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So kaufe ich Kleidung für mich #2

“Vielleicht einmal einen Beitrag, wie du Mode einkaufst. Online oder offline? Weißt du genau, was du willst? Passiert es dir, dass du eigentlich auf der Suche nach einem braunen Pullover bist und mit einem grünen Kleid zurückkommst? Ich vermute mal, das ist nicht der Fall. Wenn du mir dann noch verraten könntest, wie du das machst, ist es perfekt :).”

Kommentar von Fran bei der Wunschliste für Blogbeiträge in 2023

Im September 2021 habe ich Dir verraten, in welchen Läden ich für mich schöne Dinge finde und was meine Quellen für Personal Shopping mit Kund_innen sind.

In der Serie Gute Käufe – schlechte Käufe geht es darum, wie sich die Dinge in der Praxis im Lauf des Jahres bewährt haben: Wieder haben wollen? Fragezeichenteil? Fehlkauf?

Heute setze ich den Schwerpunkt auf den Aspekt, wie und warum ich die Dinge gekauft habe. Geplant? Spontan? Was kaufe ich lieber offline oder online? Mal schauen, was sich geändert hat seit 2021 und ob ich wirklich so frei von Impulskäufen bin, wie Fran vermutet!

Wie die Dinge zu mir kamen

Grundsätzlich weiß ich, was ich will und halte mich an mein Stilprofil, überprüfe das, wenn ich mir für die Stilreise Gedanken mache und halte mich an mein Farbkonzept, das primär warme und/oder dunkle Farben enthält. Der Schachtelsatz steht ganz gut dafür, dass das ein durchaus komplexes Thema ist. Komplex, aber nicht kompliziert.

Das alles zusammen minimiert die Gefahr von Fehlkäufen, die zu nichts im Schrank passen. Mein Risiko besteht eher darin, mit der geringen Experimentierfreude einen arg eingleisigen Weg zu fahren. Aber keine Sorge, ich schaue dennoch rechts und links, ob mal etwas anderes dazu passt.

Ja, es passiert mir, dass ich einen braunen Pullover suche und stattdessen mit einem grünen Kleid nach Hause. Warum? Wenn ich keinen schönen braunen Pullover sehe und wirklich einen braunen Pullover suche, kaufe ich lieber gar keinen, als einen anderen.

Das grüne Kleid würde ich bei der Einkaufstour aber nur dann kaufen, wenn ich grundsätzlich etwas mit einem grünen Kleid anfangen kann, es besonders schön – und günstig oder extrem besonders schön – ist und ich dafür kein anderes Kleid aus meinem Sortiment vernachlässigen werde.

Sorry Fran, ich kann Dir also nicht verraten, wie wunderschöne grüne Kleider im Laden bleiben, obwohl man einen braunen Pullover kaufen wollte. Ansonsten versuche ich vor einer Kaufentscheidung zu prüfen, ob

  • das Teil meinen Qualitätsansprüchen genügt.
  • die Modemathematik vermutlich aufgehen wird.
  • ich Trageanlässe dafür habe und
  • nichts anderes dafür nennenswert weniger tragen würde.

Durch die halbjährlichen Kleiderschrankinventuren habe ich einen Überblick, wovon ich genug habe, was fehlt und welche Sachen bei Spontanfunden eine gute Ergänzung sein könnten.

Käufe 2022 online – etwa 2/3

Ines Meyrose - Outfit 2022 - Rollkragenpullover, Loop, Stulpen, Jeans, Halbschuhe und Wachsmantel

Meine Jeans habe ich alle online im selbem Shop gekauft, weil es die vor Ort nicht in der breiten Auswahl gibt. Das gleiche gilt für den Wachsmantel, den gibt es nur online. In den Loop habe ich mich bei einer Bloggerin verliebt – gibt es ebenfalls nur online.

Ines Meyrose - Outfit 2022 - Sommerkleid in Maxilänge in rot-weiß kombiniert mit Sandalen

Einen Schwung T-Shirts habe ich online gekauft, weil ich das Modell bereits kannte und im Einzelhandel keine schönen Shirts gesehen habe. Das gleiche gilt für die Sandalen. Vor Ort habe ich keine gefunden, in die meine breiten Füße passen. Mit dem Hersteller hatte ich bereits gute Erfahrungen, also habe ich gezielt dort im Onlineshop geschaut und sie mir zum Geburtstag schenken lassen.

