Was ich heute gelernt habe – Juli 2019

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Juli Collage

  1. Es gibt einen Machiavelli Test – MACH-IV. Das Ergebnis zeigt, wie machiavellistisch Du bist. Ich komme auf 59 Punkte. Interessant ist dabei, dass ich mir sicher bin, dass ich vor 20 Jahren eine ganz andere Punktzahl erreicht hätte und die Fragen vermutlich in weiteren 20 Jahren auch wieder anders beantworten würde. Interessant ist dabei allerdings auch, dass mein Mann und ich am selben Tag auf eine ähnliche Punktzahl gekommen sind, obwohl wir in vielen Dingen grundsätzlich anders denken. Der Test bestätigt, dass unsere Werte im Wesentlichen übereinstimmen und das ist für eine wertschätzende, funktionierende Beziehung wichtiger als ob man einen Weg links oder rechts herum gehen möchte.
  2. Mit dem kostenpflichtigen Dienst Schedugram kann man Instagramposts vorplanen mit Bild, Text, Hashtags, Veröffentlichungstermin und so zum Beispiel für einen Monat im Voraus einen konsistenten Feed planen. Tu ich nicht, weil ich nicht so viele Bilder auf Vorrat habe. Erklärt aber vielleicht die Feeds einiger User.
  3. Ich habe Dank einer Empfehlung den Waschtitan entdeckt. Das ist die perfekte Autowaschanlage für mich. Die Saisonwäsche ist günstiger als an der Tankstelle, zwei fleißige Menschen putzen das Auto vor und ich bleibe trocken. Geht auch mit Sommerlatschen und weißer Hose. Cool ist nämlich, dass man vom Bezahlen bis zur Ausfahrt nichts selbst macht und einfach im Auto bleibt.
  4. Es gibt in HH nicht nur P+R, sondern auch B+R beim ÖPNV. Und es gibt sechs Suiten von Bach für Violoncello solo, die zusammen etwa drei Stunden Spielzeit haben. Bisschen viel an einem Abend plus Pause, auch wenn die Cellistin beeindruckend gespielt hat.
  5. Kartoffel-Hack-Lauch-Auflauf ist lecker. Das Rezept findest Du in meinem Foodblog.
  6. Das Libeskind Auditorium ist die Elphi von Lüneburg. Dort habe ich Ulrich Tukur und die Rhythmusboys gehört und wurde bestens unterhalten. Die Band höre ich mir bei Gelegenheit gerne wieder an. Bei Libeskind fehlt übrigens kein e und mit Handtaschen hat das auch nichts zu tun. Es ist der Name des Architekten.
  7. Das Wort plebejisch. Dass es vermutlich von Plebs abstammt und damit irgendwas mit Volk bedeutet, habe ich mir gedacht. Aber dass es zu Plebs ein Verb gibt, wusste ich bis heute nicht. Plebejisch klingt viel besser als gewöhnlich, oder?
  8. Der Wechsel der Trainerin beim Schlingentraining ist eine hervorragende Idee gewesen. Wenn ich mich schon quälen lasse, dann muss die Chemie passen.
  9. In der vollen S-Bahn – Einstieg am feinen Jungfernstieg – wird einem Sehbehinderten mit Taststock kein Platz angeboten. Unfassbar. Ich, neben ihm stehend, habe ihn dann gefragt, ob er einen haben möchte, was er dankend annahm, und ich habe eine gesund aussehende Dame meines Alters gebeten, für ihn aufzustehen, was sie dann auch umgehend und freundlich tat. Warum ist keiner von alleine aufgestanden?
  10. Im Cafe Das kleine Wunder in Wandsbek hat es mir sehr gut gefallen. Es gab unter anderem Cheesecake mit Zimtäpfeln und Streuseln. Noch Fragen?
  11. Schon vor Monaten gelernt und dauerhaft verankert: wie köstlich Piment D’Espelette ist. Es kommt am liebsten beim Mediterranen Ofengemüse mit Feta und Pasta zum Einsatz.
  12. Die schwedische Krimiserie mit Ermittlerin Karin Adler wurde mir von Leserin Claudia empfohlen. Die Tochter des Leuchtturmmeisters habe ich heute ausgelesen. Sympathische Ermittlerin, etwas verworrener Fall. Nachträge zu den weiteren Bänden, die ich im Lauf des Monats gekauft und gelesen haben:
    • Bei Band 2 Die Tote auf dem Opferstein steht die Frage der Psychometrie, ob Dinge ein Gedächtnis haben, im Vordergrund. Interessante Frage, oder? Energie ist nie weg, sie wird immer nur verwandelt. Die Gruseligkeit der Morde erinnert am Wallander.
    • Band 3 Die Wächter von Marstrand liest sich eher wie ein historischer Roman, weil die Parallelgeschichte Ende des 18. Jahrhunderts immensen Raum einnimmt. Interessanterweise gibt einen weiteren Erzählstrang in der Gegenwart, bei dem die Frage ist, ob er zum ersten gehört oder nicht. Angenehm spannend. Band 2 und 3 gefallen mir besser als Band 1, weil die Personenstruktur klarer ist.
    • Band 4 Die Gefangene von Göteborg ist in den Handlungssträngen ähnlich aufgebaut wie Band 3. Die Ermittlerin kommt erst spät hinzu und es liest sich mehr wie ein historischer Roman als ein Krimi. Die Geschichte spielt in den Ebenen ab1802 und 2011. Der historische Teil ist langatmig und dreht sich im Kreis. Auch wenn eine Frau zu Unrecht gefangen gehalten und angeklagt wird, möchte ich nicht die Fakten und Vorwürfe x-mal lesen. Zu wenig Inhalt für zu viele Seiten. Der aktuelle Fall nimmt wenig Raum ein und ist vorhersehbar. Hätte ich diesen Band der Serie zuerst gelesen, hätte ich ihn nicht zu Ende gelesen und die anderen gar nicht erst in die Hand genommen. Da mir Band 2 und 3 aber so gut gefallen haben, kommt auch Band 5 auf meinen Kindle.
