Lesetipp: Pflichtlektüre für Schwedenkrimifans

Werbung – Rezensionsexemplar

Hagebuttenblut: Thriller (Die Charlie-Lager-Serie, Band 2) von Lina Bengtsdotter

Hagebuttenblut: Thriller (Die Charlie-Lager-Serie, Band 2)
von Lina Bengtsdotter

Im letzten Sommer habe ich Dir Band 1 der Charlie-Lager-Serie Löwenzahnkind (Rezensionsexemplar) empfohlen. Seit dem Lesen der letzten Seite habe ich auf dieses Buch gewartet! Auch dieser Thriller wurde mir als Rezensionsexemplar vom Penguin Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt.

Wie bereits in Band 2 wollte die Stockholmer Ermittlerin Charlie Lager nie wieder in ihren Heimatort Gullspång zurückkehren. Nun ist es allerdings so, dass sie ihr Leben immer noch nicht so im Griff hat, wie ihr Chef sich das für eine verantwortungsvolle Ermittlerin vorstellt, und er ihr nahelegt, Urlaub zu nehmen. Dass sich ein Journalist, den sie aus dem letzten Fall kennt, für einen alten ungelösten Fall interessiert, der in Gullspång passiert ist, lässt sie dem Wunsch ihres Vorgesetzten zustimmen. Sie nimmt sozusagen privaten Ermittlungsurlaub und verbindet es damit, ihrer Freundin vor Ort zu helfen, die mir vier Kindern sitzen gelassen wurde.

Bei dem ungelösten Fall geht es um die sechszehnjährige Francesca, die vor 30 Jahren spurlos verschwunden ist. Das für Ferien genutzte riesige Herrenhaus steht seitdem leer, die Eltern und Schwester von Francesca sind nie wieder dorthin zurückgekehrt. Als Charlie vor dem Gebäude steht, kommen Erinnerungsfetzen hoch, die verdeutlichen, dass sie selbst in irgendeiner Form mit dieser Familie verbunden ist und ihre Mutter dort bekannt ist. Beim Nachforschen stellt sich heraus, dass keiner im Ort Interesse daran hat, den alten Fall zu lösen …

Die Perspektivwechsel machen das Buch spannend. Dabei gefällt mir besonders, dass der Schreibstil der Autorin sich deutlich ändert. Teile sind aus Sicht von Francesa geschrieben, was ich besonders gelungen finde.

Auch Band 2 ist für mich kein Thriller, sondern ein Krimi. Er ist spannend, aber das Herz blieb mir beim Lesen nicht gerade stehen. Ein Pageturner ist es in jedem Fall, ich habe das Buch ebenso in einem Rutsch verschlungen wie Band 1. Ich halte es für hilfreich, Band 1 vor Band 2 zu lesen, weil es viele Bezüge zu Vorkommnissen und Enthüllungen aus Band 1 gibt. Es gibt zwar kurze Erklärungen dazu, aber die geben keinen ausreichenden Einblick, um die Tiefe der gesamten aktuellen Geschichte zu verstehen. Die Frage ist jetzt nur: Wann kommt Band 3?

Was liest Du gerade?


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Lesetipp: 20 Frauen des 20. Jahrhunderts, die ihren eigenen Weg gegangen sind

Werbung – Rezensionsexemplar

Skandalös: Das Leben freier Frauen. Von Marguerite Duras bis Nina Simone von Cristina de Stefano

Skandalös: Das Leben freier Frauen. Von Marguerite Duras bis Nina Simone
von Cristina de Stefano

Das Buch enthält Porträts von Tallulah Bankhead, Louise Bourgeois, Pearl S. Buck, Lydia Cabrera, Claude Cahun, Marguerite Duras, Elsa von Freytag-Loringhoven, Tove Jansson, Toto Koopman, Else Lasker-Schüler, Clarice Lispector, Mina Loy, Grace Metalious, Nahui Olin, Jean Rhys, Niki de Saint Phalle, Albertine Sarrazin, Annemarie Schwarzenbach, Nina Simone, Violet Trefusis. Es wurde mir als Rezensionsexemplar vom btb Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt.

Mir sagte spontan nur ein Name aus der Liste etwas: Else Lasker-Schüler. Kennst Du diese Frauen? Wenn nicht, lies einfach das Buch! Die Frau lebten alle im 20. Jahrhundert und haben gemeinsam, dass sie nicht um Konventionen geschert haben. Viele ihrer Lebens- und Kunstformen würden hier und da auf der Welt auch heute noch für Aufsehen sorgen. Sie haben sich genommen, was sie wollten: Frauen, Männer, Rauschmittel, Freiraum, Lebensenergie, einen eigenen Stil. Damit haben sie für gesellschaftliche Skandale gesorgt, die teilweise bis heute bekannt sind.

Die Portraits der Frauen beginnen mit einem Foto. Viele der Frauen sind auffallend schön und wenn nicht schön, haben sie ein extrem prägnantes Aussehen. Cristina de Stefano fasst auf sechs bis neun Seiten die entscheidenden Lebensmomente jeweiligen Frau zusammen. In der Mitte hatte ich beim Lesen kurz einen Hänger, aber dann war ich direkt wieder gefesselt. Die Art, frei zu leben, gleicht sich bei vielen der Portraitierten, aber dennoch hat jede ihre eigene spannende Geschichte.

Ist das Buch etwas für Dich?


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Minimalismus im Haushalt #11 Digitale Ordnung

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Minimalismus auf dem Desktop

Digitale Ordner, Fotos, E-Mails, Kontakte, soziale Netzwerke …

Dieses Thema hat sich Leserin Greta für die Serie Minimalismus im Haushalt gewünscht. Dazu als technischer Hintergrund

  • Ich verwende einen HP Probook Laptop mit Windows 10 und ein Samsung Galaxy S10 Smartphone.
  • Fotos vom Smartphone werden über die Dropbox automatisch gesichert und ich kann sie über den Dropboxordner direkt auf dem Laptop sehen.
  • Die Daten und Einstellungen des Smartphones sichere ich regelmäßig auf dem Laptop.
  • Eine Komplettsicherung des Laptops mache ich regelmäßig auf externen Festplatten bzw. einer externen SSD und bewahre die an zwei sicheren Orten auf.

