Lesetipp: Norddeutsche Kindheit – Orange & Meer

Werbung – Rezensionsexemplar und weitere Namensnennungen ohne Auftrag

Sommer in Super 8 von Anne Müller

Sommer in Super 8
von Anne Müller

Sommer ist Super 8 ist der erste literarische Roman von Anne Müller, von der ich Dir im Mai das Buch Zwei Wochen im Juni (Rezensionsexemplar) vorgestellt habe. Es wurde mir ebenfalls vom Penguin Verlag (Werbung) zur Verfügung. Der Klappentext lautet

“In Schallerup steht ein Schild mit der Aufschrift Schönes Dorf. Hier wächst Clara als mittleres von fünf Kindern in eine Landarztfamilie auf, mit Ausflügen an die Ostsee, abendlicher Hausmusik und den aufregenden Filmvorführungen der neuesten Super-8-Filme. Die Mutter klug, hübsch und mit etwas mehr Chic als die andern Dorffrauen, der Vater von seinen Patienten geschätzt, weltmännisch und witzig. Die Partys, zu denen die Königs einladen, sind legendär. Doch zunehmend erschüttern die Eskapaden des Vaters das Familienleben. Clara, die ihren Vater über alles liebt, macht sich große Sorgen. Eines Tages spitzt sich die Situation zu.

Mit feinem Humor erzählt Anne Müller vom Aufwachsen in einer scheinbar perfekten Familie – und lässt die 70er-Jahre mit Tritop, Apfelshampoo und Super-8-Filmen wieder auferstehen.”

Die Geschichte von Clara beamt Dich in die Zeit der 1970er. Ich bin in der Zeit in einem Dorf in der Nähe von Hamburg aufgewachsen und große Teile der Geschichte könnten meine sein. Das ist das Geheimnis der Geschichte: das Identifikationspotenzial für die Leserin. Die Outfits für Dates und Tanzstunden, der orangefarbene Fön mit Bürstenaufsätzen (unserer hatte ganze 400 oder 500 Watt, yeah!, der war quasi ein Tornado!). Clara ist Jahrgang 1963, aber das Leben unterscheidet sich nicht nennenswert von dem in den frühen 1970ern geborenen Dorfkindern mit ähnlichem Sozialgefüge in der Familie.

Fassade, Fassade, Fassade …

Sommer in Super 8 von Anne Müller - Seite 34

Sommer in Super 8 von Anne Müller – Seite 34: Delial Faktor 2 – wer kennt das nicht?

Die nachdenkliche Grundhaltung Claras bestimmt den Roman. Er ist in der Sprache eine Teenies geschrieben, was für mich beim Lesen ungewohnt war. Es könnte schlichtweg Claras Tagebuch sein. Ich konnte mich gut in das Leben Claras einfühlen, was als Reise in die eigene Vergangenheit schön war, mich aber unter dem Hinblick der schweren Ereignisse in ihrem Leben traurig gestimmt hat. Positiv formuliert: Ich habe mit der Hauptprotagonistin gelitten.

Als Zielgruppe für das Buch sehe ich Frauen zwischen 40 und 60 oder deren Mütter, die diese Zeit selbst erlebt haben und Lust haben, sich daran zu erinnern. Spannend fände ich zu wissen, wie es einem beim Lesen geht, wenn man in einer anderen Gegend Deutschlands aufgewachsen ist. Wie war das in Bayern, Köln oder in der DDR in der Zeit?

Mir hat das Buch gefallen. Es bekommt im Gegensatz zu Zwei Wochen im Juni jedoch nur 4 von 5 Sternen von mir. Es hat mich nicht so gefesselt. Mir gefiel die erwachsene Sprache bei dem zweiten Roman der Autorin besser als der Teenieblick hier. Dennoch finde ich es absolut lesenswert.

Wie kommst Du online an das Buch?

Seit kurzem verlinke ich die Bücher hier im Blog nicht mehr mit Affiliate Links. Auf der oben verlinkten Verlagsseite findest Du Bestelloptionen beim Verlag selbst, aber auch bei Amazon.de, Weltbild.de, Thalia.de, Bücher.de, eBook.de, geniallokal.de und Hugendubel.de – da sollte für jeden etwas dabei sein, der online kaufen möchte.

