Was ich heute gelernt habe – Juli 2019

Werbung durch Namensnennungen und Verlinkungen ohne Auftrag

Juli Collage

  1. Es gibt einen Machiavelli Test – MACH-IV. Das Ergebnis zeigt, wie machiavellistisch Du bist. Ich komme auf 59 Punkte. Interessant ist dabei, dass ich mir sicher bin, dass ich vor 20 Jahren eine ganz andere Punktzahl erreicht hätte und die Fragen vermutlich in weiteren 20 Jahren auch wieder anders beantworten würde. Interessant ist dabei allerdings auch, dass mein Mann und ich am selben Tag auf eine ähnliche Punktzahl gekommen sind, obwohl wir in vielen Dingen grundsätzlich anders denken. Der Test bestätigt, dass unsere Werte im Wesentlichen übereinstimmen und das ist für eine wertschätzende, funktionierende Beziehung wichtiger als ob man einen Weg links oder rechts herum gehen möchte.
  2. Mit dem kostenpflichtigen Dienst Schedugram kann man Instagramposts vorplanen mit Bild, Text, Hashtags, Veröffentlichungstermin und so zum Beispiel für einen Monat im Voraus einen konsistenten Feed planen. Tu ich nicht, weil ich nicht so viele Bilder auf Vorrat habe. Erklärt aber vielleicht die Feeds einiger User.
  3. Ich habe Dank einer Empfehlung den Waschtitan entdeckt. Das ist die perfekte Autowaschanlage für mich. Die Saisonwäsche ist günstiger als an der Tankstelle, zwei fleißige Menschen putzen das Auto vor und ich bleibe trocken. Geht auch mit Sommerlatschen und weißer Hose. Cool ist nämlich, dass man vom Bezahlen bis zur Ausfahrt nichts selbst macht und einfach im Auto bleibt.
  4. Es gibt in HH nicht nur P+R, sondern auch B+R beim ÖPNV. Und es gibt sechs Suiten von Bach für Violoncello solo, die zusammen etwa drei Stunden Spielzeit haben. Bisschen viel an einem Abend plus Pause, auch wenn die Cellistin beeindruckend gespielt hat.
  5. Kartoffel-Hack-Lauch-Auflauf ist lecker. Das Rezept findest Du in meinem Foodblog.
  6. Das Libeskind Auditorium ist die Elphi von Lüneburg. Dort habe ich Ulrich Tukur und die Rhythmusboys gehört und wurde bestens unterhalten. Die Band höre ich mir bei Gelegenheit gerne wieder an. Bei Libeskind fehlt übrigens kein e und mit Handtaschen hat das auch nichts zu tun. Es ist der Name des Architekten.
  7. Das Wort plebejisch. Dass es vermutlich von Plebs abstammt und damit irgendwas mit Volk bedeutet, habe ich mir gedacht. Aber dass es zu Plebs ein Verb gibt, wusste ich bis heute nicht. Plebejisch klingt viel besser als gewöhnlich, oder?
  8. Der Wechsel der Trainerin beim Schlingentraining ist eine hervorragende Idee gewesen. Wenn ich mich schon quälen lasse, dann muss die Chemie passen.
  9. In der vollen S-Bahn – Einstieg am feinen Jungfernstieg – wird einem Sehbehinderten mit Taststock kein Platz angeboten. Unfassbar. Ich, neben ihm stehend, habe ihn dann gefragt, ob er einen haben möchte, was er dankend annahm, und ich habe eine gesund aussehende Dame meines Alters gebeten, für ihn aufzustehen, was sie dann auch umgehend und freundlich tat. Warum ist keiner von alleine aufgestanden?
  10. Im Cafe Das kleine Wunder in Wandsbek hat es mir sehr gut gefallen. Es gab unter anderem Cheesecake mit Zimtäpfeln und Streuseln. Noch Fragen?
  11. Schon vor Monaten gelernt und dauerhaft verankert: wie köstlich Piment D’Espelette ist. Es kommt am liebsten beim Mediterranen Ofengemüse mit Feta und Pasta zum Einsatz.
  12. Die schwedische Krimiserie mit Ermittlerin Karin Adler wurde mir von Leserin Claudia empfohlen. Die Tochter des Leuchtturmmeisters habe ich heute ausgelesen. Sympathische Ermittlerin, etwas verworrener Fall. Nachträge zu den weiteren Bänden, die ich im Lauf des Monats gekauft und gelesen haben:
    • Bei Band 2 Die Tote auf dem Opferstein steht die Frage der Psychometrie, ob Dinge ein Gedächtnis haben, im Vordergrund. Interessante Frage, oder? Energie ist nie weg, sie wird immer nur verwandelt. Die Gruseligkeit der Morde erinnert am Wallander.
    • Band 3 Die Wächter von Marstrand liest sich eher wie ein historischer Roman, weil die Parallelgeschichte Ende des 18. Jahrhunderts immensen Raum einnimmt. Interessanterweise gibt einen weiteren Erzählstrang in der Gegenwart, bei dem die Frage ist, ob er zum ersten gehört oder nicht. Angenehm spannend. Band 2 und 3 gefallen mir besser als Band 1, weil die Personenstruktur klarer ist.
    • Band 4 Die Gefangene von Göteborg ist in den Handlungssträngen ähnlich aufgebaut wie Band 3. Die Ermittlerin kommt erst spät hinzu und es liest sich mehr wie ein historischer Roman als ein Krimi. Die Geschichte spielt in den Ebenen ab1802 und 2011. Der historische Teil ist langatmig und dreht sich im Kreis. Auch wenn eine Frau zu Unrecht gefangen gehalten und angeklagt wird, möchte ich nicht die Fakten und Vorwürfe x-mal lesen. Zu wenig Inhalt für zu viele Seiten. Der aktuelle Fall nimmt wenig Raum ein und ist vorhersehbar. Hätte ich diesen Band der Serie zuerst gelesen, hätte ich ihn nicht zu Ende gelesen und die anderen gar nicht erst in die Hand genommen. Da mir Band 2 und 3 aber so gut gefallen haben, kommt auch Band 5 auf meinen Kindle.
