Nice to have #5

Beyer & Söhne Bodylotion

Zum Winterende können wir langsam schon wieder an zarte Haut fürs Frühjahr denken, oder? Die nächste Nackte-Beine-Zeigen-Saison steht vor der Tür! Dafür ist es hilfreich, wenn man die Haut in der dunklen Jahreszeit gut gepflegt hat. Diese Bodylotion+ Antiaging von Beyer & Söhne habe ich im Blog Bling Bling Over 50 gewonnen und im Februar im Gebrauch genommen.

Die Lotion ist äußerst ergiebig, es reicht ein gehäufter Teelöffel für den ganzen Körper. Sie zieht gut ein und die Haut fühlt sich absolut gepflegt und geschmeidig an. Wer wissen möchte, was drin steckt, findet das hier: Produktinformation. Da die Creme frei von Duftstoffen ist, riecht sie leicht medizinisch. Auf meiner Haut verfliegt der Geruch ganz schnell und ich rieche einfach nach mir. Das mag ich. Danke an Sabine und Beyer & Söhne, dass ich in diesen Genuss komme. Jetzt kann der Frühling kommen!

Wie bereitet Ihr Euren Körper auf die kommende Saison vor?

Ausstellungstipp: Fast Fashion

Modeflüsterin trifft Meyrose: Fashion-Dialog über "Mode als Wegwerfware" und Alternativen zum "Schnell&Billig-Schick", Coypright Grafik Stephanie GrupeSpätestens seit dem Bekanntwerden der Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion durch den Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch 2013 kann keiner mehr seine Augen vor den Nebenwirkungen der schnelllebigen Kleidung verschließen. Davon angeregt entstand bereits der Fashion-Dialog Nachhaltige Stilberatung? Stilvolle Nachhaltigkeit! zwischen der Modeflüsterin und mir.

Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) eröffnet am 20. März 2015 aktuell dazu die Ausstellung Fast Fashion. Bis zum 20. September 2015 könnt Ihr dort einen kritischen Blick hinter die Kulissen der glamourösen Mode im Spannungsfeld von Konsum, Umwelt, Kommerz werfen.

Teil der Ausstellung ist das sogenannte Labor. Unter dem Stichwort Slow Fashion werden dort laut MKG neue Fasern, Technologien und Designansätze gezeigt und Fragen gestellt. Wie kann ein ethisch vertretbarer Kleiderschrank der Zukunft aussehen? Welche Macht hat der Konsument?

Die Ausstellung will die aktuelle Diskussionen zum umfassenden Thema bündeln und in eine nachvollziehbare visuelle Ordnung bringen. Das MKG möchte dazu anregen, sich engagierter mit den Themen Mode und Konsum sowie den sozioökonomischen und ökologischen Folgen auseinanderzusetzen. Die Besucher werden durch den Parcours vom Konsumprozess über Laufsteg und Fotostudio zu Litfaßsäule und Schaufenster bis zur Umkleidekabine geführt.

Wer von Euch hat Lust, mit mir die Ausstellung zu besuchen?

Leser_innen-Interview #4: Sabina

Liebe Leser_innen,

heute darf ich Euch eine Bloggerin vorstellen, die wie ich ein Faible für Farben hat.

Leser_inneninterview by meyrose IconLiebe Sabina,

seit Sommer 2013 kenne ich Dich virtuell von den ü30 Bloggern. Dort bist Du mit den Blogs So nur in Frankfurt und Oceanblue Style vertreten. Ich glaube über Dich zu wissen, dass Du eine Vorliebe für ungewöhnliche Stylings hast, Kalifornien liebst, für New York schwärmst, aber auch die Nordfriesischen Inseln magst und gern in Frankfurt lebst. Mal sehen, was davon stimmt und was wir sonst noch erfahren!

Du bist in der Bloggerwelt in zwei Bereichen vertreten. Womit beschäftigst Du Dich beim Bloggen am liebsten? Was unterscheidet Deine beiden Blogs voneinander?