Digitale Ordner auf dem Laptop

Mein Ordner Dokumente auf dem Laptop ist genauso übersichtlich sortiert, wie alles bei mir im Haus. Ich habe nur Dokumente auf dem Desktop, die kürzer als zwei Wochen relevant sind, zum Bespiel Sicherungen von zu veröffentlichen Artikeln, die ich nach Veröffentlichung lösche. Alle Dokumente, die ich dauerhaft aufbewahren möchte, lege ich sofort in den entsprechenden Ordner ab. Blogfotos, die ich noch bearbeiten und ggf. aussortieren muss, liegen im Ordner Interimsdateien.

Unter Dokumente bzw. Eigenen Dateien liegen die Ordner

  • Amazon Music
  • Bilder/Videos
  • Buchprojekte
  • Coaching/Mentoring
  • Handbücher
  • image&impression
  • Ines privat
  • Installationsdateien
  • Interimsdateien
  • Leckerei bei Kay (Foodblog)
  • Mediation
  • meyrose.de (dieser Blog)
  • Outlook-Dateien
  • Paul
  • Samsung (da liegen die Smartphonesicherungen)
  • Security
  • Steuerfälle
  • Twitter/Instagram/Pinterest 2020 (die Originale der Bilder, die ich in den Socials gepostet habe)

Innerhalb dieser Ordner gibt es Unterordner, die sich auf Themen oder Jahre beziehen. Der Ordner meyrose.de als Beispiel hat die Unterordner

  • Anzeige Bilddiebstahl
  • Downloads
  • Fotos-Videos
  • Grafiken
  • Header
  • Kooperationen
  • Media-Kit
  • Nachweise
  • Plugins
  • Sicherungen
  • Technik
  • VG Wort Blog

Die komplette Struktur der Ordner samt Unterordner habe ich im Kopf, so dass ich schnell weiß, wo ich etwas hin verschieben oder suchen möchte. Weil Bilder am schwierigsten zu finden sind, weil ihr Inhalt nicht am Dateinamen zu erkennen ist, habe ich meine privaten Bilder in diesen Unterordnern ablegt

  • Abzüge für Kalender 2020
  • Abzüge für Postkarten 2019
  • Bänke Elbe (das sollte mal ein Fotoprojekt werden …)
  • Blumen-Struktur-Heide-Moor
  • Feiern (darunter nach Datum mit Anlass sortiert, zum Beispiel Hochzeiten)
  • Hunde
  • Sonstige
  • Urlaub und Ausflüge (2019-Sylt, 2019-Ostsee, 2019-Wildpark …)
  • Bilder meines Mannes
  • Familienfotos
  • Twitter/Instagram/Pinterest 2012-2019 (die Originale der Bilder, die ich in den Socials gepostet habe)

Um Dokumente möglichst einfach über Suchfunktionen zu finden und Doppelungen bei Dateinamen zu vermeiden, benenne ich die Dateien bevorzugt nach ihrem Inhalt und füge ggf. ein Datum oder die Jahreszahl hinzu. Dabei verwende ich aus alter Gewohnheit keine Umlaute, das habe ich hier im Beitrag nur für die Lesbarkeit gemacht.

Zur Vermeidung von Datenmüll ist es sinnvoll, sich einmal im Jahr durch die Ordner zu klicken und zu schauen, welche Dateien man nicht mehr braucht. Mutige löschen den Papierkorb nach der Löschaktion sofort, andere warten damit ein paar Monate. Wenn Du Deine digitalen Ordner aufräumst, schau Dir spaßeshalber an, wie viele Gigabyte Du gelöscht hast. Es werden deutlich mehr sein, als Du vorher denkst. Bei meiner letzten Großaktion waren es 25 GB.

Fotos

Wenn die Fotos über die Dropbox vom Smartphone oder der SD-Karte von der Spiegelreflexkamera auf den Laptop gekommen sind, schaue ich alle Bilder an, um zu sehen, ob ich sie aufbewahren oder löschen möchte. Auf der SD-Karte lösche ich sie komplett.

Meine Methode mit der Dropbox für die Fotos vom Smartphone hat den Nachteil, dass ich die Bilder, wenn ich sie auf dem Smartphone nicht komplett löschen möchte, im Grunde zweimal aussortieren muss. Das stört mich aber nicht, das geht recht fix, weil ich nur wenige Bilder dauerhaft auf dem Smartphone aufbewahre. Wobei wenig relativ ist … 500 Bilder kommen da auch schnell zusammen, aber alleine für ein Blog-Fotoshooting sind es gerne mal 100 und die lösche ich nach Veröffentlichung in einem Rutsch, weil ich weiß, dass sie dann auf dem Laptop und auf dem Server des Bloghosters liegen.

Fotoalben und -kartons bis zur digitalen Zeit – also von 1971 bis 2004 in meinem Fall – bewahre ich einem Schrank auf. Ich digitalisiere nicht alle Papierbilder, weil ich es schön finde, sie ab und an auf Papier anzusehen und es nicht so viele sind. Hätte ich weniger Wohnraum zur Verfügung, wäre Digitalisierung eine Option.

Eine andere wohltuende Lösung im letzten Jahr war allerdings, einige Fotoalben direkt in den Müll zu werfen. Warum soll ich mir noch Bilder einer Klassenfahrt in den Schrank legen, an die ich mich nicht erinnern möchte? Ich sage nur: Rom einmal und nie wieder. Möchte ich mich an einen verkorksten Urlaub mit meinem Ex-Mann erinnern, der der Anfang vom Ende war? Nein. Ich erinnere mich sowieso daran, die eingeklebten Papierbilder, die viel Platz benötigen, brauche ich dafür nicht. Keins der Bilder hat mir seit dem Entsorgen auch nur eine Sekunde lang gefehlt.

