Fotoshootings für Blogger leicht gemacht – 10 Tipps für schöne Fotos

Paul Schnappschuss Festbrennweite

Das ist beim Bloggen wie beim Segelfliegen. Bis in die 1990er waren Fotografen und Menschen mit häuslicher Dunkelkammer beliebt, weil für Langstreckenflüge Foto-Dokumentationen zur Wettbewerbsanerkennung erforderlich waren. Die Dokumentation übernahm irgendwann die Computertechnik und die IT-Menschen stiegen ins Unermessliche auf der Beliebtheitsskala.

Fotos oder Software?

Was wünscht sich der Lifestyle-Blogger mehr: schöne Fotos oder funktionierende Blogtechnik? Bei mir steht die Technik als erstes, denn ohne die geht nichts. Ja, mein Mann ist IT-Mensch – aber der Blog trotzdem meine Baustelle … Weil er dabei so wenig zu unterstützen hat, darf er *tadaa* mein Fotograf sein.

Wenn mein Mann diese Worte liest, wird er mit Fotoentzug drohen und ich muss mich fix mit Bloggerfreundinnen verabreden, die ein ähnliches Schicksal teilen … oder ich werden gaaanz lieb sein müssen, um das wieder gut zu machen … Ich gehe mal schnell Schokolade zur Bestechung kaufen! Schließlich freue ich mich, dass er sich immer wieder tapfer der Erfüllung meiner Wünsche zur Verfügung stellt.

Erfüllung der Wünsche für 2018

Leserin Gerda Kienhöfer hat sich das Thema “Fotoshootings, um bei den üblichen Fotos besser bzw. Vorteilhafter auszusehen” bei der Wunschliste für 2018 gewünscht. Sie schrieb “Ich möchte gar nicht mehr aufs Bild, denn ich fühle mich dabei nicht wohl. Ich habe immer das Gefühl man sieht es auch.”

Da ich leidenschaftlich gerne fotografiere und mich auch gerne fotografieren lasse von jemandem, der es kann, finde ich das Thema interessant. Ich bin nur Hobbyfotografin und die folgenden 10 Tipps sind aus meiner Erfahrung notiert. Am liebsten lasse ich mich übrigens von Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! und Bärbel von uefuffzich.de fotografieren.

Die sind beide schnell dabei, hören zu, gucken auf die Details und ich kann mich mit Bildern und teilweise der Nutzung meiner Kamera revanchieren. Wobei es mir eine besondere Ehre ist, dass ich Gunda fotografieren darf, weil sie tatsächlich gelernte Portrait-Fotografin ist. Ich würde einen Profi nie um kostenfreie Bilder bitten, wenn ich mich nicht mit etwas revanchieren könnte.

10 Tipps für vorteilhafte Fotos von Dir

  1. Kenne Deine Schokoladenseiten. Sage dem Fotografen oder Fotofee genau, was im Fokus stehen darf und was Du auf den Bildern nicht mal erahnen möchtest. Ich mag den oberen Teil meiner Ohren von vorne nicht leiden und bevorzuge deshalb leicht seitliche Portraits. Gunda und Bärbel kennen meinen Ruf BAUCH, wenn ich Bilder von ihnen machen und sie wissen, dass der Ruf bei der Revanche ebenso bitte in meine Richtung geht. Lass einen ganzen Schwung Bilder von Dir machen und schau genau hin, was Dir gefällt und was nicht.

    Ines Meyrose Outfit 20171010 – Marineblau am Herbstfarbtyp mit Braun kombiniert– Foto Bärbel Ribbeck

    Copyright Foto: Bärbel Ribbeck

  2. Mach vorher Spiegelselfies von dem Outfit. Dann siehst Du schon mal, wo die neuralgischen Punkte liegen – also wo es zuppelt oder durchsichtig ist oder was auch immer. Ein Bild sagt mehr die Wahrheit als ein Blick in den Spiegel.
  3. Lass Dich keinesfalls von oben herab fotografieren, wenn Du nicht kleiner wirken möchtest. Perspektivspiele überlass erstmal anderen. Der Fotograf hält die Kamera so, dass es wirkt, als ob er genau vor Dir stehen würde. Meisten ist die Kamera dafür beim Fotografen auf Bauchhöhe, er muss also turnen. Er will nicht turnen und jammert wegen seiner Knochen? Dann setz ihn auf einen Hocker. Und geh ein paar Meter weg von der Kamera, das beugt Verzerrungen ebenso vor. Oder Du stellst Dich auf eine Erhebung. Große Steine, Baumstämme und Bänke – bitte hinterher säubern! – bieten sich dafür an.
    Ines Meyrose #ootd 20140502

    Schlechtes Beispiel – zu weit von oben herab fotografiert

    Ines Meyrose Outfit 20171217 Steppjacke Camel Active Jeans s.Oliver Boots Dr. Martens Schal trickmanufaktur rotlilie - Winterlook am Herbstfarbtyp

    Gutes Beispiel – und der Fotograf war dabei am Turnen …

  4. Wenn Du eine Spiegelreflexkamera hast, verwende eine Festbrennweite für die Bilder, wenn Du mit Unschärfe im Hintergrund spielen möchtest. Große Blende = kleine Zahl = unscharfer Hintergrund. Achtung: Durch die große Blende, auch offene Blende genannt bei kleinster Zahl, werden die Bilder schnell überbelichtet. Meide dabei direktes Sonnenlicht. Je weiter der Hintergrund von Dir entfernt ist, umso unschärfer wird er.
    Canon EF 50mm f/1,8 STM Objektiv schwarz

    Mein 50 mm Festbrennweitenobjektiv

    Ines-Meyrose Outfit 20170908 weiße Bluse kombinieren im Komplettlook mit Greenery - Bluse COS - Schal Deerberg

    Diesen Bokeh-Effekt im Hintergrund kannst Du mit offener Blende erzielen.