Ines Meyrose - Outfit 2022 - Einheitslook Sommer - Tunika mit Lochstickerei in braun, dunkelblauer Chino und weiß-gelben Sneakern
Foto: Nicole

Nach der braunen Tunika für meinen Einheitslook Sommer 2022 habe ich gezielt in einem meiner Lieblings-Onlineshops geschaut, in dem ich im Jahr davor die blauen Blusen gefunden hatte. Eine andere blaue Bluse habe ich dabei auch noch gefunden.

Die braune Tunika mit Lochstickerei habe ich dann schnell gleich noch zweimal gekauft, weil sie sich so gut trägt. Praktisch ist bei Onlineshops, das Teile leichter mehrfach in einer Größe und Farbe zu bestellen sind. Im Laden gibt es sie oft nur ein- oder zweimal.

Die beiden Seidentücher habe ich online gezielt gesucht. Es sollten mittelgroße oder kleine Seidentücher im Quadrat sein. Weil ich die Farben im Onlineshop nicht genau einschätzen konnte, habe ich beide bestellt. Weil sie unterschiedlich genug sind und beide das Kriterium Braun+Blau erfüllen, durften sie beide einziehen. Wie sagte mein Mann an der Stelle so schön: “Wäre es schlimm, wenn Du beide hättest?” Nein.

Neue helle Sneaker fürs Frühjahr habe ich online bestellt, weil es dort die Farbe gab, die ich wollte. Da ich das Modell bereits kannte, konnte ich davon ausgehen konnte, dass sie passen. Das gleiche gilt für Chelsea Boots, die ich bereits wiederholt in gleicher Version nachgekauft habe.

Eine Stretchhose habe ich online bestellt – zwei Größen zur Auswahl – weil ich keine Lust hatte, in der Stadt Hosen anzuprobieren. Ich kenne die Marke und hatte Glück: Das Modell passt super zu meiner Figur.

Ines Meyrose - Outfit 2022 - Overshirt in braun und blau leger kombiniert mit Jeans und Boots - Ü50 Bloggerin mit Hund Paul

Das braun-blaue Overshirt habe ich zusammen mit einem dunkelblauen Blazer spontan gekauft. Ich war auf Online-Shoppingtour für eine Kundin und dabei haben mich beide Teile so angelacht, dass ich sie wenige Tage später für mich bestellt habe.

Beides war um etwa 70 % reduziert und aus sehr gutem Material. Der Blazer ist Ersatz für einen, den nur noch im Schrank hing. Der Overshirt hat mich mit seinem Material und Farben verzaubert.

Fazit Online-Käufe

Online kaufe ich eher gezielt und meistens bei Marken, die ich bereits kenne. Das vermeidet Retouren und Frust. Das größte Versuchung für Spontankäufe lauert, wenn ich in Onlineshops für Kundinnen schaue, die ähnliche Farb- oder Stiltypen sind. Offline fällt es mir leichter, nichts nicht nach der Arbeit für mich zu kaufen, weil ich da nicht hinterher nochmal hingehe. Online klickt es sich schneller nochmal in den Shop.

Käufe 2022 offline – etwa 1/3

Meine Käufe in Ladengeschäften waren mehrheitlich spontan. Einen Pullover habe im Großhandel gekauft, weil ich auf dem Weg zum WC an den Pullovern außerplanmäßig vorbeikam und mich die Farbe anlachte – zusammen mit dem Material und dem Preis. Eigentlich wollte ich nur Rotwein kaufen.

Ines Meyrose - Outfit 2022 - Kaschmirstrickjacke Braun - Cordhose Dunkelblau - Chelseaboots Braun - Ü50 Bloggerin

Aus der gleichen Kollektion ist beim nächsten Einkauf in dem Geschäft noch eine Strickjacke in den Einkaufswagen gewandert. Nach der habe ich dann gezielt geguckt, weil mir der Pullover so gut gefällt.

