Körpersprache Hunde #1 die Rute

Paul auf Sylt am Strand in Wenningstedt

Die neue Blogserie Körpersprache Hund starte ich mit der Rute. Der Schwanz eines Haushundes wird Rute genannt. Dieses Körperteil habe ich für den Start ausgewählt, weil die Stellung so eindeutig zu sehen ist. Ich finde es leichter zu sehen, ob eine Rute nach oben oder unten zeigt als die Mimik eines Hundes zu erkennen.

Aus der Praxis für die Praxis

… sagte meine Marketingdozent regelmäßig. Bei der Serie ist mir wichtig klarzustellen, dass diese Beitragsreihe aus Sicht einer Ersthundehalterin geschrieben ist, die weder eine fachkundige Ausbildung noch jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Hunden hat. Es handelt sich um subjektive Beobachtungen und Erfahrungen aus der fast vierjährigen Praxis im Leben mit dem kastrierten Hütehundmischling Paul. Die Bedeutungen der Körpersprache können bei anderen Rassen, unkastrierten Hunden oder anderen Hütehunden völlig anders sein.

Schau genau hin und suche Referenzbilder

Wenn Du sehen willst, was ein Hund gerade kommuniziert, schau Dir einzelne Körperteile an und vergleich sie mit seiner Körpersprache in anderen Situationen. So bekommst Du ein Gefühl für das Individuum. Auf jedem der folgenden Bilder sind außer den von mir beschriebenen Stimmungen mit den Stellungen der Rute unzählige andere Signale zu sehen

  • Macht sich der Hund groß oder klein?
  • Ist der Fell glatt oder aufgeplustet?
  • Wie ist der Kopf geneigt?
  • Wie ist die Stellung der Ohren?
  • Was sagt die Mimik der Augen und im Lefzenbereich?
  • Wenn er sich bewegen würde, wäre auch noch wichtig, ob er das langsam, stakselig oder schnell tut.

Das alles lasse ich erstmal außer Acht, weil ich die Bilder fokussiert betrachten möchte. Alleine nur über die Stellung von Pauls Rute kann ich Dir schon sagen, ob er mit hoher Wahrscheinlichkeit gehorchen wird, abhauen möchte oder meinen Beistand sucht. Für diesen Beitrag habe ich Fotos von ähnlichen Stimmungen in verschiedenen Situationen gemacht.

Schau Dir an, wohin die Rute zeigt und wie sie in Bezug auf den Rücken steht. Ist sie die gerade Verlängerung des Rückens, wie sehr oder an welcher Stelle kringelt er sie ein?

Entspanntes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Gehen

Entspanntes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Gehen

Entspanntes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Gehen

Entspanntes Gehen

Interessiertes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: interessiert auf etwas am Wegesrand zugehend

Interessiert auf etwas am Wegesrand zugehend

Entspanntes Schnüffeln

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Schnüffeln

Entspanntes Schnüffeln

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Schnuppern

Entspanntes Schnuppern

Enttäuschung – das Leckerli kam zu spät

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Unsicher fragend, ob es vielleicht doch noch ein Leckerli gibt

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: unsicher und aufmerksam zugleich – fragend, ob doch noch eine Belohnung erfolgt

Unsicher und aufmerksam zugleich – fragend, ob doch noch eine Belohnung erfolgt

Ängstlich wegen Knallerei vor Silvester

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: ängstlich, die Rute ist komplett zwischen den Hinterläufen eingeklemmt wegen Böllerei vor Silvester

Ängstlich mit zwischen den Hinterläufen eingeklemmter Rute

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund – guck hier auch mal auf die Köpfe

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Fragen an Dich

  1. Kannst Du meine Interpretationen zur Aussage der Rutenstellungen auf den Bildern nachvollziehen?
  2. Wenn nicht: Was siehst Du auf den Bildern?
  3. Möchtest Du weitere Beiträge zur Körpersprache von Hunden am Beispiel von Paul lesen oder nicht?
  4. Wenn ja: Was interessiert Dich dabei als nächstes?
  5. Hast Du einen Verbesserungsvorschlag für die Beitragsreihe? Welchen?

Danke für Deine Unterstützung mit Feedback für das Gestalten der Blogserie!

Körpersprache Hunde – Blogserie

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Paul im Mai 2016 im Neugraber Moor

Einer der Leserinnenwünsche für 2019 ist, mehr Hundecontent hier im Blog zu lesen. Dazu beginne ich heute die Artikelreihe zum Thema Körpersprache bei Hunden. Die anderen Themen um Mode, Stilberatung, Beauty und sonstige Lebensthemen bleiben der Schwerpunkt im Blog, der vom Hundethema ergänzt wird.

Ohne Gewähr und Garantie

Als erstes ist mir wichtig klarzustellen, dass diese Beitragsreihe aus Sicht einer Ersthundehalterin geschrieben ist, die weder eine fachkundige Ausbildung noch jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Hunden hat. Was ich aber habe, ist ein Auge für Körpersprache und jahrzehntelange Erfahrung mit Katzen und anderen Tieren.