Es handelt sich dabei Stand heute übrigens mindestens bei einigen Links auf der Verlagsseite zu diesen Anbietern um Affiliate Links. Woran erkenne ich das? Wenn Du beim Verlag auf den Link klickst, siehst Du im Browser, bevor Du beim angeklickten Händler landest, ganz kurz eine URL, die awin1.com oder tradedoubler.com enthält. AWIN und Tradedoubler sind Affiliate-Marketing-Netzwerke. Du kannst also davon ausgehen, dass der Verlag für den Verkauf eine Provision erhält – das Geld bleibt dann immerhin in der Branche.

Wo kaufst Du Deine Bücher? Ist Sommer in Super 8 ein Roman für Dich?


Der Lesetipp gefällt Dir? Ich freue mich über ein Trinkgeld in meiner Kaffeekasse via PayPal => Ines’ Kaffeekasse. Alternativ findest Du meine Bankverbindung hier. Merci!


19 Gedanken zu „Lesetipp: Norddeutsche Kindheit – Orange & Meer

  1. :-) Liebe Ines,
    ich erinnere mich an die Pril-Blumen, Tri-Top in allen Varianten und Apfel-Shampoo, von dem mir immer der Schädel juckte. Aber das war egal – das Shampoo hat einfach nur toll geduftet und JEDE(R) benutzte es. Auch an die Klamotten kann ich mich noch sehr gut erinnern. Die 70er Jahre waren einfach schräg und die Geschichte klingt gar nicht schlecht.
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Ich hätte diese Pril-Blumen sooo gerne auf die Fronten der orangeroten Küche geklebt, aber ich durfte nicht. Eine (!) durfte ich nach viel Gedibber endlich (!) dann mal auf die Innenseite einer Tür kleben und was soll ich sagen: Meine Mutter hatte recht. Die ging nie wieder ab …

      Das Buch könnte Dir gefallen.

  2. Hallo Ines,
    ja, nein, vielleicht ist der Roman was für mich. Eher nein – Identifikationspotenzial ist schön. Aber wenn der Roman hauptsächlich davon lebt, mag ich es nicht. Auch nicht bei Filmen. Ab und zu ein kleiner Ausflug in die 70er, okay, aber nicht permanent. Das ist mir zuviel Kalkül – obwohl ich nicht weiß, ob es bei diesem Roman so ist.

    Fassade, Fassade – da hab ich letztens einen schönen Satz gelesen:
    “Oben der Pelzmantel, aber untendrunter fehlt der Schlüpfer”. sagt auch einiges.

    Meine Papierbücher kaufe ich in einer schönen kleinen Vorort-Buchhandlung, die e-books bestelle ich online.

    Liebe Grüße
    Claudia
    ” Delial bräunt ideal” – und dann gab es das passende Thermometer an den Freibädern oder Strandbuden.

    • PS.
      Ich glaube, in den Kindheiten der 60er und 70er-Jahre war das Fassadenleben der Familien enorm wichtig. Hauptsache, nach außen war alles okay, und die “Leute” konnten nichts schlimmes von einem denken. Das wird mir so nach und nach bewusst, wieviel Sachen gar nicht erst thematisiert wurden und ich für mich selbst jetzt eine Lösung finden muss.
      Sogar meine Schwiegermutter in ihrem hohen Alter findet es noch enorm wichtig, was die Nachbarn denken, wenn der Rasen nicht akkurat gemäht ist. ( und das ist ja noch eine harmlose Sache )
      Ich schweife mal wieder ab, sorry. :-)

    • Vielleicht habe ich mit meinem Eindruck übertrieben, was das Identifikationspotenzial angeht, weil ich es als hoch empfunden habe. Aber wenn Du Dich da nicht gerne hineinversetzen möchtest, wird das Buch dennoch nichts für Dich sein. Ich weiß nicht, was Du mit zu viel Kalkül in dem Zusammenhang mit der Reise in die 1970er meinst, aber das Buch lebt von dieser Zeit. Es wird aber nicht alles in Gold getaucht.

      Der Pelzmantelspruch ist auch schön.

