„Tipps für die kommende Herbstsaison mit den Trendfarben“
Wünscht sich Jutta
Herbst-Trendfarben 2026
„Tipps für die kommende Herbstsaison mit den Trendfarben“
Wünscht sich Jutta
Peach Fuzz ist die Color of the Year 2024 von Pantone (Werbung). Peach Fuzz soll laut Pantone für den Wunsch stehen, uns um uns selbst und andere zu kümmern. Der samtig-weiche Pfirsichton soll unserem Geist, Körper und Seele gut tun.
Also gegen Gutes für Geist, Körper und Seele habe ich nichts einzuwenden. Sich um sich selbst zu kümmern, ist wichtig. Nur dann kann man auch ausreichend Kraft haben, sich dazu auch noch um andere zu kümmern.
Frei nach dem Motto: Setz Dir im Notfall erst selbst die Sauerstoffmaske auf, bevor Du anderen hilfst. Mit der Aussage hinter der Farbe kann ich gut leben. Peach Fuzz empfinde ich als eine Farbe mit positiver Wirkung.
Peach würde ich einfach als Pfirsich oder Apricot bezeichnen, klingt nur nicht halb so fancy. Fuzzy heißt auf Deutsch verschwommen, was ich im Farb-Zusammenhang als weich, gedeckt, gedämpft, soft oder zart übersetzen würde. Apricot-/Pfirsichnuancen sind für mich immer weich. Der Zusatz Fuzz unterstreicht diesen Aspekt.
In der Farbberatung wird geschaut, welche Gewichtungen und/oder Kombinationen der kontrastierenden Farbqualitäten
zu der Person am besten passen. Der Pfirsichton ist warm, hell und gedämpft. Wenn das Farbqualitäten sind, die in Deinem Farbtyp ganz oder teilweise enthalten sind, kann Peach Fuzz super für Dich in Gesichtsnähe sein.
Wenn Du die Farbe tragen möchtest, obwohl sie nicht in Deinem Farbspektrum liegt, ist vielleicht eine Hose in der Farbe die bessere Wahl als ein Tuch oder Oberteil.

Wenn Du im warmen Spektrum liegst, passen Orangetöne super zu Apricot. Die können diese Trendfarbe mit ihrer Leuchtkraft in den intensiven Bereich heben.

Wenn Du ein heller Farbtyp bist, sieht Weiß klasse dazu aus. Als dunkler Farbtyp kannst Du zum Beispiel Marineblau dazu tragen. Das ist die Kombination, die Du bei meinem Outfit au dem Herbst 2019 siehst.
Caban und Schal decken meine beiden Farbdominanzen dunkel und warm ab. Hose und Schuhe bilden einen Farbklammer mit dem Caban, der Rucksack harmoniert durch den warmen Nougatbraunton mit dem Apricot des Schals und findet sich meiner Augenfarbe wieder.
Den leichten Schal aus einem Kaschmir-Seidenmix habe ich auf meinen Wunsch hin 2018 zu Weihnachten von meinem Mann geschenkt bekommen. Er hat eine traumhafte Textur, eine perfekte Größe, ich finde ihn wunderschön und trage ihn – fast nie. Das wird sich im Frühjahr 2024 bewusst ändern. Wenn nicht, bekommt er ein neues Zuhause.
Eine der Trendfarben im Herbst 2023 ist Rot. Bekanntermaßen liebe ich die Farbe Rot. In den letzten Jahren wurde sie in meinem Schrank teilweise durch Orange abgelöst, aber das tut meiner Zuneigung zu Rot keinen Abbruch.





Weil es so unendliche viele Rottöne gibt, gibt es für jeden Farbtyp passenden Nuancen. Mir stehen am besten warme Rottöne. Ob sie gedeckter oder leuchtender sind, spielt keine wesentliche Rolle, das geht bei mir beides.
Da ich mich zu den leuchtenden Rottönen deutlich mehr hingezogen fühle, sind das die vorherrschenden Nuancen in meinem Schrank – siehe Fotocollage. Die Rottöne meiner Kleidung und Lippenstifte sind weder besonders hell oder dunkel, sondern am liebsten in der Mitte.
In der kommenden Saison sind besonders die kräftigen, leuchtenden, klaren Rottöne angesagt. Dabei kommen sowohl warme als auch kühle Farbtypen auf ihre Kosten, weil von Pink bis Tomatenrot alles dabei ist.
Wenn Dir die ruhigeren Nuancen der anderen vier Farbqualitäten besser zu Gesicht stehen, Du den Trend aber mitmachen möchtest, setzt Du am besten die kräftigen Farben nur als kleine Akzente bei Accessoires oder Mustern ein und trägst sie weiter weg vom Gesicht bei Hosen oder Schuhen.