    • Band 5 Das Totenhaus spielt 1906 und 2013 und gefällt mir fast so wenig wie Band 4. Der aktuelle Fall füllt kaum die Seiten und der historische Teil ist eine dramatische Liebesgeschichte in Adelskreisen, die als wesentlichen Bezug zu 2013 nur hat, in den gleichen Gebäuden zu spielen. Das Privatleben der Ermittlerin, was in Band 1 und 2 deutlich Raum hat, kommt in Band 4 nur wenig und in Band 5 nur ganz am Rand vor. Das finde ich schade, weil ich die Akzente mochte.
    • Fazit: Ich würde die Serie nicht wieder kaufen und hätte auf die Lektüre von Band 4 und 5 lieber verzichtet. Dennoch freue ich mich immer über Lesetipps!
  13. Die Lesebrille brauche ich ab jetzt auch zum Entziffern von Speisekarten mit kleinen Untertexten bei den Gerichten. Kann nicht mehr lange dauern, bis ich sie auch zum Essen brauche, damit ich sehe, was auf die Gabel kommt. Hat ein Jahr bis dahin gedauert. Mal sehen, wann eine neue fällig wird. Mein Optiker hat das für Sommer 2020 prophezeit.
  14. Meiner Schulter bekommt Nordic Walking gerade nicht gut.
  15. Heute war ich nicht die beste Version von mir.
  16. Stress lagert sich nach Aussage des Physiotherapeuten in den Waden ab und sorgt für Verspannungen. Kann ich bestätigen.
  17. Ich habe mal wieder rote Punkte unter Haut am linken Fuß. Was sagte die Ärztin dazu vor einigen Jahren mit fragendem Blick: “Haben Sie das schon mal gegoogelt?” Sie ergänzte damals noch, dass sie so etwas erst zweimal gesehen hat und nicht weiß, was es war und der Hautarzt es auch nicht gewusst hätte. Da sie mir versichert hat, dass es kein Hautkrebs sei und nichts Schlimmes, wird es auch dieses Mal von mir ignoriert. Schon interessant, dass es trotz der umfassenden medizinischen Forschung immer noch unerklärliche Vorkommnisse am menschlichen Körper gibt.
  18. Das neue Album von Annett Louisan gefällt mir gar nicht. Das Geld dafür hätte ich besser gespart.
  19. Schöne Bezeichnung für Notlüge: Besonnene Modulation der Wahrheit
  20. Im Hochseilgarten habe ich heute einen Parcours für Erwachsene geschafft, den ich vor einem Jahr nie im Leben bewältigt hätte.
  21. Ich hatte vergessen, wie schlimm Muskelkater in den Oberschenkeln sein kann. Und dass er in den Armbeugeninnenseiten überhaupt möglich ist. Memo an mich: Für diesen Parcour bin ich zu kurz, der würde mich wieder so schrotten.
  22. Ich habe einen weiteren Teil meiner Privatsphäre verloren.
  23. Da hinten wird’s schon wieder hell ist nicht nur ein Hamburger Schnack.
  24. Der Wechsel vom Stromanbieter zu Hamburg Energie ist online einfach. Es gibt sogar Rabatt für Haspa Joker Kunden. Endlich kann ich davon mal etwas nutzen! Nun gibt es also auch in unserem Haus Ökostrom. Der Gaswechsel gestaltet sich leider etwas schwieriger, aber das werde ich auch noch schaffen.
  25. Bei 34 Grad eine Caban-Jacke aus Wolle für den Winter kaufen: kann ich. Für 130 Euro anstatt 300 Euro kaufe ich gerne antisaisonal. Da investiere ich doch glatt noch 16 Euro ins Kürzen der Ärmel.
  26. Pfifferlinge heißen auf Englisch chanterelle.
  27. Ich weiß jetzt wieder ganz genau, warum der letzte Besuch bei einer Podologin 14 Jahre her war. Meine Fußnägel kann ich noch bestimmt vier Wochen nicht rot lackieren, weil vom großen Zehennagel so viel fehlt, dass das blöd aussähe.
  28. Rosa Pampelmuse und Zitrone sind auch in diesem Jahr wieder eine geniale Eis-Kombination an heißen Tagen.
  29. Kriebelmücken erstmals in diesem Monat in Hamburg gesehen, bisher waren sie mir nur auf Sylt begegnet. Ich hasse die Viecher. Die Stiche jucken noch immens mehr als von Stechmücken.
  30. Den einen Schuhschrank aus dem Keller gegen die beiden aus dem Eingangsbereich zu tauschen, war eine grandiose Idee. In den einen passen nämlich mehr Schuhe hinein und es sieht übersichtlicher aus. Wobei der eine eigentlich eine Kommode ist und die beiden explizit Schuhschränke sind. Ich finde aber, dass man in den schrägen Fächern keinen guten Überblick hat und die Schuhe nicht gut lagern. Auf die Idee hätte ich auch schon etwa zehn Jahre eher kommen können. Besser spät als nie.
  31. Wenn man zum Schutz gegen Bildereinbindung in einem Blog eine Umleitung von Bildern auf ein Testbild installiert hat, sollte man im Linkchecktool nicht auf “Umleitungen übernehmen” klicken. Wenn Du hier direkt im Blog ein Testbild siehst anstatt des Artikelbildes, lass es mich bitte wissen. Die eigentlichen Bilder kann ich dann manuell wieder in den Beiträgen aktualisieren. Hier im Blog dürften es nicht so viele sein, weil zum Glück die Datenbank so lahm war, dass ich nicht weit mit dem Übernehmen gekommen bin.