  5. Indirektes Licht ist besser als direktes. Es wirkt weicher und Du brauchst nicht in die Sonne zu gucken und die Kamera bekommt kein Gegenlicht. Bilder draußen am Nachmittag zu machen ist am einfachsten.
  6. Geh raus! Draußen ist es viel einfacher, Fotos von Dir zu machen, als drinnen. Es gibt viel mehr Spielraum für Abstände und Bildausschnitte.
  7. Hab gute Laune dabei! Wenn Deine Stimmung im Keller ist, werden die Bilder (bei mir) ebenso grottig. Lieber ein Fotoshooting verschieben und einen Beitrag später schreiben, als sich den Tag mit miesen Bildern zu verderben. Davon hast Du nichts, Deine Fotofee nichts und Eurer vielleicht gemeinsames Wochenende auch nichts. Wenn Du merkst, dass das heute nichts wird – brich es ab. Sofort. Und schau vorwärts, sei guter Dinge für den nächsten Versuch.
  8. Lass Dich inspirieren. Schau Dir Fotos bei Bloggern und in Zeitschriften an. Was gefällt Dir an den Bildern? Was nicht? Welche Ideen lassen sich auf Dich gemünzt umsetzen, so dass es etwas Eigenes und keine Kopie wird? Zeige Deiner Fotofee, was Dir gefällt. Ich mache oft mal eben schnell ein Foto von meinem Fotografen oder Fotofee, was in der Perspektive oder Bildaufbau so ist, wie ich es dann von mir haben möchte. So kann der Mensch hinter der Kamera viel besser sehen, was ich meine, als wenn ich es nur mit Worten zu erklären versuche. Diese Bild ist zum Beispiel nach so einer Demonstration entstanden.

    Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Foto-Gunda Fahrenwaldt

    Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

  9. Achte auf die Hintergrundfarben. Bei diesem Fotoshooting ist mir zum Beispiel mal wieder aufgefallen, dass ich mir in Blau vor braunem Hintergrund viel besser gefalle als vor grünem.
    Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Seidenschal -Yam Yam - Stiefeletten - Mjus - Foto-Gunda Fahrenwaldt

    Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

    Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Stiefeletten - Mjus - Foto-Gunda Fahrenwaldt

    Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

  10. Einfach mal machen! Es ist wie bei allen Fertigkeiten im Leben – Du musst es üben. Lerne selbst, zu fotografieren. Dann kannst Du Deine Bilder mit Selbstauslöser machen oder Deinem Fotografen bedeutend besser erklären, wie Du die Bilder haben möchtest. Meine Bilder sind im Kopf bereits fertig, bevor die Kamera in die Hand kommt.

Die Frage von Gerda bezog sich auf “übliche Fotos” und ich habe keinen Blog von ihr gefunden. Ich denke, dass meine Tipps sowohl für normale Bilder fürs Familienalbum umsetzbar sind als auch für Blogger, denn am Ende wollen alle das gleiche: Ein Bild, auf dem wir uns leiden mögen, oder?

Was ist Dein Trick für vorteilhafte Fotos?

10 Gründe für den Daunenmantel in der Trendfarbe Rot

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Ines Meyrose - Daunenmantel rot petite Kurzgroesse rot Lands End - Jeans s.Oliver Boots - Dr. Martens - Dreieckstuch Zwillingsherz - Handschuhe-Roeckl

Schon wieder Trendfarbe Rot? Hatten wir im Sommer 2012 doch schon! Warum freue ich mich darüber? Weil ich Rot liebe, gerne rote Kleidung trage und im Moment rote Sachen in den Kollektionen zu finden sind. Dass Rot Trendfarbe ist oder sein soll, ist mir dabei egal. Ich freue mich einfach, dass es Sachen in einer Farbe gibt, die ich mag und die mir steht.

Ines Meyrose - Daunenmantel rot petite Kurzgroesse rot Lands End - Jeans s.Oliver Boots - Dr. Martens - Dreieckstuch Zwillingsherz - Handschuhe-Roeckl

Diesen Mantel bekomme ich von meinem Mann zu Weihnachten geschenkt und darf ihn bereits tragen. Schließlich haben wir schon Winter und es wäre aus meiner Sicht völlig unnötig, ihn bis Weihnachten wegzupacken, wenn ich ihn gerade täglich tragen kann.

Leuchtendes Rot am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose - Daunenmantel rot petite Kurzgroesse rot Lands End - Dreieckstuch Zwillingsherz

Damit es nicht zu bunt wird, kombiniere ich zu dem großflächigen Rot des Daunenmantels von Lands’ End (Werbung) in Gesichtsnähe ruhiges Elfenbeinweiß. Dunkelbraun würde auch gut passen, wie bei dem roten Kleid zu sehen ist.

Frühlingsfarbtypen, denen helle, warme leuchtende Farben am besten stehen, können zu dem Rot auch andere leuchtende Farben kombinieren, zum Beispiel Sonnenblumengelb. Als Herbstfarbtyp, dem dunkle, warme, gedeckte Farben am besten stehen, mildere ich das knallige Rot also lieber etwas ab. Für Winterfarbtypen sind Schwarz, Schneeweiß oder Dunkelblau schön dazu.

