieren, um noch mehr hinterher zu entsorgen, oder? Oder bin ich gerade zu kritisch?

Den Teil mit Verpackungsideen für Geschenke finde ich schön. Das Buch Selbst verpackt (Rezensionsexemplar), das ich 2014 vorgestellt habe, gefällt mir dazu jedoch besser. Bei dem Bild zu “Jedem sein Päckchen” mit Servietten und Besteck eingesteckt in einen A4-Papierbogen (Seite 107) fehlt mir eine Anleitung. Die Päckchen würde ich gerne für den nächsten schön gedeckten Tisch nachbasteln und habe keine Ahnung, wie das Papier dafür gefaltet wird.

Fazit

Vielleicht habe ich schon zu viele Ausgaben der Landlust mit Dekorationsideen gelesen oder auf Blogs wie was eigenes Dekotipps gefunden. Oder mir fehlt einfach der Zugang zu üppiger Dekoration. Vermutlich letzteres. Also bin ich entweder nicht Zielgruppe für Buch oder es ist eher für Leserinnen, die sich bisher damit nicht beschäftigt haben. Wenn Du Dich für coole Dekotipps und Partyanregungen interessierst, kannst Du ja vor Ort in einer Buchhandlung einen Blick ins Buch werfen. Dann wirst Du schnell abschätzen können, ob es für Dich passt.

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Buchreview: Das Adventsbuch

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Adventsbuch: Weihnachtsdekoration für Tisch, Baum und Geschenke (Affiliate Link)

Vor dem Ende des Totensonntags, das ist in diesem Jahr der 22. November, braucht mir keiner mit aufgestellter Weihnachtsdekoration zu kommen. Aber mir Gedanken dazu zu machen, was ich dekorieren möchte, was wer geschenkt bekommt und wie ich die Adventszeit verbringen werde, gehört schon im Oktober für mich dazu. Deshalb stelle ich Euch dieses DIY-Buch auch heute bereits vor, falls es jemand für seine weihnachtliche Vorbereitung oder zum Verschenken kaufen möchte.

Von der Idee zum Buch

Hintergrund der Buchidee ist, dass ein italienischer Großvater seinen Enkelkindern so ein Büchlein mit Bastelideen, Christbaumschmuck und Weihnachtsgeschichten gefertigt haben soll. So ist das Buch mit kreativen Deko-Ideen auf 30 Seiten entstanden. Es ist wunderschön handgebunden mit festen Kartondeckeln.

DIY für die ganze Familie

Ein kleiner Weihnachtself hüpft durch das Buch und gibt Anleitungen, wie die Bausätze aus dem Karton zu Dekoration werden. Die meisten Sachen sind so vorgestanzt, dass man sie einfach zusammensetzen oder kleben kann. Die Motive der Deko-Ideen haben ein bisschen Retro-Charme und passen damit in die vorweihnachtliche Zeit, die ja auch von Erinnerungen geprägt ist.

Bastelt Ihr zu Weihnachten? Was?

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Verlags (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir von Edel Books als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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Gardinenpredigt

Gardine Nordis von IKEA

Mal ganz ehrlich: Wie oft wascht Ihr Gardinen im Wohnzimmer? Oder wascht Ihr die überhaupt? Oder habt Ihr überhaupt welche? Ich bin ja bei Bekleidungswäsche und Körperhygiene eher als übertrieben bekannt, bei Gardinen hingegen sitze ich das Thema gerne aus. Ich finde die Dinger eh überbewertet.

Im Esszimmer hängen nur welche, damit der Raum nicht hallt, im Wohnzimmer zum Verdecken alter, vergilbter Rolllädenbänder an der Wand. Genau genommen ist die sprichwörtliche Gardine bei der Predigt übrigens ein Bettvorhang => siehe Strafpredigt bei Wikipedia, aber das ändert nichts am vielen Stoff ;) . Die übrigen Räume sind nackt oder haben maßgeschneiderte Plissees.

Aussitzen?

In einem Nichtraucherhaushalt ohne Kinder und Haustiere kann man auch auf dem Boden aufliegende Gardinen haben, die eine ganze Weile sauber bleiben. Fenster im Wohn- und Esszimmer putze ich zum 1. Advent und zur Osterdekoration. Alles andere lohnt nicht, weil die Scheiben eh leicht trüb sind. Sie sind auch ganz gut vom Überstand gegen Regen geschützt. Außerdem kommt Fensterputzen gleich vor Gardinenaufhängen bei den unbeliebtesten Hausarbeiten bei mir.

Waschen? Stärken? Bügeln?

