Geht doch! #10 Volantärmel an kurviger Frau

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Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Bluse mit Volantärmeln - Frühlingsfarbe Apricot

Was ist ein Volant?

Erstmal zur Begriffsklärung: Volants sind keine Rüschen, auch wenn die Worte gerne verwechselt werden. Volants bestehen aus Kreissegmenten, die glatt angenäht sind, deren Stoff dann in Wellen fällt. Rüschen bestehen aus einem geraden Stück Stoff, der beim Nähen zusammengerafft oder gefältelt angenäht wird. Bilder und eine umfassende Erklärung dazu findest Du bei Bloggerin Beate vom Bahnwärterhäuschen im Beitrag Rüsche versus Volant.

Stilberatung: Was sind die Tücken bei Volants?

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Bluse mit Volantärmeln - Frühlingsfarbe Apricot

Volants tragen auf. Sie addieren Volumen, das ist ihr Sinn. Sie geben Kleidung etwas Weiches, Verspieltes. Das passt oft nicht im Stil zur Trägerin oder nicht zu der Art des Kleidungsstücks.

An einem Streublümchenkleid wirken zarte Volants an den Abschlüssen stimmig. An einem schlichten Jerseyshirt im sportlichen Look finde empfinde ich sie als unpassenden Stilbruch. Das war 2018 modern und ist auch 2019 noch zu sehen, gefällt mir aber in den meisten Fällen nicht. Was mich aber dennoch nicht davon abhält, Sneaker zur Bluse zu kombinieren.

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Volants an Ärmeln betonen die Stelle, an der der Ärmel endet, und fügen Volumen hinzu. Bei Frauen mit A- und O-Figurtyp, mit viel Busen oder kleiner Statur rate ich in Stilberatungen von Volants an den Ärmeln ab, weil bei

  • langen Ärmeln breite Hüften betont werden.
  • überlangen Ärmeln kleine Frauen noch kleiner und zudem unsicher wirken.
  • 3/4-Ärmeln der Bauch betont wird.
  • 1/4-Ärmeln der Busen mehr wirkt.

Weil das bis auf den Bauch alles auf mich zutrifft, habe ich bisher die Finger von Volantärmeln gelassen. Im Gegenzug passen Volantärmel zu allen Frauen, die gegenteilige Figuren haben, also schmale Hüften, einen langen Körper, flachen Bauch, kleinen Busen oder denen die Betonung aus sonstigen Gründen nichts ausmacht und die den Stil mögen.

Warum Geht doch! bei dieser Bluse?

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Bluse mit Volantärmeln - Frühlingsfarbe Apricot

  • Der Ärmel hat die seltene Länge, die an der Armbeuge endet. Er addiert zwar Volumen, lenkt aber auch den Blick zur Taille und damit weg von meinem Busen.
  • Der Volant ist dezent.
  • Der gerade Schnitt der Bluse versachlicht die verspielten Wellen des Volants.
  • Die Bluse ist hüftbedeckend, ihre Länge gleicht die stauchende Wirkung des Volants aus.
  • (Der Stoff und die Farbe der Bluse sind so fantastisch, dass ich die Volants immer noch abtrennen lassen kann, wenn sie mich auf Dauer nerven.)

Apricot am Herbstfarbtyp

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Bluse mit Volantärmeln - Frühlingsfarbe Apricot

Ich trage als Herbstfarbtyp gerne Oberteile in der Farbe Apricot, sie sind nur nicht immer leicht zu finden. Diese gedeckte, warme, zarte Farbe macht mir gute Laune, ohne zu aufdringlich zu sein. Deshalb freue ich mich, diese Bluse in einem Outlet gefunden zu haben. Es ist ein Musterkollektionsteil, von dem ich nicht weiß, ob es in Serie ging.

Grüße vom Zausel aus dem Meyers Park

Paul im Meyers Park - Mai 2019

Hier geht es zu den anderen Beiträgen der Reihe Geht doch! – Kleidungsstücke und Accessoires, die Risiken und Nebenwirkungen haben können.

Wie stehst Du zu Volants an Ärmeln?

Gute-Laune-Kleid in der Trendfarbe Gelb

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Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden

Gelb ist für mich eine absolute Gute-Laune-Farbe. Je sonniger das Gelb ist, umso besser. An warmen Farbtypen sehen diese sonnigen Gelbtöne fröhlich und passend aus. Kühle Farbtypen können zu zitronigen Nuancen greifen. Das Kleid namens Anastasia habe ich vor einigen Wochen bei Boden gekauft. Die Grundfarbe ist Weiß. Im Sonnenlicht wirkt das ganze Kleid sonnig-gelb.

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

Die Sterne erinnern mich an Seesterne, vielleicht wegen des Wellenmusters drumherum. Obwohl ich eigentlich ganz klar im Team Punkte oder Streifen bin, habe ich mich in dieses Muster sofort verguckt. Das liegt vermutlich an der warmen Ausstrahlung, die ich im Winter suchte, als ich das Kleid gekauft habe. Außerdem sind die Sterne von Kreisen umrahmt, was sie weicher und quasi zu Punkten macht.