Du redest von Streetstyle So nur in Frankfurt, wo es um Mode und Design in unserer Mainmetropole geht. Der Blog ruht gerade, weil nach nur etwa einem Jahr aktiven Bloggens ein Frankfurter Verlag mir eine freie Mitarbeit angeboten hat. Dafür teile ich nun Insidertipps rund um Mode und Lifestyle auf Frankfurt-Tipp. Meine eigene Modeliebe ist komplett in Oceanblue Style, meinem Ü40 Fashionblog, aufgegangen.

Ich mag beide Babies gleich gern: berichte aus Frankfurt, wie schön es sich hier lebt, was sich hier in Sachen Mode tut, wo es sich gut shoppen lässt. OB Style zeigt tragbare Trends für Beruf und Freizeit für Frauen über 40, bietet auch Shoppingideen rund um Frankfurt sowie Reisetipps zu Kalifornien und New York.

Erwachsene Frauen schätzen den direkten Ideenaustausch mit einer gleichaltrigen Modeinteressierten enorm. Sie fühlen sich inspiriert und ermutigt, ähnliche Looks selbst auszuprobieren. Gegründet habe ich den Blog vor allem wegen der positiven Resonanz zum eigenen Stil. Ich erzähle meinen Leserinnen am liebsten von Designmarken, deren handwerkliche Qualität man sehen und spüren kann und welche auch noch bezahlbar sind, mache aus Trends tragbare Alltagslooks.

Wie bist Du zum Bloggen gekommen und was bedeutet es Dir?

Inspiriert hat mich der Pionier der Streetstyle Fotografie, Scott Schuman. Ich bin ehemalige Onlineredakteurin, fand immer schon, dass das äußere Bild von Frankfurt nicht das Lebensgefühl ihrer Bewohner wiederspiegelt. So führte eins zum anderen, rucki-zucki gründete ich zuerst So nur in Frankfurt. Durch die positive Resonanz, die Freude am Austausch mit Gleichgesinnten wie unserem Ü30 Netzwerk, nahm das Bloggen immer mehr Raum ein. Das ist aber von mir auch so gewollt: Ich kann mich mit Mode und Design beschäftigen – Themen, die mich schon seit Kindertagen begeistern und und mir immer neue Möglichkeiten eröffnen: In Frankfurt biete ich im Sommer einen Englischkurs mit dem Titel Fashion in Frankfurt an – eine Kombination aus Englisch lernen, Modegesprächen und Stadtrundgang.

Deine Blogartikel haben wenig Text. Wie schaffst Du es, Dich so kurz zu fassen?

Das habe ich ja gelernt (siehe oben.) Aber das kann jede Bloggerin auch für sich üben, indem sie regelmäßig schreibt. Wer im Internet liest, mag selten scrollen. Daher schreibe ich nutzwertorientiert: Meine Leserinnen können viele Modeeindrücke, neue Inspiration in sehr kurzer Zeit mitnehmen. Eine Ausnahme bilden da natürlich die Reiseposts zu Kalifornien oder NYC. Aber wer die Tipps liest, will sich entspannen, der Muße hingeben und beim Anschauen der Bilder ins Träumen geraten.

Deine Outfitfotos entstehen an verschiedenen Stellen. Wie findest Du die passenden Orte?

Frankfurt macht es mir mit seiner Widersprüchlichkeit leicht. Als ich vor mehr als 15 Jahren in die Rhein-Main Region zog, habe ich mir die Stadt gründlich angesehen, bin viel herumspaziert. Manchmal ist der Ort aber auch Zufall, dann bin ich vielleicht gerade vom Einkaufen nach Hause marschiert und habe eine verfallene Kirchenmauer oder eine neue Häuserwand entdeckt. Oder meinem Mann fällt etwas ein. Ich überlege auch, wie sich das Outfit spannend präsentieren lassen könnte.  Meistens spielen aber praktische Überlegungen wie Nähe und Zeitaufwand eine Rolle. Denn wir fotografieren – wie Du und viele andere Bloggerinnen auch – nach Feierabend oder am Wochenende neben dem Fulltime Job.

Wie geht Dein reales Umfeld mit Deiner Bloggerleidenschaft um?

Es hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass ich beim Essen immer die Kamera zücke. Um eine bessere Work-Life Balance zu erzielen, bezeichne ich mittlerweile selbst manche Treffen als privat und als nicht für den Blog bestimmt. Das ist für alle Beteiligten entspannend und befriedigender.

