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Ohne Worte #5

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Containerschiff auf der Elbe Höhe Stade auf dem Weg nach Hamburg vor einem winterlichen Regenschauer

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gesucht & gefunden #1

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Aus der Blogserie Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben wird nach dem Reboot jetzt gesucht & gefunden. Weil Suchmaschinen Bloginhalte brauchen, auf die sie Suchende verweisen können, hat es ein bisschen gedauert nach dem Neustart, bis wieder Besucher über Suchbegriffe auf diesen Blog gekommen sind.

Inzwischen ist aber offenbar wieder genug Content da, den die Suchmaschinen empfehlenswert finden. Das freut mich, denn jeder Suchtreffer hat das Potenzial, den Kreis der regelmäßigen Leser_innen zu erweitern.

Kosmetikinventur 2021

Lippenstiftständer im Bad

Dazu gibt es bisher keinen Beitrag, also beantworte ich die Frage hier. Disclaimer: Alle Tipps sind ohne Gewähr – Umsetzung auf eigene Gefahr! Gerade weil so viele Kosmetikartikel zu Hause und unterwegs in der Handtasche gerade seit fast einem Jahr kaum genutzt werden, ist der Jahresstart ein guter Moment, um jetzt eine vollständige Kosmetikinventur zu machen.

Ob es um Kosmetik, Klamotten oder Haushaltsartikel geht, spielt bei der Vorgangsweise der Inventur keine Rolle. Am Ende hast Du jedes Teil einmal in der Hand gehabt und die Entscheidung getroffen, ob

  • es bleiben darf.
  • es in den Müll kommt.
  • es einen neuen Besitzer bekommen soll – auf welchem Weg auch immer.

Beim Kleiderschrank oder Haushaltsartikeln gehe ich Rubrikweise vor. Bei Kosmetik schaue ich alles in einem Rutsch an, weil die Menge überschaubarer ist. Sollte das mit der Menge bei Dir anders sein, kannst Du es natürlich auch in pflegende Kosmetik und dekorative Kosmetik einteilen und sie Dir in zwei getrennten Einheiten vornehmen.

