Was ich heute gelernt habe – Dezember 2019

Werbung mit Namensnennungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt Dezember

  1. Es gibt Entkalkungsanlagen für Leitungswasser im Haus.
  2. Erstaunlich, wie viel heller mein Büro wirkt, seit ich vier Meter dunkle Ordner entfernt habe, die oben auf dem Regal gestanden haben.
  3. Beim Waschtitan, meiner Lieblingsautowaschanlage, darf man den Staubsauger ohne Aufpreis verwenden, wenn man eine Autowäsche kauft.
  4. Zahnbürstenreisehüllen sind der perfekte Schutz für schmale Schminkpinsel unterwegs. Geniale Idee meiner Kundin.
  5. Was ein ZEN-Koan ist.
  6. Den Spruch “Enttäuschung heißt, von Täuschungen befreit werden.” habe ich heute erstmals gehört. Den merke ich mir für die nächste Enttäuschung.
  7. Heute hat mein Mann etwas gelernt: Der Nikolaus füllt nur geputzte Stiefel.
  8. Was der Unterschied zwischen einem Psychopath und einem Soziopath ist.
  9. Stalaktiken hängen von oben herunter Stalagniten wachsen von unten nach oben in Tropfsteinhöhlen.
  10. Es gibt Menschen, die einem Netzwerk Mitglied sind, aber ihre Mitgliedschaft geheim halten und nicht netzwerken wollen. Man kann nicht alles verstehen, oder?
  11. Es wird von mir als familiäres Weihnachtsminimalprogramm nicht nur der Versand von Weihnachtskarten, sondern auch eine Sorte hausgemachte Kekse in erwartet.
  12. Moderne Umgangsform: Junger, freundlicher, dynamischer Kellner stellt mir den Teller mit meinem bestellten Essen hin.
    Ich: “Danke!”
    Er: “Kein Problem.”
    Na dann bin ich ja froh, dass das kein Problem war.
  13. Pampelmusen sind nicht das gleiche wie Grapefruits.
  14. Ein Plafond ist die Decke eines Raumes auf Österreichisch.
  15. Mit Fliederbeersaft kann man wunderbar Zuckerguss rosa bis brombeerfarbig einfärben.
  16. Das Buch “Die Sonnenschwester”, Teil 6 der 7-Schwestern-Serie hat mir gar nicht gefallen. So langatmig wie Elektra, besagte sechste Schwester, die Erzählungen ihrer Großmutter, die nicht auf den Punkt kommt und sich lieber selbstgerecht in Selbstmitleid suhlt, fand, so ging es mir mit der ganzen Geschichte. Ich war froh, als das Buch zu Ende war, und ärgere mich, das Geld dafür bezahlt zu haben. 18 Euro herausgeschmissenes Geld und meine Lesezeit. Ich bin enttäuscht und @5 hilft hier nicht.
  17. Die App von Ebay Kleinanzeigen gefällt mir. Das geht es fix, mal eben etwas zum Verkauf reinzustellen. Jetzt brauche ich nur noch einen Käufer.
  18. Yeah, @17 erfolgreich und diskussionsfrei verkauft! Vielleicht sollte ich das doch öfter mal versuchen, bevor ich etwas ins Sozialkaufhaus trage. Wobei gefühlt hier jetzt gerade erstmal alles weg ist, was weg soll. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass der Zustand nicht lange anhält.
  19. Schöner Spruch einer Freundin passend zur Habt-Euch-alle-lieb-Weihnachtszeit: Verwandte sind auch Menschen.
  20. AOR heißt Adult Orientated Rock.
  21. Im Neukloster Forst kann man wunderbar mit Hunden spazieren gehen.
  22. Man kann 29 Gläser vom Esszimmer in die Küche räumen, um dann festzustellen, dass sie allesamt ins Sozialkaufhaus können.
  23. Die Serie “White Collar” gefällt mir. Es ist eine Mischung aus Suits, Oceans Eleven und Catch me if you can. Welche Leserin hatte mir die empfohlen?
  24. Das Kartenspiel Puerto Rico ist noch besser als sein Vorläufer San Juan, da es kleine Erweiterungen enthält (und der Karton nur halb so groß ist). San Juan war so abgespielt, dass wir es dadurch ersetzt haben.
  25. Ich habe eine Idee, wie mein Büro renovierbar wird.
  26. Woran erkennt man einen Profifön? Man kann sich im meterlangen Kabel einwickeln.
  27. Künftig schreibe ich keine Weihnachtskarten mehr.
  28. Unterschriften fälscht man am besten über Kopf, weil der typische Schwung der eigenen Handschrift fehlt, wenn man sie quasi nur als Bild abmalt. Film gucken bildet. Nachmachen ist natürlich verboten!
  29. 2020 wird das Jahr des radikalen Aussortierens in jeder Hinsicht. Von A wie Adressbuch bis Z wie Zimmerpflanze.
  30. Der Wildpark ist ein feiner Ort für Hunde mit Silvesterpanik. Hier geht der Böllerterror schon seit dem 28. Dezember …
  31. Mein schönstes Erlebnis 2019 war die Wanderung zum Ilsenstein im Harz.
Harz: Blick vom Ilsenstein auf Ilsenburg