Ines-Meyrose - Outfit 2022 - heller Strickhoodie mit Eingrifftasche kombiniert mit Loop und Stulpen in Orange - High Class Leger Chic - Ü50 Bloggerin

Im Urlaub habe ich abends bei der Hunderunde in einem Schaufenster ein helles Ringelshirt gesehen. Als ich es ein paar Tage später im Laden anprobieren wollte, hat die Verkäuferin eine Weile gebraucht, um meine Größe zu finden, weil das T-Shirt mit halbem Arm aus Versehen im Stapel der Shirts mit langem Arm lag.

Die Zeit habe ich mir damit vertrieben, durch den Laden zu streifen. Dabei hat mich dann der helle Strickhoodie angelacht. Weil das zusammen extraschön aussah, habe ich den auch noch gekauft. Halb geplanter Shirtkauf zog gar nicht geplanten Hoodiekauf nach sich.

Ines Meyrose - Outfit 2022 mit hellem Blusen-Stufenkleid in Midilänge - Ü50 Bloggerin

Das Blusen-Stufenkleid habe ich beim Bummeln im selbem Urlaub gesehen und mein Mann fand es im Schaufenster ebenso schön wie ich. Ich wollte aber im März kein Sommerkleid kaufen, was hochpreisig und in empfindlicher Farbe ist, für das mir der Trageanlass fehlte. Aber es ging mir nicht aus dem Kopf.

Als ich dann ein paar Tage später tottraurig auf einer Bank mit Blick über die Insel saß mit Angst vor dem, was 2022 alles für mich bereit halten wird, nachdem 2020 und 2021 es ganz schön in sich hatten, meinte mein Mann, dass die Aussicht auf schöne Sommertage in genau diesem Kleid die Aussicht auf 2022 doch vielleicht versüßen könnte.

Wir fuhren also noch einmal in die Fußgängerzone zu dem Laden, ich probierte das Kleid barfuß mit eiskalten Füßen an und habe es geschenkt bekommen. Es hat gewirkt: Ich hatte im Sommer 2022 sehr schöne Momente in diesem Kleid.

Ines Meyrose - Outfit 2022 mit Nickituch "Dotty" in gelb-gepunktet
Foto: Nicole

Das gelbe Nickituch habe ich im selben Laden wie Shirt und Hoodie gekauft. Die haben da immer sehr schöne besondere Tücher, alles liebevoll von der Inhaberin ausgewählt. In dem Geschäft habe ich über die Jahre schon unzählige schöne Sachen gekauft.

Ines Meyrose - Outfit 2022 mit Lederweste und Hund Paul

Den Sommerschal und die Bluse in Apricot habe ich im nächsten Urlaub beim Bummeln gefunden. Ein hier bisher nicht gezeigtes T-Shirt in Orange gab es noch auf dem Rückweg in einem Outlet, das ansonsten nichts für mich zu bieten hatte.

Ines Meyrose - Outfit 2022 - herbstlicher City-Look in Dunkelblau und Braun mit legerem Pullover, Jeans und Budapestern - High Class Leger Chic - Copyright Foto Sabine Gimm
Copyright Foto: Sabine Gimm

Den dunkelblauen Pullover habe ich im Mai in der Stadt zufällig gefunden, als ich mit einer Freundin Bummeln war. Sie brauchte eine neue Brille, wir hatten einen Termin für eine kulinarische Stadtführung und dazwischen noch Zeit für Stippvisiten in zwei Geschäften.

Die blaue Sommerhose habe ich in einem Einkaufszentrum in der Nähe gekauft. Weil ich mit dem Schnitt des Herstellers bereits bei der roten Hose so zufrieden war, habe ich gezielt danach geguckt.

Ines Meyrose - Outfit 2022 - Oversized-Hemd aus 100 % Bio-Baumwolle - braun-cremeweiß gestreift - Portrait

Das braun-cremeweiß gestreifte Hemd habe ich spontan gekauft, als ich mich mit Sabine und Nicole in Hamburg getroffen habe. Online hätte ich das Hemd nie gekauft, denn es ist in Größe 38 und ich hätte es in 40 und 42 bestellt und dann vermutlich zurückgeschickt und nicht nochmal neu bestellt in 38. In Größe 38 habe ich bei Oberteilen das letzte Mal als Teenager gepasst. Aber das Thema Konfektionsgrößen ist ein anderes … Und weil ich die Bluse gerne trage und sie sich ordentlich waschen und Bügeln lässt, ist sie aus einem Onlineshop gerade ein zweites Mal auf dem Weg zu mir.