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

Ostermontag konnte ich das Hemdblusenkleid erstmals tragen. Es passt für mich in die Stadt und zur Arbeit genauso wie in die Fischbeker Heide zum Hundespaziergang. Ich mag den schwingenden Rockteil ebenso wie dass die Oberarme und Dekolleté bedeckt sind. Der Baumwollstoff trägt sich angenehm, der Schnitt gibt Bewegungsspielraum.

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

Die Sandaletten mit mittelhohem Blockabsatz von Paul Green habe ich mir zu dem Kleid gekauft, sie sind aber auch zu Jeans und kurzen Hosen kombinierbar. Klar würden elegantere Schuhe zu dem Kleid schöner aussehen. Aber was nützt es, wenn ich darauf nur stehen und nicht laufen kann? Nichts.

Paul Green Sandaletten braun mit Blockabsatz

Also trage ich lieber Sandaletten mit Blockabsatz und etwas Halt um den Knöchel als ganz flache Schuhe dazu. Mit flachen Schuhen funktioniert dieses Kleid bei mir nicht, weil es dann zu lang wirkt. Kürzen möchte ich es nicht, weil mir die Länge des Rockteils in der Gesamtsilhouette gefällt.

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

Was ist Deine Frühlingsfarbe 2019?

486 g Wollmonster erster Güte aus Kaschmir im Winter an der See

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Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Kennst Du das, dass Du etwas in die Hand nimmst und weißt, dass Du es nie wieder loslassen möchtest? So geht es mir mit diesem Kaschmirponcho von Sarazul im Urlaub auf Sylt. Endlich mal wieder ein schönes Schnäppchen aus dem Different-Outlet! Bei einem Rabatt von 70% war er bezahlbar.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Wir hatten eine komplette Woche Traumwetter, wie Du auf den Bildern – alle ohne Filter! – siehst. Letztes Jahr hatten wir um die Zeit noch Schnee auf der Insel, dieses Jahr war es schon frühlingshafter, aber immer noch kalt. Kalt und wunderschön. Auf dem Rückweg wurden wir in Husum obendrein mit der Krokusblüte belohnt.

Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Am letzten Urlaubstag hatte ich Lust, noch ein paar Fotos für den Blog mit dem Poncho zu machen. Also genau genommen machen zu lassen … Die Devise lautete: Auf zum roten Kahn an der Buhne 16 in Kampen, an dem wir schon viele schöne Fotos gemacht haben. Der Kahn war allerdings unter Sandbergen begraben. Wir haben daneben eine Alternative gefunden.

Kurz und knapp vs. Bilderflut

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ich bevorzuge Blogartikel mit wenigen Bildern. Kurze Ladezeiten und auf den Punkt das Relevante zu sehen und lesen – so mag ich das. Ich weiß aber, dass andere Menschen gerne auch mal mehr Bilder sehen. Ich könnte jetzt behaupten, dafür ausnahmsweise viele Bilder gemacht zu haben. Ist aber nicht so.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Es gab noch deutlich mehr Bilder und ich konnte mich nicht entscheiden, welche ich in den Beitrag nehmen möchte. Weil die weitere Reduktion der Bilderanzahl länger gedauert hätte, als diese Bilder zu beschneiden, halbwegs gerade zu rücken und zu verkleinern, gibt es heute aus Faulheit viele Bilder und mich von allen Seiten.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Haptik vs. Optik

Darüber dass der Poncho, der eigentlich eine Weste ist, weil er Armlöcher hat, kein Figurschmeichler ist, brauchen wir nicht zu sprechen. Er ist ein haptischer Schmeichler, in den ich mich primär auf dem Lesesofa einkuscheln werde. Eine allerfeinste Wolldeckenalternative sozusagen.

Ines Meyrose – Outfit 20190301 mit Kaschmirponcho von Sarazul – Location: Buhne 16 in Kampen auf Sylt

Spaßeshalber habe ich ihn auf die Küchenwaage gelegt, weil er sich so kompakt anfühlt. Er wiegt 486 g. Zum Vergleich: Der dunkelblaue Kaschmirrollkragenpullover, den ich darunter trage, bringt nur 208 g auf die Waage. Du kannst Dir also vorstellen, wie viele Luftkammern sich in dem neuen Wollmonster bilden und wie kuschelig es sich darin wohnt.

Wellhornschnecken auf Sylt

Wellhornschneckengehäuse in Kampen auf Sylt am Strand

Wellhornschneckengehäuse finde ich wunderschön als Dekoration. Am besten findet man sie auf Sylt an einigen Strandabschnitten im Herbst und Winter, zum Beispiel am Strand der Sansibar, in Hörnum an der Westseite und nördlich vom Kampener Hauptstrand.