E-Mails, Kalender & Kontakte

Outlook ist das Mittel meiner Wahl, um mit E-Mails, Kalendern und Kontakten zu arbeiten. Die Aufgabenfunktion verwende ich nicht, dafür liegen Zettel auf meinem Schreibtisch oder ich schreibe sie mir als Termine mit Erinnerung in den Kalender. Zur Synchronisation des Kalenders und der Kontakte verwende ich die App Samsung Smart Switch. Für mich ist Outlook eine komfortable Lösung, die ich noch aus meinen Zeiten als Angestellte im Büro kenne und deren Funktionalität ich schätze. Leider ist es keine günstige Lösung, aber die Softwarelizenz ist mir das Geld wert.

Ich habe arbeite mit vier E-Mail-Eingangskonten für meine Webseiten und Blogs. Die gesendeten Mails landen alle im selben Ordner “Gesendete Elemente”. Mein Posteingang und die gesendeten Elemente erhalten nur E-Mails, die ich noch bearbeiten muss oder bei denen ich auf etwas warte. Alle erledigten E-Mails werden umgehend gelöscht oder in die Ordner

  • Business-2020
  • Business-2019
  • Business-2018
  • Junk
  • Privat-Ines
  • Privat-Paul
  • Privat-Kindle

verschoben. Da die Suchfunktion von Outlook hervorragend ist, erspare ich mir Unterordner. Bei den Kontakten schaue ich einmal im Jahr, welche ich davon noch brauche und welche ich löschen möchte. Sie sind nur von A-Z sortiert.

Soziale Netzwerke – Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing …

Das sind Socials, die ich nutze. Dabei ist gut, einmal im Jahr einen Blick auf die Follower und eigenen Abonnements von Personen, Firmen und Gruppen zu werfen. Gerade bei Instagram gibt es immer wieder offensichtliche Fake-Accounts, die sich unter dem Abonnenten angesammelt haben können. Die möchte ich nicht haben. An der Stelle ist nicht jeder Follower ein guter Follower, sondern ich finde deren Machenschaften unseriös und möchte nicht Teil davon sein. Also lösche ich etwa einmal im Jahr gründlich Kontakte. Auf Facebook ist ein Gefällt mir schnell geklickt, aber gefällt Dir Firma, der Du damit folgst, auch heute noch? Schau mal ein bisschen Tiefer in die Daten und Du wirst überrascht sein, was Dir heute davon alles nicht mehr zusagt.

Wem wichtig ist, ob man sich gegenseitig folgt oder wer wissen möchte, welche Follower einen entfolgt haben, kann das mit Apps wie zum Beispiel Follow Cop für Instagram auslesen. Da kann man auch sehen, wer einem nicht zurück folgt, wer einen kürzlich entfolgt hat und wer das Profil besucht hat.

Die App habe ich auf dem Smartphone und schaue alle paar Monate rein. Mir ist nicht wichtig, dass man sich immer gegenseitig folgt, wenn ich die Bilder und/oder Texte von jemandem gerne sehe. Aber dennoch gibt es Accounts, die ich entfolge, wenn sie mir nicht mehr folgen, wenn ich denke, dass die Chemie untereinander nicht mehr stimmt oder die Betreiber das Folgen-Entfolgen-Spiel spielen, nur um ihre eigenen Followerzahlen möglichst hoch zu halten.

Was sich in den Socials zusätzlich an Datenmüll ansammelt, sind Nachrichten über Statusänderungen, Kommentare, Direktnachrichten, Chats und ähnliches. Die sind je nach App schwer in einem Schwung zu löschen, aber die Mühe lohnt sich, weil danach alles wie frisch gewaschen sauber ist. Wenn das fällig ist, nehme ich mir jeden Tag einen Bereich vor, so ist der Zeitaufwand überschaubar.

Wo wir gerade über Apps reden: Ich schaue bei der Gelegenheit, ob sich auf meinem Smartphone überflüssige angesammelt haben.

Lieber selten und dann gründlich

Wer keine Unordnung macht, hat nichts aufzuräumen. Da ich aber selbst bei meiner ordentlichen Arbeitsweise weiß, dass sich in einem Jahr Müll ansammelt, mache ich mir die Mühe, den ab und an auszusortieren. Dabei halte ich es für sinnvoller, einmal im Jahr gründlich durch die Dateien zu schauen als ständig einen flüchtigen ach-passt-schon-Blick darauf zu werfen.

Wie sortierst Du Deine digitalen Daten?


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Reklamieren mit Erfolg

Fächermappe zum Sammeln von Belegen

Disclaimer

Dieser Beitrag stellt keine Rechtberatung dar. Er ist aus bestem Wissen und Gewissen aus Sicht einer Verbraucherin geschrieben und bezieht sich primär auf die Reklamation von Bekleidung, wobei die gesetzlichen Grundlagen natürlich auch für andere Produkte gelten, unter Umständen aber andere Fristen gelten können.

Mir ist wichtig, dass es sich bei Reklamationen um berechtigte Anliegen handelt und dass es nicht darum geht, zu Ende der Garantie- oder Gewährleistungszeit für abgetragene Sachen das Geld wieder zu bekommen und Dinge für lau genutzt zu haben. Schwarze Schafe gibt es überall, aber an die richtet sich dieser Artikel nicht.

Kaufbeleg vorlegen zur Reklamation von Ware

Bei dem Beitrag über Nachhaltigkeit bei Kleidung ging es in den Kommentaren bei der der Frage, wie lange Kleidung halten soll, um das Thema Reklamationen, wenn Kleidung Mängel aufweist. Leserin bu ergänzte dabei

“Die Kunden sollten bitte auch immer dran denken, Kassenbelege eine gewisse Zeit aufzubewahren. Der Einzelhändler braucht auch bei einer Reklamation einen Nachweis, dass die Ware dort gekauft wurde.”