Fazit Offline-Käufe

Offline shoppe ich deutlich impulsiver als online. Ernsthaft geplant war nur der Kauf der Hose. Aber die anderen Sachen sind alles Dinge, die gut in meinen Kleiderschrank passen und von denen ich keinesfalls bereits Berge habe. Von daher: alles gut.

Tatsächlich vermeide ich es, mich offline und online Kaufversuchungen auszusetzen, wenn ich auf keinen Fall etwas kaufen möchte, weil das Budget alle ist oder andere Gründe dagegen sprechen.

Ich gehe selten nur zum Spaß Bummeln – weder vor Ort noch digital. Am ehesten mache ich das im Urlaub. Wenn es sich aber ergibt, und ich offen bin für etwas Schönes, kaufe ich das dann gerne spontan, wenn es zu mir und in meinen Kleiderschrank passt. Diese (fast) ungeplanten Käufe sind oft die besten.

Die Art, Bekleidung zu kaufen, hat etwas mit der Art zu tun, wie man ansonsten durchs Leben läuft. Ich bin Typ klare Linie und schnelle Entscheidung. Das zieht sich durch mein Shoppingverhalten.

Wenn jemand Typ Vielfalt ist, gibt es mehr Spontankäufe und einen Schrank mit mehr Stilrichtungen oder Farben. Wenn jemand Typ Unsicherheit ist oder es allen mit seinen Outfits recht machen möchte, dauert es vielleicht 100 Klicks mehr als bei mir, bis etwas im Warenkorb landet.

Welcher Einkaufstyp bist Du?

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Wenn Du Lust hast, kannst Du ein Trinkgeld in meine Kaffeekasse bei PayPal => Ines’ Kaffeekasse senden, eine klassische Bankverbindung findest Du hier. Herzlichen Dank für die Anerkennung!
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27 Antworten auf „So kaufe ich Kleidung für mich #2“

Moin, du überrascht mich, ich hätte dich doch etwas reduzierter und noch überlegter eingeschätzt. Aber so zusammengefasst ist es schlüssig, du hast es bei den Vorstellungen in früheren Posts ja bereits erklärt, warum, was gekauft wird. Die Geschichte mit dem gelben Kleid gefällt mir, ich wünschte, ich hätte einen Gatten, der zumindest mal mit mir bummeln würde. Er interessiert sich 0,nix für Shoppingerlebnisse und – ergebnisse…
Online kaufe ich ähnlich wie du, wenn ich die Marke kenne, wenn Größe oder Preis offline nicht zu haben sind. Ich stöbere sehr oft digital und halte dann in den Boutiquen danach Ausschau, dabei gucke ich mich manchmal schon satt und kaufe dann gar nichts mehr. 😁 Insofern ist online gut für den Geldbeutel. Aber noch immer flaniere ich gern durch bestimmte Gegenden und kaufe oft spontan, ca. 70% dieser Sachen bleiben lange bei mir. Ich habe gelernt, meinem Bedürfnis nach unterschiedlichen Stilen nachzugeben und stelle fest, dass auch die zusammen passen, wenn ich in der Farb-oder Musterschiene bleibe.
Auf Instagram finde ich Inspirationen von Frauen meines Alters, die mir sehr entgegen kommen bzw. Anleitung bieten. Neue Trends nehme ich wahr, richte mich aber nicht danach. Klassik und Material sind mir wichtig. Ich kaufe immer öfter mit de. Hintergedanken, einen Mantel zb nicht nur 2 Jahre zu tragen.
Fehlkäufe passieren, die nehme ich in Kauf.

Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.
LG Susanne

Bin immer für eine Überraschung gut. Bei aller Sachlichkeit bin ich ja auch nur ein Mensch. Und dann auch noch einer, der Kleidung liebt! Auch wenn ich mir nicht viel aus Trends mache, liebe ich Kleidung und Stoffe an sich.

Da habe ich mit meinem Mann wirklich Glück. Der geht sogar alleine Bummeln. Er liebt es, Bummeln zu gehen und geht gerne Kaffeetrinken. Beides viel mehr als ich.