Damit sie zu Hause nicht riechen, nehme ich nur welche ohne Seepockenbewuchs mit, spüle sie mit kaltem Leitungswasser ab und gebe sie zweimal im Besteckfach mit in den Geschirrspüler.

Winterausklang auf Sylt

Sonnenuntergang in Wenningstedt auf Sylt im Februar 2019

Sonnenuntergang in Wenningstedt auf Sylt im Februar 2019

Sonnenuntergang in Wenningstedt auf Sylt im Februar 2019

Grüße vom Zausel

Paul am Set - ein Bloggerhund muss so einiges ertragen ... und auf Tasche und Jacke aufpassen.

Paul war natürlich auch dabei. Von November bis März dürfen Hunde auf Sylt an der Westseite außer in Westerland und am Ellenbogen in List überall an den Strand. Wie Du sehen kannst, hatte er an unserem Fotoshooting an der Buhne 16 gar keine Freude. Er läuft definitiv lieber über den Strand, als angebunden auf meine Tasche und Jacke aufzupassen.

Paul auf Sylt am Strand

Unser Seehund kann aber auch süß gucken und schöne Fotos von sich machen lassen, wenn die Bestechung stimmt. Sie stimmte, oder?

Paul auf Sylt am Strand im Gegenlicht

Genug der Urlaubsträumerei, der Alltag hat mich auch schon eine Woche wieder. Bis zum nächsten Urlaub ist es noch lange hin. Jetzt steht erstmal Arbeit an und der Frühling kann kommen.

Wohin geht Deine nächste Reise?

Körpersprache Hunde #1 die Rute

Paul auf Sylt am Strand in Wenningstedt

Die neue Blogserie Körpersprache Hund starte ich mit der Rute. Der Schwanz eines Haushundes wird Rute genannt. Dieses Körperteil habe ich für den Start ausgewählt, weil die Stellung so eindeutig zu sehen ist. Ich finde es leichter zu sehen, ob eine Rute nach oben oder unten zeigt als die Mimik eines Hundes zu erkennen.

Aus der Praxis für die Praxis

… sagte meine Marketingdozent regelmäßig. Bei der Serie ist mir wichtig klarzustellen, dass diese Beitragsreihe aus Sicht einer Ersthundehalterin geschrieben ist, die weder eine fachkundige Ausbildung noch jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Hunden hat. Es handelt sich um subjektive Beobachtungen und Erfahrungen aus der fast vierjährigen Praxis im Leben mit dem kastrierten Hütehundmischling Paul. Die Bedeutungen der Körpersprache können bei anderen Rassen, unkastrierten Hunden oder anderen Hütehunden völlig anders sein.

Schau genau hin und suche Referenzbilder

Wenn Du sehen willst, was ein Hund gerade kommuniziert, schau Dir einzelne Körperteile an und vergleich sie mit seiner Körpersprache in anderen Situationen. So bekommst Du ein Gefühl für das Individuum. Auf jedem der folgenden Bilder sind außer den von mir beschriebenen Stimmungen mit den Stellungen der Rute unzählige andere Signale zu sehen

  • Macht sich der Hund groß oder klein?
  • Ist der Fell glatt oder aufgeplustet?
  • Wie ist der Kopf geneigt?
  • Wie ist die Stellung der Ohren?
  • Was sagt die Mimik der Augen und im Lefzenbereich?
  • Wenn er sich bewegen würde, wäre auch noch wichtig, ob er das langsam, stakselig oder schnell tut.

Das alles lasse ich erstmal außer Acht, weil ich die Bilder fokussiert betrachten möchte. Alleine nur über die Stellung von Pauls Rute kann ich Dir schon sagen, ob er mit hoher Wahrscheinlichkeit gehorchen wird, abhauen möchte oder meinen Beistand sucht. Für diesen Beitrag habe ich Fotos von ähnlichen Stimmungen in verschiedenen Situationen gemacht.

Schau Dir an, wohin die Rute zeigt und wie sie in Bezug auf den Rücken steht. Ist sie die gerade Verlängerung des Rückens, wie sehr oder an welcher Stelle kringelt er sie ein?

Entspanntes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Gehen

Entspanntes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Gehen

Entspanntes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Gehen

Entspanntes Gehen

Interessiertes Gehen

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: interessiert auf etwas am Wegesrand zugehend

Interessiert auf etwas am Wegesrand zugehend

Entspanntes Schnüffeln

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Schnüffeln

Entspanntes Schnüffeln

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: entspanntes Schnuppern

Entspanntes Schnuppern

Enttäuschung – das Leckerli kam zu spät

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Enttäuscht – das Leckerli fürs Kommen kam zu spät

Unsicher fragend, ob es vielleicht doch noch ein Leckerli gibt

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: unsicher und aufmerksam zugleich – fragend, ob doch noch eine Belohnung erfolgt

Unsicher und aufmerksam zugleich – fragend, ob doch noch eine Belohnung erfolgt

Ängstlich wegen Knallerei vor Silvester

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: ängstlich, die Rute ist komplett zwischen den Hinterläufen eingeklemmt wegen Böllerei vor Silvester