Für mich ist es selbstverständlich, Kassenbelege aufzubewahren. Von Kunden und Freunden weiß ich aber, das die meisten die Kassenzettel nicht aufbewahren oder nicht wieder finden, wenn sie gebraucht werden. Ich bewahre den Kaufbeleg zusammen mit allen relevanten Zetteln, die an der Ware befestigt waren, und herausgeschnittenen Etiketten zusammengetackert auf.

Wenn Du den Kassenzettel nicht mehr hast, kann unter Umständen auch die Abbuchung auf dem Kontoauszug oder der Kreditkartenabrechnung hilfreich sein als Nachweis, weil manchmal anhand der Details auf dem Auszug der Händler die Buchung bei sich nachvollziehen kann.

Die Etiketten von der Ware können für Dich hilfreich sein, um nachzusehen, ob Du die Kleidung wirklich sachgemäß behandelt hast. Für den Händler stehen manchmal Chargennummer darauf oder andere Codes, die bei der Nachverfolgung der Produktion helfen, um Fehler intern überprüfen zu können. Der Bon ist wichtig als Nachweis, wo und wann Du die Ware zu welchem Preis gekauft hast. Außerdem ist es bei Scannerkassensystemen einfacher, die Ware zu retournieren, wenn der Barcode oder die dazugehörige Nummer vorhanden ist.

Aufbewahrung von Kaufbelegen

Ich habe ein Fächermappe in DIN A5 in meinem Büro stehen, in dem ich die Belege des Jahres getrennt nach Kleidungsbelegen, sonstigen Einkaufsbelegen, Retourenbelegen und Kontoauszügen sammel. Dieses System hat sich seit 1991 bewährt. Am Ende des Jahres schaue ich, welche Belege ich davon archivieren möchte und welche entsorgt werden können.

Ein Beleg über Sneakersocken für 3 Euro geht am Jahresende in den Müll, denn den werde ich sicher nicht mehr brauchen. Aber den Beleg über eine Winterjacke bewahre ich so lange auf, wie ich sie habe, denn wenn mir jemand in drei Jahren auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein darüber kippt und die Flecken nicht herausgehen, brauche ich ggf. den Kaufbeleg für die Haftpflichtversicherung des Verursachers.

Versicherungen erstatten meiner Erfahrung nach nur volle Kaufbeträge, wenn die Belege vorliegen. Du tust also gut daran, Belege nicht nur für Reklamationsfälle aufzubewahren, sondern auch als Nachweise für Missgeschicke oder die Hausratversicherung, wenn die Bude abfackelt oder Starkregen Deinen Kellerschrank unter Wasser setzt. Unabhängig davon, ob die Versicherung den Zeitwert oder Wiederbeschaffungswert ersetzt, ist der Kaufbetrag zu belegen.

Kaufbelege nach Jahren archivieren

Die Belege, die ich über das Kalenderjahr hinaus aufbewahren möchte, lege ich in einen Briefumschlag in DIN A5 und schreibe “Kaufbelege Jahr …. Kleidung und Sonstiges” darauf. Wenn die Belege nicht in einen Umschlag passen, bekommen Kleidung und sonstige Belege jeweils einen eigenen.

Die Umschläge lagern im Keller in einem Regal neben dem Karton mit den Garantiebelegen und Gebrauchsanleitungen von Elektrogeräten. Da ich recht genau weiß, in welchem Jahr ich etwas gekauft habe, finde ich Belege bei Bedarf mit diesem System mit einem Griff. Alle paar Jahre schaue ich die alten Jahrgänge durch, welche Belege ich davon noch brauche. Dann kann das meiste davon weg.

Bei Onlinekäufen ohne Papierbeleg kannst Du die E-Mail mit der Rechnung in einem Rechnungsordner im Mailsystem archivieren oder als PDF auf dem PC in einem Ordner für Belege nach Jahren sortiert speichern. Papierbelege könnte man einscannen oder fotografieren und ebenso ablegen. Ich weiß aber nicht, ob alle Versicherungen und Läden digitale Kopien akzeptieren, die diese vervielfältigt werden können, ohne das man es sieht. Deshalb bewahre ich sicherheitshalber die Belege in Papierform auf.

Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung

Die Garantie ist eine zusätzliche, freiwillige Leistung des Herstellers oder Händlers unabhängig von der Gewährleistung. Eine Garantie kann sich auf das ganze Produkt oder Teile seiner Funktion beziehen und gilt für einen bestimmten Zeitraum. Zum Beispiel kann ein Hersteller einer Outdoorjacke drei Jahre Garantie auf die Wasserdichtigkeit des Obermaterials geben. Eine Garantie kann die Gewährleistung nicht einschränken, sondern nur parallel oder erweiternd gegeben werden.

Gewährleistung, auch Mängelhaftung genannt, ist vom Gesetz vorgeschrieben. Für die Gewährleistung übernimmt der Verkäufer die Haftung. Du musst Dich also an den Händler und nicht an den Hersteller wenden, um die Gewährleistung in Anspruch zu nehmen. Der Verkäufer haftet für Mängel, die zum Kaufzeitpunkt bereits vorhanden waren, selbst wenn diese noch nicht sichtbar waren. Die gesetzliche Gewährleistung dauert zwei Jahre.

Beweislast bei Reklamationen

Die Tücke bei der Gewährleistung ist, dass sich nach sechs Monaten die Beweislast umkehrt. Wird der Mangel in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf reklamiert, muss der Kunde nicht beweisen, dass er an dem Mangel unschuldig ist, weil davon auszugehen ist, das der Mangel bereits da war, wenn er in so kurzer Zeit auftritt. Nach sechs Monaten bis zum Ende der zwei Jahre liegst die Beweislast anders herum: Der Käufer muss dann dem Händler gegenüber nachweisen, dass er den Mangel nicht verursacht hat durch falsche Verwendung oder normalen Verschleiß.