Was hast Du im Juli gelernt?

Lesetipp: Fesselnde Geschichte über ein Heim für ledige Mütter

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)

Das Haus der Verlassenen
von Emily Gunnis

Der Klosterbau St. Margaret’s in Sussex ist das besagte Haus der Verlassenen. Wer wurde verlassen? Ledige Schwangere, die dort von ihren Angehörigen abgegeben wurden, um die Ehre der Familie zu bewahren. Die gefallenen Mädchen müssen vor und nach der Geburt unter der Aufsicht sadistischer Nonnen und eines Priesters in der Wäscherei schuften. Ihre Kinder werden zwangsweise zur Adoption freigegeben, wobei manchmal auch noch Schlimmeres passiert.

Der Roman spielt zwischen 1956 und 2017. Ivy wird 1956 in St. Margaret’s von ihrem Stiefvater eingeliefert und kommt nie wieder raus. Journalistin Sam findet 2017 in der Wohnung ihrer Oma, bei der sie mit ihrer Tochter übergangsweise lebt, Briefe von Ivy an den Kindsvater, in denen sie um Hilfe fleht. Wie sind die Briefe in den Haushalt bekommen? Sam ist sofort gefesselt von der Geschichte, die sich hinter St. Margaret’s, das in Kürze abgerissen werden soll, verbirgt. Schnell findet sie heraus, dass widerliche Geheimnisse bis in die Gegenwart ihre Kreise ziehen und offenbar mit ihrer persönlichen Familiengeschichte verwoben sind.

