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Cookies mit ganzen Nüssen

Das Rezept ist angelehnt an das für die köstlichen Schokoladen-Cookies. Im Zuge der Verbannung von hochverarbeiteten Lebensmitteln aus unserer Küche habe ich überlegt, wie ich die Schokolade aus den köstlichen Keksen durch etwas ersetzt bekomme, das weniger verarbeitete Inhaltsstoffe hat und mindestens genauso köstlich ist. Beim Blick in die Backschublade fiel mein Blick auf eine Tüte Nuss-Mix. Ausprobiert und für köstlich befunden.

Zutaten für 24 Cookies

• 125 g zimmerwarme Butter
• 50 g Zucker
• 100 g brauner Zucker
• 180 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630
• 1 Prise Salz
Vanillezucker
• 1 Ei
• 150 g Mix aus ganzen Walnuss-, Cashews-, Macadamia- und Pekanusskernen sowie Mandeln
• 2 TL = 9 g Weinsteinbackpulver

Zubereitung

• Backofen auf 180 Grad vorheizen.
• Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
• Butter, Zucker, braunen Zucker, Ei und Vanillezucker verrühren.
• Mehl, Backpulver und Salz zugeben und unterheben.
• Nüsse dazugeben und gut vermischen.
• Jeweils 1 gehäuften Teelöffel Teig mit Hilfe eines zweiten Teelöffels auf die Backbleche platzieren. Dabei ca. 5 cm Abstand zwischen den Teighäufchen lassen.
• Im Ofen nacheinander bei 180 Grad Ober-/Unterhitze oder gleichzeitig bei 160 Grad Umluft 15 Minuten backen.

Diese Kekse schmecken auch im Sommer!

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Erdbeer-Mascarpone-Limetten-Torte mit Baiser-Topping auf Mürbeteig

Diese Torte besteht aus

  • Tortenboden
  • Baisertupfen
  • Frischen Früchten
  • Mascarpone-Limetten-Creme

und am besten kümmerst Du Dich in genau der Reihenfolge darum und planst mindestens 3 Stunden ein für Zubereitung und Kühlzeit

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

Mürbeteig

  • 180 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630
  • 120 g Butter auf Zimmertemperatur und etwas Butter zum Einfetten der Form
  • 60-70 g Zucker
  • ca. 8 g = 1 Tütchen Bourbon Vanillezucker – ich mache den selber, dazu gibt es demnächst einen Beitrag
  • 1 Ei oder 2 Eigelb, wenn Du das Baiser selbst machst, hast Du zwei Eigelb über, die Du für den Mürbeteig anstelle eines ganzen Eis verwendenden kannst
  • 1-2 Teelöffel Weinsteinpackpulver
  • 1 Prise Salz

Baisertupfen

  • 2 Eiweiß auf Zimmertemperatur
  • 1 Prise Salz
  • 110 g Zucker

Früchte

  • 500 g frische Erdbeeren oder andere Früchte nach Deinem Geschmack

Mascarpone-Limetten-Creme

  • 500 g Mascarpone
  • 200 g Schlagsahne
  • 4 Limetten
  • Vanillezucker
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung der einzelnen Schichten

Mürbeteig

Warum empfehle ich, zimmerwarme Butter zu verwenden?

Weil sich der Teig so schneller herstellen lässt und sich die Zutaten besser verbinden. Für Torten- oder Quicheböden kann man den zimmerwarm-elastischen Teig sofort verwenden, weil der nicht ausgerollt wird, sondern in die Form geknetet wird – also bei mir jedenfalls, denn ich hasse es, Teig auszurollen.

Wenn Du Kekse aus Mürbeteig machen möchtest – aus ausgerolltem Teig oder von der Rolle geschnitten – lege den Teig vor der Weiterverarbeitung 30 Minuten in den Kühlschrank, damit er fest genug ist für die Verarbeitung und nicht klebt.

