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Alternativen zu Daunenjacken und -mänteln für den Winter

“Ich kann sie bald wirklich nicht mehr sehen … Mich stört die Gleichförmigkeit im Anblick. Gerade zum Beispiel sind wir von einem Spaziergang zurückgekommen. Eine Strecke, die von vielen Kölnern im Westen der Stadt gerne genutzt wird. Fast ausnahmslos wurden dunkle Steppjacken/-mäntel getragen. Ich hatte meine erbsengrüne Steppjacke an, mein Mann in Dunkelblau.

Es ist einfach langweilig. Für die schöne Silhouette tun die Daunenteile auch nichts. Sie nehmen im Schrank und an der Garderobe viel Platz weg, auch ein Nachteil. Sie sind natürlich leicht und sehr wärmend.

Aber ich finde auch das Druntenherunter wird durch das ewige Daunenjacken tragen beeinflusst. Weil sie so gut wärmen, tragen die meisten Menschen darunter nur leichte Baumwolle. So sehen alle wieder gleich aus, zu jeder Jahreszeit.

Ein gut geschnittener Wollmantel braucht bei Kälte – heute 3 Grad in Köln bei Ostwind – schon einen Wollpulli und einen Schal zum Wohlfühlen. Zusammengefasst: Es wäre schön, schicken Wintermänteln mit tollen Schals und Handschuhen zu begegnen. Dazu noch Lederschuhe/-stiefel … das wäre es doch!”

Susa Berg auf meine Frage nach Artikelwünschen für 2021

Müssen Winterjacken dunkel sein?

Nein, müssen sie natürlich nicht. Der Grund, warum die meisten Menschen vermutlich Winterjacken in dunklen Farben bevorzugen, dürfte sein, dass darauf Schmuddel weniger auffällt und in der dunklen Jahreszeit den Menschen eher nach dunklen Farben zumute ist. Dennoch gibt es natürlich auch Winterjacken aus sämtlichen Materialien in farbenfrohen Versionen.

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Tatsächlich sind meine Winterjacken- und Mäntel aber auch alle dunkelblau: eine Cabanjacke, ein knielanger Wollmantel und ein wattierter dicker Parka ohne Steppung. Helle Jacken gibt es bei mir nur für den Herbst und Frühling: eine leichte orangerote Steppjacke, eine hellbraune lange Steppweste und eine limettengelbe kurze Steppweste. Die dunkle Dominanz liegt aber eher am Angebot in den Läden als an meiner Vorliebe für dunkle Jacken.

Mein knallroter Daunenmantel war super, aber nach zwei Wintern nicht mehr wasserdicht => retour. Die goldfarbene leichte Daunenjacke hat nach der ersten Wäsche aus einer Kammer sämtliche Daunen in den Trockner verteilt => retour. Für beides gab es übrigens bei der Reklamation das Geld zurück, aber das ist ein anderes Thema.

Muss man in einer Daunenjacke wie ein Schneemann aussehen?

Nein. Für die Silhouette tun die Daunen- und Steppjacken dann etwas, wenn sie schmal geschnitten sind, an einer schmalen Stelle des Beins aufhören, Taschen unauffällig in Längsrichtung eingearbeitet sind, die Steppung schräg ist und vielleicht sogar an der Seite vertikal.

Nur ist die Mode leider gerade anders: breite, volumige Steppungen sind trendy und dazu auch noch extrem kurze Jacken oder recht lange Mäntel. Die kurzen Jacken betonen breite Hüften, die langen Mäntel lassen Frauen unter 1,75 m darin versinken. Das alles ist ein guter Grund, sich gerade keine neue Steppjacke zu kaufen, sondern sich einfach mal wieder auf einen Wollmantel oder Cabanjacke zu besinnen, oder?

Erfordern Wollmäntel andere Unterkleidung als Daunenmäntel?

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Wenn ich sage Daunenmäntel, meine ich damit welche aus echten Daunen, aber auch Steppmäntel, die mit synthetischen Fasern gefüllt sind, die daunenähnlich wärmen. Von außen kann ich das nämlich eh nicht auseinander halten. Und die Antwort auf die Frage lautet: Ja. Wenn ich meinen dicken Parka trage, reicht mir bis Null Grad selbst bei kaltem Wind ein Longsleeve aus fester Baumwolle darunter, solange ich einen dicken Schal und eine Mütze trage.