    • Band 5 Das Totenhaus spielt 1906 und 2013 und gefällt mir fast so wenig wie Band 4. Der aktuelle Fall füllt kaum die Seiten und der historische Teil ist eine dramatische Liebesgeschichte in Adelskreisen, die als wesentlichen Bezug zu 2013 nur hat, in den gleichen Gebäuden zu spielen. Das Privatleben der Ermittlerin, was in Band 1 und 2 deutlich Raum hat, kommt in Band 4 nur wenig und in Band 5 nur ganz am Rand vor. Das finde ich schade, weil ich die Akzente mochte.
    • Fazit: Ich würde die Serie nicht wieder kaufen und hätte auf die Lektüre von Band 4 und 5 lieber verzichtet. Dennoch freue ich mich immer über Lesetipps!
  13. Die Lesebrille brauche ich ab jetzt auch zum Entziffern von Speisekarten mit kleinen Untertexten bei den Gerichten. Kann nicht mehr lange dauern, bis ich sie auch zum Essen brauche, damit ich sehe, was auf die Gabel kommt. Hat ein Jahr bis dahin gedauert. Mal sehen, wann eine neue fällig wird. Mein Optiker hat das für Sommer 2020 prophezeit.
  14. Meiner Schulter bekommt Nordic Walking gerade nicht gut.
  15. Heute war ich nicht die beste Version von mir.
  16. Stress lagert sich nach Aussage des Physiotherapeuten in den Waden ab und sorgt für Verspannungen. Kann ich bestätigen.
  17. Ich habe mal wieder rote Punkte unter Haut am linken Fuß. Was sagte die Ärztin dazu vor einigen Jahren mit fragendem Blick: “Haben Sie das schon mal gegoogelt?” Sie ergänzte damals noch, dass sie so etwas erst zweimal gesehen hat und nicht weiß, was es war und der Hautarzt es auch nicht gewusst hätte. Da sie mir versichert hat, dass es kein Hautkrebs sei und nichts Schlimmes, wird es auch dieses Mal von mir ignoriert. Schon interessant, dass es trotz der umfassenden medizinischen Forschung immer noch unerklärliche Vorkommnisse am menschlichen Körper gibt.
  18. Das neue Album von Annett Louisan gefällt mir gar nicht. Das Geld dafür hätte ich besser gespart.
  19. Schöne Bezeichnung für Notlüge: Besonnene Modulation der Wahrheit
  20. Im Hochseilgarten habe ich heute einen Parcours für Erwachsene geschafft, den ich vor einem Jahr nie im Leben bewältigt hätte.
  21. Ich hatte vergessen, wie schlimm Muskelkater in den Oberschenkeln sein kann. Und dass er in den Armbeugeninnenseiten überhaupt möglich ist. Memo an mich: Für diesen Parcour bin ich zu kurz, der würde mich wieder so schrotten.
  22. Ich habe einen weiteren Teil meiner Privatsphäre verloren.
  23. Da hinten wird’s schon wieder hell ist nicht nur ein Hamburger Schnack.
  24. Der Wechsel vom Stromanbieter zu Hamburg Energie ist online einfach. Es gibt sogar Rabatt für Haspa Joker Kunden. Endlich kann ich davon mal etwas nutzen! Nun gibt es also auch in unserem Haus Ökostrom. Der Gaswechsel gestaltet sich leider etwas schwieriger, aber das werde ich auch noch schaffen.
  25. Bei 34 Grad eine Caban-Jacke aus Wolle für den Winter kaufen: kann ich. Für 130 Euro anstatt 300 Euro kaufe ich gerne antisaisonal. Da investiere ich doch glatt noch 16 Euro ins Kürzen der Ärmel.
  26. Pfifferlinge heißen auf Englisch chanterelle.
  27. Ich weiß jetzt wieder ganz genau, warum der letzte Besuch bei einer Podologin 14 Jahre her war. Meine Fußnägel kann ich noch bestimmt vier Wochen nicht rot lackieren, weil vom großen Zehennagel so viel fehlt, dass das blöd aussähe.
  28. Rosa Pampelmuse und Zitrone sind auch in diesem Jahr wieder eine geniale Eis-Kombination an heißen Tagen.
  29. Kriebelmücken erstmals in diesem Monat in Hamburg gesehen, bisher waren sie mir nur auf Sylt begegnet. Ich hasse die Viecher. Die Stiche jucken noch immens mehr als von Stechmücken.
  30. Den einen Schuhschrank aus dem Keller gegen die beiden aus dem Eingangsbereich zu tauschen, war eine grandiose Idee. In den einen passen nämlich mehr Schuhe hinein und es sieht übersichtlicher aus. Wobei der eine eigentlich eine Kommode ist und die beiden explizit Schuhschränke sind. Ich finde aber, dass man in den schrägen Fächern keinen guten Überblick hat und die Schuhe nicht gut lagern. Auf die Idee hätte ich auch schon etwa zehn Jahre eher kommen können. Besser spät als nie.
  31. Wenn man zum Schutz gegen Bildereinbindung in einem Blog eine Umleitung von Bildern auf ein Testbild installiert hat, sollte man im Linkchecktool nicht auf “Umleitungen übernehmen” klicken. Wenn Du hier direkt im Blog ein Testbild siehst anstatt des Artikelbildes, lass es mich bitte wissen. Die eigentlichen Bilder kann ich dann manuell wieder in den Beiträgen aktualisieren. Hier im Blog dürften es nicht so viele sein, weil zum Glück die Datenbank so lahm war, dass ich nicht weit mit dem Übernehmen gekommen bin.