Ines Meyrose - Daunenmantel rot petite Kurzgroesse rot Lands End - Jeans s.Oliver Boots - Dr. Martens - Dreieckstuch Zwillingsherz - Handschuhe-Roeckl

10 Gründe für diesen Daunenmantel mit Chevron-Steppung in Petite-Größe 40/42

  1. Er ist rot. Ich wollte schon immer einen roten Mantel haben.
  2. Der figurnahe Schnitt lässt einen Hauch von Taille übrig.
  3. Durch die Kurzgröße haben die Ärmel die passende Länge und die Taille des Mantels sitzt trotz meines kurzen Oberkörpers in der Taille.
  4. V-förmige Chevron-Steppung macht optisch schmaler als gerade oder A-förmige.
  5. Unauffällige Taschen in vertikaler Richtung eingenäht tragen nicht auf.
  6. Reißverschlussbrusttasche für Geld oder einen warmen Smartphoneakku
  7. Er ist superleicht.
  8. Die Herkunft der Daunen ist unter trackmydown.com nachvollziehbar.
  9. Der Oberstoff ist wasserabweisend und trocknet schnell.
  10. Er hat eine Kapuze sowie einen Zwei-Wege-Reißverschluss.

Ines Meyrose - Daunenmantel rot petite Kurzgroesse rot Lands End - Jeans s.Oliver Boots - Dr. Martens - Dreieckstuch Zwillingsherz - Handschuhe-Roeckl

10 Tipps zum Kauf eines Daunenmantels habe ich bereits 2015 veröffentlicht. Den braunen Daunenmantel aus dem damaligen Beitrag trägt inzwischen meine Schwiegermutter, weil ich herausgefallen bin.

Eine andere tolle rote Daunenjacke hat Sunny bei der Aktion 7 Bloggerinnen sehen Rot gezeigt. Bei Sunny findest Du Tipps zur Auswahl, wenn Du eine lange Frau bist. Von wegen der Länge: Ja, mir stehen bei meiner Körperlänge von 1,65 m kürzere Mäntel besser, aber längere wärmen einfach mehr. In diesem Fall siegt Wärme über Optik.

Ines Meyrose - Daunenmantel rot petite Kurzgroesse rot Lands End - Dreieckstuch Zwillingsherz - Handschuhe-Roeckl

Wie ist Dein Verhältnis zu roten Mänteln?

Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid

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Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017

Sommerkleid im Muster Artists Stripe von thought in L im Detail betrachtet

  1. Die Ärmel bedecken den Oberarm, so dass ich mich in dem Kleid angezogen fühle, und bieten Bewegungsspielraum.
  2. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017Der ovale Ausschnitt zeigt Hals, aber bietet keine Einblicke. Eine kurze Kette lässt sich gut dazu kombinieren. Darauf verzichte ich hier wegen des Tuchs.
  3. Die Taille wird durch den schmalen Schnitt am Oberkörper betont.
  4. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017Die Weite des Rockteils entsteht durch in Falten angenähten Stoff am Vorder- und Hinterteil. So ist das Kleid luftig und bietet Platz für große Schritte.
  5. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - Ines Meyrose Juni 2017Der Rockteil ist an den Seiten glatt angenäht, so dass das Kleid an den Seiten nicht aufträgt. Es hat Taschen, das alleine wäre einen Extrapunkt wert.
  6. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - kombiniert mit Tuch von Fraas - Ines Meyrose Juni 2017Die Knie sind gerade eben bedeckt. Das Kleid hat meine liebste italienische Länge und endet an der schmalen Stelle unterhalb des Knies. Damit wirken die Wanden schlank und das Kleid sieht auch mit nackten Beinen im Sitzen noch seriös aus.
  7. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - kombiniert mit Tuch von Fraas - Ines Meyrose Juni 2017Das Muster mit Streifen, Punkten und Kurven wirkt fröhlich. Die mittlere Mustergröße passt zu meinen Proportionen als kleinere Frau mit mittlerer Körperfläche. Zu kritisieren gibt es an dem Muster, dass das Kleid nicht exakt im Musterverlauf genäht ist. Dann wäre es aber – siehe Punkt 10 – deutlich teurer in der Herstellung wegen erhöhtem Stoffverbrauch und Arbeitsaufwand.
  8. Stilberatung: 10 Gründe für dieses nachhaltige Sommerkleid von thought clothing - kombiniert mit Tuch von Fraas - Ines Meyrose Juni 2017Die Farben sind gedeckt. Der Farbenmix beinhaltet warme und kühle Farben. Als Herbstfarbtyp, dem warme, gedeckte, dunkle Farben am besten stehen, picke ich mir zur Wiederholung im Outfit den Aqua-Blau-Grau-Ton heraus für die Leggings, das Apricot greife ich zum Gesicht hin als warmen Ton mit dem Tuch auf. Das tiefe Braun findet sich in den Schuhen wieder. Wenn ich ein Sommerfarbtyp wäre, dem kühle, pastellige, helle Farben am besten stehen, würde ich das Jeansblau oder den Aqua-Blau-Grau-Ton aufnehmen.
  9. Das Kleid ist aus festem Hanf/Viskose-Webstoff. Es entstehen keine Schweißflecken und es zeichnet sich nichts ab. Hanf ist nachhaltig. Informationen über nachhaltige Stoffe findest Du im Lexikon der Nachhaltigkeit und im Blog des Herstellers we are thought (Werbung). Mit diesem Argument verlinke ich den Beitrag bei A New Life.
  10. Ich habe es für 80 Euro im Frühling in einem Laden in Hamburg gekauft. Es sollte eigentlich 85 Euro kosten, ich habe ein bisschen Mengenrabatt bekommen, weil ich zwei Teile gekauft habe. Den Preis finde ich angemessen.