Ängstlich mit zwischen den Hinterläufen eingeklemmter Rute

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund – guck hier auch mal auf die Köpfe

Körpersprache Hund – die Rute – am Beispiel des Hütehundmischlings Paul: Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Präsentiermodus im Erstkontakt mit einem fremden Hund

Fragen an Dich

  1. Kannst Du meine Interpretationen zur Aussage der Rutenstellungen auf den Bildern nachvollziehen?
  2. Wenn nicht: Was siehst Du auf den Bildern?
  3. Möchtest Du weitere Beiträge zur Körpersprache von Hunden am Beispiel von Paul lesen oder nicht?
  4. Wenn ja: Was interessiert Dich dabei als nächstes?
  5. Hast Du einen Verbesserungsvorschlag für die Beitragsreihe? Welchen?

Danke für Deine Unterstützung mit Feedback für das Gestalten der Blogserie!

Körpersprache Hunde – Blogserie

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Paul im Mai 2016 im Neugraber Moor

Einer der Leserinnenwünsche für 2019 ist, mehr Hundecontent hier im Blog zu lesen. Dazu beginne ich heute die Artikelreihe zum Thema Körpersprache bei Hunden. Die anderen Themen um Mode, Stilberatung, Beauty und sonstige Lebensthemen bleiben der Schwerpunkt im Blog, der vom Hundethema ergänzt wird.

Ohne Gewähr und Garantie

Als erstes ist mir wichtig klarzustellen, dass diese Beitragsreihe aus Sicht einer Ersthundehalterin geschrieben ist, die weder eine fachkundige Ausbildung noch jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Hunden hat. Was ich aber habe, ist ein Auge für Körpersprache und jahrzehntelange Erfahrung mit Katzen und anderen Tieren.

Als Zausel Paul – sein Instagram-Profil findest Du unter zausel_paul – bei uns einzog, war mir wichtig, ihn zu verstehen. Dazu habe ich mir bei einem Trainer Einzelstunden mit dem Hund gebucht. Das war eine gute Investition. Wie Paul zu uns kam, kannst Du im Beitrag Langeweile in Perfektion lesen.

Jeder Hund kommuniziert anders

Was ich schnell gelernt habe ist, dass jeder Hund seine Gefühlslage anders zeigt. Die äußeren Signale sind einerseits rasseabhängig – ein Windhund hat ganz andere Rutenstellungen als ein Hütehund – und anderseits vom Individuum abhängig. Sieht die Rute eingeklemmt aus, ist der Windhund vermutlich total entspannt, ein Hütehund ist wahrscheinlich unsicher oder ängstlich.

Auch Geräusche, die Hunde von sich geben, sind nicht immer klar zu deuten. Das ist schon bei ein und demselben Hund manchmal eine Herausforderung. Ein Beispiel: Wenn Paul bei Berührung brummt, ist zwischen Schmusebrummen oh weitermachen, ich bin im Stöhn-Genuss-Modus und Warnbrummen Finger weg oder sie könnten gleich weg sein für Fremde kaum ein Unterschied zu hören.

Wenn ich unsicher bin, ob Pauls Stimmung kippt, reicht mir neben dem Tonfall inzwischen ein Blick auf seine Lippen. Entspannt hängende Lefzen? Alles gut, weitermachen. Gerade harte Lippenlinie an der Seite? Lieber aufhören und ihm Raum für sich geben. Das mag bei anderen Hunden anders sein. Muss man alles erstmal lernen. Mehr dazu im Lauf des Jahres in einem Beitrag über seine Mimik.

Buchtipp Hundeverhalten: Mimik, Körpersprache und Verständigung

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Hundeverhalten: Mimik, Körpersprache und Verständigung, mit über 800 ausdrucksstarken Fotos (Affiliate Link) von Barbara Hantelman

Ich habe lange nach einem guten Buch gesucht, dass die Körpersprache der Hunde für mich entschlüsselt. Am ehesten ist das noch Barbara Handelman mit ihrem Buch über Hundeverhalten gelungen. Neben einer ausführlichen Einführung über Verhalten an sich gibt es ein Kapitel zur Anatomie des Hundes, was ich spannend finde. In den nächsten Abschnitten werden unglaublich viele Verhaltensweisen des Hundes in verschiedenen Situationen definiert, erklärt und mit illustrierenden Fotos verschiedener Rassen und Begegnungen begreifbar gemacht.

Herausfordernd fand ich, die verschiedenen Bilder zu ähnlichen Situationen im Detail zu erfassen und zu deuten. Mir wurde erst dabei klar, wie unterschiedlich die körperlichen Signale der verschiedenen Rassen sind. Fazit: Genau hingucken und auf Veränderungen achten. Bei Hunden – fremden Hunden und bei Paul – achte ich jetzt nicht nur auf die Körperhaltung an sich, sondern vielmehr darauf, wie sie sich in der Situation verändert. Was bei einem Hund eine entspannte Rute ist, ist beim anderen freudige Aufregung.