Was hast Du im Juli gelernt?

Warum ich immer noch keinen Sommer mag

Softeis 2016

  • Zecken haben Hochsaison. Ich hasse Zecken. Der Zausel und ich hatten dieses Jahr schon mehrfach Zeckenbisse. Das ist totwiderlich und ungesund.
  • Schuhe werden ab 25 Grad enger und reiben an der Haut, während Socken als Schutz davor viel zu warm sind.
  • Nachts wache ich entweder schweißgebadet unter der Decke auf oder habe verspannte Rückenmuskeln von der Zugluft. Laken oder ein leerer Bezug sind keine Alternative zur Decke, weil ich dann nachts frierend aufwache.
  • Ab 25 Grad fühle ich mich krank.
  • Ab 30 Grad fühle ich mich sterbenselend.

Dieser Beitrag ergänzt die Artikel

Mir fallen jedes Jahr neue Gründe ein, den Sommer abzulehnen. Dennoch bin ich froh darüber, in einer Region mit Jahreszeiten zu wohnen. Ich könnte es mir schwer vorstellen, in einer anderen Klimazone zu leben, denn den Wechsel mit Frühling und Herbst liebe ich. Mit dem Winter kann ich als Preis dafür leben, den Sommer würde ich gerne abschaffen. Heute sollen wir 36 Grad bekommen.

Wer freut sich mit mir auf den Herbst?

Da hinten wird’s schon wieder hell!

Hamburg Außenalster Skyline

Kennst Du den Spruch? Magst Du ihn? Hasst Du ihn?

Ich liebe ihn! Bis vor einiger Zeit war mir nicht bewusst, dass es sich dabei wohl um einen typisch hamburgischen Schnack handelt. Wie komme ich darauf? Ich wurde von einer zugezogenen Freundin grantig darüber informiert, dass der Spruch furchtbar wäre und nur Hamburger sowas sagen würden. Tja, ich sag mal: Dann darf ich das eindeutig sagen!

Das Farbfoto (!) ist an der Außenalster in Hamburg am 15. Juli 2019 entstanden bei 18 Grad, die sich im kalten Wind wie 13 anfühlten. Noch fragen, warum Hamburger sich freuen, wenn es da hinten schon wieder hell wird? Zum Glück gibt es in Hamburg durch den Wind ähnlich wie an der Nord- und Ostsee nur selten Dauerregen. Meistens sind es eher Schauer und wenn man sich umschaut, findet man eine Ecke am Himmel, über die man sagen kann: Da hinten wird’s schon wieder hell!

