Lesetipp: Vier Töchter – vier Tage – eine Familiengeschichte

Werbung mit Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)

Aber Töchter sind wir für immer
von Christiane Wünsche

Da hat es doch letzte Woche im Urlaub an der See tatsächlich zwei Tage geschüttet und ich hatte nichts mehr zum Lesen. Ein Unding, oder? Beides! Da ich gerne auf Lesetipps anderer Blogger zurückgreife, habe ich mir die Leseprobe dieses Buchs geschnappt, auf das mich Sabiene mit ihrer Leseliste zur Frankfurter Buchmesse 2019 aufmerksam gemacht hat. Später habe ich auch noch bei Bine vom Blog was eigenes eine Rezension gesehen.

Vier Töchter

  1. Johanna, 56, Staatsanwältin, zielstrebig und erfolgreich
  2. Heike, 53, Erzieherin, empathischer Gesellschaftsmensch
  3. Hermine, gestorben mit 21, übersinnlich denkend und fühlend, Lieblingskind der Mutter
  4. Britta, 28, Reiseleiterin, im positiven Sinn verwöhnte Nachzüglerin, Sonnenscheinmensch, verheiratet mit dem 20 Jahre älteren Marcel, der Hermines bester Freund war

Ein Familientreffen

Anlass für das Familientreffen im Elternhaus ist der anstehende 80. Geburtstag von Vater Hans, Architekt, verheiratet mit Mutter Christa, 79, Schneiderin. Das Elternpaar kennt sich seit seiner Kindheit, weil Christas Familie bei Hans’ Eltern zwangseinquartiert wurde, nachdem sie aus Schlesien vertrieben wurde.

Vier Tage

Die Töchter reisen alleine ohne ihre Partner und Kinder am Donnerstag an, Sonntag wird der 80. im kleinen Rahmen zu Hause gefeiert. Das Buch spielt der Reihenfolge nach an diesen vier Tagen. Zwischendrin gibt es von jeder der sechs Hauptpersonen Rückblenden auf deren Leben mit wegweisenden Erlebnissen und Verwebungen innerhalb und außerhalb der Familie.

Der Rückblick auf das Leben der bereits früh verstorbenen Hermine wird über deren Tagebuch geschildert, das Marcel geerbt hat und anlässlich des Geburtstags über Britta an Hans verschenken lassen möchte. Marcel hat Britta ausdrücklich erlaubt, es vor der Weitergabe zu lesen.

Es kommen Familiengeheimnisse ans Tageslicht und langjährige Missverständnisse lösen sich auf. Die Perspektiven der einzelnen Erzähler sind so geschrieben, dass ich mich in alle sechs hineinversetzen konnte. Wie meistens bei solchen Geschichten ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Gut gefällt mir, dass am Ende alle losen Enden zusammengeführt werden. Es blieben für mich keine Fragen offen.

Klare Leseempfehlung für Töchtergeschichtengerneleserinnen!

(Affiliate Link)

dies & das #46

Werbung durch Namensnennungen ohne Auftrag

Ines Meyrose #ootd Rollkragenpullover Weinrot Laura di Scarpi, Jeans Please!, Boots Dr. Martens, Stulpen und Poncho invero Rotmix

Poncho von invero

Nachtrag 14. November 2019: Er ist zu Traude Rostrose nach Österreich gereist.

Hat jemand Interesse an meinen Poncho Modell Trixi aus 100 % Merinowolle im weinroten Mix von invero? Das Foto ist aus dem Beitrag Weinrot, Burgunder, Burgundy, Marsala, Bordeaux an der Ostsee im Winter und seitdem liegt er im Kleiderschrank. Er ist von 2012 und sieht aus wie neu, obwohl er getragen und gewaschen wurde. Ich habe ihn leider von Anfang zu wenig getragen, als dass ich ihn noch weiter haben möchte. Bitte melde Dich bei mir einem Kommentar oder per E-Mail, wenn Du ihn haben magst.