Als Zausel Paul – sein Instagram-Profil findest Du unter zausel_paul – bei uns einzog, war mir wichtig, ihn zu verstehen. Dazu habe ich mir bei einem Trainer Einzelstunden mit dem Hund gebucht. Das war eine gute Investition. Wie Paul zu uns kam, kannst Du im Beitrag Langeweile in Perfektion lesen.

Jeder Hund kommuniziert anders

Was ich schnell gelernt habe ist, dass jeder Hund seine Gefühlslage anders zeigt. Die äußeren Signale sind einerseits rasseabhängig – ein Windhund hat ganz andere Rutenstellungen als ein Hütehund – und anderseits vom Individuum abhängig. Sieht die Rute eingeklemmt aus, ist der Windhund vermutlich total entspannt, ein Hütehund ist wahrscheinlich unsicher oder ängstlich.

Auch Geräusche, die Hunde von sich geben, sind nicht immer klar zu deuten. Das ist schon bei ein und demselben Hund manchmal eine Herausforderung. Ein Beispiel: Wenn Paul bei Berührung brummt, ist zwischen Schmusebrummen oh weitermachen, ich bin im Stöhn-Genuss-Modus und Warnbrummen Finger weg oder sie könnten gleich weg sein für Fremde kaum ein Unterschied zu hören.

Wenn ich unsicher bin, ob Pauls Stimmung kippt, reicht mir neben dem Tonfall inzwischen ein Blick auf seine Lippen. Entspannt hängende Lefzen? Alles gut, weitermachen. Gerade harte Lippenlinie an der Seite? Lieber aufhören und ihm Raum für sich geben. Das mag bei anderen Hunden anders sein. Muss man alles erstmal lernen. Mehr dazu im Lauf des Jahres in einem Beitrag über seine Mimik.

Buchtipp Hundeverhalten: Mimik, Körpersprache und Verständigung

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Ich habe lange nach einem guten Buch gesucht, dass die Körpersprache der Hunde für mich entschlüsselt. Am ehesten ist das noch Barbara Handelman mit ihrem Buch über Hundeverhalten gelungen. Neben einer ausführlichen Einführung über Verhalten an sich gibt es ein Kapitel zur Anatomie des Hundes, was ich spannend finde. In den nächsten Abschnitten werden unglaublich viele Verhaltensweisen des Hundes in verschiedenen Situationen definiert, erklärt und mit illustrierenden Fotos verschiedener Rassen und Begegnungen begreifbar gemacht.

Herausfordernd fand ich, die verschiedenen Bilder zu ähnlichen Situationen im Detail zu erfassen und zu deuten. Mir wurde erst dabei klar, wie unterschiedlich die körperlichen Signale der verschiedenen Rassen sind. Fazit: Genau hingucken und auf Veränderungen achten. Bei Hunden – fremden Hunden und bei Paul – achte ich jetzt nicht nur auf die Körperhaltung an sich, sondern vielmehr darauf, wie sie sich in der Situation verändert. Was bei einem Hund eine entspannte Rute ist, ist beim anderen freudige Aufregung.

Natürlich gibt der Gesamteindruck die größte Information über seine Stimmung ab. Dennoch sind einzelne Körperteile und die Veränderungen in deren Haltung aussagekräftig. Bei der Wunschliste 2019 und dem Beitrag Restaurantbesuch mit Hund haben sich einige Leserinnen mehr Hundecontent für diesen Blog gewünscht. Das versuche ich mit dieser neuen Reihe Körpersprache Hund zu erfüllen. Weil die Ruten-Stellung so einfach zu erkennen ist, beginne ich mit ihr.

Ziel der Serie Körpersprache Hund

Paul ist nur ein konkretes Beispiel. Ich möchte mit der Serie den Blick des Betrachters auf Hunde schärfen. Hundehalter können mit einem genaueren Blick Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen sicherer einschätzen. Vielleicht kann ich bei Nicht-Hundehaltern das Interesse für Hunde wecken.

Mittsommernachtstraum Paul

Wir wissen letztlich nicht, von welcher Rasse Paul wirklich abstammt. In seinem Tierschutzvertrag steht eventuell Tervuerenmix. Tervueren sind langhaarige Varietäten des belgischen Schäferhundes. Wenn Tervueren neben ihm zu sehen sind, sieht er aber doch ein bisschen anders aus, weil zum Beispiel seine Ohren nicht stehen.

Er hat die Proportionen eines Australian Shepherds, aber ein ganz anderes Fell. Sein Kopf und das Fell sieht aus wie bei Leonbergern, aber die sind dreimal schwer als er und viel größer. Es gibt Fotos im Netz vom Harzer Fuchs, denen er ähnelt. Einig sind wir uns hier im Haus, dass Paul ein Hütehundmischling ist. Diese Einschätzung ist durchaus von Relevanz, wenn es darum geht, sein Verhalten einzuschätzen. Außerdem ist er kastriert.

Blogserie Körpersprache von Hunden am Beispiel von Hütehundmischling Paul

  1. Die Rute – der Beitrag geht gleich online, damit Du direkt weiterlesen kannst.

Wie erkennst Du bei Deinem und/oder fremden Hunden die Gesinnung? Worüber möchtest Du mehr bei der Körpersprache von Hunden wissen?