Wenn einen ein Schauer beim Segeln oder Paddeln auf der Alster erwischt, ist das natürlich lästiger, als wenn man in Fußwegnähe von zu Hause überrascht wird. Echte Hamburger verwenden übrigens keine Schirme, die werden eh nur kaputt geweht. Man trägt Mützen, Kapuzen oder andere Kopfbedeckungen. Das ist das erste, was Zugezogene lernen. Dass mein Mann den Spruch ebenso wie meine Freundin nicht leiden kann, ist durch seine Herkunft zu erklären. Düsseldorf.

Was ich heute gelernt habe – Juni 2019

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Paul, Karli und Cooper

  1. Cooper habe ich kennenGELERNT. Das ist die weiße freche Rübe links von Paul. Den bunten Karli rechts von Paul habe ich schon im September kennengelernt. Die beiden gehören zur Bloggerin Andrea von BuntwiedasLeben und ihrem Mann. Ihrem ersten Hund Eddie, der beim letzten Treffen im September noch dabei war, verdanke ich unter anderem, dass wir den Zausel haben, weil ich bei Andrea auf Instagram verfolgen konnte, dass ein Hund auch mit einem Vollzeitjob sinnvoll zu halten ist. Karli und Cooper haben inzwischen den eigenen Instagramaccount liebe_auf_8_pfoten. Eddie hat zum Jahresende 2018 sein langes Leben beendet. Es ist mir immer wieder eine Freude, diese Familie zu treffen.
  2. Jetzt weiß ich, warum man Fenster nicht in der Sonne putzen soll. Nicht weil das Putzwasser zu schnell trocknet und das Streifen geben kann, sondern weil ich einen Sonnenbrand dabei bekomme.
  3. Es gibt durchaus einen dualen Siphonanschluss, um Abwasser von der Waschmaschine und dem Wärmepumpentrockner an eine Abwasserleitung anzuschließen. Das hätten die Techniker, die den Trockner installiert haben, durchaus wissen können SOLLEN, oder nicht?
  4. Was tyraminreiche Lebensmittel sind.
  5. Bambusgriffzahnbürsten sind im Mund totwiderlich.
  6. Grüner Spargel möchte stehend gelagert werden.
  7. Mein schönes neues Shirt mit den invertierten Ringeln verlässt mich wieder als Reklamationsfall. Leider rollt sich der Jersey nach der Wäsche an den Ärmeln unschön aus und nach drei Wäschen bekommt es schon Pilling. Das sind Momente, in denen ich genau weiß, warum die Marke Armor Lux bei Ringelshirts meinen Schrank dominiert.
  8. “Brigitte wir: Das Magazin für die dritte Lebenshälfte.” Finde den Fehler – oder auch: Mathematik im Alltag … Zielgruppe sind übrigens Frauen Ü60.
  9. Es gibt vegane Fischstäbchen. Abstruser geht es bald nicht mehr, oder?
  10. Blankeneser Barmherzigkeit bedeutet, seinem Hangnachbarn nicht den Elbblick zu verbauen. Die sind aber auch herzergreifend barmherzig, diese Blankeneser.
  11. Viele Rhododendrensorten sind giftig für Mensch und Tier.
  12. Der korrekte Plural von Grappa lautet Grappe.
  13. Wie man den Schwimmer am Wassertank der Kaffeemaschine wieder einsetzt.
  14. Vabene hat die Schuhproduktion eingestellt.
  15. Ich hatte vergessen, wie viel Kraft mir dunkelbraune Kleidung gibt. Und auch, wie schnell und zielsicher ich jemanden rhetorisch-dominat darin falten kann.