Dennoch sollte man sich bei berechtigten Reklamationen auch nach Ablauf von sechs Monaten nicht davon abhalten lassen, diese gegenüber dem Verkäufer geltend zu machen, wenn man sich sicher ist, dass man nicht für den Mangel an der Ware verantwortlich ist.

Ein gutes Beispiel dafür ist eine leichte Daunenjacke von mir, bei der sich nach knapp eineinhalb Jahren in der ersten Wäsche eine Naht aufgelöst hat, so dass die Daunen im Trocknungsvorgang herausgeflogen sind. An der offenen Naht war deutlich zu erkennen, dass die Nahtzugabe für stabile Haltbarkeit zu gering ist. Genau genommen, hatte sich nicht die Naht gelöst, sondern der Stoff sich an der Kante aus der Naht gedröselt, wie man das absichtlich machen kann, wenn man Etiketten als Kleidung lösen möchte, ohne die Naht aufzutrennen.

Das ist ein versteckter Mangel, der beim Kauf nicht zu sehen war, aber nicht von mir verursacht wurde. Den Kaufpreis habe ich gegen Rückgabe der Jacke erstattet bekommen. Ich hatte Glück, dass mir kein Nutzungsentgelt abgezogen wurde, denn ich hatte die Jacke einige Zeit in Verwendung.

Reklamieren von reduzierter Ware

Wenn Ware reduziert gekauft wurde, ändert das nichts an den Bedingungen für die Reklamation, so lange der Reduktionsgrund nicht der reklamierte Mangel ist. Wenn ich eine Jacke mit einer offenen Naht wegen der offenen Naht günstiger erhalte, ist die offene Naht später selbstverständlich kein Reklamationsgrund. Verliert die Jacke aber in der Wäsche Größe, Farbe oder Form oder der Reißverschluss geht kaputt, ist das reklamierfähig. Reduzierte Ware kann vom Umtausch ausgeschlossen werden, aber nicht generell von Reklamationen.

Ware defekt und was nun?

Wenn Du berechtigt Ware reklamierst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das abzuwickeln. Der Händler kann die defekte Ware gegen neue gleichwertige tauschen oder die Ware reparieren lassen. Das nennt sich Nacherfüllung und steht im BGB unter §439. Wenn das nach zweimaliger Durchführung nicht zur einwandfreien Behebung des Schadens geführt hat, kannst Du weitere Rechte geltend machen. Bei der Nacherfüllung durch Tausch oder Reparatur kannst Du sinnvolle Fristen setzen, die der Händler einhalten muss.

Bei Nichteinhaltung der Fristen zur Nacherfüllung oder der Nacherfüllung an sich kannst Du laut §440 BGB vom Kauf zurück treten und Geldrückzahlung verlangen. Wichtig: Wenn Du die Ware unter diesen Umständen zurückgibst, hast Du ein Recht auf Geld. Du brauchst keinen Gutschein des Ladens zu akzeptieren. Unter Umständen ist es allerdings für den Händler zulässig, Dir ein Nutzungsentgelt vom Rückzahlungsbetrag abzuziehen, wenn Du die Ware länger verwendet hast.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, wenn Du die Ware behalten möchten möchtest, den Kaufpreis laut §441 BGB nachträglich zu mindern, wenn die Sache durch den Mangel weniger Geld Wert ist. Das ist so, als wenn Du im Laden eine Jacke mit Fleck kaufst und sie Dir wegen des Flecks günstiger zum Kauf angeboten wird, nur dass das nicht beim Kauf, sondern nachträglich verhandelt wird.

Noch ein Tipp zur Rückgabe der Ware: Händler möchten saubere Ware in den Händen halten, also wasche zum Beispiel waschbare Kleidung vor der Retoure.

Warum überhaupt etwas reklamieren?

Ich kaufe etwas, um es im Rahmen seiner Funktion zu nutzen, zu einem Preis, den es mir zu dem Kaufzeitpunkt Wert ist. Wenn dieser Nutzen nicht mangelfrei gewährleistet ist, ärgere ich mich und möchte das klären. Entweder bekomme ich heile Ware, bezahle im Nachhinein weniger oder trete vom Kauf zurück und bekomme den Kaufpreis erstattet.

Der eine Punkt ist, dass ich kein Geld zu verschenken habe und nicht frisches Geld aus meiner Kasse für Ersatzware ausgeben möchte. Der andere Punkt ist der, dass Verkäufer oder Hersteller manchmal auch dankbar sind, wenn sie erfahren, dass verkaufte Ware Fehler aufweist, weil sie so eine Chance bekommen, die Fehler bei künftigen Produktionen auszumerzen.

So hat der Händler zwar vielleicht eine Kaufrückabwicklung an den Hacken, aber wenn ich nicht reklamiere, sondern mich nur ärgere, verliert er vielleicht den Kunden und nicht nur den einmaligen Umsatz. Wenn das ganze Chargen betrifft, kann er einen Schwung Kunden auf einmal verlieren, wenn er von dem Mangel keine Kenntnis erhält. Jede Firma, die Wert auf Kundenbindung legt, wird mangelfreie Ware verkaufen wollen und sollte meiner Ansicht nach ein Interesse daran haben, berechtigte Reklamationen im Sinn des Kunden abzuwickeln. Dass es hilfreich ist, das Thema freundlich, sachlich und gut vorbereitet anzugehen, brauche ich nicht zu erwähnen, oder?

Viel Erfolg beim Reklamieren!