  • Als erstes überlege, wo Du überall Kosmetikprodukte hast. Bei mir ist das in der Dusche, in meinem Bad, im Gäste-WC, im Auto, meiner Handtasche, der Schreibtischschublade und im Wohnzimmer. Im Sommer bei über 25 Grad lagert Nachschub im kühleren Keller. Das sind viele Orte, oder?
  • Trage alle Sachen an einem Ort zusammen. Dazu bieten sich das Bett, Esstisch oder eine Küchenarbeitsfläche an.
  • Putze alle Schrankfächer, Utensilos und Ablageorte, an denen die Dinge lagern. Kosmetiktäschchen in der Handtasche schüttele ich zumindest einmal aus zur Säuberung. Wenn das nicht reicht, nehme ich ein neues.
  • Sortiere die Sachen nach Rubriken – Lippenstifte, Haarpflegeprodukte, Cremes etc.
  • Prüfe alle Produkte auf ihren Haltbarkeitszustand. Wenn kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf dem Produkt steht, gibt es einen aufgedruckten Tiegel, der die Haltbarkeit nach dem Öffnen angibt, 3M sind zum Beispiel drei Monate. Und dann gibt es auch noch Produkte, die zwar ein MDH haben, aber dennoch die Haltbarkeit nach dem Öffnen eingeschränkt ist. Bei Lebensmitteln werfen die Deutschen noch genießbare Produkte zu schnell weg, weil das MHD überschritten ist. Anstatt eine Riech- und Sichtprobe zu machen und vorsichtig zu kosten, geht der abgelaufene Joghurt zu oft direkt in den Müll (allerdings nicht bei uns). Bei Kosmetikartikeln werden Dinge viel zu lange verwendet, weil sie selten wirklich bis zum Ende aufgebraucht werden. Aber auch wenig verwendete Produkte können ein Brutkasten für Bakterien sein, Mascara ist da ein Paradebeispiel. Wenn Du unsicher bist, ob ein Produkt noch gut ist, prüfe es wie bei Lebensmitteln und übernimm selbst die Verantwortung dafür: Je cremiger oder fettiger, umso eher wird etwas ranzig, zum Beispiel Mascara, flüssige oder cremige Foundation, Cremelidschatten und Lippenstifte. Je trockener ein Produkt ist, also eher zucker- oder mehlartig, je länger hält es.
    Außerdem kommt es auf die Lagerung an. Ein Sommer mit 39 Grad im Bad kann viele Produkte schneller verderben lassen. Schau die Sachen an, rieche daran und entscheide dann. Je dichter ein Produkt am Auge verwendet wird, Mascara – Kajal – Lidschatten, umso eher entscheide ich mich für den Müll und gegen eine weitere Verwendung. Wenn ein Lippenstift ranzig ist, schmecke ich das sofort, aber es hat mir noch keinen gesundheitlichen Schaden eingebracht. Eine Augeninfektion durch überlagerte Mascara möchte ich aber keinesfalls riskieren.
  • Sortiere alles aus, was überlagert ist oder Du auch in absehbarer Zeit im Rahmen der Haltbarkeit nicht verwenden wirst.
  • Entscheide dann bewusst, welche Teile wieder an ihre alten oder neuen Orte wandern dürfen. Dabei kannst Du vielleicht Produkte austauschen, die an einem Ort mehr verwendet werden als an anderen. Ein Beispiel für Homeoffice-Menschen, die vor März 2020 außer Haus gearbeitet haben: Handcreme. Die Tube aus Deiner Handtasche wird in den letzten Monaten kaum verwendet worden sein. Die Tube im Bad oder Wohnzimmer ist vielleicht gerade fast leer oder frisch aufgestellt. Tausche die beiden aus, so dass die aus der Handtasche nicht irgendwann halbvoll überlagert ist, während Du im Bad oder in der Küche eine Tube nach der anderen verbrauchst.
  • Wenn Du bei der Inventur feststellst, welche Produkte Du zehnfach in Reserve hast, erteile Dir am besten ein Kaufverbot dafür. Arbeitest Du mit digitalen Einkaufszetteln? Dann kannst Du bei dem Drogeriezettel einen Vermerk machen, dass zum Beispiel Shampoo ausreichend vorhanden ist, wenn das ein Produkt ist, dass Du sonst sicherheitshalber immer im Vorbeigehen kaufst.

Was tun mit Ehering nach Tod?

Statementring aus den Eheringen für die Witwe

Dafür gibt es in dem aus einer ehemaligen Blogreihe zusammengefassten Beitrag Ideen für den Ehering Verstorbener Anregungen, was Witwen, Mütter und Töchter mit geerbten Ringen angestellt haben.

Graue Haare Stilberatung

Über das Thema haben meine Typberater-Kollegin Angela Kneusels und ich uns vor einem Jahr unterhalten. Den Dialog findest Du im Beitrag Farben für Silver Ladies in Mode und Make-up. Der Suchbegriff Graue Haare Lidschatten ist damit ebenso beantwortet.

Warum

Das wüsste ich manchmal auch gerne …

Was ist Dein Tipp für die Kosmetikinventur?


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Rund ums Video-Meeting

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“Zoom-Meeting am PC: Wie schminke ich mich? Was ziehe ich an, um vor der PC-Kamera besser zu wirken? Wie muss ich sitzen, damit man mich gut am Bildschirm erkennt? Wie soll das Licht fallen?”

fragt Gwen bei der Wunschliste für Beiträge in 2021

Wie viel Arbeit über Video-Meetings sinnvoll zu erledigen ist, Arbeitswege, Außer-Haus-Essen und Lebenszeit gespart werden können, hat vor März 2020 niemand für möglich gehalten, oder? Klar ist das manchmal nur eine Notlösung und vielen Menschen fehlt der persönliche Kontakt.

Viele Arbeitnehmer_innen konnten durch diese Notlage unter Beweis stellen, dass sie reibungsfrei von zu Hause aus arbeiten können und der eine oder andere Arbeitgeber hat jetzt außer seiner Kontrollsucht wirklich kein Argument mehr gegen das Homeoffice – und sei es nur für ein paar Tage im Monat. Da stellt sich die Frage:

Was ist dabei außer der Technik zu beachten?