  16. Wenn man länger abwesend ist, kann man das dem Finanzamt vorab mitteilen und so ggf. Fristen später einsetzen lassen (heißt im Amtsdeutsch anders, aber darauf läuft es hinaus). Nicht, dass ich längere Abwesenheit planen würde, aber es ist gut, das für den Fall zu wissen.
  17. Die Floskel nur mal eben schnell wird hiermit offiziell aus meinem Leben gestrichen.
  18. Das Einzige, was an mir im Sommer noch braun wird, sind Pigmentflecken auf den Armen.
  19. Kinesiotape ist eine feine Sache.
  20. Für Bilderklau durch Einbindung aus dem Netz an der anderer Stelle im Netz gibt es einen Fachbegriff: Scraping.
  21. Es ist nicht normal, den Mittelfinger über den Zeigefinger (und darüber den Ringfinger und darüber den kleinen Finger) legen zu können. Bis heute dachte ich, dass das jeder das kann, weil ich das kann (das denke ich bei vielen Sachen).
  22. F66 beim Trockner heißt, dass der große Schaumstofffilter unten links hinter der Klappe ausgewaschen werden möchte.
  23. Es gibt Unterwasserlaufbänder für Hunde zur Reha.
  24. Einer im Beet in einem Jahr nicht angewachsenen Hortensie kann es retour im Topf mit frischer Erde erstaunlich gut gehen.
  25. Meine Hausärztin impft nur noch nach vorheriger Impfberatung, die meiner Ansicht gar nicht erforderlich ist, weil alles auf Stand ist. Super, dass ich für die Auffrischung der FSME-Impfung nach fünf Jahren zweimal antanzen darf. Super, dass meine Krankenkasse etwas bezahlen muss, was meiner Ansicht nach nicht erforderlich ist. Leider ist für diese Impfung die Hausärztin zuständig und andere Hausärzte hier in der Gegend nehmen keine Patienten mehr auf. Kann mir jemand einen Hausarzt in meiner Nähe empfehlen, der Patienten aufnimmt? Gerne auch in Niedersachen bis 20 km Anfahrt. Ich bin sofort zum Wechsel bereit. Oder das jetzt echt Pflicht für Ärzte?
  26. Wenn eine enge Hose in Size Zero auf der Puppe präsentiert wird, habe ich keine Lust, die Hose anzuprobieren.
  27. Begonienblüten verbrennen in der Sonne.
  28. Flexi-Schrumpfgartenschläuche sind für kleine Gärten eine geniale Erfindung. Endlich verdreht sich kein Schlauch mehr und endlich brauche ich keine Schlauch mehr zu bändigen nach der Verwendung.
  29. In einem Hundebuch – Dogwalk von Ursula Löckenhoff – habe ich spannende Sachen über die Auslastung von Hunden gelernt und vor allem, dass bei vielen Sachen eher das Gegenteil erreicht wird. Ich mache mit Paul keinen Hundesport (dabei wäre ich zu ehrgeizig und das wäre Stress anstatt Spaß für ihn – ich trete schließlich an, um zu siegen) und keinen sonstigen Zirkus. Zwei Stunden in der Natur am Tag müssen für seine Nase reichen, um ihn müde zu machen und zu beschäftigen. Mein Eindruck, dass ihm das wirklich reicht, was zur Einschätzung der Autorin passt, dass ein Waldbesuch Körper und Seele fordert, sich positiv auf Mensch und Hund auswirkt und Hunde rundherum auslastet. Bei anderen Hunden mag das anders sein, für unseren kann ich das bestätigen.
  30. Ich kann in kurzen Sweat-Shorts bei großer Hitze das Haus verlassen, ohne dass mich jemand komisch anguckt.

