An schönen Blusen gehe ich ungern vorbei, denn auf Befehl sind sie schwer zu finden. Weil zwei meiner blauen Blusen bis zum Herbst vermutlich den Geist aufgeben werden, habe ich bereits für Nachschub gesorgt, damit mein minimalistischer Kleiderschrank nicht Gefahr läuft, zu leer zu werden.
Hilfe, mein Farbtyp ist ganz anders als ich dachte!
Das Erlebnis hatte ich vor 21 Jahren. Der Klassiker bei nicht harmonischer Farbwahl ist, dass warme Herbstfarbtypen fast nur Schwarz tragen oder kühle Sommerfarbtypen eine ausgeprägte Vorliebe für Beige haben, was dem jeweiligen Farbtyp so gar nicht entspricht. Anhand dieser beiden Beispiele zeige ich dir heute, wie du vorhandene Kleidung besser kombinieren kannst.
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… hat Kerstin als Beitragswunsch geäußert. Darüber habe ich ausführlich nachgedacht und entschieden, diesen Wunsch nicht zu erfüllen. Den Wunsch nach schnellen, allgemeinen Tipps kann ich gut nachvollziehen. Deshalb erkläre ich in diesem Beitrag, warum ich diese Modetipps hier nicht gebe.
Eine Seite noch Warum Lesen uns so glücklich macht Meike Winnemuth
Hardcover, Pappband mit Ausstanzung und Lesebändchen, 208 Seiten ISBN 978-3-328-60478-5 Erschienen am 11. März 2026 im Penguin Verlag (Werbung) Bestellmöglichkeiten bei diversen Händlern findest Du auf der Verlagswebsite.
„Berührendes, Kurioses, Wissenschaftliches, Persönliches, Verbindendes rund um unser aller Leidenschaft – das Lesen.
Es gibt Bücher, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Bücher, die einen begeistern, gefangen nehmen, nicht mehr loslassen. Die einen empören, verstören, überfordern, zum Lachen oder zum Weinen bringen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat. Befindet: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.“
Verlagstext Meike Winnemuth, Eine Seite noch, Penguin 2026
Seit ich lesen kann, bereichern Bücher mein Leben. Früher auf Papier, heute meistens als E-Book. Bei einem so schön aufgemachten Buch wie diesem von Meike Winnemuth bevorzuge ich auch heute noch die Druckversion. Haptik, Gestaltung, Lesebändchen – das hat eine Qualität, die kein Display ersetzt.
Eine Seite noch ist keine klassische Erzählung. Es ist eine Liebeserklärung ans Lesen und gleichzeitig eine Sammlung von Momenten. Kurze Auszüge, Gedanken, Begegnungen. Texte, die hängen bleiben. Vieles wirkt nach. Welche Bücher muss, kann, soll man gelesen haben? Eine Frage, auf die es keine Antwort gibt. Alles ist erlaubt!
„Bücher kommen und gehen wie Wellen. Was bleibt, ist das Meer.“
Meike Winnemuth, Eine Seite noch, Penguin 2026, Seite 187
Mein ältestes Buch
Das älteste Buch in meinem Besitz hat keinen materiellen Wert. Es ist ein Erbstück aus dem Jahr 1827. Seine Herkunft ist unklar. Vermutlich stammt es aus der Bibliothek der Familie de l’Aigle (Link zu Geheimtipp Hamburg).
Aus derselben Familie kommt auch das Gestell meines Gartentisches. Die Frauen dieser Familie waren Nenn-Tanten meiner Familie. An Tante Anita erinnere ich mich noch. Meine Mutter ist in der Nachbarschaft aufgewachsen.
Das Buch ist in schlechtem Zustand. Der Einband brüchig, die Seiten vergilbt und mit Stockflecken übersät. Trotzdem bleibt es. Lesen lässt es sich noch. Es bleibt wegen seiner Geschichte, nicht wegen des Inhalts.
Was Lesen für mich bedeutet
Lesen erweitert meinen Blick. Es bringt mich auf neue Gedanken. Es konfrontiert mich mit fremden Perspektiven. Manchmal bestätigt es mich. Oft widerspricht es mir.