Mein Problem mit gewaschenen Gardinen ist, dass ich sie nie wieder so glatt und schön bekomme wie vor der ersten Wäsche. Der angebliche Trick mit dem feuchten Aufhängen funktioniert auch nicht. Liegt das an mir? Oder an meinen billigen Gardinen, die primär von IKEA oder Strauss sind Ich überlege jetzt ernsthaft, bei einem durchschnittlichen Preis von EUR 30,- bei IKEA für ein Set die Dinger gar nicht mehr zu waschen, sondern gleich zu entsorgen. Meinetwegen waschen und in die Lumpensammlung geben. Aber keine Bügelmühe investieren und sich hinterher noch ein Jahr über latent krause Gardinen mit schiefen Kanten ärgern.

Mehr Qualität?

Viel Geld war ich bisher nie bereit für Gardinen auszugeben, weil ich oft umgezogen bin und dann immer nichts mehr in den neuen Räumen passte. Zum ersten Mal seit meinem Auszug von zu Hause wohne ich seit 11 Jahren im gleichen Haus und habe auch vor, das weiterhin zu tun. Da könnte man mal über die Investition nachdenken. Die letzten Wohnzimmergardinen haben immerhin dann doch 8 Jahre gehangen (mit ca. 3 mal Waschen …) Anderseits habe ich im Wohnraum auch gerne mal Veränderungen und das geht schön einfach und günstig mit neuen Gardinen. Ist schon merkwürdig, dass ich bei Wohnaccessoires ganz anders handle in Bezug auf Haltbarkeit und Nachhaltigkeit als bei Bekleidung. Dabei ist die Gardine für den Raum, was das Tuch für den Hals :) .

Meyrose Selfie 20140902Auf dem Foto oben seht Ihr übrigens Modell Nordis von IKEA. Mir gefällt dabei die Leichtigkeit, eine luftige Mischung aus Gardine und Vorhang. Für solche Kaufentscheidungen brauche ich nur Minuten, in diesem Fall leider zwei Fahrten zum Möbelhaus wegen mangelnder Lieferbarkeit … Auf dem Foto hier seht Ihr das Shopping-Selfie als Spiegelung in meinem Auto.

Also, wie geht Ihr mit dem Gardinen-Thema um?

DIY Weihnachskarten

Weihnachtskarten

Gestern habe ich mir den Nachmittag damit um die Ohren geschlagen, meinen Firmen-Weihnachtskarten auf der Rückseite mit einem Eindruck zu versehen. Da ich die Karten für verschiedene Dinge verwende, z.B. auch Gutscheine, habe ich sie mit einer leeren Rückseite drucken lassen. Leider kann ich froh sein, wenn der Drucker sie überhaupt sauber einzieht, geschweige denn an der gedachten Stelle bedruckt … und auch dann dauert es ewig. Da ich allerdings für solche Dinge mehr Zeit als Geld habe, stehe ich also daneben. Da kam ein sinnvoller Zeitvertreib, der im Stehen funktioniert, gerade recht.

So habe ich begonnen, nebenbei  meine privaten Weihnachtskarten zu basteln. Dazu inspiriert haben mich Menükarten aus der Zeitschrift BRIGITTE. Man braucht einfach nur Klappkarten – die weißen habe ich Zeichenkarton geschnitten, Rippsband (so etwas haben die Näherinnen unter Euch bestimmt im Haus), einen scharfen Cutter oder Grafikerskalpell und eine Schneideunterlage. Das Ausschneidemuster habe ich aus einer missglückt bedruckten Postkarte erstellt.

Weihnachtskarten_Zutaten

Einfach die Schablone auf die aufgeklappte Karte legen, mit dem Cutter an den gewünschten Stellen einritzen*, das Band durchziehen und zurechtzupfen. Wenn man mag, kann man natürlich auch noch mit Silberstift Frohe Weihnachten darauf schreiben oder andere Verzierungen anbringen. Ich werde sie wohl so schlicht lassen.

Die Bänder habe ich verarbeitet, während der Drucker neue Karten eingelegt und Knöpfe gedrückt bekam. Das Band habe ich in 52 cm lange Stücke pro Karte geschnitten und dann das Ende nach dem Durchziehen gekürzt. Das weiße Band ist 6 mm breit, das rote ist etwas dünner im Material und 10 mm breit. Sie passen beide durch die gleichen Schablonenausschnitte.

Wie gefallen Euch die Karten?

  1. * Der oberste Querschnitt und der eine Doppelschnitt wird nicht gebraucht – die sind vom Übungsmuster. []