  • Weil die Videokameras in der Regel eher Licht schlucken als es zu verstärken, würde ich mich keinesfalls weniger schminken als sonst. Wenn ich farblich wirken möchte wie im persönlichen Kontakt, darf es – wie für Fotos – sogar also gerne etwas mehr Schminke sein. Nimm gerne auch im Alltag einfach mal einen roten Lippenstift und nicht immer nur den harmlosen rosenholzneutralfarbenen. Das wirkt gleich fröhlicher!
  • Um vor der Kamera gut zu wirken, sind hellere oder mittlere Farben aus Deiner Farbpalette besser geeignet als dunkle. Warum? Dunkle Farben schlucken das Licht und sind vor der Kamera mit Abstand kaum auseinanderzuhalten. Da wirkt das liebevoll ausgewählte Tannengrün, Schokoladenbraun oder Marineblau schnell wie tristes Schwarz. Muster finde ich nur dann problematisch, wenn Du Dich vor der Kamera viel bewegst, dann kann das zu unruhig wirken. Ansonsten funktionieren Muster am Schreibtisch genauso wie live.
  • Wichtig finde ich, vor der Kamera ein komplettes Outfit zu tragen und nicht nur vom Kopf bis zur Schreibtischkante zu denken. Warum? Vielleicht stehst Du im Meeting auf, um etwas aus dem Regal oder Schrank zu nehmen und bist dann bis zum Knie zu sehen? Außerdem macht die Kleidung etwas damit, wie wir uns fühlen und bewegen. Ich fühle mich in Kuschelhose entspannter als in einer Jeans. Im Blazer haben wir eine andere Haltung als im Pullover. Auf Absätzen stehe ich gerader als auf flachen Schuhen. Schau, was die Kleidungsstücke sind, die Dich in den körperlich-geistigen Arbeitsmodus bringen. Gegen Hausschuhe im Schreibtisch-Videomeeting habe ich übrigens nichts, solange sie gutem Zustand sind, aber selbst das kann in Einzelfällen ungut sein, wenn eben die Schuhe der Arbeitsgefühlsfaktor bei Dir sind. So wie ich mich hinstelle bei einem wichtigem Telefonat, um meiner Stimme einen selbstbewussten Klang und Auftreten zu geben, so als ob mir die Person gegenüber steht, schaue ich ebenso bei der Kleidung, was mich unterstützt.
  • Bei der Sitzposition ist das eine, wie ich sitze, das andere der Kamerawinkel. Ich stelle entweder mein Smartphone für den Call hochkant gegen den Laptopbildschirm oder verwende die eingebaute Laptopkamera, deren Aufnahmewinkel ich durch die Neigung des Bildschirms steuern kann. Der Kamerawinkel hat Einfluss darauf, was vom Hintergrund zu sehen ist. Ich stelle also erst den Kamerawinkel ein. Dann positioniere ich mich so, dass mein Gesicht möglich gerade von vorne aufgenommen wird, um mir möglichst wenig Doppelkinn zu verpassen. Dafür stelle ich meinen Schreibtischstuhl deutlich niedriger ein, als es zum Tippen angenehm ist.
  • Zu beachten finde ich auch noch, was im Hintergrund zu sehen ist. Also bitte keine Ordner, die mit vertraulich zu behandelnden Namen oder Vorgängen beschriftet sind zum Beispiel.
  • Das Licht fällt am besten seitlich zur Kamera. Kommt es von vorne, wirst Du geblendet. Kommt es von hinten, liegst Du im Schatten und Deine Videokolleg_innen werden geblendet. Du brauchst sicher keinen perfekten 90-Grad-Lichteinfallswinkel, aber sich dem zu nähern, ist gut. Wenn es draußen dunkel ist, ist Deckenlicht gut, wie Du bei mir sehen kannst.

Was beachte ich selbst davon?

