Bewerbungsanschreiben an Firmen mit Duz-Kultur: Du oder Sie?

Stellenanzeige per Du – mit welcher Anrede ist das Anschreiben zu formulieren?

In dem Seminar Stilsicher auftreten zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche kam die Frage auf, wie ein Anschreiben zu formulieren sei, wenn die annoncierende Firma in der Stellenanzeige die Bewerber duzt. Zum Beispiel in der Mode-, Medien- oder IT-Branche kommt es inzwischen häufig vor, dass Firmen, in denen eine Duz-Kultur über alle Hierarchien hinweg herrscht, die Stellenausschreibungen in Du-Form geschrieben sind.

Zwischen Anerkennung der Firmenkultur und respektvollem Umgang

Die Seminarteilnehmer waren unterschiedlicher Meinung und teilten nicht unbedingt meine. Ich bin der Ansicht, dass wenn mich jemand duzt, ich ihn auch duzen darf. In diesem Fall nicht nur darf, sondern das tun sollte. Wenn ich den Mitarbeiter schriftlich sieze, zeige ich damit – extrem ausgelegt – dass ich damit nicht in deren Duz-Kultur passe. Anderseits empfinden viele Menschen in Deutschland ein Sie als respektvolle und höfliche Anrede. Zum Du kann man dann immer noch übergehen, wenn man sich persönlich kennengelernt hat.

Mich interessiert Deine Ansicht dazu. Am liebsten ausführlich als Kommentar. Weil aber nicht jeder kommentieren mag, der eine Meinung dazu hat, gerne auch als Klick in der Abstimmung.

Wenn eine Stellenanzeige mit Du-Anrede formuliert ist, schreibe ich die Bewerbung

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Falls Du für das Du bist, interessiert mich zusätzlich, welche Anrede Du empfiehlst. Hallo Max? Lieber Max? … Max?

Danke für Deine Meinung dazu!

Verpackungskünstler Winterwald

Werbung für Geschenkpapier mit Affiliate Links

(Affiliate Link auf dem Cover)

Schöne Geschenkverpackungen steigern die Vorfreude auf den Inhalt und zeigen, dass sich der Schenkende liebevoll Mühe damit gegeben hat. Wobei es bei mir leider oft nur nach Mühe gegeben aussieht und nicht nach toll gemacht. Jeder hat eigene Stärken und Verpackung von Geschenken ist nicht meine. Ich kann besser Menschen mit Kleidung und Accessoires einpacken. Gerade weil mir für Geschenkverpackungen ein bisschen das Händchen fehlt, verwende ich gerne schönes Geschenkpapier mit einfachen Bändern oder verziere einfaches Packpapier mit schönen Geschenkbändern.

Im Lingen Verlag gibt es die Neuerscheinung monbijou Verpackungskünstler Winterwald (Werbung) mit 10 Bogen Geschenkpapier a’ 70 x 52 cm, das ich als PR-Muster erhalten habe. Die winterlichen Motive mit Tieren, Pflanzen, Eisblumen und Wintermustern in kühlen Tönen passen wunderbar in den späten Herbst und Winter. Die Motive sind nicht weihnachtlich, können aber natürlich auch zur Verpackung von Weihnachtsgeschenken verwendet werden.

Die Geschenkpapierbögen sind in einer Art Buch zusammengefasst, aus dem sie herausgerissen werden. Dazu sind alle Bögen mehrfach gefaltet auf knapp DIN A4. Im Buchumschlag gibt es passende Anhänger. Zum Verpacken großer Geschenke stören mich die Knickkanten, aber bei kleinen Geschenken, die ich doch meistens eher verschenke, kann man die Knickkanten gut an den Kanten des zu verpackenden Objekts positionieren, so dass sie mich dann nicht stören. Oder ich nehme sie oben in die Mitte und lege das Geschenkband darüber.

Geschenke verpackt mit monbijou Verpackungskünstler Winterwald

Unter #papierglück und auf Instagram bei @monbijou_geschenke (Werbung) findest Du weitere Gestaltungsideen und Motive.

Womit verpackst Du am liebsten Geschenke?

(Affiliate Link)

Restaurantbesuch mit Hund – so ist es für alle entspannt

Restaurantbesuch mit Hund Paul - so ist es für alle entspannt!

Es gibt genug Anlässe im Alltag, bei denen unser Hund und aus guten Gründen nicht dabei sein kann/darf/soll. In diesen Fällen bleibt er alleine zu Hause oder geht in seine Hundetagesstätte. Das ist beides O.K. für Zausel Paul, aber ein Hütehundmischling ist am liebsten bei seinem Rudel.

Ohne Paul – ohne mich

Wir gehen nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag, regelmäßig außer Haus Essen und dabei finde ich es für alle Beteiligten essentiell, dass der Restaurantbesuch mit Hund für andere Gäste, uns und den Hund möglichst angenehm ist. Von Seiten der Gastwirte gibt es auf die Frage, ob ein Hund ins Lokal darf, übrigens erfahrungsgemäß nur genau zwei Antworten

  1. Ja, natürlich, selbstverständlich, warum sollte er nicht willkommen sein?
  2. Neeeeeein! Subtext: Wie kommen Sie auf diese absurde Idee?!?

Du kannst Dir vermutlich denken, dass wir Lokale mit Antwort 1 bevorzugen und dort unser Geld hintragen. Es wenige Lokale, die wir freiwillig ohne Hund besuchen, weil wir ihn da nicht passend finden, aber ich lasse mir das ungern vorschreiben.

Lifestyle mit Hund

Warum jetzt dieser Artikel? Bärbel vom Blog ÜFUFFZICH hat beim Beitrag Ü40 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle kommentiert:

“Beim USP hast Du übrigens Paul vergessen. Es gibt ja ein paar Blogger mit Hund, aber dein Zausel ist doch einzigartig.”