Nachdem ich auf das Buch aufmerksam geworden bin, habe ich eine Weile überlegt, ob es lesen möchte. Einerseits mag ich Romane, die englische Familiengeschichten über mehrere Generationen zum Thema haben. Anderseits haben mich einige Rezensionen vom Lesen abgehalten, die die Geschichte als im Kern wichtig und gut, aber zu konstruiert, beschreiben.

Ich habe dann Andrea vom Blog here I am, die mir schon einige schöne Bücher empfohlen hat, gefragt, ob sie es kennt. Sie hatte es tatsächlich gerade gelesen, später auch verbloggt => Werbung für das gleiche Buch, und ist begeistert. Das Buch wurde mir dann ebenso als Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt. Ganz so angetan bin ich allerdings nicht von der Geschichte. Ja, ich habe das Buch auch verschlungen. Sonntagmittag angefangen, Montag beim Frühstück ausgelesen. Aber: Ich finde die Geschichte überfrachtet und zu konstruiert. Dafür gibt es eindeutig Punktabzug.

Empfehlen möchte ich den Roman dennoch, weil ich es wichtig finde, dass das grausame Thema in das Bewusstsein der Menschen kommt. Solche Heime hat es gegeben, wenn auch woanders als in dem Roman, und die Täter wurden wohl nie offiziell zur Rechenschaft gezogen. Die Folgen von dem, was den Frauen dort angetan wurde, dürften sich bis in die Gegenwart ziehen.

Ist das ein Buch für Dich?

(Affiliate Link)

Warum ich immer noch keinen Sommer mag

Softeis 2016

  • Zecken haben Hochsaison. Ich hasse Zecken. Der Zausel und ich hatten dieses Jahr schon mehrfach Zeckenbisse. Das ist totwiderlich und ungesund.
  • Schuhe werden ab 25 Grad enger und reiben an der Haut, während Socken als Schutz davor viel zu warm sind.
  • Nachts wache ich entweder schweißgebadet unter der Decke auf oder habe verspannte Rückenmuskeln von der Zugluft. Laken oder ein leerer Bezug sind keine Alternative zur Decke, weil ich dann nachts frierend aufwache.
  • Ab 25 Grad fühle ich mich krank.
  • Ab 30 Grad fühle ich mich sterbenselend.

Dieser Beitrag ergänzt die Artikel

Mir fallen jedes Jahr neue Gründe ein, den Sommer abzulehnen. Dennoch bin ich froh darüber, in einer Region mit Jahreszeiten zu wohnen. Ich könnte es mir schwer vorstellen, in einer anderen Klimazone zu leben, denn den Wechsel mit Frühling und Herbst liebe ich. Mit dem Winter kann ich als Preis dafür leben, den Sommer würde ich gerne abschaffen. Heute sollen wir 36 Grad bekommen.

Wer freut sich mit mir auf den Herbst?

Da hinten wird’s schon wieder hell!

Hamburg Außenalster Skyline

Kennst Du den Spruch? Magst Du ihn? Hasst Du ihn?

Ich liebe ihn! Bis vor einiger Zeit war mir nicht bewusst, dass es sich dabei wohl um einen typisch hamburgischen Schnack handelt. Wie komme ich darauf? Ich wurde von einer zugezogenen Freundin grantig darüber informiert, dass der Spruch furchtbar wäre und nur Hamburger sowas sagen würden. Tja, ich sag mal: Dann darf ich das eindeutig sagen!

Das Farbfoto (!) ist an der Außenalster in Hamburg am 15. Juli 2019 entstanden bei 18 Grad, die sich im kalten Wind wie 13 anfühlten. Noch fragen, warum Hamburger sich freuen, wenn es da hinten schon wieder hell wird? Zum Glück gibt es in Hamburg durch den Wind ähnlich wie an der Nord- und Ostsee nur selten Dauerregen. Meistens sind es eher Schauer und wenn man sich umschaut, findet man eine Ecke am Himmel, über die man sagen kann: Da hinten wird’s schon wieder hell!

