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Kartoffel-Lauch-Suppe – vegan, vegetarisch oder mit Würstchen

Wenn du schon länger hier mitliest, kennst du meine Vorliebe für sämige Suppen. Es gibt zum Beispiel Rezepte für Kartoffelsuppe mit Erbsen und Würstchen sowie vegane Paprika-Kartoffelsuppe. Heute kommt bei der vegetarischen Kartoffelsuppe Lauch ins Spiel.

Zutaten für 10 Teller = 5 große Portionen als Hauptgericht

  • 1,5 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 kg Lauch
  • 200 g Schmand oder eine vegane Alternative
  • 1 Liter kräftige Gemüsebrühe – am besten aus selbstgemachter Gemüsepaste
  • Olivenöl
  • 1 Teelöffel getrocknete Dillspitzen oder ein halber Bund frischer Dill, gehackt
  • 1 Teelöffel Currypulver, mittelscharf
  • Frisch gemahlene Muskatnuss
    Muskatnuss ganz und gemahlen
  • Piment d’Espelette oder frisch gemahlener Pfeffer
  • Salz – nicht zu wenig!
  • Schmortopf mit Deckel mit mindestens 4 Litern Füllmenge für die Suppe
  • Ein weiterer Topf mit Deckel mit mindestens 4 Litern Füllmenge zum Garen des Lauchs
  • Pürierstab

Zubereitung

  • Kartoffeln waschen, schälen und in Stücke schneiden. Je kleiner die Stücke sind, desto kürzer ist die Garzeit.
  • Zwiebel fein würfeln und im Topf in Olivenöl anschwitzen.
  • Currypulver zu den Zwiebeln geben und unter Rühren anschwitzen.
  • Kartoffelwürfel unterrühren und ebenso kurz anschwitzen.
  • Brühe aufgießen, so dass die Kartoffeln leicht bedeckt sind, aufkochen lassen, umrühren. Temperatur herunterschalten, sodass die Suppe mit Deckel leicht köchelt.
  • Inzwischen den Lauch putzen, der Länge nach vierteln und in schmale Streifen schneiden. Etwas Wasser oder Olivenöl in den zweiten Topf geben, damit der Lauch nicht anbrennt.
    Lauch / Porree in kleine Stückchen geschnitten, roh
    Lauchstückchen bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 5-7 Minuten dünsten (ab und an umrühren), würzen mit Salz und Pfeffer oder Gemüsepaste. Wenn der Lauch zusammengefallen ist, den Topf vom Herd nehmen und den Lauch würzen mit der frisch gemahlenen Muskatnuss.
  • Nach 15 Minuten eine Garprobe der Kartoffeln machen. Sie sollen so weich sein, wie du sie auch als Pell- oder Salzkartoffeln servieren würdest. Je nach Größe der Kartoffelstücke brauchen sie noch bis zu 5 Minuten.
  • Topf mit den Kartoffeln vom Herd nehmen. Suppe pürieren, Schmand unterrühren, nochmals kurz pürieren, abschmecken mit Piment d’Espelette oder frisch gemahlenem Pfeffer.
  • Dill und den gegarten Lauch unterheben.

Variationen in vegan und mit Fleisch

Kartoffel-Lauch-Suppe mit Würstchen Wiener Art
  • Veganer_innen lassen den Schmand ganz weg oder ersetzen ihn durch eine vegane Alternative wie Soja-Cuisine.
  • Fleischliebhaber_innen können der Suppe vor dem Servieren 250-300 g klein geschnittene Würstchen hinzufügen. Würstchen Wiener Art oder Kabanos passen am besten.

Lass dir die Kartoffel-Lauch-Suppe schmecken!

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Paprika-Kartoffelsuppe vegan

Bei der Suppe gefällt mir besonders gut, dass sie ohne den Zusatz von Sahne oder Schmand lecker-cremig ist. Den Kaloriengehalt kannst Du über die verwendete Menge des Olivenöls steuern.

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g rote Spitzpaprika halbiert und in Streifen geschnitten
  • 800 g festkochende Kartoffeln in kleinen Stücken
  • 1 große Zwiebel fein gewürfelt
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Handvoll Kürbiskerne
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, scharfes Paprikapulver, italienische Kräuter

Zubereitung

  • Zwiebelwürfel in Olivenöl in einem Topf mit etwas Salz glasig anschwitzen.
  • Paprika und Paprikapulver dazu geben und unter Rühren anschwitzen.
  • Kartoffeln und Tomatenmark unterrühren und anschwitzen. Paprika-Kartoffel-Suppe Anschwitzen der Zutaten
  • Brühe angießen, würzen und etwa 20 Minuten mit Deckel köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
  • Pürieren und abschmecken.
  • Kürbiskerne ohne Fett in einer Pfanne unter Rühren rösten.
  • Suppe auf vier Teller verteilen und mit den Kürbiskernen anrichten.