Wie schön, dass Du über die Jahre einen guten Weg für Dich gefunden hat mit der Mischung aus schönen Käufen, Freude beim Kombinieren und Tragen und ein bisschen Kontrolle und Verzicht dabei.

Ein schönes Wochenende auch für Dich!

Einen so persönlichen Einkaufsbericht mag ich total gern. Sehr gelungen. Beim Lesen habe ich mich an und an ertappt, dass ich mich sehr ähnlich verhalte.. u d manchmal auch nicht.
Von meinen Lieblingsläden habe ich Newsletter abonniert, das inspiriert schon mal. Oder verführt…

So einen Laden wie fein Tücher-Hoodie-Shirt Geschäft hatte ich mal, das war klasse. Und fehlt mir. Den bräuchte ich mal wieder fürs mittlere Segment.

Online schaue ich, wenn ich es offline nicht finde oder es das hier nicht gibt. Und dabei ist es manchmal hart. Zu viel oder die Lust steigt 😂

Danke für deine Einblicke und einen schönen Samstag
Liebe Grüße
Nicole

Wegen der Verführung habe ich alle Newsletter und Kataloge abbestellt. Die abonniere ich nur, wenn es dafür einen Rabatt bei der Bestellung gibt und lösche das Abo nach 1-2 erhaltenen Mails wieder.

Der Laden auf der Insel wird mir auch fehlen, ich habe da über die Jahre echt viele schöne Dinge gefunden, gerade in der mittleren Preisklasse und es waren auch schöne Schnäppchen dabei.

Danke für Dein schönes Feedback zu dem Beitrag. Ein schönes Wochenende auch für Euch!

Ich bin auf jeden Fall vom Team Vielfalt. Die Capsule Wardrobe ist weit entfernt…:-). Auch wenn die Farblinien dann doch vieles kombinierbar machen. Es findet sich viel creme-beige-braun, oliv und marineblau im Schrank. Dazu weiß in Form von Blusen.
In den letzten Jahren habe ich leider auch viel online eingekauft – mit entsprechendem zurücksenden. Bei meinem Lieblingsdealer haben sie so viel geändert, dass die Größen für mich gar nicht mehr einschätzbar sind. Das bedauere ich sehr. Inzwischen hat Corona auch sein Werk getan und die Innenstadt hat viele Geschäfte verloren u.a. deren Offline-Shop, wo ich sonst gern die Stücke probiert und gekauft habe. Wir wollen nächste Woche mal eine persönliche Augenscheinnahme machen in der City und uns genau umsehen.
Du hast auch viel online gekauft. Interessant, dass Du sozusagen als “Abfallprodukt” bei Kundenberatungen für Dich fündig wirst. Aber da gehst Du ja sicher mit der Kundin auch alle Deine eigenen Kriterien durch und dann passt das natürlich auch für Dich. Sowohl online als auch offline.
Wenn es eine Verbindung zwischen Einkaufsverhalten und “wie man sonst so durchs Leben läuft” gibt, dann bin ich Typ *Crossover und schauen, was kommt*.
Danke für die Einblicke und ein schönes Wochenende!
Herzlich, Sieglinde

Also was den Kleidungsstil und das Einkaufsverhalten angeht, sehe ich definitiv Übereinstimmungen mit sonstigen Lebensweisen eines Menschen. Das lässt sich typologisch schön abbilden. “Crossover und schauen, was kommt” klingt gut!

Ich gehe mit Sieglinde crossover. 😁 Ich würde sagen das passt auch für mich. Sehr interessant wie Du zu Deinen Sachen kommst. Ich finde das schlüssig und auch schön so. Ich finde das eigentlich auch total nachvollziehbar, dass Du Dir gute Sachen nochmal nachbestellst. Kch habe das zum ersten Mal mit dem blauen Rippkleid gemacht, weil ich dachte das geht immer und wer weiß ob ich das nochmal bekomme.
Dein Mann ist ein toller Mann. Schön wie er die Gründe für einen Einkauf findet. 😁
Gute Nacht! Liebe Grüße Tina

