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Lesetipp – Zines basteln und kreativ gestalten

Werbung – Rezensionsexemplar

Pfeiffer-Spiekermann, Jule
Mach dein Zine!
Kleine Hefte falten und gestalten – als Flyer, Einladung, Journal und mehr


Mach dein Zine!
Kleine Hefte falten und gestalten – als Flyer, Einladung, Journal und mehr
Jule Pfeiffer-Spiekermann

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Lesetipp: Content erstellen mit KI

Werbung – Rezensionsexemplar

Content Creation mit KI von Andreas Berens, Carsten Bolk

Content Creation mit KI
Das umfassende Handbuch
von Andreas Berens, Carsten Bolk

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Otroversion – die besondere Gabe: Bedeutung, persönliche Erfahrung und Lesetipp

Werbung – Das Buch habe ich selbst gekauft, mit dem Verlag kooperiere ich ansonsten mit Rezensionsexemplaren.

Wie schoen es ist nicht dazugehoeren zu muessen von Rami Kaminski

Wie schön es ist, nicht dazugehören zu müssen
Rami Kaminski

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Lesetipp – Warum wir andere Frauen so gnadenlos beurteilen

Werbung – Rezensionsexemplar

Sophie Passmann: Wie kann sie nur?

Wie kann sie nur?
Sophie Passmann

Gebundene Ausgabe, 240 Seiten
ISBN 978-3-462-00858-6
Erschienen am 12. März 2026 bei Kiepenheuer & Witsch (Werbung)
Eine Leseprobe und Bestellmöglichkeiten bei diversen Händlern findest Du auf der Verlagswebsite.

„Über den alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein – highly relatable!

Botox oder »in Würde altern«, zu viele Selfies auf Instagram posten oder jeden Beauty-Trend auf TikTok mitmachen? Frauen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung. Jedes Like kann zur Anklage werden, jeder Kommentar zum Politikum. »Wie kann sie nur?« 

Sophie Passmann ist selbst Teil der widersprüchlichen Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Radikal selbstkritisch seziert sie die Phänomene, die eine ganze Generation prägen: von der asketischen Disziplin einer Hailey Bieber über die kalkulierte Görenhaftigkeit von Charli XCX bis zur neurotischen Perfektion von Taylor Swift. Warum sind wir alle so fasziniert von Frauen, die uns etwas vormachen – und gleichzeitig hassen wir sie genau dafür?

Sophie Passmann betrachtet den Zeitgeist wie niemand sonst: klug, selbstreflektiert und höchst unterhaltsam.“

Verlagstext Sophie Passmann, Wie kann sie nur?, Kiepenheuer & Witsch 2026

Sätze wie Was hat sie sich bloß dabei gedacht? oder Wie kann sie nur? denken wir alle ab und an, oder? Manches, was andere Frauen real und/oder im Internet tun, ist wie ein Unfall, bei dem man nicht weggucken kann, oder einfach nur zum Fremdschämen. Dabei ist es egal, ob es um einen neuen TikTok-Trend geht oder das Outfit der Person, die einem in der S-Bahn gegenüber sitzt.

Dass mich sowas stresst, ist einer der Gründe, warum ich nicht mehr in den Socials bin und nur noch 22 Blogs lese. Im wahren Leben kann ich nicht vor allem weglaufen. Das digitale Leben kann ich mir freier gestalten.

Das Buch von Sophie Passmann, Jahrgang 1994, habe ich gelesen, weil mich der Blick auf die mediale Welt aus der Perspektive einer jüngeren Frau interessiert. Ich mag ihre sarkastisch-ironischen, ehrlichen und pointierten Formulierungen, die umso dichter an der Wahrheit sind, je absurder sie klingen.

„Es bleibt einem früher oder später keine andere Wahl, man muss ertragen, eine Frau geworden zu sein.“

Sophie Passmann, Wie kann sie nur?, Kiepenheuer & Witsch 2026, Seite 222

Zumindest, wenn man das Geschlecht nicht ernsthaft wechseln möchte … Das unterstreicht definitiv meinen Wunsch, im nächsten Leben als Mann geboren zu werden – und in jedem weiteren, falls ich weitere Leben führe. Den Stress als Frau tue ich mir nicht noch mal an. Im Buch finde ich interessant, wie Sophie Passmann auf andere Frauen blickt, sie seziert und sich auf der anderen Seite davon abgrenzt.

„Ich kann jede Version sein, die ihr von mir sehen wollt.“

Sophie Passmann, Wie kann sie nur?, Kiepenheuer & Witsch 2026, Seite 232

So wie man echten Menschen nicht hinter die Stirn gucken kann, bekommen wir im Internet noch viel mehr eine fein kuratierte Version einer Person präsentiert. Die Gedanken von Sophie Passmann dazu finde ich absolut lesenswert.

Das Buch besteht aus kurzen, essayartigen Beobachtungen zu Frauenbildern in Social Media, Popkultur und Alltag. Sophie Passmann verbindet eigene Erfahrungen mit prominenten Beispielen und kommentiert diese pointiert. Leser_innen, die sich für mediale Selbstbilder interessieren und eine persönliche, zugespitzte Perspektive schätzen, werden die Texte mögen.

