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(Fast) Gedeckter Apfelkuchen

Dies ist eine Mischung aus Mürbeteig und Rührteig. Entstanden ist er, weil ich keine Lust auf das mühsame Ausrollen oder Kneten des Mürbeteigs habe, den krossen Belag jedoch viel lieber mag als Rührkuchen.

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

  • 350 g Mehl Typ 405
  • 190 g Butter zimmerwarm
  • 2 Eier
  • 180 g Zucker
  • Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 4 saure Äpfel

Zubereitung

  • Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier am Boden auslegen, Seiten mit Butter einfetten.
  • Äpfel vierteln, entkernen, schälen und in Spalten schneiden.
  • Alle restlichen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Mixers gründlich verrühren.
  • Etwa 1/2 Teigmenge auf dem Boden der Form mit der Händen verteilen fest drücken. Dabei den Rand etwas mit auslegen, damit kein Saft beim Backen aus der Form läuft.
  • Apfelscheiben im Kreis leicht überlappend auslegen. Übrige Apfelspalten in kleinere Stücke schneiden und auf den liegenden Äpfeln locker verteilen.
  • Restlichen Teig portionsweise in den Händen leicht flach klopfen und auf den Äpfeln verteilen, krümelige Reste darüber geben.
  • 50 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Auskühlen lassen oder am besten lauwarm genießen.

Dazu passt

  • Wer mag, bepinselt den Kuchen in noch heißem  Zustand mit Zitronenzuckerguß, der dann fast komplett einzieht.
  • Puderzucker macht sich auch gut auf dem Kuchen.
  • Vanillesahne mag ich gerne dazu. Das siehst Du auf dem Foto.
  • Im Winter passt Zimtsahne gut dazu und eine Prise Zimt auf den Äpfeln vorm Backen.

Was für Apfelkuchen magst Du am liebsten?


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Hack-Kartoffel-Paprika-Feta-Auflauf

Die Rezepte in diesem Blog sind in erster Linie meine eigene Rezeptsammlung. Deshalb notiere ich manche nur so rudimentär, dass ich daraus das Gericht erneut zubereiten kann.

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g gemischtes Hack mit
  • 4 kleinen roten Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen, je klein gewürfelt
  • in Olivenöl in einer hohen Pfanne anbraten.
  • 2 Esslöffel Tomatenmark mit anschwitzen.
  • 2 Esslöffel Crema di Balsamico mit anschwitzen.
  • 2 rote Paprika, gewürfelt, unterrühren.
  • 650 ml Tomatenpassata hinzugeben.
  • 2 Teelöffel Gemüsepaste (selbst hergestellter Grundstoff für Gemüsebrühe). hinzufügen.
  • Großzügig würzen mit Salz, Paprikapulver süß, Piment d’Espelette und italienischen Kräutern.
  • 800 g kalte, in Stückchen geschnittene Pellkartoffeln unterheben.
  • Alles zusammen in eine Auflaufform geben und mit 400 g gewürfeltem Feta 25 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen überbacken. Wer mag, gibt vor dem Überbacken noch etwas Olivenöl über den Feta.

Tipps

  • Pellkartoffeln am besten einige Stunden vorher kochen und abkühlen lassen.
  • Ofen zu Beginn des Bratens vorheizen.
  • Vor dem Essen am besten 15 Minuten abkühlen lassen, um sich nicht die Schnute beim Essen zu verbrennen. Die heisse Tomatensoße hat es in sich.

Brauchst Du genauere Angaben?


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Käsespätzle mit Spinat

Es gibt Menschen, die im Frühling und Sommer leichte Kost bevorzugen. Mir geht das anders. Wärme stresst meinen Körper und bei Stress braucht er Kalorien und Kohlenhydrate. Da sind Käsespätzle das perfekte Heilmittel! Der Spinat ist dabei das Alibi-Gemüse.