      ” Delial bräunt ideal” habe ich auch noch im Kopf. Die Marke gibt es sogar noch, gehört jetzt zu Garnier, also dem L’Oréal-Konzern. Das Thermometer an der Ostsee ist heute von Nivea. Wir haben früher mit der Familie in den Werbepausen der Serien zwischen 18 und 19:00 Uhr, die wir zusammen gesehen haben, Werbungsraten gespielt. Punkte gab es dafür, wer zuerst erkennt, wofür in dem Spot geworben wird. Einige Slogans und Jingles sind bis heute in meinem Kopf verankert.

      Mit dem Rasen muss man es nicht übertreiben, aber wenn die Nachbarn alle was vom Unkraut haben, trägt das nicht zur Liebe bei … ein bisschen kann ich Deine Schwiemu da verstehen.

  3. Liebe Ines, ich habe vor ein paar Jahren in einer Burg eine Ausstellung über diese Zeit besucht und es war total interessant, ein bisschen Rückblick zu halten wie etwa an diese allgegenwärtige orangene Farbe. Aber es waren auch Requisiten von Fernsehsendungen aus dieser Zeit ausgestellt und dazu wurden Ausschnitte gezeigt, so auch die Couch von einer Diskussionssendung und die Einspielung von dem damaligen Auftritt von Nina Hagen und über allem schwebte eine Rauchwolke – damals normal und für uns heute ein absolut ungewohntes Bild. Aber zurück zu diesem Buch – der angeführte Schreibstil irritiert mich ein bisschen, aber wozu gibt es eine Leseprobe?
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe

    • Solche Requisiten sind lustig anzusehen. In Deutschland gibt es ein Marktforschungsunternehmen, das für jedes Jahrzehnt ein typisches Musterwohnzimmer ausstattet, wie eine Durchschnittsfamilie lebt. So wenig die meisten Durchschnitt sein wollen, so viele Dinge erkennt man wieder, die man früher oder später in der Form selbst besessen hat – Kerzenleuchter aus Eisen, Deckenfluterstehlampen, bestimmte Regale von Ikea … Daraus leiten Marketingagenturen dann Gestaltungen für Werbefilme ab, um bestimmte Zielgruppen zu erreichen.

      Wenn Du in die Leseprobe schaust, merkst Du sofort, ob Du Lust auf das Buch hast oder nicht. Lies mal rein!

  4. Ergänzung vom Admin: Achtung Spoiler!

    ______________________________________

    Liebe Ines, ich habe dieses Buch wohl zeitgleich mit Dir gelesen. Nachdem ich das zuerst von Dir empfohlene verschlungen habe, besorgte ich es mir für den Urlaub. Mir ging es wie Dir. Das andere hat mir noch besser gefallen, wohl auch deshalb, weil es sehr nah an meiner gegenwärtigen Situation ist. Aber auch diese hat mir gefallen. Ich bin genau aus dieser Generation, in der DDR in einer Kleinstadt aufgewachsen. Und ich habe mir Deine Fragen beim Lesen auch oft gestellt. Es gab diese Marken nicht und auch nicht den orangen Fön. Aber die Musik kenne ich und Vieles war ähnlich, irgendwie ziemlich miefig. Zwei Dinge haben mich besonders bewegt. Ich hatte auch Eltern im Freundeskreis, die heiraten „mussten“, weil das erste Kind unterwegs war. Viele davon wurden nicht glücklich, sondern genau wie im Buch beschrieben, er Alkoholiker, wie frustriert, wenn auch nicht Hausfrau so doch doppelt belastet. Und auch die Extreme bis zum Selbstmord habe ich später miterlebt, viel Fassade. Dennoch finde ich das Buch nicht deprimierend, stellenweise witzig. Tanzstunde und erste Disko kenne ich ähnlich. Und auch das Gefühl als Mädchen zur Penne zu gehen und die meistens Jungs drumherum mit 14 ziemlich nervig zu finden und auch nicht richtig dazu zu gehören. Dein Buch ist eine Empfehlung wert. Vielen Dank und liebe Grüße Greta

    • Freut mich, dass Dir das Buch gefallen hat. Wenn jemand eine Ausgabe und Zeit investiert aufgrund meiner Empfehlung, zittere ich immer ein wenig, ob es gefällt oder zu Reue führt. Umso schöner, dass Du es offenbar richtig gerne gelesen hast.