Hand aufs Herz – wie oft denkst du: „Wie kann sie nur?“
Und wie oft richtet sich dieser Gedanke am Ende gegen andere Frauen statt gegen das eigene Urteil?

PS: Ich mag meinen Bauchnabel. Wirklich.

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Lesetipp: Was definiert Schönheit?

Werbung – Rezensionsexemplar

Wunderschoen_Stephane-Stahl_Cover

Wunderschön – Warum wir dem Bann des Äußeren nicht entkommen
Dr. med. Stéphane Stahl

1. Auflage, Hardcover, 288 Seiten
ISBN 978-3-982798103
Herausgegeben am 29. Januar 2026 von Dr. med. Stéphane Stahl (Werbung)

„Zwischen Beauty-OPs, Gesichtsfiltern und Aufmerksamkeitsökonomie geraten Fakten schnell aus dem Blick. Extreme dominieren die Debatte um Schönheit. Mythen und Vereinfachungen ersetzen echte Erkenntnisse. Dabei ist Schönheit vielschichtiger, als die täglichen Schlagzeilen vermuten lassen.

Was macht Schönheit wirklich aus? Welche Rolle spielt sie in unserem Alltag? Wie wirkt sie in Beruf, Liebe, Politik oder Medien? Diesen Fragen geht der Plastische Chirurg Dr. Stéphane Stahl in seinem Buch „Wunderschön – warum wir dem Bann des Äußeren nicht entkommen“ nach. Der erfahrene Mediziner und Dozent beleuchtet, wie Schönheit unsere Wahrnehmung, unser Selbstwertgefühl und unseren gesellschaftlichen Erfolg prägt – häufig unbewusst, aber messbar.

Auf Basis aktueller Forschungen aus Psychologie, Evolutionsbiologie und Soziologie zeigt Stahl: Attraktivität hat weniger mit Perfektion zu tun, sondern mit Durchschnitt, Symmetrie und Anzeichen für Gesundheit. Fragen und Themen, denen der Autor unter anderem nachgeht und zu denen er für Interviews zur Verfügung steht:

  • Was macht Gesichter attraktiv – und warum?
  • Zwischen Body-Positivity und Botox – wie frei sind wir wirklich?
  • Wissenschaftliche Fakten, die jeden Beauty-Mythos entzaubern
  • Warum wir attraktive Menschen oft unbewusst bevorzugen
  • Wo die Grenze zwischen gesunder Selbstliebe und Narzissmus verläuft
  • Wie unser Erscheinungsbild Karriere, Partnerwahl und Sympathien beeinflusst – und wo die Grenzen liegen

„Ich möchte zeigen, dass Schönheit kein oberflächliches Thema ist, sondern tief in unserer Biologie, Psychologie und Gesellschaft verankert“, so Stahl. Ein Sachbuch für alle, die verstehen wollen, wie Schönheit unser Leben prägt – und wie befreiend es ist, die Macht der Fakten für sich zu nutzen.“

Auszug aus dem Pressetext – Wunderschön, Dr. med. Stéphane Stahl 2026

Wenn mich jemand fragt, was ich als Imageberaterin verkaufe, lautet meine Antwort: Selbstbewusstsein und Schönheit. Damit ist klar, dass mich der Titel sofort interessiert hat. Meinen Standpunkt zum Thema Schönheitsoperationen habe ich 2013 verbloggt und seitdem mehrfach aktualisiert. Nach dem Lesen des Buchs habe ich einen Absatz zum Stand 2026 ergänzt.

Die Betrachtungen im Buch sind aus Sicht eines Schönheitschirurgen geschrieben. Seine Ansichten halte ich für absolut vernünftig. Die vielen Quellen kann ich fachlich nicht bewerten. Die daraus gezogenen Schlüsse erscheinen mir jedoch sinnvoll.

Das Lesen des Buchs empfehle ich Menschen, die mit ihrem Äußeren in Punkten unzufrieden sind, die sich mit Kleidung & Schminke nicht beheben lassen und deshalb über eine Schönheitsoperation nachdenken.

Außerdem ist es interessant für Menschen wie mich, die sich beruflich mit Aspekten von Schönheit, Attraktivität und Ausstrahlung beschäftigen. Wichtig finde ich dabei auch die Informationen zu Körperbildstörungen, mit denen ich bei Kundin_innen immer wieder konfrontiert werde.

In Bezug auf Selbstbewusstsein stimme ich Dr. med. Stéphane Stahl zu, dass Selbstbewusstsein und das Gefühl, schön zu sein, aus unserem Inneren kommen und dass es leichter ist, die innere Stärke voll zu entfalten, wenn man sich auch äußerlich schön findet (vgl. Seite 189). Das passt zu meinen Worten

„Schön ist, wer sich schön findet.“

Ines Meyrose

Spannend finde ich, dass seinen Studien nach die meisten Menschen in Bezug auf Schönheit nach Durchschnitt streben und nicht nach Extremen. Er führt dazu viele konkrete Beispiele und Begründungen an. Sie sind messbar und schlüssig. In einem Online-Schönheits-Test meines Portraitfotos komme ich auf 6,2 von 10 Punkten und liege damit absolut im Mittelfeld. Vielleicht bin ich deshalb zufrieden mit meinem Gesicht? Ich bin schön genug!

Was bedeutet dir deine eigene Schönheit?

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