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Restaurantbesuch mit Hund – so ist es für alle entspannt

Restaurantbesuch mit Hund Paul - so ist es für alle entspannt!

Es gibt genug Anlässe im Alltag, bei denen unser Hund und aus guten Gründen nicht dabei sein kann/darf/soll. In diesen Fällen bleibt er alleine zu Hause oder geht in seine Hundetagesstätte. Das ist beides O.K. für Zausel Paul, aber ein Hütehundmischling ist am liebsten bei seinem Rudel.

Ohne Paul – ohne mich

Wir gehen nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag, regelmäßig außer Haus Essen und dabei finde ich es für alle Beteiligten essentiell, dass der Restaurantbesuch mit Hund für andere Gäste, uns und den Hund möglichst angenehm ist. Von Seiten der Gastwirte gibt es auf die Frage, ob ein Hund ins Lokal darf, übrigens erfahrungsgemäß nur genau zwei Antworten

  1. Ja, natürlich, selbstverständlich, warum sollte er nicht willkommen sein?
  2. Neeeeeein! Subtext: Wie kommen Sie auf diese absurde Idee?!?

Du kannst Dir vermutlich denken, dass wir Lokale mit Antwort 1 bevorzugen und dort unser Geld hintragen. Es wenige Lokale, die wir freiwillig ohne Hund besuchen, weil wir ihn da nicht passend finden, aber ich lasse mir das ungern vorschreiben.

Lifestyle mit Hund

Warum jetzt dieser Artikel? Bärbel vom Blog ÜFUFFZICH hat beim Beitrag Ü40 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle kommentiert:

“Beim USP hast Du übrigens Paul vergessen. Es gibt ja ein paar Blogger mit Hund, aber dein Zausel ist doch einzigartig.”

Recht hat sie! Weil die Beiträge mit und/oder über Paul bei einigen Lesern gut ankommen, werde ich vielleicht künftig öfter mal etwas aus meinem Leben mit Hund erzählen. Hast Du Lust auf solche Beiträge oder nervt Dich das Hundethema eher? Heute beginne ich mit dem Thema Restaurantbesuch mit Hund.

10 Tipps für einen gelungenen Restaurantbesuch mit Hund

  1. Such Dir für den ersten Besuch in einem Restaurant mit Deinem Hund ein Lokal aus, wo Hunde wirklich willkommen sind. Er spürt das schon an der Begrüßung durch das Personal und wird sich wohler fühlen, als wenn er nur geduldet wird.
  2. Geh die ersten Male zu Zeiten essen, in denen das Lokal eher leer als voll ist. Das entspannt die Gesamtsituation. Dazu bietet sich in besseren Lokalen mit gutem Personal die Mittagszeit an, wenn es nicht so überfüllt wie abends ist, die Kellner Zeit haben und sich gerne Mühe geben mit Dir und Deiner Fellnase.
  3. Sage bei der Reservierung, dass Du einen Hund dabei hast. In den meisten Lokalen bekommst Du dann einen Tisch, der mehr Plätze als Gäste am Tisch hat und ruhig gelegen ist. Ich bevorzuge Tische in der Ecke, mindestens irgendwo am Rand, weil dann weniger Ablenkung für den Hund entsteht. Wenn das Lokal mich noch nicht kennt, kündige ich einen lieben großen Hund an, auch wenn Paul nur mittelgroß ist. Spätestens mit der Ansage bekommen wir zu zweit mit Hund einen Vierertisch. Wenn ich das Lokal regelmäßig besuche, merke ich mir die bevorzugte Tischnummer und bitte bei rechtzeitiger Reservierung direkt um den Tisch. Das klappt fast immer.
  4. In einem Buch über Hundeerziehung habe ich in meiner Anfangszeit als Hundehalter gelesen, dass es unfein sei, wenn Hunde sich im Lokal schütteln und man das als guter Hundehalter zu unterbinden habe. Schön und gut, bei unfein und unangenehm für Gäste an den Nachbartischen stimme ich sofort zu. Nur wie unterbinde ich das? Die Antwort unseres Hundetrainers auf meine diesbezügliche Frage lautete: “Schütteln nach dem Aufstehen, wenn Ihr gehen wollt, ist ein Zeichen von Wohlbefinden beim Hund. Willst Du ihm verbieten, sich wohlzufühlen? Außerdem wird Dir das nicht gelingen.” Was nun tun? Zumal sich Paul gerne das Fell nach seiner Vorstellung wieder drapiert… Ganz einfach: Wenn ich das Signal zum Aufbruch gebe, steht Paul erst auf, wenn ich das erlaube. Ich sorge dafür, dass er sich unter dem Tisch schüttelt und ich davor stehe in Richtung anderer Tische. Das sieht dann kaum jemand und ich habe bisher dabei keine Haare auf andere Menschen und Tische fliegen sehen. Die Kunst ist an der Stelle, seinen Hund zu kennen und zu wissen, wann er sich schütteln wird und in welche Richtung.
  5. Nasse Hunde stinken. Da führt kein Weg dran vorbei. Deshalb vermeide ich es tunlichst, im Regen mit einem Hund ein Lokal zu betreten. Entweder fällt der Lokalbesuch aus oder er findet vor dem Spaziergang mit einem trockenen Hund statt. Es reicht schließlich, dass die meisten Hunde in trockenem Zustand schon nicht gerade wohlriechend sind. Da möchte ich das Wohlwollen von Gastgebern und anderen Gästen nicht überstrapazieren. Bei trockenem Wetter ist es natürlich schöner für den Hund, wenn er sich vorher bei einem Spaziergang ein bisschen auspowern und leeren kann.
  6. Einige Hunde frieren leicht oder brauchen einen definierten Platz, um sich entspannen zu können. Dafür kannst Du eine leichte Liegedecke für Deinen Hund mitnehmen. Zum Glück brauchen wir das nicht, Paul legt sich überall hin, wo wir verweilen. Er plustert sich sein Fell von unten warm und friert bei Zeltpartys weniger als ich.
  7. Sicherheitshalber binde ich Paul an. Entweder suche ich mir einen Pfeiler am Tisch, ein Tischbein – Achtung: nur bei stabilen Tischen – oder ich lege die Leine mit einer Schlaufe um ein Stuhlbein. In den meisten Fällen würde er eh bei uns bleiben, wenn er erstmal liegt – aber darauf möchte ich mich nicht mit Besteck oder Glas in der Hand verlassen.
  8. Wenn Deinem Hund vom Personal etwas zu trinken angeboten wird, nimm es an. Sonst kommt in guten Lokalen nämlich alle fünf Minuten ein anderer Kellner und fragt, ob der Hund etwas zu trinken haben möchte und warum die Kollegen das noch nicht gebracht haben.
  9. Ignoriere den Hund, wenn alle sitzen. Spätestens dann wird er sich irgendwo in Deiner Nähe einen Platz suchen. Paul muss nicht immer vollständig unter dem Tisch liegen, weil das oft zu eng für ihn ist oder riesige Tischsockel aus Metall mit Kanten im Weg sind. Wichtig finde ich nur, dass er andere Gäste nicht belästigt und dem Personal nicht als Stolperfalle im Weg liegt. Ansonsten darf er gerne auch an der Stirnseite des Tisches liegen und alles überwachen.
  10. Üben, üben, üben!