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Es geht kein Wind durch den Parka, er ist figurnah und deshalb fegt auch kein Wind darunter. Die Ärmel haben am Abschluss Bündchen-Inneneinsätze, die dafür sorgen, dass auch dort kein Wind hinein kommt. Das führt dazu, dass ich tatsächlich im Winter viel leichtere Kleidung auch drinnen tragen kann, wenn die Heizung hoch genug gestellt ist.

Aber vielleicht stellen wir lieber die Heizung zwei Grad kühler – spart ungemein!, tragen im Winter Wollpullis anstatt Baumwollshirts und erfreuen uns an optischer Abwechslung?

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Weil sowohl die Cabanjacke als auch mein Wollwintermantel weitere Ärmel haben, brauche ich darunter an den Armen definitiv etwas Wolliges, weil es mir sonst kalt in den Ärmel zieht. Außerdem trage ich ab etwa 5 Grad Lederhandschuhe, damit die Hände warm bleiben und der Übergang zum Ärmel winddicht wird. Der Schal darf etwas dicker sein als beim Parka, die Mütze bleibt die gleiche. Lammfellstiefel sorgen für warme Füße.

Einen Wollmantel, der für kalte Tage gedacht ist und nicht für den Übergang, würde ich im Zweifelsfall immer lieber eine Nummer Größer nehmen, damit zur Not ein zweiter Wollpulli darunter passt. Zwiebelschichten aus Naturmaterial wärmen wunderbar.

Ines Meyrose – Outfit 2020 mit Cabanjacke aus Wolle als Alternative zu Steppjacken und Daunenmänteln – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Wollmäntel haben nur einen Nachteil: Sie mögen keinen Regen. Sie müffeln dann manchmal und trocknen nur langsam. Bei Niesel- und Regenwetter trage ich also auch lieber eine wasserfeste Jacke. Bei trockenem Wetter habe ich das natürliche Material der Wolle viel lieber am Körper.

Was für Jacken und Mäntel trägst Du im Winter?


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38 Antworten auf „Alternativen zu Daunenjacken und -mänteln für den Winter“

Tach zusammen,
Ines, du trägst aber eine tolle Mütze! Die ist mir als erstes aufgefallen.

Ich entspreche dann voll dem Dunkle Jacken- Cliché.
Ich habe und trage je nach Kälte

– eine dunkelblaue bis zur Taille reichende leichte Steppjacke,
– eine dunkelblaue über den Po reichende dickere Steppjacke,
– einen dunkelblauen Wollmantel bis zu den Knien,
– und eine Cabanjacke in … dunkelblau, richtig.

Mir gefällt nun mal die Farbe am besten. Dafür sind dann meine Mützen farbig ( uni oder gemustert) und die Tasche ist orange.
Liebe Grüße
Claudia

Wie heißt es so schön: In Hamburg kann man jede Farbe tragen, so lange es Dunkelblau ist 😉 … Du würdest als bestens an die Elbe passen.

Die Mütze ist ein auf Vorrat gekauftes Outletschnäppchen. Die mag ich auch sehr. Die Vorgängerin wurde zu weit und ziert jetzt den Kopf meiner Freundin mit längeren Haaren, der sie nicht ins Gesicht rutscht.

Ich würde sagen, an die Elbe und im Sommer in die Elbe.
Ich träume fast jede Nacht vom Schwimmen. 🙂
Die Mütze umrahmt wunderschön dein Gesicht. Man könnte fast glauben, eine Maßanfertigung extra für dich. Der Schal ist aber auch sehr fein.
LG