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Leuchtturmliebe #9

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Leuchtturm in Warnemünde - Westmolenfeuer - Copyright Foto: Sieglinde Graf

Copyright Foto: Sieglinde Graf

Molenfeuer Warnemünde West

Dieser Leuchtturm ist der erste grüne in der Serie und er ist noch jung, Baujahr 1985 und 1998 umgezogen ans Ende der verlängerten Mole. Es gibt noch ein dazugehörendes rotes Molenfeuer Ost. In Warnemünde steht im Ort noch ein dritter Leuchtturm. Da ich vorhabe, in den nächsten Jahren mal wieder nach Warnemünde zu fahren, zeige ich davon bestimmt hier auch mal Bilder. Danke an Sieglinde für dieses wasserseitig aufgenommene Foto.

Minimalismus im Haushalt #10 Vasen

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Minimalismus im Haushalt: Vasen

Leserin Caro hat sich für die Serie Minimalismus im Haushalt die Rubrik Vasen gewünscht. Ich habe im Normalfall immer frische Schnittblumen im Esszimmer und/oder Wohnzimmer stehen. Ob und oder nur oder hängt davon ab, wie lange die Blumen halten, weil es einmal in der Woche frische gibt. Manchmal halten sie länger, dann stehen sie in zwei Vasen, selten halten sie kürzer, dann gibt es mal einen Tag keine. Schöne Reste der Blumen werden in kleinen Vasen verteilt.

Mein Mann kauft die Schnittblumen lose auf dem Wochenmarkt und ich arrangiere sie selbst. Dafür habe ich vor ca. zehn Jahren an einem Blumenbindekurs an einem Abend teilgenommen, der sich bis heute bezahlt macht. Mit wenigen Kniffen stecken die Blumen auch ohne zusätzliches Bindegrün schöner in der Vase, als wenn sie einfach nur hineingestellt werden.

Drinnen verwende ich Übertöpfe derzeit gar nicht, weil ich keine Topfblumen mehr im Haus habe. Grünpflanzen mag ich nicht leiden, weiße Orchideen hatte ich so viele Jahre durchgehend stehen, dass ich sie langsam nicht mehr sehen kann und andere Topfblumen gefallen mir drinnen nicht. Die Übertöpfe dürfen dennoch im Sortiment bleiben, weil ich sie leiden mag, sie für dicke Sträuße auch als Vasen zu verwenden sind und ab und an ein Basilikum darin sein Glück versuchen darf.

Es ist bekannt, dass ich geruchsempfindlich bin. Ich mag kein fauliges Blumenwasser riechen und Blumen halten in frischem Wasser länger als in gammeligem. Deshalb verwende ich am liebsten Glasvasen, weil ich bei denen sehe, wenn das Wasser kippt, bevor ich es rieche. Die Krüge finde ich auch schön, aber dort stelle ich nur Blumen hinein, die nicht zum Faulen neigen, Rosen ohne Bindegrün zum Beispiel. In die kleinen Vasen kommen Reste der Blumen der Vorwoche, wenn nur noch einzelne Köpfe schön sind.

Zur Aufbewahrung: Bis auf zwei größere Glasvasen und die hohe rote, die im Esszimmer auf dem roten Schrankteil stehen, in dem die Tischwäsche untergebracht ist, stehen alle Vasen in einer Ebene eines Drehschranks in der Küche.

Vasen sind für mich ein Modeartikel. Mein Geschmack ändert sich bei Vasen wie bei Kleidung. Deshalb gebe ich nicht viel Geld dafür aus, sondern kaufe lieber mal eine neue Vase in einer neuen Form, wenn eine Glasvase im Geschirrspüler blind wurde.

Wenn mir Vasen gut gefallen, kaufe ich sie auch mal doppelt, weil der Strauß dann direkt in frisches Wasser umziehen kann, bevor die Vase wieder sauber ist. Deshalb gibt es die Glasvase, in der die Rosen stehen, doppelt, ebenso den kleinen weißen Krug und die große Weinkaraffe, die ich zum Beispiel für Pfingstrosen gerne nehme.

Bei Vasen halte ich meinen Geschmack für absoluten Mainstream, da ist nichts Besonderes zu sehen und wirklich minimalistisch bin ich dem beim Thema auch nicht. Macht nix :)! Glasvasen von Ikea oder Depot reichen mir für gewöhnlich aus. Wobei … es gibt eine Designervase, die ich wirklich gerne hätte, für die ich aber das Geld bisher nicht auszugeben bereit war: Die opalweiße aus der Iittala Alvar Aalto Collection – vermutlich am liebsten in 160 mm, so dass sich Rosen darin schön arrangieren lassen.

Magst Du Schnittblumen? Wie arrangierst Du sie am liebsten? In welchen Vasen?


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Was ich heute gelernt habe – Juni 2020

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Art Journal Kalenderblatt Juni