Kundenstimme zur Typ- und Make-up-Beratung

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungDrüben bei image&impression gibt es einen neuen Eintrag bei den Kundenstimmen. Ich bitte Kunden übrigens nie, mir etwas dafür zu schreiben. Wenn mir aber nach einer Beratung jemand eine E-Mail schreibt mit einem Feedback, frage ich, ob ich es dafür veröffentlichen darf und unter welcher Namensnennung. Meistens bekomme ich dafür die Zustimmung, über die ich mich dann natürlich freue. Wenn jemand das nicht möchte, ist das für mich ebenso in Ordnung. Mir ist wichtig bei den veröffentlichten Kundenstimmen, dass sie authentisch sind. Lieber eine weniger, aber dafür mit Aussagekraft.

INCI lesen leicht gemacht

Weleda Lavendel Entspannungsdusche vegan & Weleda Citrus Erfrischungsdusche vegan

Gerade wer Wert auf Naturkosmetik legt oder bestimmte Inhaltsstoffe bei Kosmetik aus ökologischen oder persönlichen Gründen meiden möchte, wirft einen Blick auf die Bestandteile von Kosmetik, die sogenannten INCI. Die zu lesen, also zu verstehen und für sich zu übersetzen, was sie eigentlich bedeuten, ist eine kleine Herausforderung.

Eine Zusammenstellung dazu habe ich im Magazin Lebensfreude Aktuell im Beitrag Die beste Naturkosmetik für Ihre Haut (Werbung) gelesen. Dort steht nicht nur, was sich hinter den Bezeichnungen in den INCI verbirgt, sondern auch, was die Problematik bei einigen Stoffen sein kann.

Ich bin keine Chemikerin oder Ärztin und kann das nicht überprüfen, aber ich kann mich möglichst breit informieren und mir auf der Basis eine Meinung bilden. Deshalb lese ich solche Beiträge gerne, auch wenn ich dennoch einige Produkte verwende, die kritische Inhaltsstoffe enthalten, zum Beispiel Aluminiumsalze in meinem Anti-Transpirant und Silikone in einigen Cremes.

Was ist Dir bei den INCI wichtig?

Lesetipp: Hast Du schon geerbt oder redet Ihr noch miteinander?

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

Das Erbe von Ellen Sandberg – Roman - Buchcover

Das Erbe
von Ellen Sandberg

Das Cover des Romans passt farblich perfekt zu meinem Leseinterieur, oder? So viel zum Thema Zeitgeist und meinem ach so individuellen Geschmack. Gegen das Haus auf dem Cover hätte ich auch nichts einzuwenden, oder doch?

Achtung Spoiler!

Mona, in der Sicht einiger Menschen übertriebene Gutmenschin, stellt sich als Hauptfigur des Romans die Frage, ob gravierende Fehler aus der Vergangenheit gutzumachen sind und ob eben doch etwas dagegen einzuwenden ist, dieses Haus zu besitzen.

Kurz nach Beginn der Geschichte wird Mona nicht wegen eines gerade angetretenen Erbes geangelt, sondern von Bernd – Lebensgefährte seit zwölf Jahren, Arbeitgeber und Wohnungsgeber in Berlin – verlassen. Er traut sich zu dem Zeitpunkt, die Beziehung zu beenden, weil er gnädiger Weise Mona durch das Erbe als von ihm Verlassene nicht mehr in der Gosse ohne Job und Wohnung endend sieht, und gesteht ihr deshalb die Daueraffäre, die er seit sechs Monaten nebenbei pflegt, der er sich ab jetzt lieber in Vollzeit zuwenden möchte. Das nimmt Mona als Anlass, nach München in die alte Heimat zurückzukehren und sich dort dem Erbe zu widmen.