Danke für diesen interessanten Einblick in dein Shopping-Verhalten. Das ist genau das, was ich an Dir so schätze: Planung und ein gutes Maß an Spontanität. Ich habe gemerkt, dass ich häufig in den Geschäften von der Menge des Angebots schnell überfordert bin. Online-Käufe nehmen bei mir zu. Hängt sicher auch damit zusammen, dass ich gerne Expertise nutze für das Online-Shopping, weil die räumliche Entfernung zwischen uns so groß ist. Jedenfalls schaue ich mir gerne deine Neuzugänge an. Das inspiriert mich sehr und auf deine Shopping-Begleitung freue ich mich schon sehr, Stichwort Überforderung beim Angebot. Du pickst genau die richtigen Sachen für mich heraus. LG Caro

Es freut mich immer wieder, dass Du schon seit so vielen Jahren meine Einkaufsbegleitung schätzt – virtuell und vor Ort. Ich picke sehr gerne die schönen Dinge für Dich aus der bunten Masse.

“Planung und ein gutes Maß an Spontanität”

Genau das ist wirklich das Geheimnis dafür, schöne Sachen zu finden: halbwegs zu wissen, was man will und Gelegenheiten zu erkennen.

Dein Beitrag ist natürlich ein spannendes Thema für mich, auch die Kommentare.
Kleidung kaufe ich meist nebenher, aber trotzdem wohlüberlegt.
Ich muss nicht gleich alles haben, das bewahrt wunderbar vor Fehl- oder zu-viel-Käufen.
Viel lieber lass ich die Kundinnen erst mal Model sein bei neuer Mode, die haben ihren Spaß dabei, fühlen sich dann nicht gleich zum Kauf verpflichtet und ich sehe, wie die neue Kollektion passt. 🙂
Online kaufe ich selten bis gar nicht, im Urlaub ab und an mal ein Teil.
Grundsätzlich gehe ich durchaus auch gerne mal in meiner Freizeit in Ruhe shoppen, aber immer mit Maß und (meist) mit Ziel. 😉

Schönes Spiel, erst einmal an anderen zu schauen, wie es angezogen aussieht und man es kombinieren kann – oder besser bleiben lässt.

Wenn mir etwas sehr gut gefällt, dann mag es gerne sofort haben. Ein Grund, warum ich Versuchungen wie Newsletter und Schaufensterbummel zur Unterhaltung meide …

Sehr aufschlussreich Dein Bericht übers Shoppen von Kleidung. Ich hätte auch mit weniger Einkäufen gerechnet. Ich bin Typ Vielfalt, halte mich aber strikt an meine Farben, sodass ich die meisten Teile miteinander kombinieren kann. Ich würde nichts kaufen, was nicht mit der vorhandenen Garderobe im Schrank harmoniert.

Liebe Grüße
Sabine

Gefühlt ist es auch viel weniger – aber die Tabelle spricht die harte Wahrheit …

Deine Farben passen wirklich immer super zusammen. Dein Schrankinhalt ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein Farbkonzept und Langeweile nichts zwangsläufig miteinander zu tun haben.

Ich war überrascht, dass viele deiner Einkäufe ungeplant sind – das hätte ich nicht gedacht, liebe Ines! 😉 Meine Einkäufe erfolgen auf die gleiche Weise, wenn ich zufällig etwas sehe und es mir gefällt oder wenn ich etwas Bestimmtes suche, das ich brauche. Ich gehe selten ins Einkaufszentrum und habe meine Lieblingsläden bereits online – so kann ich shoppen, ohne Klamotten anprobieren zu müssen.
Liebe Grüße,
Claudia

Schöne Dinge kann man manchmal nicht beim Universum bestellen, die fallen einem vor die Füße und dann kann man die Chance nutzen :).

Ich bin insgesamt weniger rational, als es hier im Blog erscheinen mag. Ja, ich lebe strukturiert und planvoll. Aber ich bin empfänglich für Genuss und schöne Dinge.