Was für Erfahrungen hast Du mit Hunden in Lokalen?

Ü40 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit braunem Schal funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Zausel Paul gehört auch dazu!

Dieser Blog ist ein Unternehmensblog. Das Unternehmen bin ich und deshalb hat er meinen Namen, weil ich hier persönlicher schreibe als auf meiner Firmenwebseite. Zu Beginn 2009 hieß er Mode & Stil. Daraus wurde 2013 meyrose – fashion, beauty & me, denn das sind die Kernthemen, über die ich am meisten schreibe. Aus der Perspektive einer Imageberaterin über 40 veröffentliche ich zusätzlich immer mal wieder Beiträge zu Stilberatung und Farbberatung. Den Untertitel habe ich deshalb später ergänzt durch den Zusatz

Ü40 Lifestyle-Blog von Imageberaterin Ines Meyrose aus Hamburg – Inhaberin image&impression e.K.

So ist kurz und auf den Punkt zu sehen, wer hier bloggt. Zum einen ist mir wichtig, dass die Leser wissen, wen und was sie hier erwartet. Zum anderen möchte ich, dass der Blog in den Suchmaschinen zu den passenden Suchanfragen angezeigt und gefunden wird.

Für mich ist Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – kein Schimpfwort, sondern tägliches Brot. Kunden finden mich primär über das Internet und dafür ist es elementar, dass ich dort unter den gesuchten Begriffen auffindbar bin. Ich investiere lieber Zeit in wertvollen Content als Geld in Anzeigen bei Suchmaschinen.

Mein USP

Als Marketingfachfrau weiß ich natürlich, dass ohne unique selling proposition gar nichts geht. Mein USP – auf Deutsch Alleinstellungsmerkmal – ist, dass ich bei den Outfit-Blogbeiträgen nach Möglichkeit gezielte Umsetzungstipp für meine Leser gebe.

Ich zeige nicht nur einfach ein Outfitfoto und nenne ggf. Bezugsquellen, sondern schreibe mehr oder minder ausführlich dazu, was ich mir dabei gedacht habe und gebe zu konkreten Sachen immer mal wieder Tipps, wie verschiedene Personen das für sich adaptieren könnten. Selbst Leser, die eine individuelle Stilberatung niemals buchen würden, weil sie Angst vor Einschränkung haben, finden hier immer wieder wertvolle Tipps für den Feinschliff ihres Kleidungsstils.

Dass mein Reaktionsplan eine klare Struktur hat, ist Teil meiner Persönlichkeit. Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich ein digitales Tool für den Blog-Redaktionsplan verwende. Nein, mein Tool ist mein Kopf. Ich habe grob im Blick, welche Themen ich wie in den kommenden Monaten platzieren möchte und plane konkret 2-3 Wochen im Voraus. Ideen speichere ich als Artikelentwürfe.

Nach Möglichkeit veröffentliche ich drei Beiträge pro Woche. Wenn es zeitweise weniger sind, mindestens einen pro Woche am Sonntag. Warum am Sonntag? Weil ich an diesem Wochentag die höchsten Besucherzahlen erreiche mit einem frischen Beitrag.