Natürlich gibt der Gesamteindruck die größte Information über seine Stimmung ab. Dennoch sind einzelne Körperteile und die Veränderungen in deren Haltung aussagekräftig. Bei der Wunschliste 2019 und dem Beitrag Restaurantbesuch mit Hund haben sich einige Leserinnen mehr Hundecontent für diesen Blog gewünscht. Das versuche ich mit dieser neuen Reihe Körpersprache Hund zu erfüllen. Weil die Ruten-Stellung so einfach zu erkennen ist, beginne ich mit ihr.

Ziel der Serie Körpersprache Hund

Paul ist nur ein konkretes Beispiel. Ich möchte mit der Serie den Blick des Betrachters auf Hunde schärfen. Hundehalter können mit einem genaueren Blick Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen sicherer einschätzen. Vielleicht kann ich bei Nicht-Hundehaltern das Interesse für Hunde wecken.

Mittsommernachtstraum Paul

Wir wissen letztlich nicht, von welcher Rasse Paul wirklich abstammt. In seinem Tierschutzvertrag steht eventuell Tervuerenmix. Tervueren sind langhaarige Varietäten des belgischen Schäferhundes. Wenn Tervueren neben ihm zu sehen sind, sieht er aber doch ein bisschen anders aus, weil zum Beispiel seine Ohren nicht stehen.

Er hat die Proportionen eines Australian Shepherds, aber ein ganz anderes Fell. Sein Kopf und das Fell sieht aus wie bei Leonbergern, aber die sind dreimal schwer als er und viel größer. Es gibt Fotos im Netz vom Harzer Fuchs, denen er ähnelt. Einig sind wir uns hier im Haus, dass Paul ein Hütehundmischling ist. Diese Einschätzung ist durchaus von Relevanz, wenn es darum geht, sein Verhalten einzuschätzen. Außerdem ist er kastriert.

Blogserie Körpersprache von Hunden am Beispiel von Hütehundmischling Paul

  1. Die Rute – der Beitrag geht gleich online, damit Du direkt weiterlesen kannst.

Wie erkennst Du bei Deinem und/oder fremden Hunden die Gesinnung? Worüber möchtest Du mehr bei der Körpersprache von Hunden wissen?

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Restaurantbesuch mit Hund – so ist es für alle entspannt

Restaurantbesuch mit Hund Paul - so ist es für alle entspannt!

Es gibt genug Anlässe im Alltag, bei denen unser Hund und aus guten Gründen nicht dabei sein kann/darf/soll. In diesen Fällen bleibt er alleine zu Hause oder geht in seine Hundetagesstätte. Das ist beides O.K. für Zausel Paul, aber ein Hütehundmischling ist am liebsten bei seinem Rudel.

Ohne Paul – ohne mich

Wir gehen nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag, regelmäßig außer Haus Essen und dabei finde ich es für alle Beteiligten essentiell, dass der Restaurantbesuch mit Hund für andere Gäste, uns und den Hund möglichst angenehm ist. Von Seiten der Gastwirte gibt es auf die Frage, ob ein Hund ins Lokal darf, übrigens erfahrungsgemäß nur genau zwei Antworten

  1. Ja, natürlich, selbstverständlich, warum sollte er nicht willkommen sein?
  2. Neeeeeein! Subtext: Wie kommen Sie auf diese absurde Idee?!?

Du kannst Dir vermutlich denken, dass wir Lokale mit Antwort 1 bevorzugen und dort unser Geld hintragen. Es wenige Lokale, die wir freiwillig ohne Hund besuchen, weil wir ihn da nicht passend finden, aber ich lasse mir das ungern vorschreiben.

Lifestyle mit Hund

Warum jetzt dieser Artikel? Bärbel vom Blog ÜFUFFZICH hat beim Beitrag Ü40 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle kommentiert:

“Beim USP hast Du übrigens Paul vergessen. Es gibt ja ein paar Blogger mit Hund, aber dein Zausel ist doch einzigartig.”

Recht hat sie! Weil die Beiträge mit und/oder über Paul bei einigen Lesern gut ankommen, werde ich vielleicht künftig öfter mal etwas aus meinem Leben mit Hund erzählen. Hast Du Lust auf solche Beiträge oder nervt Dich das Hundethema eher? Heute beginne ich mit dem Thema Restaurantbesuch mit Hund.