Recht hat sie! Weil die Beiträge mit und/oder über Paul bei einigen Lesern gut ankommen, werde ich vielleicht künftig öfter mal etwas aus meinem Leben mit Hund erzählen. Hast Du Lust auf solche Beiträge oder nervt Dich das Hundethema eher? Heute beginne ich mit dem Thema Restaurantbesuch mit Hund.

10 Tipps für einen gelungenen Restaurantbesuch mit Hund

  1. Such Dir für den ersten Besuch in einem Restaurant mit Deinem Hund ein Lokal aus, wo Hunde wirklich willkommen sind. Er spürt das schon an der Begrüßung durch das Personal und wird sich wohler fühlen, als wenn er nur geduldet wird.
  2. Geh die ersten Male zu Zeiten essen, in denen das Lokal eher leer als voll ist. Das entspannt die Gesamtsituation. Dazu bietet sich in besseren Lokalen mit gutem Personal die Mittagszeit an, wenn es nicht so überfüllt wie abends ist, die Kellner Zeit haben und sich gerne Mühe geben mit Dir und Deiner Fellnase.
  3. Sage bei der Reservierung, dass Du einen Hund dabei hast. In den meisten Lokalen bekommst Du dann einen Tisch, der mehr Plätze als Gäste am Tisch hat und ruhig gelegen ist. Ich bevorzuge Tische in der Ecke, mindestens irgendwo am Rand, weil dann weniger Ablenkung für den Hund entsteht. Wenn das Lokal mich noch nicht kennt, kündige ich einen lieben großen Hund an, auch wenn Paul nur mittelgroß ist. Spätestens mit der Ansage bekommen wir zu zweit mit Hund einen Vierertisch. Wenn ich das Lokal regelmäßig besuche, merke ich mir die bevorzugte Tischnummer und bitte bei rechtzeitiger Reservierung direkt um den Tisch. Das klappt fast immer.
  4. In einem Buch über Hundeerziehung habe ich in meiner Anfangszeit als Hundehalter gelesen, dass es unfein sei, wenn Hunde sich im Lokal schütteln und man das als guter Hundehalter zu unterbinden habe. Schön und gut, bei unfein und unangenehm für Gäste an den Nachbartischen stimme ich sofort zu. Nur wie unterbinde ich das? Die Antwort unseres Hundetrainers auf meine diesbezügliche Frage lautete: “Schütteln nach dem Aufstehen, wenn Ihr gehen wollt, ist ein Zeichen von Wohlbefinden beim Hund. Willst Du ihm verbieten, sich wohlzufühlen? Außerdem wird Dir das nicht gelingen.” Was nun tun? Zumal sich Paul gerne das Fell nach seiner Vorstellung wieder drapiert… Ganz einfach: Wenn ich das Signal zum Aufbruch gebe, steht Paul erst auf, wenn ich das erlaube. Ich sorge dafür, dass er sich unter dem Tisch schüttelt und ich davor stehe in Richtung anderer Tische. Das sieht dann kaum jemand und ich habe bisher dabei keine Haare auf andere Menschen und Tische fliegen sehen. Die Kunst ist an der Stelle, seinen Hund zu kennen und zu wissen, wann er sich schütteln wird und in welche Richtung.
  5. Nasse Hunde stinken. Da führt kein Weg dran vorbei. Deshalb vermeide ich es tunlichst, im Regen mit einem Hund ein Lokal zu betreten. Entweder fällt der Lokalbesuch aus oder er findet vor dem Spaziergang mit einem trockenen Hund statt. Es reicht schließlich, dass die meisten Hunde in trockenem Zustand schon nicht gerade wohlriechend sind. Da möchte ich das Wohlwollen von Gastgebern und anderen Gästen nicht überstrapazieren. Bei trockenem Wetter ist es natürlich schöner für den Hund, wenn er sich vorher bei einem Spaziergang ein bisschen auspowern und leeren kann.
  6. Einige Hunde frieren leicht oder brauchen einen definierten Platz, um sich entspannen zu können. Dafür kannst Du eine leichte Liegedecke für Deinen Hund mitnehmen. Zum Glück brauchen wir das nicht, Paul legt sich überall hin, wo wir verweilen. Er plustert sich sein Fell von unten warm und friert bei Zeltpartys weniger als ich.
  7. Sicherheitshalber binde ich Paul an. Entweder suche ich mir einen Pfeiler am Tisch, ein Tischbein – Achtung: nur bei stabilen Tischen – oder ich lege die Leine mit einer Schlaufe um ein Stuhlbein. In den meisten Fällen würde er eh bei uns bleiben, wenn er erstmal liegt – aber darauf möchte ich mich nicht mit Besteck oder Glas in der Hand verlassen.
  8. Wenn Deinem Hund vom Personal etwas zu trinken angeboten wird, nimm es an. Sonst kommt in guten Lokalen nämlich alle fünf Minuten ein anderer Kellner und fragt, ob der Hund etwas zu trinken haben möchte und warum die Kollegen das noch nicht gebracht haben.
  9. Ignoriere den Hund, wenn alle sitzen. Spätestens dann wird er sich irgendwo in Deiner Nähe einen Platz suchen. Paul muss nicht immer vollständig unter dem Tisch liegen, weil das oft zu eng für ihn ist oder riesige Tischsockel aus Metall mit Kanten im Weg sind. Wichtig finde ich nur, dass er andere Gäste nicht belästigt und dem Personal nicht als Stolperfalle im Weg liegt. Ansonsten darf er gerne auch an der Stirnseite des Tisches liegen und alles überwachen.
  10. Üben, üben, üben!

Was für Erfahrungen hast Du mit Hunden in Lokalen?

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