  1. Ich mag den Geruch von Jasmin nicht.
  2. Nasentropfen gegen Heuschnupfen können leider genauso müde machen wie Tabletten. Gähhhhn …
  3. Der Zausel lässt sich in der Praxis der Tierärztin noch weniger gerne Blut abnehmen als in unserem Wohnzimmer.
  4. Zitronenblechkuchen gelingt nicht ohne Butter (oder welches Fett auch immer). Aus Versehen für Dich getestet.
  5. Wenn die Wettervorhersage schlecht ist, kann man an der Ostsee einem entspannten Tagesausflug genießen. Die Sonne hat den ganzen Tag für uns gelacht!
  6. Ein flaches Backblech lässt sich gut verwenden, um es unter den Waschmaschinensaubermachausguss zu legen. Keine Ahnung wie das richtig heißt. Ich meine das Teil, dass man vorne öffnen kann, wo sich lose Teile aus der Wäsche oder sonstiger Dreck und Seifenlauge im Lauf der Jahre sammeln. Wenn man das öffnet, läuft einem gerne Wasser entgegen. Das läuft aufs Backblech ab, wenn man das vorher darunter legt.
  7. Der Soda Allzweck-Reiniger von Frosch gefällt mir. Danke an Leserin J. Böhm für den Tipp beim Beitrag Minimalismus im Haushalt #4 Haushaltsreiniger in den Kommentaren. Er entfernt zum Beispiel Patschehände- und Hundenasenspuren von weiß lackierten Türen mühelos, löst Dreck in Fliesenfugen im Zugucken auf und ich mag den dezenten Geruch. Sein Vorteil gegenüber dem Neutral-Reiniger ist, dass er bereits fertig gemischt in der Sprühflasche zu haben ist. Der einzige Nachteil ist, dass ich jetzt keine Ausrede habe, mich endlich mal um die vormals hellgrauen Fliesenfugen im Esszimmer zu kümmern.
  8. Habe mich der intensiven Reinigung der Badezimmerbodenfliesenfugen gewidmet und dabei gelernt, dass der Akku meiner elektronischen Zahnbürste für die Fugen von etwa 3 qm Fliesen reicht, um sie zu schrubben und dass es mit einer normalen Zahnbürste, die ich danach verwendet habe, allerdings deutlich besser geht. Einsprühen, kurz in Fugenrichtung hin und her schrubben, mit einem groben Mikrofaserlappen kraftvoll die Fuge nachwischen und fertig ist es. Peinlich ist, wie hell die Fugen in der Küche jetzt sind und die gleichen im angrenzenden Esszimmer nicht. Nachtrag einige Tage später: Die Fugen im Esszimmer sind jetzt auch sauber, abgesehen vom Tagesdreck war unser Haus noch nie so tiefenrein wie jetzt, nicht mal beim Einzug. Die Corona-Krise mit wenig Arbeit hat nicht nur Nachteile …
  9. Die guten flüssigen Handseifen von Sonett gibt es im Bioladen in meinem Ortsteil. Künftig kann ich sie dort kaufen anstatt bei einem Amazon-Marketplace-Anbieter. Spart den Versand und das Geld bleibt lokal. Schön! Am liebsten mag ich bisher die Sorte Rosmarin.
  10. Die Marke Veja spricht man wehscha aus.
  11. Eine kleine Hallogensteckglühbirne kann im Betrieb platzen, aus der Fassung springen und ihre Bestandteile mehrere Meter weit verteilen. Glück gehabt, dass der Hund und ich im Nebenraum waren.
  12. Zu Mais sagt man im Österreich Kukuruz.
  13. Lucifer Staffel vier gefällt mir. Sie hat immer wieder neue Aspekte.
  14. Der neue Sylt-Krimi “Blutige Düne mit Ermittlerin Liv Lammers erscheint mir recht verworren und was ich mit dem Schlusssatz anfangen soll, weiß ich auch nicht so recht. Für mich gibt es nur eine Antwort darauf, aber es stehen ungute Optionen im Raum.
  15. Die Hundedecke über der Kräuterecke im Garten auszuschütteln, ist nicht wirklich eine Glanzleistung.
  16. Alle sieben Jahre ändert sich die Haut. Mit 14 wurde meine von jetzt auf gleich sonnenempfindlich. In diesem Sommer wurde ich 49 und hatte noch keine Rötungen am Körper, obwohl ich nur im Gesicht Sonnenschutz verwende. Noch im letzten Jahr wäre mir der Nacken, Dekolleté, Unterarme und Unterschenkel rot geworden ohne Sonnenschutz mit mindestens SPF 30 bei einer mittäglichen Hunderunde. Es würde mich sehr freuen, wenn das anhielte.
  17. Wie sirupsüß eine Gartenerdbeere schmecken kann
  18. Es gibt beim Amazon Marketplace Anbieter, bei denen Käufer bei Retouren das Porto selbst zu tragen haben. das Lehrgeld habe ich bezahlt, denn: Es gibt Messerblöcke, die so klein sind, dass ein Brotmesser bis zur Anrichte durchrutscht. Wo finde ich einen tiefen Messerblock für acht Messer, Schere und Wetzstahl?
  19. Die neunte Staffel von Hawaii Five-O ist klasse.
  20. Den Begriff Pass-Deutsche
  21. Was ein Yoga-Block ist
  22. Es gibt die Unterscheidung in Zwischen- und Sortimentsbuchhandel.
  23. Man kann im hinteren Teil des Oberarms so intensiven Muskelkater haben, dass es schmerzhaft ist, Firmenstempel auf Farbfächer zu drücken. Ich sage nur Hochseilgarten … hat sich aber gelohnt!
  24. Es gibt eine Stelle im Wald in der Fischbeker Heide, in der nie die Sonne richtig auf den Boden trifft. Den werde ich an heißen Tagen auf- und abgehen. Luftig ist es dort zudem. Warum stehen Bänke immer nur an Plätzen mit Licht und Ausblick? Ich beantrage eine für diese Stelle. Ich habe Angst vor einem heißen Sommer. Habe ich das schon mal erwähnt? Ab 25 Grad bin ich nicht mehr ich selbst, ab 30 Grad sterbe ich stückweise. Mein Kreislauf zuerst.
  25. Die Bickbeeren in der Fischbeker Heide sind reif.
  26. Edeka TK Bio Junge Erbsen und Blattspinat schmecken mir nicht. Die Erbsen sind mehlig und der Blattspinat hinterlässt ein pelziges Gefühl im Mund. Da hilft es auch nicht, dass sie 450 g nur 1,25 Euro kosten. Die Brechbohnen sind O.K., die kaufe ich gerne wieder.
  27. Man kann entgegen meiner Vermutung im Mai doch im Schlaf niesen. Sogar so, dass Haus angeblich dabei erschüttert. Und dabei weiterschlafen wie ein Stein. Behauptet mein Mann. Also ich weiß von nichts.
  28. In einer Mischung aus Butter und Olivenöl bekommt Fleisch beim scharfen Anbraten die schönste Bräunung. In Kombination mit Öl spritzt die Butter kaum.
  29. Das Buch “Allmen und der Koi” von Martin Suter hat mir gefallen. Schön langsame Geschichte für einen heißen Sommertag, um beim Lesen zu entspannen.
  30. Wie sich Gewohnheiten fürs Auge ändern können. Ich erschrecke schon seit Wochen, wenn in Filmen Menschen den Corona-Sicherheitsabstand nicht einhalten. Die umarmen sich zur Begrüßung auf der Straße? Das soll man doch nicht! Heute lief bei RTL ein Folge “Wer wird Millionär” als Wiederholung von 2010. Es wurde irgendwann ein Banner eingeblendet mit der Info, dass es eine Aufzeichnung von 2010 sei, falls man sich über Zuschauer im Publikum wundere in Corona-Zeiten. Heißt es irgendwann: Die Älteren von uns werden sich noch erinnern – es gab mal Shows mit Publikum? So wie es heute schräg ist, wenn in Krimis aus den 1960ern und 1970ern ständig geraucht und Hochprozentiges getrunken wird?