10 Tipps für einen gelungenen Restaurantbesuch mit Hund

  1. Such Dir für den ersten Besuch in einem Restaurant mit Deinem Hund ein Lokal aus, wo Hunde wirklich willkommen sind. Er spürt das schon an der Begrüßung durch das Personal und wird sich wohler fühlen, als wenn er nur geduldet wird.
  2. Geh die ersten Male zu Zeiten essen, in denen das Lokal eher leer als voll ist. Das entspannt die Gesamtsituation. Dazu bietet sich in besseren Lokalen mit gutem Personal die Mittagszeit an, wenn es nicht so überfüllt wie abends ist, die Kellner Zeit haben und sich gerne Mühe geben mit Dir und Deiner Fellnase.
  3. Sage bei der Reservierung, dass Du einen Hund dabei hast. In den meisten Lokalen bekommst Du dann einen Tisch, der mehr Plätze als Gäste am Tisch hat und ruhig gelegen ist. Ich bevorzuge Tische in der Ecke, mindestens irgendwo am Rand, weil dann weniger Ablenkung für den Hund entsteht. Wenn das Lokal mich noch nicht kennt, kündige ich einen lieben großen Hund an, auch wenn Paul nur mittelgroß ist. Spätestens mit der Ansage bekommen wir zu zweit mit Hund einen Vierertisch. Wenn ich das Lokal regelmäßig besuche, merke ich mir die bevorzugte Tischnummer und bitte bei rechtzeitiger Reservierung direkt um den Tisch. Das klappt fast immer.
  4. In einem Buch über Hundeerziehung habe ich in meiner Anfangszeit als Hundehalter gelesen, dass es unfein sei, wenn Hunde sich im Lokal schütteln und man das als guter Hundehalter zu unterbinden habe. Schön und gut, bei unfein und unangenehm für Gäste an den Nachbartischen stimme ich sofort zu. Nur wie unterbinde ich das? Die Antwort unseres Hundetrainers auf meine diesbezügliche Frage lautete: “Schütteln nach dem Aufstehen, wenn Ihr gehen wollt, ist ein Zeichen von Wohlbefinden beim Hund. Willst Du ihm verbieten, sich wohlzufühlen? Außerdem wird Dir das nicht gelingen.” Was nun tun? Zumal sich Paul gerne das Fell nach seiner Vorstellung wieder drapiert… Ganz einfach: Wenn ich das Signal zum Aufbruch gebe, steht Paul erst auf, wenn ich das erlaube. Ich sorge dafür, dass er sich unter dem Tisch schüttelt und ich davor stehe in Richtung anderer Tische. Das sieht dann kaum jemand und ich habe bisher dabei keine Haare auf andere Menschen und Tische fliegen sehen. Die Kunst ist an der Stelle, seinen Hund zu kennen und zu wissen, wann er sich schütteln wird und in welche Richtung.
  5. Nasse Hunde stinken. Da führt kein Weg dran vorbei. Deshalb vermeide ich es tunlichst, im Regen mit einem Hund ein Lokal zu betreten. Entweder fällt der Lokalbesuch aus oder er findet vor dem Spaziergang mit einem trockenen Hund statt. Es reicht schließlich, dass die meisten Hunde in trockenem Zustand schon nicht gerade wohlriechend sind. Da möchte ich das Wohlwollen von Gastgebern und anderen Gästen nicht überstrapazieren. Bei trockenem Wetter ist es natürlich schöner für den Hund, wenn er sich vorher bei einem Spaziergang ein bisschen auspowern und leeren kann.
  6. Einige Hunde frieren leicht oder brauchen einen definierten Platz, um sich entspannen zu können. Dafür kannst Du eine leichte Liegedecke für Deinen Hund mitnehmen. Zum Glück brauchen wir das nicht, Paul legt sich überall hin, wo wir verweilen. Er plustert sich sein Fell von unten warm und friert bei Zeltpartys weniger als ich.
  7. Sicherheitshalber binde ich Paul an. Entweder suche ich mir einen Pfeiler am Tisch, ein Tischbein – Achtung: nur bei stabilen Tischen – oder ich lege die Leine mit einer Schlaufe um ein Stuhlbein. In den meisten Fällen würde er eh bei uns bleiben, wenn er erstmal liegt – aber darauf möchte ich mich nicht mit Besteck oder Glas in der Hand verlassen.
  8. Wenn Deinem Hund vom Personal etwas zu trinken angeboten wird, nimm es an. Sonst kommt in guten Lokalen nämlich alle fünf Minuten ein anderer Kellner und fragt, ob der Hund etwas zu trinken haben möchte und warum die Kollegen das noch nicht gebracht haben.
  9. Ignoriere den Hund, wenn alle sitzen. Spätestens dann wird er sich irgendwo in Deiner Nähe einen Platz suchen. Paul muss nicht immer vollständig unter dem Tisch liegen, weil das oft zu eng für ihn ist oder riesige Tischsockel aus Metall mit Kanten im Weg sind. Wichtig finde ich nur, dass er andere Gäste nicht belästigt und dem Personal nicht als Stolperfalle im Weg liegt. Ansonsten darf er gerne auch an der Stirnseite des Tisches liegen und alles überwachen.
  10. Üben, üben, üben!

Was für Erfahrungen hast Du mit Hunden in Lokalen?

Ü40 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit braunem Schal funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Zausel Paul gehört auch dazu!