Ines Meyrose Portrait Videomeeting

Ich trage dennoch dunkle Rollkragenpullover im Winter in Videocalls, einfach weil die meine Winteruniform sind und ich mich außerordentlich wohl darin fühle. Auf den beiden Selfies der Videokamera wie im Chat siehst Du jedoch deutlich den Unterschied, wie es wirkt, wenn die Lippen nur Lippenpflege abbekommen haben, wie für das Schreiben dieses Beitrags, oder ob ich roten Lippenstift trage und meine Haare mit den Fingern ein bisschen ordentlicher für Dich gewuschelt habe. Zwischen den Bildern war ich nur kurz im Bad, um den Lippenstift aufzutragen und die Haare zu richten.

Hat sich gelohnt, oder?

Ines Meyrose Portrait Videomeeting

Worauf achtest Du bei Dir und anderen im Video-Meeting?


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Ohne Worte #4

Hortensie im Winter mit Eiskristallen

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Was ich heute gelernt habe – Dezember 2020

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Elbe bei Bassenfleth
  1. Ein neuer Fusselrasierer mit sechs Klingen schafft viel mehr als ein 25 Jahre alter mit drei Klingen. Leider hat er allerdings bei ordnungsgemäßer Anwendung – flach liegend, Stoff glatt gezogen – Löcher in den Stoff geschnitten, so dass ich jetzt einen Pullover weniger habe. Das ist mir in 25 Jahren bei Stricksachen noch nicht passiert. Vom Kauf des Aerb Fusselrasierers mit sechs Klingen für Kleidung kann ich also durchaus abraten und ich habe ihn reklamiert. Das Geld habe ich zurück, der Pulli ist dennoch im Eimer. Mit dem danach gekauften Philips GC026/30 Fusselrasierer für verschiedene Stoffe bin ich bis jetzt zufrieden, habe ich allerdings meine Unbeschwertheit im Umgang damit deutlich verloren.
  2. Manche mögen’s heiß ist ein Schwarzweißfilm.
  3. Menschen, die beim Essen einer (!) Praline sagen “Na das ersetzt ja eine Mahlzeit” möchte ich beim Essen nicht in meiner Nähe wissen.
  4. Der Neukloster Forst ist ein Naturschutzgebiet, d.h. Hunde müssen ganzjährig an die Leine.
  5. Die Fernsehserie Boston Legal wäre nach #metoo vermutlich in der Form nicht mehr gedreht worden. Wir haben die Serie auf DVD nach ein paar Jahren gerade zum zweiten Mal geschaut und mir blieb inzwischen bei immer mehr Szenen das Lachen im Hals stecken.
  6. Die Frau des Kaffeehändlers von Susanne Rubin ist eine schöne Schmonzette. Weil es in Hamburg und seiner Kaffeehändlerszene spielt, fühlte ich mich beim Lesen oft in meinen früheren Job zurück versetzt. Ich habe bei einem Schiffsmakler für eine südamerikanische Reederei gearbeitet und meine Hauptkunden waren die Kaffeeimporteure in der wunderschönen Speicherstadt und der Altstadt am Hafen.
  7. Ich wurde Goldstück genannt. Das hat seit dem Tod meiner Oma 1991 niemand mehr gemacht. Auf Hamburgisch spricht man das übrigens mit scharfem st. Das Stolpern übern spitzen Stein konnte niemand besser als meine Oma.
  8. Wenn man gemahlene Mandeln übrig hat, lassen die sich bestens in einem Mürbeteig für eine herzhafte Quiche resteverwerten.
  9. Mein Mann hat gelernt, beim Abendessen keine Witzportionen übrig zu lassen, mit dem Kommentar, dass die als Mittagessen für morgen sicher noch reichen, denn seit er im Homeoffice ist, könnte das sein Mittagessen werden. (Also es geht hier nicht darum, sich nicht satt zu essen oder das alles weg muss, was auf dem Tisch steht. Es geht darum, dass in der Pfanne ein Berg leckeres Essen ist und so lange nachgenommen wird aus reiner Leckerei, bis der Rest eben nicht mehr eine Portion ist. Wenn etwas übrig bleiben muss, fülle ich das vorher schon in der Küche ab oder stelle aufgefüllte Teller auf den Tisch, aber wenn es egal ist, stelle ich den Topf auf den Tisch.) Dazu hat er also gelernt, vor dem letzten Nachnehmen zu fragen, ob es jetzt noch eine ordentliche Portion wäre, wenn er nichts mehr nähme. Hat 17 Jahre gedauert, das zu lernen.