Oh ja im Winter jemanden in einer Menge ausfindig machen ist schier unmöglich. Dabei kann eine knallig leuchtende Jacke sogar euer Leben retten. 😉
Ich habe meine neue alte Jacke ( second Hand) ja schon gezeigt. Sie ist für den Weg zur Arbeit, da hab ich Praxiskleidung drunter, und für Hunderunden bei Kälte. Mehr wintertaugliche Jacken gibts nicht. Meine Mäntel sind eher Übergang und ich trage sie zu Kleidern und Röcken wenn ich nicht lange draußen bin. Unser Dezember ist dieses Jahr kalt grau.
Ich bin ja Fan von Strickjacken aber eher so bei 8-10 Grad. Was unsere sonstigen Temperaturen hier zu dieser Zeit eigentlich sind.
Deshalb kaufe ich wohl immer eher leichtere Jacken. Und ich finde sie auch schöner.
Schöne Fotos sind das von euch. Man guckt eh auf Gesicht und Schal, aber das weisst Du :), und natürlich auf den süßen Zausel. Der Minizauselkopf hat gute Augen und schnüffelt grade am Ipad :)) und schickt Paul Grüße.
Schönes Wochenende, herzliche Grüße Tina

Hallo Minizauselkopf! Ja, in den dunklen Jacken ist man quasi unsichtbar. Die vielen dunkeln Autos machen es nicht besser. Auch aus dem Grund wäre mir eine rote oder orangefarbene Winterjacke sehr lieb.

Mir richtig dicken Daunen-Steppjacken und wuchtigen Mänteln kann ich nichts anfangen.

Wenn es im Winter richtig kalt ist trage ich einen sehr warm gefütterten Parka in einem leuchtenden Polarisblau – wie in diesem Beitrag zu sehen:

https://www.lifestylebybine.de/leere-straende-an-der-ostsee

Der funktioniert aber erst ab Temperaturen um den Gefrierpunkt und bei eisigem Wind. Sonst ist es darin schnell zu warm.

Ansonsten trage ich gern leichte Steppmäntel, am liebsten in einer dunklen Farbe. Es liegt aber eher daran, dass mir dunkle Farben an einem längeren Mantel besser stehen, weil ich recht klein bin.

Liebe Grüße Sabine

Dieses Polarisblau ist einfach wunderschön für Dich. Die Jacke finde ich seit Jahren super für Dich. Ich hatte die mal in dunkelbraun, bis sie zu eng wurde … die ist wirklich irre warm. Ich würde sie aber wegen des hohen Gewichts nicht wieder kaufen.

Danke liebe Ines für den schönen Beitrag. Du bist meine Wunscherfüllerin!
Besinnliches Adventswochenende… hier ist es usselig Draußen, da fällt das Daheimbleiben gar nicht schwer!
Liebe Grüße
Susa

Ich trage auch eher dunkle Daunen/Steppjacken im Winter als helle, wobei es in meinem Fundus auch einen Steppmantel in Beige gibt für ganz kaltes Wetter. Das passt einfach zu jeder Hose, wobei ich noch mit farbenfrohen Modellen liebäugele, falls ich meinen Bestand erweitern sollte. Rot wäre toll. Wolle trage ich aus den von dir genannten Gründen nicht so gerne. Und auch keine langen Mäntel, weil sie beim Autofahren unpraktisch sind. Die Wollmäntel nehme ich fast nur noch zu formellen Anlässen.
Ich trage unter meinen Winterjacken übrigens Wolle oder Kaschmir. Baumwolle ist mir momentan zu kalt. Handschuhe trage ich immer seltener, da viele Jacken gefütterte Taschen haben, das finde ich wärmer. Und meine Jacken sind immer figurbetont. Ansonsten sehe ich aus wie ein kleiner Knubbel, weil ich in den Jacken „absaufe“. Aber ich trage ja auch sonst kein Oversized. Und ohne Mütze geht momentan gar nichts, zumindest nicht, wenn ich die Haare nicht offen trage.
Schöne Grüße
Andrea

Ohne Mütze geht bei meinen kurzen Haaren auch gar nichts im Winter. Handschuhe brauche ich bei den Jacken, bei denen die Hände richtig herausschauen, wie bei dem Caban. In den letzten Jahren habe ich aber auch wieder kältere Hände als zuvor und trage öfter Handschuhe, denn beim Spazierengehen mag ich die Hände nicht in den Taschen haben aus Angst vor Stolperunfällen.