  • Ofen auf 180 Grad Umluft oder 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform am Boden mit Backpapier auslegen und am Rand – vor allem am Übergang zum Backpapier – mit etwas Butter einfetten.
  • Alle Zutaten in der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät mit Knethaken zu einem Kloß vermengen. Wenn der Teig zu klebrig ist, ein bisschen Mehl darüber stäuben. Wenn er zu fest ist, mit etwas Wasser besprenkeln.
  • Teig mit den Handflächen und/oder Fingerknöcheln mit Druck auf dem Boden der Form bis zum Rand verteilen. Es braucht am Rand nichts hochgeformt zu werden. Das wäre nur wichtig, wenn Du später eine Torte mit Guss auf dem Boden zubereiten wollen würdest.
  • 15 Minuten auf einem Ofengitter backen – in der Ofenmitte bei Umluft, auf der 2. Schiene von unten bei Ober-/Unterhitze.
  • 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Rand vorsichtig lösen, ggf. vorher mit einem Teigschaber zwischen Teig und Rand der Form langgehen. Mit Backpapier auf einem Tortengitter auskühlen lassen.

Baisertupfen

Wenn Du keinen Spritzbeutel mit Sterntülle hast, kannst Du einfach bei einem Gefrierbeutel oder einer Butterbrotpapiertüte eine Ecke abschneiden und damit runde Tupfen entstehen lassen.

  • Während der Tortenboden im Ofen ist, bereitest Du die Masse für die Baisers vor. Eier sauber trennen – es darf kein Eigelb in der Eiweißmasse sein, sonst wird sie nicht steif. Zimmerwarmes Eiweiß lässt sich am besten steifschlagen.
  • 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Eiweiß mit dem Salz – damit wird es besser steif – in einem Rührgefäß mit den Rührbesen des Handrührgeräts aufschlagen, bis es weiß wird und steif zu werden beginnt. Dann erst die Hälfte des Zuckers beim Schlagen einrieseln lassen. Wenn eine gleichmäßig feste Masse entstanden ist, den Rest des Zuckers zügig unterrühren und solange weiterschlagen, bis eine schön feste Masse entstanden ist, in der die Ringe und Spitzen, die beim Rühren entstehen, sichtbar bleiben.
  • Bei nur zwei Eiweiß nehme ich nicht die Küchenmaschine, weil die Schüssel zu groß dafür ist. Das Eiweiß wird nicht fest, weil der Schläger zu wenig eintaucht. Es entsteht dann cremiger Zuckerguss anstatt fluffiger Baisermasse. #fürdichgetestet
  • Baisermasse in eine Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die vorbereiteten Backpapiere kleine Tupfen spritzen. Die Tupfen behalten ihre Form im Ofen, Du kannst sie recht eng setzen. Mit Glück reicht gerade eben ein Blech aus.
  • Ofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze herunterdrehen nach dem Entnehmen des Tortenbodens. Baiser 2-3 Stunden im Ofen trocknen lassen. Wichtig: Klemme einen Holzlöffelstiel in die Backofentür, damit sie nicht komplett schließt. Die Baisers sind fertig, wenn sie innen trocken und nicht mehr zäh sind. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Backpapier auskühlen lassen.

Früchte

  • Erdbeeren waschen und vierteln.

Mascarpone-Limetten-Creme

Tipp: Stell den Rührbecher zum Schlagen der Sahne vorher leer in Kühlschrank. Dann wird die Sahne beim Schlagen schneller und besser steif.

  • Limetten auspressen und mit dem Mascarpone in einer großen Rührschüssel – hier nehme ich gerne die Küchenmaschine – aufschlagen. Erst Puderzucker, dann Sahnesteif unterrühren.
  • Sahne in einem separaten Rührbecher steif schlagen und unter die Mascarpone-Limetten-Masse schlagen.

Zusammensetzen der Torte

Wenn Du diese Torte bereits am Vortag basteln möchtest, lege die frischen Erdbeeren und Baisertupfen erst vor dem Servieren darauf, damit die Beeren nicht antrocknen und die Tupfen nicht zerlaufen. Boden und Creme können gut über Nacht im Kühlschrank sein, denen macht das nichts aus.