Was hast Du im Juni gelernt?

Buchtipp in eigener Sache: Soft Skills – nicht nur für Softwareentwickler

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Soft Skills für Softwareentwickler: Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle Von Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose

 

Soft Skills für Softwareentwickler:
Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle
von Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose

Heute ist unser erfolgreiches Buch in der 4., überarbeiteten Auflage beim dpunkt.verlag erschienen! Für ein Fachbuch ist es durchaus etwas Besonderes, wenn mehrere Auflagen gedruckt werden und es sich seit zwölf Jahren verkauft. Seit 2007 arbeiten Uwe, Björn und ich daran, das Buch aktuell zu halten.

Das Buch wird nicht nur einfach nachgedruckt, sondern unsere praktischen Erfahrungen und Veränderungen der Umstände, zum Beispiel durch das Mediationsgesetz, fließen in neue Auflagen ein. Es ist unabhängig vom IT-Kontext für alle spannend, die sich mit Kommunikation und Konfliktmanagement beschäftigen möchten.

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Was ich heute gelernt habe – Mai 2019

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Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

  1. Elmex und Aronal am selben Tag aufgebraucht. Tschakka! Das ist so, als ob ein vielstimmiger Kanon aufgeht.
  2. Die Erdbeersoße in meinem Lieblingseisladen ist köstlich. Memo an mich: mir öfter gönnen.
  3. Schönen Spruch gehört: “Meine Laune ist heute nach oben hin etwas limitiert.”
  4. Lange nach dem Erscheinen habe ich Helmut Schmidts Buch “Was ich noch sagen wollte” endlich gekauft und gelesen. Ich fand es beeindruckend, weil es mir Einblick in vorher unbekannte politische Zusammenhänge gegeben hat. Was ich in dem Zusammenhang zum Brexit denke, wurde hausintern für diese Liste wegzensiert.
  5. “Mit Herz und Handschellen” ist eine völlig unterbewertete geniale Serie.
  6. Es kann tatsächlich so nass-kalt sein, dass ausgerechnet mir die Lust auf ein Eis vergeht und ich auf dem Weg zum Eisladen kehrt mache. Das habe ich bis heute 13 Uhr für unmöglich gehalten. Jetzt weiß ich: Es ist möglich.
  7. Würstchen von Salzbrenner sind lecker.
  8. Wenn man in einer Eisenpfanne genug Fett verwendet, backen Bratkartoffeln nicht an.
  9. Memo an mich: Keine Kauartikel aus getrockneten Därmen für Paul kaufen. Das Zeug stinkt zum ohnmächtig werden. Das wollte ich schon mal gelernt habe. Dieser Fehler war leider offenbar zweimal notwendig für den Lernerfolg, der jetzt hoffentlich eingetreten ist.
  10. Ein herzhaftes Brötchen namens Emmi aus Urkorn mit Wurzeln gebacken ist köstlich.
  11. Frei nach Karl Lagerfeld: Nach zwei Wochen in Jogginghose habe ich heute erstmals wieder in Jeans die Kontrolle über mein Leben zurückgewonnen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr Kleidung und Körpergefühl zusammenhängen. Deshalb verstehe ich niemanden, dem Kleidung egal ist. Es ist unsere zweite Hülle und die macht etwas damit, wie sich die erste anfühlt.
  12. Es gibt Menschen, die noch abgrundtiefer böse oder dämlich sind, als in meinem Vorstellungsrahmen lag. Auf dem Hafengeburtstag wurde einem schlafenden Obdachlosen das Haupthaar angezündet. Wie kommt man bitte auf so eine Idee und setzt die dann auch noch um?!?
  13. Bei meiner Krankenkasse gibt es jetzt eine elektronische Gesundheitsakte, den Bereich TK-Safe in der TK-App. Da kann ich unter anderem Arztkosten einsehen. Das finde ich gut, weil ich gerne weiß, was da abgerechnet wird und was Untersuchungen gekostet haben. Dann weiß ich wenigstens, wo meine Beiträge gelandet sind. Ich bin Fan der Gesundheitsakte, so lange ich steuern kann, was darin auftaucht. In meiner kann ich zum Beispiel sehen, welche Medikamente mir verordnet wurden. Wenn ich das nächste Mal beim Hausarzt anstatt beim HNO ein Antibiotikum verordnet bekommen soll, kann ich dem Hausarzt sagen, welches ich letztes Mal hatte und wie es vertragen habe, ohne privat darüber eine Akte zu führen oder Arztbriefe hin und her senden zu lassen.