Der Haken bei dem Erbe ist, dass ziemlich fix klar wird, dass 1938 beim Kauf des Hauses vermutlich nicht alles mit sauberen Dingen zugegangen ist. Mona wird von der entfernten Verwandten Klara zum Entsetzen der restlichen Familie als Alleinerbin ausgewählt, weil Mona bekanntermaßen einen moralischen Kompass hat. Im Testament gibt es den Hinweis, dass sie das Richtige mit dem Erbe tun wird. Nur was ist das Richtige und wie findet Mona das heraus? Gibt es nach achtzig Jahren überhaupt das eine Richtige? Sicherlich nicht. Ganz offensichtlich Falsches gibt es dafür reihenweise in den vergangenen achtzig Jahren. So viel kann ich verraten: Die Lösung, die Mona am Ende findet gefällt mir.

Sprachlich ist der Roman zuweilen etwas arg seicht. Die sich auftuenden Abgründe sind hingegen alles andere als seicht und bei mancher Wendung habe ich innerlich gezuckt vor Entsetzen, was Menschen tun. Das Buch, das mir als Rezensionsexemplar vom Penguin Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt wurde, ist spannend bis zur letzten Seite und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher, die Ellen Sandberg hoffentlich veröffentlichen wird.

Nachtrag: Andrea vom Blog here I am macht in ihrem Beitrag Von Täuschungen und Erben Werbung für das gleiche Buch. Sie ist ebenso begeistert wie ich davon.

Im Blog von der Autorin bereits Die Vergessenen (Rezensionsexemplar) und Der Verrat (Rezensionsexemplar) vorgestellt. Alle drei Bücher habe ich in Windeseile verschlungen.

Ein Roman für alle, die sich Familiengeschichten und moralisch nicht einwandfrei lösbare Fragen interessieren.

(Affiliate Link)

Was ich heute gelernt habe – Oktober 2019

Werbung mit Affiliate Links von Amazon und Namensnennungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt Oktober