  • Im Kühlschrank ein Fach leerräumen, das in Höhe und Tiefe für die Torte samt Tortenteller und Ring ausreicht.
  • Tortenboden vom Backpapier nehmen und auf einen Tortenteller setzen. Tortenring um den Tortenboden setzen. Oder: Den Boden wieder in die Form setzen und den Springformrand als Tortenring verwenden. Das geht in diesem Fall ebenso, weil die Creme nicht verläuft und die Torte in der Höhe unterhalb der Springformrands endet.
  • Mascarpone-Limetten-Creme gleichmäßig bis zum Rand auf dem Boden verteilen.
  • Erdbeeren auf der Creme verteilen. Auf Tortenguss verzichte ich hier, um den Geschmack der frischen Erdbeeren nicht zu verfälschen.
  • 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Baisertupfen garnieren. Wenn Erdbeeren übrig sind, zu den Tortenstücken reichen. Baisertupfen in einer Schüssel zum Naschen dazustellen.

Die Torte auf dem Foto haben meine Nichte und ich gemeinsam gebacken. Wir waren sehr zufrieden mit unserem Werk. Zu fünft war die Torte schneller verputzt, als man Nachschub rufen konnte.

Mix & Match

Die einzelnen Komponenten habe ich absichtlich getrennt aufgeschrieben, weil jede für sich für andere Torten oder Desserts verwendbar ist. Der Mürbeteig ist für Tartelettes oder zum direkten Belegen mit Obst und Guss geeignet.

Die Creme schmeckt auf Biskuittorten oder als Dessert einfach nur mit Früchten serviert. Die Baisertupfen kann man pur naschen, wenn man auf Zuckerzeug steht. Sei kreativ und bastele Dir aus meiner Idee die süße Welt so zurecht, wie sie Dir schmeckt.

Auf in die Erdbeerzeit!

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Apfel-Crumble

Sagst Du Apfel oder Apple, wenn Du von diesem Crumble sprichst? Ich eigentlich Apple, aber weil ich bei einem Trifle mit Früchten, zum Beispiel Himbeer-Trifle, bei den Früchten auch das deutsche Wort nehme – der Zusatz steht für die Zubereitung mit den Streuseln oder beim Trifle den Keksbröseln, gibt es heute einen Mix-Titel.

Außerdem gibt es den Apfel-Crumble in zwei Zubereitungsversionen. Beim ersten Mal kommen die Äpfel roh in die Auflaufform, beim zweiten Mal werden sie vorher in Butter mit Zucker in einer Pfanne karamellisiert und die Streusel enthalten weniger Mehl. Die erste Version geht schneller, die zweite finde ich noch köstlicher.


Version 1 – Zutaten für 4-6 Portionen als Nachtisch

  • 1500 g saure Äpfel, Gravensteiner ist zum Beispiel eine schöne Sorte dafür, auch ein Glockenapfel ist lecker
  • 100 g Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 180 g Mehl
  • 1-2 Teelöffel Zimt

Version 1 – Zubereitung

  • Ofen auf 180 Grad Umluft oder 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Tipp: Das Kerngehäuse, Stiel und Blüte kann man ganz einfach aus halbierten Äpfeln mit einem Melonenkugelausstecher entfernen, wenn man diesen ansonsten herumliegenden Küchenhelfer besitzt. Den Trick habe ich in einem Kochkurs gelernt und wenn man viele Äpfel entkernt, geht das erheblich schneller, als mit einem Messer, und deutlich genauer als mit einem Apfelkernausstecher. Letzteren habe ich nach dieser Erkenntnis entsorgt. Mit dem Melonenkugelausstecher kann auch gut kleine Hackbällchen formen, aber das ist ein anderes Thema.
  • Äpfel in eine große Auflaufform geben, die von der Größe her für Nudelauflauf mit 500 g Nudeln reichen würde, und mit Zimt bestreuen. Ich mag gerne viel Zimt! Zwei Teelöffel werden das bei mir schon sein.
  • Mehl, Butter und Zucker mit dem Knethaken zu Streuseln verarbeiten und über den Äpfeln verteilen.
  • 25-30 Minuten im Ofen goldbraun backen.
  • Kurz abkühlen lassen und lauwarm genießen.