  14. Der Kauf von vier Sommerkleidern sollte einen zu heißen Sommer 2019 erfolgreich verhindern. Wenn mir das damit gelingt, ist das Geld gut investiert.
  15. Nie lernen werde ich, Blumenkohl im Ganzen bissfest zu garen – egal ob mit viel oder wenig Wasser im Topf und eingeritztem Strunk.
  16. Ebenso nie lernen werde ich, mir an Kochbeutelreis nicht die Finger zu verbrennen. Aber die Dinger sind wegen des Plastiks eh nicht mehr PC. Es lebe der lose Reis. Leider esse ich den Kochbeutelreis gerne.
  17. Wärmepumpenwäschetrockner im Laden vor Ort bestellt. Bin jetzt Wäschetrocknertechnischedetailsprofi. Fast. Mindestens. Das alte Erbstück hat immerhin etwa 25 Jahre auf dem Buckel. Lustig ist, wie entsetzt Verkäuferinnen sein können, wenn man sagt, dass man einen 25 Jahre alten Trockner benutzt. Unlustig finde ich, dass ich bei Angebotseinholung immer als erstes gefragt wurde, von welcher Marke unsere Waschmaschine ist. Im einen Laden habe ich dann gesagt, dass die zwar von Miele ist, mein Auto aber der kleinste Skoda, und sie das bei der Einschätzung meiner Kaufkraft bitte dann ebenso berücksichtigen möge. Gab große Augen!
  18. Beim Lesen des Buchs Bin im Garten (Rezensionsexemplar) von Meike Winnemuth gelernt, dass
    1. Die Schlupfschuhe neben der Terrassentür für kurze Wege in den Garten von Engländern Backdoorshoes genannt werden. (Seite 98) Passt. Da stehen sie bei mir auch. Heißen bei mir Gartenschlappen.
    2. Mit der App Flora Incognita kannst Du Blumen und Bäume bestimmen, indem Du ein Foto hochlädst. (Seite 166) In unserem Garten wächst Einiges, was sich selbst dorthin gesät hat. Jetzt finde ich heraus, was für Gewächse es sind.
    3. Aufgestellte Cola-Lolis sollen einem erfolgreich Wespen vom Hals halten. In zwei Stunden soll einer weggeknuspert sein. (Seite 211)
  19. Die Kommentare beim Beitrag Lesetipp gegen die Sätze des Todes fürs Selbstwertgefühl im Zusammenhang mit dem Buch “Beyond Beautiful” (Rezensionsexemplar) haben mich tief berührt.
  20. Schönen Spruch auf Instagram bei schoenesleipzig__conni gesehen: “Merkt Euch: Es ist egal, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Entscheidend ist, wie wieviel Flaschen noch da sind.” Dem ist nichts hinzuzufügen.
  21. Kann jemand außer mir aus Ketchupflaschen schlurpsfrei Ketchup entnehmen? Also ohne einen ketchupversibschten Verschluss?
  22. Würstchen von Salzbrenner sind extrem lecker. Dass sie aus Hamburg kommen, gefällt mir zudem.
  23. Die Vergrauungen auf meinem Ringelkleid sind keine Auswaschung der Farbe, sondern auf den Fasern liegender Grauschleier vom Waschpulverlaugenschleim in der Waschmaschine. Sagt der Miele-Servicetechniker. Mal sehen, ob das nach der gründlichen Innenreinigung der Maschine sich wieder herauswäscht oder nicht. Schön wäre das!
  24. Man kann so fiesen Muskelkater haben, dass einem der obere Rücken beim Niesen weh tut.
  25. Was resistente Stärke (RS) ist und dass bei Nüssen davon am meisten in Cashewkernen enthalten sein soll.
  26. Kurkuma soll nur erwärmt zusammen mit Fett und schwarzem Pfeffer vom Körper aufgenommen werden können.
  27. Das Wort Emphase.
  28. Waschmaschine und Trockner dürfen nicht an einer Stromleitung hängen, weil die Leitung zu heiß wird, was dazu führen kann, dass der Stecker mit der Steckdose verschmurgelt. Nicht schön. Verlängerungskabel soll man dabei übrigens auch nicht verwenden.
  29. Blumenkohl aus dem Ofen = Fehlexperiment aus meiner Küche
  30. Ich mag Paranüsse.
  31. Bei Angaben zu Energieverbrauchswerten von Waschmaschine und Trockner fühle ich mich vom Hersteller beschuppst. Die Energiesparprogramme unserer Geräte waschen nicht sauber und trocknen nicht trocken. Wenn ich aber andere Programme nehme, die ihren Dienst ordentlich tun, ist der Stromverbrauch viel höher als angepriesen. Ich spare also bei neuen Geräten faktisch deutlich weniger Energie und damit Geld im Vergleich zu den alten, als beim Kauf weisgemacht wird. Noch ein Grund für mich, alte Geräte nur bei ernstem Defekt auszutauschen.