Dieser Blog ist ein Unternehmensblog. Das Unternehmen bin ich und deshalb hat er meinen Namen, weil ich hier persönlicher schreibe als auf meiner Firmenwebseite. Zu Beginn 2009 hieß er Mode & Stil. Daraus wurde 2013 meyrose – fashion, beauty & me, denn das sind die Kernthemen, über die ich am meisten schreibe. Aus der Perspektive einer Imageberaterin über 40 veröffentliche ich zusätzlich immer mal wieder Beiträge zu Stilberatung und Farbberatung. Den Untertitel habe ich deshalb später ergänzt durch den Zusatz

Ü40 Lifestyle-Blog von Imageberaterin Ines Meyrose aus Hamburg – Inhaberin image&impression e.K.

So ist kurz und auf den Punkt zu sehen, wer hier bloggt. Zum einen ist mir wichtig, dass die Leser wissen, wen und was sie hier erwartet. Zum anderen möchte ich, dass der Blog in den Suchmaschinen zu den passenden Suchanfragen angezeigt und gefunden wird.

Für mich ist Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – kein Schimpfwort, sondern tägliches Brot. Kunden finden mich primär über das Internet und dafür ist es elementar, dass ich dort unter den gesuchten Begriffen auffindbar bin. Ich investiere lieber Zeit in wertvollen Content als Geld in Anzeigen bei Suchmaschinen.

Mein USP

Als Marketingfachfrau weiß ich natürlich, dass ohne unique selling proposition gar nichts geht. Mein USP – auf Deutsch Alleinstellungsmerkmal – ist, dass ich bei den Outfit-Blogbeiträgen nach Möglichkeit gezielte Umsetzungstipp für meine Leser gebe.

Ich zeige nicht nur einfach ein Outfitfoto und nenne ggf. Bezugsquellen, sondern schreibe mehr oder minder ausführlich dazu, was ich mir dabei gedacht habe und gebe zu konkreten Sachen immer mal wieder Tipps, wie verschiedene Personen das für sich adaptieren könnten. Selbst Leser, die eine individuelle Stilberatung niemals buchen würden, weil sie Angst vor Einschränkung haben, finden hier immer wieder wertvolle Tipps für den Feinschliff ihres Kleidungsstils.

Dass mein Reaktionsplan eine klare Struktur hat, ist Teil meiner Persönlichkeit. Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich ein digitales Tool für den Blog-Redaktionsplan verwende. Nein, mein Tool ist mein Kopf. Ich habe grob im Blick, welche Themen ich wie in den kommenden Monaten platzieren möchte und plane konkret 2-3 Wochen im Voraus. Ideen speichere ich als Artikelentwürfe.

Nach Möglichkeit veröffentliche ich drei Beiträge pro Woche. Wenn es zeitweise weniger sind, mindestens einen pro Woche am Sonntag. Warum am Sonntag? Weil ich an diesem Wochentag die höchsten Besucherzahlen erreiche mit einem frischen Beitrag.

Warum der Ü40 Altersstempel?

Mit diesem Stempel im Untertitel habe ich mich tatsächlich schwer getan. Ist es für meine Leser relevant, wie alt ich bin? Sind die Tipps, die ich als Imageberaterin gebe nicht alterslos umsetzbar? Schließlich habe ich live Kunden vom Teenageralter bis Ü70. Warum spielt mein Alter hier im Lifestyle-Blog eine Rolle? Ganz einfach, weil der Lifestyle in den meisten Fällen doch irgendwie altersabhängig ist.

Es gibt einfach Dinge, für die ich mit Ü40 zu alt bin – siehe meine Murthaugh-Liste. Die einzelnen Punkte sind individuell, aber mir wird vermutlich jeder Mensch zustimmen, dass man sich in verschiedenen Lebensphasen anders fühlt und für andere Dinge interessiert. Das beinhaltet selbstverständlich auch Mode- und Beautythemen. Dazu gibt es anderseits Dinge, für die ich noch zu jung bin.

Meiner Erfahrung nach wissen Leser gerne, aus welcher Altersperspektive heraus Artikel geschrieben werden. Viele meiner Leserinnen sind Ü50, einige Ü60 und natürlich sind auch viele jüngere dabei. Es ist wie im wahren Leben – Bekanntschaften und Freundschaften können über Generationen hinweg entstehen, wenn Lebenseinstellungen und Interessen zueinander passen. Als Blogger 40 plus habe ich schon viel erlebt und im Normalfall noch eine Menge vor mir.

Was unterscheidet mich mit Ü40 von Ü30?

Weniger Mode – mehr ich. In meinen 20ern und 30ern habe ich mich dafür interessiert, was im Trend liegt und teilweise versucht, das für mich passend umzusetzen. In meinen 40ern hat das Interesse an Trends deutlich nachgelassen. Ich beschäftige mich zwar damit, weil es für meine Kunden relevant sein kann, aber setze das nicht mehr bewusst für mich um.