Drumherum

Tuch Fraas (2017), Schuhe Vabene (2017), Leegings Deerberg (2017) – alles gekauft. Das Tuch verlinke ich bei Sunnys Um Kopf & Kragen, das Outfit als Outfit des Monats bei Sabine Gimm.

Nach was für Kriterien kaufst Du ein Sommerkleid für den Alltag?

10 Tipps gegen Bad Hair Days

Ines Meyrose Portrait Schwarzweiß 201611

Bei der Wunschliste für 2017 hat sich Frau Sabienes 10 Tipps bei Bad Hair Days erbeten. Den Wunsch erfülle ich nur zu gerne, denn Bad Hair Days können einem in windeseile einen ganzen Bad Day machen, oder?

10 (nicht immer ganz ernst gemeinte) Tipps gegen Bad Hair Days

  1. Bei langen Haaren: Bloggerdutt. Den trägt keine schöner als LoveT., schau bei ihrem Beitrag 3 einfache Frisuren für sehr lange Haare.
  2. Bei schulterlangen glatten Haaren: Doppelt so viel Festiger vor dem Föhnen nehmen als sonst. Viel hilft viel. Wenn das Zuviel das Problem ist, verwende ein Tiefenreinigungsshampoo. Manchmal hilft einfach schon der gelegentliche Wechsel des Shampoos. Jedes Shampoo und Stylingprodukt hinterlässt Rückstände auf dem Haar und beschwert es damit. Bei einem Produktwechsel werden die Haare dann auf einmal wieder quietschesauber. Bei mir macht diesen Quietschesauber-Effekt gerade das Scalf Care von Physiogel für empfindliche Kopfhaut. Bei Beate findest Du einen Artikel zur Haarpflege.
  3. Bei lockigen Haaren: Steht zu Deinem Frizz! Alle glatthaarigen Menschen platzen vor Neid auf Deine Locken! Also ich jedenfalls … Die schönsten Locken findest Du bei Tina.
  4. Bei kurzen Haaren: Auch wenn Du sonst keinen Festiger oder Fön benutzt und die Haare nur mit einem Stylingprodukt in Form ziehst, greife zu Festiger und Fön. Meine Notwaffe ist dann die Strandnixe von Schwarzkopf got 2b. Das texturierende Salz-Spray macht die Haare griffig. Roter Lippenstift lenkt zur Not übrigens von den Haaren ab …
  5. Nur der Ansatz oder Pony sitzt nicht: Versuch mal Trockenshampoo. Einen Test findest Du bei Moppi.
  6. Im Herbst, Winter und kalten Frühling: Mütze auf den Kopf! Dann siehst Du immerhin draußen gut aus. Drinnen kannst Du das Problem dann durch zerzauseln retten.
  7. Im Sommer: Tuch um den Kopf drapieren á la Grace Kelly. Das kann Claudia.
  8. Wenn es nicht nur ein Bad Hair Day ist, sondern auch ein Bad Face Day, haben Bärbel und ich schon mal Bilder dazu gepostet mit Hoodie und Beanie. Bei Bärbel hilft sonst auch noch Sonnenbrille mit Tuch.
  9. Fieser Tipp, aber ernst gemeint: Geh einfach öfter mal zum Friseur. Kostet Geld und Zeit, ich weiß. Aber wenn Du weißt, dass Deine kurzen Haare nach 5 Wochen nicht mehr sitzen, mache direkt beim Bezahlen den nächsten Termin aus. Dann hörst Du z.B. auch gleich, dass Deine Friseurin dann im Urlaub ist und kannst das einplanen. Kurze Haare brauchen alle 5-6 Wochen einen neuen Schnitt. Ich gönne mir das alle 5 Wochen. Wenn mal 6 daraus werden, weiß ich vorab schon, dass ich eine Woche leiden werde. Entweder ist die erste zu kurz oder die letzte zu lang. Schulterlange Haare brauchen alle 2 Monate einen Schnitt der Spitzen, wenn sie schön fallen sollen. Wenn Du lange Haare auf einer Länge hast, die keinen Spliss bekommen und gleichmäßig wachsen, kannst Du Bedarf selbst zur Schere greifen. So machen Beate und LoveT. das. Die eine nimmt eine Küchenschere, die andere eine professionelle Haarschere. Ich empfehle die professionelle Werkzeugversion. Meine perfekte Schere für diese Zwecke ist von Anfang der 1990er und hat schon viele Haare geschnitten. Inzwischen ist sie in der privaten Hundesalonkiste im Einsatz für Pauls Pfoten. Haare machen Scheren stumpf wie sonst nur Papier. Deshalb haben Haarschneidescheren einen besonderen Schliff und Material.
  10. Schaff Dir eine Frisur an, die zu Deinen Haaren passt und Deinem Lebensstil.

Was ist Dein ultimativer Tipp, wenn es auf dem Kopf nicht aussieht wie geplant?

10 Tipps, wie Du Fehlkäufe vermeidest

Käufe in 2016 von Ines Meyrose

Bei der Rückschau Gute Käufe – schlechte Käufe 2016 hat Claudia sich im Kommentar einen Beitrag gewünscht, wie Fehlkäufe bei Kleidung zu vermeiden sind. Das Thema habe ich gerne mit auf die Wunschliste genommen und erfülle ihn heute. Der Frühling steht vor der Tür, letzte Winterschnäppchen können gejagt werden und die neue Mode guckt Dich schon verlockend an? Schau genau hin, ob es sich als guter Kauf erweisen kann oder Potenzial hat, in der Fehlkaufecke Deines Kleiderschranks zu landen.