      Die ersten Eltern aus meinem Freundeskreis hatten aus dem Grund gerade als erstes Silberhochzeit … und das in Hamburg und nicht auf dem Dorf Mitte der 1990er …

      Dass Tanzstunde und erste Disko in der DDR ähnlich waren, habe ich mir gedacht. Die materiellen Dinge waren im Zweifelsfall anders, aber wird ebenso begehrte Dinge gegeben haben, die einige hatte und andere eben nicht. Das mit dem Haben oder nicht Haben war im Westen nicht anders.

  5. Delial kann ich förmlich riechen… Das war eine Sonnenmilch, die mochte ich leiden. Die meisten, die es jetzt gibt, mag ich nicht riechen.
    Das Buch selbst reizt mich nicht. Die 68er Jahre davor hatte ich sehr intensiv als junge Frau erlebt. Wofür sind wir nicht alles auf die Straße gegangen? §218, Vietnamkrieg, Ostermarsch, Atomwaffen, Klimaschutz (ja auch damals schon als die sog. Ölkrise war – autofreier Sonntag)… manchmal hat es ja auch tatsächlich was genützt, meistens war es weniger erfolgreich.
    Bin gespannt, wie Deine Leser*innen das Buch finden!
    Herzlich, Sieglinde

    • Delial roch so richtig nach Sommer, den Geruch habe ich auch geliebt. Die heute verwendete hat dafür der Zausel geliebt. Der wollte mir doch allen Ernstes die Beine abschlecken, nachdem ich mich damit eingeschmiert hatte. Er verstand gar nicht, warum ich meine Stimme dagegen erhoben habe.

      Auf die Straße geht da niemand, das ist eher Büllerbü mit Tragödie hinterm Fenster – aber auch vielen Sonnenscheinmomenten.

  6. Liebe Ines,
    danke für die Buchvorstellung. Ich glaube, ich möchte beide Bücher der Autorin mal lesen, da mich das “Hausauflösungsthema” vor zwei Jahren und ebenso das Leben in den 1970er-Jahren interessiert.
    Lustig, das “Delial” so viele positive Erinnerungen auslöst. Es gab die Delial-Fraktion (unsere family) und die “Zeozon-Freunde”. Sonnencreme wurde ja eigentlich auch ausschließlich im Sommerurlaub in Dänemark verwendet. Und LF 6 war ja schon ungewöhnlich hoch. Gab es aber bei uns nicht, alle sollten ja gut gebräunt und damit “erholt” wieder nach Köln zurückkommen. Der Sommerurlaub war so ein Einschnitt im Jahresverlauf, es gab ein “vor FanØ” (sorrry das Sonderzeichen sieht komisch aus) und ” nach FanØ”. Nicht mal Weihnachten konnte das toppen. Überhaupt gab es bei uns in den 70er-Jahren mehr Alltag und weniger Highlights. Mal ein Familiengeburtstag, die Oma besuchen und zum Friedhof gehen, mal ein Besuch im Rheinpark (nur Blümchen, aber ein kleiner Sessellift, der war toll, man segelte in ca. 4 Meter Höhe über den Park, die Springbrunnenanlage, dahin). Dann noch Zoobesuche und die Seilbahn über den Rhein. Und dann wurde ich in den 70ern aber auch Teeny und es wurden zunächst Jugenddiscos im Pfarrheim und später dann die “gefährlicheren Gebiete” in der Innenstadt gestürmt.
    Was mir jetzt noch einfällt: niemand dachte sich etwas dabei, Kinder zum nächsten Zigarettenautomaten zu schicken und eine “Sammelbestellung für Eltern, Tanten und Onkel und ältere Geschwister” zu kaufen.
    So, Schluss mit der Zeitreise, es wird heissssssss in Köln!
    Grüße von Susa

    • An Zeozon erinnere ich mich gar nicht. Piz Buin hatten wir im Winter – das roch für mich nach Skiurlaub, in dem wurden wir im Gesicht auch eingecremt. Ja, LSF 6 war schon echt hoch, LSF 8 quasi eine Revolution und ich haue mir jetzt ganzjährig LSF 30 mit der Tagescreme ins Gesicht. Und ja: Natürlich wollten wir alle maximal braun aus dem Urlaub zurückkommen!!!