Welche Leser_innen möchtest Du gerne mit Deinen Blogs ansprechen? Auf welche Gedanken möchtest Du sie bringen?

Ob ich sie auf Gedanken bringen möchte, weiß ich nicht. Und wenn, dann auf gute *g* Sicherlich möchte ich Gleichaltrige und Modeinteressierte stilistisch anregen und ihnen Inspirationen bieten.

Ich stelle mir vor, dass es vielen erwachsenen Frauen so geht wie mir: Ich habe die Nase voll davon, Kleidung angeboten zu bekommen – im Modemagazin, in Katalogen – die Anfang 20jährige präsentieren. Eine erwachsene Frau bestimmt doch ihren eigenen Stil und setzt eigene Normen. Und wenn es um Mode geht, gibt es nur Vorschriften?

Fragen wie „Kann man mit 40 Minirock tragen?“. Das bekomme ich nicht zusammen. Ich denke, es wird Zeit, dass Magazine und Designer mehr Frauen statt Mädels zeigen. Das ist eine Frage der Wertschätzung für die kaufkräftige Ü40 Altersgruppe. Warum soll ich etwas kaufen oder ansehen, was die kritische Nörgelstimme im Kopf anschaltet und wo ich beim Blick in den Spiegel natürlich älter aussehe als die glatten 14jährigen. Wer sich als erwachsene Frau schön und gut fühlen will, liest einen anspruchsvollen Modeblog. Da findet sich für jeden Geschmack die passenden Anregung.

Was wird auf Deinen Blogs voraussichtlich nie zu sehen geben?

Meinen Mann, den Herrscher hinter der Kamera, und meine beiden Wellensittiche, Felix (14,5/blau) und Albert (9/grün). Sie haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Anonymität, was ich respektiere. :)

Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?

Als Europäerin im lässigen Südkaliforniern gelebt zu haben, hat meinen Stil entspannt. Genauso wie meine langjährige Vorliebe für Coco Chanel und Audrey Hepburn ihm Schliff verliehen hat. Ergebnis? Eine Kleidungsstil mit lockerer Eleganz, manchmal trendy, meistens ein bißchen edgy, also unangepasst und doch erwachsen. Also trage ich etwa zum enganliegenden Marinekleid keine Pumps, sondern coole Wildledersandalen. Trage das kleine Schwarze, aber auch Jogginghosen.

Was inspiriert Dich auf anderen Blogs? Warum liest Du meinen Blog?

Mehr noch als andere Blogs inspiriert mich aktuell Pinterest. Das ist ein endloser Schatz an Ideen, die ich gern neu umsetze. Deinen Blog lese ich seit langem, eigentlich seitdem ich Dich durch das fabelhafte Ü30 Bloggernetzwerk kennenlernen durfte. Deine verbindliche und sympathische, zugleich kompetente Art hat mich sofort angesprochen. Das spiegelt sich für mich auch in der hohen Qualität deiner Beiträge wieder. Ich schätze den Austausch über Mode und Farben mit Dir, Deine Kreativität ist ansteckend. Ein Besuch bei Dir bereichert mich auf vielen Ebenen.

Was beschreibt Deine Grundeinstellung zum Leben in einem Satz?

Man lebt nur einmal.

Habt Ihr weitere Fragen an Sabina? Dann besucht einfach ihren Blog und stellt sie dort im Kommentarfeld oder hier. Ich habe mich sehr gefreut, Sabina so etwas besser kennenlernen zu dürfen. Vielen Dank an diese facettenreiche Frau!

Du möchtest auch gerne hier vorgestellt werden? Dann melde Dich bei mir, gerne auch als Nicht-Bloggerin!

Hier findet Ihr die bisherigen Interviews: Leser_inneninterview by meyrose.

Modejahr 2015: uni-pur im März

Modejahr 2015 250px www.meyrose.de  Aktion #Modejahr2015: mollig warmer JanuarNach high-tech im Februar kommt jetzt der März mit uni-pur daher. Zeigt uns allen ein Outfit, das von der monochromen Farbabstimmung lebt!