Checkliste für weniger Fehlkäufe

  1. Hat das Teil eine Farbe, die Du magst? Steht Dir die Farbe? Passt die Farbe zu den anderen Sachen in Deinem Sortiment?
  2. Magst Du das Material auf der Haut tragen? Kannst Du es waschen? Wenn nicht, bist Du zu Reinigungswegen und -kosten bereit? Wie lange wird das Material schön bleiben? Fühlt es sich gut an? Mach die Augen zu beim Fühlen, dann lenkt die Optik nicht ab.
  3. Probiere das Teil in jeden Fall nach dem Check von Farbe und Material an. Entspricht die Passform Deiner Vorstellung? Wenn etwas zu lang oder weit ist, prüfe Änderungsmöglichkeiten. Zu kurz oder eng lässt sich meistens schwer ändern. In jedem Fall lass entweder den Hausschneider kommen im Kaufhaus oder gehe mit dem Teil umgehend zur Änderungsschneiderei Deines Vertrauens. Prüfe vor dem Kauf, ob Du das Teil ungeändert zurückbringen kannst und wie die Umtauschbedingungen dabei sind. Von keiner Umtauschmöglichkeit bis zur Rücknahme gegen Warengutschein und Bargeldrückzahlung gibt es geschäftsabhängige Variationen und Fristen. Wenn Du die Änderungskosten kennst, kannst Du entscheiden, ob das Teil Dir die Zusatzkosten wert ist. Wenn es Dir die Zusatzkosten nicht wert ist, kaufe es nicht oder gib es zurück. Ungeändert sähe es nicht schön genug aus und könnte zum Fehlkauf werden. Du hast passende Kleidung verdient!
  4. Hast Du schon etwas Ähnliches im Schrank, was Du nach dem Neukauf weniger tragen würdest? Dann müsstest Du beide Teile über einen längeren Zeitraum tragen, damit die Modemathematik aufgeht. Vielleicht ändert sich aber Dein Geschmack oder Deine Figur? Ein T-Shirt mehr bekommst Du vielleicht trotzdem aufgetragen, aber für ein Ausgehoutfit fehlen Dir vermutlich die Anlässe. Dann lass es lieber im Laden.
  5. Du hast so ein Teil noch nie gehabt und es ist mal ganz was anderes? Frage Dich genau, warum Du so etwas noch nie hattest. Ich hatte noch nie eine Bluse in Pink. Und das ist gut so. Das sollte auch so bleiben. Manchmal hat es einfach Gründe, dass Du etwas noch nie hattest und es schlichtweg nicht zu Dir passt. Manchmal ist es aber auch einfach ein neuer Akzent oder eine Stiländerung, die zu Deinem Lebensmoment passt. Dann frage Dich genau, zu welchen Anlässen Du es tragen wirst und kaufe nur etwas, dass Du kombinieren kannst. Zur Not kaufe ein Komplettoutfit, dass Du immer genau der Gesamtkombination trägst. Wenn Du keine Kombinationsteile hast, wird es garantiert ein Schrankmonster.
  6. Du hast bereits x-fach ähnliche Teile im Schrank? Brauchst Du wirklich die achte Jeans von der gleichen Marke in ähnlichem Schnitt, auch wenn die gut bei Dir sitzt? Die Woche hat nur sieben Tage … Kein Mensch braucht 30 weiße T-Shirts. Selbst, wenn Du jeden Tag ein weißes T-Shirt trägst, kannst Du sie waschen. Du wirst immer nur die tragen, die oben auf dem Stapel liegen oder in Greifnähe auf der Stange hängen. Enttarne Deine Kleidungsstücke, die Du in der Art oder Farbe bereits mehrfach im Schrank hast und vermeide, Nachschub zu kaufen. Trage erstmal Deinen Bestand auf.
  7. Kaufe keine Sachen, für die Dir die Anlässe fehlen. Wenn doch, schaffe den Anlass dafür. Wenn ich mir außer der Reihe ein Abendkleid kaufe, ordere ich noch in derselben Woche Opernkarten.
  8. Im Frühling haben wir alle Sehnsucht nach Helligkeit. Da lauern zu leuchtende Farben, die nur Winter- und Frühlingsfarbtypen wirklich gut tragen können, als Fehlkaufpotenzial. Greenery als Pantone Farbe des Jahre 2017 macht es nicht einfacher, dem zu entgehen. Wenn es unbedingt etwas Knalliges entgegen Deinem Farbtyp sein möge, nimm es nur als Farbtupfer, z.B. als Musterelement. So wirst Du demnächst sogar bei mir ein minibisschen Pink sehen. Das Gegenstück mit Fehlkaufpotenzial sind zu gedeckte Farben in der kalten Jahreszeit, die Frühlings- und Winterfarbtypen unscheinbar aussehen lassen.
  9. Lass Dich nicht zu sehr von der Mode verführen. Kleide Dich zeitgemäß oder in Deinem ganz eigenen Stil, sei aber kein Fashion Victim. Es gibt Sachen, die gucken sich schön. Ja, sogar ich habe mich an Sneaker gewöhnt. Nicht umsonst gibt es hier im Blog die Serie Geht doch! Da konntest Du gerade sehen, wie der moderne Stoff Plissee zutragen ist, ohne aufzutragen, oder eine Jogpant auch bei breiten Hüften funktionieren kann. Frage Dich gerade bei Sachen, die offenbar modern oder trendy sind, ob sie wirklich zu Dir passen. Es gibt Sachen, die an einigen Farb– und Figurtypen nicht gut funktionieren. Ich würde als eher kleine Frau mit breiten Hüften in einem mittellangen Hosenrock – neudeutsch Culotte – niemals so eine schöne Silhoutte haben, wie in einer langen, schmalen Hose oder einem taillierten Kleid. Klar könnte ich mich bewusst dafür entscheiden. Vermutlich würde ich aber nicht so richtig glücklich damit werden. Frage Dich vor dem Kauf, ob Dir die Silhoutte wirklich gefällt.
  10. Die größte Gefahr lauert bei reduzierten Sachen. Kaufe nur Dinge, bei denen Du bereit gewesen wärst, den vollen Preis zu bezahlen, wenn es im Budget gelegen hätte. Der Gedanke bei einer Hose für 10 Euro kann ich nicht viel verkehrt machen ist falsch. Die 10-Euro-Hose kann sich als super erweisen. Wenn sie aber in Farbe, Stoff, Schnitt, Qualität oder Stil nicht zu Dir passt, wird sie ein Fehlkauf. Die Kosten pro Tragen, das Aufgehen der Modemathematik, sind am Ende das Entscheidende bei den finanziellen Gedanken. Eine einmal getragene Hose für 10 Euro kostet pro Tragen 10 Euro. Fünfzigmal getragene Schuhe für 100 Euro kosten nur 2 Euro pro Tragen.
    ModemathematikSo können scheinbar hochpreisige Dinge de facto günstig sein. Wie sagt der Volksmund so schön: Ich kann es mir nicht leisten, billig zu kaufen. Und wenn die Modemathematik nicht aufgeht, dann bitte wenigstens der Spaßfaktor. Ein Artikeltipp zur Ergänzung aus meinen Archiv: Was ist ein Schnäppchen?