  10. Schwiegermutter wurde heute 95 und erfreut sich nach wie vor einem im Rahmen des Normalen gesunden Lebens alleine in ihrer Wohnung. Ich denke, dass es richtig war, sie auf ein kurzes Abendessen, das wir bei ihrem Lieblingsgriechen um die Ecke vorbestellt hatten, zu besuchen. An Einsamkeit stirbt es sich nämlich vermutlich auch nicht schön. Wobei wir dabei eigentlich egal sind – wir sind nur das Taxi für den Hund. Ohne den bräuchten wir nicht aufzukreuzen. Es ist immer wieder enorm, wie positiv Tiere auf alte oder kranke Menschen wirken.
  11. Vor einigen Monaten habe ich ein Buch vorgestellt, bei dem es ökologisches Putzen ging. Durch die Lektüre habe ich einiges an unseren Putzmitteln umgestellt. Im Kopf hängen geblieben ist mir der Hinweise auf den Geruch in der Putzmittelabteilung von Drogerien oder Supermärkten. Es gibt enorme Ausdünstungen auch bei geschlossenen Gebinden. Seit ich WC-Reiniger, Glasreiniger und Badezimmerreiniger nur noch von Frosch habe, ist der Bereich geruchsfrei, in dem die aufbewahrt werden. Wie intensiv Lacke ausdünsten durch Gläser und Dosen hindurch, ist ebenso krass. Ich hatte im Keller Platz in einem geschlossenen Schrank und habe die Lacke und Lösungsmittel hinein gestellt. Nach einer Woche habe ich den Schrank geöffnet und mir wurde übel von dem Geruch, der mir entgegen schlug. Daraufhin habe ich die Sachen wieder in ein offenes Regal gestellt, so verteilen sich die Ausdünstungen wenigstens besser. Die Konsequenz daraus ist, auch in dem Bereich nur so wenig wie nötig zu lagern. Die Sachen fressen zwar kein Brot, aber machen vielleicht krank.
  12. Nach langer Zeit mal wieder Romanasalat mit Ziegenfrischkäse, Schinken und Pinienkernen gegessen. Hatte vergessen, wie lecker das ist.
  13. Es ist mir gänzlich unverständlich, mit welcher Berechtigung Angestellte Kurzarbeitergeld erhalten, Selbstständige aber nicht. Steuern darf ich voll zahlen und das damit finanzieren. Das ist so absurd, dass ich platzen könnte. Und das ist nur ein Beispiel für die himmelschreienden Ungerechtigkeiten, die im Rahmen des Lockdowns light oder maxi oder auch immer da noch kommt, passieren. Gastronomen bekommen Umsatzausfall, Kosmetikerinnen mit Glück einen Zuschuss zu den Betriebskosten? Und wovon sollen die Leben? Die Gewerbe, die an Kunst und Kultur dran hängen bis hin zum Taxifahrer, der keine nächtlichen Gäste mehr hat, werden ebenso gepflegt vergessen. Mir ist schon klar, dass das alles irgendjemand bezahlen muss, aber diese Verteilung ergibt für mich keinen Sinn, sondern ist einfach nur eine Frechheit. Und dass ich dafür bezahlen muss, ohne die Verteilung steuern zu können, kann ich mir genauso wenig aussuchen, wie alle anderen deutschen Steuerzahler. Ja, es mag von der Wahl der Parteien abhängen, aber daran ist gerade nichts zu ändern. Die Kolumne in der SPIEGEL Netzwelt Der deutsche Staat verachtet Selbstständige und Kreative (Werbung) von Sascha Lobo, gefunden später im Monat über einen Blogbeitrag von Uschi, spricht mir aus der Seele. Als ich dann ein paar weitere Tage später den Beitrag in der Welt online 15.000 Euro für Piloten – „Umgang mit Steuerzahlergeld ist schwer vermittelbar“ (Werbung) gelesen habe, sind mir die Worte ausgegangen.