Was hast Du im Mai gelernt?

Was ich heute gelernt habe – April 2019

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Klapperstopp

  1. Wie klein ein Fahrstuhl sein kann.
  2. Wie großartig ein Klapperstopp ist. Bei Bine vom Blog was eigenes habe ich eine Anleitung gesehen, wie ein Klapperstopp genäht werden kann. Bekanntlich kann ich nicht nähen. Birgit Ralle, Leserin von Bine, war so nett, mich auf meinem Kommentar bei Bine hin zu kontaktieren und mir einen zu nähen. Darüber freue ich mich täglich, wenn ich den Klapperstopp an der Schlafzimmertür sehe und selbige nicht höre. So ein Teil sieht definitiv besser aus als ein Bademantelgürtel in der Funktion. Außerdem habe ich die Bademäntel hinter der Tür entfernt, so dass ich in jedem Fall eine Lösung brauchte. Klappernde Türen machen mich wahnsinnig und mit fest geschlossenen Türen fühle ich mich auch nicht wohl. Das sind die kleinen Dinge, die am Bloggen Freude machen. Es entsteht ein Netzwerk, das mein Leben schöner macht.
  3. Snobby Mutter maßregelt 2-3 jährigen Sohn im Wildpark Schwarze Berge: “… und sei nicht so prollig”. Ich frage mich, wie sie ihm das Wort prollig erklärt, wenn er danach fragt.
  4. Ich wusste nicht, wie ungerührt man sein kann. Sehr viel mehr als ich bisher für möglich gehalten habe.
  5. Meine Lesebrille hat auch für den Laptop die passende Stärke. Immerhin: Eine PC-Brille brauche ich nicht.
  6. Eine Tarte Tartin mit Blaubeeren und Blätterteig ist köstlich. Mit Vanilleeis dazu perfekt. Danke an die Köchin für die schöne Einladung!
  7. Paul ist kein Leichenspürhund. Zum Glück.
  8. Was ich niemals lernen werde: mit einer Papierschere gerade zu schneiden. Es lebe die Schneidemaschine – Minimalismus hin oder sehr.
  9. Ich bin XY ungelöst.
  10. Fünf gewürfelte Zwiebeln mit drei Teelöffeln Salz in einem Schraubglas sollen nach einigen Stunden einen abgießbaren Sud ergeben, der in kleine Eiswürfel gefroren werden kann gegen Insektenstichreaktionen. Zwiebelsaft wirkt antibakteriell und als Eis kühlt er und beruhigt damit zusätzlich. So der Plan nach einem Tipp in einer Zeitschrift. Praxistest = matschige Zwiebeln im Glas mit kaum auffangbarem Sud = Test nicht bestanden. Aber die Idee dahinter erscheint mir dennoch gut. Ich werde einfach eine halbierte kleine Zwiebel für den Notfall einfrieren. Das erscheint mir einfacher und dürfte ebenso lindernd wirken.
  11. Es stresst mich, ein Osteressen für elf Personen zu planen. Bis vor einigen Jahren war das positiver Stress, jetzt ist es negativer. Nachtrag: Hat aber alles gut geklappt.
  12. Der Senioren-Teller beim Griechen hat die richtige Größe für mich.
  13. Schöne Beleidigung: Hast Du Schädelfraß? Klingt viel charmanter als das, was ich sonst an der Stelle sage …
  14. Der Börsenclub hat keinen Mitglieder-Restaurantbetrieb mehr.
  15. Warum gibt es dicke Jeansröcke im April anstatt im Herbst?
  16. Meine liebsten Hundeleinenkarabiner heißen Scheren-Karabinerhaken mit Wirbel.
  17. Heftklammern brauche ich aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren nicht zu kaufen. Habe meinen Schreibtisch geleert und aufgeräumt. Tiefe Schubladen sind wie ein Fass ohne Boden.
  18. Knapp unter 60 Grad Kerntemperatur ist für Roastbeef perfekt.
  19. Schlingentraining mit vier Schlingen anstatt zwei war sowas von zu viel …
  20. Wie man einen genähten Takling anfertigt, um Tauwerk vor dem Aufdrösseln zu schützen.
  21. Die kleinen blauen Blühblumen im Nachbarsgarten heißen Gedenkemein und sind keine Staudenvergissmeinnicht, wofür ich sie bis heute hielt.
  22. Mein neues Sommerkleid ist bereits um 30 % im Onlineshop reduziert und in meiner Größe verfügbar. Ommm … nicht ärgern … a) Ich habe es immerhin im Winter bereits mit 10 % Rabatt gekauft und b) In einem anderen Onlineshop habe ich auf einen Rabattcode für ein Kleid und Shirt gewartet und als der kam, was beides komplett ausverkauft.
  23. Fragst Du Freunde, die Du länger nicht gesehen hast, wie es Ihnen geht? Oder verlässt Du Dich auf den Eindruck, den Du bekommst, und darauf, dass sie erzählen, was sie von sich zeigen wollen?
  24. Kundinnen bei Röcken vor dem Kauf immer auf Sitzprobe hinweisen.
  25. Auch uni kann bunt sein, wenn die Farbe knallt.
  26. Eine Patientenverfügung kann zu Problemen mit einem Arzt führen, wenn man seine Meinung in puncto Wiederbelebung keinesfalls teilt. Keine Sorge, war nicht erforderlich. Aber das ein Arzt sich weigern könnte, mich zu operieren oder in Narkose zu versetzen, weil ich in dem Punkt nicht seiner ethischen Ansicht bin, ist mir vorher noch nicht passiert. Warum gehen Ärzte immer davon aus, das jeder möglichst lange leben will?
  27. Eine Praxis – eine Wunde – drei Mitarbeiterinnen raten zu drei wesentlich verschiedenen Reinigungsmethoden. Und dann wundern Fachleute sich, wenn Patienten Dr. Google befragen?
  28. Meine Leserinnen sind immer für eine Überraschung gut.
  29. Es gibt Menschen, die sogar so ehrlich sind, sich zu melden, wenn sie mit ihrem Autospiegel meinen touchiert haben, obwohl kein Hauch zu sehen ist. Schöne Gegenerfahrung zu denen vom letzten Jahr. Die Telefonnummer auf dem Auto ist also doch nicht nur für Marketingzwecke gut.
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