  1. Im Februar 2019 habe ich gelernt, dass in meinem bis jetzt bevorzugten Senf – Löwensenf mittelscharf – Zucker enthalten ist. Von Alnatura gibt es eine Alternative ohne Zuckerzusatz. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, das Glas anzubrechen, was ich im März gekauft habe. Er schmeckt etwas anders, aber keinesfalls schlechter. Ich habe beide im Vergleich gekostet – den Rest aus der Tube und den frischen aus dem Glas – und außer der Farbe und Konsistenz kaum einen Unterschied festgestellt. Damit wurde eine weitere Stelle versteckten Zuckers aus der Küche entfernt. Ich habe kein Problem damit, Zucker zu essen, möchte das aber nur bei Lebensmitteln tun, bei denen Zucker eine positive Geschmacksveränderung bedeutet.
  2. Die Mützensaison 2019/20 beginnt heute.
  3. Wie schön der Weg durch den Wald zum höchsten Punkt Hamburg, dem Hasselbrack auf 116 m, durch den Wald ist.
  4. Etuikleider aus Walkwolle sind wieder en vogue, gesehen bei COS und Marc O’Polo. Meins hat immerhin mit Orange eine Farbe der Saison, auch wenn es aus 2016 ist.
  5. Der Schwedenkrimi “Mord in den Schären” von Anna Ihrén, ein Lesetipp von Leserin Claudia, Danke!, hat mir gefallen. Komplex, aber nicht verworren.
  6. Ich sollte endlich lernen, mich nicht zu freuen, im Restaurant den letzten Tisch zu ergattert zu haben, sondern dankend ablehnen und gehen. Es ist mir in einem bis auf den letzten Tisch belegtem Lokal grundsätzlich zu laut. Ich bekomme da einen Knall.
  7. Auserkiesen ist das Verb zum Adjektiv auserkoren.
  8. Schönen Satz gelesen im Buch “Vom Himmel zum Meer” von auf Pos. 741 im Kindle: “Du bist auf dieser Welt, um dir selbst eine Freude zu sein.”
  9. Es gibt festes Parfüm auf Bienenwachs-Basis. Interessante Alternative zu den üblichen flüchtigen Texturen.
  10. Der kürzeste und angenehmste Fußweg zum Tierfutterladen führt durch den Gannerbarg.
  11. Paul hat immer mindestens einen Fan mehr als mir bisher bekannt war.
  12. Was Provenienzforschung ist.
  13. Der Bodensee wird das Schwäbische Meer genannt.
  14. Kontakte im Adressbuch auszusotieren: ab und an und immer wieder eine gute Idee.
  15. Beim Tanken auf die für mich nervige Frage zur Verkaufsförderung beim Bezahlen “Möchten Sie ein Heißgetränk für 1,50 Euro dazu?” geantwortet: “Nein Danke, ich bin selbst heiß genug.” => Die Kassiererin und ich hatten beide etwas zum Lachen.
  16. Daktyloskopie = Fingerabdruckverfahren
  17. Neues Wort gelernt: Granfluencer.
  18. Es gibt einen viel schöneren Weg zu einem Lokal in meinem Stadtteil, als ich bisher kannte. Ich weiß jetzt, wo man rauskommt, wenn man am Zebrastreifen in der Neugrabener Bahnhofstraße den Fußweg in der Verlängerung nimmt.
  19. Karli und Cooper, auf Instagram unter liebe_auf_8_pfoten zu sehen, sind Performance Parsons geworden.
  20. Wenn jemand mit 56 noch nicht erwachsen ist, ist die Frage “Wenn nicht jetzt, wann dann?” wohl mit nie zu beantworten. Leider.
  21. Delikat im Sinn von köstlich, schmackhaft, lecker ist ein Wort, das ich in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen möchte. Nachmittags direkt umgesetzt bei Mousse au Chocolat Torte im Cafe Liebes Bisschen in HH-Ottensen. Delikateste Torte seit langem …
  22. Facebook und ich werden keine Freunde mehr, deshalb habe ich die Facebookseite von image&impression gelöscht. Der Blog kommt dort deutlich besser an und dann pflege ich lieber dessen Seite.
  23. Ich habe mir im letzten Jahr bereits vorgenommen, erst neues Geschenkpapier zu kaufen, wenn alle Bögen und Rollen verbraucht sind. Neu wird es dann nur noch Packpapier geben. Das vom Möbelschweden liebe ich. Ich hatte aber keine Vorstellung davon, wie lange es dauert, das Zeug aufzubrauchen, obwohl ich nur einen Schuhkarton mit Bänderrollen und ein paar – offenbar dicke – Papierrollen und Bögen hatte. Jetzt bin ich immerhin schon bei weißen Vorsatzpapier angekommen, dass seit 29 Jahren aufgerollt bei mir lagert. Reste einer Buchbindeprojektwoche in der 12. Klasse. Mit bunten Schleifen sieht auch das schlichte Papier schön aus. Zu Weihnachten wird es bestempelt.
  24. Dreimal in 14 Monaten bin ich in dem Hutfachgeschäft in Hamburg gewesen und habe dreimal nichts gefunden. Dann bestelle ich den Regenhut nun also doch bei Amazon. Mir ist klar, dass ein Laden nicht alles vor Ort haben kann. Dass ein großer Hutladen aber keinen schönen Hut für mein Hutgesicht hat, wundert mich dann doch. Gelernt habe ich bei der Onlinebestellung, dass der Hut aus geölter Baumwolle beworben wird als Sonnenschutzhut für Festivals wegen seines SPF 40. Ich habe ihn als Regenhut für Hunderunden gekauft. Soll es auf Festivals ja auch geben. Regen. Immerhin wurde mir mein Stetson Trilby Odessa von einem Berliner Hutfachgeschäft verkauft und nicht von Amazon direkt. Ist doch auch schon mal was. Eigentlich trage ich Hutgröße 58, bei diesem Herrenmodell passt mir aber Größe M, was 56-57 cm entsprechen soll.  (Affiliate Link)
  25. Die neue Hausarztpraxis in der Gegend auszuprobieren, war eine hervorragende Idee. Impfung mit auf die Minute eingehaltenem Termin und sympathischer Ärztin. Besser geht es nicht!
  26. Rivalen sind ursprünglich zwei, die denselben Wasserlauf nutzen.
  27. Online gibt es von Brax eine große Auswahl an Blusen und Blusenshirts aus Viskose. Das finde ich sehr schön, weil die locker fallenden Blusen bei vielen anderen Herstellern aus Polyirgendwas sind, was ich nicht tragen mag. Entdeckt habe ich das gestern im Laden bei einer Anprobe. Leider saß die Bluse in Größe 40 nicht, der Schnitt war für eine Frau mit schmaleren Hüften als meinen, obwohl der Busen sogar reinpasste. Eine Nummer größer wäre sie an den Schultern wieder zu breit gewesen und außerdem nicht mehr verfügbar. Im Laden gab es leider auch keine anderen Modelle in zu mir passenden Farben und Stil. Deshalb habe ich mich online auf die Suche gemacht und bin erfreut, das entdeckt zu haben. Habe das honiggelbes Blusenshirt Clarissa in 42 bestellt, das passt und die 3/4-Ärmel mag ich eh. Hat jemand Erfahrung mit der Qualität der Blusen auf Dauer? Feedback gerne zu mir.
    (Affiliate Link)
  28. Wo die Hilfslinieneinrichtung in dem von mir genutzten Grafikprogramm versteckt sind: Fenster => Andockfenster => Hilfslinien.
  29. Die Entscheidung, eine zusätzliche Runde Nordic Walking in der Woche einzulegen, ist eine gute. Heute früh habe ich vor der Arbeit eine traumhafte Runde in der gefrorenen Heide mit Bodennebel und blauem Himmel gedreht, die ich nicht missen möchte.
  30. Ich habe bei der Abstimmung im letzten Jahr zwar für dauerhafte Sommerzeit gestimmt, aber vielleicht wäre dauerhafte Winterzeit doch besser. Als Morgenmensch ist die Helligkeit im Winter besser als dass ich sie abends im Sommer wirklich nutze. In jedem Fall bin ich für eine Abschaffung der Zeitumstellung. Heute habe ich noch etwas gelernt: Fitness mit Hund macht Paul und mir Spaß, mir aber nicht abends in einer kalten Scheune. Von O bis O kann ich mir gut vorstellen, draußen regelmäßig dabei zu sein.
  31. Manchmal kommt mein Leben mir vor wie die Postkorbübung.