Ich bin auch total begeistert von Deiner neuen Mütze. Die steht Dir so gut! Da bin ich ein wenig vom heutigen Thema abgekommen. Die meisten Jacken und Mäntel für den Winter sind bei mir auch in Dunkel-grün, Dunkel-braun oder Dunkel-blau. Aber ich mag sehr gerne auch hellere Farben im Winter. Ich habe zwei Kurzmäntel in beige. Mein wunderbarer Wintermantel, den Du für mich entdeckt hattest, ist ja auch in beige und ein würdiger Ersatz für meinen Lieblingskurzmantel in Orange. Diesen Kurzmantel habe ich wirklich so gerne getragen, aber leider ist er aufgetragen. So eine schöne Farbe habe ich nicht mehr gesehen. LG Caro

Oh, der orangefarbene Mantel war sooo schön! Wie schade. Manche Sachen bekommt man nie wieder, die muss man so genießen, wie man sie hat und dann gehen lassen. Weiche Wollmäntel halten einfach nicht ewig. Mein blaues Wollmonster von Weihnachten 2013 geht auch nur noch, weil der Stoff uneben ist.

Du versteht also auch, dass ich die Mütze auf Vorrat kaufen musste, weil es so schwer ist, perfekte Mützen zu finden :). Reines dickes Kaschmir für 40 Euro – da konnte ich nicht nein sagen.

Das verstehe ich absolut, dass die Mütze gekauft gehörte. Ich habe ganz deutlich bis hierher gehört, dass sie “Mama” gerufen hat, als Du sie entdeckt hast 🙂

Ich bin gern langweilig und trage, wenn es wirklich kalt ist, einen dunkelblauen Daunenmantel. Mag sein, dass der keine Bombenfigur macht und eben langweilig ist, aber immerhin ist er warm 🙂 Ich hätte aber auch noch eine Daunenjacke zu bieten, die nicht dunkel, sondern gebrochen weiß ist. Die mag ich gern, aber die darf natürlich öfter mal in die Waschmaschine.

Meine Wollmäntel (einer schwarz, einer camel) sind nett, aber wenn die Temperaturen unter null Grad sinken, sind mir die einfach nicht warm genug. Einen dicken Wollpullover darunter zu ziehen macht das Ganze wärmer, aber sowohl bei mir zuhause als auch im Büro ist mir das dann viel zu warm. Heizung runterdrehen ist keine Option, ich bin weder im Büro noch zuhause alleine, sondern mit wärmebedürftigen Menschen zusammen 😉 Und gleich zwei Schichten auszuziehen – och nö. Dann doch lieber der figurunfreundliche, langweilige Daunenmantel. Nennen wir es Bequemlichkeit. Klingt nicht so böse wie Faulheit.

Liebe Grüße
Fran

Unter Null Grad ist mir die figurfreundliche Optik auch sowas von egal :).

Drei Jahre musste ich im Büro eine Frostbeulenkollegin aushalten, die meinte, auch im Winter Blüschen tragen zu müssen … wenn ich daran nur denke, weiß ich sofort wieder, warum ich alleine arbeite … Zuhause sind wir uns zum Glück einig. Meinem Mann ist eher warm und ich mag Wolldecken :).

Ha, das ist nichts gegen eine Kollegin, die sommers wie winters das Fenster aufriss. Nicht fünf Minuten lang zum Lüften, sondern dauerhaft. ich habe gelitten wie in Hund…

Dann war die böse Kollegin wohl ich … oder ein Klon von mir … mit sieben Menschen in einem Raum, wie ich damals saß, habe ich das Fenster am liebsten durchgehend geöffnet. Genau dafür wurden schöne Pullover erfunden.

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Liebe Ines, das sind tolle Bilder von Dir. Die Mütze gefällt mir, aber auch der tolle Schal. Der macht das ganze Outfit lebendig. Da wird die blaue Jacke, die cool ist, zur Bühne und das Tuch zum Strahler. Du weißt wirklich, wo die Grenze zwischen langweilig und lässig ist. Auch alles andere stimmt. Ich trage ausschließlich dunkelblaue Jacken, einfach praktisch, allerdings keine Daune, sondern gorotex. Die sind warm genug, aber ich schwitze nicht bei längerer Bewegung. Leider produziert Fuchs und Schmitt, die wohl nicht mehr. Ich habe 18 Jahre vergleichbare im Wechsel getragen. Meine Daunenjacke habe ich weggeben. Ich konnte sie nur ab minus 5 Grad tragen. Und die gibt es kaum noch. Einen schönen 3. Advent wünscht Greta

Danke für Deine lieben Worte, die mir das Frühstück versüßt haben. Wenn ein geliebtes Modell nicht mehr produziert wird, ist das echt doof. So eine megadicke Jacke habe ich auch gar nicht. Zur Not muss eine Strumpfhose, ein Pulli mehr und ein dickerer Schal und Mütze reichen – tut es auch. Da ich mich draußen eigentlich immer bewege, funktioniert das.