Lesen schafft Nähe. Zu Menschen, die ich nie treffen werde. Zu Zeiten, die lange vorbei sind. Zu Themen, mit denen ich mich sonst nicht beschäftigen würde.
Lesen fordert mich. Nicht jedes Buch passt. Manche breche ich ab. Aus dem Alter, angefangene Bücher aus Prinzip zu Ende zu lesen, bin ich raus. Einige verschlinge ich, andere lese ich langsamer als gedacht. Das gehört dazu.
Gute Bücher lassen sich nicht erzwingen. Und der Moment zwischen dem Buch und mir muss passen. Dann lebe ich während des Lesen in der Geschichte, bin ein Teil davon. Deshalb lese ich immer nur ein Belletristik-Buch zur Zeit.
Was bedeutet Lesen für dich?
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Viele Outfits sind okay, aber nicht stimmig. Langweilig. Es fehlt etwas. Was macht aus Hose und Oberteil ein Outfit? Der Rahmen! Diese fünf Teile machen deine Outfits rund. So wird aus Gähn mit wenigen Akzenten High Class Leger Chic.
Blazer oder Musterbluse
Foto: Nicole
Ein Blazer gibt deinem Look Halt und Form. Aus T-Shirt oder Bluse und Jeans wird mit nur einem Blazer ein Business-taugliches Outfit.
Falls du keinen Blazer tragen magst, ist eine gemusterte Bluse eine Alternative. Sie lenkt den Blick zum Gesicht und ist ein Hingucker.
Hochwertiger Gürtel
Lederriemen passend zur HoseLederriemen im Kontrast zur HoseLederriemen passend zum Pullover
Ein schöner Gürtel ist ein Blickfang. Besonders bei schlichten Outfits entsteht sofort mehr Spannung. Wenn er dann noch zum Schmuck passt: umso besser. Eine Wechselschnalle spart Geld und Platz im Schrank.
Schuhe mit Präsenz
Foto: Sabine GimmGleiche Schuhe – andere Hose Foto: NicoleGleiche Hose – andere Schuhe
Schuhe entscheiden oft über den Gesamteindruck, weil wir Menschen von oben nach unten betrachten: vom Gesicht zu den Schuhen und wieder zurück. Farblich aufs Outfit abgestimmt in Harmonie oder Kontrast. Ob bunte Sneaker oder klassisches Leder – Hauptsache bewusst gewählt, nicht zufällig.
Tasche mit klarer Form
Eine stabile Tasche wirkt ruhiger und hochwertiger als ein weiches, anschmiegsames Modell. Sie bringt Ordnung ins Outfit. Ob dabei die Tasche farblich zu den Schuhen und dem Gürtel passt, wie eine altmodische Styling-Regel besagt, spielt keine Rolle.
Die Tasche funktioniert als Hingucker oder als Farbklammer, zum Beispiel im Tuch, in den Socken, in der Hose oder im Schmuck. Wie du die Form der Tasche auf deine Statur abstimmst , zeige ich im Beitrag Welche Tasche passt zu meiner Figur?.
Hochwertige Accessoires
Im Beitrag Die Kunst der Kombination von Schmuck habe ich dir gezeigt, wie ich Schmuck auswähle. Wenige Teile mit Sichtbarkeit wirken besser als viel Kleinkram. Sie geben dem Outfit Persönlichkeit. Schau darauf, dass Farbe, Form, Material oder Textur der Schmuckstücke ähnlich sind.
Foto: NicoleFoto: Nicole
Alternative: Gemusterte Seidentücher ziehen ebenso Blicke auf sich wie schöner Schmuck.
Qualität macht den Look
Wenn du dann noch auf Qualitätsmerkmale guter Kleidung achtest, geht nichts mehr schief. Du brauchst kein komplett neues Outfit. Oft reicht ein bewusst gewähltes Teil, das deinem Look Struktur gibt.
Und wenn nichts davon zur Hand ist, nimm einen süßen Hund auf den Arm. Die Wirkung ist garantiert!
PS: Sichtbare Labels gehören nicht zu Dingen, die ein Outfit aufwerten. Die machen es eher kaputt.
Welches dieser Teile verändert deine Outfits am stärksten?
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