Ich freue mich auf die Links zu Euren Bildern. Die Spielregeln und Themen für das ganze Jahr findet Ihr hier: Modejahr 2015.

Nice to have #4

Nagelnecessaire von Zwilling

Dieses Nagelnecessaire von Zwilling habe ich als junger Teenager vor etwa 30 Jahren von meiner Mutter oder Oma zu Weihnachten bekommen, nachdem meine Mutter es satt hatte, dass ich ihre Scheren und Feile verwendet habe. Sie murmelte irgendetwas von Intimsphäre, ich habe nichts verstanden. Heute möchte ich auch weder Nagelfeile noch Schere mit jemand anderem Teilen. Ist das ein Zeichen dafür, dass ich alt werde? Egal!

Nagelnecessaire von Zwilling

Das Nice to have daran ist das wertige Lederetui. Die Scheren und Pinzette sind schon zweimal ausgetauscht worden und Rubis hat sich hineingeschlichen. Die Feile und die anderen Werkzeuge sind noch original. Dabei fällt mir ein, dass ich meine Glasnagelfeile auch mal dazu legen könnte, die im Badezimmerschrank liegt. Dieses feste Lederetui liegt in der Hand wie eine gute Clutch. Das Weinrot war immer etwas Besonderes im Vergleich zu den meist schwarzen Necessaires anderer Menschen. Erinnert ziemlich an Marsala, die Pantone-Trendfarbe 2015. Zwilling war der Zeit voraus. Oder Marsala hinterher?

Nagelnecessaire von Zwilling

Im Zug meiner Minimalismusgedanken habe ich immer mal wieder überlegt, das Werkzeug in kleinerer Hülle zu verstauen und mich vom Etui zu trennen. Aber ich bin himmelfroh, dass ich das nie gemacht habe. Dieses Lederetui ist ein Teil, das mich auf unabsehbare Zeit begleiten wird. Von wie vielen Schuhen, Uhren, Handtaschen und Partnern haben wir alle das schon gedacht und sie waren doch nur Lebensabschnittsbegleiter?

Was begleitet Euch schon so lange und ist nice to have?

DVD-Tipp: The Good Wife

Nach dem DVD-Ende von Suits musste dringend eine neue DVD-Serie her. Ganz ehrlich, das Fernsehprogramm ist live nicht zu ertragen … Lisa von Das ganz normale Chaos hat mich bei dem Beitrag zu Suits im Kommentar auf die Idee gebracht, The Good Wife auszuwählen.

The Good Wife fand ich schon ansprechend, als es im Fernsehen startete. Damals hatten wir aber gerade so viele Serien am Start, dass mir noch eine neue zu viel war. Jetzt kam der erneute Anstups dazu gerade recht.

Rollentausch

Worum geht es? Eine betrogene, gedemütigte Frau versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und Ihre Familie zu schützen, nachdem Ihr Mann im Gefängnis gelandet ist. So wird aus der Hausfrau wieder die vorherige Anwältin und aus dem ehemaligen Staatsanwalt ein Bittsteller. Dabei für mich nicht ganz unwichtig ist, dass der Herr von Chris Noth (Sex and the City …) gespielt wird. Im Klartext heißt das: Ich darf jetzt ungestraft jeden Abend Mr. Big anschmachten :) . Egal, was der Mieses spielt, er hat einfach was. Da Juliana Margulies auch absolut was fürs Auge ist, stellt das hier im Haus kein Problem dar …

Die Folgen der ersten Staffel sind bisher jede einzelne so dicht, dass mir weder die Gedanken abschweifen, noch ich irgendetwas gerne anders hätte. Das kommt selten vor und spricht für The Good Wife. Ich freue mich auf die kommenden Staffeln, die hier schon warten.

Was guckt Ihr gerade gerne? Kennt Ihr die Serie? Habt Ihr weitere Tipps?

Buchreview: Schlank im Kleiderschrank


Schlank im Kleiderschrank: Die Dinge-Diät für Ihre Klamotten
von Inge Dinge

Die Kleiderschrank-Diät lebt aus der Erfahrung von Inge Dinge und Ihren Freundinnen Karla, Moni, Petra und Vera. Jeder ist anders, kein Rezept passt für alle – und am Ende sind alle glücklich. Happy End. Ein Märchen? Nein. Muss man was dafür tun? Ja.