Version 2 – Zutaten für 4-6 Portionen als Nachtisch

  • 1500 g saure Äpfel
  • 80 g Butter für die Streusel und 20 g zum Anbraten
  • 50 g brauner Zucker für die Streusel und 50 g zum Anbraten
  • 100 g Mehl
  • 1-2 Teelöffel Zimt

Version 2 – Zubereitung

  • Ofen auf 180 Grad Umluft oder 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  • Apfelstücke in einer großen Pfanne bei großer Hitze in 20 g Butter und 50 g Zucker anbraten, so dass die Äpfel karamellisieren. Es macht nichts, wenn die Äpfel dabei etwas zerfallen. Je nach Deinem Geschmack mit Zimt bestreuen und unterrühren.
  • Apfelmasse in eine große Auflaufform geben, die von der Größe her für Nudelauflauf mit 500 g Nudeln reichen würde, und mit Zimt bestreuen.
  • 100 g Mehl, 80 g Butter und 50 g Zucker mit dem Knethaken zu Streuseln verarbeiten und über den Äpfeln verteilen.
  • 20-30 Minuten im Ofen goldbraun backen.
  • Kurz abkühlen lassen und lauwarm genießen.

Dazu schmecken in beiden Versionen

  • Karamelleis, Vanilleeis, Vanillesoße …
  • Puderzucker auf dem fertigen Crumble
  • Gehackte oder gehobelte Mandeln oder Haselnüsse in oder auf den Streuseln bereits beim Backen
  • Wer keinen Zimt mag, kann stattdessen Vanillezucker nehmen.
  • Irgendwer denkt bestimmt an Rosinen, aber die würden mir alles verderben … wenn Dir nicht: misch sie unter die Äpfel. Für meinen Mann dürfen es gerne Rum-Rosinen sein. Für mich die niemals.
  • Man kann auch andere Früchte, Kirschen zum Beispiel, beimengen, aber ich würde immer Äpfel als Basis nehmen.

Zur Menge bei beiden Versionen

Bei uns reicht das normalerweise für 6 Portionen als Nachtisch, aber … nun ja … wir schaffen das – je nach Gästen – auch zu viert … auf dem Foto siehst Du nur eine Teilportion … es darf nachgenommen werden. Die Apfelmenge wirkt beim Schälen immer riesig, aber die Stückchen fallen beim Backen zusammen.

Bist Du auch Fan von Backwaren mit Streuseln?

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Cookies mit Schokostückchen

Das Rezept für Schokoladen-Cookies habe ich bei Claudia im Blog entdeckt als sie fragte Kekse oder Kuchen? Sie war so lieb, mir zu erlauben, es hier auch zu veröffentlichen. Sie hat es ihrerseits von ihrer Freundin Monica bekommen. So ist das mit guten Rezepten, sie werden verbreitet. Es gibt es kleine Abwandelungen von mir, die sich für uns bewährt haben.