Liebe Ines, das sind deutlich mehr Spontankäufe, als ich dir zugetraut hätte! Aber es sind schöne Stücke, die dich da angelacht haben, vor allem das helle Aufmunterungskleid ist traumhaft – und die Geschichte dahinter auch wunderschön.
Bei mir ist es inzwischen auch so: Wenn ich etwas Bestimmtes brauche, also gezielt danach suche, gehe ich ins Internet. Denn ich laufe mir nicht gerne die Hacken ab, um dann nichts zu finden. Und da ich so gut wie nie Shopping-bummle, kommen Spontan-Sichtungen, die eventuell zu Käufen führen, auch eher vor, wenn ich wegen einer ganz anderen Sache unterwegs bin. Oder ich schau mal wieder in den Henry-Laden, ob’s nette Second-Hand-Klamotten gibt. Allerdings war all das schon länger nicht mehr der Fall. Ich habe in letzter Zeit nur Sport-/Funktionskleidung gekauft. Hauptsächlich für Costa Rica, jetzt auch noch zum Turnen sowie eine neue Allwetterjacke – alles online).
Herzliche Montagsgrüße und feine Zauselkrauler an deinen süßen felligen Begleiter, Traude
https://rostrose.blogspot.com/2023/01/costa-rica-3-kapitel-was-sollte-man.html

Lustig, wie wenig Spontanität mir meine Leserinnen zuschreiben. Ich mag schöne Sachen und weiß, wofür ich Verwendung habe. Dass darf dann gerne im Vorbeigehen zu mir kommen.

Puhh…. ja…. ich kaufe fast nur mehr online. Seit ich meine Mittagspause nicht mehr “verbummle”, was ich bis 2014 tat, bestelle ich.
Schuhe, Kleidung, Kosmetik. Selten bei “neuen” Marken, aber durchaus hin und wieder.
Meist habe ich ein “Wunschteil”. Und wenn es mir online unterkommt, bestelle ich es. Selten suche ich gezielt. Z.B. nach einem Tschiptschirellgrünen Seidentop (nur ein Beispiel).
Ich kaufe selten ein Modell zwei Mal. Und schon gar nicht nach ein paar Jahren. Keine Ahnung warum OK. Nach 20 oder 30 dann schon wieder…. 🙂 Also mit Pause.
Im Urlaub shoppe ich NIE. Maximal mal einen Silberring, einen Stein an der Kette, ein Armband.
BG Sunny

In Griechenland sind die Menschen ja noch kürzer als in Deutschland durchschnittlich. Kein Wunder, dass Du da keine Klamotten kaufst …

Liebe Ines, danke, dass Du Deine Käufe und die zugehörigen Kaufentscheidungen hier so ausführlich schilderst. In meiner Vorstellung bist Du sowohl spontan als auch klar. Klar im Sinne von, dass Du genau weißt, was Du möchtest, keine Kompromisse eingehend. Das ist auch richtig so, denn es gibt inzwischen alles in allen Qualitäten und Ausführungen zu kaufen. Das ist das Schöne an unserer jetzigen Zeit.
Ich bin eher spontan im Urlaub in Kauflaune. Es muss sich schön anfühlen, darf nicht „stinken“ (nach Mottenpulver oder Chemie) und am liebsten in Europa hergestellt worden sein.
Herzliche Grüße,
Susa

Im Urlaub und auf Ausflügen kaufe ich auch besonders gerne. Das verbindet schöne Erinnerungen mit dem Teil.

Stinken darf bei mir auch nichts. Das man Gerüche aus Kleidung loswird, ist Illusion.

Huch, der Post ist mir durchgerutscht 🙂 Egal, kommentiere ich halt spät. Besser spät als nie.
Dass du beim Offline-Kauf genauso Versuchungen nachgibst wie ich tröstet mich ein wenig. Und mit den braunen Pullovern geht es mir wie dir. Suche ich einen, finde aber keinen, der genauso aussieht wie ich ihn wollte, gibt es halt keinen. Dummerweise sind das dann aber die Momente, in denen irgendetwas anderes in der Tasche landet… DAS sollte ich mir wohl abgewöhnen. Und online shoppen, da tu ich mich immer noch schwer. Wenn ein Pullover zwar so aussieht wie ich ihn gern hätte – fühlt er sich dann auch gut an? Ich hasse Retouren. Also bestelle ich in der Regel erst gar nix.
Danke für die Einblicke in dein Einkaufsverhalten!
Liebe Grüße
Fran

Gern geschehen! Sich genau diese Impulskäufe abzugewöhnen, wenn man sie eigentlich nicht braucht und was anderes dafür deutlich weniger tragen würde, spart ungemein und hält den Kleiderschrank klein.

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