4 Schritte zum schlanken Schrank

  1. Selbsterkenntnis
  2. Reduktion
  3. Organisation
  4. Gleichgewicht halten.

Das kann, wer will. Wer nicht will, muss nicht wollen. Wer aber das Bedürfnis nach weniger ist mehr hat, wird mit dem Weg klar kommen. Einmal ausmisten reicht nicht, sonst kommt das Kleider-Jo-Jo. Gebraucht wird eine Kleiderumstellung. Ihr seht: Von der Vorratskammer zum Kleiderschrank ist nur ein kurzer Weg … Die Frage ist, warum sich das Zeug angesammelt hat, damit ein erneuter Berg vermieden werden kann.

Ziel: Schlanke Garderobe um Wohlstandsspeck reduziert

Bei der Zielerreichung helfen die konkreten Beispiele aus den sehr verschiedenen Lebenssituationen der Protagonistinnen. Etwas provokant, aber absolut passend, ist das Zitat von Seite 40 “Also ist alles, was in einen Kleiderschrank gehört, prinzipiell erst mal potenziell Müll, es sei denn, es kann seine Nützlichkeit beweisen und Sie können
glaubhaft argumentieren, warum es nicht in den Müll gehört. Und so
geht das Stufe für Stufe weiter.” Wenn man die Dinge in der Sichtweise betrachtet, fällt das Aussortieren leichter, als aus dem Guten die Maden zu ziehen.

Nudeln mit Soße

Petra zieht einen treffenden Vergleich (Seite 50ff) zwischen Kleidung und Pasta: Man brauche 70% Nudeln (langweilige Accessoires) + 30 % Soße (Accessoires) auf dem Teller (Körper), damit es gut sei. Ein bisschen Bling-Bling sei die Premium-Soße für besondere Nudelsorten. Leider kaufen wir Premium-Soßen viel lieber als Basics, alleine weil sie schon viel eher ins Auge fallen.*

Mutiger_Montag_www.meyrose.de_250_PixelZustimmen kann ich der Autorin zu “Wenn man sich in den richtigen Klamotten sieht, merkt man das” (Seite 54). Und deshalb sind nur 15 Lieblingsstücke erlaubt. Ansonsten gibt es aber keine Vorschriften zu den Zahlen. Wenn man unsicher ist, wird ein Funktionstest angeordnet, bei dem die Sachen wirklich in der Öffentlichkeit getragen werden müssen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Das erinnert an meine Aktion Mutiger Montag. Danach sind auch einige meiner mutigen Teile aus dem Schrank geflogen …

Fallstricke meiden

Eigene Kauffallen zu erkennen, hilft bei dem Erhalt des schlanken Schranks. Wenn ich oft in der Mittagspause unnötig shoppen gehe, kann ich mich fragen, was das mit meinem Job zu tun hat, und ggf. einen anderen Weg einschlagen. Was auch immer Eure Fehlkauffallen sind – Bikinis auf Ibiza? Wer weiß …

Gelebter Minimalismus

Der eine mag es üppiger, der andere reduzierter. Ein Zuviel von allem tut sicher keinem auf Dauer gut. Wie auch bei Pia Mesters Buch Minimalismus im Kleiderschrank** liegt der Dinge-Diät für Klamotten der minimalistische Ansatz zu Grunde. Im Vergleich zum Buch von Pia Mester erscheint mir dieses hier deutlich strukturiert, auch wenn die vier Schritte zu Grunde liegen und es Abbildungen zu Sortierprozessen gibt. Es ist also eher das Buch für die Freigeister unter Euch, die doch lieber nur einfach keinen weiteren Schrank anbauen möchten.

Fazit

Kurzweilige Lektüre mit konstruktiven Anregungen und charmantem Blick auf die Tücken der weiblichen Schränke.
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Das Buch wurde mir von der Autorin Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen zu bestellen. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

  1. * Vielleicht kaufe ich deshalb gerne Basic-Shirts bei s.Oliver, weil die dort gleich im Eingangsbereich liegen? []
  2. ** PR-Muster []
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