Variationen

  • Vegan: Etwas Olivenöl auf die angerichtete Suppe geträufelt macht sich immer gut.
  • Nicht vegan: Kabanossi in kleinen Stückchen schmeckt gut in der Suppe.
  • Nicht vegan: Besonders lecker finde ich die Suppe, wenn ich anstelle von Gemüsebrühe übrig gebliebene Brühe von der Zubereitung der Königsberger Klopse verwende.

Ist das eine Suppe nach Deinem Geschmack?

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Kartoffelsalat mit Joghurtdressing, Paprika & Lauchzwiebeln

Dieses Rezept für Kartoffelsalat kommt ohne Mayo und ohne Ei aus, was ich gerade an heißen Sommertagen wichtig finde, um Salmonellen keine Chance auf dem Partybuffet zu geben. Am besten bereitest Du den Salat einige Stunden vor dem Verzehr zu, damit er gut durchziehen kann. Dann schmeckt er am besten.

Zutaten für 8-10 Portionen

  • 1500 kg festkochende Kartoffeln
  • 2 rote Paprika
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, das entspricht etwa fünf Stück
  • 800 g Joghurt Griechischer Art
  • 3 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 16 Cornichons und etwa 6 Esslöffel von ihrem Sud
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  • Paprika putzen und in kleine Stückchen schneiden.
  • Frühlingszwiebeln putzen, vom dunklen Grün befreien und in schmale Ringe schneiden.
  • Cornichons in kleine Stückchen schneiden.
  • In einer großen Schüssel, ich nehme die der Salatschleuder, das Dressing anrühren mit Joghurt, Senf, Sud der Cornichons und reichlich Salz und Pfeffer. Das Dressing muss deutlich überwürzt schmecken, weil die Kartoffeln die Aromen aufnehmen und der Salat sonst am Ende nach nichts schmeckt. Nachwürzen kannst Du zwar, aber nachwürzen und umrühren macht den Kartoffelsalat nicht besser.
  • Kartoffeln mit Schale abwaschen, in kalten Salzwasser aufsetzen und etwa 20 Minuten gar kochen.
  • Abgießen, mit kaltem Wasser im Topf abschrecken, nochmal abgießen und kurz ausdampfen lassen. Pellen und kurz beiseite stellen. Wenn die gepellten Kartoffeln leicht fest werden und nur noch lauwarm sind, schneide sie in mundgerechte Stücke schneiden und hebe sie unter das Dressing.
  • Abgedeckt für einige Stunden in den Kühlschrank stellen zum Durchziehen, ggf. vor dem Servieren nochmal abschmecken.

Der Kartoffelsalat mit Joghurtsoße schmeckt mit Würstchen Wiener Art, der nächste Heiligabend kommt bestimmt, macht sich aber ebenso gut als Teil eines Sommerbuffets zum Grillen oder ähnlichem. Die Aussage ist übrigens nicht von mir, sondern von meinem Mann.

Ich verrate Dir ein Geheimnis: Ich mag keinen Kartoffelsalat – weder so noch anders, wirklich in keiner Version. Er aber liebt Kartoffelsalat in allen Variationen und hat Glück: Ich kann kochen, ohne abzuschmecken.

Wie magst Du Kartoffelsalat am liebsten?

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Kartoffelsuppe mit Erbsen und Würstchen

Davon abgesehen, dass ich auch im Sommer gerne sämige Suppen esse – klare kommen hier nie auf den Tisch – passt diese Kartoffelsuppe perfekt in die Herbstzeit. Sie wärmt schön durch, macht satt und zufrieden.

„Das ist nicht die schlechteste Kartoffelsuppe, die ich je gegessen habe, und ich habe schon viele Kartoffelsuppen gegessen. Genau genommen waren bisher alle Kartoffelsuppen schlechter als diese.“

Kommentar eines Gastes, der es versteht, wertschätzende Komplimente zu machen

Rezept für 8 Teller = 4 große Portionen als Hauptgericht

Kartoffelsuppe mit Erbsen und Würstchen als Einlage
  • 1400-1500 g festkochende Kartoffeln
  • 3 Zwiebeln
  • 150 g extra feine TK-Erbsen aufgetaut
  • 250 g = 6 Stück Wiener Würstchen – am besten Bio aus Haltungsform 4
  • 200 ml Soja-Cuisine, Schmand oder Schlagsahne
  • Gut 1 Liter kräftige Gemüsebrühe – am besten aus selbstgemachter Gemüsepaste
  • Olivenöl
  • 1 Teelöffel getrocknete Dillspitzen oder ein halber Bund frischer Dill gehackt
  • 1 Teelöffel Currypulver mittelscharf
  • Salz, Piment d’Espelette oder frisch gemahlener Pfeffer
  • Schmortopf mit Deckel mit mindestens 4 Litern Füllmenge
  • Pürierstab

