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Einen Blick auf die eigene Stilentwicklung zu legen, finde ich gut, um Lieblingskleidung und Fehlkäufe zu identifizieren und Rückschlüsse für die Zukunft daraus zu ziehen. Meine vorherigen Stilreisen findest Du in den Beiträgen
Wie im Vorjahr ist das Wesentliche unverändert – siehe Stilprofil. Zu einigen konkreten Kleidungsstücken hat sich meine Meinung in 2025 geändert bzw. verfestigt. Es geht dabei um meine Vorlieben – die Aussagen haben keine Allgemeingültigkeit.
Schuhe
Weg von hellen Sneakern und weißen Sohlen, weil sie einfach zu putzintensiv sind, zu kurz schön bleiben und ich nicht in offensichtlich dreckigen Schuhen herumlaufen laufen mag.

Hin zu Halbschuhen aus Leder oder bunten/dunklen Sneakern ohne komplett weiße Sohle wegen Schmutzanfälligkeit.


Ganz weit weg von Pumps. Flache Absätze lautet die Devise.

Sommerkleider – Sommerhosen
Sommerkleider werden schrittweise weniger. Sie sollen und werden nicht auf Null gehen, aber zwei würden wohl reichen. Kleider finde ich immer noch schön. Der Grund fürs Ausschleichen aus dem Schrank liegt in der Kombination mit Schuhen und der Kleiderlänge.
Bei meiner Körperlänge mit 1,65 m sehen flache Schuhe zu längeren Kleidern schnell plump aus. Kniekurze Kleider mag ich im Sommer nicht mehr gerne tragen. Längere Kleider sind mit der kleinen Mona unpraktisch, weil ihr der Saum beim Gehen ins Gesicht haut.

2024 habe ich weite Sommerhosen wieder für mich entdeckt und den Bestand 2025 erweitert. Leichte Jeansstoffe gefallen mir besser als Chinos, weil sie weniger knitteranfällig sind und die Farbe in der Wäsche weniger sichtbar ausbleicht. Kombiniert mit Blusen oder Ringelshirts mag ich mich darin leiden und fühle mich wohl. Darauf kommt es an!
Kopfbedeckungen
Ich brauche keine Sommermütze. Nachdem ich Frühjahr 2024 endlich eine schöne gefunden hatte, wurde sie bis heute kaum getragen und deshalb verschenkt. Im Sommer trage ich entweder einen Regenhut, Kapuze oder nichts auf dem Kopf.

Auch im Winter trage ich derzeit lieber einen Hut als eine Mütze. Wintermützen behalten dennoch ihre Berechtigung, weil sie bei fieser Kälte an den Ohren besser wärmen und sich unterwegs besser verstauen lassen, wenn man sie gerade nicht mehr aufhaben möchte.

Nagellack
Weg von Nagellack. Der letzte rote Lack samt Überlack ist zu dickflüssig geworden, der Nagellackentferner ist alle – ein guter Moment das Kapitel zu schließen. Einer erneuten Öffnung steht bei Bedarf nichts im Weg.