Blick vom Ilsenstein auf Ilsenburg

Was hast Du im Dezember gelernt?

Lesetipp: Liebe, Schokolade & Geschäfte

Werbung mit Affiliate Links von Amazon

Die Schokoladenvilla von Maria Nikolai Buchcover

Die Schokoladenvilla
von Maria Nikolai

Weihnachten, lange Spaziergänge mit dem Zausel, Sofazeit, Kuscheldecke und ein Buch = aushaltbar. Das Buch Die Schokoladenvilla habe ich von einer Freundin vorzeitig zu Weihnachten geschenkt bekommen und bereits durchgelesen. Gutes Zeichen, oder? Und weil ich gerade Zeit habe, da ich mich ansonsten weihnachtlichen Verpflichtungen entziehe, gibt es heute einen spontanen Blogbeitrag damit.

Der Roman spielt im Lauf des Jahres 1903 in Stuttgart. Hauptfigur Judith Rothmann ist die älteste Tochter des patriarchischen Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann. Sie durfte zwar eine Handelsschule besuchen, soll sich aber ansonsten aus der Fabrik heraushalten und sich lediglich auf ihre Rolle als Ehefrau eines widerlichen Bankierssohns vorbereiten. Allerdings würde sie stattdessen viel lieber nicht nur Schokoladenkreationen entwickeln, sondern auch in die Leitung der Fabrik einsteigen. Undenkbar für den herrschsüchtigen, hartherzigen Vater.

Judiths Mutter Hélène hat sich aus ihrer, ebenfalls arrangierten, Ehe mit Wilhelm verabschiedet und versucht ihr Glück in Italien Abseits der Konventionen. Judith und die übermütigen achtjährigen Zwillinge Karl und Anton überlässt sie dem Vater und dem Personal, um sich selbst zu retten.

Durch einen Zufall tritt Victor Rheinberg in das Leben der Familie Rothmann. Er rettet die Zwillinge aus einer misslichen Lage, lernt dabei den Vater kennen, bekommt einen Job in der Schokoladenmanufaktur und läuft Judith immer öfter über den Weg. Da ich in der Überschrift etwas von Liebe geschrieben habe, ist der Rest jetzt denkbar? Fast! Denn es gibt – siehe Bankierssohn und Vater – natürlich Hindernisse.

Ja, der Roman ist ein wenig vorhersehbar. Das hat mich jedoch keinesfalls gestört. Durch die Sprünge in den Erzählsträngen zu verschiedenen Personen und Orten bleibt er spannend und berücksichtigt verschiedenen Sichtweisen. Die Rolle der Frau im Jahr 1903 ist für mich eine derart undenkbare, dass ich täglich von neuem froh bin, heute und nicht damals zu leben. Judith und Hélène auf dem ihrem Weg in eine besondere Form der Selbstständigkeit zu begleiten, hat mir gefallen.