  14. Auch bei Sicherungsmedien kann man mal aufräumen. Oder braucht noch jemand Backups von 2014?
  15. Dass meine Armbanduhr pünktlich zum harten Lockdown stehen bleibt – ein Schelm, der Böses dabei denkt?
  16. FC Venus ist immer noch ein großartiger Film, auch wenn ich ihn inzwischen mitsprechen kann.
  17. Wellant ist eine Kreuzung aus Elstar und Elise. Bis dahin kannte ich nur Elstar. Du weißt, was das ist?
  18. Blusen unter langärmeligen Pullovern ertrage ich in diesem Leben nicht mehr.
  19. Für 2021 sehe ich schwarz. Wo ist die Skip Taste, wenn man sie mal braucht?
  20. Böller sonntagfrüh um 5.30 Uhr im Naturschutzgebiet. Ich habe auch in diesem Jahr keine Illusionen über den Ablauf von Silvester.
  21. Ich trage neuerdings BHs mit drei (!) Schleifen. Dass es mal so weit kommen würde …
  22. Die Digitalisierung in meinem Büro schreitet voran und spart einen Regalmeter Ordner ein.
  23. Rosen halten deutlich länger, wenn man das oberste Blatt jeweils herausknipst. Also von jedem Blattgefieder. Mühsam, aber lohnt sich.
  24. Von meiner Krankenkasse gab es dank Corona eine Prämienerhöhung als Weihnachtsgeschenk.
  25. Blätterteigquiche lässt sich verkehrt herum backen – Quiche Tartin sozusagen. So hat man mehr knusprigen Teig! Erst alle festen Zutaten und die Eiersoße in die Form geben, Blätterteig darauf legen, mit einer Gabel einpiksen und genauso wie sonst auch backen (200 Grad Ober-/Unterhitze, Ofenmitte, 30 Minuten). Lecker.
  26. Die Idee, Onlinehändler mit einer Gebühr zu belasten zum Ausgleich für stationäre Händler, ist sowas von absurd. Das wäre wie der zehnte Versuch, breit aufgestellte lokale Warenhäuser wie Karstadt zu retten, und würde diejenigen bestrafen, die sich aktuellen Kundenbedürfnissen anpassen. Und mit aktuell meine ich nicht die Corona-Krise, sondern dieses Jahrzehnt. Oder auch schon das davor. Solange Deutschland Fortschritt und Wandel bestraft, braucht man nicht ernsthaft über Innnovationen nachzudenken.
  27. Von dem Geld, das Oberschichtdeutsche für Coronatests für Familienweihnachten ausgegeben haben, hätte man vermutlich den Impfstoff für alle Entwicklungsländer bezahlen können.
  28. Durch Zufall ist mir aufgefallen, dass sieben feste Seiten des Blogs noch den Platzhaltertext nach dem Relaunch hatten. Jetzt weiß ich auch, warum das Suchmaschinenranking gesunken ist … Da wusste ich doch heute glatt, was ich zu tun hatt!
  29. Der Beitrag Lernen, nicht vergleichen (Werbung) von Dejan Mihajlovic hat einen interessanten Ansatz. Es bleibt wohl leider ewig so, dass für die Schule und nicht fürs Leben gelernt wird. Gefunden habe ich den Beitrag im Blog bei Buddenbohm & Söhne in den Links am Morgen.
  30. Band 3 der Rokka-Reihe Der Todgeweihte ist ein ziemlich heftiger, auf einigen Ebenen fesselnder Schweden-Krimi. Freue mich auf Band 4 im Frühjahr.
  31. Ich bin meinem Mann unfassbar dankbar für die seit März gemeinsam verbrachte Zeit.

Kaffeekassensturz

Herzlichen Dank an alle Kaffeekassen-Trinkgeld-Geberinnen für Eure Beiträge und schönen persönlichen Zusendungen! Ich hatte im Dezember viel Zeit zum Lesen, wofür gerade die Bücher genau zur rechten Zeit kamen. Danke, dass Ihr meine Arbeit am Blog damit wertschätzt. Es ist mir in jedem Monat eine besondere Freude, das zu erwähnen.

Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr mit schönen Momenten!

Hund Paul an der Elbe im Dezember 2020

Was hast Du im Dezember gelernt?