Ich wünsche Dir einen ebenso schönen Advent!

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Ich hatte mehrere Jahre eine lange Daunenjacke – oder ist es schon ein Mantel? In Wollweiß von einem Kaffeeröster. Sie trug sich wunderbar leicht u wenn die Ärmel unten schmuddelig waren (weiß eben), habe ich diese Stellen per Hand gewaschen. Leider bin ich raus gewachsen 😑
Dann habe ich mir einen schlanken Daunenmantel von Wellen… gekauft. Recht teuer und nach nur einer Saison war der Reißverschluss kaputt. Der war dunkelbraun, leicht tailliert aber wunderbar leicht. Aber auch hier bin ich raus gewachsen 😧so dass sich eine Reparatur nicht lohnt. Ich lasse beide aber im Schrank hängen! Für schlankere Zeiten. Seit über 10 Jahren habe ich einen Walkwollmantel in hellgrau, den mir eine Freundin mal selbst genäht hat. Der passt komischerweise 🤔nach wie vor.
Er hält nur bis 0 Grad warm, dann muss was Wärmeres, also Neues her und da habe ich jetzt gerade einen DerbeMantel in GELB 🤩gekauft. Gefüttert, Wasserdicht bis 3000… das reicht mir. Bei Dauerregen gehe ich nicht raus! (Katze). Mir ist das Gewicht total wichtig. Trage ich schwere Jacken, bekomme ich Kopfschmerzen!!

Nach einem Jahr der Reißverschluss kaputt und das in der Preisklasse? Wenn das Verschulden nicht bei Dir durch unsachgemäße Anwendung (Schal mit reingezogen oder sowaa) liegt, ist das ein Reklamationsgrund. Kennst Du diesem Beitrag von mir dazu https://www.meyrose.de/2020/11/01/reklamieren-mit-erfolg/ ? Vielleicht ist es jetzt schon zu lange her, wenn Du rausgewachsen bist, aber beim nächsten Mal würde ich sowas auf alle Fälle reklamieren.

Walkwolle wächst mit 🙂 … das kenne ich! Und kaputt zu bekommen ist sie auch kaum. Wie schön, dass Du schon so lange Freude an dem Mantel hast. Da hat sich die Mühe Deiner Freundin gelohnt und das Material ist ja auch hochpreisig. In einem Mantel stecken ja einige Meter.

Michelinmännchenartige Jacken kommen bei mir figurmäßig nicht in Frage. Außerdem habe ich sie mir nun echt satt gesehen…
So habe ich 2 Wollmäntel (einen schwarz für entsprechende Anlässe) und einen hellgrau, der aber nur bis ca. 5 Grad tauglich ist.
Dann habe ich noch 2 gefütterte Kurzmäntel, einen in dunkelbraun (schon ewig, ich liebe ihn!) und einen – tatata! – in dunkelblau! Der ist richtig warm und regenfest.
Aber es stimmt, das man schlecht gesehen wird in dunkler Kleidung. Mir gehts selbst so, dass ich beim Auto- oder Radfahren oft schimpfe, weil alle so dunkel gekleidet sind. Da wäre ein heller Schal oder helle Mütze hilfreich. Daher gibts bei mir auf den Kopf helle Baskenmützen! Kleiner Leuchtturm! 🙂
Dein Look mit dem schönen Schal (ist das das Cape?) und der feinen Mütze ist sehr fesch im Winter. Paul passt natürlich bestens dazu und macht Dir quasi den hellen Leuchtturm :-).
Schönen 3. Advent (den ich schuftend verbringe, endlich haben die Leute gemerkt, dass es weihnachtet….) wünscht Dir
Sieglinde

Ja, der Schal ist der Poncho, den Du kennst :). Sieht auch nach sechs Jahren noch aus wie neu.