Warum der Ü40 Altersstempel?

Mit diesem Stempel im Untertitel habe ich mich tatsächlich schwer getan. Ist es für meine Leser relevant, wie alt ich bin? Sind die Tipps, die ich als Imageberaterin gebe nicht alterslos umsetzbar? Schließlich habe ich live Kunden vom Teenageralter bis Ü70. Warum spielt mein Alter hier im Lifestyle-Blog eine Rolle? Ganz einfach, weil der Lifestyle in den meisten Fällen doch irgendwie altersabhängig ist.

Es gibt einfach Dinge, für die ich mit Ü40 zu alt bin – siehe meine Murthaugh-Liste. Die einzelnen Punkte sind individuell, aber mir wird vermutlich jeder Mensch zustimmen, dass man sich in verschiedenen Lebensphasen anders fühlt und für andere Dinge interessiert. Das beinhaltet selbstverständlich auch Mode- und Beautythemen. Dazu gibt es anderseits Dinge, für die ich noch zu jung bin.

Meiner Erfahrung nach wissen Leser gerne, aus welcher Altersperspektive heraus Artikel geschrieben werden. Viele meiner Leserinnen sind Ü50, einige Ü60 und natürlich sind auch viele jüngere dabei. Es ist wie im wahren Leben – Bekanntschaften und Freundschaften können über Generationen hinweg entstehen, wenn Lebenseinstellungen und Interessen zueinander passen. Als Blogger 40 plus habe ich schon viel erlebt und im Normalfall noch eine Menge vor mir.

Was unterscheidet mich mit Ü40 von Ü30?

Weniger Mode – mehr ich. In meinen 20ern und 30ern habe ich mich dafür interessiert, was im Trend liegt und teilweise versucht, das für mich passend umzusetzen. In meinen 40ern hat das Interesse an Trends deutlich nachgelassen. Ich beschäftige mich zwar damit, weil es für meine Kunden relevant sein kann, aber setze das nicht mehr bewusst für mich um.

Mir ist wichtiger geworden, dass ich möglichst wenige Sachen besitze und die möglichst oft trage. Farblich und stilistisch sind die meisten Bekleidungsstücke in meinem Repertoire kombinierbar. In den 30ern wollte ich teilweise möglichst viele schöne Sachen besitzen, heute lebe ich minimalistischer.

Qualität war mir schon immer wichtig. Dennoch habe ich mit Ü30 noch regelmäßig beim Textilschweden gekauft. Es waren auch Sachen dabei, die lange gehalten haben, teilweise sogar aus Bio-Baumwolle. Inzwischen frage ich mich aber, ob die Qualität der günstigen Ketten so sehr nachgelassen hat oder ich die schlechte Verarbeitung und das teils miese Material früher nicht so erkannt habe.

Polyesterklamotten mochte ich noch nie gerne, aber in den 30ern habe ich da deutlich mehr Kompromisse gemacht, gerade bei leichten Sommerkleidern und Tuniken. Inzwischen mag ich Tops und Tuniken daraus nicht mal mehr anfassen und lasse sie gleich im Laden hängen. Natürlich gibt es Ausnahmen, ich trage Jacken aus Kunststoffen und Funktionskleidung. Wenn sich ein Hightech-Stoff gut anfühlt, muss es kein Naturprodukt sein. Den sicheren Griff zum teuersten Stück im Laden habe ich schon immer beherrscht. Ich kaufe lieber ein wertiges Teil als zwei Billigdinger.

Frauen über 40 haben meistens eine andere Figur als deutlich jüngere oder ältere. Natürlich lassen sich die Stiltipps auch auf andere Altersgruppen übertragen, aber die Grundbedürfnisse sind vielleicht andere. Es geht mir bei der Figur weniger um dick oder dünn, sondern mehr um die Veränderung des Körpers mit dem Altern und die Sache mit der Schwerkraft. Der Knochenbau bleibt der gleiche, aber wo sich Fett ansammelt oder die Schwerkraft zuschlägt, ist alters- und personenabhängig. Bäuche werden mehr, Popos weniger, scharfe Kinnlinien werden weich und die Hände werden nicht gerade faltenfreier. Ich mache hier im Blog keine individuelle Kundenberatung, sondern zeige mich beispielhaft.

Die Haut einer durchschnittlichen 40jährigen hat andere Bedürfnisse als die einer deutlich jüngeren oder älteren Frau. Das ist ganz normal, alleine schon durch hormonelle Veränderungen. Bis Anfang 20 habe ich weder Gesicht noch Körper eingecremt und hatte schöne Haut. Dann fing ich an, Armen und Beine einzucremen und den Rest an der Hand im Gesicht zu verteilen. Gesichtscreme habe ich mit Mitte 20 erstmals verwendet, Fußcreme und Seren erst Jahre später.

Nicht umsonst gibt es Produkte mit dem Namenszusatz für junge oder reife Haut. Wobei ich das Wort reif in dem Zusammenhang deplatziert finde; ich bin kein Apfel. In den 30ern wurden meine Pflegeansprüche höher und die Falten mehr. In den 40ern kamen gefühlt über Nacht Pigmentflecken im Gesicht dazu, die Dank wirksamer hochwertiger Gesichtspflegeprodukte inzwischen fast wieder weg sind. Mit über 40 war ich auf einmal bereit, deutlich mehr Geld für Beautyprodukte auszugeben als vorher.