Die Schokoladenvilla ist der Auftakt einer Familiensaga mit drei Bänden. Teil zwei ist im Herbst 2019 bereits unter dem Titel Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre erschienen, Teil drei steht noch aus.

Welches Buch liegt unter Deinem Weihnachtsbaum?

(Affiliate Link)

Was geht immer? Dunkelblau und meine Lieblingsinsel!

Werbung ohne Auftrag für Sylt, Kampen und Kaamps 7 und alles, was sonst auf den Bildern und im Text erkennbar ist – leider völlig ungesponsert!

Sylt im November 2019 - Abendlicht am Strand von Wenningstedt

Sieglinde hat beim Beitrag dies & das #47 kommentiert, dass sie sich immer über Syltbeiträge und Fotos von dort freut. Ich habe eigentlich schon langsam etwas Bedenken, immer wieder Fotos von der Insel zu zeigen, weil ich meine Leser_innen damit nicht langweilen möchte. Aber einen so ausdrücklichen Wunsch erfülle ich natürlich gerne!

Sylt im November 2019 - Abendlicht am Strand von Wenningstedt

Weil mir für heute noch ein Beitrag fehlte und vom letzten Urlaub im November noch unverbloggte Bilder auf der Festplatte schlummern, zeige ich Dir zum Jahresende jetzt nochmal Syltbilder und mache damit direkt weiter mit der Erfüllung der Wunschliste für 2020.

Sylt im November 2019 - Abendlicht am Strand von Wenningstedt

Für alle, die Sylt nicht interessiert

Paul auf Sylt im November 2019 am Strandübergang Seestraße zum Hundestrand

  • ist der Zausel auf den Bildern.
  • ist meine neue dicke Winterjacke zu sehen – schlicht und einfach, heute mal ohne 10 Gründe für diesen Parka. Er ist dunkelblau, warm und sitzt. Noch Fragen?
  • gibt es kitschige Stimmungsbilder mit goldenem Licht und untergehender Sonne – ohne Filter, ich schwöre!

Die Sache mit dem Horizont – oder beten scheef wie der Norddeutsche sagt

Ines Meyrose - Outfit 2019 - dunkelblaue Winterjacke - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ich mag es gar nicht sehen, wenn der Horizont auf Fotos schief ist, zumal das nun wirklich easy mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu beheben ist. Das kann die einfachste Smartphone-App, wenn man den PC dafür nicht bemühen möchte.

Ines Meyrose - Outfit 2019 - dunkelblaue Winterjacke - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Aber was macht man, wenn es weitere Linien auf dem Bild gibt? Wenn ich die Fotos nach dem Horizont ausrichte, bin ich schief und der Rahmen auch. Und das Lokal, Kaamps 7, im Hintergrund teilweise ebenso …

Ines Meyrose - Outfit 2019 - dunkelblaue Winterjacke - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Und wenn ich nach dem Geraderücken der Bilder den weißen Rand abschneide, fehlt etwas vom Rahmen. Das mag ich auch nicht. Es hat schon Gründe, dass die Fotos bisher nicht verbloggt wurden. Ich löse das jetzt einfach so: Der Horizont sticht alle anderen Linien und Du suchst Dir die Linien aus, die Dir gefallen, O.K.?

Ines Meyrose - Outfit 2019 - dunkelblaue Winterjacke - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ines Meyrose - Outfit 2019 - dunkelblaue Winterjacke - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ines Meyrose - Outfit 2019 - dunkelblaue Winterjacke - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Falls Dir der Rahmen bekannt vorkommt, schau mal in den Beitrag Die Rückkehr des Friesennerz. Nächstes Mal nehmen wir den wieder für Fotos, der steht gerader.

Wie hättest Du das Linienthema gelöst?

Seite vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 64 65 66 nächste