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Rote Nägel gehen immer!

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Oder nie? Das ist Geschmackssache. Ich vermute, dass sich an roten Nägeln die Geister scheiden, an kurzen roten Nägeln sowieso. Seit vielen Jahren trage ich meine Nägel recht kurz, weil mir das im Alltag angenehmer ist, vor allem an der Laptoptastatur.

In den 1990ern wäre ich nie auf die Idee gekommen, kurze Nägel auffällig zu lackieren. Das gefiel mir damals nur bei langen Fingernägeln, weil die schmaler wirken als kurze. Dann wurden meine Nägel immer kürzer, die Lust auf rote Nägel kam zurück und ich habe in den 2010ern ausprobiert, wie mir rote kurze Nägel gefallen: gut!

Zu meiner blassen Haut mag ich keine hellen Lacke leiden und keine pastelligen. Mit Grün und Blau fühle ich mich nicht wohl, Lila geht gar nicht bei mir. Extrem dunkle Lacke sind mir inzwischen zu kontrastreich.

Mit weitem Abstand am besten gefallen mir warme Rottöne von Zinnoberrotorange bis Tomatenrot auf den Nägeln an Füßen und Händen. Aktuell trage ich die Farbe rock the runway von essie. Essie beschreibt es als leidenschaftliches Rot. Passt, oder?

Drei Lacke für eine Farbe

essie Nagellacke

Weil ich nur selten lackiere, beschränke ich mich auf eine Farbe. Nagellack wird beim Lagern nicht besser. Zum Schutz der Nagelplatten vor Verfärbungen und damit das lackierte Ergebnis gleichmäßiger wird, verwende ich grundsätzlich eine Schicht Unterlack. In diesem Fall heißt der Base Coat here to stay.

Damit der rote Lack bei Reibung nicht so schnell Farbspuren hinterlässt auf Papieren und im Haushalt, nehme ich einen farblosen Überlack. Der sorgt zudem für längere Haltbarkeit und Glanz. Wenn der rote Lack etwas stumpf wird, aber noch nicht abgesplittert ist, lässt sich die Haltbarkeit des Nagellacks mit einer weiteren Schicht Überlack nach einigen Tagen verlängern. Der Top Coat heißt platinum grade finish.

In diesem Fall sind sowohl der farbige Nagellack als auch der Überlack aus der Serie gel couture, die man an dem gedrehten Flaschendesign erkennen kann. Ich mag lufttrocknende Gellacke von essie, weil sie gut halten und eine angenehme Textur auf den Nägeln haben. Das Finish fühlt sich elastischer an als bei konventionellen Nagellacken.

Von der Farbschicht trage ich immer zwei auf und lasse sie dazwischen gut trocknen. Der Lack hat dieses Mal ohne Nacharbeiten beim Überlacken eine Woche gehalten. Nach sieben Tagen hatte ich minimale Tippwear und an einem Nagel einen kleinen Abplatzer nach drei Stunden grober Gartenarbeit mit Handschuhen. Entfernt anstatt nachgebessert habe ich den Lack nur, weil ich die Nägel feilen wollte.

Noch nie hat eine Lackkombination bei mir so lange so schön gehalten. Da lohnt es sich, 30 Minuten für die Lackarbeiten einzuplanen plus anschließende Trocknungszeit. Am besten überbrücke ich die Zeit mit dem Smartphone, denn daddeln kann ich ohne Berührung der Nägel.

Der Lack macht den Look

Wenn man sich so schlicht und gleichförmig kleidet wie ich, meist Jeans plus dunkelblaues Oberteil, macht es direkt einen riesigen Unterschied, wenn man die Nägel dazu lackiert. So wird aus einer Alltagsklamotte ein Outfit. In diesem Fall sogar ein partytaugliches.

Welches ist Deine liebste Nagellackfarbe?


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