Nach dem bunten Jahr 2022 geht im Frühjahr 2023 direkt mit kräftigen Farben in der Mode weiter. Dass Orange in allen Variationen dabei ist, gefällt mir als warmem Farbtyp natürlich. Gerade dieses satte Orange, das fast ein Zinnoberrot ist, liebe ich. Es ist eine sonnige Gute-Laune-Farbe für mein Gemüt.
Kein Zufall ist also, dass der Pullover mich an einem überraschend kalten, nassen, verschneiten Tag in einem Laden magnetisch angezogen hat, als ich beim Bloggertreffen mit Nicole, Sabine und Fran in Ottensen war.

Nachdem ich mir planmäßig diese Jeans gekauft habe – äußerst angenehm, als Personal Shopper selbst mal von drei Frauen schöne Sachen in die Kabine gereicht zu bekommen samt kritischer und bestätigender Blicke auf die verschiedenen Jeansmodelle – durfte der Pullover aus leichter Merinowolle im nächsten Laden spontan mit.
Das Wolltuch habe ich schon einige Jahre und trage es besonders gerne zu Orange und Rot. Die hellen Sneaker habe ich im letzten Herbst auf Vorrat für diese Saison erworben. Ich finde zu blassen Beinen und warmen Farbtypen cremefarbene Schuhe erheblich smarter als schneeweiße. Die Füße wirken damit weniger abgehackt.

Normalerweise stecke ich nie Oberteile in Hosen, weil mein Oberkörper extrem kurz ist. Der würde dann noch kürzer wirken, was in Kombination mit mehr Busen schnell zum optischen Kasten wird.
Bei diesem Pullover waren sich die drei Begleiterinnen einig, dass mit ihm ein Half Tuck funktioniert, weil die Figur damit etwas mehr Linie bekommt, als wenn er komplett herunterhängt.


Mein Po gehört zu den birnenförmigen, typisch für Figurtyp A. Breite Hüften, breiter Po … ist nun mal so. Wird sich in diesem Leben nicht mehr ändern, außer das er mit jedem Jahr flacher wird und tiefer rutscht trotz Sport. Was ich beeinflussen kann, ist die Form der Taschen auf dem Po, die ich für meine Jeans auswähle.


Bereits im Februar 2021 hat Pantone im Fashion Color Trend Report die Trendfarben für den Herbst/Winter 2021/22 (Werbung) ausgerufen. Die Modeindustrie braucht ja ein bisschen Zeit, um die Sachen für die übernächste Saison herzustellen …
Jetzt sind wir mitten drin im Herbst 2021 und ich lese im Blog Sabines Welt den Beitrag Adobe bringt Farbe in den Herbst! Die Trendfarben Herbst/Winter 2021/22, in dem sie an die schönen Herbstfarben erinnert, die Pantone für uns ausgerufen hat.
Sabiene hat die Trendfarben ansprechend illustriert, schau mal bei ihr vorbei. Neben Mykonos Blue, was für mich ein Petrol ist, rückt sie die Farbe Adobe in den Vordergrund. Bei Adobe denke ich als erstes an PDF-Software und Bildbearbeitung. Ich hielt das Wort bis jetzt das für einen Phantasie-Markennamen. Aber nein, es ist auch ein englisches Wort, das auf Deutsch Lehmziegel heißt.

Nun gut, meine Strickjacke, die der Hersteller farblich ginger nennt, ist nun also adobe. Wieder etwas gelernt. Mit welcher Farbe lässt sich Adobe am schönsten kombinieren? Blau!

Blau und Braun bilden abgeschwächte Komplementärkontraste. Eigentlich sind Blau und Orange die Komplementärfarben, die sich im Farbkreis nach Itten gegenüber liegen. Braun ist schmutzige Variation von Orange. Deshalb bringen sich diese beiden Farben so schön gegenseitig zum Strahlen.
Wer es lieber Ton-in-Ton hat, kann Naturfarben wie Beige und Oliv dazu tragen, wie es in meinem Tuch zu sehen ist, oder in die kräftige Richtung mit Orange gehen, wie es bei meinen hervorschauenden Socken zu sehen ist.
Adobe ist eine extrem warme Farbe. Damit steht sie in Gesichtsnähe am besten warmen Farbtypen. Außerdem ist sie gedeckt. Damit ist sie perfekt für Herbstfarbtypen. Frühlingsfarbtypen kombinieren in Gesichtsnähe am besten eine leuchtende Nuance dazu, zum Beispiel Grasgrün oder Orange.
Kühle Sommer- und Winterfarbtypen können die Farbe als warmen Kontrast einsetzen, am besten möglichst weit vom Gesicht entfernt, zum Beispiel als Hose oder in Lederwaren wie Gürteln, Schuhen und Taschen.
Es ist also wie immer eine Frage der Verteilung am Körper und der Kombination, wenn man eine Farbe außerhalb des eigenen Spektrums tragen möchte.