Was hast Du im Oktober gelernt?

Lesetipp: Frau im Schatten

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)

Das geheime Lächeln
von Bettina Storks

Kürzlich habe ich Dir den aktuellen Roman Leas Spuren (Rezensionsexemplar) von Bettina Storks an Herz gelegt, den ich verschlungen habe. Ich habe gesehen, dass es von der Autorin weitere Bücher gibt, unter anderem diesen erschienenen Roman Das geheime Lächeln, in dem ebenfalls ein Bild themengebend ist.

Achtung Spoiler!

Frau im Schatten ist der Untertitel eines Bildes, das bei einer Hausauflösung zum Verkauf auf einer Auktion angeboten wird. Journalistin Emilia Lukin entdeckt das Bild in dem Ausstellungskatalog am Vorabend der Versteigerung zufällig, als die für einen anderen Auftrag für Katalogtextlängen recherchiert. Sie sieht das Fotos des Bildes im Katalog und schaut gefühlt in einen Spiegel. Es ist ihr Abbild als junge Frau. Schnell ist ihr klar, dass es sich bei der Portraitierten um ihre verstorbene Großmutter Sophie Langenberg handeln muss.

Auf der Suche nach der Geschichte ihrer Familie taucht Emilia tief in das Leben ihrer Großmutter Sophie und auch das von der noch lebendenden Mutter Pauline ein. Wer ist der Vater von Pauline? Wo und wie hat Sophie wirklich wie lange gelebt und warum wuchs Pauline bei Verwandtschaft auf? Welche Rolle spielen Paris und eine kleiner Ort in der Provence dabei? Was hat die Familiengeschichte mit der akuten Ehekrise von Emilia und der beruflichen Entwicklung ihrer beiden studierenden Söhne zu tun? Die Antworten findest Du beim Lesen.