= 10 Tipps für Lieblingsteile!

Herbstfarbe am Herbstfarbtyp und 10 Gründe für diesen Softshellmantel

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Ines Meyrose #ootd20160904 mit Softshellmantel Hummer in brokenred von elkline

Ja, ja, ja, ich weiß … Dir ist noch nicht nach Herbst … wenn Du eine der Mehrheit der Leser_innen bist. Vielleicht gehörst Du aber auch zur Minderheit der rar vorhandenen Herbstliebhaber_innen? Ich liebe den Herbst.

Ines Meyrose #ootd20160904 mit Softshellmantel Hummer in brokenred von elkline

Nachdem ich lange genug herumgejammert habe, dass mir die passenden wasserfeste Jacke für den Sommer – und Herbst und Frühling – fehlt, weil die letzte sich als nicht wasserfest erwies – siehe 10 Gründe für diese Regenjacke und 1 dagegen – und der alte Softshellmantel – siehe Sanfte Muschel aus dem Norden – viel zu groß ist, habe ich endlich bei elkline, einem Hamburger Unternehmen (Werbung), einen passenden Softshellmantel gefunden und mein Mann hat ihn mir spendiert. Läuft unter Hundeanschaffungsnebenkosten. Die Ärmel habe ich reichlich kürzen und dabei Strickbündchen entfernen lassen. Die wären mir im Sommer zu warm und Fahrrad fahre ich nicht, wobei sie nützlich wären.

Herbstfarben

Modejahr 2016 - Eine Blogaktion bei www.meyrose.de #modejahr2016Dieses Rotbraun – elkline nennt es Brokenred – ist eine perfekte Farbe für Herbstfarbtypen wie mich: warm, gedeckt und eher dunkel. Aber eben nicht zu dunkel. Die orangefarbenen Details am Reißverschluss und Futter passen schön dazu. Im Herbst werde ich orangefarbene Schals dazu tragen. Die Farbe passt zum Oktoberthema im Modejahr 2016: Herbstfarben.

Ines Meyrose #ootd20160904 mit Softshellmantel Hummer in brokenred von elkline

Glücklich im Regen

10 Gründe für diesen Softshellmantel

  1. Zwei-Wege-Reißverschluss für flexibles Schließen und bequemes Sitzen. Auf den Fotos siehst Du, dass ich ihn oft nur in der Taille schließe. So hält die Jacke am Rücken warm und ich habe volle Bewegungsfreiheit, wenn es nicht zu sehr regnet.
  2. Eine Farbe, die perfekt zu meinen natürlichen Farben passt.
  3. Nähte und Taschen sind in der Körpermitte alle längsgerichtet und strecken damit optisch. Weiter unten und oben stören mich die schrägen Quernähte nicht.
  4. Taillierter Schnitt, der Figur zeigt.
  5. Die eingesetzten Ärmel passen in der Schulterbreite. Die Schulter wird damit an der natürlichen Stelle sanft betont. Das gleicht die Hüften optisch aus. Es passt auch noch ein dicker Pullover oder Blazer darunter.
  6. Leichtes Material, das sich von innen weich anfühlt, ein bisschen wie Frottee.
  7. Sie ist wasserabweisend und hält locker einen Schauer aus.
  8. Sie ist winddicht. Das ist an der Nordsee im Urlaub wichtig.
  9. Sie ist atmungsaktiv. Das ist bei strammen Spaziergängen gut.
  10. Die Kapuze brauche ich gegen Wind und Regen, weil ich für Schirme nur selten eine Hand frei habe. Sie sitzt gut auf dem Kopf und man kann seitlich daran vorbeigucken. Ein bisschen geknautscht sieht sie auf den Bildern aus, weil die Jacke kurz vorher noch im Kofferraum lag. Das zieht sich beim Tragen schnell wieder glatt. Wir haben die Fotos nur gleich nach dem Anziehen gemacht, weil der nächste Schauer aufzog und die Kamera möglichst wenig Regentropfen abbekommen sollte.