Paul ist im Dunkeln auch insofern mein Leuchtturm, weil er im Gegensatz zu mir ein Leuchthalsband trägt. Zu Warnbändern für mich konnte ich mich bisher nicht durchdringen. Eine Hundehalterin trägt hier abends immer rechts und links am Oberarm Leuchtbänder. Die ist gut zu erkennen. Und ich weiß, wer uns dann entgegen kommt.

Wünsche frohes Schuften. Genauso so das sein – das Weihnachtsgeschäft soll brummen! Auch wenn dafür der 3. Advent dann weniger beschaulich ist. Hoffentlich geht das kommende Woche noch so weiter bei Euch!

Liebe Ines,
mir geht es wie Fran. Ist es kalt, muss es Stepp sein. Meist in dunkel. Und während des Lesens deines lesenswerten Artikels ist mir aufgefallen, warum: Weil man viel besser Schals dazu kombinieren kann. In allen Farben. Helle Schals auf hellem Untergrund ist mir im Winter zu hell ;).
Ich mag deine Alternativen. Aber wenn es kalt ist, ist es mir lieber, es warm zu haben. Und das geht bei mir nur mit Stepp. Und deine Mütze ist toll.
Hab einen schönen dritten Advent,
liebe Grüße
Nicole

Die hellen Schals als Argument für dunkle Jacken kann ich auch nachvollziehen. Ich mag nämlich keine dunklen Schals oder Tücher über hellen Oberteilen oder Jacken, weil mich das kleiner wirken lässt. Deshalb ich habe ich zu meiner dunkelblauen Steppjacke extra einen schönen Schal in einen Orange-Farbmix gekauft. Und was habe ich den letzten Winter und auch bisher in diesem zu der Jacke getragen? Einen dunkelblauen Kaschmirpashmina … und wozu trage ich den neuen Schal? Zu einer orangeroten Steppjacke … ich bin und bleibe wohl der Ton-in-Ton-Typ :).

Ich wünsche Dir einen ebenso schönen 3. Advent!

Ich trage gerne Wollmäntel oder wenn es kälter wird, Plüschmäntel. Steppmäntel besitze ich nicht, sind mir zu sportlich. Ich habe mir dieses Jahr eine Stepp- bzw. Funktionsjacke zugelegt (in weiß), für den Fall wenn man reisen könnte, zb. in die Berge. Auch ich meide schwarze Farben. Ich frage mich auch, warum wir in Deutschland soviel an dunkler Oberbekleidung tragen. Liebe Grüße!

Einen Plüschmantel habe ich noch nie besssen, wobei mein Bouclémantel aus Wolle mit Alpaka davon optisch nicht weit enfernt ist :). Sollte ich das mal ändern?

Du kommst aus Polen, oder? Welche Farben bei Oberbekleidung sieht man da im Winter? Auch dunkel oder geht es fröhlicher zu?

Liebe Ines,
Deine Fotos erinnern mich an so manchen Winter, denn es gab bei mir die Caban-Jahrzehnte (dunkelblau), dann die Dufflecoat-Jahrzehnte (dunkelblau später schwarz). Momentan würde ich meinen schwarzen Wollwintermantel als Gehrockform bezeichnen.

Daneben gibt es immer einen klassischen längeren Kamelhaarmantel. So kann ich zwischen dunklem und hellem Mantel im Winter wählen, was in einer so schlecht beleuchteten Grossstadt wie hier lebensrettend sein kann.

Schals sollten zur sonstigen Kleidung passen, da ich gerne den Mantel auch mal offen trage. Sie bringen Komplementärfarbe und zusätzliche Wärme ins Spiel.
Gefütterte schwarze Lederhandschuhe nicht nur der Wärme wegen, sondern auch aus Sicherheit, denn sie rutschen nicht beim Festhalten in den Öffis. Baskenmütze oder Wollkappe möglichst in rot, Frau will gesehen werden. Zusätzlich die weisse FFP2 Maske, und so gehe ich diesen Winter aus dem Haus.
Zum Wandern hängt ein Anorak im Schrank, dessen Futter ich je nach Jahreszeit variieren kann.