Zutaten für 4-5 Portionen

Für die Spätzle

  • 300 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630
  • 6 Eier Größe L
  • ggf. etwas Milch
  • viel Salz und Muskatnuss

Für den Rest

  • 600 g TK-Spinat aufgetaut
  • 150 g Bergkäse
  • 1 große Zwiebel
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung als Auflauf

  • Eier verquirlen und dann erst reichlich salzen. Mehl und Muskatnuss hinzugeben und gut mit einem Mixer verrühren. Der Teig soll zäh sein und nur ganz leicht vom Löffel fallen. Wenn er zu fest ist, etwas Milch hinzufügen.
  • In einem hohen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig portionsweise durch die Presse ins Wasser drücken. Die Spätzle mit einer Schaumkelle sanft bewegen. Wenn alle oben schwimmen, sind sie gar. Bei dieser Teigmenge sind es vier Portionen, die ich nacheinander koche. Wenn die Spätzle gar sind, mit der Schaumkelle in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser kalt abspülen und abtropfen lassen.
  • Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Zwiebel gewürfelt in einer großen Pfanne in Butter leicht bräunen.
  • Spinat unter die Zwiebeln mischen, leicht würzen. Spätzle mit etwas Butter vorsichtig unterheben. Bergkäse reiben. Die Hälfte des Käses unter die Spätzle rühren.
  • Spätzle in eine große Auflaufform geben, restlichen Käse darauf verteilen.
  • 15 Minuten bei 200 Grad Umluft backen bis der Käse leicht zu bräunen beginnt. Im Wesentlichen soll er nur zerlaufen sein.
Käsespätzle mit Spinat

Alternative: Pfannengericht anstatt Auflauf

Wenn es Dir reicht, dass der Käse schmilzt und Du auf die Bräunung verzichten kannst, kannst Du Dir das Überbacken sparen und den Käse komplett in der Pfanne unterschmelzen. Das spart Zeit und Energie. So mache ich das meistens für uns. Ein paar Käseflocken gebe ich am Ende noch darüber, damit es hübsch aussieht.

Je nach verwendeter Pfanne kannst Du den Käse auch in der Pfanne etwas bräunen, indem Du die Spätzle bei höherer Temperatur vorsichtig etwas ansetzen lässt. Das mache ich in einer beschichteten Pfanne, weil eine gusseiserne danach schwer zu reinigen ist.

Wenn es ganz schnell gesehen soll, kannst Du natürlich auch fertige frische Spätzle aus dem Kühlregal kaufen, aber ich verspreche Dir: selbst machen lohnt sich!

Und jetzt: genießen!


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Möhren aus dem Ofen

Diese Möhren aus dem Ofen schmecken nicht nur als Antipasti oder Beilage, Du kannst sie auch zu Nudeln oder Reis essen.

Zutaten für 4 Portionen als Beilage

  • 1 kg Möhren
  • 2 rote Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Salz, Piment D’Espelette
  • 2 Esslöffel gehackte Petersilie (frisch oder TK) oder 1 Esslöffel gehakten Rosmarin (frisch)

Zubereitung

  • Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  • Möhren schälen und in mundgerechte längliche Stücke schneiden.
  • Zwiebeln halbieren und in Spalten schneiden, mit den Möhren mischen.
  • Gemüse auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und reichlich würzen und mit Olivenöl vermischen.
  • 20 Minuten in der Ofenmitte garen bis die Möhren nur noch leicht bissfest sind.
  • Aus dem Ofen nehmen, Petersilie untermischen, auf dem Backpapier abkühlen lassen oder sofort servieren.

Ich esse die Möhren gerne als warme Beilage zu Fleisch oder einfach nur mit Reis oder Nudeln dazu. Zimmerwarm sind sie bei uns auch beim Grillen im Sommer als Beilage beliebt. Wenn Du sie als Antipasti, solo oder mit anderen Gemüsesorten, servieren möchte, gib gerne noch einen Schubs feines Olivenöl vor dem Servieren darüber.