Außerdem ist der Mantel in Europa produziert worden und es steht etwas von umweltfreundlichen Produktionstechnologien und Nachhaltigkeit auf den Zetteln an der Jacke. Klingt gut, oder? Es wurden Stoffe mit bluesign-Herstellung verwendet. Das bluesign-System kannte ich vorher nicht. Am nachhaltigsten wird die Jacke meiner Ansicht nach, wenn ich sie lange trage und das habe ich vor.

Ines Meyrose #ootd20160904 mit Softshellmantel Hummer in brokenred von elkline mit Paul

Paul war natürlich auch dabei und tut für Leckerlis fast alles

Von Ilse Jacobsen zu elkline

Falls sich jemand fragt, warum die neue Jacke von elkine ist und nicht von Ilse Jacobsen wie die vorherige, ist die Antwort: Weil sie passt. Ich hätte gerne wieder eine von Ilse Jacobsen gekauft, weil ich damit qualitativ auch nach einigen Wäschen und häufigem Tragen zufrieden bin. Die Jacke sieht nach zwei Jahren Tragen außen noch aus wie neu. Leider haben die von mir gefundenen neuen Modelle lange Reißverschlüsse an den Ärmeln und lassen sich damit nicht gut kürzen.

Außerdem passt der Schnitt nicht mehr, weil die Taille zu tief sitzt bei meinem kurzen Oberkörper. Bei der alten – Größe 46 – ist die Taille wohl höher angesetzt bzw. für die Hüfte viel mehr Spielraum als bei einer aktuellen 42 der Firma. Das saß leider von vorne bis hinten nicht. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass dieses Modell Hummer von elkine passt. Sie ist in Größe 40 mit dem Vermerk des Herstellers, dass sie groß ausfällt. Es ist ganz ungewohnt, wieder eine passende Regenjacke zu tragen ;) . Preislich liegen die Firmen im gleichen Niveau und ich hoffe in der Qualität auch.

Die Fotos haben wir am 4. September 2016 gemacht. Ich trage einen Rollkragenpullover mit halbem Arm aus Viskose unter dem Mantel und war gut angezogen damit an dem Tag. Noch Fragen, wie der Hamburger Herbst begann? Am Tag darauf kam dann der Spätsommer dann auch wieder uns und brachte Sonne pur vorbei.

Du magst diese Form der Stilberatung? Dann lies auch die

Was sind Deine liebsten Farben bei Kleidung diesen Herbst?

10 Gründe für diese Regenjacke und 1 dagegen

+++ ACHTUNG! BITTE BIS ZUM ENDE LESEN! +++

Ines Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe Orangenzeste

Es gibt keine Zufälle

Deshalb ist es auch kein Zufall, dass ich diese Regenjacke gefunden habe, weil ich auf Details achte. Als erstes sehe ich nach der Farbe, dann fasse ich ein Teil an oder sehe mir das Material im Online-Shop an, prüfe den Schnitt und dann erst die Optik angezogen vorm Spiegel. Was mir bei Kleidung wichtig ist, weiß ich genau. In diesem Fall wollte ich eine leichte Regenjacke für den Sommer, die mindestens nahezu wasserfest ist.

Warum schon wieder eine neue Jacke?

Meine Jacke von Fjällräven => siehe Beitrag Aus der Praxis für die Praxis ist leider nicht mehr wasserfest. Mehrere Imprägnierungsversuche sind fehlgeschlagen und zweimal war ich diesen Sommer bis auf die Unterwäsche nass darin. Also ist sie jetzt leider nur noch eine Windjacke.

Meine Softshelljacke => siehe Beitrag Sanfte Muschel aus dem Norden ist inzwischen zwei Nummern zu groß. Die Hände verschwinden und der Stoff schlackert um meine Beine. Das fühlt sich nicht gut. Da ich zu dem Zeitpunkt keine passende Softshelljacke gefunden hatte, gab es erstmal eine neue dünne Regenjacke. Es ist der Lighthouse Verstaubarer Regenmantel von Lands’ End aus dem Sale in der Farbe Orangezeste. Spendiert hat ihn mein Mann. Er ist beim Schreiben des Artikel hier online zu finden: http://www.landsend.de/de_DE/Lighthouse-Verstaubarer-Regenmantel–/pp/P_33682.html?cgid=10663&brand=2.