Bei der Vorstellung von Make-up-Produkten im Blog kommt es darauf an, wie alt die Zielgruppe ist. Hast Du mal versucht, ein faltiges Schlupflid mehrfarbig schön zu schattieren und mit einem exakten Lidstrich zu betonen? Viel Spaß dabei! Die meisten Frauen mit Ü40, die ich kenne, schminken sich weniger als früher, aber mit besseren Produkten. Flüssiges Make-up braucht für ältere Haut eine andere Konsistenz als für junge. Trockene Haut ist mit Puderprodukten selten gut bedient.

Es gibt zweifelsohne gute Drogerieprodukte, aber meistens hat Qualität auch bei Beautyprodukten ihren Preis. Was nützt es mir, wenn eine Creme zwar Falten mindert, aber nicht ordentlich einzieht? Meine Ansprüche sind jedenfalls deutlich gestiegen. Sagt sich leicht, wenn man als Blogger gesponserte Produkte erhält, aber dennoch kaufe ich viele hochwertige Produkte auf eigene Rechnung zusätzlich ein.

Nach Ü40 kommt Ü50

Über das Thema des Alterstempels bei Bloggern habe ich mir nicht alleine Gedanken gemacht. Bärbel hat sogar gleich ihren ganzen Blog danach benannt: ÜFUFFZICH. Sie hat mit Ü50 angefangen zu bloggen und der Name ist Programm. Wenn Du wissen möchtest, was aus Bärbels Sicht ihren Ü50 Blog charakterisiert, lies bei ihr den heutigen Beitrag Ü50 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle.

Ist für das Dich das Alter bei Bloggern relevant? Warum liest Du hier?

Herbstlook 2018: Jeanskleid mit Stiefeletten oder Stiefeln

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit braunem Schal funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Als Claudia vom Blog HappyFace313 zur Blogparade Wie Style ich… Denim? aufrief, habe ich mich nicht beteiligt, weil ich keinen besonderen Jeanslook parat hatte. Manchmal ändert sich das ganz schnell, denn dieses Kleid habe ich mir letzte Woche gegönnt. Zu spät für die Blogparade – aber rechtzeitig für einen Blogbeitrag mit einem Herbstoutfit.

Der Nachteil an einigen Personal Shopping Touren für Herbstkleidung ist, dass ich auch für mich ständig im Vorbeigehen schöne Sachen sieht. Als ich das nächste Mal zur Vorbereitung einer Einkaufsbegleitung im Laden daran vorbei kam, rief dieses Kleid so laut nach mir, dass ich es nicht überhören konnte.

Die Tücken von Jeanskleidern und Hemdblusenkleidern

Jeanskleid / Hemdblusenkleid von Esprit - Kragendetail

Mit Hemdblusenkleidern und Jeanskleidern stehe ich an sich ein bisschen auf Kriegsfuß. Ich mag sie gerne bei anderen Frauen leiden, sehe selbst aber in den meisten Modellen nicht gut aus. Die zwei Jeanskleider meines bisherigen Lebens waren am Ende doch aus zu steifem Stoff. Hemdblusenkleider sitzen bei mir gerne am Busen und Bauch entweder nur im Stehen oder im Sitzen gut. Bei diesem weiten Modell aus weichem Stoff besteht das Problem nicht. Ich kann sitzen, stehen und im Kreis tanzen – es passt immer!

Jeansblau am Herbstfarbtyp

Nun ist Jeansblau als Herbstfarbtyp nicht gerade eine ideale Farbe für mich. Im Beitrag mit meiner Jeansjacke in Hellblau am Herbstfarbtyp habe ich Dir letztes Jahr bereits gezeigt, wie ich ein helles Jeansblau kombiniere. Bei diesem Kleid in mittlerem Jeansblau verwende ich das gleiche Tuch dafür. Der Farbenmix mit viel Orange bringt eine warme Farbe ans Gesicht und setzt einen schönen Kontrast. Ruhiger wirkt die Kombination mit einem dunkelbraunen Schal.

Stiefeletten oder Stiefel mit kleinem Absatz zum Kleid?

Boots / Stiefeletten Maca Kitzbühel

Bei Stiefeletten sieht man mehr vom Bein, das damit schlanker aussieht. Wenn die Stiefeletten an den Fesseln einigermaßen schmal sind und an einer schmalen Stelle des Beins aufhören, funktionieren sie bestens zum Rock oder Kleid, wie Du im Beitrag Flache Schuhe zum Ausgehoutfit im Winter an einem Beispiel von Tina sehen konntest.

Nun sind meine Stiefeletten nicht ganz flach, aber der Absatz ist so klein, dass ich im Alltag gut darauf laufen kann. Die Farbe nennt sich Grau, sie passt sich optisch Dunkelbraun, Grau und Dunkelblau perfekt an. Ich hätte die Chamäleonfarbe Taupe genannt. Meine dunkelbraunen Velourlederstiefel mit ebenso kleinem Absatz kannst Du im Beitrag Festliche Kleidung tragbar im Alltag: 1 Kleid – 4 Looks genauer sehen.