Variation mit Mozzarella im Glas

Hübsch sieht es aus, wenn Du die Möhren mit zerzupftem Mozzarella im Glas mit Deckel schichtest. So ist das Essen es auch für ein Picknick geeignet. Dann gib auf jeden Fall von oben einen guten Schubs Olivenöl darüber vor dem Verschließen des Glases. Wenn Du das am Vortag zubereitest, kann alles schön durchziehen.

Bis Du auch so ein Möhren-Fan wie wir?


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Gemüsepaste zum Würzen

Fertige Gemüsebrühe als Pulver oder Paste ist beliebt, um Geschmack in Suppen und andere Speisen zu bringen. Leider enthält sie meistens wenig Gemüse und im blödesten Fall stattdessen noch Geschmacksverstärker. Auch Hefe ist ein solcher. Hochwertige Gemüsebrühe ist hochpreisig und schnell aufgebraucht. Da mache ich meine Gemüsepaste lieber selbst!

Zutaten für 3 Gläser a’ 400 ml

  • 400 g Lauch
  • 400 g Möhren
  • 300 g Knollensellerie (wer Sellerie liebt, kann 400 g nehmen)
  • 1 großes Bund Liebstöckel
  • Wer mag: 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 Esslöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 300 g Meersalz mit Jod fein (100 g in Reserve haben, falls die Paste zu fest ist)

4 Teile Gemüse (Gewicht ungeputzt) zu 1 Teil Salz

Faustformel

Wenn Du Petersilienwurzeln bekommt, machen die sich auch gut darin. Essenziell ist der Liebstöckel für den würzigen Geschmack der Paste. Wenn die Bünde auf dem Markt etwas mickrig sind, nimm lieber zwei. Es kann auch gerne ein sehr großes sein.

Wenn Du keinen frischen Liebstöckel bekommst, was im Winter passieren kann, nimm in jedem Fall 1 Bund Petersilie. Die Paste auf meinen Foto habe ich ohne Petersilie zubereitet, mit wird sie schön grün. Ich mache das nach Lust und Laune.

Zubereitung

  • Lauch putzen, der Länge nach einschlitzen, unter fließendem Wasser kurz auch zwischen den Lagen putzen – dabei das dunkle Ende ins Waschbecken halten, damit keine Erde mehr versteckt ist, und abschütteln. Lauch der Länge nach halbieren und in schmale Ringe schneiden.
  • Möhren und Sellerie schälen und fein reiben – von Hand oder mit einer Küchenmaschine.
  • Kräuter grob hacken.
  • Einen Teil des Gemüses mit der Hälfte des Salzes in eine große Schüssel geben und mit einem Pürierstab pürieren. Schrittweise den Rest des Gemüses, Kräuter und Salz hinzugeben, bis eine einheitliche Masse entstanden ist.
  • Gläser und Deckel heiß ausspülen und über Kopf auf einem sauberen Geschirrhandtuch abstellen.
  • Masse randvoll in die warmen, trockenen Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen.

Wie lange die Gemüsepaste maximal haltbar ist, weiß ich nicht. Bei uns wird sie innerhalb einiger Monate verbraucht. Ich entnehme die Paste nur mit sauberem Besteck, bisher ist nie eine verdorben. Die Konservierung erfolgt über das Salz. Zum Eingangsthema der Geschmacksverstärker: Salz ist natürlich auch einer. Aber hier ist der Anteil geringer als in den meistens Fertigprodukten und Du kannst die Zusammensetzung selbst bestimmen.

Wenn Du diese Paste für Gemüsebrühe einmal selbst gemacht hast, möchtest Du nie wieder gekaufte verwenden.

Verwenden kannst Du die Gemüsepaste ebenso wie Körnerbrühe. An alles, was etwas mehr Geschmack bekommen soll, kannst Du etwas davon geben. Nudelkochwasser und Reis kannst Du damit ebenso würzen wie Suppen, Eintöpfe und Soßen. Da die Paste aufgrund der natürlichen Zutaten im Geschmack und der Intensität variiert, taste ich mich bei neuer Zubereitung an die zu verwendende Menge immer wieder neu heran.

Hast Du schon mal Gemüsepaste selbst gemacht?