Zubereitung

  • Kartoffeln waschen, schälen und in Stücke schneiden. Je kleiner die Stücke sind, umso kürzer ist die Garzeit.
  • Zwiebeln fein würfeln und im Topf in Olivenöl anschwitzen.
  • Currypulver zu den Zwiebeln geben und unter Rühren anschwitzen.
  • Kartoffelwürfel unterrühren und ebenso kurz anschwitzen.
  • Brühe aufgießen, so dass die Kartoffeln leicht bedeckt sind und gerade eben schwimmen, aufkochen lassen, umrühren. Temperatur herunterschalten, so dass die Suppe mit Deckel leicht köchelt.
  • Nach 15 Minuten Garprobe der Kartoffeln machen. Sie sollen so weich sein, wie Du sie auch als Pell- oder Salzkartoffeln servieren würdest. Je nach Größe der Kartoffelstücke sind die jetzt fertig oder brauchen noch bis zu 5 Minuten.
  • Würstchen in Scheiben schneiden.
  • Topf vom Herd nehmen. Suppe pürieren, Soja-Cuisine unterrühren, nochmal kurz pürieren, abschmecken mit Piment d’Espelette oder frisch gemahlenem Pfeffer.
  • Dill, Würstchenstücke und Erbsen unterheben. Wenn Deine Erbsen noch nicht aufgetaut waren, kannst Du sie auch gefroren unterheben. Lass die Suppe in dem Fall in fertigem Zustand einfach 15 Minuten mit Deckel stehen. Dann vermischen sich die Aromen des Dills und der Würstchen zusätzlich schön mit der Suppe, während die Erbsen darin auftauen. Das schadet also gar nicht.

Variation in vegan: Kartoffelsuppe mit Gemüseineinlage

Wenn Du die Suppe vegan haben möchtest, lass die Würstchen weg und nimm stattdessen die doppelte Menge Erbsen. Auch grüne Brechbohnen oder kleine Möhrenstücke schmecken als bissfeste Einlage klasse in der Suppe.

Wie magst Du Kartoffelsuppe am liebsten?

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Kartoffelgulasch aka Kartoffel-Paprika-Eintopf

Normalerweise vermeide ich es, Bezeichnungen für Fleischgerichte für fleischlose Gerichte umzumünzen. Der Begriff Kartoffelgulasch für diesen vegetarischen Eintopf hat sich allerdings so eingebürgert, dass ich ihn verwende, damit das Rezept in Suchmaschinen darunter gefunden wird.

Frei nach dem Motto: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. In diesem Fall kann ich damit leben, weil die enthaltene Soße einer Gulaschsoße durchaus recht ähnlich ist.

Zutaten für 2 große Portionen

  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 frische Knoblauchzehen
  • 500 g rote Spitzpaprika
  • 3 halbe getrocknete Tomaten
  • 40-50 g doppelt konzentriertes Tomatenmark
  • 50-80 ml roter Portwein
  • 100 ml Wasser
  • 100 g Schmand
  • 5 große Pellkartoffeln vom Vortag = knapp 400 g
  • 1 Teelöffel getrockneter Oregano
  • 1 Teelöffel Paprikapulver süß
  • Olivenöl
  • Fleur de Sel
  • Pfeffer
  • 200 Kräuterquark => gerne als Rest von Pellkartoffeln mit Kräuterquark vom Vortag

Zubereitung

  • Zwiebeln halbieren und in Spalten schneiden, Knoblauch fein würfeln, getrocknete Tomaten würfeln.
  • Bei den Paprikaschoten Stengel abschneiden, Kern herausziehen, Paprika längs halbieren und quer in mundgerechte Streifen schneiden.
  • Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Das geht besser, wenn sie vom Vortag sind oder zumindest ein paar Stunden vorher gekocht und gepellt wurden, als wenn sie noch warm sind vom Kochen.
  • Zwiebeln in einer Pfanne mit hohem Rand oder einem gusseisernen Bräter in reichlich Olivenöl bei mittlerer Hitze andünsten. Das darf gerne 10 Minuten dauern, ab und an mal umrühren.
  • Paprika, Knoblauch und getrocknete Tomaten dazu geben und weiter schmoren lassen, bis die Paprika weich sind. Würzen.
  • Tomatenmark einrühren und anschwitzen. Wenn es anzusetzen beginnt, mit Portwein ablöschen, leicht einköcheln lassen, dann Wasser und Schmand unterrühren.
  • Kartoffelstücke unterheben und ein paar Minuten warm ziehen lassen, ab und an mal umrühren.
  • Lecker finden wir einen Klecks Kräuterquark auf dem Teller dazu.

Wie nennst Du das Gericht?