Welche Strumpfhosenfarbe zum Jeanskleid kombinieren?

Bei der Farbe der sichtbaren Teile der Beine gibt es drei Möglichkeiten zur Farbgestaltung, wenn Du Strumpfhosen oder Leggings trägst

  • Strumpfhose in einer Kontrastfarbe/-muster zum Kleid und Schuhen
  • Strumpfhose in der gleichen oder ähnlichen Farbe wie das Kleid.
  • Strumpfhose in der gleichen oder ähnlichen Farbe wie die Schuhe.

Ich habe mir heute die Mühe gemacht, verschiedene Variationen zu zeigen und von meinem geduldigen Fotografen ablichten zu lassen. Es gibt nicht nur Fotos mit dem bunten Tuch und dem braunen. Zu dem braunen Schal trage ich dunkelblaue Leggings – orientiert an  Kleiderfarbe – jeweils einmal zu Stiefeletten und Stiefeln. Zu dem bunten Tuch trage ich eine dunkelbraune Strumpfhose – orientiert an Kleiderfarbe – jeweils einmal zu Stiefeletten und Stiefeln.

Outfit mit braunem Schal und dunkelblauen Leggings

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeletten – mit braunem Schal funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit braunem Schal funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit braunem Schal funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Outfit mit buntem Tuch und dunkelbrauner Strumpfhose

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeletten – mit Schal im warmer Farbe funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit Schal im warmer Farbe funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit Schal im warmer Farbe funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Fazit

Vor dem Spiegel sind die Unterschiede in den Farben der Beine deutlich auffälliger als auf den Bildern. Für andere Menschen von weitem wird es so ähnlich wirken, dass ich beide Farben gleichwertig passend finde. Wichtig ist mir nur, dass zu den dunklen Schuhen die Beine dunkel sind, weil die in dunkel schlanker aussehen und es die Beine nicht optisch unterteilt wie eine Kontrastfarbe zu den Schuhen. Die Farbe an sich ist mir also gar nicht so wichtig – Hauptsache es ist eine dunkle!

Bei den eng anliegenden dünnen Velourlederstiefeln ist der Unterschied in der Wirkung zu den Stiefeletten auch nicht so groß. Für mich passt beides. Die Stiefeletten trage ich jetzt, da es noch nicht so kalt ist. Wenn die kühleren Herbsttage kommen, wärmen mich die Stiefel besser.

Welcher Look ist Dein Favorit? Wie ist Dein Verhältnis zu Jeanskleidern?

Warum ich meine Selbstständigkeit liebe

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Meinen Job in der Schifffahrtsbranche 2005 zu kündigen und mich mit image&impression selbstständig zu machen, was eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Angeregt durch den Beitrag 11 Wahrheiten übers Gründen, die dir vorher keiner sagt von Lydia Krüger auf Edition F habe ich mir Gedanken gemacht, was ich daran so liebe. Drei Punkte sind dabei elementar.

1. Freie Zeiteinteilung

Buchenblatt im Meyer's Park in Hamburg

Ich bin Herrin meiner Zeit. Am schlimmsten fand ich in den fast 13 Jahren im Büro als Angestellte das enge Zeitkorsett der Arbeitszeiten. Urlaub? 25 Tag im Jahr plus irgendwann ein paar Tage mehr für Alter und Firmenzugehörigkeit. Gleittage? In einem Unternehmen durfte man 6,5 davon im Jahr nehmen, so kam ich dann auf 31 freie Tage. In anderen Unternehmen gab es die Möglichkeit gar nicht, da hatte ich mit Glück 27 Urlaubstage.

Überstunden? Immer gerne! Abbummeln? Nicht so gern gesehen. Lange Mittagspause zum Treffen mit einer Freundin – was ist das? Das gehörte zu den Arbeitsumständen, die mich aufgerieben haben.

Jetzt bin ich selbst dafür verantwortlich, wie viel ich wann arbeiten möchte. Es gibt im Jahr immer Zeiten, in denen ich nicht weiß, wo mir der Kopf steht, weil viele Kunden mich auf einmal buchen wollen. Dafür kann ich Kraft tanken in ruhigeren Zeiten, zum Beispiel den Sommerferien, in denen ich meistens weniger zu tun habe. Da kann ich mich dann verstärkt um den Blog, meine Webseiten und Hintergrundarbeiten kümmern.

Es macht mir gar nichts aus, viel zu arbeiten, aber ich kann entscheiden, zum Beispiel am nächsten Tag einfach mal auszuschlafen, auch wenn es kein Sonntag ist, oder tagsüber einfach mal die Sonne zu genießen. Ich kann Pausen nach Belieben machen und ausdehnen. Dafür arbeite ich gerne auch mal abends oder am Wochenende.

2. Neue Menschen

Bleistifte - Give-aways - von image&impression mit dem Aufdruck "Das Leben ist bunt!" und www.imageandimpression.de

Durch meine selbstständige Arbeit als Imageberaterin (seit 2005) und Mediatorin (seit 2008) habe ich ständig mit neuen Personen zu tun. Ich habe zwar ein paar dauerhafte Firmenkunden, aber mit meinen Ansprechpartnern dort habe ich nur bei der Auftragsvergabe und Feinabstimmungen zu tun. Die Teilnehmergruppen sind immer wieder neu zusammengesetzt.