Fazit

Das Buch, das mir als Rezensionsexemplar vom Diana Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt wurde, ist lesenswert für Menschen, die etwas verkorkste Familiengeschichten mögen, kommt aber nicht an Leas Spuren heran. Mir war es zu kitschig und vorhersehbar. Dennoch habe ich es zügig gelesen und es hat mich berührt. Eine weitere Rezension findest Du bei Andrea im Blog mit dem Titel Sommerlektüre. Sie hat das Buch selbst gekauft und im Sommer 2018 bereits vorgestellt.

(Affiliate Link)

5 Tipps für erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice

Bleistifte - Give-aways - von image&impression mit dem Aufdruck "Das Leben ist bunt!" und www.imageandimpression.de

  1. Zieh! Dich! An!
  2. Sage privaten Anrufern, dass Du gerade am Arbeiten bist oder gehe gar nicht erst ans Telefon, wenn Du keinen Plausch halten möchtest.
  3. Trenne räumlich Büro- und Privaträume.
  4. Gehe bewusst ins und aus dem Büro.
  5. Mach Dir Dein Büro schön.

Ich liebe es, im Homeoffice zu arbeiten. Meine Kunden sind im Wesentlichen Privatkunden in Hamburg und Umgebung, die es schätzen, wenn ich zu ihnen nach Hause komme, und Firmenkunden, die Seminare oder Moderationen durch mich in ihren Räumen durchführen lassen. Die wenigen Termine, bei denen jemand lieber zu mir kommen möchte, finden für Privatkunden bei mir im Haus statt. Dauerhaft ein Studio zu mieten, ist für mich zeitlich und finanziell nicht sinnvoll.

Unterscheide zwischen Freizeit und Arbeit

Als Selbstständige kann ich mir die Arbeitszeit einteilen, wie es meinen Kunden und mir passt. Dennoch achte ich darauf, Freizeit und Arbeit bewusst zu trennen. Dazu gehören für mich die obigen fünf Punkte.