      Weißt Du, wo ich noch nie war? Auf Fanø! Ich kenne in Dänemark nur Rømø, die Westküste Jütlands am Ringkøbing-Fjord und die Dänische Südsee – also die Inselwelt in der Ostsee vom Segeln und eine Fahrradurlaub mit Inselhüpfen. Und Kopenhagen.

      Urlaube gab es in meiner Kindheit im Sommer auf Nordseeinseln und im Winter Skifahren in Österreich. Beides gut für die Lunge! So sagte die Krankenschwestermutter … Dass es nicht so viele Events außer der Reihe gab, habe ich auch empfunden. Einmal im Jahr mit Oma und Opa in den Tierpark, ab und an mal eine Verwandte besuchen, eine Jahreskarte fürs Freibad gab es für 12 DM, die haben wir immer bekommen. Wir durften mit 8 Jahren den ganzen Tag alleine ins Freibad – und 5 km mit den Rad dorthin fahren … Dafür konnten wir allerdings auch alle wirklich schwimmen.

      Zigaretten duften (mussten!) wir auch holen und uns beim Bäcker für das Restgeld auf volle DM Süßigkeiten kaufen. War doof, als von 2,85 DM auf 3 DM pro Schachtel erhöht wurde. Wir haben dann 50 Pfennig Botengeld herausgehandelt, was meine Mutter völlig übertrieben fand – selbst gehen wollte sie aber auch nicht. Und Hunde haben sich auf den Dorf in den 1970ern alleine Gassi geführt. Das würde Paul heute auch tun, wenn wir ihn ließen. Da hätte er so gar kein Problem mit. Nur der eine oder andere Nachbar …

      Biete 33 Grad – aber kühlen (!) Wind im Schatten!

    • Oh hallo,
      da muss ich mich nochmal anschließen. Für meinen Vater musste und durfte ich Zigaretten kaufen, HB, damals 2,- DM. War kein Problem. Noch schöner fand ich es, wenn ich die Zigaretten aus dem Automaten ziehen durfte, viel schöner.

      So viele Aktivtäten wie die Kids heute geboten bekommen, hatten wir auch nicht. In den Sommerferien Freibad ohne Ende, die 10er Karte 2, – DM ( da komme ich heute noch nicht mal im Abendtarif rein *grins* ) Und den Sonnenbrand danach habe ich noch in bester Erinnerung. Wir konnten uns die Haut irgendwann vom Rücken abschälen. Will nicht wissen, was das für Spätfolgen hat.

      Unseren Hund ausführen durfte ich auch allein, aber da war ich schon was älter.

      Und noch was zu Köln: Ich habe den Rundweg geliebt über die Zoobrücke,am Rheinufer entlang an der Bastei vorbei und über die andere Brücke ( Name? ) , dann durch den Park zurück und mit der Sesselbahn wieder über den Rhein. Wenn es ganz klasse lief, noch ein Zoobesuch und in die Flora. Schon so lange her.

      Liebe Grüße

  7. Hallo Claudia, das war und ist die Hohenzollernbrücke (Eisenbahnbrücke), Fußweg auf beiden Seiten, dazwischen die Gleise. An den Gittern dazwischen hängen jetzt tausende „Liebesschlösser“. Wenn ein Zug über die Brücke fährt, bebt der Boden!!!
    Ansonsten ist noch alles so da wie von Dir beschrieben!
    Grüße aus Kölle, Susa

  8. Ich habe lange keine Bücher mehr gekauft und lese viel weniger als vor ein paar Jahren. Die Zeit, die ich frei habe, verbringe ich mit meinem Blog, lese andere Blogs und schreibe Kommentare!
    Ich mag gedruckte Bücher, aber immer mehr in die Vorteile des eBooks sehe. Ich werde aber beiden solange nutzen wie es geht!
    Dank für den Lesetipp, aber das Buch hat mein Interesse nicht richtig geweckt!
    Liebe Grüße und schönes Wochenende!
    Claudia

    • Eine zeitlang habe ich auch fast nur noch online gelesen in Blogs und Socials. Für Blogs nehme ich mir weiter Zeit, die Instagramzeit verbringebich inzwischen meistens lieber stattdessen mit einem Buch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.