Wenn einen ein Schauer beim Segeln oder Paddeln auf der Alster erwischt, ist das natürlich lästiger, als wenn man in Fußwegnähe von zu Hause überrascht wird. Echte Hamburger verwenden übrigens keine Schirme, die werden eh nur kaputt geweht. Man trägt Mützen, Kapuzen oder andere Kopfbedeckungen. Das ist das erste, was Zugezogene lernen. Dass mein Mann den Spruch ebenso wie meine Freundin nicht leiden kann, ist durch seine Herkunft zu erklären. Düsseldorf.

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Ehering Bicolor Design Ines Meyrose, Fertigung Goldschmiede Mechlem

Zwei Eheringe haben?

Warum nicht? Ich gehe jetzt mal nicht von zwei Ehepartnern nacheinander aus, sondern von ein und derselben Ehe. Ja, kann man. Ja, habe ich. Also können andere das auch machen. 2004 bei der Hochzeit mit Ehemann Nummer 2 hatte ich meine Weißgoldphase. Gelbgold hatte ich nur in wenigen Bicolor-Schmuckstücken zusammen mit Silber oder Weißgold, deshalb erschien es mir logisch und angenehm, den Ehering in Weißgold mit etwas Gelbgold zu gestalten.

In den Jahren 2005-2007 entwickelte sich mein Schmuckgeschmack – bis heute konstant – in Richtung Gelbgold und Roségold kam auch dazu. Dazu wurde mir mein Ehering dann zu bunt und es kam das Bedürfnis auf, einen schöner zu Gelb- und Roségold passenden Ehering zu haben. Dazu habe ich übriges Gold von älteren Umarbeitungen aus Familienschmuck zur Verfügung gestellt und mein Mann hat mir die Fertigung 2007 zu Weihnachten geschenkt.

So habe ich zwei Eheringe, von denen einer immer zu meinen Schmuckfarben passt, und freue mich über die Auswahl. Darüber hinaus habe ich mit meinem Mann eh die Abmachung, dass ich alle von ihm geschenkten Ringe als Ehering tragen darf. Ich mag es, auch am rechten Ringfinger Abwechslung zu haben.

Bei Kunden höre ich oft, dass sie die Farbe des Eherings nur dem Partner zuliebe genommen haben, weil der die partout wollte. Da bin ich der Ansicht, dass jeder die Schmuckfarbe tragen sollte, die er am liebsten hat. Bei einer gewissen oder absoluten Ähnlichkeit in Form und Größe der Ringe ist dennoch deutlich zu erkennen, dass es sich um Eheringe handelt.

Muss ein Trenchcoat eng sitzen?

Ines Meyrose - Trenchcoat dunkelmarine Petite-Kurzgröße Landsend - Dreieckstuch Zwillingsherz - Jeans Raffaello Rossi - Stiefeletten-Mat:20

Nein. Richtig eng gehört ein Trenchcoat sowie nicht, denn es ist ein Übergangsmantel, unter den idealerweise verschieden dicke Teile passen, also von Bluse bis Pullover zum Beispiel. Figurbetont darf er gerne geschnitten sein. Wenn er etwas lockerer fällt, kannst Du ihn mit dem Gürtel (geknotet, nicht mit der Schnall geschlossen!) auf Taille bringen. Schwierig wird es, wenn ein Trenchcoat extrem zu groß oversized ist, weil man dann schnell förmlich versinkt.

Ein übergroßer, weiter Trenchcoat kann leger-entspannt gut aussehen, wenn Du

  • mindestens 1,70 m groß bist und sehr schlank.
  • mindestens 1,78 m groß bist und schlank oder ein bisschen runder.

Ein übergroßer, weiter Trenchcoat wird vermutlich nicht gut aussehen, wenn Du

  • unter 1,65 m und zierlich bist, weil Du dann darin versinkst.
  • unter 1,78 m bist und eine große Größe trägst, weil er dann einfach nur aufträgt.

Die Zahlen sind natürlich nicht exakt, sondern als Illustration gemeint, um eine ungefähre Statur vor Augen zu haben. Aus eigener Erfahrung mit 1,65 m kann ich sagen, dass bei mir ein Trenchcoat in der passenden Größe immer am besten aussieht.