10 Gründe für diese leichte Regenjacke

  1. Die Jacke ist ungefüttert. So dünn und leicht ist die perfekt für den Sommer und für unterwegs. Die lässt sich in einer beiliegenden kleinen Tasche verstauen oder mal eben in die Handtasche stecken. Perfekt für Regenschirmfeinde wie mich. Bei Schirmen stört mich das Gewicht und dass ich eine Hand dafür brauche.
  2. Sie ist hinten länger als vorne mit abgerundetem Saum. Im Sitzen bietet sie Schutz für Po und Hose, im Stehen wirkt sie zarter, als wenn sie einheitlich so lang wie hinten wäre.
  3. Ines Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe Orangenzeste ÄrmeldetailDie Manschetten sind schräg gearbeitet. So etwas habe ich noch nie vorher bewusst an einer Jacke gesehen. Auf der Innenseite der Hände gehen sie nur genau bis zum Handgelenkt, wie sich das gehört. So kann man mit den Händen frei arbeiten und greifen. Ines Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe Orangenzeste ÄrmeldetailAuf der Außenseite sind sie bogenartig länger und schützen so die zarten Handteller vor Nässe und Wind. Die Weite der Manschetten mit einem Druckknopf verstellbar. Damit lässt sich ein bisschen die Belüftung im Ärmel regulieren.
  4. Mit einem innenliegenden Kordelzug ist die Regenjacke nach Wunsch taillierbar. Ich höre schon die ersten Leser rufen, dass ich schon wieder etwas zu Großes gekauft hätte. Nein, die Jacke passt. Auf den Bildern trage ich nur ein hauchdünnes T-Shirt darunter und ein Pullover oder Steppweste soll schließlich auch noch Platz haben.
  5. Ines Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe OrangenzesteInes Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe Orangenzeste KragendetailInes Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe Orangenzeste KragendetailEs gibt nicht nur eine Kapuze, sie ist auch noch einrollbar und im Stehkragen verstaubar. Kleiner Verbesserungsvorschlag: Druckknöpfe anstatt der schöneren orangen echten Knöpfe wären bei plötzlichem Regen praktischer :) . Ein weiteres Feature bei der Kapuze ist, dass sie seitlich enger gestellt werden kann gegen Wind. Dabei bleibt der Kragen am Kinn jedoch unberührt, was ich sehr schätze.
  6. Zum Glück gibt es die Regenjacke in Kurzgröße, so dass die Ärmellänge und Taillenhöhe passen. Diese ist in Petite M (40/42, Lands’ End Sachen fallen meistens groß aus). Gerade bei Jacken sitzen bei mir wegen des kurzen Oberkörpers Kurzgrößen erheblich besser als normale. Es gibt auch normale Größen und eine lange Version.
  7. Die Taschen für die Hände sind vertikal eingesetzt und strecken die Figur damit.
  8. Die Knopfleiste ist verdeckt und streckt damit die Figur ebenso.
  9. Die Farbe ist auch ein Grund für diese Jacke. Wenn es schon grau und nass draußen ist, bringe ich gerne eine fröhliche Farbe ins Spiel. Orangenzeste – wer bitte denkt sich diese Namen aus? :) – macht mir schon beim Ansehen gute Laune.
  10. Die Jacke darf in die Waschmaschine. Ja, auch das ist ein Grund für ein Kleidungsstück, denn ich meide Wege und Geld für chemische Reinigungen.

3 kleine Gründe gegen diese leichte Regenjacke

  1. Ines Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe Orangenzeste KragendetailInes Meyrose #ootd mit Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel in der Farbe Orangenzeste KragendetailSilberne Metallteile passen nicht zu meiner bevorzugten Schmuckfarbe Gold.
    => Weil die verdeckte Knopfleiste zumindest im geschlossenen Zustand die Farbe Großteils verdeckt und die Knöpfe an den Manschetten zur Innenseite unauffällig sind, kann ich damit bei so einer einfachen Regenjacke leben.
  2. Es gibt keine verschließbaren – und somit wassersicheren – Taschen.
    => Das Smartphone kommt in die Hosentasche und ist da dann sicher genug.
  3. Die Jacke fühlt sich von innen gummiartig an.
    => Atmungsaktiv ist sie nicht. Bei dem Preis und der Leichtigkeit ist das O.K. für mich, da ich trotz 100% Polyester nicht wirklich darin schwitze. Die Haptik auf nackter Haut an den Armen ist ungewohnt, aber auf Dauer nicht störend.

1 entscheidender Grund gegen diese Jacke

Regenjacke von Lands' End - Lighthouse verstaubarer Regenmantel Naht InnenDie Nähte lassen Wasser durch! Die Jacke soll laut Hersteller wasserabweisend sein. Der Stoff ist es auch. In einem 5minütigem Regenschauer wurde an den Schultern und Armansatz jedoch mein T-Shirt völlig nass! Das Wasser zieht durch die Nähte.

Mit so einer Regenjacke kann ich leider nichts anfangen. Die Jacke hat mich also wieder verlassen. Ich habe die Garantie von Lands’ End in Anspruch genommen und das Geld zurück erhalten.

Warum trotzdem dieser Beitrag?

Die 10 Argumente für diese Jacke treffen immer noch zu. Du erkennst daran, worauf ich als Stilberaterin achte. Als Windjacke würden alle Argumente dafür bestehen bleiben. Außerdem waren die Fotos und Text weitgehend fertig, als ich kurz danach in den Killer-Regenschauer gekommen bin.

Zum anderen wird von Leser_innen manchmal kritisiert, dass in Blogs Produkte nur positiv vorgestellt werden. Das ist bei mir Großteils auch so. Das liegt daran, dass ich meine kostbare Zeit nicht für unbezahlte Artikel aufwenden möchte, in denen ich über etwas schreibe, dass ich nicht gut finde. Bei bezahlten Artikeln oder Kooperationsartikeln mache ich das. Bei unbezahlten ist mir die Energie dafür zu schade, wenn es mir nicht ein persönliches Bedürfnis ist, über ein Thema zu schreiben.

Deshalb gibt es bei den Büchertipps auch nur Rezensionen von empfehlenswerten Büchern, es sei denn, dass es Rezensionsexemplare sind. Ich bin als Blogger nicht verpflichtet, breit zu informieren. Ich darf subjektiv sein und mir aussuchen, worüber ich blogge. Da in diesem Fall bereits so viel Energie in dem Artikel steckt, habe ich ihn dann entsprechend überarbeitet und trotzdem veröffentlicht.

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