Das Ziel meiner Arbeit ist meistens Hilfe zur Selbsthilfe. Eine Mediation löst im besten Fall den Konflikt so, dass ich nicht mehr gebraucht werde. Eine Farbberatung macht man einmal im Leben. Manchmal nach vielen Jahren ein zweites Mal, wenn sich die eigenen Farben deutlich verändert haben und man einfach nochmal einen Kontrollblick darauf haben möchte. Von einer Stilberatung hat man auch sehr lange etwas.

Ich habe zwar Kunden, mit denen ich regelmäßig als Personal Shopper einkaufen gehe, aber meistens geht es dabei darum, meinen Kunden zu zeigen, wo sie passende Kleidung bekommen und wie ich im Laden die passenden Dinge schnell erkenne. Der Nachteil ist dabei, dass ich ständig neue Kunden zu akquirieren habe. Der Vorteil ist, dass es spannend ist, immer wieder neue Menschen kennenzulernen. So bleibt mein Leben bunt. Mein Mann sagt immer so schön:

“Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.”

Irgendwas mache ich offenbar richtig, denn meistens habe ich zauberhafte Kunden.

3. Zausel Paul

Bloggerhund Paul

Nur dank der flexiblen Zeiteinteilung, Arbeit im Backoffice im Homeoffice – da ich von der Steuererklärung bis zur Webseite alles selbst mache, kommt einige Zeit dafür  zusammen – und weil viele Termine außer Haus nicht so lang sind, können wir einen Hund halten. Dass der Zausel das Beste ist, was mir in den letzten Jahren passiert ist, ist eh klar, oder?

Bist Du lieber selbstständig oder angestellt im Berufsleben?

Die Rückkehr des Friesennerzes

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Ines Meyrose – Outfit 20180920 auf Sylt in Kampen am Strand mit Regemantel HafenCirty Coat von BMS in gelb - Portrait

Von der HafenCity nach Kampen auf Sylt

In diesem Regenmantel übersieht mich niemand mehr! Seit zwei Jahren schleiche ich schon um den HafenCity Coat SoftSkin Comfort von BMS, den es übrigens bis Größe 56 gibt. Er fällt allerdings eine Nummer kleiner aus als meine anderen Jacken. Er wird auch großen Frauen passen. Die Taille sitzt recht tief bei mir und die Ärmel sind sehr lang.

Ines Meyrose – Outfit 20180920 auf Sylt in Kampen am Strand mit Regemantel HafenCirty Coat von BMS in gelb

Die Sonne lacht im Regen

Als im September auf Sylt der Wetter nicht ganz durchgehend so toll war wie gebucht, konnte ich nicht mehr widerstehen und habe ihn mir in Gelb gekauft. Das Sonnenblumengelb macht mir an grauen Tagen gute Laune und im Herbst können mich Autofahrer bei abendlichen Hunderunden darin gut sehen.

Ines Meyrose – Outfit 20180920 auf Sylt in Kampen am Strand mit Regemantel HafenCirty Coat von BMS in gelb

Ines Meyrose – Outfit 20180920 auf Sylt in Kampen am Strand mit Regemantel HafenCirty Coat von BMS in gelb

Ines Meyrose – Outfit 20180920 auf Sylt in Kampen am Strand mit Regemantel HafenCirty Coat von BMS in gelb

Ines Meyrose – Outfit 20180920 auf Sylt in Kampen am Strand mit Regemantel HafenCirty Coat von BMS in gelb

Ines Meyrose – Outfit 20180920 auf Sylt in Kampen am Strand mit Regemantel HafenCirty Coat von BMS in gelb

Mein Blogger-Netzwerk

  • Sabine Gimm hat den gleichen Regenmantel in einer anderen Farbe. Schau mal im Beitrag Amrum – Reif für die Insel? bei ihr vorbei.
  • Danke an Bärbel für den Tipp mit dem Rahmen #einflirtfürsleben #kampensylt. Das Holzplateau in Kampen kannte ich natürlich. Da haben wir schon 2014 einen Softshellmantel und 2016 Schokolade zum Anziehen fotografiert, aber der coole Rahmen ist neu. Schau mal bei Bärbel, wo wir auf der Insel schon zusammen waren, zum Beispiel hier, hier oder hier fast. Dieses Jahr haben wir es auch schon zusammen nach Sylt geschafft, wie Du auf Instagram sehen kannst. Schön, wenn man gute Ideen gemeinsam umsetzt!

Von Polen-Paule zu Kampen-Paule

Hütehundmischling Paul in Kampen auf Sylt

Als Paul 2015 aus Polen zu uns kam, wurde er gleich nach vier Wochen mit den Urlaub nach Sylt genommen. Seinen ersten Nordseestrand hat er in Kampen kennengelernt. Gefällt ihm. Die Wattseite mag er dennoch lieber, weil es dort mehr zum Schnuppern gibt.

Welche Jacke trägst Du im herbstlichen Regen?

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