Bedingt durch das Arbeiten im Homeoffice oder Kurzarbeit kochen viele Leser_innen in den letzten Monaten mehr zu Hause als sonst. In meinem Foodblog habe ich eine zeitlang in der Rubrik Kochwoche geteilt, was in der jeweiligen Woche auf unseren Tisch kam und die Rezepte, wenn im Blog vorhanden, verlinkt. Da die Rubrik kaum Resonanz hatte, habe ich sie eingestellt. In diesem Monat habe ich mal wieder notiert, was ich gekocht habe. Ist das für Dich interessant zu lesen Soll ich das hier in dem Monatsrückblick aufnehmen? Oder interessiert das hier auch niemanden?

Kochmonat Juni 2020

  • Gurkensalat unzählige Male als Vorspeise
  • Grüne Tagliatelle mit Mozzarella und italienischem Schinkenspeck (mehrfach)
  • Pellkartoffeln mit Spargel und Schinken für mich, mit Spiegelei für meinen Mann
  • Bratkartoffeln aus den gestrigen Resten mit Schalotten und restlichem Schinkenspeck von vor zwei Tagen
  • Ofenpfannkuchen mit TK-Spinat und Feta
    Tomatenrisotto
  • Hähnchenbrust-Zucchini-Curry-Reis-Pfanne
  • Auflauf – frisch gekochte Salzkartoffeln, TK-Spinat, geschmorte Zwiebeln, kleine Tomaten, Kochschinkenwürfel mit gewürzter Sahne übergossen und mit Gouda 10 Minuten überbacken (für 2 Mahlzeiten zubereitet in Einzelformen) – dazu Gurkensalat
  • Rühreier in reichlich Butter gebraten mit getoastetem Roggenbrot (mehrfach)
  • Hack-Paprika-Tomatensoßenpfanne mit Reis (für 2 Mahlzeiten zubereitet)
  • Grüne Tagliatelle mit in Butter gebratenem grünem Spargel unter Parmesanberg (mehrfach)
  • Kartoffelpü mit Fischstäbchen und Erbsen (mehrfach)
  • Kartoffelpü (vorgekocht am Vortag) mit Dill-Rührei und Erbsen
  • Erbsen-Reis mit mit gebratenen Zucchini, Schalotten und Curry
  • Selbstgemachte Tagliatelle mit Tomaten, Schalotten, Feta, Pinienkernen und Olivenöl
  • Tortilla Wraps mit Hackfüllung (in der Pfanne dafür gebraten gemischtes Hack, Kirschtomaten in Scheibchen, Zwiebeln, Tomatenmark, etwas Wasser), Guacamole und Schmand => Rest der Hackfüllung am nächsten Tag zur Soße für Spiralnudeln erklärt
  • Curryreispfanne mit Erbsen, Schalotten und gebratenen Currywurstscheiben (beim unserem Schlachter gibt es köstliche hausgemachte Currywurst, die bereits mit Curry gewürzt ist)
  • Grüner Spargel in Butter gebratenen mit Pinienkernen, Katenschinken und geröstetem Körnerbrot
  • Nudelauflauf mit Kochschinken (für zwei Mahlzeiten zubereitet)
  • Ofengemüse mit roter Paprika, Zucchini, Schalotten und Schafskäse, dazu aufgebackenes Chiabatta (Ofengemüse für zwei Mahlzeiten zubereitet, Brot jeweils frisch aufgebacken)
  • Ofenfrikadellen mit Salzkartoffeln und Erbsen
  • Bratkartoffeln aus den vorgekochten Salzkartoffeln mit Bacon und Ei
  • Grüne Tagliatelle mit Bolognesesoße aus dem TK-Vorrat
  • Grüne Tagliatelle mit Schmorzwiebeln und Tomaten (mehrfach)
  • … und nochmal Nudelauflauf – dieses Mal mit Kochschinken, Erbsen und Kirschtomaten (wieder für zwei Mahlzeiten zubereitet)
  • Tortiglioni mit Putengeschnetzeltem in Curry-Sahnesoße
  • Bratwurst mit Tomatenreis und Brechbohnen
  • Schweinefilet in Sahne-Champignon-Soße mit Tortiglioni

Kaffeekassensturz

In diesem Monat nenne ich nicht die Verwendungszwecke einiger Kaffeekassengelder, sondern veröffentliche, wie ich die nicht zweckgebundenen Trinkgelder – einzelne, regelmäßige und die Daueraufträge – verwendet habe: Ich konnte mit den Kaffeekassentrinkgeldeinnahmen des Blogs in den letzten drei Monaten meine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Merci vielmals dafür an alle Kaffeekassentrinkgeldgeber_innen, die meine Blogarbeit in dieser Form wertschätzen!

Was hast Du im Juni gelernt?


Der Beitrag gefällt Dir? Dann freue ich mich über ein Trinkgeld in meiner virtuellen Kaffeetasse via PayPal => Ines’ Kaffeekasse – alternativ findest Du meine Bankverbindung hier. Herzlichen Dank!


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