Ich habe mir 2014 einen passenden beigefarbenen in Kurzgröße 46 gekauft, der mir gefiel, den ich im Beitrag 10 Tipps zum Kauf eines Trenchcoats gezeigt habe. Als ich dann aber nur noch Größe 42 brauchte, sah ich darin verloren aus.

Eine Zeitlang habe ich ihn mit Gürtel noch getragen und fand, dass das ging. Dann habe ich allerdings jemanden in dem gleichen Mantel in passender Größe gesehen und danach war klar, dass ich einen neuen Mantel brauche. Die Wirkung ist bei eher kleinen Personen unglaublich anders, ob ein Mantel passt oder nicht. Jetzt habe ich einen dunkelblauen in Kurzgröße M (40/42), den ich gerne trage.

Was ist das Gegenteil einer Bucket-List?

Das ist entweder eine Liste mit allem, was man bereits erlebt hat, was man erleben wollte, oder eine Liste mit allem, was man in diesem Leben nicht mehr (wieder) erleben möchte. Hier findest Du als Gegenteil einer Bucket-List meine

  • Unbucket-List von 2017, in der die abgehakten Erlebnisse stehen.
  • Murtaugh-Liste von 2018, in der steht, für welchen Kram ich zu alt bin.

Die Murtaugh-Liste hat letzten Sommer weite Kreise unter Bloggern gezogen und ich habe viele persönliche Beiträge beim Hüpfen durch die Teilnehmerblogs gelesen, die mich amüsiert haben.

Was hast Du 2019 bisher von Deiner Bucket-List erlebt oder was ist auf die Murtaugh-Liste gekommen?

Lesetipp: Aus dem Leben einer Hebamme

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)

Die Wehenschreiberin: Geschichten aus dem Kreißsaal
von Maja Böhler mit Annabel Dillig

Hätte sie nach dem Jurastudium doch lieber in die große Bürokarriere starten sollen? Nein, Hebamme Maja Böhler (Pseudonym) liebt ihren Job, fühlt sich dazu berufen und möchte keinen anderen ausüben, auch wenn der nicht immer leicht ist.

Es begann mit einer Kolumne im SZ-Magazin und wurde am Ende ein Buch. Journalistin Annabel Dillig verfasst die Texte der Wehenschreiberin auf Basis von Interviews mit der Hebamme Maja Böhler. Schade finde ich dabei, dass Annabel Dillig im Buch nur am Rande und nicht mal auf dem Cover erwähnt wird, denn dass die Geschichten so berührend-unterhaltsam sind, liegt mit Sicherheit an ihrem Schreibstil. Natürlich könnte sie ohne den Input der Hebamme die Geschichten nicht schreiben, aber Fakten alleine geben keine gute Story ab.

Auf 272 Seiten kannst Du die Hebamme in Kurzgeschichten begleiten, die alle aus ihrem realen Leben stammen. Welcher Kindername kommt dabei heraus, wenn Eltern nach der Geburt 29 Tage brauchen, um sich zu entscheiden? Wie erträgt man körperlichen und seelischen Schmerz leichter und wann hilft gar nichts mehr außer einer Decke über dem Kopf und Schlaf? Von Verständigungsproblemen, Frühgeburten, Tabus, Intimfrisuren und Tattoos, Aberglauben bis zur Elterntypologie nimmt die Wehenschreiberin die Leser mit den Kreißsaal.

Der Kreißsaal ist ein Raum, den ich noch nie betreten habe und vermutlich auch nicht mehr betreten werde. Dennoch finde ich die Geschichten spannend, weil mir viele Frauen von ihren Erlebnissen an diesem Ort erzählt haben und es menschlich interessante Geschichten sind. Ich habe beim Lesen gegrinst, laut gelacht und ein paar Tränen vergossen – vor Rührung und Traurigkeit.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt. Wenn Du gerne Kolumnen liest und Lust auf menschliche Geschichten hast, empfehle ich es Dir gerne. Bei unerfülltem Kinderwunsch oder nicht aufgearbeiteten traumatischen Erlebnissen im Kreißsaal lass lieber die Finger davon. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen, man könnte es aber auch kolumnenweise langsam lesen – wenn man nicht so neugierig wäre, was die Wehenschreiberin als nächstes erlebt!

Was für Geschichten hast Du im Kreißsaal erlebt?

(Affiliate Link)

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