  1. Mal eben schnell vom Frühstückstisch im Nachthemd ins Büro zu gehen, ist keine gute Idee. Das endet schnell damit, dass man noch mittags ungewaschen im Nachthemd dort sitzt und sich irgendwann dann doch nicht mehr gut darin fühlt. Außerdem macht die äußere Hülle etwas mit der inneren Haltung. So wie man ein Lächeln am Telefon der Stimme positiv anhört, wirkt sich ordentliche Kleidung auf meine Arbeitsmoral positiv aus. Wenn es eine weichere Hose als eine Jeans sein soll, achte ich dennoch darauf, dass die Kuschelhose schön aussieht, sauber und heil ist und ich darin guten Gewissens Boten die Tür öffnen mag.
  2. Das Problem mit privaten Anrufen während der Arbeitszeit ist, dass viele Anrufer denken, dass man immer Zeit für einen Plausch hat, wenn man zu Hause arbeitet. Klar kann ich meine Arbeit unterbrechen, ohne jemand darüber Rechenschaft abzulegen oder Ausstempeln zu müssen. Vielleicht habe ich an dem Tag aber gerade keine Zeit, die Arbeitszeit später nachzuholen, weil ein Termin außer Haus auf mich wartet? Oder ich bin konzentriert in die Arbeit vertieft und möchte mit den Gedanken dort bleiben? Die Lösung ist, entweder nicht ans private Telefon zu gehen, wenn es klingelt, oder direkt zu sagen, wenn es gerade nicht gut passt. Wenn ich jemanden privat auf der Arbeit anrufe, frage ich als erstes, ob es gerade passt. Das habe ich mir von meinem privatem Umfeld irgendwann ebenso erbeten und das hat es für mich vereinfacht, Telefonate zu steuern, wenn es gerade bei mir nicht passt. Wenn es sich einrichten lässt, lasse ich mich durchaus gerne mit einem Plausch ablenken. Schließlich bin ich alleine in der Kaffeeküche und eine menschliche Stimme zu hören ist auch mal ganz nett. Der Hund ist so still.
  3. Es gibt gesetzliche Regelungen, die bei der Arbeit im Homeoffice zu berücksichtigen sind, was zum Beispiel die Arbeitssicherheit und Ausstattung angeht. Viele Arbeitgeber schreiben bei Angestellten vor, wenn sie im Homeoffice arbeiten möchten, dass ein separater Raum in einer Mindestgröße dafür genutzt wird. Aber auch wenn das keine Voraussetzung ist und der Schreibtisch in der Ecke des Wohn- oder Schlafzimmers steht, empfehle ich eine räumliche Trennung von Arbeits- und Privatecken mindestens mit einem Paravent oder Regal als Raumtrenner. Warum? Siehe Punkt 4.
  4. Weil Du dann bewusst aus dem Büro und ins Büro gehen kannst und die Arbeit im Kopf weniger in die Erholungsphasen trägst. Ich habe doppeltes Glück: Mein Büro ist nicht nur ein abgeschlossener Raum, den ich vollständig alleine nutze und deshalb auch steuerlich geltend machen kann, sondern er befindet sich im Haus oberhalb der Wohnräume. Ich gehe aus dem Wohn- und Schlafbereich hoch ins Büro und sehe dort nichts Privates. Wenn ich Feierabend mache und aus dem Büro gehe, sehe ich in meinen Privaträumen das Büro nicht, nicht mal die Bürotür. Wenn ich ausnahmsweise mal den Laptop mit ins Esszimmer nehme, weil es dort im Sommer deutlich kühler ist, merke ich sofort, dass ich dort nicht so konzentriert arbeiten kann, wie im Büro.
  5. Die Zeit im Büro summiert sich. Da bietet es sich an, sich ein angenehmes Umfeld zu schaffen. Dazu gehört für mich, dass ich mein Büro leiden mag. Bei mir gibt es weder Zimmerpflanzen noch Dekoration auf dem Schreibtisch, aber ich habe schöne Bilder an der Wand. Als sich nach dem Studium herauskristallisierte, dass ich eine dauerhafte Selbstständigkeit anstrebe, habe ich das Büro neu eingerichtet. Vorher hatte ich einen unschönen kleinen Schreibtisch, der irgendwann mal in irgendeinem Büro über war. Gekauft habe ich mir zwei große Schreibtische, die als L stehen und genug Platz bieten, um Seminarmappen zusammenzustellen und bei Bedarf Unterlagen um mich herum zu verteilen. Sie sind in der Höhe perfekt auf meine Körperlänge eingestellt. Dazu habe ich mir vorher eine Beratung für ergonomisches Arbeiten gegönnt. Das war eine hervorragende Investition für meine Gesundheit. Seitdem tut weder der Rücken noch die Maushand weh. Ich habe genaue Instruktionen bekommen für die passende Schreibtischhöhe, Mauspad, Laptopstellung und einen geeigneten Schreibtischstuhl. Der Stuhl war teurer als mein erstes Auto. Dafür hält er aber auch schon seit 13 Jahren mein Gewicht aus.

Meine Tipps für die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit gelten natürlich auch für den Umgang mit anderen Menschen in der Wohnung, wenn Du nicht alleine dort bist. Ich habe das Glück, tagsüber meistens alleine zu sein. Wenn bei Dir die Familie herumspringt, während Du arbeitest, sind klare Regeln für den Umgang mit damit noch wichtiger, damit effizientes Arbeiten funktioniert und durch das Homeoffice kein zusätzlicher Stress entsteht.

Wer lieber im Team arbeitet und gerne Menschen bei der Arbeit um sich hat, ist im Homeoffice vermutlich gar nicht gut aufgehoben, sondern geht besser klassisch außer Haus zur Arbeit als Angestellter oder bucht sich als Selbstständiger Coworking Space für flexibles Arbeiten.

Hast Du ein Homeoffice? Was sind Deine Tipps fürs Arbeiten von Zuhause aus?

Seite vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 59 60 61 nächste