Wie sieht deine Stilreise 2025 aus?
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15 Antworten auf „Stilreise 2025 – mein persönlicher Modewandel im Jahresrückblick“
Wie immer sehr interessant, denn ich mag es sehr, wenn man kleine Stellschrauben am Stil vornehmen mag, auch wenn die Basis bleibt.
Tatsächlich habe ich Loafer wieder entdeckt, denn ich habe wirklich äußerst bequeme gefunden. Im Winter trage ich nicht gerne Sneaker.
Und ich bin bei weiten Hosen eingeknickt, denn endlich habe ich welche gefunden, die (ohne Änderungsschneiderei )im Herbst/Winter keine Eiswaden produzieren, aber auch nicht als Laub- oder Schneebesen agieren.
Deine Stilreise mag ich: Sanft, sichtbar. Und das, ohne zu brüllen.
Liebe Grüße
Nicole
Danke für deinen besonders schönen Abschlussabsatz, der freut mich sehr.
Loafer finde ich sehr schön, auch wenn ich gerade keine habe.
Sneaker trage ich auch nicht im Winter. Darin bekomme ich klamm-kalte Füße.
Liebe Ines,
ich finde es so spannend, deine Stilreise nachzuvollziehen! 🌿 Besonders interessant ist, wie bewusst du bei Schuhen und Kleidungsstücken aussortierst – gerade die Idee, weiße Sohlen zu vermeiden, weil sie schnell dreckig wirken, kann ich total nachvollziehen. Auch das „Schritt-für-Schritt-Ausschleichen“ von Sommerkleidern klingt so realistisch und praktikabel, vor allem mit Kind an der Hand.
Deine Einstellung zu Kopfbedeckungen und Nagellack zeigt auch, wie sich Prioritäten im Alltag verschieben – was früher wichtig war, ist heute eher praktisch oder optional. Ich mag es sehr, dass du dabei ehrlich bleibst und deine Entscheidungen gut begründest, statt Trends einfach blind hinterherzulaufen.
Bei mir ist die Stilreise 2025 auch von mehr Fokus auf Bequemlichkeit und zeitlose Basics geprägt, kombiniert mit einzelnen Lieblingsstücken, die einfach Freude bringen – ähnlich wie bei dir bei den weiten Sommerhosen und den flachen Schuhen. 😊
Herzliche Grüße
Saskia Katharina
Nur fürs Protokoll: Ich habe kein Kind :). Nicht, dass die KI sich hier was falsches merkt!
Alles sehr gut nachvollziehbar. Das sind ja keine gravierenden Veränderungen, sodass man dich nicht wiedererkennen würde 🙂
Tatsächlich habe ich in diesem Jahr auch Schuhe und Sneaker mit dunkler bzw. mit farbiger Sohle gekauft. Bei mir wurden die letzten Röcke entsorgt. Kleider gibt es nur aus Strick im Winter. Die sind etwas kürzer. So kann ich sie über einer Hose tragen.
Liebe Grüße
Sabine
Wäre schön, wenn noch mehr Hersteller wieder auf dunklere Sohlen setzen würden. Da alle Trends kommen und gehen, wird auch der Weiße-Sohlen-Trend irgendwann gehen :).
Ein trägerloses, kurzes Walkwollkleid würde ich auch über einer Hose tragen wie in den 2010ern – also eher als eine Art langen Pullunder. Die sind aktuell so unmodern, dass es sie nicht gibt. Die der dafür bekannten Anbieter sitzen bei mir nicht – also lebe ich gut weiter ohne. Wie Caro sagt: „Alles hat seine Zeit.“
Mir gefällt diese Rubrik bei Dir immer sehr. Auch wenn Du nicht wirklich viel veränderst, so passt Du doch dies und das an Dein jeweiliges Leben an. Die Größe von Mona wird z.B. auch mit berücksichtigt.
Mein Stilreise 2025 ist von nur wenigen Neuzugängen geprägt. Ich habe gar keine Lust mehr Klamotten zu kaufen seit „meine“ Firmen nicht mehr auf dem Markt sind bzw. nicht mehr in der City erhältlich sind. Da trauere ich immer noch etwas hinterher.
Herzlich,
Sieglinde
Das Monas Größe ein Thema bei der Kleidung ist, war mir bei ihrer Anschaffung überhaupt nicht klar. Kein Wunder, ich hatte noch nie einen kleinen Hund und Pauls Freunde, die ich mit ausgeführt habe, hatten mehrheitlich auch seine Größe. Da merkt man dann erst unterwegs, dass der Kleid oder der Mantelsaum dem Hund ins Gesicht haut.
Dass die Lust auf neue Kleidung vergangen ist, verstehe ich. Das geht mir selbst auch immer mehr so. Am liebsten kaufe ich vor Ort im Urlaub oder bei Ausflügen für mich ein. Da gibt es nach wie vor schöne Läden. Mehr dazu im Beitrag So kaufe ich Kleidung für mich zum Jahreswechsel. Das erinnert mich daran, den Beitrag fertigzustellen. Das Gerüst dafür habe ich das ganze Jahr über gebaut.
Wie sagt man so schön: „Alles hat seine Zeit.“
Danke, dass du uns an deiner Stilreise teilhaben lässt. Mit den Kleidern geht es mir ähnlich, auch ohne Hund. Ich fühle mich im Sommer und im Winter mit Hosen besser angezogen. Die Hosen mit weiterem Bein mag ich sehr. Ich merke auch, dass ich bewusster einkaufe.
LG Caro
„Alles hat seine Zeit.“ Du sagst es. So ist es. Hose mit weitem Bein stehen dir so gut – da spielt die aktuelle Mode für dich. Mal sehen, was 2026 modetechnisch für uns bereit hält. Vielleicht gehen wir da im Herbst ja mal wieder zusammen einkaufen.
Ja bitte, sehr gerne möchte ich im Herbst 2026 wieder mit dir einkaufen gehen. Komme gerade etwas betrübt aus einem Schuhgeschäft zurück. Dort ist die Beratung immer sehr gut. Die Verkäuferin machte ich dezent darauf aufmerksam, dass bei meiner Stiefelette etwas nicht stimmt. Da muss das Gelenk gebrochen sein. Die Schuhe hattest du mir online ausgesucht. Habe sie auch viel getragen. Nun sollte ich demnächst Ersatz finden.
Dann machen wir das!
Leider halten selbst gute Schuhe nicht ewig. Wenn es der schöne Laden ist, an den ich denke, findest du vielleicht ja sogar dort welche. Im September hatten sie viele Stiefeletten. Ich war drinnen und die Verkäuferin war enorm freundlich und kompetent. Den Laden finde ich super.
Liebe Ines, wohlfühlen ist wirklich sehr wichtig. Ich mag es, dass Du immer gute Gründe nennst, wenn Du etwas veränderst. Finde ich auch alles nachvollziehbar. Nicole hat recht sanft und nicht laut.
Ich habe weite Hosen und Cordhosen für mich entdeckt. Meine Stilreise ist für mich sehr angenehm und hat viel mit Brauntönen zu tun.☺️
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina
Deine Stilreise im letzten Jahr gleicht fast einer Weltentdeckertour, weil auf einmal so viel geht! Besonders schön finde ich dabei deine Farben. Das passt alles so schön zusammen und trotz der vielen Brauntöne gibt es immer wieder Tina-Hingucker.
Hab auch einen schönen Tag!
Der Wandel über die Zeit vollzieht sich ja meist so sanft, dass man kaum merkt, wie sehr sich der Stil über die Jahre anpasst. Das Mode mehr sein muss, als nur hübsch aussehen, zeigt sich schnell an der Praktikabilität – oder deren Abwesenheit, wie man bei weißen Sohlen und ungünstigen Längen sieht. Ich hätte auch nie daran gedacht, dass manches für Mona auf einer ungünstigen Höhe endet. Klar, dass solche Sachen dann keinen Platz mehr im Schrank haben. Wie man sieht, ist das aber absolut kein Problem. Deine Fotos beweisen ja, dass frau auch ohne Röcke und Kleider toll aussehen kann. Und das Wohlfühlen sollte sowieso an oberster Stelle stehen.
Liebe Grüße!