Zutaten für 24 Cookies

• 125 g zimmerwarme Butter
• 50 g Zucker
• 100 g brauner Zucker
• 180 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630
• 1 Prise Salz
Vanillezucker
• 1 Ei
• 140 g Zartbitter-Schokoladenkuvertüre gehackt oder 100 g Zartbitter-Raspelschokolade (dann auf keinen Fall mehr als 100 g)
• 2 TL = 9 g Weinsteinbackpulver

Zubereitung

• Backofen auf 180 Grad vorheizen.
• Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
• Schokolade grob zerkleinern.
• Butter, Zucker, braunen Zucker, Ei und Vanillezucker verrühren.
• Mehl, Backpulver und Salz zugeben und unterheben.
• Gehackte Schokolade oder Raspel zugeben und gut vermischen.
• Jeweils 1 gehäuften Teelöffel Teig mit Hilfe eines zweiten Teelöffels auf die Backbleche platzieren. Dabei ca. 5 cm Abstand zwischen den Teighäufchen lassen.
• Im Ofen nacheinander bei 180 Grad Ober-/Unterhitze oder gleichzeitig bei 160 Grad Umluft 15 Minuten backen.

Monica mag sie am liebsten frisch und warm. Mir schmecken sie ausgekühlt und am nächsten Tag sogar noch besser. Frisch sind sie kross, gelagert wird die Konsistenz saftiger.

Die Kekse lassen sich mit Zartbitter-Schokolade, -Kuvertüre oder -Raspeln zubereiten. Normale Schokolade wird mir jedoch nicht fest genug nach dem Backen, da bevorzuge ich Kuvertüre, wenn ich größere Schokostückchen in den Cookies haben möchte. Meistens nehme ich aber Raspeln, weil mir dann die Küchenschweinerei beim Hacken erspart bleibt.

Das sind keine Weihnachtskekse, sondern Ganzjahreskekse!


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Mandelhörnchen

Die köstlichen Mandelhörnchen kannst Du das ganze Jahr über genießen, nicht nur zur Weihnachtsbäckereizeit. Du kannst diese kleine Köstlichkeit als Miniatur-Mandelhörnchen formen oder einfach als Taler. Bei mir wird es meistens die Mitte aus beidem.

Zutaten für 12 Stück = 1 Blech

  • 200 Marzipanrohmasse, gekühlt
  • 2 frische Eiweiß
  • 100 Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Mehl
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 75-100 g Halbbitterkuvertüre
  • Backpapier

Zubereitung

  • Ofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Marzipanrohmasse grob reiben oder in kleine Würfel schneiden und in eine Rührschüssel geben. Das geht am besten, wenn sie vorher im Kühlschrank lag.
  • Eiweiß zugeben und mit dem Mixer mit Schneebesenaufsatz zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Das kann etwas dauern. Nacheinander Zucker, Vanillezucker und Mehl zugeben und unterrühren.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Mandeln in eine Müslischale oder Bowl geben. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln (geht am besten, wenn die nach vorne etwas spitz zulaufen wie oft bei altem Silberbesteck) von der Teigmasse eine Einzelportion entnehmen, in die Mandeln fallen lassen, dort wenden, mit den Teelöffeln die Mandeln leicht andrücken und den von den Teelöffeln gehaltenen Taler auf das Blech umsetzen. Du berührst die Taler bei der Prozedur gar nicht mit den Händen. Die Form gestaltest Du lediglich mit den Teelöffeln. Nachformen kannst Du sie noch etwas, wenn der Taler auf dem Backpapier liegt.
  • 15 min. auf der mittleren Schiene backen, bis die Taler goldbraun sind. Lieber eher länger als zu kurz backen, weil sie sonst innen noch leicht zu roh sein können. Auf dem Backpapier abkühlen lassen.
  • Kuvertüre schmelzen, Taler mit einer Seite eintauchen. Dabei bekommt die eine Seite auf ihrer Ober- und Unterseite Schokoladenumhüllung. Wieder auf das Backpapier zurücklegen und trocknen lassen. Im Winter kann man sie zum Abkühlen gut nach draußen stellen, wenn keine Katze in der Nähe ist.

Die kleinen Mandelhörnchen schmecken zum Kaffee oder als Nachtisch oder einfach so. Sie lassen sich in einer Keksdose einige Zeit aufbewahren. Da sie bei uns im Haushalt immer nur höchstens ein paar Tage halten, kann ich zur maximalen Haltbarkeit keine Angabe machen.

Magst Du Mandelhörnchen?