Mir ist wichtiger geworden, dass ich möglichst wenige Sachen besitze und die möglichst oft trage. Farblich und stilistisch sind die meisten Bekleidungsstücke in meinem Repertoire kombinierbar. In den 30ern wollte ich teilweise möglichst viele schöne Sachen besitzen, heute lebe ich minimalistischer.

Qualität war mir schon immer wichtig. Dennoch habe ich mit Ü30 noch regelmäßig beim Textilschweden gekauft. Es waren auch Sachen dabei, die lange gehalten haben, teilweise sogar aus Bio-Baumwolle. Inzwischen frage ich mich aber, ob die Qualität der günstigen Ketten so sehr nachgelassen hat oder ich die schlechte Verarbeitung und das teils miese Material früher nicht so erkannt habe.

Polyesterklamotten mochte ich noch nie gerne, aber in den 30ern habe ich da deutlich mehr Kompromisse gemacht, gerade bei leichten Sommerkleidern und Tuniken. Inzwischen mag ich Tops und Tuniken daraus nicht mal mehr anfassen und lasse sie gleich im Laden hängen. Natürlich gibt es Ausnahmen, ich trage Jacken aus Kunststoffen und Funktionskleidung. Wenn sich ein Hightech-Stoff gut anfühlt, muss es kein Naturprodukt sein. Den sicheren Griff zum teuersten Stück im Laden habe ich schon immer beherrscht. Ich kaufe lieber ein wertiges Teil als zwei Billigdinger.

Frauen über 40 haben meistens eine andere Figur als deutlich jüngere oder ältere. Natürlich lassen sich die Stiltipps auch auf andere Altersgruppen übertragen, aber die Grundbedürfnisse sind vielleicht andere. Es geht mir bei der Figur weniger um dick oder dünn, sondern mehr um die Veränderung des Körpers mit dem Altern und die Sache mit der Schwerkraft. Der Knochenbau bleibt der gleiche, aber wo sich Fett ansammelt oder die Schwerkraft zuschlägt, ist alters- und personenabhängig. Bäuche werden mehr, Popos weniger, scharfe Kinnlinien werden weich und die Hände werden nicht gerade faltenfreier. Ich mache hier im Blog keine individuelle Kundenberatung, sondern zeige mich beispielhaft.

Die Haut einer durchschnittlichen 40jährigen hat andere Bedürfnisse als die einer deutlich jüngeren oder älteren Frau. Das ist ganz normal, alleine schon durch hormonelle Veränderungen. Bis Anfang 20 habe ich weder Gesicht noch Körper eingecremt und hatte schöne Haut. Dann fing ich an, Armen und Beine einzucremen und den Rest an der Hand im Gesicht zu verteilen. Gesichtscreme habe ich mit Mitte 20 erstmals verwendet, Fußcreme und Seren erst Jahre später.

Nicht umsonst gibt es Produkte mit dem Namenszusatz für junge oder reife Haut. Wobei ich das Wort reif in dem Zusammenhang deplatziert finde; ich bin kein Apfel. In den 30ern wurden meine Pflegeansprüche höher und die Falten mehr. In den 40ern kamen gefühlt über Nacht Pigmentflecken im Gesicht dazu, die Dank wirksamer hochwertiger Gesichtspflegeprodukte inzwischen fast wieder weg sind. Mit über 40 war ich auf einmal bereit, deutlich mehr Geld für Beautyprodukte auszugeben als vorher.

Bei der Vorstellung von Make-up-Produkten im Blog kommt es darauf an, wie alt die Zielgruppe ist. Hast Du mal versucht, ein faltiges Schlupflid mehrfarbig schön zu schattieren und mit einem exakten Lidstrich zu betonen? Viel Spaß dabei! Die meisten Frauen mit Ü40, die ich kenne, schminken sich weniger als früher, aber mit besseren Produkten. Flüssiges Make-up braucht für ältere Haut eine andere Konsistenz als für junge. Trockene Haut ist mit Puderprodukten selten gut bedient.

Es gibt zweifelsohne gute Drogerieprodukte, aber meistens hat Qualität auch bei Beautyprodukten ihren Preis. Was nützt es mir, wenn eine Creme zwar Falten mindert, aber nicht ordentlich einzieht? Meine Ansprüche sind jedenfalls deutlich gestiegen. Sagt sich leicht, wenn man als Blogger gesponserte Produkte erhält, aber dennoch kaufe ich viele hochwertige Produkte auf eigene Rechnung zusätzlich ein.

Nach Ü40 kommt Ü50

Über das Thema des Alterstempels bei Bloggern habe ich mir nicht alleine Gedanken gemacht. Bärbel hat sogar gleich ihren ganzen Blog danach benannt: ÜFUFFZICH. Sie hat mit Ü50 angefangen zu bloggen und der Name ist Programm. Wenn Du wissen möchtest, was aus Bärbels Sicht ihren Ü50 Blog charakterisiert, lies bei ihr den heutigen Beitrag Ü50 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle.

Ist für das Dich das Alter bei Bloggern relevant? Warum liest Du hier?

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