Momentan sieht es eher nach allein frische Luft schnappen auf dem Balkon aus, da trage ich Strickjacke oder Poncho.

Viele Grüsse
Gwen

Und man patscht mit Handschuhen die Viren und Bazillen der anderen Menschen an den Flächen in den Öffis nicht direkt an – das war mir auch vor Corona schon ganz recht …

Dufflecoats finde ich sooo schön, aber ich hatte das letzte Mal als Kind einen. Wenn ich einen schönen passende sähe, wenn der Caban nicht mehr gut wäre, würde ich den durchaus kaufen. Aber der Caban sieht noch aus wie neu, denn ich trage ihn nicht so oft oder nur für kurze Wege und ziehe ihn im Auto dann aus.

Farbenfrohe Wollmützen- und kappen bringen schön Lebendigkeit in den grauen Winter. Bei Tüchern und Schals mag ich das auch gerne, aber auf den Kopf siegen bei mir selbst dann doch Dunkelblau und Braun. Ich kann gar nicht erklären, warum.

Meine Jacken müssen leicht und warm sein. Wasserabweisend, mit Kapuze und Reißverschluss. Ich mag meine Daunenjacken. Aber auch meine Wollmäntel. Wenn letztere eine Kapuze hätten, würde ich sie noch lieber tragen.
BG Sunny

Mein letzter brauner Wollmantel hatte eine tolle Kapuze, aber der hatte es irgendwann hinter sich. Leider. Und der letzte in Beige hatte auch eine … es gibt durchaus welche mit – aber leider eher selten.

Hallo Ines,
an einen Wollmantel/Jacke habe ich bislang nie gedacht. Aber auch, weil mir nie einer aufgefallen ist. Eine ganz dicke Jacke kennst du von mir (Sylt 2018). Jetzt dürfte sie mir auch wieder passen, aber dafür muss es wirklich sehr kalt sein. Ansonsten habe ich noch zwei Jacken (schwarz und blau) und diese reichen mir tatsächlich auch aus. Sind Parkas und für Herbst super, aber wenn es kalt wird, dann immer noch. Ok, dann muss natürlich ein Pulli her. Da meine Zimmerkollegin aber immer sehr gut heizt im Büro und ich dann Hitzewallungen trage, habe ich meist Longsleeves an 😉 und sie dicke Pullis….. ;)) Leider sind beide Jacken auch dunkel (mich stört es nicht), aber gesehen werde ich damit natürlich nicht. Dafür passen sie prima zu allem was ich so habe. Für mich muss eine Jacke praktisch sein. Sie muss Schmutz gut abkönnen (Hunde), Taschen haben und möglichst Kapuze (Schirm mit zwei Hunde ist mega doof). Ich bleibe also gerne bei meinen zwei Parkas, die du ebenfalls gut kennst ;))
Liebe Grüße
Andrea

Bei Deinem sportlichen Stil sehe ich Dich auch nicht unbedingt in einem Wollmantel. Aus dem gleichen Grund wie bei Dir mag ich auch am liebsten Jacken mit Kapuzen. In Hamburg kommt noch dazu, dass bei Regen gerne Wind dabei ist – der Regen kommt dann seitlich unter dem Schirm durch oder fetzt den Schirm direkt kaputt … Mit Schirm sieht man mich daher auch nur äußerst selten. “Unseren” Parka trage ich gerade auch täglich und bin nach wie vor äußerst zufrieden mit ihm. Leicht und warm – was will man mehr? Ans Meer … aber ist ein anderen Thema :(.

Tolle Bilder von euch beiden, bin begeistert!
Für Winter habe ich der klassische Wollmäntel -Camel, Schwarz und im Karomuster, ein paar Jacken und Steppjacken in verschiedenen Farben. Ob Mantel oder wärmende Jacke, es hängt von der Laune, Outfit und dem Event ab. Man verbringt im Winter so viel Zeit in Jacken, da muss schon ein wenig Abwechslung drin sein. 😉
Liebe Grüße,
Claudia

Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen! Winterjacken werden wir mehr getragen als Sommerjacken, das stimmt. Vielleicht habe ich deshalb im Verhältnis zur Gesamtmenge an Kleidung so viele Jacken und Schals? Ein guter Grund dafür!

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